Corinna Antelmann

 3,8 Sterne bei 42 Bewertungen
Autorin von Der Rabe ist 8, Saskias Gespenster und weiteren Büchern.
Autorenbild von Corinna Antelmann (©Ulli Engleder / Quelle: Mixtvision)

Lebenslauf von Corinna Antelmann

Corinna Antelmann wurde 1969 in Bremen geboren und studierte Kulturwissenschaft und Ästhetik in Hildesheim. Nach ihrem Diplom arbeitete sie als Drehbuchautorin, Regieassistentin und Dramaturgin, war Headwriterin der Trickompany Hamburg und leitete die Jugendtheatergruppe der theaterwerkstatt Hannover. Für ihr Jugendbuch „Der Rabe ist Acht“ erhielt sie das Mira-Lobe-Stipendium des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. 2013 wurde sie für das Buch mit dem Frau Ava Literaturpreis ausgezeichnet. Heute arbeitet Corinna Antelmann als freie Autorin und Lehrbeauftragte für Storytelling. Sie lebt in Linz.

Neue Bücher

Cover des Buches Der Rabe ist 8 (ISBN: 9783947066490)

Der Rabe ist 8

 (9)
Erscheint am 15.01.2023 als Taschenbuch bei Fuchs, Monika.

Alle Bücher von Corinna Antelmann

Cover des Buches Saskias Gespenster (ISBN: 9783947066414)

Saskias Gespenster

 (9)
Erschienen am 31.10.2020
Cover des Buches Im Schatten des Mondes (ISBN: 9783947066155)

Im Schatten des Mondes

 (8)
Erschienen am 15.03.2018
Cover des Buches Der Rabe ist 8 (ISBN: 9783947066490)

Der Rabe ist 8

 (9)
Erscheint am 15.01.2023
Cover des Buches Saskias Gespenster (ISBN: 9783940078940)

Saskias Gespenster

 (4)
Erschienen am 17.03.2016
Cover des Buches Jon und die vierte Zimtschnecke (ISBN: 9783958541795)

Jon und die vierte Zimtschnecke

 (4)
Erschienen am 09.02.2022
Cover des Buches Spieglein, Spieglein (ISBN: 9783702238001)

Spieglein, Spieglein

 (3)
Erschienen am 01.07.2019
Cover des Buches Urlaub ahoi (ISBN: 9783702238414)

Urlaub ahoi

 (3)
Erschienen am 01.03.2020
Cover des Buches VIER (ISBN: 9783903061101)

VIER

 (1)
Erschienen am 23.02.2015

Neue Rezensionen zu Corinna Antelmann

Cover des Buches Im Schatten des Mondes (ISBN: 9783947066155)
Freedom4mes avatar

Rezension zu "Im Schatten des Mondes" von Corinna Antelmann

Nicht mein Schreibstil...
Freedom4mevor 5 Monaten

Ich fand das Cover super schön, deshalb habe ich das Buch auch in die Hand genommen. Die Beschreibung hat mich dann total überzeugt. Thematisch ist es auf jeden Fall eine Geschichte gewesen, die mich anspricht.

Leider hat mir das Buch aber nicht gefallen, weil mir der Schreibstil überhaupt nicht zugesagt hat. Es war auch nichts, an das ich mich beim Lesen gewöhnen konnte...
Der Schreibstil war mir einfach zu blumig und von den Beschreibungen und Gedanken her, leben die Protagonist:innen in einer komischen Fantasiewelt.

 Hier einmal ein Auszug als Beispiel, sodass man weiß, was ich meine:
"Als Leo kaum eine halbe Stunde später über die Mauer springt, mit Enterhaken, gekonnt wie eh und je, von wegen unsportlich, empfangen ihn die Skulpturen als Komitee seltsamer Figuren, die sich grotesk verrenken und Augen haben anstelle der Ohren und zwei Nasen im Gesicht. Im Wind klirrend, stehen sie mitten auf der Wieso und recken ihre Glieder im verwunschenen Licht des Mondes, als führten sie ein Eigenleben, von denen nur der schwarze Himmel weiß." (S. 27f)

Zu diesen Beschreibungen der normalen Situationen, kommen dann noch viele unmarkierte und uneingeleitete Traum- und Tagtraumszenen dazu. So weiß man teilweise nicht, ob etwas gerade wirklich geschieht und nur komisch beschrieben wird, oder ein Traum ist.
Generell hat der Schreibstil bei mir teilweise dazu geführt, dass ich nicht ganz wusste, was genau passiert. Statt all der Bilder und blumigen Metaphern hätte ich ab und an mal echte Beschreibungen gebraucht...

