Cordula Stratmann Danke für meine Aufmerksamkeit

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Inhaltsangabe zu „Danke für meine Aufmerksamkeit“ von Cordula Stratmann

"Ich bin wirklich niemand, von der Sie sagen würden: Man kann so gut mit ihr schweigen." "Guten Tag, mein Name ist Britta. Es handelt sich bei mir um eine europäische Hausmaus, und es hat sich ergeben, dass ich die Erzählerin, ich kann in aller Bescheidenheit sagen: die Protagonistin in Cordula Stratmanns neuem Roman bin. Nach der Trennung von meinem Lebensgefährten Tim, einer chinesischen Reisfeldmaus, es ging einfach nicht mit uns begegnete ich auf der Suche nach einem neuen Zuhause einem Mädchen namens Polly, bei deren Familie ich schließlich einzog. Und damit befand ich mich plötzlich mitten im menschlichen Leben. Mitten in Ihrem Leben, liebe Leserschaft!§Ich habe so viel über Sie erfahren, du liebe Güte! Sie machen sich aber einen Stress mit diesem Leben! Gut, Sie müssen arbeiten, Kinder versorgen, keinen Krieg anfangen, das Auto nicht auf Nachbars Platz abstellen und täglich zweimal Zähneputzen. Das können wir Mäuse alles sehr viel entspannter angehen. Was Sie auf jeden Fall richtig gut machen: Sie bringen tolle Kinder auf diese Welt. Kluge, erfindungsreiche Wesen. Von Ihnen und Ihren Kindern handelt dieses Buch, und ich bin froh, dass mich die Autorin das alles mal hat erzählen lassen ich wäre sonst geplatzt. Und bitte entschuldigen Sie meine Liebeswirren, selbst als Maus ist man gegen Partnerschaftsprobleme nicht gefeit."

Schade. Ich hatte mir mehr erhofft. Die Geschichte hat mich ein wenig gelangweilt...

— keko2712

Den typischen familiären und schulischen Alltags-Wahnsinn aus der Perspektive einer sympathischen und vermenschlichten Maus - herrlich!

— sandraivy

Kurzweilige Interpretation unserer Gesellschaft und das Miteinander

— pschade

Konnte es nicht weiter lesen...

— PrincessCrissa

Ich hab es abgebrochen. Vielleicht später ein neuer Leseversuch.

— maxi

Eine nette, seichte Geschichte, die einen Spritzer Humor und mehr Pepp vertragen könnte.

— Guaggi

Humor & Geschichte konnten mich nicht wirklich überzeugen - da hätte ich von einem Comedian wie Frau Stratmann schon deutlich mehr erwartet.

— justitia

Satirischer Blick auf das menschliche Verhalten.

— guybrush

Leichte Lektüre für zwischendurch.

— Caprica

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— monja1995

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  • Danke für meine Aufmerksamkeit

    Danke für meine Aufmerksamkeit

    keko2712

    29. January 2017 um 18:24

    Ich mag Cordula Stratmann seit "Zimmer frei" seit vielen Jahren  sehr, daher wollte ich dieses Buch lesen. Leider hat es wenig zu bieten, ich fand es leider langweilig und vor allem ein bisschen flach. Habe es mit großer Anstrengung zu Ende gelesen und dann weiter gegeben...

  • Wenn Mäuse sprechen könnten, was würden wir zu hören bekommen...

    Danke für meine Aufmerksamkeit

    pschade

    23. May 2016 um 10:45

    Als ich das Cover und damit die Maus sah, war mein erstes Interesse geweckt. Dann las ich die Autorin Cordula Stratmann und nahm das Buch in die Hand. Der Klapptext war schnell überflogen, ich las die erste Seite und das Buch "Danke für meine Aufmerksamkeit" war meins. In ihrer witzigen Art erzählt Frau Stratmann aus der Sicht einer Maus, von uns Menschen und wie wir miteinander, und vor allem mit unseren Kindern, umgehen. Ernste Töne sind genau so zu finden, wie das humoristische, ohne allerdings albern zu werden - trotz oder vielleicht gerade wegen der Maus, die hier in „ich“ Form von den Begegnungen der verschiedenen Menschen erzählt. Ein, leider viel zu kurzes, Buch, welches Appetit auf mehr macht.

