Winterblüte

von Corina Bomann 
4,4 Sterne bei125 Bewertungen
Winterblüte
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (108):
Kodabaers avatar

Wunderschöne Geschichte mit historischem Hintergrund, perfekt für die (Vor-)Weihnachtszeit.

Kritisch (3):
minnie133s avatar

enttäuschende Familliengeschichte

Alle 125 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Winterblüte"

Ein Winterbuch zum Träumen Das elegante Ostseebad Heiligendamm um 1900. Wenige Wochen vor Weihnachten wird eine junge Schiffbrüchige an den Strand gespült. Ihren Namen und ihre Herkunft hat sie vergessen, nur an die Bedeutung des Barbarazweigs erinnert sie sich. Sie stellt einen Zweig in die Vase und hofft auf die Rückkehr ihrer Erinnerungen. Wenn die Knospen an Heiligabend blühen, wird ihr Wunsch in Erfüllung gehen. Auch ihre neu gewonnene Freundin Johanna, die von ihren Eltern zu einer raschen Heirat gedrängt wird, setzt auf die alte Tradition des Barbarazweigs. Doch sie ahnt, der Brauch allein wird ihr nicht helfen.

Im Kurort Ostseebad Heiligendamm bereitet sich die Hotelierfamilie Baabe im Jahr 1902 auf den großen Winterball vor. Feierlich soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben werden, doch die wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ihre große Liebe heiraten zu dürfen. Leider ist der junge Mann in den Augen ihrer Eltern keine gute Partie. Da wird eine junge Frau am Strand angespült, die einzige Überlebende eines Schiffsunglücks. Sie kann sich nicht an ihren Namen oder ihre Herkunft erinnern, verzweifelt hält sie einen kleinen Zweig umklammert, der sich in ihrem Kleid verfangen hat. Im Hotel findet sie eine neue Heimat und in Johanna eine Freundin. Die Namenlose weiht Johanna in die Adventstradition des Barbarazweigs ein: Die beiden Frauen stellen am 4. Dezember frisch geschnittene Obstzweige in eine Vase, jede mit der für sie dringendsten Frage – der knospende Zweig wird ihnen die Zukunft weisen. Beide hoffen auf Blüten zum Weihnachtsfest.

Der neue große Roman von Corina Bomann

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548289953
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:12.10.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.10.2016 bei Hörbuch Hamburg erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    tinstamps avatar
    tinstampvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für Zwischendurch und in der Vorweihnachtszeit zu empfehlen, aber einen bleibenden Eindruck hat das Buch bei mir leider nicht hinterlassen.
    Blühende Barbara Zweige bringen Glück

    Da der Klappentext eigentlich alle nenneswerten Hintergrundinformationen zur Geschichte liefert, werde ich diesmal keine weiteren Details verraten, denn sonst ist auch schon der komplette Roman erzählt.

    Die Geschichte spielt im Jahre 1902 im Kurort Ostseebaad Heiligendamm.
    Während ich erst vor kurzem den Roman "Das Hotel auf dem Drachenfels" (meine Rezi *klick*) gelesen habe, der ebenfalls zur Jahrhundertwende spielt, hatte ich mir etwas ähnliches vorgestellt, da das Setting ebenfalls in einem Hotel/Gästehaus spielt. Jedoch bleibt bei "Winterblüte" dieses Thema fast außen vor, auch wenn wir einen kurzen Einblick in das Leben der Dienstboten bekommen.
    Der Großteil der Geschichte dreht sich hier jedoch um Christian und Johanna Baabe, die Kinder der Hoteliersfamilie. Während sich Christian in die unbekannte Schiffbrüchige verliebt, freundet sich auch Johanna trotz des Verbotes ihre Mutter mit dem Mädchen an. Sie lernt dadurch den Brauch des Barbara Zweiges kennen, durch den sich Johanna Glück erhofft. Ihre Eltern wollen nämlich beim großen Winterball ihre Verlobung bekannt geben. Die beiden Kandidaten, die ihre Mutter dafür ins Auge gefasst hat, sind für Johanna indiskutabel, denn ihre heimliche Liebe gilt dem Sohn der einzigen Familie, die seit Generationen mit den Baabe's verfeindet ist.
    Wer sich nun auf einen Roman a la "Romeo und Julia" erwartet, wird bald ernüchtert sein. Aber das hatte ich auch gar nicht erwartet. Die Idee des Plots fand ich wirklich interessant und mir ist dieser Brauch auch bekannt....heiße ich doch nach meiner Oma im zweiten Vornamen auch Barbara =). Trotzdem fand ich die Erzählung rund um den Brauch des Barbara-Zweiges leider etwas vorhersehbar.
    Die oft verwendeten zwei Zeitebenen gibt es in diesem Roman nicht. Die Geschichte spielt ausschließlich im Jahr 1902. Trotzdem machten sich auf den nicht ganz 400 Seiten einige Längen breit, die mir das Gefühl gaben in der Geschichte dahin zu dümpeln. Überraschende Wendungen habe ich vermisst und das äußerst merkwürdige Verhalten der Mutter von Christian und Johanna, die das gestrandete Mädchen von Beginn an ablehnt, wirkt etwas überzogen. Ihre Taten konnte ich nicht nachvollziehen.

