Cordula Hamann Spurlos im Schnee

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Inhaltsangabe zu „Spurlos im Schnee“ von Cordula Hamann

Der Kopf kahlgeschoren, in den Bauch ein Kreuz geritzt unverwechselbar markiert der Serienmörder Thomas Bach seine Opfer. Als er nach einem Lawinenabgang seinem Gefangenentransport entfliehen kann, herrscht Angst in einem kleinen bayerischen Dorf. Von der Außenwelt abgeschnitten, sind die Menschen der schrecklichen Gewissheit ausgeliefert: Bach versteckt sich unter ihnen! Bereits am nächsten Morgen wird die Leiche einer§Frau gefunden, mit kahlem Kopf und Kreuzmarkierung. Für Kommissarin Claudia Jensen beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Schnee verwischt alle Spuren

Etwas chaotisch aber mit der nötigen Spannung

— dartmaus
dartmaus

Ein gut gemachter Krimi im nicht so beschaulichen Bayern, abgetrennt von einer Lawine und eingesperrt mit einem Frauenmörder – „eisige“ Span

— DunklesSchaf
DunklesSchaf

Durchaus spannend aber die Geschichte ist weder neu noch innovativ

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Mehr Krimi als Thriller

— dieDoreen
dieDoreen

Spannend, mit überraschender Auflösung

— Aglaya
Aglaya

Ein guter Krimi mit ein paar kleinen Störfaktoren.

— missmistersland
missmistersland

Eine richtig spannende Geschichte, die leider zu viele Charaktere hat deren Namen ich mir nicht merken konnte..

— mrsapplejuiice
mrsapplejuiice

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  • Von der Außenwelt abgeschnitten

    Spurlos im Schnee
    dartmaus

    dartmaus

    22. February 2017 um 11:29

    Das Cover des Buches ist toll. Wenn ich richtig liege handelt es sich um die Kirche in Uffing am Staffelsee. Inhalt: Katja befindet sich auf dem Weg in den Skiurlaub. Da die Autobahn wegen Unfällen gesperrt ist, nimmt sie die Landstraße. Doch ihr Auto wird von einer Lawine verschüttet. Im Bus hinter ihr, befindet sich die Polizistin Claudia mit einem Kollegen, die den Frauenmörder Thomas Bach nach Konstanz bringen müssen. Der Bus wird von der Lawine noch schlimmer getroffen und der Polizist stirbt, während Claudia verletzt zum Dorfarzt gebracht wird. Von Thomas Bach fehlt jede Spur. Während alle in dem kleinen Dorf Grahmried gefangen sind, geschieht ein Mord, bei dem die Leiche so zugerichtet ist, wie Thomas Bach seine Opfer drapiert hat. Meine Meinung: Ein sehr gelungenes Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Besonders ans Herz gewachsen ist mir Katja, der ich wirklich wünsche, das sie mit Holger und seinen zwei Töchtern glücklich wird. Sehr detailiert und bildlich wird die Landschaft beschrieben. Man fühlt sich teilweise mitten im Schneechaos. Auch die Arbeiten der Bergrettung werden sehr realistisch beschrieben. Durch die vielen Personen, die in die Handlungen und Ermittlungen miteinbezogen werden, verliert man allerdings leicht den Überblick. Die Handlungen und auch die Ermittlungsansätze sind allerdings schlüssig und leicht nachvollziehbar. Der Schreibstil ist fesselnd, interessant und spannend. Mein Fazit: Gelungener Krimi, der Hoffnung auf mehr macht.

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes
    LaLeser

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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    Spurlos im Schnee
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    09. August 2015 um 20:23

    Der Schreibstil der Autorin, welche ich bis dato nun wahrlich nicht kannte, war von Anfang an recht flüssig und auch nachvollziehbar. Bereits direkt am Anfang wird man mit dem Lawinenunglück direkt in die Geschichte geschmissen und befindet sich bereits kurz Zeit später in einem abgeschiedenen Dorf wieder, welches von der Aussenwelt abgeschnitten zu sein scheint. Als wäre das nicht schon schlimm genug, bekommen die Bewohner wenig später die traurige Gewissheit, dass sich auch Thomas Bach - der geflohene Serienmörder - mitten unter ihnen befindet. Bereits am nächsten Morgen wird die Leiche einer jungen Frau im Dorf gefunden, mit kahlgeschorenem Kopf und einem in die Brust geritzten Kreuz - das Markenzeichen des Serienmörders, welche sich ausgerechnet mitten unter ihnen befindet. Katja fand ich als Charakter irgendwie ein wenig.. ich weiss nicht richtig, wie ich das beschreiben soll. Manchmal fand ich sie Claudia gegenüber manchmal echt aufdringlich. Obwohl Claudia durch ihre Verletzung eigentlich ein wenig Hilfe gebrauchen könnte, bettelt Katja in meinen Augen regelrecht darum, ihr helfen zu dürfen und "schreckt" auch vor Alleingängen nicht zurück. Claudia hingegen fand ich mit ihrer Art irgendwie.. toll. Etwas ruppiger und dennoch liebenswert. Die Geschichte selbst umfasst eigentlich nur drei Tage, aber diese drei Tage haben es in sich. der Spannungsbogen ist konstant aufrecht gehalten, was mir persönlich ja besonders gut gefallen hat und ich habe mich von der Autorin sogar in die Irre führen lassen, denn ich hatte eine Zeitlang eine völlig andere Richtung eingeschlagen. Ich hätte mir zwar ein wenig mehr.. Ausführungen gewünscht, was das Ende angeht, aber als Leser kann man ja nicht alles haben. xD Alles in Allem ist der Roman der Autorin auf jeden Fall lesenswert und ich werde Ausschau nach weiteren Bücher von ihr halten.

