Corina Bomann Die Jasminschwestern

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Inhaltsangabe zu „Die Jasminschwestern“ von Corina Bomann

Ein Unfall, ein Schock und eine große Frage: Als ihr Freund verletzt ins Koma fällt, flüchtet Melanie Sommer zu ihrer vietnamesischen Urgroßmutter Hanna. Als Hanna merkt, wie sehr die junge Frau mit ihrem Schicksal und der Liebe hadert, erzählt sie ihr zum ersten Mal aus ihrem Leben: Von der dramatischen Kindheit im exotischen Saigon, vom schillernden Berlin der Zwanzigerjahre und einer großen Liebe, von der schweren Zeit während des Krieges und dem Neuanfang als Hutdesignerin in Paris. Hanna hat viel verloren, aber auch unendlich viel gewonnen. Und Melanie erkennt, dass ihre schönste Zeit noch vor ihr liegt – egal, was das Schicksal noch für sie bereithält.

Entdecken Sie jetzt den neuen Roman von Corina Bomann: Die "Sturmrose" ist ein großer deutsch-deutscher Schicksalsroman – berührend und herzenswarm erzählt.

Ich konnte nicht aufhören!

— MajaGruen

Sehr bewegende Lebensgeschichte. Zugleich spannend und emotional.

— Lisbeth76

Eine sehr bewegende Lebensgeschichte, abwechslungsreich, spannend bis zum Schluss, traurig und gleichzeitig Lebensmut spendend.

— Tina06

Berührend und voller Emotionen.

— Samaire

Eine sehr schön geschriebene Familiengeschichte.

— LionsAngel

wieder einmal ein sehr stimmungsvoller Generationenroman

— Kelo24

Mein Lieblingsroman von Corina Bomann

— NadineNovels

Ein wundervolles Buch mit überraschenden Geheimnissen !!

— Gartenfee007

Ein schöner Familienroman auf zwei Zeitepochen.

— TraumTante

Ausgezeichneter Lesestoff!

— thesmallnoble

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  • Ausflug in die Vergangenheit

    Die Jasminschwestern

    MajaGruen

    07. November 2017 um 19:07

    Wem Gegenwartsgeschichten mit einem Blick in die Vergangenheit gefallen, liegt mit diesem Roman genau richtig. Melanie nimmt sich eine Auszeit bei ihrer Urgroßmutter und erfährt Schritt für Schritt mehr über deren bewegte Vergangenheit und die Flucht aus Vietnam, die nur der Beginn von vielen Schicksalsschlägen aber auch Errungenschaften war. 

  • Hanna und Melanie

    Die Jasminschwestern

    Engelchen07

    25. October 2017 um 14:48

    Melanie Sommer kommt von einem langen Auftrag als Fotografin zurück und freut sich schon auf ihren Verlobten Robert. Doch als sie zuhause ankommt ereilt sie eine Hiobsbotschaft, Robert hatte einen schweren Autounfall und liegt im Koma und das alles so kurz vor ihrer Hochzeit. Melanie steht kurz vor dem Zusammenbruch als sie beschließt für einige Tage ihre Großmutter Marie und Urgroßmutter Hanna zu besuchen. Die beiden wohnen in einer großen Villa und betreiben darin ein antikes Museum. Hanna will Melanie ablenken und bittet sie den Dachboden aufzuräumen und neue Ausstellungsstücke auszusuchen. Hanna deponiert bevor Melanie beginnt aufzuräumen noch einen Umschlag, damit Melanie ihn findet und Hanna darauf anspricht. Melanie findet den Umschlag sofort und Hannas Plan geht auf. Hanna erzählt ihrer Urenkelin ihre Geschichte. Mir hat bei diesem Buch sehr gut gefallen, dass es wieder in zwei Zeitzonen geschrieben ist. Der Roman war keine Sekunde langweilig. Die Seiten sind nur so dahingeflogen. Ich hatte sehr viel Mitleid mit Hanna, aber sie scheint eine sehr starke Persönlichkeit zu sein und glücklicherweise scheint Melanie ihr sehr ähnlich zu sein.