    Die Figuren wirken diesmal leider etwas klischeehaft und sind mir zu schwarz-weiß gezeichnet. Außer der jungen schiffbrüchigen Frau, die Johanna und Christian "Barbara" nennen, bleiben die restlichen Charaktere sehr an der Oberfläche. Vorallem Johanna's Gedanken kreisen nur um ihre baldige Verlobung. Sie scheint keinerlei anderen Interessen und Freundinnen zu haben.
    Obwohl sich das alles eher negativ anhört, hatte ich ein paar nette Stunden mit der Geschichte rund im die Irrungen und Wirrungen der Familie Baabe....

    Schreibstil:
    Der Schreibstil der Autorin lässt sich angenehm lesen, ist flüssig und bildhaft. Ich kenne auch ihre anderen Romane und bin immer wieder überrascht wie unterschiedlich ihre Geschichten geraten. Die einen sind fesselnd und interessant, die anderen sehr klischeehaft und vorhersehbar. Es gibt nur eine einzige weitere Autorin bei der ich nie weiß, was mich erwarten wird und das ist Marian Keyes.

    Fazit:
    Mit den wunderbaren Roman der Autorin "Die Jasminschwestern", den ich wirklich empfehlen kann, hat "Winterblüte" leider wenig gemeinsam. Trotzdem ist es ein netter Roman, der sich dem Brauch des Barbara-Zweiges widmet und der ruhige Stunden auf der Couch verspricht. Für Zwischendurch und in der Vorweihnachtszeit zu empfehlen, aber einen bleibenden Eindruck hat das Buch bei mir leider nicht hinterlassen.

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    Purzel2204s avatar
    Purzel2204vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wieder ein sehr gelungenes Buch für verträumte Abende am Kamin
    traumhaft schön


              Dieses Buch von Corina Bomann ist auch wieder sehr gelungen. Es spielt 1902 in Heiligendamm in einem, wie es scheint, großen Herrenhaus. Man bekommt einen sehr guten Eindruck über die damaligen Gesellschaftsschichten und die Gepflogenheiten.
    Die scheinbar Schiffbrüchige Protagonistin findet im Lauf des Buches nicht nur Ihre Erinnerung wieder, sondern auch natürlich die große Liebe aber auch die Tochter der Hausbesitzerin und Schwester des Retters wird sich im Laufe des Buches darüber klar, was sie mit ihrem Leben anfangen will und vor allem, mit wem sie es verbringen will. Die Liebesgeschichte verläuft jedoch nicht ohne Komplikationen und so lösen die drei noch ein altes Familiengeheimnis, welches am Ende dann gar nicht mehr so tragisch ist und die Familien alle zusammenbringt.
    Mir hat Buch gut gefallen. Es ist eine schöne Weihnachtsgeschichte.
           