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  • ein wirklich gut geschriebener Thriller

    Spurlos im Schnee
    Manja82

    Manja82

    09. July 2015 um 15:25

    Kurzbeschreibung Ein Dorf, nach einem Lawinenunglück von der Außenwelt abgeschnitten. Ein entflohener Serienmörder, der sich im Schnee versteckt – der neue packende Thriller von Cordula Hamann. Der Kopf kahlgeschoren, in den Bauch ein Kreuz geritzt – unverwechselbar markiert der Serienmörder Thomas Bach seine Opfer. Als er nach einem Lawinenabgang seinem Gefangenentransport entfliehen kann, herrscht Angst in einem kleinen bayerischen Dorf. Von der Außenwelt abgeschnitten, sind die Menschen der schrecklichen Gewissheit ausgeliefert: Bach versteckt sich unter ihnen! Bereits am nächsten Morgen wird die Leiche einer Frau gefunden, mit kahlem Kopf und Kreuzmarkierung. Für die Studentin Katja Reichenberger und die verletzte Polizistin Claudia Jensen beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Schnee verwischt alle Spuren … (Quelle: MIRA Taschenbuch) Meine Meinung Katja Reichenberger ist auf dem Weg in den Urlaub als ihr Auto von einer Lawine begraben wird. Sie kommt zwar mit dem Schrecken davon, doch der richtige Schock wartet noch auf sie. Im Polizeitransporter, der ebenfalls in den Unfall verwickelt war, saß der Frauenmörder Thomas Bach. Und genau dieser ist nun verschwunden. Das Dorf ist von der Außenwelt abgeschnitten, Hilfe kommt nur ganz langsam voran. Bereits am nächsten Morgen wird eine Frauenleiche gefunden, mit den Merkmalen von Bach. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Können Katja und die Polizistin Claudia Bach aufhalten, bevor es ein weiteres Opfer gibt? Der Thriller „Spurlos im Schnee“ stammt von der Autorin Cordula Hamann. Für mich war dies das erste Buch der Autorin, ihr Thriller „Glasgesichter“ liegt noch auf meinem SuB. Im Buch gibt es sehr viele Charaktere. Sie sind vielseitig und zum Teil auch einzigartig ausgearbeitet. So zum Beispiel die Protagonistin Katja. Sie wirkt sehr glaubhaft und vorstellbar. Katja ist auf dem Weg in den Urlaub, als sie von einer Lawine erwischt wird. Nachdem sie diesen Schrecken überwunden hat erwartet sie bereits der nächste Schock. Sie wird quasi zu „Hobbypolizistin“, auf der Jagd nach dem Frauenmörder Thomas Bach. Katja ist neugierig und mutig, teilweise aber auch etwas unvorsichtig und sie handelt oft ein wenig zu schnell. Ihr Lebensgefährte Holger hat zwei Töchter, denen gegenüber sich Katja sehr liebevoll gibt. Claudia ist eine Polizistin, die mit dem Fall Bach betraut wird. Zu Beginn wirkt sie sehr kalt und durchaus auch unfreundlich. Claudia ist eine knallharte Polizistin, einen richtigen Zugang zu ihr bekam ich während des gesamten Buches nicht wirklich. Claudia wird zwar, je weiter man vorankommt, sympathischer, doch ihre Professionalität lässt sie irgendwie überheblich wirken. Neben diesen beiden Protagonistinnen gibt es noch einige weitere Charaktere. Ich muss aber zugeben mir waren es zum Teil zu viele, ich hatte ein wenig Probleme sie auseinanderzuhalten. Besonders gut gefiel mir der Frauenmörder Thomas Bach. Er wird zu Beginn gut vorgestellt, wirkt in meinen Augen schon recht wahnsinnig. Der Schreibstil der Autorin ist einnehmend und ich war wirklich gefesselt. Sie schreibt flüssig und flott, es bleibt kaum Zeit zum Luftholen. Die Handlung selbst ist spannend von Anfang bis Ende. Cordula Hamann schafft es den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu locken, man will eigentlich immerzu wissen wie es weitergeht, wer wirklich hinter allem steckt. Ihren Charakteren bleiben nur 3 ganze Tage um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Dementsprechend passiert eigentlich immer etwas. Das Thema Lawinen hat die Autorin sehr gut recherchiert und schlüssig ins Geschehen integriert. Zum Ende hin nimmt die Spannung leider etwas ab. Das Ende selbst kam überraschend. Es ist schlüssig wirkt aber in meinen Augen zu schnell abgehandelt. So verliert sich eben leider das Tempo und die vorhanden Spannung. Fazit Letztlich gesagt ist „Spurlos im Schnee“ von Cordula Hamann ein wirklich gut geschriebener Thriller. Die gut ausgearbeiteten Charaktere, der flüssig Stil der Autorin und eine temporeicher spannende Handlung, die sich jedoch zum Ende hin etwas verliert haben mir hier sehr unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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  • Von der Außenwelt abgeschnitten - mit einem Serienmörder

