Die Jasminschwestern

von Corina Bomann 
4,6 Sterne bei180 Bewertungen
Die Jasminschwestern
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Neue Kurzmeinungen

Tomatensauceverzauberins avatar

Als Hörbuch verschlungen. Toll! Für mich DIE Lucinda Riley Alternative!

D

Der Wahnsinn! Der Sprung zwischen den Jahrzehnten macht süchtig, es passiert zwar grausiges, aber sehr gut umschrieben. Klare Leseempfehlung

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Inhaltsangabe zu "Die Jasminschwestern"

Ein Unfall, ein Schock und eine große Frage: Als ihr Freund verletzt ins Koma fällt, flüchtet Melanie Sommer zu ihrer vietnamesischen Urgroßmutter Hanna. Als Hanna merkt, wie sehr die junge Frau mit ihrem Schicksal und der Liebe hadert, erzählt sie ihr zum ersten Mal aus ihrem Leben: Von der dramatischen Kindheit im exotischen Saigon, vom schillernden Berlin der Zwanzigerjahre und einer großen Liebe, von der schweren Zeit während des Krieges und dem Neuanfang als Hutdesignerin in Paris. Hanna hat viel verloren, aber auch unendlich viel gewonnen. Und Melanie erkennt, dass ihre schönste Zeit noch vor ihr liegt – egal, was das Schicksal noch für sie bereithält.

Entdecken Sie jetzt den neuen Roman von Corina Bomann: Die "Sturmrose" ist ein großer deutsch-deutscher Schicksalsroman – berührend und herzenswarm erzählt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548285276
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:09.05.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.05.2014 bei HörbucHHamburg HHV GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    pinucchias avatar
    pinucchiavor 8 Monaten
    Atemberaubend schön und zum Nachdenken animierend.

    Atemberaubend schön und zum Nachdenken animierend.

     

    Klappentext von Amazon:

     

    Ein Unfall, ein Schock und eine große Frage: Als ihr Freund verletzt ins Koma fällt, flüchtet Melanie Sommer zu ihrer vietnamesischen Urgroßmutter Hanna. Als Hanna merkt, wie sehr die junge Frau mit ihrem Schicksal und der Liebe hadert, erzählt sie ihr zum ersten Mal aus ihrem Leben: Von der dramatischen Kindheit im exotischen Saigon, vom schillernden Berlin der Zwanzigerjahre und einer großen Liebe, von der schweren Zeit während des Krieges und dem Neuanfang als Hutdesignerin in Paris. Hanna hat viel verloren, aber auch unendlich viel gewonnen. Und Melanie erkennt, dass ihre schönste Zeit noch vor ihr liegt – egal, was das Schicksal noch für sie bereithält.

     

    Über die Autorin:

    Info über den Link; https://de.wikipedia.org/wiki/Corina_Bomann

    Corina Bomann wuchs in einem Dorf in Mecklenburg auf. Sie veröffentlichte 1999 ihre erste Kurzgeschichte und arbeitete bis 2002 als Zahnarzthelferin. Zuvor veröffentlichte sie mit Der Schattengeist und Der Traum des Satyrs ihre beiden ersten Fantasy-Romane. Seit 2008 konzentriert sie sich auf fiktiv-historistische Frauenromane, die hauptsächlich zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert angesiedelt sind. Ihr 2012 im Ullstein Verlag erschienener Roman Die Schmetterlingsinsel hat sich über 100.000 Mal verkauft und war wochenlang auf der Spiegel-Bestseller-Liste. Corina Bomann lebt in Berlin.

     

    Das Buch:

    Das Cover passt hervorragend zum Buch, auch die Jasmin Blüten links oben in der Ecke versinnbildlichen die Geschichte wieder. Das Schloss was im Cover zu sehen ist, integriert sich in der Story auch wieder. Für mich ein sehr hübsches gestaltest Cover.

    Mein Buch beinhaltet ganze 541 Seiten. Dieses Buch beginnt mit einem Prolog und beinhaltet ganze 28 Kapitel und einem Epilog am Ende.

     

    Meine Meinung:

    Melanie die gerade ein schweres Schicksal zu tragen hat, nimmt sich eine Auszeit bei Ihrer Uhrgroßoma. Dementsprechend findet dieses Buch in der Gegenwart sowie in der Vergangenheit statt.

    Da Hanna Ihre Uhrgroßmutter der Meinung ist, sie in ihre Geschichte/Vergangenheit einzuweihen, hat dieses Buch zwei integrierte Storys, die wirklich sehr faszinierend sind.