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  • Zum Mäuse melken langweilig

    Danke für meine Aufmerksamkeit

    Guaggi

    09. December 2015 um 15:30

    Das Erste, was mir an diesem Buch bereits im Buchladen negativ auffiel, war die Tatsache das sich der Buchdeckel nach oben bog. Damals dachte ich noch das Es vielleicht daran liegt, weil es im Laden so oft in Händen ist oder zu warm sei. Als ich allerdings mein Exemplar daheim aus der Folie befreite und einen Tag lang in Händen hielt, um es zu lesen, geschah bei mir das gleiche Phänomen, welchem ich mit beschweren des Buches zu Leibe rückte. Der zweite Punkt, der mir missfiel, ist die Covergestaltung. Davon abgesehen, dass dieser helle rosa Pastellton sehr schnell Flecken bekommen kann, muss ich sagen, dass man die Wahl des Tieres auf dem Cover besser hätte machen können. Ich finde es doch recht gedankenlos auf einem Buchcover, in dessen Geschichte es um eine europäische Hausmaus geht, das Konterfei einer mongolischen Rennmaus abzudrucken. Aber nun zur Geschichte. Ich fand die Idee von der Maus, die uns aus ihrem Leben erzählt, recht witzig und, da ich die Autorin als Comedian aus diversen Sendungen kenne, erwartete ich eine interessante und lustige Geschichte. Meiner Meinung nach ist dieses Buch allerdings alles, nur nicht interessant oder lustig. Die Maus Britta beschreibt recht Wortgewand ihr Leben, das sie abwechselnd bei sieben Kindern und deren Familien verbringt und analysiert deren Verhalten und Probleme. Nebenbei unterhält sie noch eine Affaire mit dem Nachbarskater, bis ein Mäuserich ihren Weg kreuzt und sich der Nestbautrieb einstellt. Nach Aufzucht des Nachwuchses entschlummert unsere Hauptprotagonistin samt Mäuserich friedlich und mit einem Grinsen im Gesicht. Dank den recht kurzen Leseabschnitten konnte ich mich sehr gut von einem Abschnitt zum nächsten hangeln. Woran es genau liegt, kann ich nicht mal beschreiben, aber es wollte sich bei dieser Lektüre einfach kein Wohlgefühl bei mir einstellen. Ich fühlte mich, abgesehen von einigen Szenen, die mir doch ein Schmunzeln entlockten, nicht gut unterhalten und musste immer wieder manche Passagen mehrmals lesen, weil meine Gedanken abschweiften. Die Protagonisten waren mir zu oberflächlich, die Probleme zu gehäuft und überspitzt (wobei ich gar nicht behaupten möchte, dass es in manchen Haushalten nicht genau so zugeht) und die Hauptprotagonistin zu sehr von sich eingenommen. Eine nette, seichte Geschichte, die einen Spritzer Humor und mehr Pepp vertragen könnte. Kurz gesagt, ein Buch, das man nicht unbedingt gelesen haben muss.

