Corinna Neuendorf Die Rebenprinzessin

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Inhaltsangabe zu „Die Rebenprinzessin“ von Corinna Neuendorf

Rheingau im 15. Jahrhundert. Der verwitwete Graf von Katzenburg, der nach einer schlechten Ernte um die Existenz seines Weinguts kämpfen muss, möchte seine schöne Tochter Bella gewinnbringend mit einem Günstling des Königs verheiraten. Die junge Frau willigt angesichts des drohenden Verlustes des geliebten Weinguts ein. Als jedoch ein neuer Knecht an den Hof kommt, findet sie in ihm – entgegen aller Vernunft – die Liebe ihres Lebens. Was Bella nicht weiß: Martin ist kein einfacher Knecht. Und er weiß um ein Geheimnis, das den Familienbesitz der Familie von Katzenburg retten könnte…

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  • Die Rebenprinzessin

    Die Rebenprinzessin
    Ikopiko

    Ikopiko

    24. April 2015 um 13:29

    Das Cover des Taschenbuches zeigt eine junge Dame, die inmitten von Rebstöcken ein Glas Wein hält. Es ist passend zum Roman. Leider lässt sich jedoch der goldfarbene Titel sehr leicht vom Buch lösen. Nach dem Lesen waren einige Buchstaben bereits teilweise zerstört. Corinna Neuendorf hat einen wunderbaren Roman um Liebe, Verrat und Wein geschrieben. Bella, die junge Tochter des Grafen von Katzenburg wächst nach dem Tode ihrer Mutter in einem Kloster auf. Ihr verbitterter Vater holt sie im heiratsfähigen Alter zurück auf seine Burg, um sie mit dem Fürsten von Hohenstein zu vermählen. Fürst von Hohenstein besitzt gute Verbindungen zum König, was sich auch positiv auf das Weingut des Grafen von Katzenburg auswirken könnte. Der Fürst von Hohenstein ist jedoch ein wahres Ekel. Ihm geht es bei der Hochzeit lediglich um seinen Profit. Sein verschwenderischer Lebenswandel verschlingt Unsummen. Durch die Heirat will er seine Finanzen aufbessern. Der Mensch Bella interessiert ihn nicht. Ihre aufmüpfige Art will er mit der Peitsche zähmen. Sein Vergnügen holt er sich bei drallen Mägden. Als er dann noch versucht, Bella zu vergewaltigen, eskaliert die Lage. Martin, etwa in gleichem Alter, ist der Sohn von Gernot von Bärenwinkel. Eigentlich studiert er Jura in Italien, tatsächlich „studiert“ er jedoch den Wein und die Frauen. Auch er wird von seinem Vater zurück auf die Burg gerufen. Sein Vater zwingt ihn, die Rolle eines Knechts auf der Burg von Katzenburg zu spielen und so herauszufinden, was das Geheimnis des Erfolgs es Grafen ist. Gleich am ersten Abend auf der Burg begegnet er durch Zufall Bella. Dass es sich dabei um die Grafentochter handelt und nicht um eine Magd, erfährt er erst später. Auch lässt er Bella im Unklaren über seine tatsächliche Herkunft. Zwischen Bella und Martin entwickelt sich eine Romanze, die Höhen und Tiefen überwinden muss. Immer besteht zudem die Gefahr der Zwangsvermählung mit dem Fürsten von Hohenstein. Im Grunde genommen handelt es sich hier um einen historischen Liebesroman wie viele andere auch. Reich verliebt sich in arm, es werden ihnen viele Steine in den Weg gelegt, am Schluss gibt es ein Happy End. Jedoch ist auch hier der Weg das Ziel. Auch wenn von Anfang an klar ist, dass sich Bella und Martin kriegen, ist der ganze Roman in sich spannend und die einzelnen Geschehnisse sind nicht vorhersehbar. Bellas Verzweiflung über die Heirat mit dem Fürsten und die daraus resultierende Aufmüpfigkeit werden mitgelebt. Martin, der zunächst als Lebemann dargestellt wird, entwickelt sich zum Kämpfer. Alle Umstände, die ihre Liebe behindern, sind durchaus real beschrieben und nicht übertrieben. Immer wieder kommt die Liebe zu den Weinbergen durch. Corinna Neuendorf hat die Weinberge, die Burgen, die Lahn und die Entfernungen zu den nächsten Dörfern so liebevoll beschrieben, dass man versucht ist, auf einer Landkarte die Orte zu suchen. Den Klappentext wird die Autorin nicht selbst verfasst haben. Die Katzenburg kämpft nicht um die Existenz und Bella willigt nicht in die Heirat mit dem Fürsten ein. Der Klappentext ist schlichtweg falsch.

