Cormac McCarthy

 4.3 Sterne bei 1,104 Bewertungen
Autor von Die Straße, Kein Land für alte Männer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Cormac McCarthy

Unter dem Namen Charles McCarthy wurde der US-amerikanische Autor am 20. Juli 1933 in Rhode Island geboren. In seinem literarischen Leben widmet er sich vor allem Plots, die sich am Rande der Gesellschaft ansiedeln, teils mit dystopischen Zügen. Seine Bücher erfreuen sich allseits großer Anerkennung, was Cormac McCarthy Auszeichnungen wie den Faulkner Award, den National Book Award und sogar den Pulitzer Preis - für sein Weltuntergangsszenario "Die Straße" - brachte. Privat lebt der Autor in New Mexico, zusammen mit seinem Sohn und seiner dritten Frau.

Alle Bücher von Cormac McCarthy

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Die Straße

Die Straße

 (615)
Erschienen am 02.04.2013
Kein Land für alte Männer

Kein Land für alte Männer

 (120)
Erschienen am 01.10.2009
Die Abendröte im Westen

Die Abendröte im Westen

 (46)
Erschienen am 11.03.2016
Grenzgänger

Grenzgänger

 (29)
Erschienen am 02.01.1997
All die schönen Pferde

All die schönen Pferde

 (29)
Erschienen am 01.09.2000
Die Border-Trilogie

Die Border-Trilogie

 (20)
Erschienen am 01.12.2008
Ein Kind Gottes

Ein Kind Gottes

 (20)
Erschienen am 28.11.2014
Land der Freien

Land der Freien

 (16)
Erschienen am 01.11.2010

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Neue Rezensionen zu Cormac McCarthy

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AnjaLG87s avatar

Rezension zu "Die Straße" von Cormac McCarthy

Die letzte Menschlichkeit in einer apokalyptischen und düsteren Welt
AnjaLG87vor 3 Monaten

Cormac McCarthy kann es einfach: Wort- 

und bildgewaltig beschreiben, Betroffenheit 
wecken, und dabei trotzdem nüchtern und 
kühl bleiben und ohne Pathos arbeiten. Seine
Beschreibungen dieser Welt, nachdem eine
nicht genau benannte und erklärte Katastrophe 
nahezu die gesamte Menschheit ausgerottet
hat, suchen ihresgleichen. Wie Vater und Sohn
dabei versuchen, inmitten von Elend und 
Tod, ihre Menschlichkeit zu bewahren, regt
zum Mitfühlen und Nachdenken an, ohne 
kitschig oder pathetisch zu sein. Ein toll
geschriebenes und beeindruckendes Buch! 

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AdamBlues avatar

Rezension zu "Die Straße" von Cormac McCarthy

Auf der Suche nach Hoffnung
AdamBluevor 8 Monaten

Klappentext:


„Die Welt nach dem Ender der Welt


Ein Mann und ein Kind schleppen sich durch ein verbranntes Amerika. Nichts bewegt sich in der zerstörten Landschaft, nur die Asche schwebt im Wind. Es ist eiskalt, der Schnee schimmert grau. Sie haben kaum etwas bei sich: ihre Kleider am Leib, einen Einkaufswagen mit der nötigsten Habe und einen Revolver mit zwei Schuss Munition. Ihr Ziel ist die Küste, obwohl sie nicht wissen, was sie dort erwartet. Die Geschichte der beiden ist eine düstere Parabel auf das Leben, und sie erzählt von der herzzerreißenden Liebe eines Vaters zu seinem Sohn."


Cover (11 Auflage, Rowohlt Verlag):


Zum Cover möchte ich diesmal nicht so viele Worte verlieren, da es sehr schlicht gehalten wurde. Front und Back- Cover sollen wohl an einen Asphalt erinnern, der bereits stark befahrt0 wurde, und die Schriftzüge an Straßenmarkierungen. Mir gefällt's.


