Corinne Hofmann Die weiße Massai

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Inhaltsangabe zu „Die weiße Massai“ von Corinne Hofmann

Auf einer Urlaubsreise durch Kenia begegnet Corinne Hofmann dem Massai-Krieger Lketinga - und verliebt sich auf den ersten Blick in ihn. Sie verlässt ihren Lebensgefährten, zieht in den kenianischen Busch zu den Massai und heiratet Lketinga. Abenteuerliche Jahre folgen, Jahre der Liebe, aber auch des Verzichts und wachsender Probleme: Die Verständigung ist schwierig, die Ernährung ungewohnt, das Rollenverständnis völlig anders. Als ihre Tochter Napirai geboren wird, scheint sich doch noch alles zum Guten zu wenden ...

Eine europäische Frau, die der Liebe wegen wirklich jeden Wohlstand aufgibt... - Wenn's glücklich macht.

— TanteGhost
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— Mayjune
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Naivität trifft auf fremde Kultur!

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  • Wo die Liebe hinfällt...

    Die weiße Massai
    Armillee

    Armillee

    06. June 2017 um 11:52

    Frau Hofmann ist keine Autorin und der Schreibstil ist einfach. Störend war das für mich nicht.Ihre Lebensumstellung als Europäerin in eine Mayatta (kleine, niedrige Behausung aus Holz und Kuhmist) zu Ureinwohnern Afrikas... das ist schon krass. Die Schwierigkeiten, die da zu meistern war. Ich hätte das nie gekonnt. Hunger, Krankheiten, die fremde Kultur, die Sprache nicht verstehen, keine sanitären Anlagen, kein Strom, abgeschnitten von dem Rest der Welt...nix was für mich völlig normal ist, war dort vorhanden.Ich finde Corinne Hofmann mutig und sehr blauäugig / naiv. Sie ist ihrem Lebensweg und ihren Gefühlen gefolgt. Dadurch hat sie viel Lehrgeld bezahlt.Heraus kam ein ungewöhnliches Schicksal.

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  • Klappentext war interessant

    Die weiße Massai
    Silliv

    Silliv

    23. December 2016 um 06:50

    Das Buch hatte mich neugierig gemacht. Keine romantische Liebesgeschichte, ein harter Kampf. Kulturen treffen aufeinander, meiner Meinung geht das nie gut.

    Für mich auch ein kleiner Kampf durch das Buch, habe die Frau einfach nicht verstanden.

  • Super Spannend

    Die weiße Massai
    Mrs-Jasmine

    Mrs-Jasmine

    02. November 2016 um 12:33

    War begeistert von diesem Buch! War spannend nachdem man sehr viel von der Kultur liest und es soviele Unterschiede zu uns gibt! Das Buch hat mir besser gefallen als der Film!

  • Naivität trifft auf fremde Kultur!