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  • Emotionale Lebensgeschichte - spannend und blumig erzählt

    Die Jasminschwestern

    Lisbeth76

    28. August 2017 um 09:39

    Eine wunderschöne (Lebens-) Geschichte, verwoben zwischen Gegenwart und Vergangeheit. Hanna ist über 90 Jahre alt und lebt mit ihrer Tochter Marie in einem Anwesen, welches ein Museum für Kleider und Accessoirs beherbergt. Zu diesen beiden älteren Damen flüchtet Melanie, nachdem sie wochenlang am Krankenbett ihres Verlobten Robert ausgeharrt hat, der nach einem Auto-Unfall im Koma liegt. Bei ihrer Oma und Ur-Oma sucht sie Erholung und Ablenkung und möchte Kraft schöpfen, um weiter für Robert da sein zu können. Hanna ist als junge Frau aus dem damaligen Saigon in Vietnam geflüchtet, der Name mit dem sie geboren wurde, lautet eigentlich Hoa Nhái, der Einfachheit halber, hat man sie in Deutschland umbenannt. Hanna spürt die Sorgen und Nöte ihrer Ur-Enkelin Melanie und beschließt, ihr Dinge aus ihrem Leben anzuvertrauen, die sie bisher niemanden erzählt hat, und die noch nichtmal ihre Tochter Marie weiß. Als Leserin hat mir bei den Schilderungen von Hannas Jasmin-Schwester Than, und ihrer zunächst gemeinsamen Flucht und allem was danach paßiert, der Atem gestockt. Die Erzählungen sind so ausführlich, grausam, aber auch prächtig und farbenfroh geschildert, dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. Die Lebensgeschichte von Hanna ist faszinierend, interessant und sehr spannend. Ich bin eingetaucht in die Kindheit Hannas in Saigon, ihrer schlimmen Zeit in Hamburg und später im schillernden und aufstrebenden Berlin, wo es für die exotisch anmutende Frau endlich bergauf geht, wenn auch immer wieder mit heftigen Schicksalsschlägen. Doch Hanna ist stark, sie sieht immer nach vorne und lässt sich nicht entmutigen. Dabei denkt sie auch viele Jahre nach ihrer Flucht aus Saigon an Than und nimmt sich vor, ihre Schwester irgendwann wieder zu finden.Neben ihrer Aufgabe, den Dachboden des Museums aufzuräumen, um weitere Kleidungsstücke für die Ausstellung zu finden, helfen Hannas Erzählungen Melanie durch diese schwierige Zeit. Sie schöpft Kraft, ist ein wenig abgelenkt und lernt, dass das Leben einem noch so große Steine in den Weg legen kann, man darf einfach nicht aufgeben, sondern sollte an seinen Erfahrungen reifen und stärker werden. Ich finde Die Jasminschwestern einfach wunderbar. Die Geschichte Hannas hat mich total gefesselt und ich mochte die Protagonisten, allen voran Hanna und Melanie sehr gerne. Der Schreibstil ist leicht, blumig und spannend. Besonders die Erzählungen aus dem früheren Hamburg und Berlin hab ich mit Spannung und Interesse gelesen. Ich bin zwar froh in der heutigen Zeit zu leben, aber ich würde wahnsinnig gerne mal für ein paar Stunden oder Tage eine Reise in diese Zeit machen, ich stelle mir das total faszinierend vor. Mein erstes Buch der deutschen Autorin Corina Bomann hat mir gleich so gut gefallen, dass ich gerne weitere ihrer Werke lesen möchte. Wenn Ihr mir eines ihrer Bücher empfehlen könnt, dann lasst es mich gerne wissen! 

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  • Die Jasminschwestern

    Die Jasminschwestern

    Lujoma

    26. March 2017 um 20:54

    Inhalt: Die Modefotografin Melanie plant schon ihre Hochzeit, doch dann hat ihr Verlobter Robert einen schweren Unfall und fällt ins Koma. Die Belastung durch die Ungewissheit, ob Robert wieder aufwacht, wird für Melanie zuviel und so nimmt sie sich eine Auszeit in der Villa ihrer Großmütter. Hanna, ihre Urgroßmutter spürt in welcher existenziellen Krise sich Melanie befindet und trifft die Entscheidung ihrer Urenkelin aus ihren Leben zu erzählen... von der Kindheit in Vietman, von Schickalsschlägen, vom Lebensweg von Hamburg über Berlin bis nach Paris.... Melanie erfährt Dinge aus der Familiengeschichte, die keiner weiß und sie lernt, was in der Liebe wirklich zählt und dass das Leben bei allem Leid auch immer Glück bereit hält.Ich habe schon einige Bücher von Corina Bomann gelesen und auch dieses hat mir sehr gut gefallen. Schon das Cover ist mit den Jasminblüten und der Villa am See sehr ansprechend gestaltet. Die Handlung hat mich schnell gefesselt, besonders als Hanna begann aus ihren Leben zu berichten. Man kann sich gut vorstellen wie Melanie den Worten und Beschreibungen ihrer Urgroßmutter lauscht, sich mit ihr freut, mit ihr leidet und zittert... Im Buch wechseln die Handlungsebenen zwischen der Vergangenheit und dem Heute. Man erlebt mit, wie das Gehörte auf Melanie wirkt und ihr Zuversicht gibt.Ich kann das Buch nur empfehlen.

