Corinna Behrens

 4,6 Sterne bei 7 Bewertungen
Autorin von Indianer im Kopf, Golden Affair und weiteren Büchern.
Autorenbild von Corinna Behrens (©Corinna Behrens)

Lebenslauf von Corinna Behrens

Corinna Behrens, 1968 geboren, wuchs im Norden Deutschlands auf, die Nordsee vor der Haustür. Mit einundzwanzig zog es sie beruflich in den Süden und seitdem lebt sie in ihrer Traumstadt München. Sie liebt die Berge, vermisst jedoch manchmal auch die raue Seeluft.
Neben dem Schreiben ist Fußball ihre größte Leidenschaft. Lange Zeit hat sie selbst erfolgreich gespielt, später trainierte sie Frauen- und Juniorinnenteams.

Die ersten drei Romane der Autorin spielen im Umfeld des Frauenfußballs. Im dem Buch „Imke-Abseitsfalle“ geht es auch um das Thema Coming-out und Homophobie im Fußball.

„Solange es Mut braucht, sich zu outen, solange man Angst vor Ablehnung hat, ist in dieser Gesellschaft nichts in Ordnung“, sagt die Autorin und beschäftigt sich deshalb in ihren Büchern und Kurzgeschichten auch mit diesem Thema.

Botschaft an meine Leser

"Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich jeder jungen lesbischen Frau nur raten: Wenn Du zu  Dir stehst, wirst Du positiv durchs Leben gehen und die eigene Freiheit spüren. Sei Sichtbar!"  Deshalb stelle ich lesbische Frauen in den Mittelpunkte meiner Bücher.  Wir brauchen Geschichten, in denen wir uns wiederfinden.

http://www.corinnabehrens.de

 

Alle Bücher von Corinna Behrens

Cover des Buches Indianer im Kopf (ISBN: 9783940611451)

Indianer im Kopf

 (5)
Erschienen am 29.10.2018
Cover des Buches Golden Affair (ISBN: 9783959493444)

Golden Affair

 (1)
Erschienen am 13.12.2019
Cover des Buches Indianer im Kopf (ISBN: 9783940611635)

Indianer im Kopf

 (1)
Erschienen am 29.10.2018
Cover des Buches Imke - Abseitsfalle (ISBN: 9783847665410)

Imke - Abseitsfalle

 (0)
Erschienen am 07.02.2014
Cover des Buches Imke und die gestohlenen Trikots (ISBN: 9783847674030)

Imke und die gestohlenen Trikots

 (0)
Erschienen am 16.02.2014
Cover des Buches Imke, Träume - Tränen - Meistercup (ISBN: 9783939935476)

Imke, Träume - Tränen - Meistercup

 (0)
Erschienen am 31.07.2010
Cover des Buches Imke, Träume - Tränen - Meistercup (ISBN: 9783847674832)

Imke, Träume - Tränen - Meistercup

 (0)
Erschienen am 10.02.2014

Neue Rezensionen zu Corinna Behrens

Cover des Buches Golden Affair (ISBN: 9783959493437)Diana42s avatar

Rezension zu "Golden Affair" von Corinna Behrens

Mutiges Buch
Diana42vor einem Jahr

Durch Zufall habe ich diese wunderschöne Geschichte von Lara und Ilse entdeckt. Lara ist Anfang 30 und arbeitet in einer Goldschmiede. Sie verkörpert so all das was Ilse mit ihren 54 gar nicht ist: Lara hat raspel kurze Haare, gepierct und trägt Tattoos. Ilse: Hausfrau, vermögend, Mutter von 3 erwachsenen Kinder und verheiratet mit einem Mann, dem sein beruflicher Werdegang immer sehr wichtig war. Gleich zu Beginn der Geschichte fährt Ilse Lara ins Auto. so lernen sich die beiden Frauen kennen. Lara nimmt Ilse auf den Schock mit in ein Szene Cafe mit, was Ilse als konservative Dame etwas fremd ist. Irgendwas fasziniert Ilse an Lara...da finde ich hat die Autorin wirklich die "innere Zerrissenheit" von Ilse sehr gut beschrieben: "wie kann es sein, dass ich eine Frau toll finde..."....die beiden kommen sich näher und es entwickelt sich eine Romanze zwischen beiden Frauen. Achtung: Die Autorin beschreibt die Gefühle der beiden richtig toll, jedoch zur keiner Zeit zu arg: Keine überspannten Sexszenen oder wilde Fesselspiele...man taucht einfach ein in die Gefühlswelt der beiden Frauen, die sich aufeinander einlassen. Interessant finde ich das Umfeld der beiden Frauen: Lara, die erfährt, wie negativ ihre Freundinnen reagieren über ihre Gefühle zu einer 20 Jahre älteren hetero Frau und Ilse, die immer wieder mit Vorurteilen seitens ihrer konservativen "Freundinnen" zu kämpfen hat wenn es um das Thema gleichgeschlechtliche Liebe geht. Ich persönlich war wirklich begeistert von der Geschichte, ich hab echt mit gelitten, gelacht und gehofft....Ich gebe hier 5 Sterne da ganz viel Facetten in dem Buch beschreiben werden. Ein mutiges Buch und ich hoffe, dass die Autorin noch mehr Bücher dieser Art schreibt.