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  • Kurzweilige Unterhaltung

    Danke für meine Aufmerksamkeit

    gaby2707

    13. November 2013 um 09:09

    Britta ist eine europäische Hausmaus und sie kann sprechen. Als sich ihr Mausfreund Tim von ihr trennt, sucht sie sich eine neue Bleibe. Sie landet bei Poly und deren Familie. Poly trifft sich immer dienstags mit Freunden und nimmt zu einem solchen Treffen auch Britta mit. Nun wird beschlossen, dass Britta die Woche über bei einem anderen Freund bleiben darf (soll) und die Wochenenden bei Poly verbringt... Aufgrund des Covers und des Klappentextes hatte ich mir eine comedyhafte Geschichte vorgestellt. Gefunden habe ich die kleine Maus Britta, die die Geschichten der Familien ihrer Menschenfreunde erzählt. Sie sieht alles viel lockerer und entspannter, wie die Menschen und analysiert alles sehr genau. Sie findet, dass Kindern mehr Beachtung geschenkt werden sollte. Sie kann auch nicht verstehen, dass sich alle soooo aufregen, als sie die Freundschaft und Liebe zu einem Kater sucht und findet. Ein nettes kleines Buch, dass manchmal etwas nachdenklich macht, aber auch schmunzeln lässt. Einfache gute Unterhaltung für zwischendurch.

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  • Wie eine Maus die Menschen sieht

    Danke für meine Aufmerksamkeit

    nicigirl85

    26. June 2013 um 12:02

    Cordula Stratmann lässt in ihrem neuen Buch "Danke für meine Aufmerksamkeit" eine Maus sprechen, die kleine Hausmaus Britta. Diese hat sich gerade von ihrem Freund Tim, eine chinesische Reisfeldmaus, getrennt und sucht nun eine neue Bleibe. Da kommt sie bei der süßen Polly, ein wirklich duftes Mädel und ihrer Familie unter. Britta erhält Einblicke in das menschliche Leben, denn Polly teilt ihre Maus gern mit ihren Freunden aus der Dienstagsgruppe, so dass Britta auch die Familien von Malte, Paul, Felix, Ben, Luise und Mara kennenlernt und sieht was die Kinder für eine liebe Not mit ihren Eltern haben. Die Dienstagsgruppe muss sich nämlich einmal wöchentlich treffen, um die Probleme, die sie mit ihren Eltern haben, ausführlichst zu beratschlagen und wieder in den Griff zu bekommen, denn Eltern können echt anstrengend sein. Frau Stratmann gelingt es witzig ein recht ansprechendes Thema, nämlich das der Kindererziehung, anzusprechen und das nicht nur aus der lustigen Sichtweise. Kindsein ist in der heutigen Gesellschaft nämlich gar nicht mehr so leicht, wenn die Eltern um ihren Job fürchten müssen, kaum Zeit haben oder ihre Kinder liberal und cool mitentscheiden lassen wollen, was die lieben Kids dann vielleicht doch überfordert. Der Roman, der in kurze Kapitel gefasst ist, unterhält den Leser auf äußerst amüsante Weise, regt aber durchaus auch zum Nachdenken an. Die Schreibweise der Autorin ist mitreißend, so dass man das Buch kaum zur Seite legen kann. Fazit: Ein tolles Buch über die Kinder von heute und deren anspruchsvolle Eltern. Kurzweilige Unterhaltung, die ich sehr gerne weiterempfehle. Ich vermisse Britta jetzt schon ein wenig...

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  • Leserunde zu "Danke für meine Aufmerksamkeit" von Cordula Stratmann

