Corinne Demas Das Herz der Täuschung

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Inhaltsangabe zu „Das Herz der Täuschung“ von Corinne Demas

„Ein unheimlich kluges Buch mit Tiefgang, Dramatik und viel Gefühl.“ Anita Shreve Als die Autorin Nancy sich einem Schriftsteller-Zirkel anschließt, lernt sie auch die ehrgeizige Dichterin Gillian kennen. Eine folgenreiche Begegnung, die Nancys Glauben an Liebe und Kunst in den Grundfesten erschüttern wird. Denn während die anderen Mitglieder Nancy freundschaftlich in ihrem Zirkel aufnehmen, entpuppt sich Gillian als skrupellose Gegenspielerin. Für ihren Erfolg scheint ihr kein Preis zu hoch zu sein… Mit Eindringlichkeit und großem Feingefühl zieht Corinne Demas ihre Leser Stück für Stück hinein in eine Welt, in der ein dunkles Geheimnis nach langer Zeit ans Licht drängt.

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    Das Herz der Täuschung
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    03. January 2014 um 17:47

    DIE GESCHICHTE... Die Autorin Nancy tritt einem Schriftsteller-Zirkel bei, wo ihr alle Mitglieder freundlich begegnen und sie schnell in den Leopardi-Zirkel aufnehmen. Die einzige Ausnahme ist Gillian, eine erfolgreiche Dichterin, die Nancy mit Misstrauen und Bosheit begegnet. Ohne Rücksicht auf Verluste verfolgt Gillian ihre Ziele und für ihren beruflichen Erfolg scheint ihr kein Preis zu hoch zu sein... MEINE KURZE MEINUNG: Kauf-/Lesegrund: Wegen des hübschen Covers und des vielversprechenden Klappentextes wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Reihe: Nein, Einzelband Handlungsschauplatz: USA Hauptperson: Nancy arbeitet als Journalistin für eine medizinische Fachzeitschrift und schreibt nebenbei an einem Roman. Sie ist mit Oates verlobt und Mutter einer erwachsenen Tochter. Nancy ist eine sympathische, aber leicht farblos wirkende Protagonistin, über die man wenig erfährt. Nebenfiguren: Die Mitglieder des Leopardi-Zirkels bestehen aus Gillian (ehrgeizige Autorin, die erfolgreich Lyrik schreibt, die egoistische und exzentrische Frau wohnt mit ihrem Mann Jeff und ihrem Stiefsohn Paul in einem wunderschönen Haus), Chris (der nette Thrillerautor ist geschieden und hat 2 Kinder), Adam (junger Schriftsteller, der Gillian verehrt, obwohl er mit Kim liiert ist), Bernard (Autor und Freund von Nancy, hat sie in den Zirkel gebracht) und Virginia (die Autorin ist die Ex-Frau von Bernard, mit Joe verheiratet und hat 2 erwachsener Kinder). Die unzähligen Nebencharaktere bleiben ebenfalls etwas blass und überzeugen nicht. Romanidee: Interessante Grundidee, die ein wenig dilettantisch umgesetzt wurde. Bei so einer versierten Autorin hätte ich mir mehr erwartet. Erzählperspektiven: Abwechselnd schildern Nancy, die Mitglieder des Literaturzirkels und diverse Nebenfiguren die Geschehnisse aus ihrem jeweiligen Blickwinkel (3. Person). Bei so vielen Erzählern bleibt kaum Zeit, auf die einzelnen Charaktere (allen voran auf die Hauptperson) einzugehen, was ich schade finde. Handlung: Langweilige Geschichte mit verschiedenen Handlungssträngen (die teilweise nicht weiter verfolgt werden) und vielen Erzählperspektiven, etwas zu dramatischen Wendungen und einem lieblos abgehandelten Ende. Durch die Längen und ausgeschmückten Beschreibungen zieht sich die Geschichte unnötig dahin, was den Lesefluss total bremst und weshalb ich mehrfach kurz davor war, das Buch beiseite zu legen. Schreibstil & Co:  langatmiger Schreibstil, lebendige Schauplatzbeschreibungen FAZIT: Wo soll ich bloß anfangen? Die reizvolle Romanidee und bildhaften Schauplatzbeschreibungen sind das einzig Positive an diesem Machtwerk, der Rest ist einfach schrecklich. Die Charaktere erscheinen hölzern, die Umsetzung der interessanten Grundidee ist einfach nur lahm und die Schreibweise zäh wie Kaugummi. Schade, aber dafür kann ich leider nur 1 PUNKT verteilen.

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