Corina Vogtländer

 2 Sterne bei 4 Bewertungen

Alle Bücher von Corina Vogtländer

Liftgirl

Liftgirl

 (1)
Erschienen am 01.11.2007
Wespenhaus

Wespenhaus

 (2)
Erschienen am 16.04.2010
Boys, Girls, Dance, Love & Kiss

Boys, Girls, Dance, Love & Kiss

 (0)
Erschienen am 01.11.2007
Café olé!

Café olé!

 (0)
Erschienen am 01.11.2007
Boys, Girls, Dance, Love & Kiss

Boys, Girls, Dance, Love & Kiss

 (0)
Erschienen am 01.11.2008

Neue Rezensionen zu Corina Vogtländer

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Anis avatar

Rezension zu "Wespenhaus" von Corina Vogtländer

Rezension zu "Wespenhaus" von Corina Vogtländer
Anivor 8 Jahren

Nico Hegner ist mit seinem Wagen unterwegs. Hinter ihm fährt ein rücksichtsloser Drängler. Nico fühlt sich bedroht und ist erleichtert, als er endlich von diesem Wagen überholt wird. Doch plötzlich schert ein weiteres Fahrzeug hinter ihm aus und setzt zum Überholen an. Im nächsten Augenblick wird Nico an der Fahrerseite gerammt. Er kommt mit seinem Wagen von der Straße ab und verunglückt schwer. Der Verursacher kann unerkannt entkommen. Obwohl die Hauptkommissare Andrea Schöne und Volker Nett ihren aktuellen Fall, die Suche nach einem Täter, der Seniorinnen überfällt und misshandelt, noch nicht abgeschlossen haben, werden sie mit der Aufklärung des mysteriösen Autounfalls betraut.

Ihre Ermittlungen führen sie in ein elfstöckiges Wohnhaus im Städtchen Vogtlandgrün. Denn dort, im Punkthaus Nr. 4, hat das Unfallopfer seinen Wohnsitz. Andrea Schöne und Volker Nett wollen sich ein Bild von Nico Hegners häuslichem Umfeld machen und nehmen deshalb die Bewohner genauer in Augenschein. Dabei verstricken sich einige Bewohner in Falschaussagen und die beiden Hauptkommissare kommen lange verborgenen Geheimnissen auf die Spur. Im Punkthaus Nr. 4 trügt der äußere Schein, doch Andrea Schöne und Volker Nett lassen sich nicht in die Irre führen. Volker Nett hat sogar das unangenehme Gefühl, dass seine Kollegin Andrea Schöne ihr ganz eigenes Geheimnis hütet. Als dann auch noch die Prostituierte Lisa Müller ermordet im Punkthaus Nr. 4 aufgefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse...

Meine Meinung

Aufgrund des Klappentextes erhoffte ich mir ein spannendes Lesevergnügen. Doch leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Da ich diesen Roman als Rezensionsexemplar erhalten habe, konnte ich mich dazu überwinden, das gesamte Exemplar zu lesen. Denn sonst hätte ich das Buch bereits nach wenigen Seiten entnervt abgebrochen.

Die Handlung wird im Präsens erzählt. Das war für mich schon gewöhnungsbedürftig, doch bereits nach wenigen Seiten hatte ich mich eingelesen und kam damit gut zurecht. Weniger leicht fiel mir dagegen der Einstieg in die eigentliche Handlung. Schon bei der Einführung der zahlreichen Protagonisten verlor ich recht schnell den Überblick. Das lag an den relativ kurzen Kapiteln und den schnell wechselnden Perspektiven. Bevor ich die besonderen Merkmale der jeweiligen Person zuordnen konnte, wechselte das Geschehen zur nächsten Persönlichkeit.