     

    Mein Fazit:

    Ich persönlich, finde im Allgemeinen die Bücher von der Corina Bomann sehr schön. Hatte diese Autorin vor gar nicht allzu langer Zeit entdeckt. Und ich finde ihren Schreibstil total harmonisch. Es macht mir immer sehr viel Spaß in ihre Geschichten einzutauchen.

    Mit Sicherheit ist es wieder ein Buch, was einem zum Nachdenken bringt. Schicksal hin oder her, man muß im Leben immer weitermachen. Ich habe dieses Buch geliebt und es wird eines meiner Favoriten von 2018.

    Ganze 4,6 Sterne vergebe ich, aber auch nur weil die Atmosphäre doch ein wenig düster ist. Ansonsten gibt’s von meiner Sicht aus nichts was man zu mäkeln hätte.

    Alle die dieses noch vor sich haben, wünsche ich dabei sehr viel Spaß!

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    MajaGruens avatar
    MajaGruenvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ich konnte nicht aufhören!
    Ausflug in die Vergangenheit

    Wem Gegenwartsgeschichten mit einem Blick in die Vergangenheit gefallen, liegt mit diesem Roman genau richtig. Melanie nimmt sich eine Auszeit bei ihrer Urgroßmutter und erfährt Schritt für Schritt mehr über deren bewegte Vergangenheit und die Flucht aus Vietnam, die nur der Beginn von vielen Schicksalsschlägen aber auch Errungenschaften war. 

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    Engelchen07vor einem Jahr
    Hanna und Melanie

    Melanie Sommer kommt von einem langen Auftrag als Fotografin zurück und freut sich schon auf ihren Verlobten Robert. Doch als sie zuhause ankommt ereilt sie eine Hiobsbotschaft, Robert hatte einen schweren Autounfall und liegt im Koma und das alles so kurz vor ihrer Hochzeit. Melanie steht kurz vor dem Zusammenbruch als sie beschließt für einige Tage ihre Großmutter Marie und Urgroßmutter Hanna zu besuchen. Die beiden wohnen in einer großen Villa und betreiben darin ein antikes Museum.

    Hanna will Melanie ablenken und bittet sie den Dachboden aufzuräumen und neue Ausstellungsstücke auszusuchen. Hanna deponiert bevor Melanie beginnt aufzuräumen noch einen Umschlag, damit Melanie ihn findet und Hanna darauf anspricht.

    Melanie findet den Umschlag sofort und Hannas Plan geht auf. Hanna erzählt ihrer Urenkelin ihre Geschichte.

    Mir hat bei diesem Buch sehr gut gefallen, dass es wieder in zwei Zeitzonen geschrieben ist. Der Roman war keine Sekunde langweilig. Die Seiten sind nur so dahingeflogen. Ich hatte sehr viel Mitleid mit Hanna, aber sie scheint eine sehr starke Persönlichkeit zu sein und glücklicherweise scheint Melanie ihr sehr ähnlich zu sein.

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    Lisbeth76vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr bewegende Lebensgeschichte. Zugleich spannend und emotional.
    Emotionale Lebensgeschichte - spannend und blumig erzählt

    Eine wunderschöne (Lebens-) Geschichte, verwoben zwischen Gegenwart und Vergangeheit. Hanna ist über 90 Jahre alt und lebt mit ihrer Tochter Marie in einem Anwesen, welches ein Museum für Kleider und Accessoirs beherbergt. Zu diesen beiden älteren Damen flüchtet Melanie, nachdem sie wochenlang am Krankenbett ihres Verlobten Robert ausgeharrt hat, der nach einem Auto-Unfall im Koma liegt. Bei ihrer Oma und Ur-Oma sucht sie Erholung und Ablenkung und möchte Kraft schöpfen, um weiter für Robert da sein zu können. 

    Hanna ist als junge Frau aus dem damaligen Saigon in Vietnam geflüchtet, der Name mit dem sie geboren wurde, lautet eigentlich Hoa Nhái, der Einfachheit halber, hat man sie in Deutschland umbenannt. Hanna spürt die Sorgen und Nöte ihrer Ur-Enkelin Melanie und beschließt, ihr Dinge aus ihrem Leben anzuvertrauen, die sie bisher niemanden erzählt hat, und die noch nichtmal ihre Tochter Marie weiß. Als Leserin hat mir bei den Schilderungen von Hannas Jasmin-Schwester Than, und ihrer zunächst gemeinsamen Flucht und allem was danach paßiert, der Atem gestockt. Die Erzählungen sind so ausführlich, grausam, aber auch prächtig und farbenfroh geschildert, dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. 

