Cordula Hamann Die verborgene Schwester

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Inhaltsangabe zu „Die verborgene Schwester“ von Cordula Hamann

Wie weit gehst du, um deine heile Welt zu verteidigen? Marie ist ein Babyklappen-Kind. Eine Wolldecke, ein kurzer Brief ihrer Mutter - aber keine Erklärung, mit der sie etwas anfangen könnte. Bis sich die wenigen Hinweise ihrer Herkunft eines Tages zu einer Spur verdichten. Marie setzt alles aufs Spiel, stiehlt heimlich das Material für einen Gentest. Und was sie erfährt, erschüttert sie mächtig: Ihre leiblichen Eltern leben glücklich und zufrieden - mit einer anderen Tochter. Marie lernt ihre Familie kennen, will ehrlich sein und einen Neuanfang wagen. Doch sie ahnt nicht, dass sie mit der trauten Einheit dieser Menschen etwas zu zerstören droht, das sich erbittert zu wehren weiß … Ein packender Familienroman um Täuschung, Schuld und die verzweifelte Sehnsucht nach geordneten Verhältnissen.

emotionales, spannendes Drama, leider mit Fehlern

— SaintGermain
SaintGermain

Fesselnder,emotionaler und Spannungsgeladener Roman

— YaBiaLina
YaBiaLina

Ein sehr gutes Buch

— madamecurie
madamecurie

Spannende Geschichte mit einigen Wendungen und informativem Nachwort.

— BeckyB
BeckyB

Das Suchen und Finden der eigenen Familie. Lesenswert.

— nellsche
nellsche

Erschütternde und unterhaltsame Familiengeschichte mit spannendem Thema, leider mit ein paar Schwächen.

— Seehase1977
Seehase1977

Schöne lesenswerte Geschichte.

— Anjali85
Anjali85

Im 4. Kapitel war ich im Buch angekommen und ab dann hat mich die Geschichte gefesselt.

— zusteffi
zusteffi

Sehr interessantes und gut zu lesendes Buch.

— Chaosfroeschlein
Chaosfroeschlein

Spannendes modernes Buch, mit tollen Wendungen

— Judiko
Judiko
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • emotional und dramatisch

    Die verborgene Schwester
    SaintGermain

    SaintGermain

    23. October 2016 um 15:37

    Das Cover des Buches wirkt geheimnisvoll und fällt sofort auf - sehr gut.Für mich war es bereits das 2. Buch der Autorin nach "Das zweite Kind".Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, die Protagonisten waren sehr gut gezeichnet.Auch dieses Buch zeichnet sich (wie bereits "Das 2. Kind") durch hohe Emotionalität, Dramatik und Spannung aus.Allerdings waren in diesem Buch doch relativ viele Rechtschreib-/ Grammatikfehler vorhanden, was ich so nicht von der Autorin gewohnt bin.Fazit: emotionales, spannendes Drama, leider mit Fehlern

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  • Leserunde zu "Die verborgene Schwester" von Cordula Hamann

    Die verborgene Schwester
    CordulaHamann

    CordulaHamann

    Der Verlag books2read und Cordula Hamann laden Euch ein zur Leserunde des neuen Romans "Die verborgene Schwester". Zehn Freiexemplare des Ebooks gibt es zu verlosen und ich freue mich auf Eure Bewerbungen :-)
    Herzliche Grüße
    Cordula

    • 252
  • Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln und der richtigen Familie