Mit dem Schreibstil der Autorin konnte ich mich leider nicht anfreunden. Das ist allerdings mein persönliches Empfinden und andere Leser mögen da vielleicht ganz anders urteilen. Doch auf mich wirkten die eigenwilligen Wortschöpfungen keinesfalls spitzzüngig, kreativ und humorvoll, sondern eher abschreckend. Wenn sich nur eine der handelnden Personen dieser merkwürdigen Wortwahl bedient hätte, dann hätte ich dies als Eigenart dieser Figur hingenommen. Dass jedoch alle Personen, insbesondere die Jugendlichen, sich so ausdrücken, erschien mir nicht besonders glaubwürdig. Bei der Zeugenbefragung einiger Jugendlicher kommt es zum Beispiel zu folgenden Sätzen: " Warum winken sie gleich mit einem Zaun, eine Latte hätte es auch getan..." Übrigens, dass das "Sie" in diesem Satz kleingeschrieben ist, ist kein Tippfehler meinerseits. Diese Schreibweise in der wörtlichen Rede zieht sich so durch das gesamte Buch. Ein weiteres Beispiel: "Wir sind sozusagen als Engel der Barmherzigkeit in dieser Nacht unterwegs gewesen", oder: " Wir sind Samariter der gehobenen Kategorie für baumelnde Genitale....", so ein gestochenes Geschwafel habe ich noch nie aus dem Mund der Teenager-Generation gehört und deshalb konnten mich die Protagonisten und ihre Dialoge einfach nicht überzeugen. Der eigenwillige Satzbau hemmte meinen Lesefluss noch zusätzlich, sodass mich die Geschichte keinen Moment fesseln konnte. Nach einer spannenden Kriminalhandlung suchte ich vergeblich, da die Erzählung gleichmäßig vor sich hin plätscherte. Wenn das einen modernen Krimi ausmacht, dann bleibe ich doch lieber beim Altbewährten.

Normalerweise fallen mir Rechtschreib- und Grammatikfehler beim Lesen zwar auf, doch meistens lese ich achtlos darüber hinweg. Ich bin selbst nicht perfekt und kann deshalb auch Fehler verzeihen. Da sie in diesem Buch jedoch gehäuft vorkommen, konnte ich sie irgendwann nicht mehr wohlwollend ignorieren. Bisher habe ich angenommen, dass ein Roman, vor dem Druck durch zahlreiche Hände geht und Fehler dieser Art bemerkt und beseitigt werden. Doch leider ist das bei diesem Exemplar nicht passiert und bei einem regulären Verkaufspreis von 16,00 Euro bin ich mehr als enttäuscht. Wenn zum Beispiel ein Pferd von hinten aufgezäunt (!) wird und der Ermittler Manfred Merkel konsequent als Colombo-Manne ( in Bezug auf die Krimiserie "Columbo" mit u!) bezeichnet wird, dann kann man wohl kaum von kleinen Schwächen sprechen. Auch die verwendete Schreibweise "mit Nichten" anstatt "mitnichten" stürzte mich zunächst in große Verwirrung, da ich mir nicht erklären konnte, wo denn nun so urplötzlich die Verwandtschaft herkam. Ich könnte noch zahlreiche Beispiele aufführen, doch das würde meine Rezension nur unnötig in die Länge ziehen.

Die Liebesgeschichte, zwischen den Hauptkommissaren Andrea Schöne und Volker Nett, konnte mich leider nicht berühren und auch das Geheimnis der schönen Andrea machte mich nicht wirklich neugierig. Die Auflösung war zwar verblüffend, hier hatte der Klappentext also wirklich nicht zu viel versprochen, aber nicht unbedingt glaubwürdig. Insgesamt war ich von diesem Testlese-Abenteuer sehr enttäuscht und bin froh, dass ich für dieses Leseerlebnis kein Geld zahlen musste.

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K

Rezension zu "Wespenhaus" von Corina Vogtländer

Rezension zu "Wespenhaus" von Corina Vogtländer
Katharina70vor 9 Jahren

Mit viel Mühe konnte ich mich überwinden, die ersten 50 Seiten des Buches zu lesen. Jedoch habe ich es dann in den Abfalleimer geworfen, weil ich noch nie so etwas Schlechtes im Bereich der Literatur gelesen habe.