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  • Sei wie der Wein

    Die Rebenprinzessin
    Nurija

    Nurija

    02. March 2014 um 20:06

    Rheingau im 15. Jahrhundert: Die beiden verfeindeten Grafenreiche Katzenburg und Bärenwinkel leigen direkt nebeneinander nd werden nur durch die Lahn voneinander getrennt. Nach acht ewigen Jahren holt Graf von Katzenburg seine einzige Tochter nach Hause zurück.Bella hat die letzten Jahre in einem Kloster gelebt und sich dort unter anderem auch mit der Weinkunst beschäftigt hat. Zunächst freut sich Bella über ihre Heimkehr. Diese Freude schlägt allerdings um als sie erfährt, dasssie mit Fürst von Hohenstein verheiratet werden soll, dennihr Vater möchte einen Nachfolger für seine geliebten Weinberge. Bella kann sich mit ihrem "Verlobten" jedoch gar nicht anfreunden. Unterdessen ruft auch Graf von Bärenwinkel seinen Sohn Martin nach Hause zurück.Martin soll im Auftrag seines Vaters das Weingut der Katzenbergs und vor allem die neue Rebsorte ausspionieren. Er fängt am hofe der Katzenbergs als Winzergehilfe an und hilft bei der Weinlese. Keiner dort ahnt wer Martin wirklich ist. Natürlich lernen sich Bella und Martin kennen und entwickeln ein inniges verhältnis zueinander. Dies sieht ihr Vater gar nicht gern. Wir die Beziehung unter der Lüge zerbrechen? Oder ist sie gar nur ein Vorwand um an  Inforationen zu kommen? Die Rebenprinzessin ist ein  historischer Roman, der auf geschichtliche Details verzichtet und mehr auf die Zwischenmenschlichen Beziehungen eingeht. Es geht um Liebe, Standesunterschiede, arrangierte Hochzeiten und Rivalität. Die Handlung ist in der ersten Hälfte der Geschichte leider etwas langatmig, teilweise gewährt die Autorin Nichtigkeiten zu viel Raum und so fehlt es an Spannung.Dies gibt sich  jedoch in der zweiten Hälfte der Handlung weitgehend und ab einem gewissen Punkt sind da viele Fragen, die einem durch den Kopf gehen und die man beantwortet haben möchte. Benutz martin Bella nur für seine Zwecke? Sind seine gefühle echt? Wie werden sie die Rivalitäten der vter meistern?... Hier kommt Spannung auf, das Interesse des Lesers wird immer mehr geweckt. Der Schreibstil von C. Neuendorf ist sehr modern, besonders für einen Roman dieser Zeit, aus diesem Grund lässt es sich auch sehr leicht und flüssig lesen. Es ist eine eher leichte Lektüre. Alles in allem hat mir das buc sehr gut gefallen. Jedoch gibt es einen Kritikpunkt: Der Kalppentext. er ist schlichtweg falsch!

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  • Rezension zu "Die Rebenprinzessin" von Corinna Neuendorf

    Die Rebenprinzessin
    Ennilyn

    Ennilyn

    27. September 2011 um 11:25

    Das Buch war im Großen und Ganzen nicht schlecht. Allerdings fand ich es auch nicht sooo fesselnd, dass ich es nicht für ein paar Tage hätte aus der Hand legen können. Nette Charaktere, allerdings meiner Ansicht nach nicht sehr tiefgründig. Eine junge Frau wird aus dem Kloster zurückgeholt, damit sie eine vorteilhafte Ehe eingehen kann. Sie will den Auserkorenen jedoch nicht heiraten, da er ein Widerling ist. Gleichzeitig wird ein junger Mann von seinem Vater aus Italien zurückgeholt, damit er den väterlichen Konkurrenten vom Nachbarweingut ausspionieren kann. Auch dieser ist von der Idee des Vaters nicht sonderlich begeistert, muss sich aber fügen. Durch Zufall begegnen sich die zwei, jedoch weiss sie nicht, dass er ebenfalls ein Adliger ist, noch dazu vom "befeindeten" Nachbargut. Wie das Leben so spielt, verlieben sich die Zwei und müssen allerlei mitmachen, bevor sie sich endlich dem Happyend fügen können.

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  • Rezension zu "Die Rebenprinzessin" von Corinna Neuendorf