    Die verborgene Schwester
    YaBiaLina

    YaBiaLina

    23. May 2016 um 07:33

    Die verborgene Tochter von Cordula HamannInhalt:Marie wurde als Neugeborenes in einer Baby Klappe abgelegt,zusammen mit einem Brief ihrer Mutter.Sie kam zu einem netten Ehepaar und lebte dort,bis ihre Adoptiveltern bei einem Autounfall strarben.Weitere Pflegefamilien und Heime folgten.Als sie erwachsen ist,sucht sie mit Hilfe des Briefes,nach ihren Eltern und wird recht schnell fündig.Ihr Vater ist Holger Roth und wohnt in Berlin.....doch was sie da erfährt und erlebt,damit hätte sie wohl nicht gerechnet.Meinung:Der Schreibstil war super.Die Autorin hat es geschafft,mich permanent an das Buch zu fesseln und mich mit Marie mitfühlen zu lassen.Da ich selbst,meinen Vater erst mit 18/19 Jahren kennen gelernt habe,konnte ich mich in manchen Situationen,total in sie hineinversetzen.Jedoch gab es auch Entscheidungen von ihr,die ich nicht nachvollziehen konnte.Zb der Einzug,bei ihrem "noch" fremden Vater...mit 32 Jahren....auch das schnelle "Papa" sagen,kam mir etwas zu flott.Der Spannungsfaktor war hier sehr hoch.Da das Thema Babyklappe doch eher ein Thema ist,über das nicht oft geredet wird,wird hier eine Situation geschildert,wie es zu dieser Entscheidung kam,diese zu benutzen.Nach und nach erfährt man die Beweggründe der Mutter,die mit Sicherheit nicht einfach waren.An manchen Stellen wurden die Namen vertauscht,was mich aber keineswegs gestört hat,da ich mir denken konnte,wer eigentlich gemeint ist.Die einzelnen Charaktere waren gut durchdacht.Jeder hatte andere Charakterzüge als der andere. Besonders hervorgestochen hat Holger.Nach anfänglichen Schock,hat er sich doch immer besser mit Marie verstanden und hat ihr auch das Gefühl vermittelt,das sie erwünscht ist.Die Mutter ist schon ein hartes Stück gewesen...recht gefühlskalt und das hat mich stellenweise echt schockiert. Im nachhinein kann man das etwas verstehen,jedoch fand ich dieses Verhalten nicht immer angebracht.Auch die Schwester,wo ich am Anfang noch dachte...."hey,die verstehen sich ja super"...nahm an ihrer Sympathie nach und nach ab....Meine Lieblingststelle war die,als Marie mit ihrer Mutter im Strandkorb saß und beide ihren Gefühlen freien Lauf ließen.Ich glaube das war die Stelle,bei der sie sich endlich näher kamen und auch akzeptieren konnten,das die Vergangenheit so gelaufen ist.Am Ende des Buches,hat mir bisschen was gefehlt.Das Ende kam mir etwas zu flott,gerne hätte ich gelesen,wie es Marie und ihrer Familie nach einem halben Jahr ergangen ist und wie sie sich zb wegen ihrem Job entschieden hätte und wie es Alessia geht.Fazit:Fesselnder,emotionaler und Spannungsgeladener Roman,über eine Frau,die auf der Suche nach ihren Wurzeln ist und eine Familie findet,die nicht so ist,wie es am Anfang scheint...

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  • Die verborgene Schwester von Cordula Hamann

    Die verborgene Schwester
    madamecurie

    madamecurie

    19. May 2016 um 20:30

    Buchcover:Marie ist ein Babyklappen-Kind. Eine Wolldecke, ein kurzer Brief ihrer Mutter - aber keine Erklärung, mit der sie etwas anfangen könnte. Bis sich die wenigen Hinweise ihrer Herkunft eines Tages zu einer Spur verdichten. Marie setzt alles aufs Spiel, stiehlt heimlich das Material für einen Gentest. Und was sie erfährt, erschüttert sie mächtig: Ihre leiblichen Eltern leben glücklich und zufrieden - mit einer anderen Tochter. Marie lernt ihre Familie kennen, will ehrlich sein und einen Neuanfang wagen. Doch sie ahnt nicht, dass sie mit der trauten Einheit dieser Menschen etwas zu zerstören droht, das sich erbittert zu wehren weiß …Das war mein erster Roman den ich von Cordula Hamann gelesen habe,er war sehr spannend und vor allem sehr flüssig zu Lesen.Auch haben sich in der Familie sehr viel ereignet von Lügen, Eifersucht ,neid bis fast auch Hass unter den Geschwistern.