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  • Berührend und voller Emotionen

    Die Jasminschwestern

    Samaire

    12. February 2017 um 18:54

    Als Melanie nach einem schweren Schicksalsschlag bei Ihrer Groß- und Urgroßmutter wieder neue Kraft schöpfen möchte, erfährt Sie zum ersten Mal die unglaubliche Lebensgeschichte Ihrer Urgroßmutter. Aufgewachsen in Vietnam, kommt Sie mit einer Schlepperbande nach Deutschland und schafft es schließlich aufzusteigen zur „Hutkönigin von Paris“. Während Sie der Geschichte Ihrer Urgroßmutter lauscht, lernt Melanie zu erkennen, was im Leben und in der Liebe wichtig ist. Ich lese gerne Frauenschicksale. Dummerweise ist der Grad zwischen Kitsch und Klasse ein sehr schmaler und ich habe mir bei den „Jasminschwestern“ zunächst keine großen Hoffnungen gemacht. Die tragische Geschichte von Melanie hat mich zu Beginn nicht abgeholt, spätestens aber als die dramatische Geschichte von Hanna begann, hatte mich das Buch gefangen. Natürlich ist vieles überspitzt, aber die wundervollen Schauplätze und auch die Dramatik haben mich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen lassen. Und Hannas Geschichte hat mir auch geholfen, mich mit Melanies Geschichte schlussendlich anzufreunden. Wer Frauenschicksale und ein gewisses abenteuerliches Setting mag, dem kann ich „Die Jasminschwestern“ nur empfehlen. Ein wirklich berührendes Buch, was mich am Ende ein bisschen glücklicher zurückgelassen hat.

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  • LeseMaus liest

    Die Jasminschwestern

    Zickemausi

    10. January 2017 um 20:02

    🐁🐁🐁🐁🐁528 Seiten Zunächst einmal sollte ich sagen, dass ich dieses Buch nur gekauft habe, weil ich die Umrandung so schön fand und es mein Regal verschönern sollte.Das liegt an dem Klappentext, der sehr kitschig ist und mich eigentlich weniger angesprochen hat.Doch dieses Buch ist weder kitschig noch romantisch, es ist eine wunderbare, manchmal traurige Reise in die Vergangenheit.Das Buch hat mich mehr als positiv überrascht, und ich kann eine klare Lese-Empfehlung aussprechen.

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  • Die geheimnisvollen Jasminschwestern

    Die Jasminschwestern

    Gartenfee007

    14. November 2016 um 10:50

    Was in der Geschichte passiert (Klappentext) :Ein Unfall, ein Schock und eine Frage: Als ihr Freund verletzt ins Koma fällt, flüchtet Melanie Sommer zu ihrer vietnamesischen Urgroßmutter Hanna. Als Hanna merkt, wie sehr die junge Frau mit ihrem Schicksal und der Liebe hadert, erzählt sie ihr zum ersten Mal aus ihrem Leben: Von der dramatischen Kindheit im exotischen Saigon, vom schillernden Berlin der zwanziger Jahre und einer großen Liebe, von der schweren Zeit während des Krieges und dem Neuanfang als Hutdesignerin in Paris. Hanna hat viel verloren, aber auch unendlich viel gewonnen. Und Melanie erkennt, dass ihre schönste Zeit noch vor ihr liegt- egal, was das Schicksal noch für sie bereithält.Meine Meinung :Das ist wirklich ein wundervolles Buch, dass einen in das exotische Saigon und weiter nach Berlin mitnimmt. Ich habe das Buch an einem Tag gelesen und sehr genossen !!

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  • Ausgezeichneter Lesestoff!

