Bei der Lektüre habe ich öftes gedacht, wie kann man so doof sein und auch so blind. Frau Hoffmann scheint eine sehr intelligente Frau zu sein die mitten im Leben steht. Warum sieht sie nicht was wirklich vor sich geht? Bei einer Lesung habe ich sie live erlebt und Fragen gestellt und ein ganz anderes Bild von ihr bekommen. Heute versteht ich das Buch, ihre beweggründe und ihr Handeln. Eine Starke Frau und eine uns fremde Kultur.
Corinne Hoffmann
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Corinne Hoffmann - Die weiße Massai - Club
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✨ „Ich suche mir so schnell wie möglich eine eigene Wohnung, auch wenn es nicht für sehr lange sein wird, denn ich will wieder nach Kenia, vielleicht für immer.“ ✨
📍 Corinne Hofmann nimmt uns in „Die weiße Massai“ mit nach Barsaloi, einem kleinen Dorf im Norden Kenias.
📖 Darum geht’s:
Corinne Hofmann begibt sich mit ihrem Freund auf eine Reise nach Kenia. Als sie dort Lketinga, einen Massai-Krieger sieht, ist sie sofort von ihm besessen und beschließt, für immer in diesem Land zu bleiben. Noch während des Urlaubs trennt sie sich von ihrem Freund und tut alles, um Lketinga nah zu sein.
💡 Das habe ich durch das Buch über das Land gelernt:
Massai sind eine ostafrikanische Volksgruppe, die in Kenia und Tansania beheimatet sind. Sie leben als Halbnomaden in der Nähe der Nationalparks und sind vor allem durch ihre auffallende Kleidung und ihren Schmuck bekannt.
💭 Meine Meinung zum Buch:
Das Bucht hat mich lange beschäftigt und ich kann es jedem empfehlen, auch denjenigen Personen, die sich normalerweise schwer damit tun, Bücher zu lesen. Das Leben von Corinne Hofmann bei den Massai ist extrem spannend und wird in einem flotten Tempo erzählt, sodass man sich an keiner Stelle der Geschichte langweilt und förmlich mitgerissen wird.
Sauer aufgestoßen ist mir während des Lesens jedoch oft, dass Corinne Lketinga oft nur auf sein Äußeres reduziert und exotisiert. Auch ist teilweise extrem unverständlich, wie naiv und realitätsfremd Corinne handelt. Beispielsweise ist sie selbstständig und besitzt einen gut laufenden Laden in der Schweiz, den sie ohne zu zögern aufgibt um nach Kenia zu ziehen, ohne Aussicht auf einen Job dort. Ihre Risikobereitschäft lässt die Geschichte oft eher wie Fiktion wirken, als eine realistische Biografie. Gleichzeitig macht aber genau dieser Umstand das Buch extrem spannend und unterhaltsam. Wenn man während des Buches kritisch mittdenkt und es schafft, sich an problematischen Stellen von der Erzählerin abzugrenzen, kann ich es sehr weiterempfehlen.
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