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  • Sehnsucht nach Familie

    Die verborgene Schwester
    BeckyB

    BeckyB

    13. May 2016 um 16:23

    Die 32-jährige Marie ist als Heimkind aufgewachsen, nachdem ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall vor 25 Jahren verstarben. Im Heim erfährt sie, dass sie ein Adoptivkind ist und sie als Neugeborenes in einer Krankenhaus-Babyklappe abgegeben wurde. Marie hat nie aufgehört, nach ihren leiblichen Eltern zu suchen und kommt durch Zufall ihrem leiblichen Vater Holger auf die Spur. Sie nimmt Kontakt zu seiner Frau Ulrike und seiner 16-jährigen Tochter Alessia auf und initiiert heimlich einen Gentest, der positiv verläuft. Wie wird Holger mit der Situation umgehen? Wer ist ihre leibliche Mutter? Wie wird Alessia darauf reagieren, von heute auf morgen eine große Schwester zu haben? Es hat einige Kapitel gedauert, bis ich mit Marie warm wurde. Einige ihrer Gedanken- und Verhaltensweisen konnte ich nachvollziehen, vereinzelte erinnerten mich eher an die eines bockigen Kindes als an eine Frau über 30. So ambivalent wie Marie sich gibt und denkt, so ein ständiges Auf und Ab ist das Wachsen der Beziehung zu ihrer leiblichen Familie. Es gibt immer wieder Situationen mit ihrer neuen Familie bzw. einem Mitglied ihrer neuen Familie, bei denen Marie sich wie ein Alien fühlt. Dazwischen gibt es aber immer wieder schöne Momente der Annäherung. Vor allem Alessia scheint doch ziemlich schnell an Marie zu hängen. Der Autorin ist es gelungen, die Spannung immer wieder zu entfachen, da gut dosiert nach und nach immer mehr Details bekannt werden. Die Figuren sind vielschichtiger, als sie anfangs scheinen. Vor allem bei Marie und Ulrike hat sich mein Eindruck im Laufe des Buches gewandelt, was eine nette Überraschung war. Insgesamt kann ich sagen, dass mich die Geschichte - trotz einiger sprachlicher Unebenheiten in meiner Fassung wie z.B. Namensverwechslungen - gut unterhalten und auch überrascht hat und in der Autorin m.E. Thrillerqualitäten schlummern.

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  • Die Suche nach eigenen Wurzeln

    Die verborgene Schwester
    histeriker

    histeriker

    07. May 2016 um 20:59

    Inhalt:Marie wurde gleich nach der Geburt in eine Babyklappe gelegt. Jetzt, nach 32 Jahren, ist sie der Meinung ihren Vater gefunden zu haben. Sie befreundet sich mit den anderen Mitgliedern der Familie und  wartet auf die Gelegenheit, mit ihrem Vater zu sprechen.Bewertung:Das Buch ist das zweite Buch der Autorin, das ich lesen durfte. Der Stil hat mich immer noch überzeugt und liest sich gut. In diese Ausgabe haben sich ein paar kleine Fehler eingeschlichen, die aber den Lesefluss nicht wirklich beeinflussen.Mit den Charakteren hat es bei mir etwas gedauert, bis ich mit ihnen warm geworden bin. Vor allem Marie war mir am Anfang nicht wirklich sympathisch und ich konnte ihre Handlungsweise nicht immer nachvollziehen. Mit der Zeit wurde es besser, da hat sich dann meine Beziehung zu Allesia verändert. Daher bin ich insgesamt ziemlich ambivalent, was die Charaktere betrifft.Die Geschichte hatte für mich einige problematische Stellen, vor allem das, wie Marie ihren Vater gefunden hat, fand ich unglaubwürdig. Das Ende fand ich auch etwas zu dick aufgetragen und deswegen, nicht wirklich toll.Trotz allem, kann ich das Buch empfehlen.