    Die Rebenprinzessin
    mabuerele

    mabuerele

    24. July 2011 um 22:46

    Bella von Katzenburg ist 10 Jahre alt, als ihre Mutter im Jahre 1429 bei der Geburt des Bruders stirbt. Auch das Kind ist tot. Für Bella ändert sich von heute auf morgen alles. Ihr Vater, der seine Frau sehr geliebt hat, ist wie zu Stein erstarrt und schickt Bella ins Kloster. Erst dort erfährt sie, dass sie nicht zur Nonne bestimmt ist, sondern erzogen werden soll. Im Jahre 1437 holt der Graf seine Tochter zurück in den Rheingau. Doch anstatt eines Lebens auf dem Gut soll sie so schnell wie möglich verheiratet werden. Roland von Hohenstein, ein Günstling des Kaisers, ist der Auserwählte. Bella lässt ihn spüren, dass sie diese Hochzeit ablehnt. Roland von Hohenstein ist dafür bekannt, dass er nicht nur seine Untergebenen, sondern auch seine Frauen mit harter Hand behandelt. Graf von Katzenburg ahnt nicht, dass Roland von Hohenstein dringend auf Geld angewiesen ist… Zur gleichen Zeit ruft Gernot von Bärenwinkel, dem das Weingut auf der anderen Seite des Rheins gehört, seinen Sohn Michael aus Italien zurück, wo er Jura studiert hat. Er schickt ihn als Knecht zu Grafen von Katzenburg, um herauszubekommen, warum dessen Wein besser ist. Dort lernt er Bella kennen, sagt ihr aber nichts von seiner Herkunft… Die Geschichte von Bella und Michael ist eingebettet in Informationen über Wein und Weinlese. Als Leser fühlte ich mich mitgenommen zur Lese des Weins, war dabei beim Zertreten der Trauben und konnte den Geruch des Weinkellers spüren. Genau dieser Teil gibt dem Buch seinen Flair, denn die historischen Zeitverhältnisse spielen nur marginal eine Rolle. Einzig auf die Hussitenbewegung und die Machtkämpfe am Kaiserhof wird kurz eingegangen. Interessant sind die Darlegungen zur Entstehung der Rieslingtraube. Es waren neue Weinstöcke, die auf Heunisch-Stöcke gepfropft wurden. Bella ist eine starke Frau. Sie widersetzt sich nicht nur ihrem Vater und den Fürsten, sondern wagt viel, um der Heirat zu entgehen. Dabei ist ihre Liebe zu dem Weingut, dem sie auch als Frau gern vorstehen würde, in jedem Satz zu spüren. Mit all ihren Fähigkeiten beweist sie, dass sie einen Sohn, den der Fürst vermisst jeder Zeit ersetzen könnte. As Leben der Frauen in jener Zeit hat die Autorin gut recherchiert und verschiedenartig dargestellt. Das betrifft nicht nur Bella, sondern auch das Leben der Nonnen und der Angehörigen und Untertanen des Grafen. Mit Graf von Katzenburg und Fürst von Hohenstein werden zwei Arten des Umgangs mit den Arbeitern und Leibeigenen gegenübergestellt, auch wenn hier Bella der sprechende Mund ihres Vaters ist. Ich hatte erst befürchtet, nur einen historischen Liebesroman vor mir zu haben, muss meine Meinung aber revidieren. Es handelt sich um ein spannendes Buch mit vielfältigen Informationen. Die Charakterisierung der Personen, auch mancher Nebendarsteller, ist ausgezeichnet gelungen. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich als Leser zunehmend gepackt. Aussagen der Äbtissin wie „…„Sei wie der Wein, Bella“, lautete ihre ebenso überraschende wie vielsagende Antwort. „Kein anderes Gewächs ist wie er in der Lage zu leiden und trotzdem Schönes entstehen zu lassen. Manchmal glaube ich sogar, Dass der Rebstock das Leid braucht, um Vollkommenheit zu erlangen. So ergeht es vielen Menschen, vielleicht auch dir. Nutze das Leid, um stark zu werden.“…“ entbehren nicht einer gewissen Weisheit. Im Buch befinden sich auf der zweiten Seite und auf der hinteren Umschlagseite Inhaltsangaben. Beide entsprechen meiner Meinung nach nicht den tatsächlichen Begebenheiten im Buch. Sie sind teilweise sogar falsch.

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  • Rezension zu "Die Rebenprinzessin" von Corinna Neuendorf