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    Katzenpersonal_Kleeblatts avatar
    Katzenpersonal_Kleeblattvor 2 Jahren
    Bezaubernde Weihnachtsgeschichte

    Anfang Dezember 1902 findet Christian Baabe eine schiffbrüchige Frau am Strand des Ostseebades Heiligendamm. In ihren Händen hält sie einen Zweig, den sie sich auch nicht wegnehmen lässt. 
    Christians Familie führt in Heiligendamm das Hotel Baabe, wohin er auch die junge Frau mitnimmt.
    Sie jedoch weiß weder, wo sie herkommt noch wie sie heißt. Mit dieser Tatsache ist sie Christians Mutter ein Dorn im Auge.
    Die junge Frau freundet sich mit Christians Schwester Johanna an. Diese soll nach dem Willen ihrer Eltern demnächst verheiratet werden - mit einem Mann, den sie nicht liebt. Die Familie ihres Liebsten ist mit ihren Eltern seit ewigen Zeiten im Streit, so dass keine Hoffnung besteht, den Mann heiraten zu können, den sie liebt.
    Die junge unbekannte Frau wird von Johanna Barbara genannt, denn der Zweig, den sie in Händen hielt, ist ein Barbarazweig. An diese Tradition konnte sich die Fremde noch erinnern und erzählt Johanna davon. 
    Wer am 04.12. einen Obstzweig ins Wasser stellt und dessen Blüten zu Weihnachten aufgehen, soll im nächsten Jahr eine gehörige Portion Glück haben.
    Johanna, die wegen der ungeliebten Hochzeit alles Glück der Welt brauchen kann, schneidet sich ebenfalls einen Zweig. Beide Frauen hoffen nun auf das große Wunder, denn gebrauchen können sie es beide...

    Mit ihrem neuesten Roman entführt die Autorin Corina Bomann den Leser zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Heiligendamm.
    Es ist eine Zeit, in der oftmals noch die Ehen nach dem Willen der Eltern geschlossen wurden. Da ging es nach Ansehen und Stand, persönliche Belange der zu Vermählenden waren nicht gewünscht.

    So sind in diesem Roman Johanna und Christian die Leidtragenden. Johanna liebt einen Mann, den sie nie heiraten darf, da ihre Eltern in Streit liegen. Christian fühlt sich zu der fremden jungen Frau hingezogen, die in den Augen seiner Mutter nicht standesgemäß ist. Zudem weiß ja auch niemand, wo sie herkommt und was sie im Schilde führt.
    Die Mutter unterbindet alles im Keim und drückt den Anfängen ihren eigenen Stempel auf.

    Corina Bomann versteht es wieder einmal mehr, den Leser in ihren Bann zu ziehen.
    Die Geschichte spielt in der Vorweihnachtszeit und bringt dem Leser auch die Tradition der Barbarazweige nahe. Mir war diese bislang völlig unbekannt, aber sie fasziniert mich, so dass ich mich im kommenden Dezember auch einmal daran versuchen werde.

    Die Protagonisten des Romans kommen dem Leser sehr authentisch vor. Man lernt die sympathische Fremde kennen, wie auch die Geschwister Johanna und Christian und kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Man nimmt als Leser an ihren Schicksalen Anteil und wünscht ihnen nur das allerbeste.
    Bei den Eltern reicht es leider nur bis zum Kopfschütteln, die zwar selbst seinerzeit aus Liebe geheiratet haben, dies aber ihren Kindern verwehren wollen.
    Die Sympathieträgerin des Buches ist für mich die fremde Frau, die Barbara genannt wird. Sie kommt zu Leuten, die sie nicht kennt, in eine ihr unbekannte Umgebung und weiß nicht, wer sie ist. Sie versucht verzweifelt, sich zu erinnern. Auch die Anfechtungen von Christians Mutter nimmt sie ruhig und beherrscht auf, beugt sich allem, was ihr dort widerfährt, ohne aufzubegehren. Sie zeigt eine Größe, die bewundernswert ist und die sie absolut liebenswert erscheinen lässt. Eine Frau, die man selbst gern als Freundin hätte.

    Ein wunderbarer Roman, den man nicht aus der Hand legen möchte. Man leidet, liebt und agiert mit den Protagonisten und ist sofort mittendrin im Geschehen.
    Der Schreibstil der Autorin macht es möglich, das Buch genießen zu können. Es gibt keine Längen oder Schnörkel, die es künstlich in die Länge ziehen, da ist jede Zeile es wert, gelesen zu werden.