    Die Jasminschwestern

    thesmallnoble

    07. October 2016 um 15:42

    Melanie ist Modefotografin und durch ihren Job viel unterwegs. Gerade kommt sie von einer Auslandsreise zurück, als sie die Nachricht, dass ihr Verlobter Robert einen Autounfall hatte, erreicht. Sofort fährt sie ins Krankenhaus und erfährt, dass Robert schwer verletzt wurde und nach einer erfolgreichen Kopf-OP im Koma liegt. Die folgenden Wochen zehren an ihren Kräften und schließlich bricht sie zusammen. Ihre Mutter schickt sie zu ihrer Großmutter Marie und ihrer Urgroßmutter Hanna, die in ihrer Villa das „Modemuseum Blumensee“ führen. Um Melanie abzulenken, bittet Hanna sie, den Dachboden aufzuräumen und in den dort verstauten Kisten nach Kleidern für das Museum zu suchen, um wieder frischen Wind in die Ausstellung zu bekommen. Da Hanna beschlossen hat, Melanie ihre Lebensgeschichte zu erzählen, deponiert sie einen Umschlag mit einem Bild und einer Geschichte auf dem Dachboden, was sie, bedingt durch ihr Rheuma und ihre 96 Jahre, doch einige Mühe kostet. Als Melanie die Sachen findet, bittet sie ihre Urgroßmutter, ihr mehr darüber zu erzählen. Und so nimmt Hanna ihre Urenkelin mit auf eine sagenhafte Reise in die Vergangenheit von Saigon über Hamburg nach Berlin und Paris.Corina Bomann schreibt über Schicksalsschläge und Liebe. Und das tut sie, in einer so gefühlvollen, fast zärtlichen Weise, dass ich mich vollkommen verzaubert fühlte und nicht wollte, dass es endet. Die Geschichte ist flüssig zu lesen und ließ mich die Zeit völlig vergessen. Sie beschreibt ihre durchwegs sympathischen Protagonisten und die wunderschönen Kulissen sukzessiv und ohne viel „Schnörkel“, sodass ich mich schnell in die Geschichte einfand. Die Spannung stellt sich bereits ab der ersten Seite ein und der Suchtfaktor ist extrem hoch! Eine wirklich sagenhafte Schriftstellerin mit grandiosen Ideen! Absolut empfehlenswert!Ein sagenhaftes und atemberaubendes Buch, das ich jedem empfehlen kann, der sich für starke Frauen und deren nicht immer schicksalsfreien Leben interessiert! Einfach ausgezeichneter Lesestoff!

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  • Was in der Liebe wirklich zählt

    Die Jasminschwestern

    janinchens.buecherwelt

    01. August 2016 um 20:38

    Was in der Liebe wirklich zählt...Ein Unfall, ein Schock und eine große Frage: Als ihr Freund verletzt ins Koma fällt, flüchtet Melanie Sommer zu ihrer vietnamesischen Urgroßmutter Hanna. Als Hanna merkt, wie sehr die junge Frau mit ihrem Schicksal und der Liebe hadert, erzählt sie ihr zum ersten Mal aus ihrem Leben: Von der dramatischen Kindheit im exotischen Saigon, vom schillernden Berlin der Zwanzigerjahre und einer großen Liebe, von der schweren Zeit während des Krieges und dem Neuanfang als Hutdesignerin in Paris. Hanna hat viel verloren, aber auch unendlich viel gewonnen. Und Melanie erkennt, dass ihre schönste Zeit noch vor ihr liegt – egal, was das Schicksal noch für sie bereithält.Kennt ihr das, wenn euch ein Autor bzw. eine Autorin an der Hand nimmt und euch durch die Geschichte führt, ihr euch komplett darin verliert und am Ende denkt „oh, schon vorbei“? Genau so ging es mir mit Corina Bomanns „Die Jasminschwestern“. Der erste Leseversuch Anfang Mai ging komplett in die Hose, es war wohl noch nicht Zeit für dieses Buch. Dafür konnte ich mich dieses Mal sofort auf die Story und die Charaktere einlassen und wurde nicht enttäuscht.Wir lernen Melanie an einen Wendepunkt in ihrem Leben kennen, dem ein Schicksalsschlag vorausgeht. Durch die liebevolle und herzerwärmende Art ihrer Urgroßmutter Hanna und deren eigene Lebensgeschichte, bringt sie Melanie Schritt für Schritt ins Leben zurück und verarbeitet somit selbst nochmal ihre ereignisreiche Vergangenheit. Geschickt wechselt Corina Bomann zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her, wobei mir persönlich die vergangene Zeit besser gefällt, da die eigentliche Handlung dort spielt. Anders als es z.B. bei Lucinda Riley oft der Fall ist, verschmelzen die beiden Geschichten am Ende nicht miteinander bzw. beeinflusst vergangenes nicht das Leben von Melanie im Hier und Jetzt. Aber das ist auch absolut kein Muss, das Buch lebt allein durch die Erzählungen von Hanna. Obwohl sie mir, gerade zu Anfang, sehr naiv und verwöhnt vorkam, so entwickelte sie sich im Laufe der Geschichte zu einer wahren Kämpfernatur.Das Ende gefällt mir richtig gut. Es zieht einen logischen Bogen zum Beginn der Geschichte und ehrlich gesagt habe ich während des Lesens die ganze Zeit auf diesen Moment gewartet. Ich dachte schon, er wäre verloren, doch dann war er plötzlich da und ich hätte mir keinen besseren Abschluss des Buches ausdenken können, auch wenn er noch etwas emotionaler hätte sein dürfen.„Die Jasminschwestern“ war auf jeden Fall ein tosender Auftakt zu Corina Bomanns Büchern und ich bin schon sehr gespannt, was uns ihren weiteren Werken alles so erwartet. Dieses Buch hier ist auf jeden Fall eine ganz klare Leseempfehlung meinerseits.

