Corina Bomann Clockwork Spiders

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Inhaltsangabe zu „Clockwork Spiders“ von Corina Bomann

London 1888: Die siebzehnjährige Violet ist nicht so geraten, wie es sich ihr Vater, Lord Adair, wünscht. Sie hat es sich in den Kopf gesetzt, eine berühmte Erfinderin zu werden, und schleicht nachts heimlich zu ihrem Labor. Ihr zur Seite steht nur Butler Alfred, der auch als Leibwächter fungiert. Gemeinsam decken sie eine Verschwörung auf: Mit künstlichen Giftspinnen werden königinnentreue Personen ermordet – und auch Königin Viktoria selbst ist in Gefahr! Der geheimnisvolle Fremde mit der Augenklappe, den Violet gleichzeitig gefährlich und unwiderstehlich findet, scheint dabei sehr verdächtig …

Ein Steampunkt/Detektivroman der zum nachdenken anregt!

— Jajena

klingt sehr spannend

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Corina Bomann – Clockwork Spiders

    Clockwork Spiders

    Msnici91

    13. May 2016 um 10:22

    Die Story: Die 17-Jährige Violet Adair wird Zeuge, wie auf dem Ball ihrer Eltern ein Gast leblos zusammenbricht. Um den Ruf ihrer Familie wieder rein zu waschen, ermittelt sie gemeinsam mit ihrem Butler Alfred. Bald darauf erfährt sie, dass Königin Victoria in höchster Gefahr ist und dass sie die Aufgabe hat, das Königshaus zu schützen. Sie kämpft gegen die Chefin des Secret Service an, die ihr scheinbar immer wieder Steine in den Weg legt. Doch bald ist klar: es muss noch jemanden Anderes geben, der es auf die Königin abgesehen hat. Plötzlich taucht ein geheimnisvoller Fremder auf, den Violet gleichzeitig gefährlich und unwiderstehlich findet. Violet Adair : Violet (17 Jahre alt) ist nicht gerade das, was sich ihr Vater gewünscht hätte. Im London von 1888 hat sie es sich in den Kopf gesetzt, eine berühmte Erfinderin zu werden, was im Adel , dem sie angehört, verpönt ist. Nachts schleicht sie sich heimlich in ihr Labor um dort an ihren Erfindungen zu tüfteln. Ihr zur Seite steht ihr treuer Butler Alfred. Butler Alfred: Alfred (Mitte 30) ist der Butler und gleichzeitig der Leibwächter von Violet Adair. Er hütet Violets Geheimnis, dass sie sich nachts davon stiehlt, vor ihren Eltern. Denn auch Alfred hat ein Geheimnis: nämlich eine kriminelle Vergangenheit. Und nun scheinen seine ehemaligen Arbeitgeber hinter ihm her zu sein. Als auf dem Ball, den Violets Eltern ihr zu ehren geben, einer der Gäste stirbt, verliert die Familie an Ansehen. Violet kann das nicht auf sich sitzen lassen und beginnt, Mithilfe ihres treuen Butlers Alfred, im Mordfall des Lord Stanton zu ermitteln. Doch bald schon hat sie die Geheimdienst-Chefin Lady Annabelle Sharpe auf dem Hals, die Violets eigenmächtige Ermittlungen missbilligt. Violet und Alfred finden heraus, das Lord Stanton durch eine Giftspinne ermordet wurde und plötzlich scheinen sich die Ereignisse zu überschlagen. Nach und nach decken Violet und Alfred immer mehr Geheimnisse auf die sie letztendlich auf die richtige Spur vom Mörder bringen. Sie erfahren auch, was der geheimnisvolle Fremde mit der ganzen Angelegenheit zu tun hat, den Violet so anziehend aber auch gefährlich findet. Corina Bomann schafft in diesem Buch ein London im Jahre 1888, dass voll von Erfindungen, Dampf und Zahnrädern steckt. Clockwork Spiders ist ein klassicher Detektiv-Roman versetzt in die Welt des Steampunk. Es hat etwas gedauert, bis ich mich in die Geschichte einfinden konnte und auch der Sprachstil war zunächst etwas schwierig zu lesen, doch insgesamt hat mich die Geschichte um Violet, Alfred und dem geheimnisvollen Unbekannten überzeugt. Wenn man in eine Welt, in der es vor Dampf und Erfindungs-Geist nur so wimmelt, eintauchen möchte, ist Clockwork Spiders von Corina Bomann wirklich zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Clockwork Spiders" von Corina Bomann

    Clockwork Spiders

    MissPQ

    Das Cover stellt Violet Adair dar mit ihrer Regenschirmerfindung, wo an der Spitze, leichte Blitze funken. Im Hintergrund fallen einen die vielen 'metallischen' Spinnen auf, die auf dem Cover auch leicht glänzen (dadurch das auf ihnen eine leicht glänzende Folie gezogen wurde), was sie um so mehr hervorhebt. Das Gold zum Titel, finde ich, passt sehr gut zur Handlung und auch den Buchstaben O als Zahnrad abzubilden ist eine sehr schöne Idee. Violet Adair ist die Hauptfigur im Buch und hat einen sehr sturen und kämpferischen Charakter. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat kann man sie schwer davon abbringen es zu lassen, außerdem ist sie sehr neugierig und selbst bei Gefahren lässt sie sich nicht so leicht von ihren Vorhaben abschrecken. An ihrer treuen Seite, der geheimnisvolle Butler, Alfred . Der ihr stets bei jeder verzwickten Situation zu Rat und Hilfe steht. Violet und Alfred sind auf jeden Fall ein super Team und einen besseren Butler als Alfred, kann man sich wirklich nicht vorstellen. Neben den Hauptcharaktere lernt man im Buch auch viele Nebencharaktere kennen, die einem in der Geschichte einfach ans Herz wachsen. Der Schreibstil von Corina Bomann ist sehr angenehm und leicht. Die Geschichte lässt sich deswegen schnell,flüssig und einfach lesen. Was ich auch sehr lobenswert finde, ist der Sprachstil den Corina B. im Buch verwendet. Die Autorin lässt den Leser somit nach London ins Jahr 1888 zurückreisen. Die Geschichte an sich ist sehr spannend gebaut und hat viele Höhepunkte. Es lässt sich fast wie ein Detektivroman lesen, wo der Leser mit der Protagonisten mitfiebert, wer den der Übeltäter sein könnte. Das Buch konnte daraufhin einfach nicht aus den Händen gelegen werden. Es fesselt den Leser bis zur letzten Seite und lässt einen mühelos in die Vergangenheit zurück. Wie ich schon am Anfang erwähnt habe, war es für mich, eine schöne Abwechslung. Vor allem weil das Buch mein erster Steampunk Roman war und mich der Klappentext sofort angesprochen hat. Umso neugieriger wurde ich von der Handlung und was es sich eigentlich auf eine Steampunk Roman auf sich hat. Allem in einem kann gesagt werden,dass es ein gelungener Roman ist, der einen bis zum Schluss durch und durch spannend lesen lässt. Fazit: Falls ihr mal ein Steampunk Roman lesen wollt, dann wird dieser euch nicht enttäuschen, aber auch so würde ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

