Corina Bomann Der Mondscheingarten

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Inhaltsangabe zu „Der Mondscheingarten“ von Corina Bomann

Antiquitätenhändlerin Lilly bekommt eine ungewöhnliche alte Geige angeboten: Auf ihrer Unterseite ist eine Rose ins Holz gebrannt. Lilly ist fasziniert von dem Instrument und will das Rätsel der Rose entschlüsseln. Sie sucht Hilfe bei dem charmanten Musikexperten Gabriel. Gemeinsam finden die beiden heraus, dass die Geige vor über hundert Jahren einer berühmten Violinistin gehörte, die damals plötzlich verschwand. Lilly begibt sich auf die Spur der Unbekannten, die sie nach Sumatra führt. Dort findet sie des Rätsels Lösung – das auch ihr eigenes Leben in seinen Grundfesten erschüttert …
Elena Wilms' warme Stimme macht Corina Bomanns gefühlvolle Romane zu einem Hörgenuss.

Vor Jahren gelesen, noch heute nachhaltige Wirkung, werde ich nochmal lesen

— sariana

War ganz nett aber irgendwie hatte ich mir von der Geschichte mehr erhofft...

— Bluebell2004

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  • Die Rosengeige

    Der Mondscheingarten

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    26. January 2016 um 13:08

    Lilly Kaiser, die in Berlin einen Antiquitätenladen ihr eigen nennt, staunt nicht schlecht, als eines Tages ein alter Mann in ihren Laden kommt und ihr eine alte Geige in die Hand drückt. Während sie noch bei der Überlegung ist, dass sie diese niemals bezahlen könnte, meinte der Mann, dass diese Geige ihr gehören würde. Lilly steht ratlos da, aber da ist der Mann auch schon wieder verschwunden. Auf der Geige ist eine Rose eingraviert, was schon darauf schließen lässt, dass diese Geige nicht unbedingt hochwertig ist. Lilly erzählt ihrer in London lebenden Freundin Ellen von der Begegnung mit dem alten Mann und der Geige und diese lädt Lilly ein, mit der Geige zu ihr zu kommen, damit sie sich die Geige ansehen kann, da sie Restauration ist. In der Geige finden sie noch ein Blatt Noten mit dem Titel "Der Mondscheingarten". Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, wenden sie sich an Gabriel Thornton, der eine Musikschule leitet. Erstaunt muss Lilly bei der Begegnung mit Gabriel feststellen, dass sie beide sich schon im Flug nach London im Flieger getroffen und gut verstanden haben. Ihre Suche und Recherche führt sie zurück in die Vergangenheit in die Anfänge des 20. Jh. Zwei berühmte Violinistinnen spielten auf dieser Geige und hinterließen in der Musikwelt ihre Spuren. Rose Gallway, die erste Besitzerin der Geige kam aus Sumatra, wo sie schon Geige spielte. Ihre nächste Besitzerin war Helen Carter, die nach einem unvorhergesehenen Besuch ein Konzert abbrach und die Konzerthallen eilig verließ. Rose und Helen waren an der Musikschule, an der Gabriel heute unterrichtet. Durch diese Tatsache gelingt es Lilly, Ellen und Gabriel, ein wenig Licht in das Geheimnis der Rosengeige zu erhalten, wenn es auch ein weiter Weg bis dahin ist. Eine ungewöhnliche Begegnung verändert Lillys Leben grundlegend. Wenn sie nicht gerade in ihrem Antiquitätenladen arbeitete, kapselte sie sich zu Hause vor der Welt ab. Seit ihr Mann vor 3 Jahren gestorben war, kann sie nicht mehr wirklich Lebensfreude empfinden und bleibt lieber für sich. Das ändert sich erst, seit der alte Mann mit seiner Geige in ihren Laden kam und sie neugierig wurde. Neugierig auf die Geige und die Geschichte, die hinter ihrer Existenz lauerte. Die drei Frauen, Rose, Helen und Lilly sind starke Persönlichkeiten, die schweres durchmachen mussten. Jede geht damit auf ihre eigene Weise um, die eine zerbricht daran, die andere erstarkt. Die Autorin Corina Bomann arbeitet wieder mit verschiedenen Zeitebenen, in denen sie während der Geschichte wechselt. Der Leser hat dadurch die Möglichkeit, Einblick in die Anfänge des 20. Jh. zu gewinnen und teilzuhaben am Leben der Protagonistinnen der Vergangenheit. Die Verbindung zwischen den verschiedenen Zeiten ist immer die Rosengeige und das Notenblatt. Ich liebe ja Romane, die in verschiedenen Zeitebenen spielen. Man hat als Leser nicht nur die Möglichkeit, die Gegenwart der Protagonisten kennenzulernen, sondern erfährt auf diese Art auch wichtige Ereignisse in der Vergangenheit, die eng mit der Gegenwart verknüpft sind. So auch wieder in diesem Buch von Corina Baumann. Sie entführt den Leser nach Sumatra und London zu Beginn des 20. Jh.  Die Beschreibungen der Örtlichkeiten lassen einen sich die Orte regelrecht vorstellen, als würde man sie selbst mit eigenen Augen sehen. Wenn auch einiges vorhersehbar ist, so bleibt die Geschichte bis zum Ende spannend und man mag sie definitiv nicht aus der Hand legen, bis man das Buch durchgelesen hat oder wie in meinem Fall, bis man mit dem Hörbuch durch ist. Die angenehme Stimme von Elena Wilms macht dieses Hörbuch zu etwas besonderem. Ich fühlte mich rundum wohl beim hören und fieberte während der Geschichte mit den Protagonisten mit. Auch dieser Roman oder dieses Hörbuch kann ich nur weiterempfehlen, denn unterhaltsame Stunden sind damit garantiert.