Durch den Schreibstil, habe ich einfach keinen Zugang zur Geschichte gefunden. Zu den Protagonist:innen habe ich so auch keine Bindung aufbauen können, denn man erhält keine inneren Monologe oder Einblicke in die Gedanken, sondern alles bleibt in diesem Stil geschrieben.
Außerdem kommen mir die Protagonist:innen nicht altersgerecht vor. Ich hatte das Gefühl, sie benehmen sich wesentlich jünger - eventuell soll sie das ausmachen, mich hat es leider nur zusätzlich gestört.


Fazit: Leider ist das Cover das Beste an dem Buch, das mir absolut nicht zugesagt hat. Der Schreibstil war einfach nicht mein Ding und für mich so sperrig und uneinladend, dass ich weder in die Geschichte noch zu den Charakteren gefunden habe.

Im Schatten des Mondes bekommt von  mir 1,7 (also gerundet 2) / 5 Sterne.

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Cover des Buches Jon und die vierte Zimtschnecke (ISBN: 9783958541795)
Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Jon und die vierte Zimtschnecke" von Corinna Antelmann

Eine ganz bezaubernde, sehr gefühlvolle aber auch fantasievolle Geschichte zum Thema ein Baby kommt in die Familie und verändert das Leben
Kinderbuchkistevor 7 Monaten

Eine anrührende, überraschende, fantasievolle Geschichte

über Zimtschnecken und Familienzuwachs

für Kinder ab 3 Jahren


Wenn ein Geschwisterkind in der Familie hinzu kommt verändert sich ganz viel und mitunter liegt der Fokus der Eltern etwas mehr bei dem neuen Erdenbürger. Wie der kleine Jon damit umgeht und sich fühlt, davon erzählt unter anderem diese wundervolle aber vor allem auch fantasievolle Geschichte, die nicht nur begeistert sondern auch die Fantasie anregt.

Jon liebt Zimtschnecken und deshalb geht er jeden Sonntag in der Früh und holt drei Zimtschnecken. Eine für seinen Vater, eine für seine Mutter und eine für sich selbst. Als dann seine kleine Schwester Jule geboren wird bringt er ganz selbstverständlich vier Zimtschnecken mit, doch  anstatt, das sich die Eltern freuen, dass er an seine kleine Schwester gedacht hat, schmunzeln sie. Es ist nicht böse gemeint als sie Jon sagten, dass Jule noch keine Zimtschnecken essen kann, dennoch macht es Jon traurig. Er nimmt die zwei Zimtschnecken und geht damit in den Garten. Betrübt setzt er sich unter einen Baum und überlegt laut, wer denn nun die zweite Zimtschnecke essen soll und da geschieht etwas sehr außergewöhnliches. Aus dem Baum kommt eine Stimme, und die würde die Zimtschnecke sehr gerne haben. Doch "seit wann können Bäume sprechen?" fragt Jon und bekommt eine noch seltsamere Antwort: "Das konnten Bäume schon immer"...."nur hört ihnen keiner zu....", sagte der Baum und der mag am allerliebsten Zimtschnecken. Also gab Jon die zweite Zimtschnecke dem Baum, der sich sehr darüber freute. Von da an kaufte Jon, zur Verwunderung der Eltern weiter jeden Sonntag immer vier Zimtschecken. Eine für seine Mutter, eine für seinen Vater, eine für sich und eine für seinen neuen Freund, dem Baum, der für ihn da war, mit im sprach, ihm zuhörte und die Leidenschaft für Zimtschnecken teilte. Jon besuchte den Baum aber nicht nur am Sonntag zum Zimtschneckenessen, wann immer die Eltern mit Jule beschäftigt waren besuchte der Kleine den Baum. Der Sommer kam und ging, der Herbst kam und der Winter. Jule wurde größer und der Baum veränderte sich. Im Frühling bekam der Baum dann wundervolle, sehr außergewöhnliche Blüten und nach den Blüten? Ja, dass glaubt ihr mir sowieso nicht, das müsst ihr euch ansehen. Und dann ist da ja noch Jule, die ist auch gewachsen, hat Zähne bekommen, kann schon etwas laufen. Langsam kann Jon etwas mit seiner Schwester anfangen und nicht nur weil sie jetzt schon kleine Zimtschneckenstückchen essen darf.