    Die weiße Massai
    Nanniswelt

    Nanniswelt

    09. October 2016 um 08:11

    Diese Geschichte hat mich nicht wirklich losgelassen. Aber mehr aus der Verwunderung heraus. Das die Dame keine Autorin ist, fällt am sehr einfachen Schreibstil auf. Natürlich ist es ein Tatsachenbericht, aber trotzdem war ich sehr erstaunt über die Naivität der Frau Hofmann und wie sie das Leben im Busch versucht hat zu meistern. An der Liebe zueinander der Beiden hab ich beim Lesen nie gezweifelt, aber die kulturellen Unterschiede sind nun mal sehr groß. Auf der einen Seite fand ich ihren Schritt mutig, in Deutschland die Zelte ab zu bauen und nach Afrika zu gehen. Sie erklärt auch ausführlich in ihre Biografie, wie schwer das Leben für die Massai in ihrer Heimat ist. Womit ich nicht gerechnet hätte, war diese Blauäugigkeit, die sich durch das ganze Buch zog. Das hat mich sehr irritiert und gerade deswegen fand ich dieses Buch aber auch so interessant denn: Ich habe immer wieder darauf gehofft, dass die Frau ihre rosa rote Brille auch mal ablegt, sich dem Volk in dem sie ja unbedingt leben wollte auch voll und ganz und offen zeigt und gibt.Keine Frage, mit ihren Ideen und dem Engagement hat sie auch zeitweise das ganze Dorf ernährt, aber vieles war für mich einfach unverständlich. Mir ist schleierhaft, wie man so unüberlegt die Zelte in der eigentlichen Heimat abbrechen kann und sich aber ins neue Land und in das Alltagsleben so schlecht integrieren will. Irgendwie doch ein wenig typisch europäisch oder nicht?! Wenn ich mich entschließen würde, wirklich im Busch in Afrika zu leben, dann muss ich dies aber mit Allem tun, was dort gefordert wird. Der Massai tat mir in vielen Stellen des Buches einfach nur leid, er konnte vieles nicht verstehen und wurde aus seinem gewohnten Leben gerissen. Das ist meine Meinung. Corinne hatte stetig versucht, in ihren Augen etwas mehr „Zivilisation“ in den Stamm der Ureinwohner zu bringen..Unverständlich war für mich ebenfalls, dass sich die Protagonistin ja wohl so gar keine Gedanken im Vorfeld gemacht hat! Schon allein die Krankheiten, allen voran Aids und Hepatitis, denen sie sich ohne vorherigen Schutz ausgesetzt hat. Die Sitten und Gebräuche die sie nicht akzeptierte und die Tatsache, dass ein Massai-Krieger mit einer emanzipierten Frau nicht zurechtkommt sind alles Dinge, die ihr hätten bewusst sein müssen. War aber nicht so. So fällt sie regelmäßig aus allen Wolken. Was, die Mädchen werden beschnitten? Was, die dürfen mehrere Frauen haben? Usw...Ich bin selbst in meiner Denkweise davon ausgegangen, dass sich diese Frau im Vorfeld über die Kultur informiert hat, über das Land und ihre Lebensweise und war deshalb sehr fasziniert und zugleich auch erschrocken über dieses völlige Unwissen! Das konnte nicht gut gehen, aber es war ein guter Einblick wie man es meiner Meinung nach NICHT machen sollte.Dennoch empfehle ich das Buch Jedem, der sich mit dieser Frau und ihrer Geschichte befassen möchte. Es zeigt, wie schwierig die kulturellen Unterschiede zu meistern sind und was dabei herauskommt, wenn man sich nicht voll und ganz auf eine fremde Kultur einlassen kann. 

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  • Die weiße Massai

    Die weiße Massai
    KymLuca

    KymLuca

    02. October 2016 um 13:39

    Corinne fliegt mit ihrem Freund nach Kenia, um dort Urlaub zu machen. Doch eines Tages sieht sie dort einen Massai-Krieger in den sie sich sofort Hals über Kopf verliebt. Sie trennt sich von ihrem Freund und gibt ihr Leben in der Schweiz auf, um ein neues Leben in Kenia mit "ihrem" Massai anzufangen. Doch beide müssen sich auf einige Probleme gefasst machen, als ihre beiden Kulturen aufeinander treffen...Eine sehr gut geschriebene, wahre Geschichte über eine Frau, die für ihre Liebe und ihr Glück bereit ist, alles aufzugeben.

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  • Kenya

    Die weiße Massai
    Wihteblack

    Wihteblack

    11. May 2016 um 14:19

    Es geht um eine Touristin mit ihren Freund die Ferien in Kenya machen doch dort verliebt sich die Frau in einen Massai und entschliesst sich dort bei im im Busch zu leben. Doch der Alltag wird ihr zu langweilig und sie versteht die Welt der Massai nicht immer als sie dann ihr gemeinsames Kind da ist Winds schwierig sie will weg mit dem Kind. In die Schweiz zurück. Doch ob das geht?