    Danke für meine Aufmerksamkeit

    DieBuchkolumnistin

    »Ich bin wirklich niemand, von der Sie sagen würden: Man kann so gut mit ihr schweigen.« »Guten Tag, mein Name ist Britta. Es handelt sich bei mir um eine europäische Hausmaus, und es hat sich ergeben, dass ich die Erzählerin, ich kann in aller Bescheidenheit sagen: die Protagonistin in Cordula Stratmanns neuem Roman bin. Nach der Trennung von meinem Lebensgefährten Tim, einer chinesischen Reisfeldmaus, – es ging einfach nicht mit uns – begegnete ich auf der Suche nach einem neuen Zuhause einem Mädchen namens Polly, bei deren Familie ich schließlich einzog. Und damit befand ich mich plötzlich mitten im menschlichen Leben. Mitten in Ihrem Leben, liebe Leserschaft! Ich habe so viel über Sie erfahren, du liebe Güte! Sie machen sich aber einen Stress mit diesem Leben! Gut, Sie müssen arbeiten, Kinder versorgen, keinen Krieg anfangen, das Auto nicht auf Nachbars Platz abstellen und täglich zweimal Zähneputzen. Das können wir Mäuse alles sehr viel entspannter angehen. Was Sie auf jeden Fall richtig gut machen: Sie bringen tolle Kinder auf diese Welt. Kluge, erfindungsreiche Wesen. Von Ihnen und Ihren Kindern handelt dieses Buch, und ich bin froh, dass mich die Autorin das alles mal hat erzählen lassen – ich wäre sonst geplatzt. Und bitte entschuldigen Sie meine Liebeswirren, selbst als Maus ist man gegen Partnerschaftsprobleme nicht gefeit.« Bei der bereits beendeten Verlosung zu "Danke für meine Aufmerksamkeit" haben 35 Teilnehmer bei Kiepenheuer & Witsch das Buch gewonnen und lesen hier nun gemeinsam den aktuellen Roman von Cordula Stratmann. Wer möchte, der kann gern spontan dazu stossen und mit uns diskutieren! :-)

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  • Die Welt aus der Sicht einer Maus...

    Danke für meine Aufmerksamkeit

    justitia

    27. May 2013 um 08:54

    Ach, wie habe ich die Schillerstraße damals geliebt. Umso gespannter war ich darauf, mal ein Buch von Frau Stratmann zu lesen. Mit "Danke für meine Aufmerksamkeit" liefert Cordula Stratmann eine Geschichte, in der eine Maus die Welt erklärt... Das Cover: Das Cover des Buches ist in einem zarten Rosa gehalten und in der Mitte sitzt eine Maus - man nimmt sofort an: Britta. Das Cover ist zwar recht schlicht gehalten, dennoch ist die Maus derart niedlich, dass man es unweigerlich in die Hand nimmt. Zum Inhalt: Die Geschichte wird aus der Sichtweise der von Britta, einer europäischen Hausmaus, erzählt. Auf ihrer Reise durch mehrere Familien in ganz unterschiedlichen Konstellationen und mit ganz unterschiedlichen Problemen, erfährt der Leser Brittas Sicht auf die Menschen und ihre Eigenheiten. Meine Meinung: Über das gesamte Buch hinweg war es für mich immer wieder komisch, dass die Erzählerin der Geschichte eine Maus ist. Insgesamt ist dies eine tolle Idee, die