Cormac McCarthy

 4.3 Sterne bei 1.167 Bewertungen
Autor von Die Straße, Kein Land für alte Männer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Cormac McCarthy

Unter dem Namen Charles McCarthy wurde der US-amerikanische Autor am 20. Juli 1933 in Rhode Island geboren. In seinem literarischen Leben widmet er sich vor allem Plots, die sich am Rande der Gesellschaft ansiedeln, teils mit dystopischen Zügen. Seine Bücher erfreuen sich allseits großer Anerkennung, was Cormac McCarthy Auszeichnungen wie den Faulkner Award, den National Book Award und sogar den Pulitzer Preis - für sein Weltuntergangsszenario "Die Straße" - brachte. Privat lebt der Autor in New Mexico, zusammen mit seinem Sohn und seiner dritten Frau.

Alle Bücher von Cormac McCarthy

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Cover des Buches Die Straße (ISBN: 9783499246005)

Die Straße

 (644)
Erschienen am 02.06.2008
Cover des Buches Kein Land für alte Männer (ISBN: 9783644050617)

Kein Land für alte Männer

 (125)
Erschienen am 27.02.2015
Cover des Buches Die Abendröte im Westen (ISBN: 9783499272400)

Die Abendröte im Westen

 (49)
Erschienen am 11.03.2016
Cover des Buches Grenzgänger (ISBN: 9783644039513)

Grenzgänger

 (30)
Erschienen am 01.03.2014
Cover des Buches All die schönen Pferde (ISBN: 9783644022911)

All die schönen Pferde

 (29)
Erschienen am 01.03.2014
Cover des Buches Die Border-Trilogie (ISBN: 9783644552210)

Die Border-Trilogie

 (20)
Erschienen am 27.02.2015
Cover des Buches Ein Kind Gottes (ISBN: 9783499267994)

Ein Kind Gottes

 (21)
Erschienen am 28.11.2014
Cover des Buches Land der Freien (ISBN: 9783499255502)

Land der Freien

 (16)
Erschienen am 01.11.2010

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Neue Rezensionen zu Cormac McCarthy

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Rezension zu "Die Straße" von Cormac McCarthy

Die Straße ist bleigrau und kalt!
LeseFuchsvor 19 Tagen

Warum tut man sich das an, solch ein Buch zu lesen? Natürlich zum einen, weil es mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet und in unterschiedlichen Medien positiv rezensiert wurde und zum anderen, wenn man ein Liebhaber dystopischer Literatur ist.

Mr. McCarthy mutet seinen Lesern nicht nur ein postapokalyptisches Szenario zu, er zeichnet eine Welt, die dem Ende bereits so nahe ist, dass selbst die Hoffnung gestorben zu sein scheint. In dieser düster, düsteren Welt aus Asche und Müll hausen Kannibalen, die sogar ihr eigenes Neugeborenes fressen. Kann noch Schrecklicheres dargestellt werden? Nein!

Aber aus den Dialogen von Vater und Sohn, die sich in dieser bitterkalten bleigrauen Welt gen Süden schleppen, erfährt der Leser, dass es neben den Bösen auch die Guten geben muss.

In karger Sprache schildert der Autor den leidvollen Weg. Der Vater ist in seiner Aufgabe verhaftet, das Leben seines Sohnes unter allen Umständen zu schützen und dabei doch noch zu den Guten zu gehören. Denn dieser Wunsch, der vom Jungen ausgeht, ein wenig Menschlichkeit zu bewahren und anderen gegenüber zu zeigen, das ist das einzige flackernde Licht in dieser untergegangenen Welt. Die Hoffnung ist doch noch nicht tot!

Die bleigraue Trostlosigkeit wird in sparsamer Handlung beschrieben. Wenige dann aber wirklich schockierende Ereignissen sind eingeschaltet.

Es ist ein Buch, welches die Post-Postapokalypse so konsequent darstellt, wie keines vor ihm. Es schildert eine Welt, in der niemand sein möchte und aus der niemand abtreten will.

