Winterengel

von Corina Bomann 
4,6 Sterne bei123 Bewertungen
Winterengel
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Herzerwärmende Liebesgeschichte in dichtem Schneegestöber.

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Läßt sich ganz entspannt in einem Rutsch durchlesen. Man kann es gar nicht beiseite legen.

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Inhaltsangabe zu "Winterengel"

Gläserne Weihnachtsengel, eine Einladung von der Queen und die Verheißung einer großen Liebe
Die kleinen Glasengel fertigt Anna Härtel nur an, um das Einkommen ihrer Familie aufzubessern. Bis sie unerwarteten Besuch im schwäbischen Spiegelberg bekommt. Ein Gesandter von Queen Victoria bittet sie an den englischen Hof. Die Königin liebt deutsche Weihnachtstraditionen und ist von Annas Engeln begeistert. Gemeinsam mit dem Diener John und einer Kiste ihrer schönsten Glasengel macht Anna sich auf die Reise. Ihr Leben verändert sich für immer.
Schimmernde Träume und zerbrechliches Glück. Ein neuer Winterschmöker von Bestsellerautorin Corina Bomann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783471351611
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:List Verlag
Erscheinungsdatum:13.10.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 13.10.2017 bei Hörbuch Hamburg erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Engelchen07s avatar
    Engelchen07vor 3 Monaten
    schöne Geschichte

    Im Schwäbischen Wald in Spiegelberg-Jux wird eine Glasbläserei verkauft. Anna Härtel blutet das Herz. Es ist eines der letzten Erinnerungsstücke an ihren viel zu früh verstorbenen Vaters. Sie Wollte die Glasbläserei weiterbetreiben, aber die Kosten sind zu hoch. So begibt sie sich in den Nachbarort um dort in der ansässigen Glasbläserei zu arbeiten. Nach getaner Arbeit fertigt sie dort kleine Glasengel an um diese auf dem weihnachtlichen Markt zu verkaufen um so ihre Schwester Elisabeth und ihre kranke Mutter finanziell zu unterstützen.

    Eines Tages bekommt Anna eine Einladung nach England. Die Queen hat Anna's Engel gesehen und will noch mehr davon sehen. Anna macht sich auf den beschwerlichen Weg nach England ohne zu wissen was aus ihrer Schwester und ihrer kranken Mutter wird.

    Schönes Buch. Der Roman war sehr schön. Gelesen habe ich ihn im Sommer, aber mir war durch die schönen Engel tatsächlich ein bisschen nach Weihnachten zu Mute.

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    black_horses avatar
    black_horsevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Herzerwärmende Liebesgeschichte in dichtem Schneegestöber.
    Ein Weihnachtsmärchen

    Armes Glasmacher-Mädchen aus dem Schwarzwald macht sich auf den Weg zur englischen Königin - um dieses märchenhafte Setting rankt sich dieser Winterroman der Autorin Corina Bomann.

    Anna aus Spiegelberg versucht nach dem Tod ihres Vaters ihre kleine Schwester und die kranken Mutter zu versorgen, indem sie in einer Glasmacherwerkstatt arbeitet und zusätzlich kleine Glasengel herstellt, die sie auf dem Markt verkauft.
    Als eines Abends Ende November ein Bote einen Brief in einer fremden Sprache bringt, ist sie völlig verwirrt. Die englische Königin hat nach ihr geschickt, weil sie gerne ihre Glasengel am Weihnachtsbaum haben möchte. Das kann doch nicht sein. Oder?

    Zusammen mit dem Boten John Evans macht sie sich auf die weite, aufregende Reise, die natürlich jede Menge Überraschungen bereit hält, Spannung und natürlich ein Knistern.

    Es ist der Autorin sehr gut gelungen, mich in die winterliche und trotzdem herzerwärmende Geschichte hineinzuziehen. Es liest sich zügig durch und ist sehr gefühlvoll und bildhaft. Ein bisschen vorhersehbar und rührselig. Aber das gehört ja auch irgendwie zu Weihnachten.

