Corinna Antelmann Saskias Gespenster

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Inhaltsangabe zu „Saskias Gespenster“ von Corinna Antelmann

Saskia hasst das Leben. Und sie hasst das Heim, in das sie nach dem Tod ihrer Eltern gesteckt wurde. Vertrauen fasst die 12-Jährige allein zu einigen Gespenstern, die auf einem nahegelegenen Waldfriedhof hausen. Und sie auf die Idee bringen, dass ihre Eltern vielleicht doch noch leben, irgendwo. Sie bieten Saskia Unterstützung bei der Suche nach ihnen an. Allerdings nicht ohne Hintergedanken … Und dann ist da noch Oskar, der Einzige aus dem Heim, den sie an sich heranlässt. Er will Saskia wieder auf die Seite des Lebens ziehen. Aber dann passiert etwas Unerwartetes. Und stellt Saskias aufkeimende Lebensfreude erneut auf den Prüfstand.

Spannende Geschichte um Leben und Tod

— Sabine_Hartmann
Sabine_Hartmann

Verlust, Leben und Tod liegen nahe beieinander! Gut dargestellte Gefühlswelt einer 12 Jährigen!

— MargareteRosen
MargareteRosen

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    Saskias Gespenster
    Sabine_Hartmann

    Sabine_Hartmann

    23. February 2017 um 10:38

    Saskia kommt nach dem Tod ihrer Eltern ins Heim. Auf dem Weg dorthin bemerkt sie ein Gespenst, weshalb sie so schnell wie möglich zum Friedhof zurückkehrt, um es zu besuchen.   Saskias Auftakt im Heim verläuft ungünstig. Ihr neues Zimmer soll sie mit einem Mädchen teilen, das ihr unmissverständlich mitteilt, dass sie unerwünscht ist. Dr. Schäfer, der Psychologe, will ihr helfen, über alles hinwegzukommen. Doch Saskia ist nicht bereit dazu. Sie beginnt, den Tod ihrer Eltern zu verleugnen - weil die Gespenster auf dem nahe gelegenen Friedhof ihr erzählen, dass es durchaus sein könnte, dass sie eigentlich Geheimagenten sind und untertauchen mussten, dass im Krankenhaus ein Fehler begangen wurde und andere im Grab liegen ... Deshalb willigt sie ein, mit einem Gespenst ins Krankenhaus zu fahren, um nach ihren Eltern zu suchen. Dass das Gespenst selbst auch noch etwas im Krankenhaus zu erledigen hat, begreift sie seiner ganzen Tragweite sehr spät. Doch trotzdem lässt sie sich nicht davon abhalten, weitere Ausflüge mit anderen Gespenstern zu unternehmen. Ihre Situation im Heim verbessert sich ein wenig, da sie Zutrauen zu Oskar fasst, einem Jungen in ihrem Alter, der seltsamer Weise mehr Freiheiten zu haben scheint als die anderen. Dann ist da noch Ignaz, ein Mann, der ebenfalls auf dem Friedhof haust. Plötzlich geschieht etwas völlig Unerwartetes, auf das ich aus Spoilergründen hier nicht näher eingehen will. Es verändert jedoch alles, Saskias Situation und ihre Einstellung zu Leben und Tod. Das Ende ist hoffnungsvoll. Als ich das Buch in den Händen hielt und den Titel las, fasste ich ihn im ersten Augenblick zweideutig auf, musste beim Lesen jedoch recht schnell feststellen, dass ich es mit echten Gespenstern (mit ihren ganz eigenen Regeln - sehr witzig) zu tun bekam. Die Autorin erzählt so beeindruckend von ihnen, dass man das Surreale schnell vergisst und ihr bereitwillig in diese Welt folgt. Die sehr persönliche Erzählhaltung (die Leserinnen und Leser erfahren alles, was Saskia denkt) führt zu einer großen Identifizierung mit der Figur Saskia, die das ganze Buch über auf der Suche ist, nach ihren Eltern, nach sich selbst, nach Freunden, nach einem Platz zum Leben. Die Autorin hält gekonnt die Waage zwischen surrealen und wirklichen Ereignissen, spielt immer wieder mit den Erwartungen des Lesers, lässt es anders kommen als gedacht und dann wieder doch nicht. Der Stil ist flüssig, lässt sich ganz hervorragend lesen und erzeugt einen Sog. Man möchte gern wissen, wie es weitergeht. Die Dialoge treiben die Handlung voran. Saskias Gedankenströme lassen sie sympathisch erscheinen und machen ihre Entscheidungen nachvollziehbar. Auch das Titelbild - schmutziggrüner Hintergrund, im Vordergrund ein Friedhof in Schwarzgrau, mit einer Hängematte zwischen den Grabsteinen, auf der ein Mädchen liegt in Rot - macht neugierig und passt hervorragend zum Titel. Ein wirklich rundum gelungenes Buch.