Ich habe noch nie erlebt, dass jemand die deutsche Sprache auf so grausame Art und Weise misshandelt, ja beinahe vergewaltigt.
Es werden Worte erfunden, welche völlig sinnfrei sind. Sätze gebildet, die ebenfalls keinen Sinn machen.
Die angebliche "Kriminalgeschichte"... ist keine! Von Spannung, Crime usw. ist keine Spur vorhanden, selbst wenn man mit einer Lupe suchen würde.
Die Namen der Protagonisten - Schön, Nett, Lachen, usw. - selbst in den kitschigsten Liebesromanen, habe ich dergleichen noch nicht gefunden.
Ich habe noch nie eine so oberflächliche Beschreibung von Personen gelesen. Die Dialoge waren völlig irreal. Kein Mensch spricht so. Sie hat Jugendliche in ihrem Buch beschrieben. Egal wo ich bis jetzt war, auf der Straße, zuhause oder in der Schule, ich habe noch nie Jugendliche so sprechen hören. Es liegt hier der Verdacht nahe, dass die Schreiberin keine eigenen Kinder hat und auch sonst keinerlei Kontakt zur jungen Generation, denn sonst wüsste sie, wie sich die Jugend von heute unterhält.
Und da Wissenslücken vorhanden sind, wird sich krampfhaft etwas aus den Fingern gesaugt, was völliger Schwachsinn ist.
Es tauchen u.a. Sätze auf wie : "ächzende Risse in der Ehe-Decke" oder"Allianz ihrer Partnerschaft" oder "aufflammende Rädchen des Universums".... usw.
Die Schreiberin wirft nur so mit Ausdrücken - z.T. selbst erfundenen - um sich. Eine Allianz ist übersetzt eine Partnerschaft... sie schreibt also die "Partnerschaft ihrer Partnerschaft". An dieser Stelle und auch an vielen anderen auch, fragt man sich, ob der Schreiberin überhaupt die Bedeutung der Worte bewusst ist.
Ich habe noch nie erlebt, dass jemand eine so überdrehte, verquorrene und völlig unausgegorene Wortwahl benutzt.

Das Buch hat niemals - noch nicht mal aus 100 km Entfernung - einen Lektor gesehen, geschweige denn ein Korrekturat durchlaufen.
Es wimmel nur so vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Von der richtigen Zeichensetzung will ich erst gar nicht anfangen zu sprechen.
Klar, kann es mal vorkommen, dass man sich vertippt oder ein Wort falsch schreibt, aber wenn auf einer Seite mehr als 20 dieser Fehler sind, dann ist das eine Frechheit. Und dann dafür auch noch 16 Euro verlangen.
Wie man so etwas zwischen zwei Buchdeckeln drucken konnte, wird mir auf ewig schleierhaft bleiben.
Selbst bei schlechten Büchern habe ich noch nie bereut Geld dafür ausgegeben zu haben. Aber hier bereue ich jeden einzelnen Cent. Im Normalfall verkaufe ich Bücher als gebraucht weiter, aber hier würde ich mich in Grund und Boden schämen, wenn ich es auf eBay oder woanders zum Kauf anbieten würde. Das kann man niemanden zumuten.

Die Autorin - und ich verwende diesen Begriff "Autorin" nur im weitesten Sinne - sollte sich einen anderen Job suchen, denn Bücher schreiben oder Geschichten erzählen kann sie definitiv nicht. Ich empfehle der Dame dringend einen Deutschkurs zu besuchen.

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Rezension zu "Magic Moments – Das Beste aus vier Romanen und einem Almanach" von Corina Vogtländer

Rezension zu "Magic Moments – Das Beste aus vier Romanen und einem Almanach" von Corina Vogtländer
MissAustenvor 9 Jahren

Das war wohl nix

Diesem sogenannten „Best-of“ von fünf voneinander unabhängigen Texten, die zusammengestellt wurden, um dem Leser „Appetizer“ zu liefern, bin ich sehr skeptisch gegenüber. Ich bin kein großer Fan von Geschichtssammlungen und Romanen Auszüge zu entnehmen, gleicht einer Verstümmelung, die nur darauf zielen sich, falls dies noch nicht geschehen ist, die Romane in voller Länge zu Eigen zu machen.

Zunächst war ich mir nicht sicher, ob diese Geschichten, so wie sie im Inhaltsverzeichnis stehen, gelesen werden sollen oder, ob dies nach Lust und Laune geschehen darf.

Ich habe die Wahl getroffen, jeweils ein Buch in Angriff zu nehmen und dazu jeweils die Kapitel zu lesen.
llerdings verstehe ich nicht, warum du im Prinzip „Wespennest“ unter dem Titel „Sweet home – Der äußere Schein trügt“ eingebracht hast. Im Verhältnis zu den anderen Romanen ist dieser Teil der kürzeste. Außerdem ist der Roman weder erschienen, noch ist er fertig gestellt. Deshalb kann doch noch keine Auswahl des Romans getroffen werden?!