Einfühlsam erzählt Corinna Antelmann die Geschichte des kleinen Jon, dessen Welt sich durch die Geburt seiner kleinen Schwester verändert. Er genießt nicht mehr die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern, in der er sich eingerichtet hatte, in der er sich so behütet und wohl fühlte, dass er selbst schon Aufgaben übernahm. Das seine Eltern diese Dreisamkeit durch Jule veränderten und er etwas außen vor stand, war neu und ungewohnt für ihn. Auch hatte er es sich anders vorgestellt mit einer kleinen Schwester. Eine Baby, das keine Zimtschnecke essen konnte, oft schrie, in die Windel machte und für ihn irgendwie unnahbar war. Plötzlich sind da neue Gefühle, neue Abläufe, mit denen Jon erst einmal klar kommen lernen muss. Der Baum hört ihm zu, ist eine feste Konstante, der für Jon da ist und er teilt mit Jon die Liebe für Zimtschnecken. Das ist genau das, was Jon in dieser Situation braucht.

Faszinierend und emotional sind auch Thais Mesquitas zauberhaften Illustrationen. Mit warmen Farben fängt sie die Stimmungen und die Natur perfekt ein . Sie lenkt den Fokus des Betrachters immer auf genau das was gerade in der erzählenden Geschichte angesprochen wird. Es gibt wenig Ablenkung. Die Bilder sind sehr klar. Gerade diese Fokussierung schafft eine Nähe zum Protagonisten, in der sich Kinder wiederfinden können. Die ausdrucksstarke Mimik und Körpersprache der Figuren wird viel Platz eingeräumt, so dass man zu jeder Zeit sehr genau nachempfinden und verstehen kann, wie Jon sich gerade fühlt. Thais Mesquita kommt aus Brasilien. Auch wenn sie viele Jahre in Deutschland gelebt hat und hier studierte sind gerade ihre Geschichte sehr typisch für die südamerikanischen Illustrationsstil. Die runden Köpfe mit den markanten hübschen Nasen strahlen eine besondere Wärme aus, die wunderbar zu der Thematik passen genau wie der fantasievolle, wunderschön gezeichnete Baum. Ich persönlich liebe die südamerikanische Illustrationsweise sehr. Gerade in Geschichten für Kinder schaffen sie es diese, so wichtige Nähe, in Kombination mit dem Gefühl des Aufgehoben seins und der Faszination zu vermitteln.

Und so haben wir hier, ein ganz außergewöhnlich schönes Bilderbuch mit einer warmherzigen, einfühlsamen Geschichte und ebenso tollen Bildern, das nicht nur neuen großen Geschwistern gefallen wird.

Also, den Baum, den Jon da im Garten hat, den hätte ich auch nur zu gern, wenn jemand einem einmal begegnen sollte, sagt mir bitte Bescheid.

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Cover des Buches Jon und die vierte Zimtschnecke (ISBN: 9783958541795)
Buchzwergerls avatar

Rezension zu "Jon und die vierte Zimtschnecke" von Corinna Antelmann

Über die Veränderungen, die ein Geschwisterchen mit sich bringt
Buchzwergerlvor 8 Monaten

[unbezahlte Werbung]

Läuft euch bei dem Gedanken an Zimtschnecken auch das Wasser im Mund zusammen? Für mich bedeuten Zimtschnecken und eine Tasse Tee ein gemütliches Zusmmensein mit meiner Familie, ähnlich wie bei Jon im Buch.