    Fazit: Sorgt für weihnachtliche Stimmung, die man am besten warm eingekuschelt bei Kerzenschein genießt.

    Kommentare: 1
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    Kamimas avatar
    Kamimavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Stimmungsvoll und spannend - ein Lesetipp nicht nur zu Weihnachten
    Stimmungsvoll und spannend - ein Lesetipp nicht nur zu Weihnachten

    „Glas ist wie die Liebe... Es kann Jahrzehnte überdauern, aber von einem Moment auf den anderen zerstört werden....“ (Zitat Seite 5, 1. Absatz)


    Die deutsche Autorin lädt uns in ihrem Winterroman ein, die Spiegelmacherin Anna Härtel, welche eine besondere Fingerfertigkeit im Herstellen zarter Glasengel hat, auf ihrer Reise nach England zur Queen Victoria zu begleiten. Wir befinden uns Ende des 19. Jahrhundert, Anna lebt im schwäbischen Spiegelburg und aus Zufall erfährt die englische Königin von ihren wunderschönen Glasengeln, so dass Anna an den englischen Hof eingeladen wird, um der Königin Glasengel für den Christbaum am Hofe zu verkaufen.


    Ein junger Gesandter begleitet die junge Frau auf dieser Reise, welche sich erst einmal schwer tut, ihre kranke Mutter und jüngere Schwester zu verlassen. Sie erinnert sich aber an die aufmunternden Worte ihres verstorbenen Vaters und begibt sich somit auf ein spannendes Abenteuer.


    Mit einer bildhaften Sprache schafft es Corina Bomann, in mir beim Lesen sofort Bilder vor meinem inneren Auge zu produzieren und die Figuren werden quasi lebendig. Man spürt fast den tiefen Schnee, die Aufregung bei der Überfahrt und die Neugier, vermischt mit Angst vor dem neuen Land. Man spürt Verzweiflung und Hoffnung... und ich muss ehrlich sagen, mir wurde beim Lesen kein einziges Mal langweilig! Obgleich ich nicht der absolute Fan von historischen Geschichten bin, packt mich die Reise rund um „schimmernde Träume und zerbrechliches Glück“ (Zitat Umschlagseite) und es bleibt spannend bis zum Schluss.


    Auch die Gestaltung des Buches finde ich gelungen: der Umschlag ist fast klassisch und zurückhaltend gestaltet; verspielten Weihnachtskitsch sucht man hier vergebens und so hebt sich das Buch wohltuend von der Masse der derzeit modernen Buchcover ab. Kleine grafische Highlights bieten Sterne zu Beginn jedes Kapitels, welche somit das strenge Schwarz-Weiß-Bild etwas auflockern.


    Obwohl ich das Buch bereits in der Vorweihnachtszeit das erste Mal gelesen hatte, habe ich es mir jetzt – bei Neuschnee zur Karneval – wieder aus dem Regal genommen und finde, man kann es zu jeder Jahreszeit lesen ;) Eine authentisch wirkende Historie und ein unterhaltsamer Sprachstil machen aus „Winterengel“ ein Lesehighlight, welches ich euch sehr gerne ans Herz legen möchte.

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    gsimaks avatar
    gsimakvor 9 Monaten
    Die Glasmacherin aus Spiegelberg.

    Meine Meinung

    Die Glasmacherin aus Spiegelberg.
    1895

    Das ist der zweite Weihnachtsroman,  den ich von der Autorin gelesen habe. Nach Winterblüte konnte mich auch Winterengel wieder für sich einnehmen. Viel Schnee und gläserne Winterengel haben es geschafft, mir Weichnachtsfeeling zu bescheren.
    Anna Härtel ist eine junge ehrgeizige Frau. Nach dem Tod ihres Vaters hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, für ihre Mutter und Schwester zu sorgen. Ihr heißgeliebter Vater hatte sie in die Kunst des Glashandwerks eingeführt. Anna hat eigene Ideen entwickelt, um wunderschöne Glasengel herzustellen. Mit den Marktverkäufen dieser Prachtstücke, hält sie die kleine Familie über Wasser. Das Geld dient überwiegend dazu, ihrer schwerkranken Mutter Medikamente zu kaufen.