    Spurlos im Schnee
    Heimfinderin

    Heimfinderin

    15. June 2015 um 17:08

    Inhalt Die junge Studentin Katja ist auf dem Weg in den Skiurlaub, als ihre Reise abrupt durch eine Lawine gestoppt wird. Mit dem Schrecken davon gekommen strandet sie in einem von der Umwelt abgeschnittenen bayerischen Dorf. Doch nicht nur sie, auch ein Gefangenentransporter wurde verschüttet - und der Gefangene ist verschwunden! Als ein Mord passiert, der die Handschrift des Entflohenen trägt, werden die Befürchtungen der beim Unglück verletzten Polizistin Claudia wahr: der Serientäter ist noch immer hochgefährlich. Doch auch einige Dorfbewohner haben so ihre Geheimnisse, die die Lawine im wahrsten Sinne des Wortes zum Rollen gebracht hat. Ist der entflohene Häftling vielleicht nicht die einzige gefährliche Person im Ort? Aber im Dorf kennt jeder jeden und keiner traut dem andres etwas Böses zu und der Pfarrer hat sein Beichtgeheimnis, an das er sich eisern klammert. So sind die Ermittlungen nicht gerade einfach für Claudia. Als dann ein junges Mädchen verschwindet, spitzen sich die Ereignisse zu ... Meine Meinung Dies ist ein Thriller, der alleine schon vom Schauplatz her eine unheimliche Stimmung erzeugt, denn die Bewohner, Opfer und Täter sind abgeschnitten von jeder Hilfe von außen. Und das Wissen um den entflohenen Serientäter, der sich überall verkrochen haben kann, lässt einen zusätzlich gruseln. Dazu kommt eine leicht verletzte und von den sich überstürzenden Ereignissen fast überforderte Polizistin, die auf sich alleine gestellt und auf die Hilfe von Zivilisten angewiesen ist. Das sind gute Voraussetzungen für spannende Lesestunden und das erfüllt die Autorin für mich richtig gut. Es dauert drei Tage, bis das abgeschnittene Dorf wieder von außen erreichbar ist und diese drei Tage haben es in sich. Nicht nur das Wetter und die Angst vor dem Entflohenen bringen die Emotionen zum Kochen, sondern auch die längst verschüttet geglaubten Ereignisse aus der Vergangenheit kochen wieder hoch und sorgen für Spannung. Die Figuren wirkten auf mich dabei sehr lebendig und die teils eingestreuten Dialekte verstärkten den authentischen Charakter. Gerade die anfangs etwas irritierende Unfreundlichkeit und das teils arrogante Auftreten der Polizisten Claudia machte diese nur realistischer, denn es verdeutlichte den Druck der auf ihr lastete und machte sie für mich menschlich. Ich fand sie nicht immer nett, aber trotzdem mochte ich sie gleich. Die Studentin Katja dagegen war mir sofort sympathisch und ihre neugierige und spontane Art mischte ein bisschen die alteingesessen Bewohner im Dorf auf und sie und Claudia bildeten so ein ungewöhnliches aber recht erfolgreiches Team in dieser Ausnahmesituation. Trotzdem wirkten sie auf mich nicht wie ein unnatürliches „Superteam“, denn man merkte nach und nach sehr gut, dass Claudia zwar vieles wusste, was ihre Kripokollegen in so einem Fall tun und man erkannte auch, dass sie schon bei der ein oder anderen Ermittlung der Kollegen mit dabei war. Aber man spürte auch, dass sie stark unter Druck stand und ihre Pflicht nicht mit Leichtigkeit erfüllte. Ebenso war Katja als Hobbyermittlerin vielleicht etwas unrealistisch, aber auch sie stieß an ihre Grenzen, ob es nun der Anblick einer Leiche war oder der Abbruch einer Suchaktion. Auch bei ihr konnte ich nachspüren, dass die Autorin mit ihr keine Superheldin erschaffen hatte. Alle Figuren wirkten auf mich recht lebensecht, auch die Jugendlichen, die anfangs mit der Langeweile kämpfen, um kurze Zeit später mit in den Fall gezogen zu werden. Äußerst suspekt war mir Rupert, der schon länger ein Buch über Serienmörder schreibt und dem der gestrandete Täter offensichtlich wie gerufen kam, um sein Buch hochaktuell zu beenden und damit berühmt zu werden. Er strahlte mit seiner Besessenheit eine etwas gruselige Atmosphäre aus und ich traute ihm bis zum Ende nicht über den Weg. Diese Figur hatte etwas Unberechenbares an sich, was man bis zum Schluss spürte. Neben Rupert gab es noch einige andere Personen mit Geheimnissen, so dass ich beim Lesen immer wieder hin und her schwankte, wer nun hier zum Mörder wurde, der „Profi“ oder ein „Laie“. Das war von der Autorin spannend gemacht und bis zum Schluss gab es die ein oder andere Überraschung bzw. Fehlverdächtigung, so dass das Buch für mich bis zum Ende spannend blieb. Am Ende ging es mir fast ein bisschen zu schnell, es hätten ruhig ein paar Seiten mehr sein können. Erfreulicherweise kommt der Thriller zudem mit wenig Blut aus. Wer dem blutigen Gemetzel mancher Thriller also überdrüssig ist, kann hier entspannt zugreifen. 

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  • Spannendes Alpenpanorama

