Corinna Antelmann

 3,9 Sterne bei 36 Bewertungen
Autorin von Saskias Gespenster, Der Rabe ist Acht und weiteren Büchern.
Autorenbild von Corinna Antelmann (©Ulli Engleder / Quelle: Mixtvision)

Lebenslauf von Corinna Antelmann

Corinna Antelmann wurde 1969 in Bremen geboren und studierte Kulturwissenschaft und Ästhetik in Hildesheim. Nach ihrem Diplom arbeitete sie als Drehbuchautorin, Regieassistentin und Dramaturgin, war Headwriterin der Trickompany Hamburg und leitete die Jugendtheatergruppe der theaterwerkstatt Hannover. Für ihr Jugendbuch „Der Rabe ist Acht“ erhielt sie das Mira-Lobe-Stipendium des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. 2013 wurde sie für das Buch mit dem Frau Ava Literaturpreis ausgezeichnet. Heute arbeitet Corinna Antelmann als freie Autorin und Lehrbeauftragte für Storytelling. Sie lebt in Linz.

Alle Bücher von Corinna Antelmann

Cover des Buches Saskias Gespenster (ISBN: 9783947066414)

Saskias Gespenster

 (9)
Erschienen am 31.10.2020
Cover des Buches Der Rabe ist Acht (ISBN: 9783944572055)

Der Rabe ist Acht

 (9)
Erschienen am 12.03.2014
Cover des Buches Im Schatten des Mondes (ISBN: 9783947066155)

Im Schatten des Mondes

 (6)
Erschienen am 15.03.2018
Cover des Buches Saskias Gespenster (ISBN: 9783940078940)

Saskias Gespenster

 (4)
Erschienen am 17.03.2016
Cover des Buches Urlaub ahoi (ISBN: 9783702238414)

Urlaub ahoi

 (3)
Erschienen am 01.03.2020
Cover des Buches Spieglein, Spieglein (ISBN: 9783702238001)

Spieglein, Spieglein

 (3)
Erschienen am 01.07.2019
Cover des Buches VIER (ISBN: 9783903061101)

VIER

 (1)
Erschienen am 23.02.2015
Cover des Buches Drei Tage drei Nächte (ISBN: 9783902711779)

Drei Tage drei Nächte

 (1)
Erschienen am 19.02.2018

Neue Rezensionen zu Corinna Antelmann

Cover des Buches Saskias Gespenster (ISBN: 9783947066414)Elfy_Shadowhearts avatar

Rezension zu "Saskias Gespenster" von Corinna Antelmann

Herzzerreißend, spannend und zutiefst bewegend.
Elfy_Shadowheartvor 4 Monaten

Dieses Buch hält so viel bereit.
Es erzählt von Freundschaft, von Familie, vom glücklichsein, von Trauer, Verlust, von Leben und Tod. Keine Gefühlslage kommt zu kurz.
Die Autorin erzählt die spannende Geschichte eines jungen Mädchen, welches sich durch einen großen Verlust näher am Tod, als am Leben befand. Ihr Schmerz war so groß, dass sie keine Lebensfreude mehr zu empfinden schien. Doch durch den liebenswerten Jungen Oskar, der sie auf ihrer abenteuerlichen, großartigen Reise begleitete, fand sie Freundschaft, neuen Mut und den Willen weiterzuleben.

Die Geschichte war wirklich sehr schön zu lesen und bewegte mich zutiefst.
Es war ein tolles und wirklich spannendes Leseerlebnis. :)

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Cover des Buches Saskias Gespenster (ISBN: 9783947066414)YumikoChan28s avatar

Rezension zu "Saskias Gespenster" von Corinna Antelmann

Wenn dir deine eigene Fantasie das Leben rettet... <3 <3 <3
YumikoChan28vor 4 Monaten

Auf sehr emotionale, aber gleichzeitig auch einzigartige Weise erzählt uns Corinna Antelmann in Ihrem Jugendroman Saskias Gespenster, die Geschichte einer außergewöhnlichen Zwölfjährigen, die versucht den Unfalltod ihrer Eltern zu verkraften und zu verarbeiten….