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Cover des Buches Indianer im Kopf (ISBN: 9783940611451)B

Rezension zu "Indianer im Kopf" von Corinna Behrens

Teilweise sehr lustig, teilweise sehr spirituell, aber immer spannend
blueevor 2 Jahren

Vielen Dank an die Autorin des Buches, die mir ein Exemplar als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat, was meine ehrliche Meinung nicht beeinflusst.

Zum Inhalt verweise ich gerne auf die Inhaltsangabe. Besonders gereizt haben mich an dieser Stelle der christliche Aspekt und die Verknüpfung zur indianischen Kultur.

Aufbau und Schreibstil:
Wir erleben die Geschichte überwiegend aus Jackies Sicht, die von der Autorin in der „Ich-Perspektive“ erzählt wird. Jackies Gefühlswelt ist völlig durcheinander und so manches Mal leidet man mit ihr mit, wie schrecklich ist es doch, wenn man unglücklich verliebt ist! Jackie sucht sich für die aufkommenden Probleme Hilfe bei ihrer besten Freundin, bei ihrem Ziehvater, der auch ihr alter Pastor ist und irgendwie auch ein bisschen bei ihrer Mutter. Ausgleich findet sie im Fußball. Diese Mischung macht Jacki sehr sympathisch, sie ist kein klassisches Supergirl und muss sich immer wieder durchsetzen, was ihr jedoch nicht allzu oft gelingt, weil ihr einfach oft geholfen wurde und wird. Wir lernen also eine Frau Ende 20 kennen, die noch nicht ganz so fest im Leben steht, wie sie das selbst manchmal glaubt und gerne hätte. Ich mag diese Eigenschaft sehr, so gelingt eine gute Entwicklung und man wächst gemeinsam mit Jacki und ihren Aufgaben. 

Andere Personen werden in der dritten Person beschrieben und erzählt was, nach einem kurzen drüber stolpern, dem Lesefluss aber auf keinen Fall einen Abbruch tut. Im Gegenteil, der Spannungsbogen bleibt erhalten und man lernt vor allem Mirjam doch ein bisschen besser kennen, als es ohne dieses Stilmittel möglich wäre. Die Passagen, in welchen Jacki nicht die Hauptrolle spielt bleiben aber kurz, generell haben die Kapitel eine angenehme Leselänge, so bleibt man gerne am Ball.

Die Charaktere:
Jacki ist eine sehr sympathische Protagonistin, die ich leider allzu oft schütteln wollte, manchmal hätte ich ihr ein bisschen mehr PoPo in der Hose gewünscht, was ihre Sexualität  und die Liebe zu Mirjam angeht. Besonders gut gefallen haben mir ihr Glaube und ihr öffentliches Bekennen zu Gott. Aber auch ihre Weitsicht auf andere Religionen und das zulassen zu anderen spirituellen Verbindungen machen sie echt und einfach mal „anders“ im Vergleich zu anderen Romanfiguren.

Mirjam bleibt leider bis zum Ende etwas blass, wenn ich mir auch ein Bild von ihr machen konnte. Sie wirkt einfach wie jemand, dem man gerne vertraut, warum Jacki sich in sie verliebt hat, bleibt Jackies Geheimnis, jedenfalls für mich. Aber, und das meine ich wirklich so, man muss auch nicht alles erklären können in der Liebe, insofern: Mein Fall wäre Mirjam nicht, aber Jacki wird schon ihre Gründe haben.

Die Nebenfiguren sind sehr gut gelungen, der Pastor ist ein klassischer Antagonist, den man der Autorin auf jeden Fall abnimmt (ich habe keine Sekunde daran gezweifelt, dass es genauso passiert sein könnte), aber hier besticht vor allem Monika. Sie ist der heimliche Held des Buches und ja, ich hatte drei Tage lang einen Ohrwurm von „The Spirit Of The Hawk“, besten Dank dafür *grins*. Auch der alte Pastor und vereinzelte Kollegen kommen durchaus gut ausgearbeitet daher. Die Männer um Jacki herum sind leider etwas „aus der Bahn geraten“, sie verhalten sich doch arg böse und „übertrieben männlich“, aber es gibt natürlich nichts, was es nicht gibt.

Spannungsbogen:
Ich konnte das Buch gut so weglesen, ich musste mich zu keiner Zeit dazu überreden weiter zu lesen. Auch wenn man es mal beiseitelegt, ist man sofort wieder im Geschehen. Aber eigentlich will man das Buch nicht für längere Zeit weglegen, dafür schreibt die Autorin viel zu kurzweilig und zu mitreißend!