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  • Ein packendes Familiendrama

    Die verborgene Schwester
    Chaosfroeschlein

    Chaosfroeschlein

    Als ich die Buchbeschreibung bei der Leserunden und Buchverlosung gelesen habe, musste ich mich einfach bewerben.Wie ich dann das große Glück hatte und ausgewählt wurde konnte ich mich auch nicht zurückhalten und musste sofort starten. Die Protagonistin Marie ist 32 Jahre alt und auf der Suche nach ihren leiblichen Eltern. Durch großen Zufall findet sie ihren Vater (Holger) in einem Forum für Autoralleys. So findet sie auch raus, dass Holger verheiratet ist mit Ulrike (Lehrerin) und eine Tochter (Alessia) hat. Marie schleicht sich langsam in das Leben von den Dreien und es kommt wie es kommen muss. Sie tritt Holger gegenüber und offenbart ihm, dass sie seine Tochter ist. Sie findet raus wer ihre leibliche Mutter ist und ihre zarte Freundschaft zu Alessia gerät gehörig ins Wanken, da Alessia sich komplett zum Schlechten verändert. Das Buch hat Höhen und Tiefen, man fiebert mit den Akteuren in dem Buch wirklich mit. Bei einigen Stellen schüttelt man den Kopf, weil es einfach so unglaublich ist und man hat immer das Gefühl man ist mittendrin statt nur dabei. Was mir so ein bisschen gefehlt hat, ist ein erklärender Einstieg in die Geschichte in Form eines Prologs und auch ein Epilog hat mir ein wenig gefehlt. Das Ende kommt genauso plötzlich wie der Anfang *lach*. Das Cover finde ich sehr gelungen. Ich denke es spiegelt Maries Inneres zu Anfang des Buches gut wieder. Einen Stern Abzug gibt es, weil die Entwicklung von Alessia in meinen Augen sehr überzogen ist. Aber für alle die Dramen, Irrungen und Wirrungen,, Wendungen die nicht vorhersehbar sind und ähnliches mögen, ist dieses Buch ein absolutes Muss :) Vielen Dank nochmal, dass ich es lesen durfte.

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    • 3
  • Die verborgene Schwester

    Die verborgene Schwester
    nellsche

    nellsche

    01. May 2016 um 12:20

    Marie wurde damals direkt nach der Geburt in eine Babyklappe gegeben. Von ihrer leiblichen Mutter ist ihr nur ein Brief geblieben. Als Baby wurde sie von einem lieben Ehepaar adoptiert. Doch bei einem Autounfall, als Marie gerademal sieben Jahre alt war, starben ihre Eltern und sie kam zurück ins Heim. Dort blieb sie, bis sie mit achtzehn Jahren dann in ihr eigenes Leben startete. Durch Zufall stieß sie mit nunmehr zweiunddreißig Jahren auf ihren möglichen leiblichen Vater. Sie machte einen heimlichen Vaterschaftstest, der entsprechend ihrer Ahnung ausfiel. Sie konfrontierte ihren Vater mit dem Ergebnis. Doch es war nicht alles so, wie Marie es sich dachte und diese Wahrheit bringt das Leben einer kleinen Familie ziemlich durcheinander.Der Einstieg in die Geschichte gelang mir mühelos, was dem tollen und flüssigen Schreibstil der Autorin zu schulden ist. Marie findet mit zweiunddreißig Jahren endlich ihre leiblichen Eltern. Dass sie zuerst schockiert ist, weil diese eine heile Welt mit einer weiteren Tochter haben, ist verständlich und ließ mich mit ihr mitfühlen. Die Annäherungen zwischen Marie und ihren Eltern werden gut und gefühlvoll beschrieben. Dass es anfangs fremd und auch tränenreich ist, ist klar. Marie erfährt endlich von den Gründen, die ihre Mutter damals dazu veranlassten, ihre erste Tochter in die Babyklappe zu geben. Eine sehr berührende Geschichte, die mich sehr nachdenklich machte, denn es muss eine unvorstellbare Qual gewesen sein. Auch die Gefühlswelt von ihrer Schwester Alessia wird sehr gut beschrieben. Die anfängliche Freude über die große Schwester, die dann jedoch auch in Eifersucht übergeht, konnte ich verstehen, denn Alessia ist mitten in der Pubertät, was ja an sich schon eine schwierige Phase ist. Immerhin muss sie sich in der neuen Familie ihren neuen Platz suchen. Die Hintergründe dazu sind gut recherchiert und waren mir nicht bekannt, so dass ich auch wieder was gelernt habe. Das Ende bildet dann einen guten Abschluss der Geschichte. Ich fand das Buch wirklich lesenswert und vergebe vier Sterne.