Welt der Menschen einmal aus der Perspektive einer Maus zu betrachten. Leider konnte ich mich nicht recht in Brittas Welt hineinversetzen. Immer wieder nahm ich an, Britta wäre ein Mensch. Zumal sie im Laufe der Geschichte auch immer mehr menschliche Züge annimmt. Der Einstieg in die Geschicht gefiel mir gut und war auch sehr unterhaltsam. So muss auch Britta sich mit ganz menschlichen Problemen wie etwa Liebeskummer (nachdem sie ihr Freund Tim, ein Chinese, für mehr Freiheit verlassen hat) rumschlagen. Seinen Kern erreichte die Geschichte, als Britta bei Polly und ihrer Familie einzog. Die Autorin beleuchtete das Verhalten der Familie gekonnt, dabei waren auch die Gedankengänge der Kinder gut aufgearbeitet, was wohl nicht zuletzt ihrer Ausbildung als Familientherapeutin zuzurechnen ist. Bei ihren Ausführungen bleibt die Autorin jedoch stets sachlich und der pädagogische Zeigefinger bleibt auch unten. Im Vordergrund stand hier vielmehr der Humor der Geschichte und kein Erziehungsratgeber - was auch völlig in Ordnung so war. Jedoch triftete die Geschichte besonders im zweiten Teil immer mehr ins Abstruse ab - etwa durch die Liason von Britta mit dem Kater Rico, dies passte meines Erachtens überhaupt nicht. Auch wurde Britta insgesamt immer menschlicher - sier räumt Bücher in Regale, I-Pads an den richtigen Platz - Wie soll das denn eine Maus schaffen?? Auch die Darstellung der übrigen Figuren war bei Weitem nicht mehr so authentisch, wie dies zu Beginn der Geschichte der Fall war. Im zweiten Teil haben mich einzig die Szenen berührt, als Britta auf einem Eierschneider Harfe spielt und als ihre sieben Mäusebabys geboren werden und diese die Namen der 7 Kinder, die sie besucht hat, erhalten. Da musste ich wirklich etwas schmunzeln und fand dies wirklich gelungen. Doch insgesamt wurde das, was ich im ersten Teil noch lustig fand, auf Dauer recht nervig und so plätscherte die Geschichte nur noch so dahin - ohne jede Spannung. Das Lesen wurde für mich auf Dauer anstrengend, sodass ich das Buch nur noch häppchenweise lesen konnte. Die Idee, die Welt einmal aus Mäuseperspektive zu beleuchten, gefällt mir insgesamt sehr gut und es hätte auch eine wundervolle Geschichte werden können. Auch hat der Name "Cordula Stratmann" sicherlicht meine Erwartungen beeinflusst, sodass ich hier wahrscheinlich auch mehr erwartet habe, als dies bei einem anderen Autor der Fall gewesen wäre. Den Humor, den ich in der Schillerstraße immer so genossen habe, habe ich in dem Buch redlich vermisst. Insgesamt kann ich für dieses Buch leider keine Leseempfehlung aussprechen, da ich mir hier deutlich mehr erwartet habe. Allenfalls ist dieser Roman etwas für jene, die seichte Unterhaltung für zwischendurch suchen und dabei allerdings keine allzu großen Ansprüche stellen. Schade eigentlich, es hätte so viel aus der Idee werden können.