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  • Solide Unterhaltung whith a touch of Kitsch

    Der Mondscheingarten

    Domic

    15. March 2015 um 10:03

    Na jaaaa.. Das war mein erstes Hörbuch aus der Bücherei, bei dem die Hörbuch-Online funktioniert hat - ich muss es halt aufs Smartphone werfen statt auf den MP3 Player. Die Story ist aber eher so mittel - hätte ichs gekauft, hätte ich mich wohl geärgert. Die Verwandtschaftsverhältnisse mit der besten Freundin am Schluss fand ich dann auch etwas too much. OK, solide Unterhaltung, aber mehr auch nicht.

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  • Die Rosengeige

    Der Mondscheingarten

    Svanvithe

    06. February 2014 um 12:08

    So hätte ich persönlich vielleicht eher den Roman "Der Mondscheingarten" von Corina Bomann genannt. Denn eine Geige mit besonderem Rosenmuster ist Mittelpunkt der Geschichte und verbindet das Schicksal von drei Frauen miteinander. Da ist zum ersten die junge Geigerin Heather. 1920 soll sie ein Konzert geben, doch kurz vor Beginn verlässt sie die London Hall und verschwindet. 2011 bekommt Lilly, eine junge Witwe, die einen kleinen Antiquitätenladen in Berlin hat, eines Tages Besuch von einem älteren Herrn, der ihr eben diese Geige in die Hand drückt mit dem Bemerken, sie würde die Person sein, die ein Recht darauf habe, das Musikinstrument zu besitzen. Dabei hat sie so gar nichts mit Musik zu tun. Rose dagegen schon. Auch sie ist Geigerin. 1902 ist sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, und wir begegnen ihr auf Sumatra. Natürlich möchte Lilly das Rätsel der Rosengeige lösen. Tatkräftige Unterstützung bekommt sie in London, Italien und auf Sumatra. Nicht nur ihre Freundin Ellen, der äußerst charmante (!) Musikexperte Gabriel und noch ein paar Leute stehen ihr hilfreich zu Seite. Wir sind immer mit dabei, oder aber auch ein, zwei Schritte voraus, weil wir insbesondere vom Schicksal der Geigerinnen Rose und Heather im weiteren Handlungsträngen erfahren. Sympathische Figuren, nette Menschen in tollen Umgebungen beherrschen das Terrain. So wirklich böse ist niemand. Nicht der Manager von Rose, nicht die alte Frau, die Heather "belästigt". Es gibt Schicksalsschläge und Zufälle, und davon reichlich. Ich fand es wiederholend und etwas übertrieben und hätte mir stattdessen mehr Tiefe bei der Charakterisierung der Figuren gewünscht. Gerade die Liebesgeschichte zwischen Rose und Paul bot mehr Potential (verheirateter Engländer liebt "halbe" Minangkabau - der Ethnie auf Sumatra/Indonesien mit matrilinearer und matrilokaler Kultur). Dabei nicht in Klischees zu verfallen, ist natürlich äußerst schwierig... Einfluss auf meine Meinungsbildung hatte sicher auch die Tatsache, dass ich zum