Corey Taylor Etwas Komisches geschah auf dem Weg in den Himmel

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Inhaltsangabe zu „Etwas Komisches geschah auf dem Weg in den Himmel“ von Corey Taylor

Corey Taylor von Slipknot: Rockstar & Geisterjäger Der Frontmann der erfolgreichsten Metal-Band der USA hat seine Memoiren geschrieben. Ein ungewöhnliches Buch über Gespenster, Paranormales und einen Zeh namens Hugo. Es beginnt im Sommer 1983 in einem verschlafenen Ort in Iowa und klingt zunächst nach einer simplen Detektivgeschichte: Eine Gruppe von Kindern schleicht sich mitten in der Nacht heimlich in ein leerstehendes "Geisterhaus". Einer von ihnen, Corey Taylor, soll später der Frontsänger einer Metal Band namens Slipknot werden, aber das tut nichts zur Sache. Corey ist der Mutigste der Gruppe. "Ich richtete meinen Blick auf das obere Ende der Treppe. Und dann sah ich die Gestalt." Die riesenhafte Geistererscheinung in dieser Sommernacht, soll Coreys Leben für immer verändern. Der Junge ist fortan getrieben von der Such nach all jenen Begegnungen, die ihm sein Verstand nicht erklären kann. Nun hat der erfolgreiche Musiker ein Buch über seine ungewöhnliche Passion geschrieben. Ein Buch, das so wenig in rationale Raster passt, wie sein Thema und dabei in seiner Sprache so greifbar ist, dass der Leser die Distanz zum Paranormalen komplett verlieren kann. Wer denkt, dass Taylor so Übernatürliche mit religiösen Thesen untermauert, wird enttäuscht. "Gott hat mich niemals gerettet und der Weihnachtsmann hat mir nie ein Harpunengewehr gebracht. Also scheiß auf den ganzen Quatsch." Taylor zieht mit seiner Band in eine Villa in Hollywood, in der es, Gerüchten zufolge, seit vielen Jahrzehnten spuken soll. "Laut gängiger Mythen und dem üblichen Blödsinn, stand dort im Laurel Canyon einmal ein beeindruckendes Schlösschen mit Brustwehren und verbogenen Tunneln, mit geheimen Wegen, über die der berühmte Entfesselungskünstler zu seiner Geliebten gelangen konnte, ohne dass seine Frau etwas merkte. Man sollte meinen, sie hätte das beim Bau mitkriegen müssen, aber ich will darüber kein Urteil fällen; ich gucke ja noch nicht mal aufs Verfallsdatum auf irgendwelchen Lebensmittelverpackungen. Ich schnuppere einfach und hoffe das Beste." In jenem Haus bricht sich Taylor seinen großen Zehen und weil er den Bruch nicht bemerkt, kann er bis heute nicht verhindern, "dass der Zeh anschwillt und rot anläuft" wenn er zu lange auf den Beinen ist. "Jawohl, ihr treuen Leser und Twitter-Follower. Hugo, der zornige Zeh, wurde in der Mansion geboren. Er schläft nie. Er lacht nie. Er schwillt nur an, tut weh und verströmt Hass. Ich habe es mir über die Jahre abgewöhnt, Hugo in die Augen zu sehen. Wer über die sozialen Netzwerke mit mir verbunden ist, hat Hugo schon kennen gelernt (ja, ich weiß, ich sollte mich dafür entschuldigen, dass ich solche Bilder einstelle, aber ehrlich gesagt, mir ist das sowas von scheißegal)." In der besagten Villa hält es die Band volle 8 Monate aus, bevor die paranormalen Zwischenfälle auch sie in die Knie zwingen. Immer häufiger ereignen sich seltsame Dinge und schon bald kann keiner der Jungs mehr ruhig schlafen. Doch Taylor lässt nicht locker. Er gründet ein Team aus fünf Mutigen, die dem Paranormalen auf die Spur kommen wollen, dazu gehören seine Frau, die "Chefin", Matt Kennedy und Lady. Taylor kündigt an: "Ich werde euch mitnehmen auf meiner Suche nach Beweisen, auf meinen Ausflügen mit mehreren "Geisterjäger"-Gruppen, die ihr Bestes geben, um Informationen und Spuren zu sichern, die auf die Existenz von Geistern hindeuten." Das Buch ist voll von wissenschaftlichen Theorien, zweifelhaften Geschichten, subjektiven Empfindungen und mehr oder weniger gut gemeinten Ratschlägen. Es zwingt den Leser zu einer Reise in eine ihm verborgene Welt und lässt ihn mit Fragen zurück, die er nie für möglich gehalten hätte, sich zu stellen. Und genau das ist Taylors Absicht. "Natürlich, Zufriedenheit ist nicht immer verkehrt, aber es gibt Zeiten, in denen man mit dem Arsch vom Sofa hochkommen und das Leben eher als Freizeitpark denn als Parkplatz begreifen sollte."

Tja, der Herr Taylor kann halt nicht nur singen ;)

— ScyllaOpheliac
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    Etwas Komisches geschah auf dem Weg in den Himmel
    Micha_M

    Micha_M

    07. June 2014 um 19:15

    In  "Etwas Komisches geschah auf dem Weg zum Himmel" erzählt Corey Taylor von seinen Erfahrungen mit paranormalen Erscheinungen und Aktivitäten.
    An sich ein wirklich gutes Buch. Wirklich unterhaltsam. 
    Aber aufgrund der wirklich sehr einfachen Sprache zieht es sich gerade zum Ende hin etwas. Daher nur 4 Sterne.