  • Die weiße Massai

    Die weiße Massai
    daydreamin

    daydreamin

    26. April 2016 um 18:27

    Die Schweizerin Corinne Hofmann reist Ende der 80er mit ihrem damaligen Freund nach Kenia. Es soll ein entspannter Urlaub werden, doch als sich Corinne in den Massai-Krieger Lketinga verliebt, bricht sie in wenigen Monaten ihre Zelte in der Schweiz ab und zieht komplett nach Mombasa, die zweitgrößte Stadt Kenias. Hier beginnt ein Abenteuer, welches wohl einzigartig ist. In den ersten paar Kapiteln habe ich mich wirklich immer wieder gefragt, ob sie es wirklich durchzieht. Es ging alles so schnell und ich machte mir Sorgen darüber, ob Corinne wirklich einschätzen konnte, was im afrikanischen Busch auf sie zukommen wird. So viel darf ich verraten: Sie zieht es auf jeden Fall durch, denn sonst würde es kein Buch geben! Die dann folgenden Berichte zeigen deutlich, dass wohl gar niemand realistisch hätte einschätzen können, wie das Leben an der Seite eines Massai-Kriegers ist. Corinnes Erfahrungen sind wunderschön und romantisch, zugleich wird der Leser aber auch Zeuge der Armut und des Leids. Die Beschreibungen sind ehrlich und ungeschönt. Gerade die miserable Gesundheitsversorgung hat mich bedrückt, aber auch die ständigen stunden-, manchmal tagelangen Reisen mit klapprigen Reisebussen waren so allgegenwärtig, dass sie mich als Leser schon fast nervten. Immerzu muss Corinne von A nach B, jedes Mal gibt es eine andere Panne. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie sie sich in solchen Situationen gefühlt haben muss, gerade wenn sie alleine unterwegs war. Auf jeden Fall hat mich ihre Spontanität und ihr Durchhaltevermögen nachhaltig beeindruckt. Als sie ein wenig später einen eigenen Wagen kauft, ist mit den Pannen nämlich immer noch nicht Schluss. Auch mit dem eigenen Gefährt gibt es nur Probleme und trotzdem boxt Corinne sich durch. Wenn ich mich demnächst über einen kleinen Stau oder eine kaputte Glühbirne an meinem Wagen aufrege, sollte ich lieber daran denken, dass ich jetzt auch ohne Trinkwasser und Handy mit einem Platten in Afrika sitzen könnte. Zum Buch anzumerken ist noch, dass auch Fotos und eine Karte beigefügt sind. Diese Fotos von Corinnes Hochzeit, ihrer Familie und ihrer Hütte sind sehr intim und haben mich nochmal stärker an ihrem Schicksal teilhaben lassen. Fand ich sehr schön! Fazit Insgesamt bietet das Buch einen interessanten aber auch sehr krassen Einblick in die kenianische Kultur und das Leben der Massai. Ich bin dankbar, dass ich mit Hilfe dieses Buches einmal in diese Welt abtauchen konnte, die so anders ist, als in meiner Vorstellung. Corinne Hofmann hat meinen tiefsten Respekt, denn ich schätze, ich hätte niemals so mutig und stark sein können. Ich wünsche ihr und ihrer Familie, ganz besonders ihrer Tochter Napirai, alles Gute und wenn ihr wissen wollt, ob sie diese wieder in der Schweiz oder noch in Kenia verbringt, dann lest dieses Buch!

