Cord Hagen Aquagene

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Inhaltsangabe zu „Aquagene“ von Cord Hagen

Was braucht der Mensch, um im Wasser zu überleben?

Das rasante Abschmelzen der grönländischen Gletscher führt zu einer Überflutung der europäischen Küsten. Zugleich beginnt ein Wettrennen um die Bodenschätze der Arktis. Als die Umweltaktivistin Jenna Resch unschuldig ins Fadenkreuz von Antiterrorfahndern gerät, gelingt ihr in letzter Sekunde die Flucht nach Grönland. Doch dort herrscht bereits Krieg: Die Inuit kämpfen gegen die Erdölindustrie.

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Wieder ein sehr guter Fitzek. Spannend und undurchschaubar bis zum Schluß.

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  • Am Anfang zäh, aber sehr interessant

    Aquagene

    Jisbon

    31. August 2017 um 20:54

    ! Enthält eventuell SpoilerCord Hagens Buch spielt im Jahr 2021 und geht von einer sehr starken Klimaerwärmung aus, die gravierende Folgen hat. Die Gletscher beginnen zu schmelzen, Staudämme brechen unter den neuen Mengen an Wasser, nebenbei droht noch ein dritter Weltkrieg um die letzten Ressourcen der Erde. Die Regierungen sind ratlos, versuchen aber, das zu vertuschen.Die nahe Zukunft, die der Autor zeichnet, sieht recht düster aus, ist aber durchaus möglich. Die Erderwärmung wurde in den letzten Jahren heiß diskutiert und deshalb kann man sich vorstellen, dass es eines Tages (wenn auch vielleicht nicht schon in acht Jahren) so kommen könnte, wie es hier beschrieben wird. Der Autor liefert zudem auch wissenschaftliche Erklärungen, die meiner Meinung nach gut recherchiert zu sein scheinen.Die titelgebenden Aquagene finde ich ebenfalls interessant. Hagen berichtet von Lungenatmern und Kiemenmenschen – Kiemenmenschen, die durch die Evolution als Reaktion auf die veränderten Umweltbedingungen entstanden sind, um den Fortbestand der Menschheit zu sichern. Auch das ist durchaus möglich; selbst wenn es ein wenig an Science-Fiction erinnert, kommt es mir unter den im Buch gegebenen Umständen logisch vor. Wir wissen, dass die Geschöpfe sich über die Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg an veränderte Lebensbedingungen angepasst haben, die Entwicklung, die Hagen beschreibt, ergibt also Sinn. Zudem fand ich die Vorstellung sehr faszinierend und ich finde, der Autor hat alle Seiten gut abgedeckt. Er schildert, wie es ist, als Kiemenmensch zu leben, wie ihre Mitmenschen mit ihnen umgehen und wie verschieden die Reaktionen auf sie sind.Durch Fußnoten, die manche wissenschaftliche Begriffe näher erklären, wird man zu eigener Recherche angeregt und bekommt einen tieferen Einblick in die Situation.Insgesamt ist das Buch sehr „biologisch“ beziehungsweise naturwissenschaftlich geprägt, was das Buch zu keiner sonderlich leichten Kost macht und mir gerade am Anfang den Einstieg sehr erschwert hat. Man versteht zwar meistens, wovon der Autor beziehungsweise seine Figuren gerade sprechen, dennoch habe ich mich ein wenig erschlagen gefühlt von diesen ganzen naturwissenschaftlichen Erklärungen und Theorien für Umweltkatastrophen.Ich muss aber sagen, dass es sich für mich gelohnt hat, am Anfang nicht aufzugeben; die ersten hundert bis zweihundert Seiten erschienen mir zwar eher zäh zu sein, doch dann stieg die Spannung, die Geschichte wurde meiner Meinung nach auch atmosphärisch dichter und schien nicht mehr ganz so trocken zu sein und man konnte wirklich gut mit den Protagonisten mitfühlen und sich um ihren Weg sorgen – auch wenn für mich die Beschreibung der Welt, in der das Wasser sich immer weiter ausbreitet, und die Konsequenzen, die das nach sich zieht, viel interessanter war als die Geschichte von Jenna oder Brandel. Ihre Schicksale dienen sowieso eher dazu, die Entwicklungen in der Umwelt, der Politik und dem Leben allgemein darzustellen.Dadurch blieben die Figuren zwar ein wenig blass, ich würde fast austauschbar, sagen, aber man kann sich dennoch mit ihnen identifizieren und interessiert sich dafür, wie es mit ihnen weiter geht.Das Ende hat mir nicht gefallen. Eine Person, die sehr strikt in ihren Ansichten ist und überhaupt nicht nachgeben möchte, zu allem entschlossen ist, ändert plötzlich eben doch, quasi mitten auf der Seite, seine Meinung, seine Vorbehalte sind vollkommen vergessen. Dieser plötzliche Meinungsumschwung war für mich nicht nachvollziehbar; das Ende an sich ist zwar ganz schön, aber ging mir viel zu schnell ging und wirkt, als wäre der Autor krampfhaft auf ein Happy-End aus gewesen.Insgesamt fand ich "Aquagene" gut. Diese mögliche, düstere Zukunftsaussicht mit all ihren Facetten, die Cord Hagen hier entwirft, fand ich sehr spannend (auch wenn ich hoffe, dass es nicht so kommt). Die vielen Erklärungen, Fußnoten und wissenschaftlichen Aspekte waren für mich auch sehr interessant, auch wenn mir dadurch der Einstieg in die Geschichte erschwert wurde und es mir stellenweise zu naturwissenschaftlich war – vor allem hat mir aber ein Nachwort des Autors gefehlt, in dem er die Hintergründe der Geschichte erklärt. Da es doch sehr biologisch war, wäre diese Erklärung sehr gut gewesen und als am Ende keine kam, war ich wirklich enttäuscht. Da die Geschichte an sich jedoch sehr gut erzählt und interessant war, gebe ich 3,5/5 Sternen.______________________ursprünglich 2013 hier veröffentlicht

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