    Spurlos im Schnee
    dubh

    dubh

    06. June 2015 um 23:06

    Ein kleines Dorf in den bayerischen Alpen ist plötzlich mitten in einem schrecklichen Geschehen: ganz in der Nähe ist eine Lawine abgegangen und hat nicht nur Menschen mitgerissen, sondern auch das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten. Etliche Skiurlauber kommen mit einem Riesenschrecken davon, doch ein Gefangenentransport hat nicht so viel Glück - die Rettungsmannschaft kann mit Polizistin Claudia Jensen nur eine Überlebende retten. Doch als diese im Dorf angelangt, macht sich langsam aber sicher eine gruselige Ahnung breit: der Gefangene, der in ein anderes Gefängnis überführt werden sollte, hat offensichtlich ebenfalls überlebt und hält sich nun in der Nähe von Grahmried auf. Als am darauffolgenden Tag eine grausam zugerichtete Frauenleiche gefunden wird, herrscht Gewissheit: Thomas Bach, ein gefürchteter Serienmörder, ist auf freiem Fuss. Dass sich das ganze Dorf nun in Aufruhr befindet, macht die angespannte Lage nicht besser. Die junge Studentin Katja Reichenberger, die ebenfalls zum Winterurlaub in dieser Ecke unterwegs war, hilft nun er Polizistin, die trotz Verletzungen die Ermittlungen aufnimmt. Am besten bevor der aufkommende Schneefall die Spuren des entflohenen Häftlings verwischt... Im Grunde hat die Autorin Cordula Hamann hier einen klassischen Krimi vorgelegt: die abgeschiedene, ja, von der Außenwelt erst einmal abgeschnittene Szenerie und die Panik vor dem Flüchtigen schüren eine sehr gute Spannung, die auch durchgängig hoch bleibt. Hinzu kommt die winterliche Atmosphäre und mit Katja und Claudia gelungene Charaktere. Aber am besten hat mir die brodelnde Stimmung im Dorf gefallen: während der drei Tage, von denen der Roman handelt, entpuppen sich so einige Bewohner als Geheimnisträger, die die eh schon schwierige Stimmung stetig zuspitzen. Soll heißen, dass Claudia und ihre Gehilfin Katja alle Hände voll zu tun haben. Vielleicht ist dieser Punkt einer der wenigen möglichen Kritikpunkte an "Spurlos im Schnee", denn dass eine Studentin dank Krimilektüre eine prächtige Ermittlern abgibt, kann man bezweifeln. Aber nun gut, das ist für mich ein klitzekleiner Minuspunkt, da mich der Krimi ansonsten überzeugt hat. Die Autorin beherrscht ihr Handwerk, zeichnet eine zuverlässige Spannungskurve und hat mit Claudia und Katja (sieht man einmal von der Funktion der Hobbyermittlerin ab) realistische Hauptfiguren geschaffen. Mit der Unnahbarkeit der Polizistin hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten, doch das legte sich mit der Zeit und ist auch in keinem Falle als Kritik zu verstehen, denn es macht schlicht und ergreifend die Figur in meinen Augen glaubhafter. Auch wenn man als geübter Krimileser vielleicht die ein oder andere Ahnung haben könnte, hat Cordula Hamann hier einen wirklich fesselnden Krimi vorgelegt. Zudem ist Kulisse für einen Krimi so ungewöhnlich wie perfekt - für mich hat die Abgeschiedenheit jedenfalls definitiv für zusätzlichen 'Thrill' gesorgt... Im Grunde bleibt mir nur eine einzige Sache, an der ich etwas zu kritteln hätte: das Ende. Das kommt mir schlicht und ergreifend zu abrupt. Fazit: Wer im Sommer etwas Abkühlung benötigt: zugreifen! Wer einen packenden Krimi mit Alpenpanorama und wohlportionierten kalten Schauern über den Rücken lesen möchte: zugreifen!

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  • Ein Dorf im Ausnahmezustand

    Spurlos im Schnee
    starone

    starone

    05. June 2015 um 09:11

    Im Inhalt :  Das  kleines Dorf Grahmried in den bayrischen Alpen erwacht plötzlich aus seiner Beschaulichkeit. Denn in der Nähe geht eine Lawine ab. Darin gefangen die Studentin Katja Reichenberger, ein Vater  mit seinen Zwillingstöchter Leah und Hannah, die Polizisten Claudia Jensen und Ihr Kollege Stadler, die beide den Gefangenentransport des Frauenmörder Thomas  Bach nach Konstanz begleiten müssen. Die schnell einsatzbereite Bergwacht kann fast alle retten bis auf den Kollege Stadtler, der kann nur noch tot geborgen werden. Der erste Schock für die Kommissarin. Leider geht es Claudia Jensen gesundheitlich nicht so gut, der ortsansässige Arzt stellt eine Gehirnerschütterung bei ihr fest und rät dringend zur Bettruhe. Aber davon will Claudia nicht wissen, denn Thomas Bach ist wie vom Erdboden verschluckt. Liegt er möglicherweise unter einer riesigen Schneemasse für immer begraben oder konnte er  sich retten. Claudia  Jensen hält Thomas Bach auch nach Jahren der Haft für immer noch sehr gefährlich. Es schneit und schneit und dann fällt auch noch der Strom aus  in einer Hälfte  des Dorfes. Aber es kommt noch schlimmer, denn plötzlich findet man eine Frauenleiche, die genauso zugerichtet ist, wie es Thomas Bach mit seinen Opfern gemacht hat. Hat es Thomas Bach wirklich geschafft der Lawine zu entkommen und mordet jetzt?  Interessante Frage auf die das Buch sicherlich eine Antwort weiß. Meine Meinung:  Eine spannend erzählte Geschichte bei der Thomas Bach und sein Auftauchen in diesem Dorf eine noch größere Lawine los schlägt als es die Schneemassen hätten bewirken können und dadurch der Geschichte ganz neue und überraschende Wendungen gibt. Also keine Nullachtfünfzehn-Geschichte, wo man am Anfang schon sich sicher sein kann, wer der Mörder am Ende ist. Eine Geschichte, die auch von der Stimmung lebt in der sich die Personen befinden und diese bringt die Autorin sprachlich und stilmäßig auch sehr gut rüber. Halt eine extreme Ausnahmesituation. Ein Buch, dass mich inhaltlich überzeugt hat. 