Not for the faint-hearted!  

Eine vollständige Inhaltsangabe findet sich in Wikipedia.

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Rezension zu "Ein Kind Gottes" von Cormac McCarthy

Ein Buch mit starkem Nachhall!
Tausendléxivor 2 Monaten

Lester Ballard ist ein Ausgestoßener. Die  > normale < Gesellschaft hat ihn ausgespuckt, wie den Speichel vom kauen des Kautabaks. Lesters Vater hat sich suizidiert, seine Mutter sucht das Weite. Er ist allein, kennt keine Regeln. Er lebt in seiner eigenen Welt, eine Welt ohne positive Gefühle, ohne Empatie. Lester kennt die Sprache der Gewalt, die ohne zu zögern und ohne jegliche Hemmungen bedient.

Cormac McCarthy erzählt seine Story im Tennessee der sechziger Jahre.  Er zeichnet ein Leben ohne wirkliche Perspektive und vermag Szenen, detailreich und furchteinflößend zu beschreiben. Manche Ereignisse sind für mein Empfinden, grenzwertig und oftmals ungemütlich. Und dennoch spiegelt dies die Stimmung, die Grundhaltung von Lester Ballards Leben und seiner Umgebung wieder. 

Positiv zu erwähnen sind die kurzen Kapitel, die es taktisch gesehen ermöglichen, sich der bedrückenden Story anzunähern. Ich gebe zu, einige Male gezweifelt zu haben ob ich wohl das richtige Buch für mich in den Händen halte. Doch ich wollte es einfach wissen, wissen was noch alles passiert. > Ein Kind Gottes < ist sicherlich nicht mit > ein schönes Buch < zu beschreiben, doch > schön < lesen kann jede/r. Hier besteht die Möglichkeit der Weiterentwicklung, über den Buchrand schauen, sich einlassen. > Ein Kind Gottes < lässt mich sehr ambivalent zurück. Ich schätze den Schreibstil von Cormac McCarthy doch die Story ist Hardcore. Dennoch hat es der Autor wohl geschafft, dass dieses Buch in meiner Erinnerung bleibt. Chapeau!

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Rezension zu "Blood Meridian" von Cormac McCarthy

Blood Meridian
TinaGervor 3 Monaten

He fired again. A second bird spun an lay kicking. The others flared, piping thinly, and Glanton turned with the pistol and shot a small goat that was standing with its throat pressed to the wall in terror and it fell stone dead in the dust and he fired upon a clay garrafa that burst in a shower of potsherds and water and he raised the pistol and swung towards the house and rang the bell in its mud tower above the roof, a solemn tolling that hung on in the emptiness after the echoes of the gunfire had died away. (P 87)

Is that your final say?
Final as the judgement of God.
 The black stepped forward and with a single stroke swapt off his head. No one spoke. When they set out in the dawn the headless man was sitting like a murdered anchorite discalced in ashes and sark. Someone had taken his gun but the boots stood where he’d put them.  (P 113)

The judge stepped into the sunlit doorway and executed upon the stones a series of steps with a strange precision and he and the fiddler seemed alien minstrels met by chance in this medieval town. The judge removed his hat and bowed to a pair of ladies detoured into the street to bypass the doggery and he pirouetted hugely on his mincing feet and poured pulque from his cup into the old mans eartrumpet. The old man quickly stoppered the horn with the ball of his thump and he held the horn with care before him while he augered his ear with one finger and then he drank. (P 198)

What a read in these Corona days! Cormac McCarthy writes about war as the “ultimate trade awaiting its ultimate practitioner” and I almost felt as if that is one of the reasons why countries with female leaders are handling this crisis so much better. Life is not about war, it’s not an eye for an eye, a tooth for a tooth, it’s about life and community. It’s about growing together and not further apart. Let women rule our world!

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Zusätzliche Informationen

Cormac McCarthy wurde am 19. Juli 1933 in Rhode Island (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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