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  • Corinne und Lketinga

    Die weiße Massai
    spagetti

    spagetti

    15. November 2015 um 18:25

    Während ihrer Ferien in Kenia lernt Corinne den Samburu-Krieger Lketinga kennen.  Sie ist fasziniert und verliebt sich in ihn Hals über Kopf. Sie lässt ihren Freund in die Schweiz zurückkehren, storniert ihren Rückflug und bleibt in Kenia. Sie war Geschäftsfrau und besass zwei oder drei Geschäfte in der Schweiz. Sie liess alles zurück, ihre ganze Familie, Freunde, ihren Lebenspartner. In Afrika geht sie auf die Suche nach Lketinga und gibt keine Ruhe, bis dass sie ihn wiedergefunden hat. Es beginnt ein Leben zwischen Hölle und Erde, nichts ist ihr zu viel, sie kämpft um ihre Liebe. In Kenia ist eine völlig andere Kultur und Corinne gerät an ihre körperlichen und seelischen Grenzen. Sie lebt in Kenia mit Krankheiten und am Rande des Existenzminimums. Sie lässt sich immer wieder Geld schicken aus der Schweiz. Ihre Mutter überweist dann immer das gewünschte Geld auf ein Bankkonto in Kenia. Sie heiratet den Samburu-Krieger. Doch nach der Geburt ihrer Tochter ändert sich das Zusammenleben mit ihrem Mann total. Sie ist verzweifelt, sie kämpft weiter um ihre Liebe, sie kann nicht mehr. Bis dass sie schlussendich über Nacht einen Flug bucht, um nach Hause zurückzukehren, in die Schweiz. Doch bis dass  Lketinga die schriftliche Erlaubnis gibt, seine Tochter aus Kenia auszufliegen, dauert es und ist schwierig. In diesem Buch habe ich sehr viel über Kenia erfahren, die Beschreibung der Landschaften ist einfach einzigartig, sowie die Darstellung der Manyattas, die Kultur des Landes, das Leben der Samburu-Krieger. Die Autorin erzählt die Erlebnisse, so  wie sie waren, sie hat nichts beschönigt. Ich befand mich regelrecht mit ihr in der Manyatta,  auf der Strasse, immer dann, wenn der Wagen wieder mal wegen eines Defekts in der  Pampa stehenblieb. Ich habe mit der Autorin Chai getrunken, bin mit ihr nachts draussen gewesen, wo sie ihre Notdurft erledigte, bei den Behörden und ihrer unmöglichen Bürokratie. Ich kämpfte mit ihr ums Überleben. Sie ist ein sehr starker Mensch. Sie hat niemals aufgegeben, um ihre Liebe zu kämpfen. Fazit: Die erlebten abenteuerlichen Jahre, der Verzicht und die vielen Probleme, Krankheiten, die die Autorin bewältigen musste, haben mich sehr beeindruckt. Ich kann nur sagen: Das muss Liebe gewesen sein, das war Liebe auf den ersten Blick. Ehe ich dieses Buch gelesen hatte, zweifelte ich an "Liebe auf den ersten Blick". Jetzt nicht mehr. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und gebe 5 Sterne, würde gerne mehr geben, aber das geht leider nicht.  

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Eine Liebe zwischen zwei sehr unterschiedlichen Kulturen