ersten Mal ein Buch geHÖRt habe. Das war zwar praktisch, ich konnte es sowohl beim Fahren im Auto hören als auch zu Hause auf der Couch sitzen und handarbeiten. Jedoch gebe ich zu, dass doch lieber ein Buch in der Hand halte. Ich blättere nämlich gern, mal vor, aber noch viel mehr zurück. Um an ein oder anderer Stelle nachzulesen. Das ist dann wichtig, wenn man wie ich mehrere Bücher parallel liest. Das klappt bei einem Hörbuch nicht bzw. nur kapitelweise (oder ich stelle mich zu dumm an). Dazu kommt, dass ich beim Lesen eine gewisse Vorstellung entwickele von Menschen und Dingen, je nachdem wie sie beschrieben sind. Ich habe dann oft auch die Stimme im Ohr. Beim Hörbuch liest jemand nach seinem Gusto. Und leider traf Elena Wilms im "Mondscheingarten" nicht durchgängig meinen Nerv. Zudem finde ich, dass einem beim Hören Wortwiederholungen deutlicher auffallen als beim Lesen. Mir als Deutsch-Fan jedenfalls. Wer eine leichte (Urlaubs)Lektüre ohne großen Anspruch sucht, ist mit dem "Mondscheingarten" aber durchaus gut beraten.

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  • nett, aber leider auch nicht mehr

    Der Mondscheingarten

    Letanna

    27. October 2013 um 08:50

    Lily Kaiser lebt in Hamburg und führt in eigenes Geschäft, ein Antiquitätenhandel. Ihren Mann Peter hat sie vor einigen Jahren verloren und ist noch nicht ganz über dessen Tod hinweg. Eines Tages kommt ein älterer Herr in ihr Geschäft und übergibt ihr eine alte Geige und behauptet, dass diese ihr gehören würde. Dann verlässt er den Laden und lässt Lily mit der Geige zurück. Natürlich fängt Lily sofort Nachforschungen zu der Geige hat, hat diese doch ein besonderes Merkmal auf de Rückseite, eine eingraviere Rose. Sie reist nach London zu ihrer Freundin Ellen, die als Restauratorin arbeitet und bitte diese um Hilfe. Auf dem Flug lernt sie den gutaussehenden Gabriel kennen, der sich im Nachhinein als große Hilfe erweist, da er bekannter Musikexperte ist. Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis der Geige zu lösen. Leider konnte mich das Hörbuch nicht richtig überzeugen. Als ersten muss ich sagen, dass mir die Stimme von Elan Wilms nicht so richtig zusagt. Ich habe schon mehrere Hörbücher mit ihr gehört und sie gehört einfach nicht zu meinen Lieblingssprechern. Insgesamt war das Hörbuch jetzt nicht schlecht, aber einfach zu seicht, die Handlung plätschert so vor sich hin und hat nicht wirklich Höhen und Tiefen. Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht richtig überzeugen, auch hier fehlt es mir einfach an Tiefe. Interessant waren auf jeden Fall die Einblicke in die Kultur und das Leben in Sumatra. Leider hat das für mich nicht ganz gereicht.

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