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  • Ein Traum <3

    Die Jasminschwestern

    Yunika

    13. July 2016 um 19:25

    Das Cover dieses Buches ist ein absoluter Traum. Die Farbwahl ist in sich stimmig und die Wahl des Motivs passt perfekt. Der Klappentext an sich hört sich gut an, doch lesen wollte ich es, weil wir es in einer Leserunde zusammen gelesen haben. Am Anfang war ich etwas skeptisch, denn der Anfang stockte ein klein wenig. Doch die Geschichte hat nach und nach immer mehr Fahrt aufgenommen und mich in seinen Bann gezogen. Man erfährt nach und nach die Geschichte von Melanies Großmutter und diese Flashbacks sind perfekt in die Geschichte integriert. Hannas Geschichte dominiert das Buch, doch man wird in eine wunderbare Welt entführt. Die Geschichte ist vielschichtig und bietet von allem etwas: Spannung, Entsetzung, Hoffnung, Liebe und Glück. Sprachlich war das Buch einfach klasse. Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen, sodass man sich in dem Buch einfach wohl fühlen musste. Die Autorin hat eine traumhafte Atmosphäre erschaffen, die mich nicht mehr losgelassen. hat. Dazu war der Schreibstil sehr bildhaft, sodass man neben der traumhaften Atmosphäre auch noch die passenden Bilder vor den Augen hatte. Die Charaktere hatten Hand und Fuß ohne perfekt zu sein, wodurch sie realistisch wirkten. Sie waren vielschichtig und tiefgehend und haben die Geschichte belebt. Sie waren klar charakterisiert und haben sich mit der Geschichte entwickelt. Alles in allem bin ich hin und weg von diesem Buch. Meine anfängliche Skepsis hat sich sehr schnell gelegt und ich habe mich von dem Buch mitreißen lassen. Es ist ein Buch mit toller Atmosphäre und einer tiefgehenden Handlung. Absolute Leseempfehlung!