    Die weiße Massai
    Esme--

    Esme--

    14. January 2015 um 11:14

    Inhalt: Bei einem Urlaub in Mombasa begegnet Corinne auf einer Flussüberfahrt dem Massai Lketinga. Der junge Krieger entfacht in Corinne eine ungekannte Sehnsucht. Sie ist überzeugt, dass sie einen Kontakt zu ihm herstellen muss und drängt ihren Freund Marco zu Ausflügen in ein Massaidorf, auf abendliche Vorstellungen, bei denen Massaikrieger ihre Tänze vorführen und in die örtliche Bush-Disco. Mit viel Glück begegnet sie Lketinga wieder; sehr zum Verdruss ihres Freundes. Bald ist für Corinne klar, dass sie ohne diesen Mann nicht mehr glücklich werden wird. Sie fasst den Entschluss Marco zu verlassen und nach Kenia zu ziehen. Dort erwartet sie eine völlig andere Kultur und ein Leben, was Corinne nicht selten an körperliche und seelische Grenzen geleiten lässt. Schreibstil: Corinne schreibt auf keiner Seite überspitzt. Sie beschönigt nichts, sie dramatisiert allerdings auch nicht. Jede Seite, die sie mit ihren Erlebnissen füllt, bleibt für den Leser interessant und spannend. Man leidet mit Corinne, man bangt und zürnt mit ihr. Corinne schreibt so bildlich und nah an Kenia dran, dass der Leser mit ihr geht. Er steht nicht nur als Betrachter daneben sondern er befindet sich letztlich selbst mit ihr mitten in der Pampa, wo das Auto mal wieder stehen geblieben ist, trinkt mit ihr Chai-Tee in einer Manyatta und kämpft mit ihr ums Überleben. Die Hauptcharakterin: Corinne ist ein sehr starker Mensch. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann geht sie den Weg bis an die Grenzen, um dieses Ziel zu erreichen. Niederschläge, die einen Großteil der Menschen gewiss seelisch zerbrochen hätten, überwindet sie, manchmal mit der Hilfe des Schicksals und manchmal auch mit ihrem starken Willen. Kenia: Der Leser erfährt von Corinne Hofmann sehr viel über Kenia. Viel mehr, als er in einem Urlaub jemals erblicken könnte. Er betritt mit ihr ein Gefängnis, welches nur ein kleiner Raum ohne Fenster ist und sieht dort zu, wie das Essen einfach auf dem dreckigen Betonboden ausgeschüttet wird. Mehrere Insassen teilen sich dort das Zimmer und das Essen. Durch die Autorin wird der Leser auch sehr klar darüber ins Bild geführt, welche Krankheiten und Gefahren in Kenia drohen. Mehrfach erkrankt Corinne an Malaria, einmal an Hepatitis. Nur Aids bleibt ihr glücklicherweise erspart. So oft springt sie gerade noch von der Schippe des Todes. Auch die Tiere, die es in Kenia gibt, werden zwar nur am Rande dargestellt, aber auch hier ist ein plötzlich auftauchender Elefantenbulle, eine Horde Büffel oder eine Schlange mit großen Gefahren verbunden. Nicht selten wird Corinne vor den Kopf gestoßen, sei es, weil sie sich ausgenutzt vorkommt oder weil sie als Weiße nicht immer auf Verständnis oder die gleiche Achtung stößt, die den Einheimischen entgegengebracht wird. Auch die Bürokratie ist oftmals stur und stellt ihr schwere Hindernisse in den Weg. Sei es bei der Einreise, bei einer geplanten Hochzeit oder bei einem Pass für das Kind. Überhaupt kommt auch der kulturelle Unterschied in diesem Buch sehr stark zum Ausdruck. Alleine die Sexualität ist in Kenia ganz anders ausgeprägt als in der Schweiz. Ein Mund ist zum Essen und nicht zum Küssen da. Vorspiel, Nachspiel oder Sex zum Vergnügen, kennt man dort nicht. Der Mann darf die Frau oberhalb der Gürtellinie anfassen und der Akt ist ziemlich schnell vollbracht. Familie ist sehr wichtig. Das erste Mädchen wird der Mutter als Haushaltshilfe abgetreten. Auch der Gedanke einer Beschneidung bei der Hochzeit wird Corinne noch einholen. Die Nahrungsaufnahme gestaltet sich für Corinne hier ebenfalls als stark gewöhnungsbedürftig. Nahrung ist knapp und es wird oft nur Fleisch gegessen und Chai mit Milch getrunken, wenn denn überhaupt Essen zur Verfügung steht. Corinne kann die erste Zeit noch mit ihrem Geld aus der Schweiz ihre Pläne ausführen. Jedoch leert sich das Konto trotz Bemühungen in Kenia, mit zum Beispiel einem Lebensmittelladen Fuß zu fassen, sehr schnell. Irgendwann stellt sich die Frage, wie man hier an Geld kommen kann, wenn doch die Einheimischen selbst nur sehr wenig besitzen. Liebe: Ohne romantisch verklärt zu erscheinen, berichtet Corinne von einer unsagbar großen Liebe der Hauptcharaktere. Während Corinne bereit ist für Lketinga ihre Heimat in der Schweiz gegen ein Leben in Kenia mit Krankheiten und am Rande des Existenzminimums zu führen, begreifen Leser und Hauptcharakterin, dass auch Lketinga für seinen Stand als Massai-Krieger viele Zugeständnisse macht. Er hilft Corinne beim Waschen der Wäsche und ihres Körpers, er lässt sich von der „weißen Frau“ zurechtweisen und erhebt (bis auf einmal) nie die Hand gegen sie. Er nimmt sich keine Zweitfrau, obwohl diese ihm zustehen würde und folgt ihren selbstbewussten Schritten sehr oft. Corinne beschreibt eine Liebesgeschichte, die sich sehr zart und intensiv entwickelt. Es ist eine Liebe, die oftmals vor Hindernisse gestellt wird. Schon am Anfang ist Corinne sich so sicher alles für ihren Krieger aufzugeben, während dieser sie darauf anspricht, dass er noch Bedenkzeit benötige. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gibt es immer wieder „Hochs“ und auch ganz schreckliche „Tiefs“. Bilder: Das Buch enthält im Mittelteil einige Bilder von Lktinga, von seiner Familie, von Corinne und von den Wohnhäusern (den sogenannten Manyattas). Fazit: Mit Corinne darf der Leser eine Reise in ein Land machen, die so bildlich, intensiv und realistisch geführt wird, als wäre man fast selbst dabei. Unverklärt erzählt die Autorin von einem Leben in Kenia und einer Kultur, welche sie oft an seelische und auch körperliche Grenzen bringt. Die willensstarke Charakterin ist sehr sympathisch und ihre Beweggründe sind nachvollziehbar. Man spürt trotz der großen Gemeinschaft, in der Corinne lebt, die Einsamkeit, die auf Verständnisproblemen und dem Leben in einem fremden weit entfernten Land beruht. „Die weiße Massai“ ist ein Buch, was zutiefst berührt und sehr informativ über Kenia berichtet. Es hat mich nachhaltig so stark berührt, dass ich noch lange darüber nachsinnen musste. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung. Ein Buch, dass man gelesen haben sollte. Unbedingt! Buchzitate: Kein Massai-Krieger isst jemals etwas, was eine Frau angefasst oder angeschaut hat. Sie dürfen nicht in Gegenwart von Frauen essen, nur trinken ist erlaubt. „Lketinga, wenn ich etwas mache, dann richtig und nicht halb.“ Nicht, dass ich mich so sehr nach Sex sehne, ich weiß ja, wie er abläuft, aber etwas Nähe nach all den Monaten könnte ich gut vertragen.