    Anna träumt oft davon, ferne Länder zu bereisen. Ihr Wunsch scheint in Erfüllung zu gehen. Der englische Lord Sandhurst und sein Diener John besuchen den Markt im schwäbischen Spiegelberg. Sie kaufen Anna Engel ab und zeigen sie Queen Victoria. Die Queen ist von den Engeln sehr begeistert. Sie möchte den Weihnachtsbaum bei Hofe mit Annes Glasengeln schmücken. Schweren Herzens nimmt Anna das Angebot an, nach London zu reisen. Sie macht sich Sorgen um ihre Schwester und kranke Mutter. Wird sie bis Heilig Abend wieder zurück sein? 

    Anna fiel ihre Entscheidung wahrlich nicht leicht. Wenzel ist ein junger Bursche, den sie schon viele Jahre kennt. Sein Vater hat Anna Arbeit in seiner kleinen Glashütte gegeben, nachdem ihr Vater gestorben war. Er hat ihr ermöglicht, weiterhin Engel herzustellen. Wenzel möchte Anna heiraten. Anna will trotzdem nach London reisen. Wenzel zeigt nun sein wahres Gesicht. Mit dem Diener John Evans begibt sie sich auf die beschwerliche winterliche Reise. Nachdem man Anna die Glasengel geklaut hat, die sie für der Queen zeigen wollte, hilft ihr John diese wieder zu finden. Keine Mühe ist ihm zu groß, um dem verzweifelten Mädchen zu helfen.

    Der Schreibstil ist flüssig und aus der Sicht von Anna geschrieben. Die Autorin holt den Leser von der ersten Seite ab. Die Beschreibungen der winterlichen Landschaft lösen weihnachtliche Gefühle aus. Die Protagonisten sind gut gezeichnet. Wie im wahren Leben sind auch in dieser Geschichte die Menschen, die sich anfangs abweisend verhalten, nicht immer die Schlechtesten. Anna hat einen ganz besonderen Freund auf ihrer Reise gewonnen. Auch der etwas arrogant wirkende Lord Sandhurst erweist sich noch als zuverlässiger Freund.
    Sagen um Rotkehlchen und einige andere Bräuche, laden zum Nachahmen ein.

    Besonders gut gefiel mir, mit welcher Beharrlichkeit Anna ihre Ziele verfolgt hat. Egal wie verzweifelt sie war, sie hat weitergekämpft. Mit John verbrachte sie sehr viel Zeit. Die Reise nach London entwickelte sich zu einem richtig gefährlichen Abenteuer. 
    Anna fängt an, das Zusammensein mit John zu genießen. John hat ein großes Geheimnis.

    Mein Fazit

    Dieses historische Wintermärchen hat mein Herz berührt. Die junge Anna ist eine liebenswerte Person, die für ihre Familie ein großes Risiko in Kauf nimmt. 
    Eine Reise nach London entwickelt sich zu einem Abenteuer. Neid und Konkurrenzkampf gefährden das Leben der der Reisenden.
    Der Schreibstil holt den Leser von der ersten Seite ab.
    Viele detaillierte  Beschreibungen reflektieren die Winterlandschaft. 
    Ob mir das Ende gefallen hat? JA! Liebe ist doch immer schön. Oder?