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  • Eine junge Erfinderin, ein treuer Butler und ein geheimnisvoller Mann mit Augenklappe

    Clockwork Spiders

    Jajena

    23. September 2014 um 21:43

    Cover: Der erste Gedanke war: Wow was für ein unheimlich tolles Titelbild! Es hat etwas dunkles, verschwörerisches an sich. Rundum geheimnisvoll eben. Außerdem hat es mir die Kleidung der Protagonistin angetan. 100% Steampunk eben, eine Mischung aus altertümlich und modern. Dazu noch die mechanischen Spinnen im Hintergrund und der Schirm in Violets Hand aus dem Blitze schießen. Eben bis in das kleinste Detail aus der Geschichte umgesetzt (einziger Kritikpunkt: Die Haarfarbe ist falsch. Im Buch ist Violet blond. Aber wer wird denn schon so kleinlich sein.) und schon hat das Buch meinen Blick auf sich gezogen so das ich es einfach lesen musste. Inhalt: Violet Adair ist alles andere als eine normales Mädchen oder gar eine feine Dame wie ihre Eltern es sich wünschen. Sie ist dickköpfig und interessiert sich für Technik, was die meisten (bis alle) Heiratskandidaten, welche einem Mädchen aus hohen Kreisen zur Verfügung stehen, schon von vorneherein abschreckt. Als Erfinderin schlägt sie sich die Nächte um die Ohren, immer in der Begleitung ihres getreuen Butlers Alfred, dessen düsteres Geheimnis sie als Gegenleistung für sich bewahrt. Vor ihrer Familie jedoch hält sie ihr Labor, welches sich in einem schäbigen Londoner Viertel befindet, so aus guten Gründen geheim. Als bei einem Ball im Haus Adair Lord Stanton ermordet wird, sind alle schockiert und Violets Eltern müssen um ihren guten Ruf bangen. Schlimmer noch: kurz darauf stirbt ein weiterer Adliger und so langsam ergibt sich ein Muster. Die ermordeten sind all jene die Königin Viktoria treu ergeben sind. Und somit ist auch die Königin selbst in Gefahr. Aber wer ist der Mörder, welcher die Adligen in Angst und Schrecken versetzt? Ist es der geheimnisvolle Mann mit der Augenklappe der Violet bei dem Ball aufgefallen war und den sie bisher noch nicht kannte? Sehr verdächtig! Verdeckt fängt die junge Erfinderin an selbst zu ermitteln natürlich nicht ohne die Begleitung von Alfred der nicht nur ein guter Butler sondern auch ein ausgezeichneter Leibwächter ist. Pro: Von Anfang bis Ende eine turbulente Geschichte mit ihrem eigenen Witz und Charme. „Clockwork Spiders“ ist ein Buch zum miträtseln und serviert antworten so spärlich, wie ein edles und teures Restaurant sein Essen, so das es niemals langweilig wird die Geschichte weiter zu lesen. Ein Spannungsfaden zieht sich also kontinuierlich von Anfang bis Ende durch die Geschichte, so das ich das Buch kaum noch weglegen konnte. Auch die Charaktergestaltung ist bunt, da man am Rande selbst von den Nebencharakteren kleine Hintergrundinformationen erhält, wodurch es leichter ist sich selbst in sie hineinzuversetzen. So bekommt der Leser einen schönen Rundumblick und fühlt sich gleich mitten in der Geschichte. Violet geht voll in ihrem Element, dem Erfinden und Ermitteln im Fall Stanton auf, während Alfred vorsichtig und kritisch vorgeht, jedoch nicht ohne seinen Humor zu verlieren den er Violet laufend serviert, wie ein guter Butler den Nachmittagstee. Contra: Eine Seltenheit das mir nicht ein einziger Punkt zum bemängeln einfällt, aber hier ist es so. Ich war mit der Gesamtgeschichte rundum zufrieden. Fazit: Ich liebe es! Vielleicht nur weil es meine erste Steampunkgeschichte überhaupt war, oder weil dieses Buch nun doch etwas besonderes ist, schwer zu sagen. Eines steht jedoch fest. Ich empfehle es allen Fantasy- oder Steampunkfans dort draußen weiter. Sowie all den anderen die es einfach gerne lesen wenn eine Adlige nicht dem gewünschten Standards entspricht, ihren eigenen Kopf hat und diesen auch weis einzusetzen. Auch jene Leser, die an Detektivgeschichten interessiert sind kommen auf ihre kosten. Langweilig wurde es mir mit Violet jedenfalls nie. Von mir gibt es daher volle 5* für „Clockwork Spiders“

