Cordula Tollmien Fundevogel oder Was war, hört nicht einfach auf

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Inhaltsangabe zu „Fundevogel oder Was war, hört nicht einfach auf“ von Cordula Tollmien

Der Krieg ist vorbei - Dresden liegt in Trümmern. Eines Tages steht Elisabeth auf der Straße. Niemand weiß, woher sie kommt. Die Familie Winter nimmt sie auf. Großvater wird ihr bester Freund, denn er kann so schöne Geschichten erzählen. Aber manchmal flunkert er auch ein bißchen ... Elisabeth erfährt, wie es war, als Dresden brannte, wie schwierig es ist, von einer Stadt in die andere zu fahren, was ein Schwarzmarkt ist und warum Huber nach Amerika auswandert. Sie macht ausgedehnte Streifzüge durch die Trümmerlandschaft, doch am liebsten liegt sie in ihrem Blätterzelt unten am Fluß, wo sie träumen kann und dabei oft die Zeit vergißt.

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  • Rezension zu "Fundevogel oder Was war, hört nicht einfach auf" von Cordula Tollmien

    Fundevogel oder Was war, hört nicht einfach auf

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2013 um 23:36

    Man schreibt das Jahr 1945. Der Krieg ist vorbei und Dresden liegt in Trümmern. Eines Tages steht ein kleines Mädchen vor der Tür von Elly Winter. Elly nennt die kleine Elisabeth nach der Grimmschen Märchenfigur Fundevogel. Keiner weiß, woher sie kommt, zu wem sie gehört, was sie alles erlebt hat. Dennoch lebt sie von nun an bei Familie Winter. Das kleine Mädchen freundet sich schon sehr bald mit dem Großvater der Familie an, der sehr schöne Geschichten erzählen. Elisabeth macht sehr gern ausgedehnte Streifzüge durch die Trümmerlandschaft oder entlang der Elbe, wo es allerlei zu entdecken gibt. Familie Winter muss sich damals mit den alltäglichen Problemen nach dem Krieg auseinandersetzen: Essen gibt es zu wenig zu wenig Brennmaterial, der Ehemann von Elly, Paul Winter, wird von zwei Herren abgeholt und kehrt nicht zurück. Fundevogel - ein Familienromen, der in Dresden der unmittelbaren Nachkriegszeit spielt. Wenn man die Beschreibung des Romans liest, hat man eine gewisse Erwartungshaltung. Ich muss gestehen, meine wurde nicht erfüllt. Die Autorin steht außerhalb des Geschehens und beschreibt, was sich im Leben der Familie Winter zuträgt. Infolgedessen fiel es mir als Leser schwer, mich wenigstens annähernd in Zeit und Akteuer hineinzufühlen. Auch fällt die Orte und Straßen in Dresden sehr, sehr mager aus. Allerdings ist Fundevogel auch ein Kinderbuch, sodass die Autorin in ihren Beschreibungen nicht so weit gehen kann, wie ich es mir wünschen würde. Ich denke da zum Beispiel an die Judenfrage im Dritten Reich. Dennoch wäre es m.E. nach eine Aufwertung des Lesevergnügens auch für Kinder, wenn die Gefühle und Empfindungen der Akteure, besser noch der Hauptperson, sowie die Stadt Dresden detaillierter beschrieben worden wären. Dennoch finde ich dieses schwierige Thema gut in einem Kinderbuch umgesetzt.

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  • Rezension zu "Fundevogel / Was war, hört nicht einfach auf. Roman." von Cordula Tollmien

    Fundevogel oder Was war, hört nicht einfach auf

    mabuerele

    23. September 2010 um 16:53

    Dresden nach dem Krieg - eines Tages steht ein fremdes Mädchen bei Familie Winter vor der Tür. Sie heißt Elisabeth, alles andere aus ihrer Vergangenheit bleibt im Dunkeln. Familie Winter nimmt das Kind auf. Nach und nach erfährt Elisabeth vieles aus dem Leben ihrer Zieheltern. Die Jahre des Krieges werden lebendig. Es ist ein sehr leises Buch. Mit den Verletzungen der Menschen, ihren Erfolgen und ihren Niederlagen in der Zeit des Krieges und danach wird sehr behutsam umgegangen. Die Frage nach Schuld und Versagen, aber auch Mut und Hilfsbereitschaft wird vorsichtig formuliert. Immer steht der Mensch im Mittelpunkt mit seinen Stärken und Schwächen. Das Buch ist als Jugendbuch gedacht. Man sollte aber den jugendlichen Leser mit diesem Buch nicht allein lassen. Ich kann mir vorstellen, dass viele Fragen offen bleiben, die eine ehrliche und sensible Antwort verlangen.

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