    Die Rebenprinzessin
    Petra44

    Petra44

    12. May 2011 um 01:31

    „Rheingau im 15. Jahrhundert. Der Graf von Katzenburg, freut sich auf sein zweites Kind, in der Hoffnung, das es ein Junge wird. Denn sein erstes Kind war ein Mädchen und sein Weingut braucht nun einmal einen männlichen Erben. Leider verstirbt seine Frau und sein Sohn bei der Geburt und um nicht immer an seine Frau erinnert zu werden gibt er seine Tochter Bella mit zehn Jahren in ein Kloster. Etliche Jahre vergehen und nun wird Bella wieder auf das Gut ihres Vaters geholt. Für Bella von Katzenburg eine erfreuliche Nachricht von ihrem Vater. Doch aus ihrem Vater ist ein verbitterter und griesgrämiger Mann geworden, der nicht einmal mehr für seine eigene Tochter einen Funken Liebe empfinden konnte. Er möchte seine schöne Tochter Bella gewinnbringend mit Roland von Hohenstein einem Günstling des Königs verheiraten. Doch Bella wieder setzt sich den Heiratsplänen ihres Vaters. Als jedoch der neue Pflücker Martin auf den Hof kommt, findet sie in ihm – entgegen aller Vernunft – die Liebe ihres Lebens. Was Bella nicht weiß: Martin ist der Sohn des Grafen von Bärenwinkel. Gernot von Bärenwinkel holte seinen Sohn Martin vom Studium in Padua zurück und gemeinsam mit dem Spion Giacomo soll Martin das Geheimnis des Weins der Familie Katzenburg ergründen. Bella und Martin begegnen sich und es entsteht eine Freundschaft die zur Liebe heranwächst. Was für die zwei nicht gut ist, da ihre Väter seit Jahren eine Fehde ausfechten. Ein sehr gelungener Roman, der die altertümliche, sowie moderne Sprache vermischt. Dadurch wird das Buch leicht verständlich und sehr leserfreundlich gestaltet. Der Leser wird immer wieder in die Natur der Weinberge, und der Landschaften gezogen, so das man zeitweise das Gefühl hat selbst am Geschehen teil zu nehmen. Der Tod von Bella´s Mutter hat mich tief berührt. Andere Buchabschnitte wiederum sind so unbeschwert und harmonisch geschrieben, dass sich diese Stimmung von Glück und Freude auf den Leser überträgt. Die Figuren aus dem Roman, sind sehr gut beschrieben, so das man ein klares Bild beim Lesen vor Augen hat. Man kann sich sehr gut in die Lage von Bella und Martin versetzen und fiebert richtig mit den beiden mit. Während des gesamten Romans ist die Autorin Corinna Neuendorf darum bemüht, Spannung aufzubauen, was ihr auch gelingt, so dass man den Roman nicht aus den Händen legen kann. Wenn ihr das Buch in den Händen haltet, last euch nicht von dem Klappentext verwirren, der ist nemlich nicht übereinstimmend mit dem Romaninhalt!

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  • Rezension zu "Die Rebenprinzessin" von Corinna Neuendorf

    Die Rebenprinzessin
    Klusi

    Klusi

    11. March 2011 um 23:09

    Positiv aufgefallen ist mir bei diesem Buch die Covergestaltung. Der Ausschnitt auf dem vorderen Buchdeckel stammt aus dem Gemälde „Woman with a Glass of Wine“ von Philippe Mercier, das Kleid wurde farblich so angepasst, wie es die Protagonistin des Romans trägt. Mit dem Weinberg im Hintergrund finde ich die Aufmachung sehr gelungen und perfekt zur Handlung passend. In der Geschichte geht es um die Kinder zweier verfeindeter Grafen und Weingutbesitzer im Rheingau 1437. Graf von Bärenwinkel schickt seinen Sohn Martin als Spion zur Festung des Grafen von Katzenburg. Er soll sich dort als Knecht verdingen und herausfinden, worin der Erfolg des Konkurrenten besteht, dessen Wein besser sein soll. Schnell entdeckt er, das Graf von Katzenburg eine neue Rebsorte anbaut. Noch ehe er sich einen Ableger des Rieslings besorgen kann, lernt Martin die Tochter des Grafen kennen. Bella wurde von ihrem Vater aus dem Kloster zurück geholt, um mit einem Günstling des Königs vermählt zu werden. Allerdings sträubt sie sich mit aller Kraft gegen eine Heirat mit diesem ungeliebten, arroganten Mann. Zu Martin, den sie für einen einfachen Knecht hält, fühlt sie sich vom ersten Moment an hingezogen. Wider alle Vernunft und ohne das Wissen des Vaters trifft sich Bella mit Martin heimlich im Weinberg. Die beiden jungen Menschen hoffen verzweifelt auf einen Ausweg für Bella. Aber zuerst muss Martin seiner Angebeteten ein Geständnis machen, denn diese ahnt nicht, dass der Geliebte eigentlich ihr Feind sein sollte. „Die Rebenprinzessin“ wird als historischer Roman präsentiert. Ich würde die Geschichte allerdings eher bei den historischen Liebesromanen ansiedeln, denn die Romanze zwischen Bella und Martin nimmt einen sehr großen Raum der Handlung ein. Historische Details sowie Wissenswertes zum Weinanbau in der damaligen Zeit umrahmen das Geschehen, stehen aber nicht im Vordergrund. Bella und Martin wirken in ihren Aktionen zum Teil beide etwas unreif, und der Handlungsverlauf war für mich nicht immer logisch nachvollziehbar. Gerade Martin benahm sich ab und zu recht ungeschickt, und bei ihm gab es immer wieder kleine Punkte, die mir nicht sehr glaubwürdig erschienen. Gar nicht verstehen konnte ich das Verhalten des Grafen von Katzenburg. Er wirkt sehr hartherzig und verbohrt, und eigentlich konnte ich nicht durchschauen, wieso er auf Bellas Verheiratung mit Roland von Hohenstein so vehement bestanden hat. Es ist nicht so ganz klar geworden, welchen Vorteil er sich davon erhoffte. Zudem gab es mehrere Ungereimtheiten im zeitlichen Ablauf und lose Fäden in der Handlung, die dann einfach im Sande verliefen. Das sind Einzelheiten, die mir beim Lesen durch den Kopf gegangen sind, aber sie haben letztendlich weder den Lesefluss noch die Freude an der Geschichte gebremst. Der Roman liest sich insgesamt kurzweilig und angenehm. Wenn man sich dazu ein Gläschen Wein oder Traubensaft schmecken lässt, kann man sich das passende Flair in die Leseecke holen und einfach nur genießen.