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  • hier hätte man mehr draus machen können

    Clockwork Spiders

    Letanna

    08. January 2014 um 18:49

    Lady Violet würde am liebsten den ganzen Tag in ihrem Labor verbringen und irgend welche Dinge erfinden. Nur leider muss sie ihren Verpflichtungen als eine Adair nachkommen und an Bällen und anderen Anlässen teilnehmen. Außerdem soll sie bald heiraten, immerhin ist sie schon 17 Jahre. Als es zwei Mordanschläge auf zwei Adlige der Gesellschaft gibt, gerät auch ihr Vater in Gefahr. Gemeinsam mit ihrem Butler Alfred, der gleichzeitig auch ihr Leibwächter ist, fängt sie selbst an, selbst zu ermitteln und stößt dabei auf eine Verschwörung gegen die Königin. Bei ihren Ermittlungen taucht immer wieder dieser geheimnisvolle Fremde mit der Augenklappe auf, zu dem sie sich sehr hingezogen fühlt. Was hat er mit der Verschwörung zutun, fragt sich Violet. Das Buch lag jetzt wirklich schon ewig in meinem SUB und jetzt musste ich es einfach lesen. Insgesamt ist es eine wirklich nette Geschichte mit einige interessanten Steampunk-Elementen. Leider ist der Funke bei mir trotz des sehr interessanten Themas nicht richtig übergesprungen. Woran lag das? Ein paar Dinge waren fürür mich nicht ganz stimmig. Da wäre zum einen der Butler Alfred. Er begleitet Violet überall hin und passt auf sie auf. Sehr lobenswert, aber was für Beweggründe hat er dafür? Seine Vergangenheit ist alles andere als normal, er hat in einer Verbrecherorganisation gearbeitet und jetzt als Butler, das hat irgendwie nicht gepasst fand ich. Auch die Liebesgeschichte fand ich etwas zu oberflächig, da hätte man ruhig mehr draus machen können.

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  • Tödliche Forschung

    Clockwork Spiders

    Elfenstern

    23. May 2013 um 19:44

    Der größte Wunsch der 17-jährigen Violet Adair ist es eine große Erfinderin zu werden. Nur geziemt sich das nicht für eine Frau Londons des Jahres 1888 und für eine Lady erst recht nicht. Daher hat sie sich weitab von ihrem Zuhause heimlich ein eigenes Labor eingerichtet, in dem sie nachts an Erfindungen arbeitet. Diese funktionieren nur leider nicht immer so, wie sie sollten. Ständig an ihrer Seite ist ihr treuer Butler Alfred, der sowohl Leibwächter als auch Handlanger ist. Die Verpflichtungen, die Violet tagsüber wahrnehmen muss, sind weniger nach ihrem Geschmack. Stundenlanges Stillstehen und sich ausmessen lassen für neue Kleider, Besuche mit ihrer Mutter bei langweiligen, alten Adligen oder langweilige Bälle, die auch dazu dienen sollen, Violet unter die Haube zu bringen. Auf einem dieser Bälle, der im Haus ihrer Eltern stattfindet, bricht Lord Stanton, einer der Gäste tot zusammen. Violet beschließt daraufhin, eigene Ermittlungen durchzuführen und den Mörder zu finden. Warum wurde der Lord umgebracht und von wem? Und wer ist der gutaussehende Mann mit der Augenklappe, der auf dem Ball war? Hat er am Ende etwas mit dem Mord zu tun? Dies war mein erster Steampunk-Roman und obwohl ich am Anfang doch etwas skeptisch war gefällt mir das Genre inzwischen doch recht gut. Bereits das Buchcover ist ausgesprochen schön gestaltet und weckt das Interesse des Lesers. In einem eigenen, kreativ gestalteten Feld steht in großen, goldenen Buchstaben der Buchtitel. Direkt darüber, im gleichen Feld der Name der Autorin. Darunter ein Bild der Buchheldin Violet mit ihrem selbst verbesserten Schirm, aus dessen Spitze Blitze züngeln. Hinter ihr kommen mehrere Spinnen durch ein hell erleuchtetes Tor und eine hält Violet in ihrer Hand. Der Hintergrund ist in verschiedenen Blautönen gestaltet und wirkt sehr ansprechend und harmonisch. Die Geschichte ist sehr spannend und unterhaltsam geschrieben, innerhalb kurzer Zeit war das Buch gelesen. Die Charaktere sind sehr überzeugend dargestellt. Die verwendeten dampfbetriebenen Gerätschaften regen ab und zu zum Schmunzeln an, z. B. dampfgetriebene Wanduhren oder Körperprothesen. Sehr unterhaltsam ist auch Violets Butler mit seinem „Jawohl Mylady“ oder „Wenn Mylady das wünschen“. Einzig der Lektor dieser Buchauflage sollte sich besser einen anderen Job suchen. Häufig kommen im Satz doppelte Wörter vor (z. B. der der). Manchmal fehlen ganze Worte im Satz oder es kommen halbe Worte vor.