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  • Mouse Content

    Danke für meine Aufmerksamkeit

    berka

    09. May 2013 um 08:07

    Der Alltag in heutigen Familien mit Kindern aus Sicht einer Maus. Die Konstruktion der Handlung bietet die Möglichkeit in verschiedenen Familien Mäuschen zu spielen (sic!) und im lockeren Tonfall viele aktuelle Problematiken anzusprechen. Daraus wird eine heiter nachdenkliche Mischung die sich relativ leicht liest aber auch Probleme aufzeigt: z. B. zum Ritalin-Missbrauch, Legasthenie, Patchwork-Familien. Die Maus erzählt aus der Sicht der Jugendlichen und schildert zugleich ihr eigenes Leben. Teilweise unrealistisch: sie hat eine Affäre mit einem Kater, holt Brötchen und ... Diese Szenen bieten nicht soviel Witz wie sie könnten und wirkten auf mich daher etwas verloren. Trotzdem: ein schönes Buch in etwas biederer Aufmachung.

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  • Eine Hausmaus erzählt, analysiert und unterhält

    Danke für meine Aufmerksamkeit

    Donauland

    Britta, eine europäische Hausmaus, erzählt ihre Erlebnisse aus ihrer Sicht einer ganz normalen Maus. Mäuse sind bei weitem nicht so kompliziert und sehen die Dinge etwas klarer als wir Menschen. Britta zieht in eine ganz normale Familie bei Polly und ihren Eltern ein, doch sie darf auch bei ihren Freunden wohnen und so lernt mit der Maus verschiedene Familien kennen. Britta beginnt das Leben und das Verhalten der Zweibeiner auf eine humorvolle Art zu analysieren. Cordula Startmann schreibt nicht wie erwartet einen lustigen Roman, eine Comedy, sondern sie beschäftigt sich mit den Problemen der Kinder auf eine kritischer Art, sie versucht sich als Familienberaterin und zeigt auf, wie oft die Kids von der Erwachsenen ignoriert werden und auch ihrer Meinung keine Beachtung geschenkt wird. Durch den Klappentext aber vielleicht auch durch das tierische Cover hatte ich gänzlich andere Erwartungen an das Buch gestellt, ich erhoffte mir mehr Ironie und Witz. Dennoch der Schreibstil der Autorin gefällt mir, das Buch liest sich locker und regt auch mal zum Nachdenken an. Das Leben der Maus bekommt meiner Meinung nach einen viel zu großen Stellenwert, ihre erste Liebe verabschiedet sich, doch dann verliebt sich Britta in einem Kater, das war schon etwas eigenartig. Seltsam finde ich, dass sich keiner über die sprechende Maus gewundert hat, wie sie beispielsweise beim Bäcker einkaufen war. Das Ende der Erzählung kam mir dann viel zu abrupt. Danke für die meine Aufmerksamkeit würde ich als kurzweilige Lektüre beschreiben, die einem einfach unterhält.

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  • Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt...

    Danke für meine Aufmerksamkeit

    Ichbinswieder

    07. May 2013 um 00:47

    Ich musste mich erstmal daran gewöhnen, dass eine Maus die Geschichte erzählt. Dies gelang mir aber schon nach einigen Seiten sehr gut, so dass ich mich auf die Geschichte einlassen konnte. Der Anfang gestaltete sich durchaus amüsant, denn Britta schlug sich mit Problemen herum, die auch uns Menschen nicht fremd sind.. Als sie dann bei den Menschen (Polly und ihrer Familie) einzog, drang die Geschichte zum Kern vor. Die Autorin beleuchtete das Verhalten von Eltern und Kindern sehr gekonnt, wobei ich mir oft ein schmunzeln nicht verkneifen konnte. Die Treffsicherheit, mit der sie besonders Gedankengänge der Kinder wiedergab, war vermutlich nicht zuletzt ihrer Ausbildung zur Familientherapeutin zuzuschreiben. Dabei hebt sie allerdings nicht mahnend den Zeigefinger, sondern schildert mehr die Begebenheiten, ihre Hintergründe und Auswirkungen. Das fand ich auch vollkommen in Ordnung, denn bei dieser Autorin war meine Erwartung auf lustige Unterhaltung gepolt – mehr nicht. Irgendwann jedoch driftete die Geschichte immer weiter ab. Was ich ursprünglich als lustig empfand wurde leider irgendwann recht nervig, so dass ich das Buch auch gerne mal zur Seite legte, um mir eine Verschnaufpause zu gönnen. Britta wurde an einigen Stellen „zu sehr Mensch“, das passte für mich einfach nicht in die Geschichte. Auch der Ausdrucksweise der beteiligten Figuren konnte ich leider dauerhaft nichts abgewinnen. Es hätte eine schöne Geschichte werden können, aber ich denke, dass mich der Name „Cordula Stratmann“ voreingenommen an das Buch heran gehen lies. So lustig wie erwartet ist das Buch nicht, eher ab und an amüsant. Schade, denn von ihr als Kabarettistin hätte ich mehr erwartet.

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  • Vielen Dank für meine Aufmerksamkeit

