Hm, bei diesem Buch tröpfelte unsere Lektüre so vor sich hin. Ganz nett, aber irgendwie konnte es uns nur wenig packen.
Mein 10jähriger Sohn findet:
Das Buch war ganz nett, die Rätsel haben mir zum Teil gefallen, aber vor allem am Ende waren sie ein Bisschen nervig. Ich fand ein schade, dass wir immer nur in dem einen Raum waren, aber nie klar wurde, warum der eigentlich so ist. Und die Geschichte jenseits der Rätsel war auch nicht wirklich spannend.
Meine Erwachsenen-Meinung:
Von den Rätseln haben uns einige, besonders die am Anfang, sehr gut gefallen. Aber die hätte ich dann lieber in Form eines Escape-Room-Buches gehabt, weil die Geschichte selbst blieb sehr blass. Das fing bei den oberflächlichen Charakteren an. Warum ist die Mutter so biestig? Und schon die Grundsituation war mir zu sehr drüber. Warum soll der Ladenbesitzer Fridolin überhaupt dort in sein Lager schicken? Und dann tritt er am Ende nicht mal mehr auf. Richtig schade fand ich, dass Fridolin den unaussprechlichen Namen des Goblins einfach von sich aus in „Pierre“ umbenennt. „Kann ich dich XY nennen, weil ich mich nicht mal bemühen will deinen Namen richtig auszusprechen?“ kennen viele Menschen mit Migrationsgeschichte leider zu genüge. Da ist es nicht hilfreich, das in einer Fantasy-Welt zu legitimieren. Die einzelnen Charaktere, die Fridolin und Pierre dann treffen, sind halt reine Stichwortgeber. Ich hätte mir da mehr gewünscht, dass die Autorin da eine eigene Welt erschafft, die wir erleben können. Es war irgendwie zu viel Buch, dass es nur wegen der Rätsel spannend gewesen wäre.
Fazit:
Nett, muss mensch aber nicht lesen, finden wir: 3 von 5 Sternen.






