Corina Vogtländer Wespenhaus

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Inhaltsangabe zu „Wespenhaus“ von Corina Vogtländer

Ein mysteriöser Autounfall ... Makabre Überfälle auf Seniorinnen … Eine halbnackte Leiche ... Alle Spuren führen zu den Bewohnern eines elfgeschössigen Hochhauses im schönen Vogtland ... Je weiter die Ermittlungen voranschreiten, geraten die Beamten Etage für Etage in ein Wespennest von widersprüchlichen Aussagen. Ein Labyrinth menschlicher Konflikte, Irrwege der Liebe, Intrigen und sexueller Neigungen ... Ein moderner Krimi, eingebettet in die Love-Story der Hauptkommissare Andrea Schöne und Volker Nett. Brisante Themen mit Tiefgang. Rasante Szenenwechsel. Ein verblüffendes Ende ... Spannungsgeladen! Spitzzüngig! Humorvoll!

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  • Rezension zu "Wespenhaus" von Corina Vogtländer

    Wespenhaus

    Ani

    16. June 2010 um 17:28

    Nico Hegner ist mit seinem Wagen unterwegs. Hinter ihm fährt ein rücksichtsloser Drängler. Nico fühlt sich bedroht und ist erleichtert, als er endlich von diesem Wagen überholt wird. Doch plötzlich schert ein weiteres Fahrzeug hinter ihm aus und setzt zum Überholen an. Im nächsten Augenblick wird Nico an der Fahrerseite gerammt. Er kommt mit seinem Wagen von der Straße ab und verunglückt schwer. Der Verursacher kann unerkannt entkommen. Obwohl die Hauptkommissare Andrea Schöne und Volker Nett ihren aktuellen Fall, die Suche nach einem Täter, der Seniorinnen überfällt und misshandelt, noch nicht abgeschlossen haben, werden sie mit der Aufklärung des mysteriösen Autounfalls betraut. Ihre Ermittlungen führen sie in ein elfstöckiges Wohnhaus im Städtchen Vogtlandgrün. Denn dort, im Punkthaus Nr. 4, hat das Unfallopfer seinen Wohnsitz. Andrea Schöne und Volker Nett wollen sich ein Bild von Nico Hegners häuslichem Umfeld machen und nehmen deshalb die Bewohner genauer in Augenschein. Dabei verstricken sich einige Bewohner in Falschaussagen und die beiden Hauptkommissare kommen lange verborgenen Geheimnissen auf die Spur. Im Punkthaus Nr. 4 trügt der äußere Schein, doch Andrea Schöne und Volker Nett lassen sich nicht in die Irre führen. Volker Nett hat sogar das unangenehme Gefühl, dass seine Kollegin Andrea Schöne ihr ganz eigenes Geheimnis hütet. Als dann auch noch die Prostituierte Lisa Müller ermordet im Punkthaus Nr. 4 aufgefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse... Meine Meinung Aufgrund des Klappentextes erhoffte ich mir ein spannendes Lesevergnügen. Doch leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Da ich diesen Roman als Rezensionsexemplar erhalten habe, konnte ich mich dazu überwinden, das gesamte Exemplar zu lesen. Denn sonst hätte ich das Buch bereits nach wenigen Seiten entnervt abgebrochen. Die Handlung wird im Präsens erzählt. Das war für mich schon gewöhnungsbedürftig, doch bereits nach wenigen Seiten hatte ich mich eingelesen und kam damit gut zurecht. Weniger leicht fiel mir dagegen der Einstieg in die eigentliche Handlung. Schon bei der Einführung der zahlreichen Protagonisten verlor ich recht schnell den Überblick. Das lag an den relativ kurzen Kapiteln und den schnell wechselnden Perspektiven. Bevor ich die besonderen Merkmale der jeweiligen Person zuordnen konnte, wechselte das Geschehen zur nächsten Persönlichkeit. Mit dem Schreibstil der Autorin konnte ich mich leider nicht anfreunden. Das ist allerdings mein persönliches Empfinden und andere Leser mögen da vielleicht ganz anders urteilen. Doch auf mich wirkten die eigenwilligen Wortschöpfungen keinesfalls spitzzüngig, kreativ und humorvoll, sondern eher abschreckend. Wenn sich nur eine der handelnden Personen dieser merkwürdigen Wortwahl bedient hätte, dann hätte ich dies als Eigenart dieser Figur hingenommen. Dass jedoch alle Personen, insbesondere die Jugendlichen, sich so ausdrücken, erschien mir nicht besonders glaubwürdig. Bei der Zeugenbefragung einiger Jugendlicher kommt es zum Beispiel zu folgenden Sätzen: " Warum winken sie gleich mit einem Zaun, eine Latte hätte es auch getan..." Übrigens, dass das "Sie" in diesem Satz kleingeschrieben ist, ist kein Tippfehler meinerseits. Diese Schreibweise in der wörtlichen Rede zieht sich so durch das gesamte Buch. Ein weiteres Beispiel: "Wir sind sozusagen als Engel der Barmherzigkeit in dieser Nacht unterwegs gewesen", oder: " Wir sind Samariter der gehobenen Kategorie für baumelnde Genitale....", so ein gestochenes Geschwafel habe ich noch nie aus dem Mund der Teenager-Generation gehört und deshalb konnten mich die Protagonisten und ihre Dialoge einfach nicht überzeugen. Der eigenwillige Satzbau hemmte meinen Lesefluss noch zusätzlich, sodass mich die Geschichte keinen Moment fesseln konnte. Nach einer spannenden Kriminalhandlung suchte ich vergeblich, da die Erzählung gleichmäßig vor sich hin plätscherte. Wenn das einen modernen Krimi ausmacht, dann bleibe ich doch lieber beim Altbewährten. Normalerweise fallen mir Rechtschreib- und Grammatikfehler beim Lesen zwar auf, doch meistens lese ich achtlos darüber hinweg. Ich bin selbst nicht perfekt und kann deshalb auch Fehler verzeihen. Da sie in diesem Buch jedoch gehäuft vorkommen, konnte ich sie irgendwann nicht mehr wohlwollend ignorieren. Bisher habe ich angenommen, dass ein Roman, vor dem Druck durch zahlreiche Hände geht und Fehler dieser Art bemerkt und beseitigt werden. Doch leider ist das bei diesem Exemplar nicht passiert und bei einem regulären Verkaufspreis von 16,00 Euro bin ich mehr als enttäuscht. Wenn zum Beispiel ein Pferd von hinten aufgezäunt (!) wird und der Ermittler Manfred Merkel konsequent als Colombo-Manne ( in Bezug auf die Krimiserie "Columbo" mit u!) bezeichnet wird, dann kann man wohl kaum von kleinen Schwächen sprechen. Auch die verwendete Schreibweise "mit Nichten" anstatt "mitnichten" stürzte mich zunächst in große Verwirrung, da ich mir nicht erklären konnte, wo denn nun so urplötzlich die Verwandtschaft herkam. Ich könnte noch zahlreiche Beispiele aufführen, doch das würde meine Rezension nur unnötig in die Länge ziehen. Die Liebesgeschichte, zwischen den Hauptkommissaren Andrea Schöne und Volker Nett, konnte mich leider nicht berühren und auch das Geheimnis der schönen Andrea machte mich nicht wirklich neugierig. Die Auflösung war zwar verblüffend, hier hatte der Klappentext also wirklich nicht zu viel versprochen, aber nicht unbedingt glaubwürdig. Insgesamt war ich von diesem Testlese-Abenteuer sehr enttäuscht und bin froh, dass ich für dieses Leseerlebnis kein Geld zahlen musste.