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  • Eingesperrt: Spurlos im Schnee - Cordula Hamann

    Spurlos im Schnee
    DunklesSchaf

    DunklesSchaf

    03. June 2015 um 23:03

    Eine Lawine schneidet das kleine Dorf Grahmried von der restlichen Welt ab. Beinahe von ihr verschüttet wird die junge Studentin Katja Reichenberger, aber auch ein Gefangenentransport. Während die Polizistin Claudia Jensen verletzt überlebt, kann der Gefangene Thomas Bach, ein verurteilter Frauenmörder, entkommen. Schon kurze Zeit später wird im Dorf die Leiche einer Frau gefunden, die Thomas Bachs Handschrift trägt… Ein kleiner Kreis von handelnden Personen, abgetrennt von der Umwelt und mittendrin ein Mörder. Das verspricht nicht nur, spannend zu werden, sondern das war es auch. Die Ermittlungen im Mordfall und die damit verbundene Suche nach Bach gestalten sich nicht so einfach. Der Dorfpolizist ist hier erst mal herrlich überfordert und paragraphentreu, während Claudia Jensen das Geschehen recht barsch an sich reißt. Auch sie ist keine Kriminalbeamtin, doch hat zumindest ein wenig mehr Erfahrung. Wirklich drollig, wie Heinrich, der Dorfpolizist immer mal wieder einwirft, dass er jenen und diesen schon ewig kennt und der bestimmt nichts gemacht hat. Claudia eckt am Anfang durch ihre barsche, unfreundliche Art an und so ist es kein Wunder, dass die Studentin Katja, neugierig bis zu den Zehenspitzen, ihr natürlich gerne zur Seite steht und sich geschickt in die Ermittlungen einbringt. Das ungleiche Duo reibt sich aber auch erst mal aneinander bevor die Zusammenarbeit dann doch noch gut klappt. Grahmried ist ein Ort mit Geheimnissen, die durch die Lawine nicht verdeckt, sondern aufgerüttelt werden. Thomas Bach, der Entflohene, ist dabei nur Aufhänger und Mittel zum Zweck, denn im Dorf liegt noch mehr im Argen. Zufällig befindet sich im Dorf auch Jemand, der ein Buch über Serienmörder schreibt und die Chance nutzt, aber auch ein lange gehütetes Familiengeheimnis kann hier aufwarten. Als dann auch noch ein Mädchen entführt wird, dass zusammen mit ihrem Vater und ihrer Tochter ebenfalls im Dorf gestrandet sind, spitzen sich die Ereignisse zum Ende hin noch dramatisch zu. Ganz klar, dass hier schon einige Klischees bedient werden. Der Krimi spielt in einem bayrischen Dorf und da gibt es schon den einen oder anderen Ausspruch im bayrischen Dialekt, aber eben auch das erzkatholische Beichtgeheimnis, dem der Pfarrer beharrlich folgt, auch wenn Verbrechen geschehen sind, oder auch eine falsche Moral, die man oft mit dem Kleinbürgertum und verschworenen Dorfgemeinschaften zusammen bringt. Aber diese sind zum einen nicht überstrapaziert und fügen sich zum anderen einfach gut in die Geschichte ein. Fazit: Ein gut gemachter Krimi im nicht so beschaulichen Bayern, abgetrennt von einer Lawine und eingesperrt mit einem Frauenmörder – „eisige“ Spannung in den Bergen.

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  • Ein Dorf voller Geheimnisse

    Spurlos im Schnee
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    01. June 2015 um 19:12

    Eine Lawine beendet den Überführungstransport des Serienmörders Thomas Bach, die Urlaubsfahrt der Studentin Katja Reichenberger und auch die Fahrt von Holger mit seinen Zwillingstöchtern Hannah und Leah. Die Polizistin Claudia Jensen kann im letzten Moment aus dem Transporter gerettet werden, ihr junger Kollege ist tot und Thomas Bach verschwunden. Grahmried ist von der Außenwelt abgeschnitten, so dass alle Betroffenen erst mal in diesem kleinen Ort bleiben müssen. Claudia ist davon überzeugt, dass Bach überlebt hat und macht sich mit Unterstützung von Katja auf die Suche nach ihm. Dann wird die Leiche einer jungen Frau gefunden und zeigt die Zeichen, die Bach bei seinen Opfern benutzt hat. Die Geschichte ist flüssig und fesselnd geschrieben. Von Anfang an ist die Spannung da und bleibt auch bis zum recht knappen Ende erhalten. Nicht nur die Suche nach Bach gestaltet sich schwierig, in diesem von der Außenwelt abgeschnittenen Ort gibt es eine Reihe von Geheimnissen. Aber keiner weiß was, keiner redet und keiner traut seinem Mitmenschen etwas Böses zu. Alles bleibt schön unter der Decke, bis die Lawine dafür sorgt, dass die sorgsam gehüteten Geheimnisse mit der Zeit offenbar werden. Wäre die Anna Riedel nicht in den Ort gekommen, um ihr Erbe anzutreten, wäre vielleicht alles geblieben, wie es schon immer war. Mit 18 Jahren ist sie einfach weg aus dem Dorf, wollte ihr bisheriges Leben an einem neuen Ort, möglichst weit weg, vergessen. Rupert Geisslers großes Hobby ist die Erforschung von Serienmorden und als Bach ausgerechnet in Grahmried auftaucht, sieht er seine Chance gekommen, endlich sein Buch zu veröffentlichen. Die Personen sind authentisch dargestellt, einige blieben jedoch recht blass. Gut gefallen haben mir die Hauptprotagonistinnen Claudia und Katja. Claudia steht mächtig unter Druck, weil Bach entkommen ist. Diesen Druck gibt sie auch schon mal weiter und macht sich dadurch nicht sehr beliebt. Ihre sympathische Art kommt erst zum Vorschein, als das Dorf wieder zu erreichen ist und sie ihre Verantwortung abgeben kann. Katja findet die Jagd am Anfang spannend, doch als die Tote auftaucht, ist ihr die Geschichte nicht mehr so geheuer. Trotzdem unterstützt sie Claudia und trägt auch durch ihre Beobachtungsgabe Entscheidendes bei, was die Ermittlungen weiterbringt. Die Zwillinge Hannah und Leah langweilen sich in dem kleinen Ort und ihr Leichtsinn bringt sie in Gefahr. Leahs Ängste sind sehr gut dargestellt, aber auch Hannahs Angst um ihre Schwester. Wie viel Zeit die Menschen der Bergwacht opfern und welche Risiken sie eingehen, um anderen zu helfen, wurde auch sehr schön gezeigt. Ein spannender Krimi.

