Cordula Zickgraf Ich lerne leben, weil du sterben musst

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Inhaltsangabe zu „Ich lerne leben, weil du sterben musst“ von Cordula Zickgraf

Zwanzig lange Tage verbringt die Autorin in einem Krankenhaus. Allerdings nicht, wie sie es gewohnt ist, als angehende Krankenschwester, sondern als Patientin. Nicht aktiv und tätig, sondern zu deprimierender Passivität gezwungen, nicht im Kreis von bekannten Berufskollegen, sondern in Gesellschaft zunächst fremder, bettlägeriger Mitpatientinnen, insbesondere aber in unmittelbarer Nähe zu einer dem Tode nahen krebskranken Siebzehnjährigen. Das hier vorgelegte Tagebuch eines klinischen Aufenthalts geht jeden an, der auch nur einmal ein Krankenhaus von innen gesehen hat. Es beschönigt nichts, aber es übt auch keine unbegründete Pauschalkritik. Gerade deshalb macht es Schwächen, Mängel und Unzulänglichkeiten unseres Krankenhaussystems beispielhaft deutlich. Zugleich erzählt dieses Tagebuch aber auch die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, der zu ihrer Entfaltung nur wenige Tage bleiben. Denn Aranka, das krebskranke Mädchen, ist dem Tode nahe. Sie spürt es, sie ahnt es, aber ihr unbefangenes Zutrauen zu Menschen und ihre jugendliche Heiterkeit verlassen sie fast nie. So lässt sich von ihr, die sterben muss, lernen, was Leben heißt.

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    Ich lerne leben, weil du sterben musst
    Jayzed

    Jayzed

    14. June 2013 um 21:16

    INHALT Zwanzig lange Tage verbringt die Autorin in einem Krankenhaus. Allerdings nicht, wie sie es gewohnt ist, als angehende Krankenschwester, sondern als Patientin. Nicht aktiv und tätig, sondern zu deprimierender Passivität gezwungen, nicht im Kreis von bekannten Berufskollegen, sondern in Gesellschaft zunächst fremder, bettlägeriger Mitpatientinnen, insbesondere aber in unmittelbarer Nähe zu einer dem Tode nahen krebskranken Siebzehnjährigen.  Denn Aranka, das krebskranke Mädchen, ist dem Tode nahe. Sie spürt es, sie ahnt es, aber ihr unbefangenes Zutrauen zu Menschen und ihre jugendliche Heiterkeit verlassen sie fast nie. So lässt sich von ihr, die sterben muss, lernen, was Leben heißt. MEINUNG Die wirklich sympathische Autorin Cordula Zickgraf erzählt in diesem Buch von ihrem Krankenhausaufenthalt. Wer selbst schonmal im Krankenhaus lag, kennt die Bedrückung, das Leid, die Ängste, die ständiger Gast im Krankenzimmer sind. Da auch ich schon diese Erfahrung gemacht habe, spürte ich ständig dieses Gefühl beim Lesen in mir. Roch den typischen Geruch...  Cordula hat Probleme mit der Schilddrüse, es soll abgeklärt werden, ob sie operiert werden muss. Durch verschiedene Umstände bzw. Vorfälle wird der Aufenthalt im Krankenhaus länger als gedacht. Mit im Zimmer liegt die 17-jährige Aranka. Das Mädchen ist todkrank und jeder Tag könnte ihr Letzter sein. Trotzdem spricht sie immer davon, was sie noch alles vorhat, ist sie erstmal wieder gesund. Ich finde Menschen, die sich nicht einmal vor dem drohenden Ende einschüchtern lassen, einfach nur bewundernswert. Wir Menschen haben die Angewohnheit, schon wegen der kleinsten Beschwerden loszujammern und unzufrieden zu werden und vergessen dabei, dass es weitaus schlimmere persönliche Dramen bzw. Krankengeschichten gibt. Cordula freundet sich mit Aranka an, überhaupt kümmern sich alle Patienten in diesem Zimmer rührend um die Kranke, da sie viel Hilfe benötigt. Manchmal hat sie mich leicht genervt, da man das Gefühl hatte, die 17-Jährige übertreibe es ein wenig und nutze es total aus. Völlig ohne Rücksicht. Doch ich glaube, dies war nicht böse von ihr gemeint. Auch die Autorin empfand dies ähnlich. So erhalten wir durch Cordula Zickgraf auch mal einen besonderen Einblick in den Krankenhausalltag selbst, die ausnahmsweise als Patientin und sich nicht wie gewohnt als angehende Krankenschwester dort aufhält. Und müssen hilflos dabei zusehen, wie sich der Zustand des so kranken Teenagers Aranka immer mehr verschlechtert. Eine große zusätzliche Belastung für die Mitpatienten, die schon mit ihren eigenen Leiden beschäftigt sind... FAZIT Die Autorin hat mir aus den Augen einer angehenden Krankenschwester auch mal andere Seiten und Eindrücke vom Krankenhausalltag aufgezeigt, was ich wirklich interessant fand. Und ich habe mit ihr mitgelitten, ist es doch sehr bedrückend, mit einem so jungen, aber dennoch todkranken Mädchen in einem Zimmer zu liegen. Doch Aranka hat uns durch ihren Mut, ihre Willenskraft gezeigt, dass wir lernen sollten, jeden Tag zu leben und zu schätzen!!

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  • Rezension zu "Ich lerne leben, weil du sterben musst" von Cordula Zickgraf

    Ich lerne leben, weil du sterben musst
    Kathila

    Kathila

    23. December 2009 um 13:45

    Ein Buch, welches den Leser von der 1. bis zur letzten Seite fesselt! Die Autorin selber angehende Krankenschwester muss für 3 Wochen ins Krankenhaus. Eine ihrer Bettnachbarin ist an Krebs erkrankt. Die Autorin schreibt übere ihre Erfahrungen und Erkenntnisse die ihr das schwer kranke Mädchen gibt. Worauf es im Leben wirklich ankommt! Einfach ein tolles Buch und auf jeden Fall lesenswert! Dieses Buch gehört zu den Büchern, die dem Leser unheimlich viel gibt und auch ein Stück zum nachdenken anregt!

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