Cord Hagen Der Schlund

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Inhaltsangabe zu „Der Schlund“ von Cord Hagen

Ozonloch, Flutwellen, Wirbelstürme – die Natur schlägt zurück „Zwei deutsche Taucher vor der Küste von La Palma spurlos verschwunden.“ Diese Randnotiz in der lokalen Tageszeitung veranlasst den Journalisten Markus Wiesner, nachzuforschen, was wirklich passiert ist. Er weiß nämlich, dass es sich bei den beiden Vermissten nicht, wie behauptet, um naive Hobbytaucher handelt, sondern um kriminelle Wracktaucher, die ohne Genehmigung ihrem Gewerbe nachgingen. Ein millionenschwerer Subventionsschwindel steht im Brennpunkt dieses Wissenschaftsthrillers, der sich um das lebensgefährliche Abenteuer des Wrack- und Höhlentauchens dreht.

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  • Cojones

    Der Schlund
    simonfun

    simonfun

    07. June 2015 um 07:12

    Ja, cojones braucht man hier. Endlose Andeutungen, viel Erklärungen und trotzig in die Länge gezogene Szenen waren irgendwann entnervend. Das Buch als Thriller zu bezeichnen ist fast schon frech. Gut, die Unterwasserszenen am Ende (!) des Buches sind gut und bildhaft, werten aber die Geschichte nicht wirklich auf. Schreibstil ist in Ordnung, die Protagonisten eigentlich ganz gut erfasst und die Umgebungsbeschreibungen solide. Der Held entpuppt sich als Randfigur und die Puppe ist die eigentliche Heldin. Der Schluss ist wie ein weiser Mönch, der sich kurz vor der Offenbarung in den Schatten zurückzieht und seine Weisheit für sich behält. Den zweiten Stern gebe ich lediglich für die Unterwasserszenen kurz vor Ende der Geschichte. Wie auch immer - kurz vor Zeitverschwendung!

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  • Rezension zu "Der Schlund" von Cord Hagen

