Cormac McCarthy All die schönen Pferde

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Inhaltsangabe zu „All die schönen Pferde“ von Cormac McCarthy

Zwei junge Ausreißer, John und Lacey, sind auf dem Weg nach Mexiko, um dort ein besseres,
einfacheres Leben zu finden. Sie träumen von Abenteuern, heißblütigen Pferden und unberührter
Natur. Doch sie geraten in eine archaische Welt, in der Gerechtigkeit ohne Gnade herrscht.

Der Auftakt von Cormac McCarthy’s Bordertrilogie

Beeindruckend, episch, pur

— The iron butterfly

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  • Das Gleichgewicht zwischen Schönheit und Schmerz

    All die schönen Pferde

    The iron butterfly

    Der Texaner John Grady Cole und sein Freund Lacey Rawlins brechen auf ihren Pferden Richtung Mexiko auf. Wie vielen jungen Männern geht es auch den beiden darum, sich zu beweisen und die eingetretenen Pfade der heimischen Umgebung zu verlassen. John Grady musste zudem nach dem Tod seines Großvaters und der Scheidung seiner Eltern den Schmerz um den Verlust der Familienranch ertragen. Aber nun soll alles anders werden und besser könnte es nicht kommen, als mit dem besten Freund ins Unbekannte loszureiten. Unterwegs kreuzt ihren Weg der Junge Jimmy Blevins auf einem wundervollen Pferd, das ihm nicht zu gehören scheint. Auch der exklusiv gefertigte Sattel und eine Pistole deuten darauf hin, dass Jimmy Unheil mit sich bringt. Ich rezensiere den ersten Teil "All die schönen Pferde" der Border-Trilogie, um diese beeindruckenden Eindrücke nicht zu verlieren, die Cormac McCarthy bei mir hinterlassen konnte. Meine Lektüre begann zögerlich und schleppte sich die ersten 50 Seiten so dahin. Als John Grady und Lacey dann auf ihre Reise aufbrachen, kam ich viel schneller voran und die letzten 250 Seiten habe ich auf einen Rutsch verschlungen. McCarthy beschreibt in seinem Epos die Grandiosität wahrer Freundschaft und einen Traum von Freiheit im Einklang zwischen Mensch und Kreatur. Aber er kann auch tief empfundene Liebe erzählen und seine Protagonisten durch die Hölle der mexikanischen „Justiz“ schicken. Besonders herauszukehren sind seine Protagonisten und da im Speziellen John Grady. Vor der Lektüre glaubt man auf Draufgängertypen zu treffen, ist es doch eine Art Modern-Western. Man erwartet ungehobelte Cowboymanieren und entsprechend seichte Dialoge. Aber weit, weit gefehlt. Lacey ist ein treuer Freund an der Seite von John Grady, ein gutmütiger und loyaler Charakter. Die Freundschaft ist geprägt von blindem Vertrauen und tief empfundener Verbundenheit. John Grady toppt das Ganze um Längen. Denn er ist der Fels in der Brandung. Ein in sich ruhender junger Mann, freundlich und schlicht, intelligent und offenherzig, feinsinnig und sensibel ohne ein Softi zu sein. Ein Mann der für die absolute Gerechtigkeit einsteht und alles, wirklich alles gibt, ein Kämpfer durch und durch. Kraftvoll, beeindruckend, packend, Literatur erster Güte! Ich setze die Lektüre direkt mit "Grenzgänger" fort. The Wolf, who lives under the rock has invited me to drink of his cool Water. Not to splash or bathe But leave the sun & know the dead desert night & the cold men who play there. -Jim Morrison-

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  • Rezension zu "All die schönen Pferde" von Cormac McCarthy

    All die schönen Pferde

    jh

    04. December 2008 um 15:48

    Tolles Buch, gute geschichte

  • Rezension zu "All die schönen Pferde" von Cormac McCarthy

    All die schönen Pferde

    Beagle

    11. August 2008 um 17:17

    Eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ein gigantischer Epos über das Erwachsenwerden mit einer unglaublichen Liebe zur Natur und den Pferden geschrieben. Man erfährt viel über Mexiko, das Land in den 50er Jahren. Auch wenn ich mit Pferden nicht viel am Hut habe, dieses Buch war ein Erlebnis.

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