    Unbedingt lesen! Danke Corina Bomann

    Meine Lieblingszitate

    >> Glas ist wie die Liebe ......... es kann Jahrzehnte überdauern, aber von einem Moment zum anderen zerstört werden.<< (Pos. 30 auf dem Reader, 1. Kapitel)

    >>An den Zweigen funkelten kleine Eiszapfen wie Diamanten.<< (Pos. 3283 auf dem Reader, 30. Kapitel) 

    >>Die Hügel trugen weiße Hauben und die Bäume wirkten, als wären sie aus Kristall geschnitten. Überall funkelte es und eine überirdische Stille umfing uns.<< (Pos. 1047 auf dem Reader, 10. Kapitel)

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    coala_bookss avatar
    coala_booksvor 9 Monaten
    Berührt das Herz und unterhält

    Corina Boman hat wieder einmal ein wunderschönes Weihnachtsbuch geschrieben. Aus der Sicht der Hauptprotagonistin Anna reist man an den königlichen Hof, um der Königin von England ihre Glaskunst zu präsentieren. Jedoch ist diese Reise alles andere als einfach, denn Intrigen und ein Diebstahl lassen das Ziel nahezu unerreichbar werden. Nur gut, dass ihr der geheimnisvolle John Evans zur Seite steht.
    Mich hat die Autorin wieder begeistert mit diesem Roman. Anna ist eine wirklich bezaubernde Persönlichkeit und für die einfachen Verhältnisse, aus denen sie kommt, mit einer guten Portion Ehrgeiz ausgestattet. Allerdings merkt man ihr auch die Naivität und fehlende Weltgewandtheit an, was das Buch jedoch Authentisch macht, denn dies ist nun einmal nicht zu erwarten von einem einfachen Bauernmädchen. Die Geschichte an sich entwickelt sich langsam und dadurch glaubhaft. Spannungsmomente geben ihr jedoch den nötigen Pfiff, sodass man das Buch ungern aus der Hand legt.
    Ein wirklich schöner Schmöker gerade zur Weihnachtszeit, aber nicht nur. Die Geschichte geht ans Herz und bietet einige tolle Überraschungsmomente. Gute Unterhaltung ist hier garantiert.

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    Steffi1611s avatar
    Steffi1611vor 9 Monaten
    Weihnachtsroman mit Schwächen

    Die Glasbläserin Anna Härtel hat es nicht leicht sich, ihre kranke Mutter sowie jüngere Schwester durchzubringen. Der Vater brachte Anna vor seinem Tod die Kunst des Glasblasens bzw. –gießens bei.
    Neben ihrer Aushilfstätigkeit in einer Glaswerkstatt kann sie dort ihre eigene Kunst herstellen. Die von ihr gefertigten Engel finden den Weg ins Englische Königshaus. Die Queen ist begeistert und lädt Anna ein. Leider verläuft die Reise als gedacht und es treten Komplikationen auf. Aber mit dem Diener John an ihrer Seite wird sie diese sicherlich meistern.

    Die Bücher von Corina Bomann lese ich immer sehr gern und lasse mich von ihr in eine andere Zeit und Welt mitnehmen. Leider ist dies bei „Winterengel“ nicht komplett gelungen.
    Ich fand es an einigen Stellen wirklich sehr unrealistisch und konnte manche Handlungen nicht nachvollziehen. Außerdem kamen mir die Gefühle ein wenig zu kurz. Die aus Anna´s Sicht geschilderte Geschichte wirkt zeitweise sehr gestellt. Es passt zum Ende hin einfach schon zu perfekt.

    Das Cover wirkt winterlich passend, aber ich hätte mir hier schon ein paar Glasengel gewünscht, wie sie in der Geschichte beschrieben werden. Der Titel dahingegen finde ich sehr gut.

    Nicht mein Lieblingsbuch von der Autorin aber Lesen kann man es auf jeden Fall mal.