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  • Die Jasminschwestern

    Die Jasminschwestern

    abschuetze

    13. July 2016 um 09:53

    Melanie, eine anrerkannte Modefotografin, kommt beruflich in der ganzen Welt herum. Gerade ist sie von einem Fotoshooting in Vietnam, der Heimat ihrer Großmütter, zurückgkehrt. Zu Hause angekommen muss Melanie erfahren, dass Robert, ihr Verlobter, just an diesem Morgen einen tragischen Verkehrsunfall hatte und nun nach einer mehrstündigen, komplizerten Notoperation im Koma liegt. Für Melanie bricht eine Welt zusammen, denn in wenigen Monaten wollten sie heiraten.Drei Monate sitz die junge Frau Tag für Tag am Krankenbett ihres Verlobten, verschwendet keinen Gedanken an neue Arbeitsaufträge, sieht keinen Sinn an anderen Aktivitäten, bis ihr Körper ihr Einhalt gebietet. Nach einem Zusammenbruch fährt Melanie auf Anraten ihrer Mutter zu ihren Großmüttern. Hanna, die Urgroßmutter und Marie, die Großmutter hatten in einem kleinen Ort in Brandenburg nach der Wende eine marode Villa gekauft, sie Instand gesetzt und ein Modemusem eingerichtet. Zum ersten Mal seit Monaten durchströmte Melanie ein Gefühl der Wärme. Wie lange war sie schon nicht mehr hier gewesen! Sie erinnerte sich an glückliche Ferientage und Wochenenden. Aber der Gedanke an Robert lässt sich nicht so ohne weiteres beseite schieben.Melanie sollte sich nicht ihrem Schmerz überlassen werden und deshalb braucht sie eine Ablenkung, eine Beschäftigung und dafür wird Hanna sorgen.Der Dachboden. Viele Koffer und Kisten gefüllt mit Krempel und Erinnerungen einer längst vergangenen Zeit.Melanie findet ein Foto, welches ihre Urgroßmutter extra für sie da deponiert hatte. Und nun beginnt Hannah aus ihrem Leben zu erzählen. Keiner kennt die ganze Wahrheit über die Vergangenheit von Hannah, die als Kind Hoa Nhai hieß und in Vietnam aufgewachsen war. Zum erstem Mal erzählt Hannah ihre Geschichte, die ein Geheimnis zwischen Melanie und ihrer Urgroßmutter bleiben soll. Sie erzählt von ihrer anfangs wohlgehüteten Kinderheit, ihrer Freundschaft zu Thanh, die ihre Adoptivschwester wurde. Sie erzählt, wie sie nach Deutschland gelangte, nach Hamburg, nach Berlin und dabei von ihrer Freundin getrennt wurde. Sie erzählt, wie sie in Berlin ihre große Liebe kennengelernt und später wieder verloren hat. Sie erzählt, wie sie nach Paris gekommen ist, den 2. Weltkrieg überlebt hat und wie sie schließlich später zurück nach Saigon gefahren ist, um beim Wiederaufbau von Vietnam zu helfen.Die Geschichte der Urgroßmutter gibt Melanie die nötige Kraft, ihr eigenes Schiksal zu meistern und Entscheidungen zu treffen.Dieser Roman zeigt das Leben zweier Frauen, das unterschiedlicher nicht sein kann. Aber eines haben Urgroßmutter und Urenkelin gemeinsam: Sie finden, trotz Rückschläge, immer wieder die Kraft, an das Leben zu glauben und die Schicksalschläge zu meistern.Sehr eindrucksvoll und einfühlsam geschrieben. Es reißt den Leser mit, egal in welcher Zeit. Man muss einfach mit Hannah und Melanie bangen, hoffen und weinen. Hannahs Besuche am Grab Laurents und die Briefe Melanies an Robert während er im Koma gehen dem Leser die ans Herz. Sie zeigen die innere Verbundenheit der Seelen der Liebenden, selbst über den Tod hinaus.Das Cover ist hervorragend gewählt. Zum einen zeigt es die Verbundenheit der Jasminschwestern; der Jasminzweig. Zum anderen gibt es den LeserRätsel auf; eine Villa am See.

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  • Schicksalsjahre einer Vietnamesin

    Die Jasminschwestern

    Monalisa73

    12. July 2016 um 09:48

    Dieser Roman entführt in verschiedene Zeiten eines Lebens. Die Protagonistin Hanna erzählt ihre Lebensgeschichte ihrer Urenkelin Melanie Sommer, die in die Villa ihrer Oma gereist ist, um Kraft zu tanken. Der Schicksalsschlag, dass ihr Verlobter einen Unfall hatte und seit dem im Koma liegt, bringt Melanie an ihre Psychische Grenze. Hanna ist Vietnamesin. Sie erzählt von ihrer Kindheit in Saigon, ihrer Zeit in Berlin in den zwanziger Jahren, von ihrer großen Liebe, der schweren Zeit während des zweiten Weltkrieges und von ihrer Zeit als Hutdesignerin in Paris. Die Geschichte ist in zwei Erzählsträngen geteilt. Zum einen die Gegenwart, in der über Melanies Schicksal erzählt wird und die Vergangenheit, in der Hanna über ihr Leben erzählt. Es ist eine aufwühlende, mitfühlende und spannende Geschichte, die sehr gut erzählt wird. Der Roman spiegelt die verschiedenen Geschichtlichen Ereignisse wieder, aber verliert sich darin nicht. Das Ende des Buches läuft mit den Erzählungen von Hanna aus und durch einen anschließenden Epilog bekommt der Leser noch angedeutet, wie es nach ein paar Monaten mit Melanie Sommer weiter gegangen ist, was dem ganzen einen schönen Rahmen gibt. Wirklich lesenswert.