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  • Verlust, Leben und Tod liegen nahe beieinander!

    Saskias Gespenster
    MargareteRosen

    MargareteRosen

    13. November 2016 um 20:01

    Nicht nur mit Sterben und dem Umgang mit dem Tod setze ich mich in der Reihe „Leben, Sterben und Tod“ auseinander, sondern auch mit den oftmals schwierigen Fragen nach dem Weiterleben. Wie lebe ich mit dem Verlust als Zurückgebliebene? Wie schaffe ich es, wieder ein positives Leben zuführen? Weiterleben eben! Im März stellte Monika Fuchs mir gleich zwei Neuausgaben aus ihrem Verlag vor. „Lautlose Stufen“ von Inge Becher habe ich bereits vorgestellt. Heute sind „Saskias Gespenster“ von Corinna Antelmann die Hauptdarsteller. Über die Sehnsucht der Gespenster zur Erfüllung der Lebenden! Wenn ein Kind seine Eltern verliert, schwankt es zwischen Leben und Todsein. Wo gehört es hin? Die Liebe der Eltern noch einmal spüren, ist der größte Wunsch, obwohl dies nicht mehr möglich ist. Weiterleben in einer Welt, die einem alles genommen hat, wie soll das gehen? Auf diese Fragen gibt Corinna Antelmann in „Saskias Gespenster“ einfühlsame Antworten. alte Gräber Saskia ist Waise geworden. Sie muss ins Kinderheim und bleibt mit ihren Gefühlen und Ängsten allein. Der Gruppenleiter versucht alles mögliche, doch nur der Heimjunge Oskar kann sie erreichen. Auf dem nahem Friedhof begegnet Saskia Gespenstern. Menschen, die das Leben noch nicht loslassen können, obwohl sie gestorben sind. Sie wollen Saskia helfen und benötigen gleichzeitig ihre Hilfe. Genau wie die Gespenster hat auch Oskar ein Geheimnis, das er nicht mit Saskia teilen mag. Kapitel für Kapitel werden wir durch Saskias Gefühlswelt geführt. Erfahren, wie ein junges Mädchen mit dem Verlust der Eltern, einer neuen Umgebung und mit den eigenen Schuldgefühlen fertig wird. Das Buch ist so geschrieben, dass sich die vorgegebene Altersgruppe gut einlesen kann. Die Autorin übertreibt nicht in Sprache und Bildern, und doch ist die Geschichte spannend erzählt. Sie hat stille, traurige und mutmachende Momente. So können 12jährige das Buch alleine lesen bzw. als Buchprojekt in der Schule bearbeiten. Sehr schön finde ich auch die Erklärung eines der Gespenster, warum sie sich noch ans Leben klammern. Dies erleichtert Saskia, und bestimmt auch den jungen LeserInnen, das Verstehen wie Leben funktionieren kann. Fazit: Gut dargestellte Gefühlswelt einer 12 Jährigen! Nicht nur als Trauerbuch sondern als spannendes Abenteuerbuch und als Schullektüre geeignet. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Buch auch als Hörbuch, als Fernseh-Serie und Kino-Film Kinder und Erwachsene begeistern wird! Und hier könnt Ihr mein Interview mit Corinna Antelmann lesen: http://www.therapeutic-touch-west.de/2016/11/saskias-gespenster/

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  • Einfühlsam, mit kleineren Schwächen

    Saskias Gespenster
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    01. May 2016 um 20:00