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  • Die verborgene Schwester

    Die verborgene Schwester
    Seehase1977

    Seehase1977

    27. April 2016 um 14:23

    Klappentext:Wie weit gehst du, um deine heile Welt zu verteidigen? Marie ist ein Babyklappen-Kind. Eine Wolldecke, ein kurzer Brief ihrer Mutter - aber keine Erklärung, mit der sie etwas anfangen könnte. Bis sich die wenigen Hinweise ihrer Herkunft eines Tages zu einer Spur verdichten. Marie setzt alles aufs Spiel, stiehlt heimlich das Material für einen Gentest. Und was sie erfährt, erschüttert sie mächtig: Ihre leiblichen Eltern leben glücklich und zufrieden - mit einer anderen Tochter. Marie lernt ihre Familie kennen, will ehrlich sein und einen Neuanfang wagen. Doch sie ahnt nicht, dass sie mit der trauten Einheit dieser Menschen etwas zu zerstören droht, das sich erbittert zu wehren weiß … Ein packender Familienroman um Täuschung, Schuld und die verzweifelte Sehnsucht nach geordneten Verhältnissen.Das Buch „Die verborgene Schwester“ von Cordula Hamann hat aufgrund seiner Thematik mein Interesse geweckt. Was geht wohl in einem vor, wenn man erfährt, dass die leiblichen Eltern als glückliche Familie zusammenleben, man selbst aber damals in einer Babyklappe gefunden wurde, lediglich mit einem kurzen Brief der Mutter. Die Protagonistin Marie muss diese Erfahrung durchleben und konfrontiert ihre leiblichen Eltern damit.Wenn man das Buch beginnt, ist man gleich mittendrin in der Geschichte, was mich persönlich etwas irritiert hat, ein erklärender Prolog fehlt und man muss sich erst einmal zurechtfinden. Je tiefer man dann in die Handlung einsteigt desto klarer und verständlicher wird es und es folgt eine unterhaltsame und interessante Lektüre. Der Autorin gelingt es, mit überraschenden Wendungen den Leser bei Laune zu halten, auch wenn mir Einiges davon zu überzogen war, vor allem die Entwicklung von Alessia und ihre Aktionen, die mir in der Menge dann doch zu unglaubwürdig waren. Mit der Hauptprotagonistin Marie bin ich nicht warm geworden, leider auch nicht im Verlaufe der Geschichte. Ihr Denken, ihre Handlungen waren für mich teilweise absolut nicht nachvollziehbar. Ich möchte hier gar nicht so sehr in die Tiefe gehen um nicht zu viel von der Geschichte zu verraten. Es wurden stellenweise immer wieder Namen verwechselt, das hat doch den Lesefluss manchmal etwas gestört und war leicht irritierend. Das Buch endet dann wie es angefangen hat, abrupt und ohne weitere Erklärungen, was ich sehr schade fand, weil mir irgendwie der Abschluss fehlte. Ein paar erklärende Sätze wie es der Familie mit ihrem Zusammenleben weiter ergangen ist, hätte ich schön gefunden.„Die verborgene Schwester“ von Cordula Hamann ist ein unterhaltsamer aber auch erschütternder Familienroman über die Suche nach den eigenen Wurzeln und die Konsequenzen, die das Kennenlernen der leiblichen Eltern mit sich bringen kann. Für mich hatte er jedoch einige Schwächen z.B. das Fehlen eines Pro- und Epilogs. Zudem Handlungen, die mir zu überzogen und daher nicht nachvollziehbar waren. Daher vergebe ich befriedigende drei Sterne und durchaus eine Leseempfehlung, denn das Thema an sich war wirklich sehr interessant.