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  • Leserunde zu "Clockwork Spiders" von Corina Bomann

    Clockwork Spiders

    ueberreuter_Verlag

    Liebe LovelyBooker und Lesesüchtige! Lasst uns gemeinsam eine Leserunde starten und mit dem Buch „Clockwork Spiders“ ins düstere London des 19. Jahrhunderts eintauchen.  Zum Inhalt: London 1888: Die siebzehnjährige Violet ist nicht so geraten, wie es sich ihr Vater, Lord Adair, wünscht. Sie hat es sich in den Kopf gesetzt, eine berühmte Erfinderin zu werden, und schleicht nachts heimlich zu ihrem Labor. Ihr zur Seite steht nur Butler Alfred, der auch als Leibwächter fungiert. Gemeinsam decken sie eine Verschwörung auf: Mittels mechanischer Giftspinnen werden Menschen ermordet, die auf der Seite der Monarchin stehen. Sogar Königin Viktoria selbst ist in Gefahr! Der geheimnisvolle Fremde mit der Augenklappe, den Violet gleichzeitig gefährlich und unwiderstehlich findet, scheint dabei sehr verdächtig... Hier geht’s zur Leseprobe und zum Buchtrailer. Habt ihr Lust mitzumachen? Wir suchen dich, wenn du Lust hast dich mit uns, Corina Bomann und anderen Lesern auf eine Lesereise ins verschwörerische London zu begeben. Lasst uns zusammen herausfinden, wer der geheimnisvolle Fremde mit der Augenklappe ist, welch fantastische Erfindungen uns Violet liefert und welchem finsteren Komplott sie auf die Spur kommt. Corina Bomann wird euch dabei an der Seite unserer Heldin begleiten. Dazu verlosen wir 10 signierte Exemplare von „Clockwork Spiders“!  Einzige Bedingung: verfasst am Ende unserer Leserunde eine Rezension. Bewerbt euch einfach an dieser Stelle bis 13. Juni, indem ihr uns verratet, warum euch Steampunk Literatur so begeistert. Alle, die das Buch schon haben und die Gelegenheit nutzen wollen es jetzt zu lesen, sind natürlich auch recht herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf viele Mitleser!

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  • Rezension zu "Clockwork Spiders" von Corina Bomann

    Clockwork Spiders

    Waldschrat

    07. January 2013 um 18:52

    “Als ich sie dann traf, als ich sie beobachtete und herausfand, dass Sie in den Mordfällen ermitteln – ich habe da auch so meine Methoden, glauben sie mir -, wusste ich, dass die Zeit gekommen ist. Und dass ich eine Verbündete haben würde. Eine, die vielleicht etwas schwierig ist, aber dennoch klug und mit einem guten Herzen.” Schon allein das Cover hat mich von Anfang an überzeugt und als ich dann gesehen hab, dass es sich um Steampunk handelt, war ich hin und weg. Zum Glück konnte ich “Clockwork Spiders” in einer Leserunde bei MyLovelyBooks gewinnen und war von Anfang an hin und weg. Aus Zeitmangel musste das Buch, wie so viele andere, erstmal eine Weile ruhen aber nun hab ich es doch innerhalb von 3 Tagen gelesen. Ein wirklich sehr spannendes Buch, die Heldin Violet ist nicht nur eigensinnig, sondern auch mit genügend Humor und Erfindungsreichtum gesegnet, das Wechselspiel mit ihrem Butler Alfred war sehr amüsant und schreit nach mehr. Neben den gut skizzierten Charackteren, besticht der Roman vor allem mit den Steampunk-Elementen, die Erfindungen sind witzig geschildert, man konnte sich alles gut vorstellen und ich war immer wieder erstaunt über dan Erfindungsreichtum der Autorin. Gewürzt wurde das ganze dann noch mit einem Geheimbund und einer fiesen Verschwörung gegen die Königin. Also alles, was das Abenteuerherz begehrt. Die Geschichte wurde mit einer Romanze abgerundet, die aber nicht einmal nötig gewesen wäre, denn es war genug Spannung für zwei Bücher vorhanden. (Die zwei sind aber herzallerliebst, ich will also nicht meckern!) “Clockwork Spiders” hat mich tatsächlich überrascht, weil es viel spannender und witziger war, als ich es mir hätte vorstellen können. Volle Punktzahl für die Kandidatin!

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  • Rezension zu "Clockwork Spiders" von Corina Bomann

    Clockwork Spiders

    Tami

    08. November 2012 um 18:39

    Genre Steampunk! Ein ganz neues Genre für mich, das ich ich vorher noch nie gelesen hatte und das sich als angenehme Überraschung herausgestellt hat. Handlungszusammenfassung London 1888. Die siebzehnjährige Violet Adair könnte vor Langeweile manchmal sterben. Ihre Mutter will das Ansehen ihrer Familie in Adelskreisen hochhalten und zu diesem Zweck Violet so schnell wie möglich verheiraten. Das diese das überhaupt nicht will, interessiert ihre Mutter nicht. Aber Violet hat ein Geheimnis: Sie ist Erfinderin, oder zumindest angehende Erfinderin! Doch plötzlich tauchen immer wieder Morde in London auf und Violets Leben ist auf einmal gar nicht mehr langweilig. Hauptcharaktere Ich fand Violet ganz sympathisch und auf pfiffig, aber manchmal etwas flach. Vor allem wenn es um schwierigere Aufgaben geht, die es zu lösen gilt, macht sie es sich manchmal ein wenig einfach wie ich finde. Sie verlässt sich zu sehr auf ihren scheinbar allmächtigen Butler Alfred, der allerdings ein sehr angenehmer Zeitgenosse ist, wie ich finde. Meine Meinung Das Buch hat mir sehr gut gefallen, vor allem durch das London, in dem die Geschichte spielt. Das die Autorin es geschafft hat die Victorianische Era, mit ihrem Adel und allem was dazu gehört, mit Dampfmaschinen und Robotern zu verbinden, macht das Buch schon einmal zu etwas außergewöhnlichem. Das Violet als starkes Mädchen dargestellt wird, dass sich nicht einfach in die Adelsregeln einfügen will und sich für Frauen stark macht, gefällt mir sehr gut. Das das Buch vor allem für 13 bis 15- Jährige geeignet ist, macht keineswegs Abstriche vom Buch, denn ich finde es gerade wichtig, dass in diesem Alter gelesen wird. Das das Buch vor allem für Mädchen geeignet ist, liegt wohl an dem Gefühlschaos in dem Violet sich manchmal befindet, und dass man besonders gut nachfühlen kann, da das Buch meistens aus ihrer Sicht geschrieben wurde. Auch wenn Violet stark ist, ist sie trotzdem nur ein Teenage-Mädchen, mit allem was dazu gehört. Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil, der zum Weiterlesen verleitet und einen das Buch manchmal gar nicht aus der Hand legen lässt. Die Spannung ist eigentlich immer vor handen, bringt einen aber nicht um, sondern fesselt einen vielmehr. Ältere Lesen mögen das Buch vielleicht ein wenig langweilig finden, da Violet teilweise halt noch sehr kindlich ist und einige Ereignisse ziemlich “harmlos” sind, verglichen mit den Büchern die sie sonst vielleicht lesen würden. Fazit Ein super Buch, vor allem für 13 bis 15-Jährige Mädchen, aber auch für alle anderen, die Steampunk im Victorianischen London mögen, oder mal sehen wollten, ob es ihnen gefällt.