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  • Rezension zu "Die Rebenprinzessin" von Corinna Neuendorf

    Die Rebenprinzessin
    Merle_F

    Merle_F

    28. February 2011 um 11:12

    Die Rebenprinzessin, Corinna Neuendorf 1430 – die Lahn liegt zwischen zwei Burgen, auf denen jeweils miteinander verfeindete Grafen leben. Beide bauen Wein an, der eine hat einen Sohn, der andere eine Tochter. Man ahnt die Geschichte… Des einen Grafen Sohn wird als spionierender Weinlesehelfer in des anderen Grafen Burg eingeschmuggelt und hier lernen sich die beiden Grafenkinder kennen. Natürlich sind vor dem Happy End noch einige Wirrungen und Abenteuer zu bestehen und ein gar finsterer Fiesling zu besiegen. Der Ullstein Verlag hat das Buch in bewährter Manier mit einem bunten Cover versehen und dazu einen grottigen Klappentext schreiben lassen und schon ist garantiert, dass Lieschen Müller es kaufen wird. Solche Geschichten funktionieren immer, egal ob sie im schwülen Indien, im sonnigen Afrika oder auf einer herrschaftlichen Burg im Rheingau spielen. Der historische Hintergrund ist in diesem Falle völlig unwichtig, es geht um die Liebesgeschichte. Zusätzlich gelockt wird mit der Versprechung, auch noch etwas über Weinbau und das Leben auf einem Weingut erfahren zu können. Ein Buch für ein Wochenende vor dem Kamin, mit einem Gläschen Wein daneben und der Katze auf den Füßen, darf für meinen Geschmack ruhig ein wenig trivial sein. Von diesem Buch war ich aber enttäuscht. Diese Charaktere waren mir dann doch zu flach, die Geschichte so haargenau vorhersehbar, dass es mir beim Lesen langweilig war, auch wenn sich die erzählten Gemächte der Herren noch so regten und die Mägde noch so hübsch ihre Schürzen schürzten um die Trauben treten zu können. Und vom Weinbau habe ich eigentlich auch nichts erfahren, was über das Allgemeinwissen hinaus geht. Corinna Neuendorf ist ein Pseudonym und es war mir nicht möglich, problemlos im Internet ihre wahre Identität zu lüften. Die Sprache des Buches ist routiniert und aalglatt – vermutlich hat hier eine versierte Vielschreiberin allen Grund, ihre Anonymität zu wahren. Ein guter Ruf ist schnell verspielt. Hat ein Autor viele Ideen, finde ich es grundsätzlich völlig in Ordnung, einige dieser Ideen für den Massenmarkt auszuschlachten und schnödes Geld damit zu verdienen. „Die Rebenprinzessin“ hat sich ihren Punkt damit verdient, keinen falschen Schein zu präsentieren. Jeder der dieses Buch in die Hand nimmt und zu lesen beginnt, weiß schon in etwa, was ihn erwarten wird. Thema, Aufmachung, Preis und Schein entsprechen dem Sein: ein Buch zum schnell wegschlürfen und dann wieder vergessen. Kein kerniger Riesling, sondern ein süßlicher Dessertwein.

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  • Rezension zu "Die Rebenprinzessin" von Corinna Neuendorf

    Die Rebenprinzessin
    anyways

    anyways

    18. November 2010 um 14:59

    Es waren einmal zwei Königskinder… Diese Geschichte war wohl Inspiration für den Roman „ Die Rebenprinzessin“ von Corinna Neuendorf. In ihrer Geschichte sind zwei Weingüter im Rheingau des 15. Jahrhunderts mit einander verfeindet. Die Grafen von Bärenwinkel und von Katzenburg hassen sich seit der Vermählung des Grafen von Katzenburg. Denn die neue Frau von Katzenburg begehrte auch der Graf von Bärenwinkel. Jahre vergehen. Die Frau von Katzenburg stirbt bei der Geburt ihres zweiten Kindes, der Feindschaft beider Grafen tut dies aber keinen Abbruch. Im Gegenteil Graf von Bärenwinkel schickt seinen mittlerweile erwachsenen Sohn getarnt als Leseknecht auf das Weingut des Rivalen. Martin von Bärenwinkel bekommt den Auftrag zu spionieren um den Erfolg des verfeindeten Weinguts endlich zu schmälern. Der Graf von Katzenburg will seinen Reichtum noch ein bisschen vergrößern und holt diesbezüglich seine einzige und mittlerweile ebenfalls erwachsene Tochter aus dem Kloster zurück, nur um sie alsbald mit einem Günstling des Königs zu vermählen. Und dann begegnen sich die beiden Kinder der Rivalen auf dem Weingut…. Die Autorin beschreibt einfühlsam das Leben einer Heranwachsenden zu der damaligen Zeit. Einer Zeit in der das Züchtigen von Ehefrauen genauso normal war, wie arrangierte oder fremdbestimmte Vermählungen und in der die Geburt eines Sohnes immer höher angesehen war als die eines Mädchens. Gespickt mit geschichtlichen Eckdaten, Liebesszenen und Kämpfen um Ehre und Weingut wird aus der „Rebenprinzessin“ ein gefühlvoller fesselnder Roman, der die Spannung auch über den Umfang des gesamten Buches trägt. Eine Lektüre wie geschaffen zum ab- und entspannen, zum träumen und schwelgen.