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  • Eine grosse Liebe

    Die Jasminschwestern

    MMIRI02

    02. June 2016 um 22:49

    Melanie Sommer ist am Boden zerstört, als sie erfährt, dass ihre grosse Liebe und ihr zukünftiger Ehemann nach einem tragischen Unfall ins Koma fällt. Als sie der Trauer nicht mehr standhalten kann, fährt sie zu ihren Grossmüttern Marie und Hanna. Die beiden führen in ihrer Villa ein Modemuseum. Ihre Urgrossmutter Hanna beauftragt sie, als Ablenkung den Dachboden gründlich auszumisten. Melanie findet anbei das Bild der "Jasminschwestern" und dazu eine getrocknete Jasminblüte. Nach dieser Entdeckung fängt sie an bei Hanna nachzuforschen. Sie entscheidet sich, Melanie ihre ganze Geschichte zu offenbaren, denn nicht einmal ihre Tochter Marie oder Melanies Mutter, Elena wissen bescheid.So erfahren wir, wie Hanna damals in den 20-er Jahren fliehen wollte und erst nach einem schicksalshaften Weg, Fuss fassen konnte in Berlin. Wir erleben, wie sie ganz weit aufgestiegen ist und ihre grosse Liebe kennenlernt. Sie musste auf vieles verzichten, bis es sie schlussendlich das Glück des Lebens gekostet hat. Es scheint, als stehe sie am Ende als sie alles verliert, doch sie hat nie aufgegeben. So bekommt auch Melanie wieder ihren Mut zurück, im Leben vorwärts zu schauen.Ich habe diesen Roman unglaublich gerne gelesen, mir war es fast so als wäre ich die ganze Zeit hautnah dabei gewesen. Ich konnte jeden Rückstoss, den Hanna erleben musste, mitfühlen und mittrauern. Doch auch mir selbst hat Corina Bomann mit ihren Worten gezeigt, dass das Leben immer weitergehen sollte! Ich empfehle dieses Buch wärmstens jedem weiter.

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  • Gefühlvolle Weltreise

    Die Jasminschwestern

    Dreamworx

    28. May 2016 um 18:15

    Die junge Modefotografin Melanie Sommer kehrt nach einem Auftrag in Vietnam in die Heimat nach Berlin zurück voller Vorfreude auf ihren Verlobten Robert. Doch dieser liegt nach einem schweren Autounfall auf der Intensivstation im Koma. Melanie bangt monatelang um Robert, ohne das sich sein Zustand ändert, was an ihren Kräften zehrt und schließlich in einem Zusammenbruch endet. Um sich gesundheitlich etwas zu erholen, verbringt sie einige Zeit in Brandenburg bei ihrer über neunzigjährigen Urgroßmutter Hanna und ihrer Großmutter Marie, die ihrerseits die 70 auch schon überschritten hat. Die beiden Damen leiten ein historisches Modemuseum und bitten Melanie, für sie auf dem Dachboden nach Fundstücken zu suchen, die sie mit in eine Ausstellung aufnehmen können. Während Melanie sich durch die alten Dinge stöbert, findet sie einige interessante Dinge aus der lang vergangener Zeit, die Hanna veranlassen, ihr von ihrer Vergangenheit in Vietnam zu erzählen. Als gebürtige Vietnamesin hatte sie ein bewegtes Leben, welches sie von Saigon über Deutschland nach Paris und wieder zurückführte. Melanie taucht ein in eine fremde Welt und lernt ihre Großmutter von einer ganz neuen Seite kennen.Corina Bomann hat mit ihrem Buch „Die Jasminschwestern“ einen absoluten Pageturner vorgelegt. Der Schreibstil ist einfach herrlich flüssig, emotional und bildhaft, der Leser taucht schnell in wunderbar erzählte Geschichte ein und macht eine Weltreise in Gedanken und lernt neben den wunderbaren Charakteren und deren Schicksal auch eine fremde Kultur kennen, hat den exotischen Duft von Jasmin in der Nase. Der Roman ist in zwei Zeitebenen aufgebaut, einer handelt in der Gegenwart, deren Hauptcharakter Melanie ist, der andere beginnt ab 1917 von Hanna in Saigon und ihre weiteren Lebensverlauf. Die Landschaftsbeschreibungen sind so farbenfroh gestaltet, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann und der Leser das Gefühl bekommt, alles hautnah mitzuerleben.Die Charaktere sind liebevoll in Szene gesetzt, haben Ecken und Kanten, wirken wie Menschen von nebenan. Melanie ist eine energische junge Frau, die manchmal etwas arrogant und verwöhnt daher kommt, die jedoch mit beiden Beinen im Leben steht. Als ihr Glück zerbricht und nur noch wenig Hoffnung da ist, wirkt sie einfach nur noch bemitleidenswert und ängstlich. Hanna ist eine resolute Dame, die in ihrem Leben schon viele Schicksalsschläge ertragen musste und doch die Hoffnung nie aufgegeben hat. Durch Hanna lernt Melanie, dass jeder Mensch im Leben durch eine harte Schule gehen muss, die ihn und sein Wesen prägt. Hanna ist einfach ein sehr sympathischer Charakter, die zu faszinieren weiß. Allein die Erzählungen ihrer Lebensstationen und Niederlagen zeigen eine starke Persönlichkeit, die sich immer wieder wie Phönix aus der Asche erhebt, um ihr Leben erneut in die Hand zu nehmen.„Die Jasminschwestern“ ist ein gefühlvolles und unterhaltsames Buch, das Gegenwart und Vergangenheit seiner Protagonisten auf wundervolle Weise miteinander verbindet. Alle, die sich in der Lektüre von Familiengeschichten verlieren können und die auch gern historische Romane lesen, werden sich hier bestens aufgehoben fühlen. Absolute Leseempfehlung!!!  