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  • Rezension zu "Clockwork Spiders" von Corina Bomann

    Clockwork Spiders

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Kann Lady Violet das Geheimnis der mechanischen Spinnen lösen? * "Eigentlich bestand keine Notwendigkeit, ihr Labor besonders zu verstecken. Weder führte sie hier verbotene Experimente zur Menschenmodifikation durch noch versuchte sie Chimären zu züchten. Dennoch hielt sie es für besser, ihre Apparaturen, die Werkbank, Kisten voll Material und ihr Mikroskop hinter einer Wand von Teekisten zu verbergen - falls es doch einmal jemanden einfiele, den Hinterhof unsicher zu machen." (S.29) * Lady Violet Adair lebt mit ihrer Familie im London des 19. Jahrhunderts. Ihre Familie gehört zum königinnentreuen Adel, doch Violet ist so ganz anders als eine typische junge Lady. Ihr größter Wunsch ist es Erfinderin zu werden und gemeinsam mit ihrem Butler Alfred bricht sie nachts zu ihrem Labor auf. Doch dann kommen die beiden hinter eine Verschwörung, die England stürzen soll.... * Corina Bomanns Schreibstil ist wunderschön zu lesen. Sie beschreibt die Schauplätze und Handlungen so detailliert und mit Liebe, dass sich alles Beschriebene vor den Augen des Lesers materialisiert. Man fühlt sich um Jahre zurückversetzt in ein bezauberndes London. * Der Begriff Steam-Punk war für mich bis zu "Clockwork Spiders" Neuland, nun kann ich mir etwas darunter vorstellen und ich freue mich schon auf das nächste Buch aus diesem Genre. Die Kombination aus einer historischen Kulisse und den dampfbetriebenen Maschinen und modifizierten Lebewesen ist wirklich sehr unterhaltsam. * Die Charaktere sind eindrucksvoll und haben definitiv Wiedererkennungswert. Lady Violet Adair, die bei mir ganz schnell zu Vi wurde, ist ein Lichtblick, in der doch etwas steifen Adelsgesellschaft. Sie ist jung, erfrischend, aufgeschlossen, humorvoll und mutig. Sowohl ihr Wunsch Erfinderin zu werden, als auch den Mut und die Kraft, die sie aufbringt um ihre Familie und das Empire zu retten lassen sie noch sympathischer wirken. An ihrer Seite ist immer ihr treuer Butler Alfred zu finden, der aufgrund seiner Vergangenheit ebenfalls wunderbar den Job eines Leibwächters ausführen kann. Ebenfalls eindrucksvoll und einprägsam bleibt Hieronymus Black, der düster und geheimnisvoll eine große Anziehung auf Violet ausübt. Aber ich kann sie verstehen, denn auch ich schwärme nun für Mr. Black... Niemals vergessen werde ich den Zirkus von Mr. Blakley. Er und seine Artisten sind wundervolle Protagonisten, die einem oftmals ein Lächeln auf das Gesicht zauberten. Allen voran Lady Siberia. Was an Lady Siberia, den anderen Protagonisten und der Geschichte so wundervoll ist, müsst ihr einfach selbst herausfinden - dieses Buch ist allemal eine Reise in die Vergangenheit wert! * Eine wundervolle fantastische Abenteuergeschichte mit einer zarten Romanze sorgt für kurzweiliges Lesevergnügen! * Also macht euch auf, gemeinsam mit Violet, Alfred und Hieronymus das Empire und die Queen zu retten!

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  • Rezension zu "Clockwork Spiders" von Corina Bomann

    Clockwork Spiders

    Dubhe

    23. July 2012 um 09:43

    Wir befinden uns im London des Jahres 1888. Nur dass es nicht das historische London ist, wie wir es aus dem Geschichtsunterricht kennen, sondern die Technik und Forschung ist teilweise schon weiter als wir es heute sind. Am Tag mimmt Violet die brave Adelstochter, doch in der Nacht beginnt sie erst zu Leben, denn im Geheimen ist sie eine Erfinderin, auch wenn so manches schief läuft. Nur ihr Butler Alfred weiß von ihrem Geheimnis, da sie ihn mit ein paar Mitteln wie Erpressung überreden konnte, ihr zu helfen. Und Alfed ist nicht einfach nur ein normaler Butler, denn er hat einige Fähigkeiten im Kampf und so ist Violet immer sicher. In der Nacht besucht Violet oft mit Alfred ihr geheimes Labor in einem anderen Stadtteil und bis jetzt hat sie noch niemand entdeckt. Doch nun steht ihr Debüt in der Aristokratie bevor, doch nichts ist ihr verhasster, als diese hohlen Leute. Und ihr Vater ist bereits auf Bräutigamschau für sie. Am Tag des großen Balles denkt, dass es nicht schlimmer werden kann, doch dann stirbtein guter Freund der Familie, Lord Stanton. Violet überhört, dass es Anzeichen einer Vergiftung sind und da der Name ihrer Familie und ihres geliebten Vaters auf dem Spiel steht, beschließt sie selbst zu ermitteln. Alfred ist zwar an ihrer Seite, doch ungefährlich ist es nicht und da wären immer noch ihre Eltern und auch die Spionagechefin der Königin, die ebenfalls nichts davon mitbekommen soll... . Auf den ersten Blick erscheint dieses Buch wie ein nicht gerade gutes Jugendbuch für ein etwas jüngeres Publikum. Ja, ich muss leider gestehen, dass ich dieses Mal nach dem Cover gewertet habe, aber da das Buch schon von Anfang an so gute Wertungen hatte, habe ich beschlossen, es einmal zu versuchen und ehrlich gesagt ist es einfach nur grnadios! Die Autorin versteht es, das historische London so zurecht zu biegen, dass ihre Geschichte perfekt hinein passt und sie hat auch ein großes Talent. Vor allem die Idee mit den Erfindern und dem Hype der Technik bin ich angetan. Der Fall mit der Vergiftung ist auch nicht langweilig, denn es ist keine normale Vergiftung, sondern eine höchst Fantasievolle. Die Autorin lässt Spinnen in die Rolle des Bösen schlüpfen, was mir ehrlich gesagt recht ist, da ich eine Spinnenfobie habe. Außerdem sind Spinnen perfekt für diese Rolle und das waren sie auch schon immer. Einfach ein spannendes Buch, sogar mit etwas Liebe, doch die muss bis zuletzt warten.