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  • Mehr Krimi als ein waschechter Thriller

    Spurlos im Schnee
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. May 2015 um 19:08

    Die Handlung, ist die eines Thrillers, was man schon sehr deutlich an den Elementen erkennen kann. Die Autorin geizt nicht mit spannenden Szenen und auch die Grundstimmung der Geschichte ist alleine durch den Handlungsort und seine vollkommene Abgeschiedenheit von der Außenwelt latent spannend. Sorgsam eingestreute Spannungsspitzen und dynamische Szenen verstärken diesen Effekt noch zusätzlich. Dennoch begrenzt die Autorin die Handlung nicht nur auf die Elemente des Thrillers, sondern streut zusätzlich noch eine gute Portion Emotionen und Gefühl mit hinein. Dies vermischt mit den menschlichen Abgründen der Figuren ergeben ein in sich stimmiges Bild und komplettieren den Thriller auf eine herausragende Art und Weise. Die Figuren sind im Großen und Ganzen recht authentisch und realistisch in ihrer Art aufzutreten und zu handeln. Hin und wieder schießt die Autorin mit einer Figur mal über das Ziel hinaus , aber das sollte man an dieser Stelle nicht überbewerten meiner Meinung nach. Die Charaktere bleiben aber allesamt recht oberflächlich, wirklich tiefgehende charakterliche Eigenschaften oder Profile kann ich nicht erkennen. Sie sind halt Teil des Ganzen aber nicht wirklich viel mehr, das ist jedenfalls der Eindruck den ich gewinnen kann. Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut und in sich auch stimmig erzählt. Sie beginnt damit, das man erfährt wie die Personen in die Situation gekommen sind, und wie das Unheil seinen Lauf genommen hat. Die Autorin gibt damit sozusagen die Grundbedingungen vor und führt dem Leser langsam die Tragweite des Ganzen vor Augen. Dies macht sie mit einer perfiden Zielgenauigkeit, die mich oft schaudern gelassen hat. Allein das Setting der Abgeschiedenheit ist ein wirklicher Spannungsbringer in dieser Geschichte und hat sicherlich zu ihrem Erfolg beigetragen. Die Ermittlungen werden sauber recherchiert an mich herangetragen und ich habe zu keinem Zeitpunkt das Gefühl etwas zu vermissen. Nur manchmal habe ich Schwierigkeiten bei den ganzen Höfen den Überblick zu wahren und verlieren für einen kurzen Moment den roten Faden, bis mir die Autorin mir diesen wieder reicht und ich wieder voll in die Geschichte eintauchen kann. Die Erzählweise der Autorin ist sicherlich als fesselnd zu bezeichnen. Es gelingt ihr eine atmosphärische Dichte zu schaffen, die perfekt auf den Ort, die Handlung und die Figuren abgestimmt ist. Dennoch gelingt es ihr meiner Meinung nach nicht, den Thriller über den eines guten Thrillers hinaus zu heben. Keine Frage der Thriller ist gut, spannend und abwechslungsreich zu lesen, aber er ist nicht brillant. Dafür waren viele der Szenen für Kenner des Genre und Fans dessen zu vorhersehbar, zu durchschaubar. Sicherlich hat sie sich für das Ende noch die ein oder andere Überraschung aufgehoben, aber ich habe zu mindestens einen Teil dessen geahnt, wenn schon nicht im Detail gekannt.  Das Fazit Der Thriller “Spurlos im Schnee” ist ein durchweg spannender und auch gut zu lesender Thriller, mit dem man als Fan dieses Genre nichts verkehrt machen kann. Wer besonders blutrünstigen Thrillern gegenüber abgeneigt ist, wird sicherlich mit diesem eher untergründig latent spannenden Thriller besonders viel Freude haben. Er ist durchgängig leicht und ansprechend zu lesen, wobei man von den Charakteren nicht zu viel erwarten darf.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    kubine

