Corien Botman

 3 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor von Sag nicht, ich liebe dich, Prinzenleben und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Corien Botman

Sag nicht, ich liebe dich

Sag nicht, ich liebe dich

 (21)
Erschienen am 01.07.2006
Prinzenleben

Prinzenleben

 (6)
Erschienen am 17.01.2011
Das ist dein Augenblick

Das ist dein Augenblick

 (0)
Erschienen am 01.03.2012

Neue Rezensionen zu Corien Botman

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aliinaa1309s avatar

Rezension zu "Mädchenbuch-Aktion: Sag nicht, ich liebe dich" von Corien Botman

Schöne Geschichte über Liebe und Freundschaft
aliinaa1309vor 2 Jahren

In diesem Buch geht es um die beiden Freundinnen Cornelie und Bies die zusammen auf einem Ibiza Sommerurlaub mit vielen netten Leuten sind. Auf den ersten Blick scheint dies ein "perfekter Sommer" zu sein. Aber durch Cornelies Freund Segen haben die beiden eigentlich schon seit 2 Jahren Funkstille da Bies ihn überhaupt nicht mag. Außerdem verheimlicht Cornelie irgendetwas. Und schon auf dem Flug nach Ibiza stellen sich erste Zweifel.

Mir hat dieses Buch eigentlich ganz gut gefallen. Man muss auch erst einmal anmerken das es wirklich kurz ist. Jedes zweite Kapitel ist eine Rückblende in die Vergangenheit von Segens und Cornelies Beziehung. So erfährt man Stück für Stück das Geheimnis was Cornelie so stark hütet. Auf den ersten Blick haben die beiden eine tolle Beziehung. Schade war das man nicht dahinter kam warum Bies den Freund von ihrer Freundin nicht mochte. Insgesamt wurde das Buch aus Cornelies Sicht geschrieben und es besaß eine Spannung die immer aufrecht erhalten wurde. Wirklich toll fand ich einige Stellen die einen schönen, tieferen Sinn hatten. 

Den einzigen Kritikpunkt den ich habe ist, dass das Ende unverständlich ist. Es ist schwer zu sagen ohne zu spoilern aber es gibt am Ende kein Happy End aber auch kein "Bad End". Man könnte es in die Richtung offenes Ende packen aber auch das ist es nicht wirklich, denn es hat schon ein richtiges Ende aber die aller wichtigste Frage (Wie geht es nun mit Cornelie und Segen weiter?) bleibt unbeantwortet. 

Alles in allem eine schöne Lektüre für zwischendurch im Sommer mit tieferem Sinn. Auch wenn das Cover nicht danach aussieht :D

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Laurada11s avatar

Rezension zu "Sag nicht, ich liebe dich" von Corien Botman

Eine Geschichte über die erste große Liebe, Freundschaft und die eigene Stimme
Laurada11vor 3 Jahren

Zwei Freundinnen, die sich aufgrund einer Liebesbeziehung auseinander gelebt haben, machen wieder gemeinsam Urlaub und finden zueinander.  Zwischen Co und ihrem Freund ist etwas vorgefallen, was sie Bies aber noch nicht erzählen will.

Im  Buch geht der Leser mit Co durch eine verzwickte und sehr nachvollziehbare Selbstfindungsphase und lernt dabei mit ihr zusammen, eine wichtige Lektion fürs Leben.
Diese traf mich mitten ins Herz und so wird es jedem gehen, der sich gerade in diesem Alter befindet und ähnliche Situationen durchlebt hat.

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elli_ges avatar

Rezension zu "Prinzenleben" von Corien Botman

Rezension zu "Prinzenleben" von Corien Botman
elli_gevor 7 Jahren

Geld macht glücklich - oder? Als Charlie, für den Lachen das Wichtigste auf der Welt ist, plötzlich 6 Millionen Euro im Lotto gewinnt, sind natürlich alle erst mal glücklich - Tod des Opas hin oder her. Plötzlich kann er alles haben, was er will, seiner Klasse mal eben iPods spendieren - doch mit der Zeit merkt er, dass es doch gar nicht so toll ist ... Und er entscheidet: Das Geld muss weg!

"Deine Mutter ist lieb", sagt sie noch einmal.
Er nickt.
"Prims?"
"Was?"
"Du auch, weißt du. Du bist auch lieb."
Er holt tief Luft und macht schon mal den Mund auf. Aber er kennt tatsächlich keinen Witz über die Liebe.
Wirklich nicht einen.

Allgemein
Ich hatte von dem Buch nicht viel erwartet. Wirklich nicht. Kein ansprechender Titel, Cover noch schlimmer ... Ich wollte es jetzt eigentlich nur lesen, weil es das dünnste Buch war, das auf meinem SuB lag. Doch daraus hat sich nun etwas anderes entwickelt. Ich würde ja sagen, eine Lawine, aber das ist schon wieder zu übertrieben. So bisschen, wie wenn ein Stein ins Wasser fällt und am Anfang nur ganz kleine Wasserkreise zu sehen sind. Manchmal werden sie größer, aber manchmal gehen sie auch einfach im Wasser unter. Ich glaube, eine gute Metapher für dieses Buch. Ich bin gespannt, was ich nach der Rezension so darüber denke. Ob es einfach nur etwas besser als Mainstream ist oder wirklich etwas besonderes.