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  • Eine Reise nach Saigon, Paris und Berlin

    Die Jasminschwestern

    talisha

    17. May 2016 um 17:57

    Corina Bomann ist eine Autorin, deren Bücher ich sehr unterschiedlich finde. "Der Mondscheingarten" ist wunderschön, "Eine wundersame Weihnachtsreise" und "Ein zauberhafter Sommer" fand ich nicht so berauschend. So war ich auf "Die Jasminschwestern" extrem gespannt. Als Fotografin Melanie nach einigen Wochen täglichen Besuch im Spital, in dem ihr Freund seit einigen Wochen im Koma liegt, zusammenbricht, wird sie von ihrer Mutter Elena zur Erholung in die Villa ihrer Grossmutter Marie und Urgrossmutter Hanna geschickt. Die beiden rüstigen Seniorinnen beherbergen ein Modemuseum und freuen sich über den Besuch. Bald beginnt Urgrossmutter Hanna Melanie von ihrem erstaunlichen Leben zu erzählen. Ziemlich schnell war ich gefesselt von der sehr interessanten Geschichte, die in Vietnam beginnt und über einige Grossstädte in Europa nach Deutschland führt. Hannas Geschichte ist voller Up and Downs, sehr bewegend und erlebnisreich. Wie sich herausstellt, hat Melanie einige Verhaltensweisen von Hanna geerbt.Aber ehrlich, die Gegenwartsgeschichte rund um Melanie hätte es nicht gebraucht; sie war nett und passend - Hannas Geschichte für sich alleine wäre schon spannend genug gewesen und hätte ein Buch gefüllt. Bloss ein paar Seiten mehr über die spätere Zeit in Paris, in der Hanna angeblich Hutkönigin war, haben mir gefehlt. Nicht wirklich glaubhaft empfand ich, dass Hannas Vater keine Vorsorge für seine Familie traf und keine Ersparnisse hatte. Aber ich habe auch keinerlei Kenntnisse über das damalige Leben in Saigon. Der Film "Indochine" mit Catherine Deneuve, dessen Filmplakat ich beim Lesen oft vor Augen hatte, zählt nicht wirklich ;-) Melanies Leben ist aktuell nicht sehr spannend, sie leidet und scheint entscheidungsunfähig zu sein. Was ich nicht verstanden habe, ist, wieso sie sich Bedenkzeit wegen ihres neuen Fotoauftrages erbeten hatte. Von irgendetwas muss Melanie ja leben und da hat sie für mein Gefühl zuwenig in die Zukunft gedacht. Gefallen hat mir die Figur von Gärtner Thomas. Eine Geschichte nur über ihn könnte ich mir gut vorstellen.Cover wie Titel passen toll zum Inhalt. Die Printausgabe könnte man sogar verkehrt ins Büchergestell stellen - feine Blüten ranken sich über den Buchrand. Einmal wurde ein falscher Name genannt (Hanna anstatt Marie), aber ansonsten war alles okay. Es scheint, als ob mir die Bücher der Autorin, die in Asien spielen viel besser gefallen als jene, die sich ausschliesslich in Deutschland abspielen.Fazit: Ein toller Schmöker, der die spannende Lebensgeschichte eines vietnamesischen Mädchens erzählt. 4.5 Punkte.

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