    kubine

    01. May 2015 um 16:01
  • Durchkreuzte Urlaubspläne...

    Spurlos im Schnee
    parden

    parden

    DURCHKREUZTE URLAUBSPLÄNE... Sie hörte ein Grollen und stellte das Radio aus. Jetzt auch noch ein Gewitter? Das Wetter spielte total verrückt. Das Grollen schwoll zu einem Dröhnen an. Sie beugte sich vor, um durch die Windschutzscheibe einen Blick zum Himmel werfen zu können. Doch im gleichen Moment traf ein heftiger Schlag das Heck ihres Jeeps und drohte, ihn von der Straße zu drängen. Katja trat instinktiv auf die Bremse. Gleichzeitig knallte es laut, Glas klirrte und Schnee wirbelte vor ihrem Auto in einem rasenden Tempo durch die Luft. Wie eine Wolke umhüllte er Windschutzscheibe und Schnauze des Jeeps, wurde immer dichter, und dann war es Nacht um sie herum. Die Pläne für ihren Winterurlaub bleiben für Katja Reichenberger buchstäblich in einer Lawine stecken. Dabei hat sie noch Glück im Unglück, denn die Insassen des vor ihr fahrenden Autos können sie aus ihrem lädierten Jeep ziehen, Katja kommt mit dem Schrecken davon. Doch an eine Weiterfahrt ist nicht zu denken. Die Straßen sind wegen der weiterhin drohenden Lawinengefahr bis auf weiteres gesperrt, und es bleibt nichts anderes übrig, als sich in dem kleinen Dorf im Tal eine Unterkunft zu besorgen. Ein anderes Auto hat es dagegen nicht so glimpflich getroffen. Von der Lawine mitgerissen, hat der Fahrer das Unglück nicht überlebt, die Beifahrerin ist schwer verletzt. Doch beinahe noch schlimmer ist die Frage nach dem dritten Fahrgast, der verschwunden ist. Denn es ist kein gewöhnliches Auto, das die Bergretter da finden - ein Gefangenentransporter ist es, dem nun der Gefangene fehlt. Umgekommen? Oder doch entkommen? Die Aufregung um das Lawinenunglück weicht rasch der sich verbreitenden Gewissheit, dass der Serienmörder Thomas Bach auf freiem Fuß ist. Da das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten ist, muss er sich im Tal verbergen, und Angst geht um, als gleich am nächsten Morgen die Leiche einer Frau gefunden wird, den Kopf kahl geschoren, in den Bauch ein Kreuz geritzt: das Markenzeichen des Serienmörders. Die junge Studentin Katja geht der verletzten Polizistin Claudia Jensen zur Hand, als diese die Ermittlungen aufnimmt. Auf sich alleine gestellt, versuchen sie, den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen - denn Schnee und Wind verwischen alle Spuren... Ein klassisches Setting hat Cordula Hamann hier gewählt - einen abgeschiedenen, von der Außenwelt abgeschnittenen Schauplatz, aus dem es kein Entkommen gibt - und wo die Gefühle, Reaktionen, Ereignisse wie in einem Dampfdrucktopf immer mehr Druck ausgesetzt sind, bis sie eskalieren. Nicht nur die Suche nach dem entflohenen Serienmörder hält Katja und Claudia in Atem, sondern auch die Bewohner des Dorfes, wo alte Geschichten und Verflechtungen sich zu einer hochexplosiven Mischung verweben. Ganze drei Tage umfasst das Geschehen, doch drei Tage, die es in sich haben. Eine rasante Verkettung der Ereignisse, die die Spannung beinahe konstant hochhält, kaum einmal bleibt Zeit für ein paar Stunden Schlaf. Der Schreibstil wie schon bei 'Glasgesichter' wieder flüssig und angenehm zu lesen, die Charaktere authentisch, auch und gerade die der Jugendlichen, die hier eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Dazu ein durchdachter Plot, das Spiel mit den Ahnungen und falschen Spuren, Verwirrung bis kurz vor dem Ende. Einzig die Tatsache, dass Katja als junge Studentin und nur durch Krimis 'geschult' plötzlich hauptsächlich an den Ermittlungen beteiligt ist und diese zusammen mit der verletzten Polizistin des Gefangenentransports vorantreibt, war für mich erst einmal gewöhnungsbedürftig - auch wenn die Besonderheit der Situation durch die Wetterlage vorgegeben war. Und das Ende war für mich persönlich ein wenig zu knapp, fast wie gehetzt - da hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht. Ansonsten aber war es ein unterhaltsamer Thriller mit einem kleinen Ausflug in menschliche Abgründe. Wieder ist es Cordula Hamann gelungen, den Spannungsbogen bis zum Ende hochzuhalten, und trotz der kleinen Schwächen habe ich der Auflösung entgegengefiebert. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin! © Parden

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  • Spurlos im Schnee

    Spurlos im Schnee
    dieDoreen

    dieDoreen

    18. April 2015 um 14:58

    Auf dem Weg in den Skiurlaub kann Katja nur knapp einem Lawinenunglück entkommen. Abgeschnitten von der Außenwelt muss sie mit der Polizistin Claudia und dem Familienvater Holger mit dessen Zwillingstöchtern in einem kleinen Dorf auf Rettung von außen warten. Fatalerweiße war unter den verunglückten Autos auch ein Gefangenentransport mit dem Serienkiller Bach. Dieser konnte scheinbar entkommen. Da wird die erste Leiche gefunden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. "Spurlos im Schnee" ist mein zweites Buch von dieser Autorin. Beim Lesen wurde ich mehr an einen regionalen Krimi erinnert als an einen Thriller. Die Story spielt in einem bayrischen Dorf und das Hauptaugenmerk liegt auf den Ermittlungen. Der Schreibstil war wie gewohnt leicht und das Buch lies sich sehr flüssig lesen. Cordula Hamann versteht geschickt den Leser in ein spannendes Katz und Maus Spiel zu verwickeln. Man stellt Vermutungen an, nur um diese gleich wieder zu verwerfen. Aufgrund der geschickt platzierten Wendungen war die Geschichte auch wenig vorhersehbar. Ein wenig gestört haben mich die Charakter. Leider ist jeder Einzelne sehr farblos geblieben. Auch konnte ich die Reaktionen des Ein oder Anderen in gewissen Situationen nicht nachvollziehen. Einen Bezug habe ich zu keinem Protagonisten aufbauen können. Das hat mir die eigentlich doch sehr packende Story etwas madig gemacht. Schade, denn die Grundidee und das sehr überraschende Ende haben mir sehr gut gefallen.