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  • Rezension zu "Wespenhaus" von Corina Vogtländer

    Wespenhaus

    Katharina70

    06. June 2010 um 23:14

    Mit viel Mühe konnte ich mich überwinden, die ersten 50 Seiten des Buches zu lesen. Jedoch habe ich es dann in den Abfalleimer geworfen, weil ich noch nie so etwas Schlechtes im Bereich der Literatur gelesen habe. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand die deutsche Sprache auf so grausame Art und Weise misshandelt, ja beinahe vergewaltigt. Es werden Worte erfunden, welche völlig sinnfrei sind. Sätze gebildet, die ebenfalls keinen Sinn machen. Die angebliche "Kriminalgeschichte"... ist keine! Von Spannung, Crime usw. ist keine Spur vorhanden, selbst wenn man mit einer Lupe suchen würde. Die Namen der Protagonisten - Schön, Nett, Lachen, usw. - selbst in den kitschigsten Liebesromanen, habe ich dergleichen noch nicht gefunden. Ich habe noch nie eine so oberflächliche Beschreibung von Personen gelesen. Die Dialoge waren völlig irreal. Kein Mensch spricht so. Sie hat Jugendliche in ihrem Buch beschrieben. Egal wo ich bis jetzt war, auf der Straße, zuhause oder in der Schule, ich habe noch nie Jugendliche so sprechen hören. Es liegt hier der Verdacht nahe, dass die Schreiberin keine eigenen Kinder hat und auch sonst keinerlei Kontakt zur jungen Generation, denn sonst wüsste sie, wie sich die Jugend von heute unterhält. Und da Wissenslücken vorhanden sind, wird sich krampfhaft etwas aus den Fingern gesaugt, was völliger Schwachsinn ist. Es tauchen u.a. Sätze auf wie : "ächzende Risse in der Ehe-Decke" oder"Allianz ihrer Partnerschaft" oder "aufflammende Rädchen des Universums".... usw. Die Schreiberin wirft nur so mit Ausdrücken - z.T. selbst erfundenen - um sich. Eine Allianz ist übersetzt eine Partnerschaft... sie schreibt also die "Partnerschaft ihrer Partnerschaft". An dieser Stelle und auch an vielen anderen auch, fragt man sich, ob der Schreiberin überhaupt die Bedeutung der Worte bewusst ist. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand eine so überdrehte, verquorrene und völlig unausgegorene Wortwahl benutzt. Das Buch hat niemals - noch nicht mal aus 100 km Entfernung - einen Lektor gesehen, geschweige denn ein Korrekturat durchlaufen. Es wimmel nur so vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Von der richtigen Zeichensetzung will ich erst gar nicht anfangen zu sprechen. Klar, kann es mal vorkommen, dass man sich vertippt oder ein Wort falsch schreibt, aber wenn auf einer Seite mehr als 20 dieser Fehler sind, dann ist das eine Frechheit. Und dann dafür auch noch 16 Euro verlangen. Wie man so etwas zwischen zwei Buchdeckeln drucken konnte, wird mir auf ewig schleierhaft bleiben. Selbst bei schlechten Büchern habe ich noch nie bereut Geld dafür ausgegeben zu haben. Aber hier bereue ich jeden einzelnen Cent. Im Normalfall verkaufe ich Bücher als gebraucht weiter, aber hier würde ich mich in Grund und Boden schämen, wenn ich es auf eBay oder woanders zum Kauf anbieten würde. Das kann man niemanden zumuten. Die Autorin - und ich verwende diesen Begriff "Autorin" nur im weitesten Sinne - sollte sich einen anderen Job suchen, denn Bücher schreiben oder Geschichten erzählen kann sie definitiv nicht. Ich empfehle der Dame dringend einen Deutschkurs zu besuchen.

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