Inhaltsangabe:
Saskia hasst das Leben. Und sie hasst das Heim, in das sie nach dem Tod ihrer Eltern gesteckt wurde.
Vertrauen fasst die 12-Jährige allein zu einigen Gespenstern, die auf einem nahegelegenen Waldfriedhof hausen. Und sie auf die Idee bringen, dass ihre Eltern vielleicht doch noch leben, irgendwo. Sie bieten Saskia Unterstützung bei der Suche nach ihnen an. Allerdings nicht ohne Hintergedanken …
Und dann ist da noch Oskar, der Einzige aus dem Heim, den sie an sich heranlässt. Er will Saskia wieder auf die Seite des Lebens ziehen. Aber dann passiert etwas Unerwartetes. Und stellt Saskias aufkeimende Lebensfreude erneut auf den Prüfstand.

Die Hauptprotagonisten: ~VORSICHT SPOILER~

Saskia:
Saskia ist eine – für ihr Alter – sehr reife Zwölfjährige, die aber natürlich sehr unter dem Tod ihrer Eltern leidet und diesen Anfangs auch gar nicht wahrhaben möchte, weswegen sie immer wieder die unwiderruflichen Tatsachen verdreht.
Erst durch „ihre“ Gespenster und den Waisenjungen Oskar, lernt sie Stück für Stück wieder Freude am Leben zu haben…

Oskar:
Oskar ist ein Waisenjunge, den Saskia im Heim kennen lernt, in das sie von ihrer Tante, nach dem Tod ihrer Eltern, geschickt wird. Er ist ebenfalls zwölf Jahre alt, aber dennoch eben auch sehr reif. Als Erster, der sich wirklich mit Saskia anfreundet, hat er natürlich auch mit ihren „Macken“ zu kämpfen…

Ignaz:
Ignaz wohnt auf dem nahgelegenen Waldfriedhof und kann – genauso, wie Saskia – die Gespenster „sehen“
Er scheint sehr einsam. Was es aber genau mit seiner Vergangenheit auf sich hat, erfährt man erst nach und nach…


Die Gespenster:
Vladimir Antimpov, Ulrich Möckeberg, Anja Reineke, Georgina Henke und Ling. Sie haben allesamt noch etwas Wichtiges auf der Erde zu erledigen, wobei Saskia ihnen helfen soll.

Dr. Schäfer:
Dr. Schäfer ist der Heimleiter und auch für Saskias Gruppe als Betreuer tätig. Im Grunde hat er ein gutes Herz, das Saskia zu Beginn jedoch nicht unbedingt sieht...

Sebastian:
Sebastian ist Mitarbeiter im Heim und versorgt die Kinder und Jugendlichen vorrangig mit Essen. Zudem versucht er Ihnen immer als eine Art Freund zur Seite stehen...

Natalie:
Natalie ist Saskias Zimmergenossin im Heim und macht ihr das Leben, insbesondere am Anfang nicht gerade Leicht...

Meine Meinung: ~VORSICHT SPOILER~
Wenn ein zwölfjähriges Mädchen ihre Eltern verliert, in ein Heim kommt und man ihr ihre eigene Fantasie mitgibt, um sich selbst aus dieser (logischen) Trauer zu befreien, dann ist das im Grunde erst einmal nichts Außergewöhnliches. Wunderschön zwar, aber eben nichts gerade Neues. Kennt man es doch auch aus so einigen anderen Büchern...
Die deutsche Autorin Corinna Antelmann jedoch beschreibt das Thema „Trauer bei Kindern“ sooo sehr wunderschön, dass es für mich eben auch außergewöhnlich ist.
Saskia ist ein – für ihr Alter - sehr reifes Mädchen, dass in ihrer Traurigkeit erst einmal alles ablehnt, was neu, was anders ist. Sie kommt in eine für sie fremde Umgebung und weiß damit logischerweise zu Beginn nicht umzugehen.
Erst als sie auf dem nahegelegenden Waldfriedhof fünf Gespenster „kennenlernt“ und diesen hilft, - für sie – noch wichtige Aufgaben auf Erden zu erledigen, merkt sie – zwar langsam aber nach und nach, was in ihrem Leben wirklich zählt und wie sie es schaffen kann dieses auch ohne ihre Eltern weiterzuleben und wieder lieben zu lernen...
Und da sind wir bei dem Punkt, welcher diese Geschichte für mich nicht nur emotional und wunderschön macht, sondern sich eben auch von anderen Büchern dieser Art besonders abhebt.
Corinna Antelmann schaffte es, dass mich nicht nur mit Saskia, sondern eben auch mit jedem anderen Charakter, insbesondere ihrem besten Freund Oskar und den Gespenstern, eine tiefe Verbundenheit ereilte. Ich kann nicht mal genau sagen warum, doch jedes einzelne Schicksal hat mich sehr berührt und emotional ergriffen.
Oskar – das kleine Wiesel – als zweiter Hauptprotagonist war einfach großartig! Ich mochte ihn sehr. Gerade auch, weil er Saskia von Anfang an so akzeptierte, wie sie eben war und ihr – neben den Geistern – ein treuer und menschlicher Begleiter wurde...
Den Schreibstil der Autorin mag ich gar nicht richtig beschreiben, denn eigentlich hätte ich immer das Gefühl, diesem mit meinen Worten gar nicht erst gerecht zu werden. Ich versuche es trotzdem: Er war positiv auffallend, poetisch und einfach malerisch, weswegen ich es nach wie vor für eine bombastische Idee halten würde, wenn man aus Saskias Geschichte ein Bühnenstück machen würde...
Zudem hat mich das ganze Buch in sehr tolle Erinnerungen meiner Kindheit katapultiert. Ich fühlte mich in Saskias Gespenster mehr Zuhause, als bei jedem anderen Buch, dass ich bisher gelesen habe.