    Das Cover des Buches ist ausgesprochen gelungen. Die Blüten werden mit kleinen glitzernden, in Gold gehaltenen, Tupfen umrahmt, die etwas erhaben auf dem Cover zu finden sind.

    Auch für dieses Buch spreche ich eine klare Leseempfehlung aus.

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 2 Jahren
    Winterblüte

    Buchidee: 

    Die Buchidee hat mich direkt neugierig gemacht. Der Klappentext deutet an, dass das Buch eine tolle, weihnachtliche Geschichte beinhaltet, die aber auch noch mehr an Handlung bietet. Perfekt also, um sich auf die kommende Weihnachtszeit einzustimmen.

     

    Handlung: 

    Die Geschichte zieht den Leser/ die Leserin in der Handlung in eine Zeit um 1900. Am eleganten Ostseebad Heiligendamm wird, wenige Wochen vor Weihnachten, eine junge Schiffbrüchige angespült. Die junge Frau ist die einzige Überlebende des Unglücks und sie weiß nicht einmal ihren Namen oder woher sie kommt. Jedoch erinnert sie sich an die Bedeutung des Barbarazweigs. Es heißt, wenn die Knospen an Heiligabend blühen, würde sich ein Wunsch erfüllen und die junge Frau hofft auf die Rückkehr ihrer Erinnerungen. In Johanna findet die Unbekannte schon bald eine gute Freundin, doch auch Johanna braucht die wunscherfüllende Wirkung des Barbarazweigs dringend, um einer raschen Heirat zu entkommen. Werden die beiden jungen Frauen ihre Wünsche erfüllt bekommen?

     

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Corina Bomann hat mir wirklich gut gefallen. Ihre Schilderungen und Beschreibungen passen gut in die Zeit, in der die Geschichte spielt und ich konnte das Buch auch problemlos und flüssig lesen. Besonders schön fand ich, dass die Tradition des Barbarazweigs so schön zum tragen kommt und auch die anderen weihnachtlichen Beschreibungen versetzten mich beim lesen, durch ihre Bildhaftigkeit, in eine behagliche Szenerie.

    Charaktere: 

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Ich mochte beide Protagonistinnen gerne und war sehr neugierig auf die weiteren Entwicklungen in ihrem jeweiligen Leben. Die Nebencharaktere haben die Geschichte vervollständigt und auch sie haben mir gut gefallen, auch wenn ich nicht sicher bin, ob sie mir lange im Gedächtnis bleiben werden.

     

    Spannung: 

    Die Spannung in der Geschichte wurde, meiner Meinung nach, vorallem durch die Spurensuche nach den Erinnerungen der jungen Schiffbrüchigen und  natürlich durch die nicht akzeptierte junge Liebe von Johanna, aufrechterhalten und ich fand sie gut gehalten. Es gab nur wenige Passagen, die, mir persönlich etwas zu langatmig gewesen sind, die meiste Zeit über hatte ich immer Lust die Entwicklungen weiter zu verfolgen.

     

    Emotionen:   

    Die Emotionen werden in dieser Geschichte ganz groß geschrieben und ich finde, dass Corina Bomann die gefühlvollen Passagen sehr gut rübergebracht hat, sodass die Stimmung auch bei mir als Leserin angekommen ist. Was ich super fand, auch bei den Liebes - Anteilen ist, dass die Inhalte nie zu kitschig, aber trotzdem schön gefühlvoll waren! Dafür alle Daumen hoch!

     

    "Winterblüte" ist eine historisch angehauchte, emotionale Geschichte, die aber auch eine schöne weihnachtliche Stimmung rüberbringt und mir sehr gut gefallen hat!