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  • Eiskaltes Bayern

    Spurlos im Schnee
    Aglaya

    Aglaya

    02. April 2015 um 19:18

    Ein eingeschneites Dorf, von der Aussenwelt abgeschlossen. Ein entflohener Serienmörder. Eine tote Frau. Dies sind die Zutaten, aus denen die Autorin Cordula Hamann den Thriller „Spurlos im Schnee“ gebastelt hat.   Cordula Hamann erzählt die Geschichte grösstenteils aus der Sicht von Katja. Nur wo es für die Handlung nötig ist, greift sie auf andere Blickwinkel zurück. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und ist eher nüchtern, beschreibend gehalten. Die Protagonistin Katja, ihre „Partnerin“ Claudia sowie die beiden Mädels Hannah und Leah waren mir sympathisch, nur der männliche Hauptdarsteller Holger erschien mir etwas blass. Die weiteren Personen werden nur am Rande beleuchtet, ihre Motive bleiben meist unklar. Die Handlung verteilt sich auf drei Tage, die im Buch auch klar gekennzeichnet werden. Nicht nur die Protagonisten, sondern auch ich als Leserin war erstaunt, dass man so viele Geschehnisse in einen einzigen Tag hineinbringt. Die Handlung selbst ist in sich logisch, wirkt aber stellenweise etwas konstruiert. Wenn man bedenkt, dass das Dorf, in dem der Thriller spielt, vorübergehend von der Umwelt abgeschnitten ist, werden einige Punkte etwas realistischer (wie die Ermittlungsarbeit durch Katja und Claudia, die zwar Polizistin ist, aber mit Kriminalfällen eigentlich nichts am Hut hat).   Aufgrund des Klappentexts hatte ich eine ganz andere Erwartung an die Handlung des Buches. Enttäuscht wurde ich trotzdem nicht. Die Autorin Cordula Hamann konnte mich wieder einmal mit ihrem Thriller überzeugen (ich habe von ihr schon „Glasgesichter“ gelesen und sehr gemocht). Der Fall wird anders als erwartet aufgelöst, erst gegen Schluss (beinahe etwas überstürzt) zeichnen sich Täter und Motiv ab, obschon schon früh klar wird, dass der Fall nicht so eindeutig sein kann, wie von den Protagonisten vermutet wird. Bemerken möchte ich noch, dass für einen Thriller überraschend wenig Blut fliesst. Wer daher zwar eigentlich Thriller mag, von zu vielen Toten oder herumfliegenden Gedärmen aber abgeschreckt wird, kann hier ruhig einen Blick riskieren. Dies bedeutet aber natürlich auch, dass besonders „blutrünstige“ Leser „Spurlos im Schnee“ vielleicht langweilig finden könnten.

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  • Leider wenig überzeugend

    Spurlos im Schnee
    Ritja

    Ritja

    31. March 2015 um 18:27

    Cordula Hamanns Figuren müssen sich durch die kalte und stürmische Winterzeit kämpfen und haben es zudem noch mit einem entlaufenen Frauenmörder und einer verzwickten und traurigen Familiengeschichte zu tun.  Die Polizistin Claudia Jensen und die Studentin Katja Reichenberger werden unabhängig voneinander von einer Lawine in den Bergen überrascht. Während die Polizistin Jensen einen Frauenmörder bewachen und verlegen muss, plant Katja einen schönen Winterurlaub mit ihrer Freundin. Beide Frauen werden durch die Lawine zusammengebracht und müssen sich nun arrangieren. Während Katja mit Feuereifer an die Verfolgung geht, will die Polizistin eigentlich nur in Ruhe ihren Job machen und vor allem Schadensbegrenzung. Immer wieder sprengt Katja mit ihren ausgeplauderten Informationen die Ermittlungen und doch ist sie für Claudia Jensen eine Hilfe, auf die sie nicht verzichten kann. Denn hier steht sie mit einem überforderten Dorfpolizisten allein da. Sie sind durch die Lawine und den Schneesturm abgeschnitten von der Außenwelt und die Kripo kommt nicht ins Dorf.    Neben den Frauen spielen auch ein Familienvater und seine zwei Töchter eine größere Rolle in dieser Geschichte.  Eigentlich ist die Grundidee für diese Geschichte nicht schlecht, jedoch fand ich die ganze Geschichte zu oberflächlich und teilweise zu unrealistisch. Zudem hatte man das Gefühl, dass die Autorin nicht so ganz wusste, welche Richtung sie einschlagen sollte. Witzige Krimigeschichte mit einem Augenzwinkern erzählt oder eher einen ernsten Krimi mit Tiefgang. Sie hat von beiden Seiten etwas genommen, aber leider wurden die Teile nicht so gut miteinander verbunden. Außer Rupert und Elli fand ich die Hauptfiguren wenig interessant. Sie wirkten blass, oberflächlich und naiv. Ich konnte zu den Figuren leider keine Bindung aufbauen. Das Verhalten des Familienvaters und auch der zwei Frauen (Claudia und Katja) war nicht immer nachvollziehbar. Der Geschichte fehlte es leider auch an Tempo. Die entstehende Liebesgeschichte wirkte aufgesetzt, verkrampft und war aus meiner Sicht auch nicht notwendig.  Insgesamt war die Geschichte leider keine so runde Sache, es fehlte der Charme der Figuren, der Humor eines Regionalkrimis bzw. das Tempo und die Spannung eines Krimis mit ernstem Hintergrund.

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