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  • Suche nach den leiblichen Eltern

    Die verborgene Schwester
    Anjali85

    Anjali85

    27. April 2016 um 09:03

    Das Buch, war nicht das erste der Autorin, das ich gelesen habe. Wie in ihren anderen Büchern davor gefällt mir auch hier sehr gut der Schreibstil sowie die Geschichte. Auch wenn sich ab und an mal ein kleiner Fehler einschleicht – wie getauschte Namen. Im Buch geht es um Marie, 32 Jahre alt, die als Baby in einer Babyklappe abgelegt wurde. Als sie im Alter von 7 Jahren durch einen Unfall ihre Eltern verliert, kommt sie in ein Heim, wo sie auch erfährt dass ihre Eltern gar nicht ihre leiblichen Eltern sind, sondern Marie von ihnen als Baby adoptiert wurde.  Marie versucht nun etwas über ihre leiblichen Eltern rauszufinden, was nicht so ganz einfach ist, da sie nur ein Brief von ihrer Mutter besitzt. Aber per Zufall entdeckt sie in einen Forum und durch einen Zeitungsbericht, den Mann wo sie sich sicher ist dass das ihr Vater ist. Sie versucht nun sich irgendwie Zutritt zu seinem Haus zu besorgen, indem sie sich in die Familie einschleust um heimlich einen Gentest zu machen. Nach dem Ergebnis konfrontiert sie ihren Vater damit um rauszufinden was früher passiert ist. Denn ihr Vater  ist verheiratet und hat noch eine 16 Jährige Tochter mit der sie sich anfreundet. Jetzt muss sie nur noch rausfinden wer ihre Mutter ist? Und wieso sie Marie als Baby abgegeben hat? Durch die ganzen Ereignisse gerät ihre Freundschaft zu Alessia ins Schwanken. Sehr schönes Buch und lesenswert - auch wenn ich mir vielleicht einen Blick in die Zukunft gewünscht hätte um zu erfahren wie es ihnen ergangen ist.

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  • Marie auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft

    Die verborgene Schwester
    zusteffi

    zusteffi

    25. April 2016 um 11:47

    Marie wurde als Baby in eine Babyklappe gelegt und hat von ihren leiblichen Eltern nichts, außer einen kurze Brief von ihrer Mutter. Durch verschiedene Hinweise hat sie die Vermutung, dass Holger Roth ihr Vater ist und erschleicht sich auf illegale Weise eine Probe für einen DNA-Test. Das Ergebnis und die folgen überraschen und erschüttern nicht nur Marie. Wird sie sich ihrer Suche nach der Wahrheit stelle oder bleibt sie weiter ein "Fluchttier"?Der Start ins Buch viel mir nicht ganz leicht. Mit der Schreibweise kam ich direkt zurecht. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Das war nicht das Problem.Marie, die Hauptprotagonistin, war mir zu Beginn jedoch suspekt und ich wurde nicht richtig warm mit ihr und ihren Handlungen.Ab Kapitel 4 fügten sich für mich doch einige Dinge zusammen und ich war im Buch angekommen und ab dann auch gefesselt. Die letzten 140 Seiten musste ich in einem Rutsch durchlesen, da ich unbedingt wissen musste, wie sich alles weiterentwickelt. Es kommt immer wieder zu Wendungen, die für mich nicht vorhersehbar waren und die mich durchweg überrascht haben.Größtenteils waren die Handlungen und Gefühle der Personen für mich nachvollziehbar und logisch. Zuerst sehr abwegige Entscheidungen rückten in ein ganz anderes Licht, wenn man die Hintergründe dazu kannte. Manche Entwicklungen waren mir etwas zu viel, wie z. B. die Veränderung von Alessia und die Haltung von Marie dazu.Aber im Großen und Ganzen konnte ich die Unstimmigkeiten für mich gut wegstecke und hatte eine packende Lesezeit.Mein Fazit:Insgesamt eine stimmige und packende Geschichte, die ein Familienleben plötzlich in ein ganz anderes Licht rücken und eine große Veränderung herbeiführen. Für mich gibt es dazu eine Leseempfehlung!