Wenn ich mich für einen Kauf der vorgestellten Bücher entscheiden würde (dabei habe ich „Sweet Home“ nicht berücksichtigt), dann wäre es „Liftgirl“, auch wenn es ein wenig unrealistisch ist, dass Jane sich entscheidet mit Peter spontan einen Quicky zu schieben und Zwillinge bekommt. Dann ist da noch ihr Ehemann Sasha, der im Ausland arbeitet, dessen Sekretärin sich in ihn verliebt. Doch ich finde es gut, dass der Leser ohne viel vom Roman gelesen zu haben, einen guten Überblick des Geschehens bekommt und es ist leicht im Fluss zu lesen. Aber ein paar Passagen sind etwas schnulzig.

Wer denkt, dass dieses Friede-Freude-Eierkuchen-Feeling anhält, der sei gewarnt. Hinter dem ganzen Roman verbirgt sich viel Tempo, unerwartete Schicksalsschläge und das Finale ist das Highlight. Doch diese Erkenntnis gewinnt der Leser / die Leserin erst beim Lesen des ganzen Buches.

Die Auszüge des Romans „Boys, Girls, Dance & Kiss“ konnten mich nicht fesseln. Das lag daran, dass Cleo Tagebuch über Erinnerungen führt, die verständlich sind, aber überflüssig. Das Kapitel „Ein Kessel buntes“ zum Beispiel hätte ich mir sparen können, denn die war meiner Meinung nach einfach langweilig bzw. langatmig, genauso wie das Kapitel „Alle Jahre wieder“. Ich frage mich, warum diese Kapitel der besseren Art sein sollen, um es in dieses Buch zu schaffen. Außerdem bin ich mit einigen Namen ihrer Ex-Freunde verwirrt, die innerhalb dieser Passagen auftauchen. Wer ist Pit III oder Laci?

„Cafe Olé“ ist leider auch nichts für mich. Zwar ist dies auch wieder wie alles, in einem lockeren Stil geschrieben, aber die Kapitel sind teilweise zu lang und langweilig. Außerdem ist das mit den Beziehungen der Protagonistinnen zu den Männern innerhalb der Kapitel nicht ganz zum Ausdruck gebracht worden, da einfach zu viele Kapitel fehlen und es nur Ausschnitte sind. Denn das Annie beispielsweise 3 Ehemänner hatte und sich derzeit wieder mit jedem gut versteht, kann man ja noch in Kapitel „Golden Girl“ nicht riechen. Den Titel des Romans kann ich auch nicht richtig mit den sechs Kapiteln verbinden, ich denke da muss man schon den ganzen Text lesen.

Almanach – davon habe ich bisher noch nie gehört und war gespannt, was sich dahinter verbirgt. Leider sind es nur 3 Artikel, und ich habe mir unter „Wie definiert Frau von heute die Spezies Mann?“ mehr vorgestellt, als eine Aufzählung von Begriffen, die Männern nachgesagt werden. Schließlich verspricht die Überschrift eine Definition.

„Die schönste Nebensache der Welt“ fand ich besser, da die Eigenarten des Küssens der verschiedenen Nationalitäten beschrieben und auf die Muskelanzahl eingegangen werden. Ebenfalls sind die Gedichte von deutschen Schriftstellern gut gewählt.

„Das Jahrzehnt auf der Überholspur“ weckte bei mir Erinnerungen über Politik, Sport und Entertainment wach, die längst vergessen zu sein schienen. Allerdings sind so viele Gedanken an die 90er aneinandergereiht, dass es zu viel wird und schnell wieder in Vergessenheit geraten.

Fazit:

Alles in allem würde ich sagen, ist das eher ein Buch für Leser ist, die bereits alle Bücher gelesen haben oder die sich noch nicht sicher sind, welchen Roman sie sich letztendlich kaufen sollen.

Ich bin noch immer der Meinung, dass die Auswahl von Textpassagen, diese Romane eher kaputt machen, als mich anregen, einen zu kaufen. Da die meisten Kapitel mich nicht überzeugen konnten, gibt es von mir nur 2 Sterne.

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