    Die Lebensgeschichte von Hanna ist faszinierend, interessant und sehr spannend. Ich bin eingetaucht in die Kindheit Hannas in Saigon, ihrer schlimmen Zeit in Hamburg und später im schillernden und aufstrebenden Berlin, wo es für die exotisch anmutende Frau endlich bergauf geht, wenn auch immer wieder mit heftigen Schicksalsschlägen. Doch Hanna ist stark, sie sieht immer nach vorne und lässt sich nicht entmutigen. Dabei denkt sie auch viele Jahre nach ihrer Flucht aus Saigon an Than und nimmt sich vor, ihre Schwester irgendwann wieder zu finden.

    Neben ihrer Aufgabe, den Dachboden des Museums aufzuräumen, um weitere Kleidungsstücke für die Ausstellung zu finden, helfen Hannas Erzählungen Melanie durch diese schwierige Zeit. Sie schöpft Kraft, ist ein wenig abgelenkt und lernt, dass das Leben einem noch so große Steine in den Weg legen kann, man darf einfach nicht aufgeben, sondern sollte an seinen Erfahrungen reifen und stärker werden. 

    Ich finde Die Jasminschwestern einfach wunderbar. Die Geschichte Hannas hat mich total gefesselt und ich mochte die Protagonisten, allen voran Hanna und Melanie sehr gerne. Der Schreibstil ist leicht, blumig und spannend. Besonders die Erzählungen aus dem früheren Hamburg und Berlin hab ich mit Spannung und Interesse gelesen. Ich bin zwar froh in der heutigen Zeit zu leben, aber ich würde wahnsinnig gerne mal für ein paar Stunden oder Tage eine Reise in diese Zeit machen, ich stelle mir das total faszinierend vor. 

    Mein erstes Buch der deutschen Autorin Corina Bomann hat mir gleich so gut gefallen, dass ich gerne weitere ihrer Werke lesen möchte. Wenn Ihr mir eines ihrer Bücher empfehlen könnt, dann lasst es mich gerne wissen! 

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    Lujomas avatar
    Lujomavor einem Jahr
    Die Jasminschwestern

    Inhalt: Die Modefotografin Melanie plant schon ihre Hochzeit, doch dann hat ihr Verlobter Robert einen schweren Unfall und fällt ins Koma. Die Belastung durch die Ungewissheit, ob Robert wieder aufwacht, wird für Melanie zuviel und so nimmt sie sich eine Auszeit in der Villa ihrer Großmütter. Hanna, ihre Urgroßmutter spürt in welcher existenziellen Krise sich Melanie befindet und trifft die Entscheidung ihrer Urenkelin aus ihren Leben zu erzählen... von der Kindheit in Vietman, von Schickalsschlägen, vom Lebensweg von Hamburg über Berlin bis nach Paris.... Melanie erfährt Dinge aus der Familiengeschichte, die keiner weiß und sie lernt, was in der Liebe wirklich zählt und dass das Leben bei allem Leid auch immer Glück bereit hält.

    Ich habe schon einige Bücher von Corina Bomann gelesen und auch dieses hat mir sehr gut gefallen. Schon das Cover ist mit den Jasminblüten und der Villa am See sehr ansprechend gestaltet.
    Die Handlung hat mich schnell gefesselt, besonders als Hanna begann aus ihren Leben zu berichten. Man kann sich gut vorstellen wie Melanie den Worten und Beschreibungen ihrer Urgroßmutter lauscht, sich mit ihr freut, mit ihr leidet und zittert... Im Buch wechseln die Handlungsebenen zwischen der Vergangenheit und dem Heute. Man erlebt mit, wie das Gehörte auf Melanie wirkt und ihr Zuversicht gibt.
    Ich kann das Buch nur empfehlen.

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    Samaires avatar
    Samairevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Berührend und voller Emotionen.
    Berührend und voller Emotionen

    Als Melanie nach einem schweren Schicksalsschlag bei Ihrer Groß- und Urgroßmutter wieder neue Kraft schöpfen möchte, erfährt Sie zum ersten Mal die unglaubliche Lebensgeschichte Ihrer Urgroßmutter. Aufgewachsen in Vietnam, kommt Sie mit einer Schlepperbande nach Deutschland und schafft es schließlich aufzusteigen zur „Hutkönigin von Paris“. Während Sie der Geschichte Ihrer Urgroßmutter lauscht, lernt Melanie zu erkennen, was im Leben und in der Liebe wichtig ist.