Mein abschließendes Fazit:
Die außergewöhnlich emotionale Geschichte einer Zwölfjährigen, der ihre eigene Fantasie das Leben rettet - Ich liebe dieses Buch! <3 <3 <3

Kommentare: 3
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Cover des Buches Saskias Gespenster (ISBN: 9783947066414)MissSophis avatar

Rezension zu "Saskias Gespenster" von Corinna Antelmann

ein unausweichliches Thema, welches uns alle irgendwann betrifft
MissSophivor 5 Monaten

Ein Jugendroman? Weit gefehlt. Es ist eine Geschichte über Trauer, Verlust, die jeden von uns betreffen wird.

Die 12-jährige Saskia verliert bei einem Autounfall ihre Eltern und kommt zunächst bei einer Tante unter, die aber nicht damit umgehen kann, wie Saskia die Tatsachen verdreht, um irgendwie weiterleben zu können. Daher wird sie zeitweilig in einem Heim untergebracht – eine Art psychologische Einrichtung. Dort trifft sie unter anderem auf Oskar.

Aber auf dem ortsansässigen Friedhof macht sie zudem die Bekanntschaft von Gespenstern. Was es mit denen auf sich hat und warum nur Saskia sie sehen kann, nicht aber Oskar, erfährt man am besten, wenn man das Buch liest und sich auf die stark emotionale Reise mit Saskia begibt.

Mir hat es unglaublich gut gefallen, wie das Thema Trauer und Loslassen aufgegriffen wird. Es ist ein Teil des Lebens, der uns alle mal auf die eine oder andere Weise betrifft und viel zu selten wird darüber so „leichtfüßig“ geschrieben, wie in „Saskias Gespenster“. Es ist der Autorin gelungen Werte zu vermitteln: nämlich die Liebe zum Leben. 

Der Schreibstil ist flüssig und manchmal – wohl den jüngeren Leser*innen geschuldet – sind fast schon Slapstick-Einlagen eingefügt. Damit ist das Buch altersübergreifend – ansprechend, einfühlsam und nachdenklich machend. Mich hat es sehr zum Nachdenken gebracht und ich werde es gerne weiterempfehlen.


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Gespräche aus der Community

Passend zum Monat des Abschieds: In Saskias Gespenster geht es ums Loslassen. Trauern befähigt uns, nach einem Verlust die Balance wiederzufinden. Weiterzuleben und dem Leben mit Freude zu begegnen. In allem, was es bereithält. Dem Mädchen Saskia stehen dabei vermeintlich hilfreiche Gespenster zur Seite. Oder haben auch sie das Loslassen versäumt? Und: Möchtet ihr Print oder Ebook gewinnen?

Saskias Gespenster habe ich geschrieben, weil Tod und Trauer uns alle betreffen. Und Trauern zum Leben dazugehört. Gehören sollte? Im November gibt es drei offizielle Trauertage, um die Ruhe finden zu können, die für jedweden Abschied so nötig ist. Nur wer betrauert, kann das Leben auch wieder genießen. Oder? Übrigens: Ich kenne ein Mittel, das bei ungeweinten Tränen verabreicht wird. Damit das Leben mit allen Sinnen erfahren werden kann. Und damit ist nicht das Buch gemeint - obwohl ... Freue mich, das mit euch herauszufinden.

175 BeiträgeVerlosung beendet

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