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  • Keine durchgehende Familienidylle

    Die verborgene Schwester
    Alex1309

    Alex1309

    24. April 2016 um 13:48

    Am Anfang habe ich mich etwas schwer getan mit der Handlung, da es keine Einleitung gab und man gleich mitten drin ist in der Handlung. Aber nach den ersten paar Kapiteln hatte ich die Handlung verstanden und konnte mich gut hinein versetzen. Die Personen sind gut beschrieben und ich konnte mir ein gutes Bild von allen machen. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich gut lesen. An manchen Stellen ist mir das Buch etwas zu weit von der Wirklichkeit entfernt und das Ende kam für mich zu schnell, aber im Ganzen ein durchaus lesenswertes Buch. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt von diesem Roman.

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  • Wenn du wissen möchtest, wo deine Wurzeln sind...

    Die verborgene Schwester
    Judiko

    Judiko

    23. April 2016 um 20:57

    In diesem spannenden Buch geht es um Marie. Marie wurde vor 32 Jahren, nur mit einem Brief ihrer Mutter, in eine Babyklappe gelegt und danach liebevoll von Adoptiveltern aufgezogen. Maries Schicksal meinte es aber nicht gut und sie verlor, bei einem Autounfall, ihre geliebten Adoptiveltern. Der Onkel lehnte sie ab und sie kam in einige Pflegefamilien, bis sie aber letztendlich doch in ein Heim kam. Dort lebte sie, bis sie mit der Volljährigkeit ausziehen musste. Ihre schulische Laufbahn war nicht besonders gut, sodass sie sich als Tennislehrerin und Animateurin und einigen Kellnerjobs über Wasser hielt. Eines Tages war ihr Wunsch nach ihrer Herkunft so groß, dass sie Ihren Vater suchen wollte, von dem sie, aus dem Brief ihrer Mutter wusste, dass er damals für ein Jahr nach Indien gegangen war. Durch Zufall fand sie ihren Vater und nicht nur das. Über ihn auch ihre leibliche Mutter. Und das Schicksal meinte es dieses Mal gut. Ihr Vater war die ganze Zeit mit ihrer Mutter verheiratet und haben sogar noch ein Kind. Ihre 16 jährige Schwester Alessia. Eine richtige kleine Familie. Nur, warum durfte sie nicht dazu gehören? Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert und war an keiner Stelle langweilig. Das lag auch daran, dass dieses Buch einige Wendungen hatte, womit man nicht rechnete. Außerdem finde ich, dass es ein sehr modernes Buch ist, welches Themen behandelt, die heutzutage immer präsenter werden und über die auch gesprochen werden sollte. Die Modernität sieht man aber nicht im Cover, so finde ich. Dort sieht man eher die Traurigkeit und die Verzweiflung eines Menschen, auf den Spuren seiner Herkunft. Leider kam das Ende doch sehr plötzlich. Man kam aus dem Spannungsteil direkt zum Ende. Nur noch ein paar Seiten und das wars. Dabei hätte man am liebsten weiter gelesen, wo man doch noch so aufgewühlt war. Eine moderne, spannende, aber auch traurige Geschichte, mit tollen Wendungen, um die eigenen Wurzeln! Ich hatte das Glück dieses Buch, im Rahmen einer Leserunde, zu lesen, was mir großen Spaß gemacht hat. Vielen Dank an Cordula Hamann und alle Mitleser :-)