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  • Rezension zu "Die Rebenprinzessin" von Corinna Neuendorf

    Die Rebenprinzessin
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    05. October 2010 um 17:19

    Ach, wäre Bella doch als Junge geboren worden! Dann könnte sie den Weinberg der Familie weiterführen. Die Kenntnisse und das Können besitzt sie, aber das zählt für ihren Vater nicht. Er will lieber einen Schwiegersohn als Besitzer des Weinbergs. Aber auch Söhne von Weinbauern haben es nicht immer leicht. Martin, der lieber in Italien Jura studieren würde, muss zum Weingut des Vaters zurückkehren. Mehr noch, er soll den mit seinem Vater verfeindeten Vater Bellas ausspionieren. So kommt es, dass Martin – vorgeblich als Helfer bei der Weinlese – auf die Burg zieht und Bella kennen lernt. Die beiden verlieben sich ineinander, aber Bella soll auf Wunsch ihres Vaters einen schmierigen und intriganten Königsgünstling heiraten. Romeo und Julia reloaded. Hat ihre Liebe eine Chance? Ich habe mich einmal intensiver mit dem Thema Wein beschäftigt, deshalb hoffte ich, dass der Weinbau in diesem Roman eine große Rolle spielt. Ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, durfte ich doch der Geburt meiner Lieblingsrebsorte Riesling beiwohnen. Auch die Protagonistin war mir sympathisch: Aufmüpfig, frech und für ihre Rechte kämpfend. Eine entspannende Lektüre, die mit einem Glas guten Riesling genossen werden sollte.

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  • Rezension zu "Die Rebenprinzessin" von Corinna Neuendorf

    Die Rebenprinzessin
    Mandylein

    Mandylein

    23. September 2010 um 20:16

    http://www.mandythoss.de/buchblog/?p=451

  • Rezension zu "Die Rebenprinzessin" von Corinna Neuendorf

    Die Rebenprinzessin
    Solifera

    Solifera

    16. September 2010 um 14:28

    ** Inhalt / Figuren ** Zwei Familien, die von Katzenburgs und die von Bärenwinkels, zwei Kinder und zwei Schicksale. Bella von Katzenburg hat sich seit dem Tod ihrer Mutter im Kindbett geschworen, nie zu heiraten und Kinder zu bekommen, damit sie keinen geliebten Menschen zurücklassen muss. Stattdessen will sie nur noch für das Weingut leben. Aber ihr Vater will sie lieber an eine adeligen Lustmolch verheiraten, als auf ihre Wünsche einzugehen. Dann gibt es da noch Martin von Bärenwinkel, der sich nach Jurastudium endlich fürs heimische Weingut einsetzen soll und dann auch noch zwangsverheiratet werden soll. Alles nur um der Familie zu dienen. Dann wird er als Spion zum "feindlichen" Weingut Katzenburg geschickt um dort als Winzergenosse zu spionieren. Es kommt, wie es kommen muss, die beiden verlieben sich ineinander, ohne dass Bella weiß, wer Martin eigentlich ist. Und Bellas verschmähter "Fast-Ehemann" mischt auch noch ordentlich mit. Wird es ein Happy-End für die beiden geben? Man darf gespannt bleiben! ** Sprache ** Der Schreibstil ist einfach, flüssig und reißt einen total mit ins Geschehen. Klar ist es an manchem Stellen ein wenig schwülstig geschrieben, wie man es so für historische Romane kennt, aber dennoch spannend, spannend, spannend, wie es sonst kein anderer historischer Roman sein kann. ** Fazit ** Ich lese sonst eigentlich GAR KEINE historischen Romane *g*, aber dieser hier hat es mir echt angetan. Die Geschichte des Weinbaus und die Protagonisten wirkten absolut glaubwürdig. Vor allem in Bella konnte ich mich gut hineinversetzen. Eine schöne Geschichte a la Romeo und Julia zum Träumen, was will man (frau) mehr :-)

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  • Rezension zu "Die Rebenprinzessin" von Corinna Neuendorf