Kritik:
Auch wenn Homosexualität in der Kirche immer noch ein Problem ist und in einer Kleinstadt sowieso, fand ich die Reaktionen doch etwas hinterher in unserer Zeit. Es ist so gar keiner out in ihrer direkten Umgebung, das fand ich schade. Ein klein wenig mehr Offenheit hätte der Geschichte gut getan.
Ohne zu spoilern: Dafür, dass Jacki so verliebt ist, bemerkt sie etwas entscheidendes eindeutig viel zu spät, sie ist ein bisschen zu blind für meinen Geschmack. (Ein kleiner Thriller ist auch noch eingebaut.)

Fazit:
Ein tolles Buch, das großen Spaß bereitet und einen das eine oder andere Mal auch verzweifeln lässt, einen aber auch darin bestärkt, Gott einfach mal anzunehmen oder über seine Existenz nachzudenken. Danke für viele schöne Lesestunden. Die 4 Sterne sind wirklich nur ganz, ganz eng an den 5 Sternen vorbeigeschrammt…

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Cover des Buches Indianer im Kopf (ISBN: 9783940611635)B

Rezension zu "Indianer im Kopf" von Corinna Behrens

24 mal Spaß haben und mitfiebern
blueevor 2 Jahren

Aufbau und Schreibstil:
Wie auch in „Indianer im Kopf“, wird die Geschichte abwechselnd aus Jackies Sicht und der Sicht einer anderen Person, dieses Mal ausschließlich Monika, erzählt. Jackie tritt wieder als „Ich-Erzählerin“ auf, Monika wird in der dritten Person geschrieben. Man findet sich daher sofort wieder im „großen“ Roman wieder, toll, dass der Stil hier fortgesetzt wird. Auch wenn wir Jackie ganz persönlich und intim erleben, fühlte ich mich Monika nicht weniger nah. Hier wird die Geschichte unterhaltsam und lebhaft weitererzählt.

Monika rückt dieses Mal in den Mittelpunkt, sie hat ihren Medizinbeutel und die Verbindung zu ihren Indianern Spirit Hawk und Maphea verloren und hofft durch Jacki, ausgerechnet einen Tag vor dem Heiligen Abend, die Verbindung wieder herzustellen. Jackie ist, ganz beste Freundin, schnell auf dem Weg und los geht eine turbulente Reise auf der Suche nach dem Medizinbeutel, interessante, unheimliche und spirituelle Begegnungen inklusive.

Charaktere: 
Jackie und Monika kennen wir schon aus „Indianer im Kopf“ und dieses Mal ist Mirjam, Jackies Lebensgefährtin, wenn auch nur kurz dabei, etwas lebhafter dargestellt als im eigentlichen Roman. Es werden einige neue Figuren vorgestellt, Helfer, Bösewichte und Tiere, die eine spannende Rolle spielen. Allesamt gut und präzise dargestellt, was bei der Kürze der Geschichte schon eine Leistung ist!

Spannungsbogen:
Ursprünglich dachte ich, bei so einer kleinen Geschichte kann man nicht viel Handlung einbauen, ohne, dass es aufgesetzt wirkt und war umso gespannter, wie die Autorin das umsetzen wollte. Natürlich werde ich nicht mehr zum Ende verraten, aber großes Lob, die Geschichte war rasant, spannend, gut ausgearbeitet und hat mich schwer begeistert. Es machte einfach unheimlichen Spaß zusammen mit Monika und Jacki einen Medizinbeutel zu suchen!

24 Türchen
Bis zum 08.12. habe ich es ausgehalten, jeden Abend nur ein Kapitelchen zu lesen, was ja Sinn und Zweck des ganzen war. Aber dann dachte ich mir, es wäre ja schade, die Rezension nicht schon vor Weihnachten zu veröffentlichen und so konnte ich mich selbst ein bisschen beschubsen! Die Geschichte macht in Stückchen genau so viel Spaß wie im Stück. Wer mag, kann auf der Titelseite die Symbole für die einzelnen Kapitel suchen, oder man ist ein klein wenig fauler und guckt hinten, welchem Tag welches Bild zugeordnet ist. (Im Buch suchen muss man dann trotzdem selbst, was echt toll ist.)

Kritik:
Tja, bis Kapitel 23 dachte ich noch, ich hätte welche, weil es doch eigentlich gar nicht möglich ist, in einem Kapitel das Ende zu erklären, aber ich wurde eines besseren belehrt. Ich könnte jetzt sagen, es war zu kurz (ich hätte noch ewig weiterlesen können), aber „Einen Medizinbeutel verliert man nicht“ besticht eben durch die Kürze und funktioniert so, wie Corinna Behrens es geschrieben hat, perfekt. Nein, ich habe nichts zu meckern.

Fazit:
Ein tolles Buch, nächstes Jahr werde ich es so lesen, wie es vorgesehen ist. Mein Tipp: Einfach mal auf die Geschichte einlassen, geht sogar, ohne „Indianer im Kopf“ gelesen zu haben. (Sollte man trotzdem, lohnt sich nämlich.) 

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Zusätzliche Informationen

Corinna Behrens wurde am 27. Februar 1968 in Wilhelmshaven (Deutschland) geboren.

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