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  • Rezension zu "Clockwork Spiders" von Corina Bomann

    Clockwork Spiders

    Kaira

    18. July 2012 um 23:13

    Inhalt Violet Adair ist die Tochter eines Hochadeligen und muss sich auch so benehmen. Doch sie interessiert sich viel mehr für die neusten technischen Errungenschaften und hat sogar ihr eigenes Labor, in dem sie forscht und neue Sachen erfindet. Als auf dem Ball der Adairs ein hoher Lord stirbt, sieht Violet auch ihre Familie in Gefahr und beginnt eigene Nachforschungen anzustellen. Immer wieder begegnet sie einem misteriösen Unbekannten mit Augenklappe. Ehe Violet weiß, wie ihr geschieht, ist sie mittendrin im Kampf um das Leben Königin Victorias und dem frieden Englands. Zur Geschichte Man findet relativ schnell in die Geschichte rein, denn durch die gut ausgearbeiteten Charaktere von Violet und ihrem Butler Alfred, der sie überall hin begleitet und beschützt, findet man auch schnell Anklang an der Handlung und entwickelt Sympathie für die Personen. Aber auch die anderen Figuren im Buch sind wirklich gut gemacht und haben alle ihren eigenen Charakter. Die Idee, dass ein Wahnsinniger mit mechanischen Spinnen die Macht an sich reißen will ist wirklich gut und die Autorin hat dies auch gut umgesetzt. Dadurch, dass die Liebe sehr kurz kommt, liegt das Augenmerk auch sehr auf der Handlung, die trotzdem auch ihre Tiefpunkte hat. Zum Beispiel sind die Protagonisten zwar oft in Lebensgefahr, aber werden nie wirklich verletzt und man fühlt nicht wirklich mit ihnen, denn ihnen passiert ja nichts außer ein paar Kratzern. Hinzu kommt, dass die Handlung erst am Ende des Mittelteils so richtig in Fahrt kommt. Vorher ist es auch schon interessant, aber man fragt sich nach einiger Zeit schon, wann es denn endlich richtig losgeht. Spannung ist leider sehr wenig vorhanden, denn man kann sich nach und nach einiges selber zusammenreimen. Und dadurch, dass den Firguren eben nicht so viel passiert ist und man das irgendwann auch vorhergesehen hat, wurde die Spannung auch eingedämpft. Trotzallem ist der Handlungsstrang voll von actionreichen Elementen und abwechslungsreichen Szenen, sodass keine Langeweile aufkommt. Eigene Meinung Durch die gut ausgearbeiteten und unterschiedlichen Charaktere und durch die interessante neue Idee mit den mechanischen Spinnen und dem schönen Handlungsstrang mit vielen guten Höhepunkten ist "Clockwork Spiders" ein gut zu lesendes Buch, dem es zwar an Spannung fehlt, aber bei dem es nicht langweilig wird. 3,5 Sterne.

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  • Rezension zu "Clockwork Spiders" von Corina Bomann

    Clockwork Spiders

    Kleeblatt96

    10. July 2012 um 20:27

    Clockwork Spiders von Corinna Bohmann Violet Adair ist alles andere als die adelige, junge Dame für die sie alle halten. Nein, vielmehr ist sie eine junge Erfinderin, die sich mit Hilfe ihres Butlers, nachts heraus schleicht um neue Dinge zu erfinden. Denn sie will eine berühmte Erfinderin werden und der Männerwelt beweisen das Frauen genauso schlau sein können wie Männer. Als jemand versucht Londons Adel auszulöschen, setzt sie sich in den Kopf die geheimnisvolle Verschwörung gegen Englands Adel und sogar gegen Königin Victoria selbst aufzudecken und somit ihre Familie zu retten. Ein geheimnisvoller Mann mit Augenklappe und weißer Strähne kommt Violet sehr verdächtig vor. Bevor ich Clockword Spiders gelesen habe, war das Genre Steampunk ein Fremdwort für mich. Das Genre ist in den achtzigern des vergangenen Jahrhunderts entstanden und verknüpft moderenen, technischen Fortschritt mit dem viktorianischen Zeitalter. Die Geschichte ist sehr spannend und der schreibstil ist sehr flüssig. Als ich die hälfte des Buches durch hatte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt herausfinden musste wer der geheimnisvolle Mann ist, inden sich Violet verguckt hat. Man kriegt Mitleid mit Violet, die in einer sehr unemanzipierten Welt klar kommen muss. Ihr Butler und BeschützerAlfred ist ihr da eine große HIlfe und ich habe ihn direkt ins Herz geschlossen. Violet sieht in Alfred einen Verbündeten, der an ihre Erfindungen glaubt und sie nicht zu einer " Dame der Gesellschaft" formen will. Violet will die Welt verändern und auf keinen Fall einen dieser Mädchen werden, deren Lebensziel es ist einen einflussreichen und reichen Ehemann abzukriegen. Sie will mehr erreichen und riskiert dafür sogar, dass sie auf ihren nächtlichen Reisen zu ihrem Labor erwischt wird. Ich kann das Buch herzlichst empfehlen, denn es ist mit Sicherheit ein neues Leseerlebnis und man bekommt einen Einblick in ein vielleicht noch unbekanntes Genre. Auch wenn einem Steampunk nicht liegt, ist die Geschichte trotzdem so gelungen, dass sie einem gefallen wird.