Inhalt:


Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht und ich war mir eigentlich sicher, dass die Geschichte mir sehr gut gefallen würde. Leider wurde die Geschichte meinen Anforderungen nicht gerecht. Ich hätte nicht gedacht, dass eine Survival Geschichte, die in einer postapokalyptischen Welt spielt, mich so wenig packen würde, zumal die Geschichte eigentlich alle Voraussetzungen erfüllt: Eine zerstörte Welt, kalte Temperaturen, eine Vater-Sohn Geschichte und wenig Chancen aufs Überleben. Sämtliches Leben auf der Erde wurde ausgelöscht (der Grund dafür wird jedoch nie genannt, sei's drum) und der Vater und sein Sohn sind ständig auf der Suche nach Lebensmitteln. Das ist im Prinzip schon die gesamte Handlung. Zwar passieren im Buch theoretisch spannende Stellen (z.B wird der Sohn von einem Kannibalen attackiert), die mich jedoch aufgrund der seelenlosen Charaktere nicht so stark berührt haben, wie sie es eigentlich sollten. Der Vater und sein Sohn haben keine Namen, sprechen meist in kurzen Sätzen miteinander und haben auch keine wirkliche Vorgeschichte (die Mutter des Sohnes und ihr tragischer Tod werden zwar erwähnt, jedoch wird hier nicht wirklich auf die Hintergründe eingegangen. Warum der Vater nicht versucht hat den Tod der Mutter zu verhindern ist mir ebenfalls ein Rätsel). Ahja: Im gesamten Buch gibt es keine Anführungszeichen, was bedeutet, dass man oft nicht einmal genau weiß, wer jetzt was gesagt hat. Beim Dialog zwischen dem Sohn und seinem Vater kann man sich die Anführungszeichen natürlich denken, jedoch wird es ab da verwirrend, wenn eine dritte Person auftaucht. Welchen Mehrwert soll dieses Stilmittel bieten? Mich hat es einfach nur genervt und es wurde auch nicht dadurch besser, dass das Buch sehr viele Absätze hat und es keine wirklichen Kapitel gibt.


Zur Handlung könnte man natürlich sagen, dass sie sehr realistisch sei, da Vater und Sohn sich ständig auf die Suche nach Lebensmitteln begeben und sich eher wenig zu sagen haben. Dennoch hätte man dies nicht so monoton machen müssen. Auch die Dialoge sind wiederholend („okay", „wir werden nicht sterben", „wir sind die Guten" ...) .

Es ist klar, dass der Vater, der mit seinem Sohn monatelang nach Süden wandert, nicht jeden Dialog mit einer emotionalen Rede beginnt, da die beiden sich ja ihr ganzes Leben lang kennen, doch irgendwie hat mir etwas entscheidendes gefehlt.


Außerdem habe ich mich gefragt, warum beide im tiefsten Winter unbedingt schwimmen gehen mussten ... (Zumal einige Seiten danach das kalte Wasser den Sohn sogar zum Weinen gebracht hat)


Den Sprachstil fand ich solide. McCarthy verwendet eine knappe und eher sachliche Sprache. Es gelingt ihm mit wenigen Worten eine bedrückende Stimmung zu erzeugen. Die vielen Auszeichnungen finde ich trotzdem etwas übertrieben und ich würde nicht sagen, dass das Buch von majestätischer oder biblischer Wucht sei.

Verwundert hat mich auch die Tatsache, dass es in der elften (!) Auflage immer noch Tippfehler gibt. Naja, keiner ist perfekt und solange es sich wie geschnitten Brot verkauft ...


Als Kurzgeschichte hätte die Geschichte für mich besser funktioniert. Den Film habe ich zwar noch nicht gesehen, doch was ich bis jetzt vom Film gesehen und gelesen habe, macht den Eindruck, dass er mir deutlich besser gefallen würde als das Buch.


Die Straße ist vermutlich wieder eins dieser polarisierenden Bücher, die man entweder liebt oder bestenfalls mittelmäßig findet.


Ich fand das Buch insgesamt in Ordnung, da es auch gute Stellen gab z.B dass die beiden versucht haben menschlich zu bleiben und nicht ebenfalls Menschen ausraubten oder zu Kannibalen wurden (wobei man die Motive der „Bösen" in solch einer hoffnungslosen Situation auch nachvollziehen könnte). Man muss solch ein Buch wohl auch in einer „passenden" Lebenslage lesen, da es einen echt traurig stimmt und erdrückt.


Vielleicht ändert sich meine Meinung zum Buch irgendwann.


Momentan ist es mir 3 solide Sterne wert.

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L

Rezension zu "Ein Kind Gottes" von Cormac McCarthy

Ein Kind Gottes
Leannahvor einem Jahr

Mir hat das Buch nicht gefallen. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und auch die Handlung konnte mich nicht fesseln. Das war definitiv mein letztes Buch von McCarthy.

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Cormac McCarthy wurde am 19. Juli 1933 in Rhode Island (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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