     

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    L
    Leseratte_FRAvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Weihnachtsroman mit einer schönen Tradition - dem Barbarazweig
    Winterlicher Roman zur Einstimmung auf Weihnachten

    Winterblüte ist der zweite Weihnachtsroman, der von Corina Bomann erschienen ist. Anders als die anderen Bücher, die ich bisher von der Autorin gelesen habe, spielt dieses Buch in nur einer zeitlichen Epoche nämlich Anfan des 20. Jahrhunders. Ein Mädchen wird am Strand entdeckt und Familie Baabe nimmt sie bei sich zu Hause auf. Die Erwachsenen Kinder des Hauses Freunden sich schon bald an mit dem Mädchen, das unter völligem Gedächtnisverlust leidet. Dies gefällt Mutter Baabe jedoch überhaupt nicht. Barbara- so nennen die Baabes das fremde Mädchen - weiht Johanna und die Leser in das Geheimnis des Barbarazweiges ein. Ein schöne Tradition, die ich in jedem Fall dieses Jahr am 4. Dezember ebenfalls ausprobieren möchte.
    Das Buch ist ein wunderschönes gebundenes Buch und sieht sehr edel aus aufgrund des abnehmbaren Einbands.
    Insgesamt ist es ein schöner Winterlicher Roman, der sich sehr schön lesen lässt wie alle Corina Bomann Bücher, daher eine klare Kaufempfehlung

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    Steffi1611s avatar
    Steffi1611vor 2 Jahren
    Ein Winter in Mecklenburg

    Dezember 1902
    Johanna wohnt mit ihren Eltern und dem älteren Bruder Christian in Heilgendamm. Ein schöner Fleck zum Leben. Die Familie Baade betreibt ein Gästehaus und gehört zu den besser gestellten Familien. Mit 21 Jahren ist Johanna alt genug zum Heiraten oder um Verheiratet zu werden. Zwei Kandidaten haben ihre Eltern ausgewählt, welche ihr den Hof machen dürfen. Leider will Johanna keinen von ihnen. Sie hat ihr Herz schon vergeben und das an jemanden, den ihre Eltern nie akzeptieren werden.
    Christian ist damit beschäftigt das Führen eines Gasthauses von seinem Vater zu erlernen und verschwendet noch nicht so viel Zeit mit dem Gedanken an eine Hochzeit. Nach einer stürmischen Nacht reitet er aus und entdeckt am Strand eine junge Frau. Eine Schiffbrüchige?? Er nimmt sie mit und rettet ihr somit das Leben. Aber sie hat ihr Gedächtnis verloren. Wer ist sie? Wo kommt sie her? Und was hat es mit dem Zweig auf sich, welchen sie bei sich trägt?

    Vor der herrlich winterlichen Kulisse der Ostsee nimmt uns dieses Buch mit auf eine Zeitreise. Die historischen Hintergründe sind sehr passend beschrieben. Familie Baade ist sehr auf ihren Ruf bedacht, Christian wohnt mit Mitte 20 noch zu Hause und ist der Stammhalter und Erbe des Hauses. Johanna soll eine arrangierte und vorteilhafte Ehe eingehen. Bedienstete werden beschäftigt und leben ebenfalls im Haus. Die Ständeordnung ist zu spüren und auch wenn die Baades nicht adelig sind, merkt man den Unterschied zwischen arm und reich. Familienfeden werden über Generationen weiter getragen. Echte Liebe ist selten…
    Die Geschichte um den Barbarazweig war mir bis jetzt unbekannt und eine gute Grundlage für das Buch. Ein Aberglaube welcher Jahrhunderte überdauerte.
    Der Titel „Winterblüte“ sowie die Covergestaltung passen toll zu der Geschichte. Außerdem fühlt sich das Cover leicht erhaben an durch Goldglitzer. Ein wirklicher Blickfang.
    Der Schreibstil von Corina Bomann lässt sich flüssig und leicht lesen. Ein gelungener Roman und ein Muss für jeden Fan der Autorin.