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  • Unglaublich fesselnd

    Die weiße Massai
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. October 2014 um 18:58

    Dieses Buch hat mich gefesselt und berührt. Ich habe unglaublichen Respekt vor Corinne.

  • Die weiße Massai

    Die weiße Massai
    lesemaus

    lesemaus

    22. January 2014 um 09:50

    In Thailand fand ich das Buch in einem Ausleihregal einer Pension. Da meine Lektüre ausgegangen und ich zu diesem Zeitpunkt krank war, las ich das ganze Buch durch. Der Inhalt dieses Buches ist bekannt. Eine weiße Frau aus der Schweiz kommt nach Kenia und verliebt sich dort in einen Massai-Mann. Ohne Wissen und Vorahnung trennt sie sich von ihrem Lebensgefährten und heiratet diesen. Aber bald wird die Realität deutlich und Corinne kehrt nach vier Jahren nach Europa zurück. Es ist nicht die Hungernot oder die Missstände die Corinne abschrecken und zur Rückkehr zwingen, es ist ihr Ehemann. Er lässt sie alleine, betrügt und bestellt sie. Bald schlägt er sie. Allein unter fremden Menschen und einer unbekannten Welt kämpft Corinne um ihre Anerkennung unter den Menschen und um ihr Leben. Die Sprache war sehr flüssig und so lässt sich das Buch sehr gut lesen. Nach dem ich das Ende des Buches erreicht hatte, konnte ich nur noch den Kopf schütteln. Aus meiner Sicht hat Corinne unüberlegt gehandelt und sich selbst das Leben schwer gemacht. Es ist auch keine Liebesgeschichte aus meiner Sicht, denn die Liebe kommt noch von Seitens Corinne, wohingegen der Massai-Mann mehr auf das Geld aus war, ist meine Meinung (weiße Haut = reich). Ich kann das Buch leider nicht weiter empfehlen, da es einen dummen Wandel einer verliebten Frau beschreibt, die später mit der Rausgabe des Buches viel Geld gemacht hat.