    Danke für meine Aufmerksamkeit

    Sarlascht

    28. April 2013 um 10:55

    Inhalt: Britta ist eine europäische Hausmaus, aber keine, wie wir sie kennen – Britta kann nämlich mit den Menschen reden, sich mitteilen, was sie auch tut, ansonsten wäre eine Mäuseleben ja arg langweilig. Nach einer schmerzhaften Trennung von Tim, einer chinesischen Reisfeldmaus, findet sie auf der Suche nach einem neuen Zuhause das Mädchen Polly, bei welcher sie letztlich einzieht und so beginnt für sie ihr Abenteuer Familienleben, was aus der Sicht einer Maus doch ganz oft unverständlich und furchtbar kompliziert ist. Meine Meinung: Eine sprechende Maus, die versucht die Menschen zu verstehen und ihr Verhalten versucht zu ergründen – die Idee ist wirklich gut gewählt, weil es mich ein bisschen an „Firmin“ von Sam Savage erinnert hat, nur eben in amüsant, wie man es von Cordula Stratmann gewohnt ist. Bei der Umsetzung hängt das ganze Projekt aber ein bisschen durch, die meisten Abstriche kassiert das Buch wohl auf Grund des Schreibstiles. Wie schon beim ersten Buch von Frau Stratmann, kann ich es mir sehr gut vorstellen, es als Hörbuch zu genießen, weil ein Sprecher die Wortkombinationen vielleicht besser betonen kann, liest man sie allerdings selbst, dann erscheint es beinahe so, als würde niemand in der Geschichte ein vernünftiges Deutsch sprechen können. Bei den Kinder ist es eine zu gewollte Jugendsprache und bei den Erwachsenen bleibt es einfach nur eine Katastrophe, wobei gesagt werden sollte, aber der Hälfte des Buches bessert sich dieser Zustand ein wenig, es wird lesbarer, aber es rettet eben kein Buch, wenn eine Hälfte schlechte, die andere akzeptabel ist. Die Geschichte selbst besitzt nicht viel Tiefgang, da hätte ich mir mehr erwartet, besonders weil das Verhalten der Menschen viele amüsante und spannende Momente bietet, einige werden zwar aufgegriffen, aber immer nur ganz kurz, fast wie eine heiße Kartoffel wieder fallen gelassen, so dass man sich in keine Situation richtig einfühlen kann, es schrammt alles am Emotionsbereich vorbei, keine Beschreibung trifft jemals. Und auch wenn man sich von der Vorstellung distanzieren sollte, dass es sich hier um ein lustiges Buch handelt (so was las ich), kann ich leider nicht sagen, dass es ein tiefgründiges ist, was es ist, ist eine nette Lektüre für zwischendurch, deren erster Teil die Nerven strapaziert, allerdings mit einem wahrlich beachtenswerten zweiten Teil abgeschlossen wird. Gebe es die ersten 100 Seiten nicht, wäre dort der sprachliche Stil besser, dann könnte man von einem richtig guten Buch sprechen, darin sehe ich keinen Zweifel. Man darf sich nicht beirren lassen, dieses Buch muss man nicht mögen, weil man Frau Stratmanns Humor mag. So ergeht es nämlich mir, auf der Bühne finde ich sie grandios, aber ich finde, sprachlich bringt sie es nicht rüber, wobei „Danke für meine Aufmerksamkeit“ wenigstens einen Ticken besser als „Sie da oben, er da unten” ist. Wird diese Steigerung eingehalten, dann kann man sich auf ein richtig gutes neues Buch von Cordula Stratmann freuen. Fazit: Es strapaziert die Nerven 100 Seiten lang und wird dann zu einer angenehmen kleinen Geschichte, die man gerne mal zwischendurch lesen kann, ob man sie wirklich gelesen haben muss, darüber kann man gerne streiten.

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  • Danke für meine - und Ihre - Aufmerksamkeit!