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    minnie133s avatar
    minnie133vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: enttäuschende Familliengeschichte
    Roman ohne Spannung


              Inhalt (Klappentext um nicht zu viel zu verraten):
    Im eleganten Kurort Ostseebad Heiligendamm bereitet sich die Hotelierfamilie Baabe im Jahr 1900 auf den großen Winterball vor. Feierlich soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben werden, doch die wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ihre große Liebe heiraten zu dürfen. Leider ist der junge Mann in den Augen ihrer Eltern keine gute Partie. Da wird eine junge Frau am Strand angespült, die einzige Überlebende eines Schiffsunglücks. Sie kann sich nicht an ihren Namen oder ihre Herkunft erinnern, verzweifelt hält sie einen kleinen Zweig umklammert, der sich in ihrem Kleid verfangen hat. Im Hotel findet sie eine neue Heimat und in Johanna eine Freundin. Die Namenlose weiht Johanna in die Adventstradition des Barbarazweigs ein: Die beiden Frauen stellen am 4. Dezember frisch geschnittene Obstzweige in eine Vase, jede mit der für sie dringendsten Frage – der knospende Zweig wird ihnen die Zukunft weisen. Beide hoffen auf Blüten zum Weihnachtsfest.

    Mein Fazit: 
    Ein Roman der 100 Jahre in der Vergangenheit liegt - so etwas finde ich immer besonders spannend. Als großer Fan der Autorin musste ich das Buch natürlich unbedingt lesen.
    Somit hatte ich hohe Erwartungen - leider bin ich enttäuscht worden. 

    Die Geschichte wäre eine gute Idee - gut gefallen hat mir auch, dass diese in der Vergangenheit spielt. Leider wurde die Idee sehr langweilig umgesetzt. 
    Das Buch bietet keine Spannung - man weiß eigentlich von vornherein wie es ausgehen wird, man kann erahnen was passieren wird - und es kommt dann genau so wie erwartet. Der Autorin ist es leider nicht gelungen Spannung aufzubauen. Der Schreibstil ist sehr langweilig. 
            

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    B
    Birte_Kutschervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: So schön, ein toller neuer Roman von Corina Bomann
    Sehr schöne Geschichte


      Ich habe mich schon total auf das neue Buch von Corina Bomann "Winterblüte" gefreut und wurde natürlich nicht enttäuscht. Auch "Winterblüte" ist wieder, wie auch die vorherigen Romane der Autorin ein stimmungsvoller, packender und sehr gut zu lesender Schmöker, der mich total gefesselt hat. Angesprochen von der sehr schönen Aufmachung und dem tollen Cover des Buches habe ich das Buch beim Lesen ungern aus der Hand gelegt.
    Im Jahr 1900 findet in Heiligendamm der große Winterball der Familie Baabe statt, auf dem die Verlobung der Tochter Johanna bekannt gegeben werden soll. Die hat aber andere Pläne. Unterdessen wird eine junge Frau als Überlebende eines Schiffsunglücks am Strand angespült. Es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden Frauen. In der Adventszeit begehen die beiden die Tradition des Barbarazweiges. Beide hoffen auf Blüten zum Weihnachtsfest.
    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, es passt herrlich in die Herbst- und anschließende Adventszeit. Einfach ein tolles Buch!
            

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    Marion2505s avatar
    Marion2505vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderschönes, winterliches Buch, das mich in eine wunderbare Welt der Hoteliers entführt hat. Unbedingt lesen!
    Werden die Zweige blühen?

    Inhalt:

    Die Geschichte spielt im eleganten Ostseebad Heiligendamm im Dezember 1902. Die angesehene Hotelierfamilie Baabe bereitet sich auf den großen Winterball vor. Vor allem Augusta Baabe ist sehr aufgeregt, denn an diesem Tage soll ihre Tochter, Johanna Baabe, feierlich ihre Verlobung bekannt geben. Johanna ist dagegen mehr als unglücklich, denn keinen der beiden möglichen Kandidaten liebt sie. Der Mann ihres Herzens ist für sie leider unerreichbar, da ihre Eltern der Hochzeit mit ihm niemals zustimmen würden. 

    Eines Morgens findet Johannas Bruder Christian am Strand eine junge Frau. Sie scheint eine Schiffsbrüchige zu sein. Sie umklammert einen kleinen Zweig, der ihr sehr wichtig zu sein scheint. Leider kann sie sich an nichts erinnern und wird erst einmal im Hause Baabe aufgenommen und gepflegt. Die Namenslose freundet sich schnell mit Johanna an und weiht sie in das Geheimnis des kleinen Zweiges ein. Es handelt sich um die Adventstradition des Barbarazweiges und auch Johanna macht sich sofort auf die Suche nach einem Zweig für sich und ihre Wünsche. Werden die Zweige der beiden jungen Frauen am Weihnachtsfest blühen?