    Der Schlund
    anushka

    anushka

    07. March 2009 um 12:26

    Vor der Küste La Palmas verschwinden zwei deutsche Taucher. Vinzent Born, Versicherungsagent, wird damit beauftragt, diesen Fall zu untersuchen und Vermutungen zu prüfen, die beiden Taucher seien in Wahrheit noch am Leben. Auf dem Flug nach La Palma lernt er Susanne Brecht kennen, die auch auf die Insel will - allerdings, um den dortigen Wissenschaftlern und Behörden bei der Installation eines Tsunami-Frühwarnsystems zu helfen. Einer der Sensoren sendet nicht mehr. Und zwar derjenige an der Stelle, an der die Tauscher verschwunden sind. Gemeinsam kommen Born und Brecht einem großen Diebstahl auf die Spur, aber auf der Insel geschehen auch unerklärliche Dinge und irgendetwas lauert in den Tiefen vor der Küste ... Wenn das menschliche Ungeziefer überhand nimmt, schüttelt sich die Insel so lange, bis sie wieder sauber ist - glauben die Einheimischen. Und auf dieser Insel scheint es von diesem Ungeziefer mehr zu geben als alles andere. Die Verschwörung reicht bis in die höchsten Reihen, alle sind korrupt und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Die Ureinwohner schotten sich ab, die Spanier hassen die Touristen und ganz besonders die Deutschen. Dieses Buch zeichnet kein besonders gutes Bild der Insel. Und genau dieses Bild war beim Lesen teilweise sehr belastend und bediente sämtliche Klischees. Cord Hagen - Pseudonym eines "bekannten deutschen Schriftstellers" - ist selbst Deutscher, scheint diese Tatsache aber mehr als zu verfluchen ... denn in welchem Ausmaß in diesem Buch (natürlich den spanischen Charakteren in den Mund gelegt) auf den Deutschen herumgehackt wird, ist beim Lesen kaum erträglich. Aussagen wie "diese deutsche Schlampe" wiederholen sich mit Regelmäßigkeit. Warum dann auf eine deutsche Leserschaft abzielen und das Buch nicht lieber in Spanien verkaufen? Dies ist jedoch nicht der einzige Wehrmutstropfen beim Lesen dieses Buches. Immer wieder schien sich der Autor nicht mehr erinnern zu können, wie seine Charaktere eigentlich heißen: da heißt die Frau des Polizeichefs mal Rosita, mal Rosina, der Polizeichef selbst mal Levante, dann wieder Levantes. Auch das Forschungsschiff heißt mal Esperanza und mal Esperanta; ein deutlicher Beweis, dass Lektorenstellen in Verlagen durchaus ihre Berechtigung haben. Aber auch inhaltlich weist "Der Schlund" zahlreiche Schwächen auf. Angepriesen wird das Buch im Klappentext als "Ein packender Wissenschaftsthriller für alle Fans von Frank Schätzing und Michael Crichton". Fans dieser Autoren würde ich von diesem Buch abraten, da Hagen in keinem Fall auf deren "wissenschaftlichem Niveau" schreibt. Hier geht es eher um "Der weiße Hai meets prähistorisches Fossil" und wer würde den "weißen Hai" schon als Wissenschaftsthriller bezeichnen? Allein die Anwesenheit von Wissenschaftlern in einem Roman erfüllt noch nicht den Anspruch an einen Wissenschaftsthriller. Auch die Charaktere sind eher einfach gezeichnet: gut ist gut, moralisch, mitfühlend und am Schicksal der gesamten Menschheit interessiert. Böse ist böse, machthungrig, geldgierig, egoistisch und löst alle Probleme durch Mord. Und wie bei jedem Buch dieser Art braucht man natürlich nicht fragen, wer das Zusammentreffen mit den "rocas carnivoras" überlebt und wer nicht. Gewürzt ist das ganze noch mit einem einheimischen Kult, der natürlich alle Antworten hat und den wissenschaftlichen Fortschritt verflucht. So hat man in diesem Buch klare Schwarz-Weiß-Zeichnungen, Klischees und Vorurteile auf allen Seiten, ein bißchen Mord und Totschlag und ein alles verschlingendes Tiefseemonster ... Was will man mehr für kurzweilige, blutrünstige Unterhaltung auf niedrigem literarischen Niveau?

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  • Rezension zu "Der Schlund" von Cord Hagen

    Der Schlund
    Quickmix

    Quickmix

    23. December 2007 um 05:37

    Ein Tiefsee Wissenschaftsthriller mit einem leichten Mystic/Horror Touch der es in sich hat. Gleich nach den ersten Seiten fiel mir "Das Relikt" von Preston/Child ein, nur das hier vieles am oder unter Wasser abspielt. Die Hauptdarsteller, der Versicherungsdetektiv Vinzent Born und die Wissenschaftlerin Susanne Brecht geben ein gutes Team ab. Dazu kommen noch einige andere Personen die die Story abrunden. Trotz der spannenden Geschichte gibt es hier und da auch ein paar witzige Dialoge und zusätzliche Action die sich ausserhalb des Wassers abspielt. Die Tauchgänge sind extrem spannend beschrieben und nichts für schwache Nerven. Später erinnerte mich die Atmosphäre auch noch ein bischen an Matthew Delaney's "Dämon". Hier noch ein Zitat aus dem Buch: Auf vielen Inseln gibt es ja Geschichten von Meerungeheuern und nicht umsonst zitiert der Autor gleich zu Anfang HANS HAAS: "Obwohl das Meer mehr als zwei Drittel der Erde bedeckt, wissen wir weniger darüber als über die Oberfläche des Mondes. So mag es kommen, daß in den dunklen Abgründen der Ozeane wirklich noch riesenhafte Meeresungeheuer leben, ohne daß wir ihrer je ansichtig geworden sind." Unterstützt wird dieses Zitat noch von einem anderen Klassiker, dem Briten F.A. MITCHELL HEDGES, der in seinem Buch "Mein Kampf mit Riesenfischen" folgendes schrieb. "Wenn man mich fragt, ob ich an die Existenz von Geschöpfen glaube, die größer, als alle Einbildungskraft es sich vorstellen kann, in den Tiefen des Ozeans leben, antworte ich mit einem uneingeschränkten Ja."

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