    Ich lese gerne Frauenschicksale. Dummerweise ist der Grad zwischen Kitsch und Klasse ein sehr schmaler und ich habe mir bei den „Jasminschwestern“ zunächst keine großen Hoffnungen gemacht. Die tragische Geschichte von Melanie hat mich zu Beginn nicht abgeholt, spätestens aber als die dramatische Geschichte von Hanna begann, hatte mich das Buch gefangen. Natürlich ist vieles überspitzt, aber die wundervollen Schauplätze und auch die Dramatik haben mich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen lassen. Und Hannas Geschichte hat mir auch geholfen, mich mit Melanies Geschichte schlussendlich anzufreunden.

    Wer Frauenschicksale und ein gewisses abenteuerliches Setting mag, dem kann ich „Die Jasminschwestern“ nur empfehlen. Ein wirklich berührendes Buch, was mich am Ende ein bisschen glücklicher zurückgelassen hat.

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    Zickemausivor 2 Jahren
    LeseMaus liest


    🐁🐁🐁🐁🐁
    528 Seiten 

    Zunächst einmal sollte ich sagen, dass ich dieses Buch nur gekauft habe, weil ich die Umrandung so schön fand und es mein Regal verschönern sollte.
    Das liegt an dem Klappentext, der sehr kitschig ist und mich eigentlich weniger angesprochen hat.
    Doch dieses Buch ist weder kitschig noch romantisch, es ist eine wunderbare, manchmal traurige Reise in die Vergangenheit.
    Das Buch hat mich mehr als positiv überrascht, und ich kann eine klare Lese-Empfehlung aussprechen.

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    Gartenfee007s avatar
    Gartenfee007vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wundervolles Buch mit überraschenden Geheimnissen !!
    Die geheimnisvollen Jasminschwestern

    Was in der Geschichte passiert (Klappentext) :

    Ein Unfall, ein Schock und eine Frage: Als ihr Freund verletzt ins Koma fällt, flüchtet Melanie Sommer zu ihrer vietnamesischen Urgroßmutter Hanna. Als Hanna merkt, wie sehr die junge Frau mit ihrem Schicksal und der Liebe hadert, erzählt sie ihr zum ersten Mal aus ihrem Leben: Von der dramatischen Kindheit im exotischen Saigon, vom schillernden Berlin der zwanziger Jahre und einer großen Liebe, von der schweren Zeit während des Krieges und dem Neuanfang als Hutdesignerin in Paris. Hanna hat viel verloren, aber auch unendlich viel gewonnen. Und Melanie erkennt, dass ihre schönste Zeit noch vor ihr liegt- egal, was das Schicksal noch für sie bereithält.

    Meine Meinung :

    Das ist wirklich ein wundervolles Buch, dass einen in das exotische Saigon und weiter nach Berlin mitnimmt. Ich habe das Buch an einem Tag gelesen und sehr genossen !!

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    thesmallnobles avatar
    thesmallnoblevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ausgezeichneter Lesestoff!
    Ausgezeichneter Lesestoff!

    Melanie ist Modefotografin und durch ihren Job viel unterwegs. Gerade kommt sie von einer Auslandsreise zurück, als sie die Nachricht, dass ihr Verlobter Robert einen Autounfall hatte, erreicht. Sofort fährt sie ins Krankenhaus und erfährt, dass Robert schwer verletzt wurde und nach einer erfolgreichen Kopf-OP im Koma liegt. Die folgenden Wochen zehren an ihren Kräften und schließlich bricht sie zusammen. Ihre Mutter schickt sie zu ihrer Großmutter Marie und ihrer Urgroßmutter Hanna, die in ihrer Villa das „Modemuseum Blumensee“ führen. Um Melanie abzulenken, bittet Hanna sie, den Dachboden aufzuräumen und in den dort verstauten Kisten nach Kleidern für das Museum zu suchen, um wieder frischen Wind in die Ausstellung zu bekommen. Da Hanna beschlossen hat, Melanie ihre Lebensgeschichte zu erzählen, deponiert sie einen Umschlag mit einem Bild und einer Geschichte auf dem Dachboden, was sie, bedingt durch ihr Rheuma und ihre 96 Jahre, doch einige Mühe kostet. Als Melanie die Sachen findet, bittet sie ihre Urgroßmutter, ihr mehr darüber zu erzählen. Und so nimmt Hanna ihre Urenkelin mit auf eine sagenhafte Reise in die Vergangenheit von Saigon über Hamburg nach Berlin und Paris.