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    Streifivor 9 Monaten
    Märchenhaftes Weihnachtsbuch

    Anna ist Glasmacherin und bringt ihre Familie nach dem Tod ihres Vaters eben so mit der Herstellung von Glasengeln durch. Eines Tages bekommt sie einen Brief von der englischen Königin, dass sie ihre Engel am Hof vorstellen soll. Nach langem Zögern macht sie sich auf eine Reise, die ihr Leben für immer verändern soll.

    Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht, es hat etwas märchenhaftes. Durch die Ich-Perspektive von Anna wird das Staunen über die Wunder der Reise etwas ganz besonderes. Es wird einem mal wieder klar, wie sehr sich doch unsere Art zu Leben und zu Reisen in den letzten 100 Jahren verändert hat.

    Annas Mut, sich auf eine Reise ins Ungewisse zu begeben, hat mich sehr beeindruckt. Am Ende ging es ja nicht nur für sie um alles oder nichts.

    Für mich war es ein wirklich schönes, weihnachtliches Wohlfühlbuch!

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    sternenstaubhhvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Winterlicher England
    Winterlicher England

    Die kleinen Glasengel sind es, die Queen Victoria auf Anna Härtel auf sich aufmerksam machen. Bald schon macht sich Anna vom schwäbischen Spiegelberg aus auf dem Weg nach England.
    Das Buch von Corina Bomann lässt eine weitzurückliegende Zeit aufleben, in die man gerne abtaucht. Der flüssige Schreibstil der Autorin führt den Leser in ein deutsch-englisches Wintermärchen, das für Spannung und Unterhaltung sorgt. Die Glasmacherin Anna war mir von Anfang an sympathisch und daher war es spannend sie auf ihrer Reise zu begleiten bis hin zu ihrem Besuch der Queen.
    Angenehme Lesestunden sind bei diesem Buch garantiert. Genau das richtige um es sich zu Hause gemütlich zu achen. Ein Buch nicht nur für die kalte Jahreszeit.

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 9 Monaten
    Winterengel

    Lesegrund: 

    Auf die Bücher von Corina Bomann freue ich mich immer wieder sehr und besonders gerne mag ich ihre weihnachtlichen Geschichten.

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Anna Härtel. Anna fertigt im schwäbischen Spiegelberg kleine Glasengel an, um das Einkommen ihrer Familie aufzubessern. Doch eines Tages erhält sie völlig unerwartet Besuch von einem Gesandten von Queen Victoria, der sie an den englischen Hof bittet. Die Queen liebt deutsche Weihnachtstraditionen und Anna's Engel ganz besonders. Gemeinsam mit dem Diener John und einer Kiste ihrer Glasengel macht sich Anna auf den Weg nach England, nichtsahnend, dass diese Reise ihr ganzes Leben verändern soll ...

     

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Corina Bomann hat mir in diesem Buch wieder richtig gut gefallen. Die Autorin schreibt wunderbar bildhaft und schafft eine sehr schöne Atmosphäre. 

    Charaktere: 

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Ich mochte mehrere der Charaktere echt gerne. Jedoch muss ich sagen, dass ich es manchmal schön gefunden hätte, wenn die Protagonistin ein kleines bisschen mehr Tiefgang gehabt hätte.

     

    Spannung: 

    Den Spannungsbogen hat Corina Bomann gut gehalten. Durch die verschiedenen Geschehnisse auf Anna's Reise ist es immer interessant und ich war neugierig wie die Geschichte weitergehen würde. 

     

    Emotionen:  

    Die Emotionen wurden von der Autorin weitestgehend schön dargestellt. Ab und an hätte ich gerne mehr Tiefgang gehabt und auch die romantischen Momente hätten, für mich, gerne ein bisschen öfter sein dürfen. Ansonsten war es aber eine schöne, manchmal fast märchenhafte Stimmung, die mir richtig gut gefallen hat.

     

    "Winterengel" ist eine schöne, atmosphärische, kurzweilige Geschichte, mit der ich angenehme Lesestunden hatte!