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  • Rezension zu "Clockwork Spiders" von Corina Bomann

    Clockwork Spiders

    venwar_newroly

    08. July 2012 um 21:11

    "Clockwork Spiders" - keine Angst vor großen Spinnen London 1889: Willkommen im Leben der siebzehnjährigen Violet Adair. Sie ist eine junge Erfinderin und könnte jedem einen Vortag über Bullenkastration halten, aber zugleich ist sie Mitglied des Londoner Hochadels. Ihre Eltern erwarten von Violet, dass sie so bald wie möglich heiratet und der gewünschte Schwiegersohn ist ja auch schon bereit. Doch Violet möchte nicht heiraten und schon gar nicht einen, der nur über Pferderennen quatschen will. Sie kümmert sich lieber heimlich um neue Erfindungen. Gut, dass ihr Butler Alfred immer für sie da ist. Auch nachts, wenn die beiden dann heimlich in London herumirren um in Violets Laboratorium im Armenviertel an den neusten Erfindungen zu tüfteln, wobei Violet tüftelt und Alfred ihr den Rücken frei hält. Es wimmelt nämlich von Spionen, die auf der Suche nach einer perfekten Erfindung sind und damit ihr großes Geld machen wollen. Doch Violet muss ihre neusten Erfindungen vorerst bei Seite legen, denn es steht ein Ball an zu dem auch ihr vielleicht Gatte eingeladen ist. Doch nicht er ist es, der Violets Interesse weckt, sondern ein Junge mit einer Augenklappe und einer weißen Strähne im pechschwarzen Haar. Wer kann das sein? Und dann kommt es während des Balls zu einem Mord und somit startet die Verschwörung. Lord Shanton ist tot. Wer könnte der nächste sein? Lord Adair? Violet will sich mit ihrem Wissen auf die Suche nach dem Täter machen und kommt dabei dem Jungen mit der Augenklappe näher... Da 'Clockwork Spiders' mein erstes Buch aus dem Genre Steampunk ist, war ich besonders auf die typischen Elemente aus dem Bereich gespannt. Nach dem Lesen kann ich nur sagen, dass ich sehr angetan bin. Der Schreibstil hat mich sehr begeistert, man findet schnell in Violets Welt auch wenn sie einem anderen Zeitalter entspringt. Verknüpft werden die historischen Fakten mit den Erfindungen ("Maschinen"). Das alte London erwacht während des Lesens quasi und mit den fantastischen Elementen wird das Ganze abgerundet. Auch die Figuren bekommen alle eine eigene Tiefe. Anfangs dachte ich erst, dass es zu viele Lords und Ladys sind, aber wirklich alle unterscheiden sich von einander. Da haben wir zum Beispiel Lady Sharpe sie hat eine erstaunliche Wiedererkennung. Das Cover hat mir sehr gut gefallen, man sieht Violet, die fast die ganze Fläche einnimmt. Sie hält ihren Schirm, der Drahtpfeile abfeuern kann und in der anderen Hand liegt eine Spinne. Alles im Hintergrund ist geheimnisvoll gehalten und das dunkelblau passt rein optisch zu Violets Outfit. Clockwork Spiders bekommt von mir fünf Sterne, weil mir die Geschichte einfach total gut gefallen hat und ich nun eine Freundin gefunden habe, die 1888 in London gelebt hat. Empfehlung: An junge weibliche Leser und/oder Steampunk Interessierten Ich drücke die Daumen und hoffe auf eine Fortsetzung!

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  • Rezension zu "Clockwork Spiders" von Corina Bomann