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  • Leben im Busch

    Die weiße Massai
    sommerlese

    sommerlese

    19. January 2014 um 11:15

    Die Schweizerin Corinne Hofmann macht Urlaub in Kenia, verliebt sich in den Samburu-Krieger Lketinga und verlässt für ihn ihren Lebensgefährten. Sie löst ihr Geschäft in der Schweiz auf und zieht nach Kenia, um den Massai zu heirtaten und in Afrika zu leben. Dort wird ihre gemeinsame Tochter Napirai geboren und der afrikanische Alltag beginnt mit all seinen kulturellen und wirtschaftlichen Problemen. Nach einigen Jahren kehrt Corinne zurück nach Europa. Dieses Buch habe ich zweimal gelesen, damals nach der Neuerscheinung und jetzt vor einigen Wochen. Sehr beeindruckt hat mich der wahre Bericht einer zwar realitätsfremden, aber auch mutigen Frau, die bereit ist, für ihre Liebe alles aufzugeben. Die Einblicke, die sie dem Leser in die fremde Kultur und das Leben im busch vermittelt, finde ich immer noch faszinierend. Dieses abenteuerliche Leben und die Beschreibung von Widrigkeiten wie Krankheiten, das Kochen auf offenen Feuern, das Essen von rohem Fleisch, die Schlafgewohnheiten, Alkoholismus und Rauschmittel in der Männerwelt und die Stellung der Frau finde ich kaum vorstellbar und daher interessant an dem Buch. Meine Lebenserfahrung läßt mich Corinne natürlich jetzt noch naiver und lebensfremder erscheinen als beim ersten Lesen. Ihre romantische Vorstellung vom Leben in Afrika teilte ich allerdings schon damals nicht. Aber das zweite Lesen hat mit klargemacht, welchen hohen Stellenwert unser zivilisiertes Leben hat. Mein Respekt gilt vor allem den afrikanischen Frauen, die mit ihrer Kraft und Arbeit die Hauptstütze der Gesellschaft vieler afrikanischer Länder darstellen. Trotz aller Einwände ein lesenswerter, da auch aufklärender Roman über Afrika und seine Menschen.

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  • nochmal

    Die weiße Massai
    Frettchen

    Frettchen

    16. December 2013 um 12:17

    Vor einigen jahren habe ich das buch zum ersten mal gelesen , leider durch einige Umzüge ist mir das buch verloren gegangen. Nun wäre es wieder zeit zum lesen....und würde mich von diesen nochmal hinreisen lassen.nun versuche ich es hier und hoffe auf erfolg und viel Spaß.  Wer kann/ will mir helfen.

  • Kenia, Kenia, Kenia

    Die weiße Massai
    garfieldbuecher

    garfieldbuecher

    22. August 2013 um 23:11

    Zum Inhalt: Corinne macht ihrem Verlobten Urlaub in Kenia. Dort lernt sie eines Abends den Massai Lketinga vom Stamm der Samburu kennen. Auf Anhieb findet sie sich zu diesem Mann, mit dem sie kein Wort sprechen kann, hingezogen. Ein halbes Jahr nach ihrem Urlaub bricht in der Schweiz ihre Zelte ab und reist für immer nach Kenia. Die weiße Massai ist der erste Teil der Biographie Meine Meinung/Fazit: Die Beschreibung des Landes und deren Menschen finde ich echt gelungen. Mann kann sich Corinne´s Leidensweg in Kenia richtig bildlich vorstellen. Gebeutelt von Armut und keinem richtigen Zuhause versucht Corinne sich durch zuschlagen. Gefangen in einem Land ein dem sie, wie sie glaubt, nur ihren Massai kennt. Schicksalsschläge die nicht so leicht zu verkraften sind bestimmen ihr Leben. Corinne Hoffmann beschreibt in dieser Biographie welches Leid sie auf sich nehmen musste um glücklich zu werden. Der Schreibstil ist gut und leicht verständlich. Ein Buch das mich mit Corinne hat mitfühlen lassen. Ein Buch über den Weg vielleicht eines Tages sich selbst zu finden.

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