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  • 3,5 Sterne

    Die verborgene Schwester
    MsChili

    MsChili

    23. April 2016 um 17:32

    Marie, mittlerweile 32 Jahre alt, ist ein Babyklappenkind..und sie kennt ihre Eltern nicht. Durch Zufall kommt sie ihrer Herkunft auf die Spur und nachdem sie Material für einen Gentest hat, konfrontiert sie die Familie mit dem Ergebnis..die mittlerweile noch eine Tochter haben! Dies ist mein 1.Buch der Autorin und ich durfte es in einer Leserunde mitlesen. Das Cover gefällt mir ganz gut. Es ist sehr tiefgründig, aber durch die dunklen Farben gar nicht kalt und passt ganz gut. Der Titel passt mir nicht ganz, dafür der Untertitel umso mehr. Ich bin gleich gut ins Buch gekommen da sich der Schreibstil flüssig lesen lässt, wobei leider immer mal wieder kleine Fehler auftauchen oder Namen vertauscht wurden. Anfangs bin ich jedoch nicht sofort mit Marie warm geworden, ich konnte ihre Handlungsweise nicht ganz nachvollziehen. Aber die Charaktere sind mir dann doch noch ans Herz gewachsen, da sie alle verschiedene Wesenszüge haben und die Gefühle toll beschrieben weden, man spürt Freude, Angst, Verzweiflung, Liebe, ein breites Spektrum. Der Zufall mit dem Marie den Hinweis auf ihren Vater findet, war mir persönlich nicht realistisch genug. Dieses Buch ist sehr emotional und mitreißend geschrieben, wegen der kleinen Fehler und dem Anfang und dem schnellen Ende gebe ich 3,5 Sterne, die ich hier auf 4 aufrunde.

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  • Eine dramatische Schicksalsgeschichte, die zum Mitfiebern einlädt !

    Die verborgene Schwester
    Marlee3007

    Marlee3007

    22. April 2016 um 10:50

    Das Buch "Die verborgene Schwester" war das erste Werk, welches ich von Cordula Hamann im Zuge einer Buchrunde gelesen habe.Die Geschichte beginnt und man ist sofort mitten drin. Die nun 32 Jährige Marie, die als Baby in einer Babyklappe abgelegt wurde ist nun auf der Suche nach ihren Wurzeln. Zuvor hat sie die ersten 7 Jahre ihres Lebens in einer Pflegefamilie verbracht, ohne dass sie über ihre Herkunft und die Adoption bescheid wusste. Als die Adoptiveltern bei einem tragischen Unfall ums Leben kommen, kommt Marie in ein Kinderheim.Durch Zufall stößt sie Jahre später auf ihren vermeidlichen Vater. Geschickt schleust sie sich in die Familie ein und schafft es über einen Gentest die Bestätigung, dass Holger Roth ihr Erzeuger ist  zu erlangen. Nachdem sie ihm diese Tatsache eröffnet hat, bleibt die Frage nach der Mutter ? Es stellt sich heraus, dass Ulrike, Holgers Frau auch die leibliche Mutter von Marie ist. Also hat Marie nun plötzlich eine komplette Familie, den neben ihr haben die Eltern auch noch eine 16 Jährige Tochter namens Alessia. Juhu, große Familienzusammenführung, alle haben sich lieb.. Es könnte so schön sein! Ist es aber nicht, denn nun kommen einige Probleme auf Marie und ihre Familie zu, Familienkonflikte, die Frage nach dem "Was passierte damals" und große Eifersuchtsszenen sind an der Tagesordnung.Die Geschichte um Marie nimmt rasant an Spannung zu - und der Leser ist mitten drin! Die Umstände um Marie und ihr Leben sind sehr traurig, so etwas wünscht man niemandem. Ich hatte dementsprechend an einigen Szenen einen Kloß im Hals, war jedoch nicht so gerührt, dass sich eine Träne gelöst hat. Das Buch ist eher dramatisch und man ist ein bisschen wie bei einer Schnitzeljagd immer auf der Suche nach dem nächsten Hinweis, um das Rätsel um Maries Leben und die Umstände, unter denen sie in der Babyklappe gelandet ist aufzuklären.Bei all dem Drama ist das Buch trotzdem immer sehr glaubhaft und realistisch. Die Charaktere sind ohne übertrieben zu wirken gut dargestellt. Einen Stern Abzug bekommt das Buch von mir, weil das Ende mir dann doch etwas zu rasant war. Mich hätte auch ein Epilog sehr gefreut. Alles in allem ist das Buch wirklich gut und die Geschichte absolut mitreißend !

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