    Die Rebenprinzessin
    Sammy

    Sammy

    13. September 2010 um 18:10

    Inhalt und Cover dieses Buches sind gut aufeinander abgestimmt worden und auch der Titel ist passend gewählt. Wobei der Klappentext auf der Rückseite des Buches meiner Ansicht nach nicht ganz zutrifft. Der verwitwete Graf von Katzenburg muss nicht um die Existenz seines Weingutes, aufgrund schlechter Ernte kämpfen, sondern ihm fehlt ein seiner Meinung nach geeigneter Nachfolger. Der historische Liebesroman "Die Rebenprinzessin" beginnt mit einem düster anmutenden Prolog, wie ich es bei einigen anderen historischen Romanen schon kennengelernt habe. Anfangs plätschert die Handlung etwas vor sich hin, es fehlt an Spannung, welche aber mit fortschreitender Handlung stark zunimmt und bis zum Schluß anhält. Die Autorin überzeugt durch eine reich bebilderte, leicht verständliche und von Metaphern durchzogene Sprache. Die Handlung ist atmosphärisch dicht, gut strukturiert und auch nicht zwangsläufig vorhersehbar. Im Laufe des Romans erfährt der Leser etwas über den Weinbau un den damit verbundenen Bräuchen und erhält einen guten Einblick in das Leben der Menschen zu dieser Zeit. Die Charaktere sind was ihr Aussehen und ihre Eigenschaften anbelangt schön ausgearbeitet. Wer historische Liebesromane mag, könnte vielleicht bei diesem Roman etwas enttäuscht sein, weil hier kaum historische Fakten mit eingeflossen sind. Im Vordergrund steht die Liebesgeschichte zwischen den jungen Leuten Bella und Martin, deren Väter, seit Jahren verfeindet sind, und die um ihre Liebe und ihr Lebensglück kämpfen und dabei einige Hindernisse überwinden müssen. Das Buch hat mir einige Stunden unterhaltsames Lesevergnügen bereitet, daher vergebe ich gerne 4 Sterne!

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  • Rezension zu "Die Rebenprinzessin" von Corinna Neuendorf

    Die Rebenprinzessin
    mama2009

    mama2009

    08. September 2010 um 23:27

    Ein Roman über Wein, Liebe, Liebe zum Wein und Standesvorgaben Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen, einerseits konnte ich mich gut mit der Hauptfigur Bella identifizieren und andererseits wurde durch die Autorin auch sehr gut das Leben in und um ein Weingut dargestellt. Es geht um Bella, die Tochter des Grafen Katzenburg. Sie wurde nach dem Tod ihrer Mutter, durch die Trauer des Grafen bedingt, für acht Jahres ins Kloster geschickt. Dort hat sie bereits ihre Kindheitskenntnisse rund um den Wein umsetzen können und sich genügend Wissen angeeignet. Sie wird zurück aufs Weingut geholt, doch ihr Vater hat vor, sie zu Verheiraten, gegen ihren Willen. Die Autorin schafft es sehr gut, den Widerwillen von Bella gegen die Standesvorgaben darzustellen. Bella kämpft für ihren Willen. Bei ihrem Widerwillen lernt sie den Arbeiter Martin kennen und verliebt sich in ihn. Nun beginnt ein wahres Abenteuer, denn der ausgewählte Bräutigam denkt nur an seinen Vorteil und würde auch über Leichen gehen. Neben dieser Geschichte spielt auch noch die Feindschaft der Grafen Katzenburg und Bärenwinkel eine tragende Rolle, dass geniale daran ist, dass Martin der Sohn von Bärenwinkel ist und als Spion auf die Burg des Grafen Katzenburg gesandt wurde und Bella weiß nicht, dass Martin den gleichen Stand hat. Ihr ist es egal, dass Martin angeblich ein Arbeiter ist. Liebe setzt sich doch über Grenzen hinweg. Gut gewählt finde ich auch die Geschichte der beiden Waffenmeister der Grafen. Heinrich Oldenlohe (Katzenburg) und der Italiener Giacomo (Bärenwinkel) kämpften einst gemeinsam im kaiserlichen Heer, doch unterschiedliche Meinungen und Taten führten zu der Feindschaft. Frau Neuendorf verfügt über eine bildhafte Sprache und hat die Geschichte rund um "Die Rebenprinzessin" mit interessanten Dingen rund um den Weinbau vermischt. Gelungenes Buch.

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  • Rezension zu "Die Rebenprinzessin" von Corinna Neuendorf