Die Idee an sich ist ziemlich einfach. Einfach aber genial, sozusagen. Die Witze fand ich bis gerade eben zwar immer ziemlich fehl am Platz - doch jetzt fällt mir auf, dass selbst die irgendwie da rein mussten, sonst wäre "Prinzenleben" nicht das, was es ist. Auch schön fand ich die Erwähnung der ganzen Kinder-Klassiker. Dick und Doof, "Die Muppets" und so.

Es war zwar vorauszusehen, dass er die 6 Millionen gewinnt - war ja klar - aber trotzdem gut gemacht. Die Entwicklung von Kaum zu glauben über Einfach da und Nervt schon bis hin zu Es muss weg war wirklich gut gemacht und auch erstaunlich gut nachzuvollziehen. Ich fand dann die Aktion von ihm und seiner Mutter wirklich toll, denn an seinem Vater hat man echt nur zu gut gesehen, was Geld so anrichten kann.

Ja. Geld eben. Das ist ja das Thema von dem Buch. Und ... Man hat danach irgendwie schon einen anderen Blickwinkel darauf. Die eine Stelle mit den Statistiken fand ich sehr toll. Irgendwie sagte da Charlies Freund, dass man Geld wirklich nur dann braucht, wenn man kein Bett und kein Essen hat - denn dann braucht man Geld, um sich das zu kaufen. Und danach will man nur immer mehr Geld. Auch eine Statistik erwähnte er noch, nämlich eine, die besagte, dass Kinder, wenn sie die Auswahl zwischen 1) sie 10€ und der Rest 5€ oder 2) sie 100€ und die anderen 200€ natürlich die erste nehmen würden. Denn es geht darum, mehr zu haben als die anderen. Es geht immer nur darum.
Und von der Stelle fing ich an, richtig mitzudenken und das Buch toll zu finden. Denn auch ich hätte Variante 1 genommen. Wer nicht?

Charaktere
Charlie ist 13 - und das merkt man auch. Manchmal, wenn ich mir schon die Hand vor den Kopf schlagen wollte, kam dann doch wieder die Erinnerung. "Hey, er ist 13, da ist man eben noch so naiv!" Wäre er 15 oder so gewesen, wäre das sehr negativ gewesen. Aber er war nun mal 13 - und so muss ich das akzeptieren. Und im Übrigen verändert er sich ja auch, seine Aktion zum Schluss ist toll - wenn eben auch sehr, sehr, sehr naiv. Aus seinem ganzen Handeln spricht eigentlich Naivität! Er will wirklich immer nur Witze machen - und deshalb fand ich auch das Zitat von oben (das sind im Buch die letzten Sätze) so toll. Da kapiert er nämlich endlich mal, dass es auch noch etwas anderes gibt. Endlich.
Tara ... Es fällt mir sehr schwer, sie einzuordnen. Sie ist nicht 0815, aber eben auch nicht besonders-toll. Für 13 ist sie mir auf jeden Fall einschüchternd intelligent. Doch ihre Einstellung zu Geld hat mich immer wieder die Augen verdrehen lassen. Natürlich hat sie es sehr schwer im Leben und Geld würde ihr sicher etwas bringen - aber dann immer wieder dieser Wunsch vom Pool mit Heizung und Luxusvilla! Das war mir dann doch zu viel.

Der erste Satz
Viele Witze über den Tod kennt Charlie nicht.

Schreibstil
Er ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig geschrieben. Erinnert mich irgendwie an "Nichts", aber auch an alte DDR-Kinderbücher, zumindest teilweise. Jedenfalls spürt man Charlies Naivität selbst im Schreibstil hinaus. Man kommt locker durch, aber manchmal gefiel es mir auch nicht so toll. Ich weiß nicht, woran es lag! Vor Allem, wenn zehn Seiten weiter ich nur wieder dachte: "Wow, wie toll!"

Fazit
4 Punkte? Zu schlecht. 5 Punkte? Zu gut. Allerdings ... Cover und Titel spielen bei mir ja auch noch immer eine große Rolle. Zumindest vom Nachdenken her super. Der Schreibstil merkwürdig, Charaktere annehmbar ... Für Menschen, die solche dünnen, zum Nachdenken anregenden bzw. leicht philosophische und komisch geschriebenen Bücher mögen, wird das perfekt sein - für 0815-Leseratten aber eher schwere Nahrung. Obwohl es wirklich schon gut ist! Und wer weiß, vielleicht wird dieses unbekannte Buch ja doch noch eine große Wasserkreis-Lawine ...

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