    Clockwork Spiders

    KleinerVampir

    08. July 2012 um 16:30

    Buchinhalt: London 1888, in einer alternativen Vergangenheit, in der die Technik eine andere Entwicklung genommen hat und Zahnräder, Dampfmaschine und andere phantastische Technik den Alltag beherrscht. In dieser Alternativweltgeschichte lebt die 17jährige Violet, Tochter aus adligem Hause, die allerdings nicht die brave Tochter ist, die sich ihre Eltern vorstellen. Statt Mode und Debütantenball interessiert sich das Mädchen für Technik und will Erfinderin werden. Heimlich schleicht sie sich meist nachts aus dem Haus, um in ihrem „Laboratorium“ an ihren Erfindungen zu tüfteln. Butler und Leibwächter Alfred begleitet das Mädchen und hält ihre heimliche Passion geheim. Ihre Erfindungen allerdings funktionieren nicht immer so, wie sie es gern hätte und trotzdem hält sie an ihrem Vorhaben fest. Als eines Tages auf einem Ball, den ihre Eltern geben, ein Aristokrat zu Tode kommt und sich herausstellt, dass dies nicht unter natürlichen Umständen geschah, erwacht Violets detektivischer Spürsinn und sie will den Mord aufklären. Durch ihre Ermittlungen gerät sie immer weiter in Verstrickungen, in denen eine geheimnisvolle Bruderschaft und der englische Königshof eine Rolle spielt und königinnentreue Personen mittels Giftspinnen getötet werden. Schließlich wird auch ihr Vater Opfer eines Spinnenanschlags, kann aber in letzter Minute gerettet werden. Immer wieder taucht ein geheimnisvoller Fremder mit schwarzem Haar und einer Augenklappe auf, zu dem sich Violet magisch hingezogen fühlt: General Black. Gemeinsam mit ihm und mit Alfred kann sie in einem atemberaubenden Showdown gerade noch die Invasion mechanischer Riesenspinnen verhindern…. Persönlicher Eindruck: „Clockwork Spiders“ ist ein spannender Jugendroman vor einer phantastischen Kulisse: die Ära des viktorianischen Zeitalters in einer alternativen Vergangenheit lässt Zeppeline, mechanische Errungenschaften, ja sogar Maschinenmenschen und technisch modifizierte Wesen lebendig werden. Stilmittel aus Abenteuerroman, Krimi und Science-Fiction verbinden sich zu einem harmonischen, spannungsgeladenen Ganzen. Die Protagonistin und ihr Butler und väterlicher Freund, sind sympathisch und man identifiziert sich schnell mit dem intelligenten, emanzipierten jungen Mädchen. Die technische Entwicklung von Violets Welt ist erstaunlich—es gibt zwar keine Geschirrspülmaschinen, aber halbmechanische Wachhunde. Oder Menschen mit einer Art bionischer Gliedmaßen. Die Spannung hält sich bis zum Schluß aufrecht und ein offenes Ende lässt Raum für eine Fortsetzung. Absolut empfehlenswerter Lesegenuss, nicht nur für Fantasyfans!

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  • Rezension zu "Clockwork Spiders" von Corina Bomann

    Clockwork Spiders

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. July 2012 um 13:07

    "Clockwork Spiders" ist eines dieser Bücher, das ich kaum aus der Hand legen konnte, nachdem ich es erst einmal begonnen hatte. Der Einstieg in die Geschichte fällt dank Corina Bomanns angenehmem Erzählstil, der von Anfang an interessanten Handlung und dem tollen Setting sehr leicht. Nach diesem großartigen ersten Eindruck baut das Buch keinesfalls ab, sondern schafft es, den Leser durchgehend gut zu unterhalten. Die Protagonistin Violet Adair ist ein äußerst sympathisches Mädchen, das so garnicht in das damalige Ideal einer "jungen Dame" passen will. Sie gibt sich nicht damit zufrieden, bloß hübsch in der Ecke zu sitzen und nach einem passenden Ehemann Ausschau zu halten, sondern möchte viel lieber eine berühmte Erfinderin werden. Sie ist unabhängig, eigensinnig und nicht auf den Mund gefallen, was sie zwar oft in etwas prekäre Situationen bringt aber auch sehr liebenswert erscheinen lässt. Da sie erst siebzehn ist, hat sie vereinzelt ein paar klassische Teenageranwandlungen, die sich jedoch auf sehr amüsante Weise äußern. Sie und ihr Butler Alfred bilden ein tolles Team, obwohl sie nicht stets einer Meinung sind, was zu einigen gelungenen und witzigen Dialogen führt. Alfred entpuppt sich immer wieder als unverzichtbare Hilfe für Violet und ist einer dieser Charaktere, den man schnell liebgewinnt und ohne den man sich das Buch garnicht vorstellen könnte. Außerdem hat er dazu noch eine geheimnisvolle Vergangenheit, über die man erst im Laufe der Handlung mehr erfährt. Der Fokus liegt sehr stark auf diesen beiden, sodass die Nebencharaktere teilweise etwas kurz kommen. Dies hat mich aber nicht weiter gestört, zumal viele davon trotzdem interessant beschrieben werden. Die Handlung ist durchgehend spannend und entwickelt sich immer mehr zu einer richtigen Detektivgeschichte. Man kann dem Geschehen gut folgen und rätselt gespannt mit, was es mit den mysteriösen Todesfällen auf sich hat. Es macht einfach Spaß, Violet und Alfred bei ihren Ermittlungen zu begleiten, zumal Violet ein paar recht kreative Einfälle hat, um der Lösung des Rätsels näher zu kommen. Und der Mörder hat ebenfalls einige ausgefallene Ideen ... Es gibt eine gelungene Mischung aus spannenden, witzigen und manchmal auch traurigen Momenten, sodass es niemals langweilig wird und man nach jedem beendeten Kapitel unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Auch eine Prise Romantik lässt sich hier finden, obwohl die Liebesgeschichte nur einen sehr kleinen Teil der Handlung ausmacht. Normalerweise würde ich in so einem Fall "ganz oder garnicht" sagen, aber bei diesem Buch hat mir die Liebesgeschichte trotzdem gut gefallen, da sie einfach süß beschrieben ist. Den besonderen Charme dieser Geschichte machen definitiv das viktorianische London als Handlungsort sowie die Steampunkelemente aus. Es gibt Luftschiffe, Gaslichter, mechanische Gliedmaßen, modifizierte Tiere und Menschen und noch vieles mehr. Es kommen außerdem einige originelle Erfindungen vor, die jedoch nicht immer so funktionieren, wie sie sollten. Dazu gibt es ein paar sehr lustige Szenen und Beschreibungen, bei denen man sich das Grinsen nicht verkneifen kann. Fazit: Ein unterhaltsames und charmantes Lesevergnügen, welches mir richtig Lust auf mehr aus dem Genre Steampunk gemacht hat! Wenn man während des Lesens im Hinterkopf behält, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt und es entsprechend auf jüngere Leser zugeschnitten ist, werden auch Erwachsene bei dieser witzigen, spannenden und liebenswerten Geschichte sicherlich auf ihre Kosten kommen. Aufmachung: Das Cover passt perfekt zur Geschichte und ist auch noch sehr schön anzuschauen. Man merkt einfach, dass es extra für dieses Buch angefertigt wurde und dass die Illustratorin auch wusste, worum es darin geht. Was kann man mehr verlangen?

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