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    Lese_gernes avatar
    Lese_gernevor 9 Monaten
    Winterengel - sehr schön, aber nicht das beste Buch von Corina Bomann

    1895 in Spiegelberg in der Nähe von Heilbronn: Das Schicksal meinte es bis jetzt nicht gut mit der jungen Anna Härtel. Eigentlich sollte sie die Glashütte ihres Vaters übernehmen. Aber nach seinem Tod musste die Familie die Hütte verkaufen und in eine kleine Wohnung ziehen. Annas Mutter ist von Rheuma geplagt und ihre kleine Schwester Elisabeth erst zwölf Jahre alt. Eines Nachts kommt ein Reiter vorbei und klopft an die Haustüre. Anna soll mit an den englischen Hof kommen. Königin Victoria schmückt jedes Jahr ihren Weihnachtsbaum mit Weihnachtsschmuck und möchte deshalb Annas Glasengel sehen. Diese Tradition kennt sie von ihrem Mann Albert. Gemeinsam mit John, dem Diener eines Lords, macht sich Anna mit ihren Glasengeln auf die weite Reise nach England. Dabei wird sie einige Abenteuer erleben.

    ***********************************
    Ich liebe die Bücher von Corina Bomann. Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass ihre Weihnachtsbücher nicht ganz an ihre anderen Bücher über Familiengeheimnisse hinkommen. Mir kommt es auch so vor, wie mit Biegen und Brechen unbedingt jedes Jahr ein Weihnachtsbuch erscheinen muss. Mir sind im Buch ein paar Rechtschreibfehler aufgefallen, die wohl darauf zurückführen, dass der Zeitdruck groß ist diese Bücher unbedingt vor Weihnachten zu veröffentlichen. Gewiss ist die Geschichte über die junge Anna nett zu lesen. Sie wird in der Ich Perspektive erzählt. So kann man sich gut in Anna hineinversetzen. Allerdings gibt es im Buch einige Logikfehler, über die man am besten gar nicht lange nachdenken sollte. Seltsamerweise kann fast jeder auf den Anna in England trifft deutsch. Sie macht auch Bekanntschaft mit einem Lord, der sie offen und freudig aufnimmt. Ich kann mir das nicht so ganz vorstellen, da diese Elite damals sehr versnobt war und nicht gerade die Bekanntschaft eines bürgerlichen und armen Mädchens, noch dazu aus Deutschland, bevorzugt hätte. Bis Anna endlich bei der Königin ankommt muss sie einige Irrungen und Wirrungen in Kauf nehmen. Sehr gut hat mir gefallen, dass wieder Weihnachtstraditionen, wie schon bei "Winterblüte" der Barbarazweig angesprochen werden. In England hat der Mistelzweig eine gewisse Tradition. Und auch ich kenne die Tradition zwischen Weihnachten und Silvester keine Wäsche aufzuhängen von meiner Oma. Ein Aberglaube aus der vorchristlichen Zeit. Laut Legende gehen die Geister der Toten um und Odin fuhr mit dem Heer der Gefallenen durch die Lüfte. Aufgehängte Wäsche ließ die Pferde der "Wilden Jagd" scheuen. Wo das geschah, rächten sich die toten Helden, indem eine Person im kommenden Jahr sterben würde. Hier der Ursprung dieses Aberglaubens. "Winterengel" ist nett zu lesen, aber ich würde mir wünschen, wenn nur jedes zweite Jahr ein Weihnachtsbuch erscheinen würde und es somit den anderen Büchern von ihr das Wasser reichen könnte. Außerdem fällt mir auf, dass die Autorin ihren Schreibstil etwas ausarbeiten könnte. Die Wörter "nicht wahr?" kommen im Buch bestimmt dreißig Mal vor und scheinen die Lieblingswörter der Autorin zu sein. Ich war von dieser Redewendung nach dem wiederholten Mal etwas genervt. 

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