    Saskia ist gerade mal 12 Jahre alt, als sie ihre Eltern bei einem Autounfall verliert. Das junge Mädchen denkt, sie habe ihn mitverursacht und zieht sich in dem Heim, in welchem sie fortan aufwachsen soll völlig zurück. Ihre Zimmernachbarin Natalie geht ihr sowieso auf die Nerven und mit dem Doktor des Heimes will sie erst recht nicht reden. Nur Oscar, ein eher unscheinbarer Junge, mit jeder Menge Flausen im Kopf schafft es zu ihr durchzudringen und sogar das eine oder andere Lächeln zu entlocken. Doch was hat es mit den Gespenstern auf sich, die Saskia auf dem Waldfriedhof begegnen. Die Gespenster, die nur sie zu sehen scheint und zu denen sie doch so viel Vertrauen aufbaut, dass sie sogar darüber nachdenkt, ob ihre Eltern vielleicht nicht tot, sondern doch noch am Leben sind. Oscar will sie wieder auf die Seite des Lebens ziehen und scheint auch damit Erfolg zu haben, bis etwas passiert, was Saskia doch wieder völlig aus der Bahn wirft.   Der Schreibstil der Autorin hat mir ganz gut gefallen. Man merkt deutlich, dass es auf die angeschriebene Altersklasse abgestimmt ist. Es ist verständlich geschrieben und baut eine gewisse Spannung auf, die für 12 - Jährige genau passend erscheint. Die Autorin hat auch die Gespenster so "ins Leben gerufen", dass man sie einfach gern haben muss und selbst als Leser, als junger Leser, auch verstehen kann, was es mit dem Leben und dem Tod auf sich hat. die Erklärungen, warum sich ein jedes , kleines Gespenst noch immer ein wenig an sein Leben klammert fand ich auch sehr gut geklungen und verständlich und haben mich so manches Mal sogar zum Schmunzeln bringen können.   Als kleinen Kritikpunkt muss ich aber auch sagen, dass mir Saskia manchmal nun wirklich nicht wie eine 12jährige vorkam. Oftmals wirkte sie erwachsener, als sie vielleicht sein musste. Dann hat man aber auch wieder gemerkt, dass sie eben noch so jung ist, gerade im Umgang mit Oscar und dessen Geheimnis. Manchmal war sie mir einfach ein wenig zu.. sprunghaft.   Oscar hingegen habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Er war einfach ein Junge, den man gern haben musste. Obwohl er ein Geheimnis mit sich rumträgt, was nur eine Person aus dem Heim zu kennen scheint, lässt er sich nicht unterkriegen und lässt nichts unversucht, um Saskia ein Stück seiner Lebensfreude abzugeben. Gerade im Umgang mit Saskias Geistern konnte er mich zum Schmunzeln bringen und ich glaube, ich habe mich sogar ein kleines bisschen in ihm wiedererkannt.   Die Thematik, welche sich mit Leben und Tod beschäftigt und dem, was sich dazwischen vielleicht befinden könnte, war kindgerecht und verständlich geschrieben. Der Schreibstil locker und leicht. Eine Mischung aus Spannung und etwas Humor hat es mir ermöglicht, über den kleinen Kritikpunkt mit dem Verhalten Saskias hinweg zu sehen. Ich bin mir sicher, dass es definitiv nicht das letzte Buch, was ich von Corinna Antelmann und auch aus dem Verlag von Monika Fuchs gelesen habe.

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  • Verlust, Leben und Tod liegen nahe beieinander!