    Meine Meinung:

    Was mir bei diesem Buch sofort aufgefallen ist, ist das wunderschöne Cover. Es ist golden, glitzert und bedeckt mit rosa Blüten. Ein schöneres Cover für das Buch "Winterblüte" hätte ich mir nicht vorstellen können, denn es passt einfach perfekt zum Buch. Ich habe es oft betrachtet und mich daran erfreut.

    Aber auch der Schreibstil ist sehr angenehm. Ich habe nicht lange gebraucht, um im eleganten Haus Baabe abzutauchen. Ich habe alles sofort bildlich vor meinem Augen gesehen und vor allem Johanna und ihr Bruder Christian waren mir auf Anhieb sehr sympathisch. Aber auch die etwas weniger sympathischen Charaktere, die es in diesem Buch natürlich auch gibt, sind sehr anschaulich dargestellt. Ich habe Johanna und die jungen Unbekannte begeistert begleitet auf ihrem Weg und mitgefiebert, was aus den beiden Zweigen denn nun wird. Auch habe ich mich in den herrschaftlichen Gesellschaften sehr wohl gefühlt.

    Die Geschichte war sehr leicht und flüssig zu lesen, doch war für mich nicht alles Vorhersehbar, was ich immer sehr schön finde. Ich hatte wunderschöne Lesestunden, die ich wirklich nur sehr ungern unterbrochen habe, denn eigentlich war nie der Zeitpunkt für eine Pause. Es gab immer wieder eine neue Überraschung oder ein neues Geheimnis zu entdecken. Auch manche Intrige ließ mich hektisch weiterlesen...

    Mein Fazit:

    Eine wunderbare Wintergeschichte, die natürlich super in die Vorweihnachtszeit passt, aber von mir sicherlich auch noch einmal - egal in welcher Jahreszeit - gelesen wird. Wer herrschaftliche Häuser mit ihren auferlegten Zwängen mag, gerne hinter ihre Kulissen blickt und auch gerne nach einem dunklen Familiengeheimnis forscht, der ist hier genau richtig. Ich habe jede Seite genossen und empfehle das Buch uneingeschränkt weiter. 

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    gsimaks avatar
    gsimakvor 2 Jahren
    Der Barbarazweig und die geheimnisvolle fremde Frau.

    Meine Meinung

    Der Barbarazweig und die geheimnisvolle fremde Frau.


    Die Geschichte beginnt am 4. Dezember 1902. Die Hotelierfamilie Babe bildet den Fokus in der Geschichte. Johanna Baabe ist eine junge Frau, die sich in einen Mann verliebt hat, den ihre Familie niemals akzeptieren würde. Ihr Bruder Christian ist der einzige Mensch, dem sie ihr Geheimnis anvertraut. Christian ist von ihrem Geständnis nicht begeistert.

    Christian konnte ich sehr gut leiden, da er stets zu seiner Schwester hielt und zu jedem Menschen freundlich war. Obwohl er von der Verbindung zu Johannas heimlicher Liebe Peter Vandeboom nicht begeistert war, half er ihr,  wo er nur konnte. Die Vandebooms sollen eine Familentragödie  der Babes verschuldet haben. Das Desaster hält seit Jahrzehnten die Fehde der zwei Familien aufrecht.

    Als Christian nach einem morgendlichen Ausritt eine bewusstlose Frau am Strand findet, nimmt er sie mit heim. Als die bildhübsche junge Frau aus ihrer Bewusstlosigkeit aufwacht, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Das erste, nachdem sie sich erkundigt, ist ein Kirschzweig, den sie am Strand fest umklammert hielt.