    Danke für meine Aufmerksamkeit

    Caprica

    26. April 2013 um 14:15

    Cordula Stratmann - ich gebe zu, ich bin ein großer Fan. Das heißt nicht, dass ich alles über den Klee lobe. Dieses Buch ist für mich ein netter Happen zwischendurch. Bevor ich angefangen habe ihr neuestes Buch "Danke für meine Aufmerksamkeit" zu lesen, habe ich mir ihre Buchvorstellung bei der Leipziger Buchmesse angeschaut, die schnell Lust aufs Lesen gemacht hat. Eine Maus, die sich als Familienberaterin bei einigen Menschenfamilien versucht und nebenbei noch ihr Glück findet. Cordula Stratmann gelingt es ein recht kontroverses Thema witzig zu thematisieren, nämlich die Kindererziehung. Kind- und auch Eltern-sein ist heutzutage nicht so einfach… so findet sich am Ende wohl jeder in einem der Mitglieder der Dienstagsgruppe oder deren Angehöriger wieder. Das Buch ist amüsant geschrieben, und regt ab und an auch zum Nachdenken an. Insgesamt für mich ein gutes Buch für zwischendurch, denn trotz dieses eher ernsten Themas wird man gut unterhalten.

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  • Rezension Danke für meine Aufmerksamkeit

    Danke für meine Aufmerksamkeit

    Linny

    23. April 2013 um 11:08

    Danke für meine Aufmerksamkeit,   Cordula Stratmann   Erst mal ein paar Worte zum Cover des Buches. Er ist auffällig im leichten Rosa gehalten. Aber auch schlicht in seiner Art, mit einer Maus darauf. Der Titel macht neugierig auf den Inhalt des Romans. Der Roman handelt von Britta, einer kleinen europäischen Hausmaus. Die ganz einfach ihre Probleme hat, im ihrem „Mausleben“. Trennung vom Lebengefährten Tim. Wohnungssuche und Futtersuche. Und sie ist auf der Suche nach dem richtigen Zuhause, eins auf Dauer. Aus der Sicht der Maus wird diese Geschichte erzählt. Wenn man einfach mal ein unterhaltsames Buch lesen möchte, so für zwischendurch. Aber ohne Tiefgang. Dann ist dies das richtige. Ich glaube das die Geschichte als Hörbuch mit Cordula Stratmann Stimme sich noch abheben würde vom Buch im positiven Sinne.

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  • Vorsicht Gesellschafts-Satire!

    Danke für meine Aufmerksamkeit

    guybrush

    16. April 2013 um 18:03

    Britta ist eine recht vernünftige Hausmaus mit viel gesundem Menschen- *pardon* Mäuseverstand. Erst mal eingezogen in die „deutsche Durchschnittsfamilie“ analysiert sie mit erfrischend unverstelltem Blick das familiäre (Fehl-) Verhalten und vor allem den ignoranten Umgang der Erwachsenen mit ihren Kindern. Mehr als einmal bleibt einem das Lachen im Halse stecken, so genau trifft Britta den wunden Punkt. Und würde das Buch sich darauf beschränken, wäre es brillant. Aber leider streut Cordula Stratmann Passagen, z.B. über Brittas bewegtes Liebesleben ein, die die Satire aufweichen und verwässern. Vielleicht war ich aber auch nur zu blöd, den tieferen Sinn darin zu erkennen. Trotzdem eine unterhaltsame Lektüre, die genug Stoff zum Nachdenken liefert.

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  • Hab eigentlich auch mehr erwartet,....

    Danke für meine Aufmerksamkeit

    mamamal3

    16. April 2013 um 12:16

    Nachdem ich eigentlich ein großer Cordula Stratmann-Fan bin und ihre ironische, sarkastische Art liebe, hab ich mich besonders gefreut, dieses Buch zu lesen. Zunächst zieht eine Maus bei einem Mädchen ein, lernt dann den Freundeskreis kennen und darf so in den verschiedenen Familien zu Besuch kommen. Dort trifft sie auf problematische Eltern-Kind-Verhältnisse, die durchaus auch im Alltag zu finden sind. Seltsam erscheint mir, daß sich keiner über eine sprechende Maus wundert und sie problemlos im Familienleben aufgenommen wird. Trotz der ungewöhnlichen Situation passieren nicht wirklich aufregende Dinge, wie der Klappentext vermuten lässt. Eine kurzweilige Lektüre, die mal eben gut zu lesen ist- aber leider nicht mehr. Schade.

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