    Saskias Gespenster
    MargareteRosen

    MargareteRosen

    21. April 2016 um 16:35

    Saskia ist Waise geworden. Sie muß ins Kinderheim und bleibt mit ihren Gefühlen und Ängsten allein. Der Gruppenleiter versucht alles mögliche, doch nur Oskar kann sie erreichen. Auf dem nahem Friedhof begegnet Saskia Gespenstern. Menschen, die das Leben noch nicht loslassen können, obwohl sie gestorben sind. Sie wollen Saskia helfen und benötigen gleichzeitig ihre Hilfe. Genau wie die Gespenster hat auch Oskar ein Geheimnis, dass er nicht mit Saskia teilen mag. Kapitel für Kapitel werden wir durch Saskias Gefühlswelt geführt. Erfahren, wie ein junges Mädchen mit dem Verlust der Eltern, einer neuen Umgebung und mit den eigenen Schuldgefühlen fertig werden muß. Das Buch ist so geschrieben, dass sich die vorgegebene Altersgruppe gut einlesen kann. Die Autorin übertreibt nicht in Sprache und Bildern, und doch ist die Geschichte spannend erzählt. Sie hat stille, traurige und mutmachende Momente. So können 12jährige das Buch auch alleine lesen bzw. als Buchprojekt in der Schule bearbeiten. Sehr schön finde ich auch die Erklärung eines der Gespenster warum sie sich noch ans Leben klammern. Dies erleichtert Saskia und bestimmt auch den jungen LeserInnen das Verstehen wie Leben funktioniert. Das Buch erinnert mich an "All die verdammt perfekten Tage" von Jennifer Niven. Dieses Buch ist für ältere Kinder/Jugendliche geschrieben. Doch von der Thematik sehr ähnlich. Fazit: Verlust, Leben und Tod liegen nahe beieinander! Gut dargestellte Gefühlswelt einer 12 Jährigen!

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  • Eine mittelmäßige Geschichte über Leben und den Tod.

    Saskias Gespenster
    Liss

    Liss

    16. April 2016 um 15:36

    Eine mittelmäßige Geschichte über Leben und den Tod.In Saskias Gespenster geht es um die 12-jährige Saskia, deren Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen sind. Eingewiesen in ein Heim mit anderen Waisenkindern versucht sie zu sich selbst und zum Leben zurück zu finden. Und diese Suche erscheint aufgrund ihrer besonderen Fähigkeit gar nicht mal so leicht. Denn sie kann Gespenster sehen. Gespenster, die zwar tot sind, mit dem Leben aber noch nicht so richtig abgeschlossen haben.Mit diesen Gespenstern freundet sich Saskia nach und nach an und lernt ihre Geschichten kennen, die sich allesamt als ein bisschen kurios herausstellen. An sich ist das Buch an der Thematik wirklich ernst und die Autorin hat die Geschichte gut verpackt, sodass man gar nicht so sehr merkt, wie schlimm Saskia auf einen Außenstehenden wirken mag. Für eine 12 Jährige finde ich Saskia allerdings seehr erwachsen. Die Art wie sie Gedanken ausspricht und auf Dinge reagiert. Es gibt Begriffe, die ich mit 12 noch nicht mal kannte. Und das hat mich oft vergessen lassen, dass sie so jung ist. Das war echt schade. Denn gerade als Kind ist es bestimmt schwierig ohne Eltern aufzuwachsen und damit umzugehen, plötzlich in ein Heim gesteckt zu werden. Des weiteren hat es mich gewundert, dass sie nie weint. Sie hat nicht 1 mal wegen ihrer Eltern geweint oder wegen anderen schrecklichen Dingen, die passiert sind. Ich glaube ich würde komplett durchdrehen und mich nur noch im Bett verstecken. Sich dann auch noch auf den Friedhof zu trauen ist echt mutig. Wäre die Protagonistin 15 oder 17 gewesen, hätte es auf mich irgendwie realistischer gewirkt. Aber mit 12 ist man eigentlich noch nicht so reif. Auf der anderen Seite ist sie in manchen Situationen Zu kindisch und ist einfach bockig und hat Lust auf nix. Abwechselns springt sie zwischen diesen beiden Facetten hin und her, sodass man sie kaum richtig einschätzen kann.Auch der Schreibstil hat mich leider nicht angesprochen und war ein bisschen emotionslos. Es wurde leider nicht aus der Ich-Perspektive erzählt, sodass es mir noch schwerer gefallen ist, mich in Saskia hineinzuversetzen. Fazit Ich bin sehr zwiespältig, wenn ich auf "Saskias Gespenster" zurückblicke. Mit der Protagonistin, die in ihrem Verhalten zwischen Zu jung und Erwachsen hin und her springt, bin ich leider nie wirklich warm geworden. Trotzdem war die Grundidee wirklich gut und die Thematik von Leben und Tod gut auf den Punkt gebracht. 3,5/5 Punkte.

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