    Christians Mutter Augusta verhält sich merkwürdig. Sie möchte die Frau nicht im Hotel beherbergen, obwohl genügend Zimmer frei sind. Sie verdächtigt die junge Frau, Unglück ins Haus zu bringen. Auf Anraten des Arztes fügt sich Augusta dessen Anordnungen. Die junge Frau braucht dringend Ruhe. Nur so kann sie ihr Gedächtnis wieder erlangen.

    Augusta war mir regelrecht unsympathisch. Ihre eigene Tochter wollte sie dazu zwingen, einen Mann zu heiraten, den diese gar nicht liebte. Für Augusta zählte nur das Ansehen der Familie. Für die verunglückte Frau hatte sie kein Herz.
    Johannas Vater Ludwig fügte sich stets den Wünschen seiner Frau.

    Ludwig konnte ich eigentlich gut leiden. Er kam mir wie ein Mensch vor, der das Herz am rechten Fleck hat. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Ludwig seiner Tochter eine Ehe mit einem Mann aufzwingen würde, den diese gar nicht liebt. Er konnte nicht verstehen, warum seine Frau so panisch auf die verunglückte Frau reagierte.


    Johanna fühlt sich zu der jungen Patientin sehr hingezogen. Sie besucht sie heimlich und erfährt so das Geheimnis des Kirschzweiges. Man muss am 4. Dezember einen Zweig von einem Kirschbaum schneiden und ihn in ein Gefäß mit Wasser stellen. Wenn er dann am 24. Dezember blüht, geht ein Herzenswunsch in Erfüllung. Es ist ein katholischer Brauch. Man nennt ihn Barbarazweig. Da sich die junge Patientin nicht an ihren Namen erinnern kann, gibt ihr Johanna den Namen Barbara. Johanna ist zwar schon etwas spät dran; schneidet aber trotzdem eine Kirschzweig ab. Wenn er am 24. Dezember blüht, kann sie dann ihre große Liebe heiraten?

    Die herzerfrischende Art von Johanna gefiel mir sehr gut. Sie und Barbara wurden Freundinnen. Johanna widersetzte sich der Anordnung ihrer Mutter, Barbara nicht zu besuchen.
    Die blutjunge Johanna verfügte für ihr Alter und die damalige Zeit, über ein großes Durchsetzungsvermögen. Sie war zu den Bediensteten freundlich und kannte keine Klassenunterschiede.

    Fazit

    Die Geschichte entführt uns in den Kurort Ostseebad Heiligendamm 1902. Die 20 jährige Johanna wird gezwungen, zwischen zwei Verehren einen Heiratskandidaten zu wählen.
    Standesdünkel sind sehr stark zu spüren. Ehen werden noch erzwungen.
    Das Augenmerk in der Geschichte liegt auf einem Barbarazweig und der Schiffsbrüchigen "Barbara," sowie der Familie Babe.
    Man fiebert regelrecht dem 24. Dezember entgegen und hofft, dass der Zweig blüht und Herzenswünsche in Erfüllung gehen.
    Das Geheimnis um Barbara verleiht der Story sehr viel Spannung. Warum Augusta auf Barbara so herzlos reagiert,  bleibt sehr lange ein Geheimnis.
    Johanna ist eine taffe Frau, die den Widrigkeiten in ihrem Leben, die Stirn bietet.
    Barbara wächst in der Geschichte weit über sich hinaus. Auch sie verfügt über eine sehr starke Persönlichkeit.

    Der wunderschöne Schreibstil und das Setting an der Ostsee,  erzeugen Weihnachtsfeeling.
    Wie begleiten die Protagonisten vom 4.-24. Dezember.
    Missverständnisse, Intrigen und sehr viel Liebe,  machen dieses Buch zu einem Pagetuner. Man mag es nicht mehr aus der Hand legen, bis man weiß, ober der Barbarazweig Heilig Abend blüht.

    Ob mir das Ende gefallen hat? Ich fand den 24. Dezember einfach nur schön! Das bezaubernde Cover hält was es verspricht.

    Danke Corina Bomann.

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    Der alte Brauch des Barbarazweigs führt zwei Frauen zu ihrem Glück

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    buecherGotts avatar
    buecherGottvor 2 Monaten
    Klingt gut...ich mag die Bücher von Corinna bomann
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