    Corina Bomann schreibt über Schicksalsschläge und Liebe. Und das tut sie, in einer so gefühlvollen, fast zärtlichen Weise, dass ich mich vollkommen verzaubert fühlte und nicht wollte, dass es endet. Die Geschichte ist flüssig zu lesen und ließ mich die Zeit völlig vergessen. Sie beschreibt ihre durchwegs sympathischen Protagonisten und die wunderschönen Kulissen sukzessiv und ohne viel „Schnörkel“, sodass ich mich schnell in die Geschichte einfand. Die Spannung stellt sich bereits ab der ersten Seite ein und der Suchtfaktor ist extrem hoch! Eine wirklich sagenhafte Schriftstellerin mit grandiosen Ideen! Absolut empfehlenswert!

    Ein sagenhaftes und atemberaubendes Buch, das ich jedem empfehlen kann, der sich für starke Frauen und deren nicht immer schicksalsfreien Leben interessiert! Einfach ausgezeichneter Lesestoff!

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    janinchens.buecherwelts avatar
    janinchens.buecherweltvor 2 Jahren
    Was in der Liebe wirklich zählt

    Was in der Liebe wirklich zählt...

    Ein Unfall, ein Schock und eine große Frage: Als ihr Freund verletzt ins Koma fällt, flüchtet Melanie Sommer zu ihrer vietnamesischen Urgroßmutter Hanna. Als Hanna merkt, wie sehr die junge Frau mit ihrem Schicksal und der Liebe hadert, erzählt sie ihr zum ersten Mal aus ihrem Leben: Von der dramatischen Kindheit im exotischen Saigon, vom schillernden Berlin der Zwanzigerjahre und einer großen Liebe, von der schweren Zeit während des Krieges und dem Neuanfang als Hutdesignerin in Paris. Hanna hat viel verloren, aber auch unendlich viel gewonnen. Und Melanie erkennt, dass ihre schönste Zeit noch vor ihr liegt – egal, was das Schicksal noch für sie bereithält.

    Kennt ihr das, wenn euch ein Autor bzw. eine Autorin an der Hand nimmt und euch durch die Geschichte führt, ihr euch komplett darin verliert und am Ende denkt „oh, schon vorbei“? Genau so ging es mir mit Corina Bomanns „Die Jasminschwestern“. Der erste Leseversuch Anfang Mai ging komplett in die Hose, es war wohl noch nicht Zeit für dieses Buch. Dafür konnte ich mich dieses Mal sofort auf die Story und die Charaktere einlassen und wurde nicht enttäuscht.

    Wir lernen Melanie an einen Wendepunkt in ihrem Leben kennen, dem ein Schicksalsschlag vorausgeht. Durch die liebevolle und herzerwärmende Art ihrer Urgroßmutter Hanna und deren eigene Lebensgeschichte, bringt sie Melanie Schritt für Schritt ins Leben zurück und verarbeitet somit selbst nochmal ihre ereignisreiche Vergangenheit. Geschickt wechselt Corina Bomann zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her, wobei mir persönlich die vergangene Zeit besser gefällt, da die eigentliche Handlung dort spielt. Anders als es z.B. bei Lucinda Riley oft der Fall ist, verschmelzen die beiden Geschichten am Ende nicht miteinander bzw. beeinflusst vergangenes nicht das Leben von Melanie im Hier und Jetzt. Aber das ist auch absolut kein Muss, das Buch lebt allein durch die Erzählungen von Hanna. Obwohl sie mir, gerade zu Anfang, sehr naiv und verwöhnt vorkam, so entwickelte sie sich im Laufe der Geschichte zu einer wahren Kämpfernatur.

    Das Ende gefällt mir richtig gut. Es zieht einen logischen Bogen zum Beginn der Geschichte und ehrlich gesagt habe ich während des Lesens die ganze Zeit auf diesen Moment gewartet. Ich dachte schon, er wäre verloren, doch dann war er plötzlich da und ich hätte mir keinen besseren Abschluss des Buches ausdenken können, auch wenn er noch etwas emotionaler hätte sein dürfen.

    „Die Jasminschwestern“ war auf jeden Fall ein tosender Auftakt zu Corina Bomanns Büchern und ich bin schon sehr gespannt, was uns ihren weiteren Werken alles so erwartet. Dieses Buch hier ist auf jeden Fall eine ganz klare Leseempfehlung meinerseits.

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