    Die Rebenprinzessin
    HelgaR

    HelgaR

    08. September 2010 um 18:22

    Die Gräfin von Katzenburg ist bei der Geburt des Stammhalters verstorben und auch dieser hat nicht überlebt. Die 10-jährige Bella ist nun Halbweise und ihr Vater schickt sie für acht Jahre ins Kloster, während er nach einem Bräutigam für sie Ausschau hält, der auch das Erbe, den Weinberg, erhalten soll. Der Erzfeind von Graf von Katzenburg ist der Graf von Bärenwinkel auf der anderen Seite des Flusses. Dieser ist auch verwitwet und dessen Weinberg soll einmal sein Sohn Martin übernehmen. Die beiden Grafen sind total zerstritten, da sie sich beide vor Jahren um die Gräfin von Katzenburg bemüht haben. Es liest sich wie ein Märchen und findet im Rheingau im 15. Jahrhundert statt. Nachdem Bella wieder zu Hause eintrifft, wird sie vor die Tatsache gestellt, dass sie einen Günstling des Königs heiraten soll, was sie aber auf gar keinen Fall will. Zur gleichen Zeit hat auch der Graf von Bärenwinkel seinen Sohn Martin von seinem Studium in Padua zurückgerufen. Er soll sich bei dem Grafen von Katzenburg für die Weinlese einstellen lassen und den Grund für den besseren Wein ausspionieren, sonst würde er ihn verheiraten, was dieser aber auch nicht will. Es kann also nicht ausbleiben, dass die beiden jungen Leute auf der Burg des Grafen von Katzenburg aufeinander treffen, ohne dass Bella natürlich weiß, dass Martin der Sohn des Grafen von Bärenwinkel ist, sie verlieben sich ineinander und somit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Es ist ein schöner Schmöker, der sich sehr flüssig lesen lässt, obwohl es natürlich nicht ganz so romantisch zugeht, wie man es vermuten würde. Im 15. Jahrhundert ist es doch ziemlich derb zugegangen und das kommt auch wirklich gut herüber. Die einzelnen Personen hätten meiner Meinung nach etwas mehr Tiefgang haben können, sie sind mir nicht so richtig ans Herz gewachsen. Die Geschichte an sich finde ich sehr gut, aber auch da wäre noch wesentlich mehr Potenzial vorhanden gewesen, wobei mir die immer wieder eingeworfenen Infos zum Weinanbau gut gefallen haben. Auch wenn es ziemlich vorhersehbar ist, so hat es doch nicht an Spannung gefehlt. Liebe, Feindschaft und Kampf, alles sehr ausgewogen und das Cover finde ich wunderbar passend zum Inhalt wie zum Titel. Ich werde sicher auch ein weiteres Buch der Autorin lesen.

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  • Rezension zu "Die Rebenprinzessin" von Corinna Neuendorf

    Die Rebenprinzessin
    Sumpflicht

    Sumpflicht

    13. August 2010 um 22:11

    Reingau im 15 Jahrhundert. Zwei große Weinbergbauer, nur getrennt durch die Lahn, führen einen bitterlichen Streit. Nicht nur darum wer der beste Weinanbauer ist, sondern auch um die Mutter von Bella. Diese stirbt bei der Geburt ihres Sohnes. Bella war bei dem tot ihrer Muttern noch jung, aber trotzdem schwor sie sich nach diesem tragischen Ereignis nie zu Heiraten. Sie wollte nicht wie ihre Mutter beim gebären Sterben. Lieber würde sie sich ganz den Weinbergen verschreiben. Nachdem die Mutter gestorben war schickte Graf von Katzenburg seine Tochter ins Kloster. Dort sollte sie nicht nur das Schreiben lernen sondern auch Gehorsam zu sein. Nach acht langen Jahren, in denen Graf von Katzenburg sich kein einziges mal bei seiner Tochter gemeldet hatte, schickt er seinen besten Offizier zum Kloster um sie zum Weinberg, und damit zu ihrem zuhause zurückzuholen. Er will Bella verheiraten, mit einem Günstling des Königs. Dies würde nicht nur den Stand der Familie aufbessern, sondern der Graf hätte auch einen Schwiegersohn der sich um das Weingut kümmern könnte. Doch dieser hat ganz andere Pläne. Bella weigert sich gegen die Hochzeit. Angewidert von dem Mann den sie Heiraten soll, macht sie alles dafür, um sich gegen die Hochzeit zu stellen, besonders als sie Martin, den neuen Knecht im Hof kennenlernt und in ihm die Lebe seines Lebens wiederentdeckt. Was Bella nicht weiß, Martin kein gewöhnlicher Knecht und nur ein dunkles Geheimnis brachte ihn an die Burg des Grafen von Katzenburg.   Ich habe das Buch förmlich verschlungen. Corinna Neuendorf fesselte mich, mit einer auch nicht ganz neuen Idee, von der ersten bis zur letzten Seite. Das Cover ist wirklich gut gelungen und oft habe ich es einfach nur in der Hand gehalten und hab mir das Buchcover angeschaut. Genauso habe ich mir Bella vorgestellt! Das Buch ließ sich flüssig lesen und ich habe mich kein einziges mal gelangweilt gefühlt, sondern Konsequent Unterhalten. Darum habe ich das Buch innerhalb eines Tages verschlungen! Ich musste unbedingt wissen ob Bella die Liebe ihres Lebens bekommt oder doch den Verhassten Günstling des Königs Heiraten muss? Ein Buch das Zeigt das man für die Liebe seines Lebens kämpfen muss, auch wenn es so scheint, als würde sich alles dagegen stellen. Wirklich ein sehr gelungenes Buch, ein muss für jeden der gerne Historische Romane ließt!

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