Inhalt des Buches:

Jon kauft jeden Sonntag drei Zimtschnecken, eine für Mama, eine für Papa und eine für sich. Als seine kleine stupsnasige Schwester Jule geboren wird, kauft er eine vierte dazu, was bei den Eltern allerdings zu Gelächter führt, da das Baby noch keine essen kann. Traurig und verwirrt geht Jon mit seinen Zimtschnecken in den Garten und legt sich unter einen Baum, der prompt zu sprechen beginnt und von der Zimtschnecke kosten möchte. Von nun an kauft Jon jeden Sonntag vier Zimtschnecken und schenkt eine davon seinem neuen Freund, dem Baum, bis ein Wunder geschieht…


Gedanken zum Buch:

Diese Geschichte erinnert an ein Märchen, da am Ende etwas wortwörtlich Fantastisches passiert. 

Die Geschichte beginnt rührend mit einer wunderschönen Familientradition, nämlich einem sonntäglichen Zimtschneckenessen. Als die Familie sich durch die Geburt der Schwester Jule vergrößert, erhöht sich nach Jon logischerweise auch die Zimtschneckenanzahl. Die Eltern reagieren dabei wenig empathisch, dabei ist es doch lobenswert, dass der große Bruder seine kleine Schwester ganz selbstverständlich mit einbezieht. Daraufhin geht Jon allein und traurig in den Garten, bedauerlicherweise ist auch dann den Eltern nicht klar, dass sie ihren Sohn womöglich verletzt haben, also findet er Zuflucht bei einem sprechenden Baum. 

Die Geschichte zeigt auf, dass mit der Geburt eines Geschwisterchens die Großen oft übersehen werden, dabei ist es besonders wichtig, auf deren Gefühle, die dann auf natürliche Weise Achterbahn fahren, acht zu geben. Meist finden die älteren Geschwister dann Zuflucht bei jemand anderes oder wie hier auch in der Natur. Der Zimtschneckenbaum dankt es Jon allerdings, dass er ursprünglich auch an seine Schwester gedacht hat, in dem ihm am Ende anstatt Früchte Zimtschnecken wachsen. Mir wurde prompt klar: Ich will auch einen Zimtschneckenbaum in meinem Garten! 🤣 Ich hätte mir am Ende der Geschichte gewünscht, dass die Eltern ihren Fehler einsehen und Jon eine Entschuldigung oder zumindest Aufmersamkeit schenken, aber das bleibt leider aus.

Die Illustrationen sind in wunderschönen warmen Zimtschnecken-Farben gehalten, die sofort Lust auf ein heimeliges Zusammensein mit dieser Köstlichkeit machen. 


Fazit: Ein zimtschneckensüßes, fantasievolles Buch über die Veränderungen, die ein neues Geschwisterchen mit sich bringen.  


Herzlichen Dank an @mixtvision für dieses fantasievolle Rezensionsexemplar!

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Gespräche aus der Community

Passend zum Monat des Abschieds: In Saskias Gespenster geht es ums Loslassen. Trauern befähigt uns, nach einem Verlust die Balance wiederzufinden. Weiterzuleben und dem Leben mit Freude zu begegnen. In allem, was es bereithält. Dem Mädchen Saskia stehen dabei vermeintlich hilfreiche Gespenster zur Seite. Oder haben auch sie das Loslassen versäumt? Und: Möchtet ihr Print oder Ebook gewinnen?

Saskias Gespenster habe ich geschrieben, weil Tod und Trauer uns alle betreffen. Und Trauern zum Leben dazugehört. Gehören sollte? Im November gibt es drei offizielle Trauertage, um die Ruhe finden zu können, die für jedweden Abschied so nötig ist. Nur wer betrauert, kann das Leben auch wieder genießen. Oder? Übrigens: Ich kenne ein Mittel, das bei ungeweinten Tränen verabreicht wird. Damit das Leben mit allen Sinnen erfahren werden kann. Und damit ist nicht das Buch gemeint - obwohl ... Freue mich, das mit euch herauszufinden.

176 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Vielen Dank nochmal fürs mitlesen dürfen.

Meine Rezension auf Lovelybooks:

https://www.lovelybooks.de/autor/Corinna-Antelmann/Saskias-Gespenster-2695501025-w/rezension/2986337066/

Habe auch noch bei Amazon, Hugendubel und Thalia rezensiert.


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