Cormac McCarthy Grenzgänger

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Inhaltsangabe zu „Grenzgänger“ von Cormac McCarthy

"Dieses Epos ist Weltliteratur." (Tempo) Billy Parham und sein Bruder Boyd überschreiten noch einmal die Grenze nach Mexiko. Sie sind auf der Suche nach gestohlenen Pferden und den Mördern ihrer Eltern. Abenteuer in der Wildnis, Leben am Rand der Zivilisation - Cormac McCarthys überwältigender Roman ist ein apokalyptisches Epos über die Liebe, den Tod und die Suche nach Identität.

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    22. May 2016 um 16:55

    Der sechzehnjährige Billy Parham und sein drei Jahre jüngerer Bruder Boyd leben mit ihren Eltern auf einer Farm in Cloverdale, New Mexico. Eines Tages berichtet Billys Vater beim Abendessen davon, dass in der Gegend eine Wölfin gesichtet wurde. Kurzerhand besorgen sie sich einige Fallen, um die Wölfin einzufangen und größeren Schaden abzuwenden bzw. einer direkten Konfrontation zu entgehen. Aber die Wölfin scheint clever zu sein, denn die Fallen werden regelmäßig ausgelöst, aber nie treffen sie die darin gefangene Wölfin an. Bis Billy eines Morgens alleine los zieht. In einer Falle findet er an diesem Tag tatsächlich die verletzte Wölfin vor. Aber Billy reitet nicht, wie mit dem Vater vereinbart nach Hause, um ihn zu holen, sondern macht sich selbst daran die Wölfin mit einer Maulsperre zu bändigen und anzuleinen. Dieses Kräftemessen, die Konfrontation und der direkte Kontakt mit der wilden Kreatur wecken in Billy den Wunsch die Wölfin über die Grenze zurück nach Mexico in ihr Heimatrevier zu bringen. Im Grunde ein unmögliches Unterfangen, aber für Billy ist das die einzige Option. Die Reise ist von Anbeginn eine Herausforderung, denn die Wölfin ist verletzt, zudem trächtig und Billys Pferd muss ebenfalls erst einmal davon überzeugt werden, dass sie fortan zu dritt unterwegs sein werden. Wie bereits John Grady in „All die schönen Pferde“ ist Billy Parham ein ruhiger, besonnener junger Mann mit einem immensen Gerechtigkeitssinn und einer Lebensphilosophie, der man mit großer Aufmerksamkeit folgt. Cormac McCarthy verleiht seinen Helden keinerlei Haudrauf-Gehabe, sondern wahre innere Größe. Aber weit gefehlt, wer nun Softi-Western-Harmonie-Romantik vermutet, die Schicksalsschläge gehen nicht aus, es mangelt nicht an brisanten Begegnungen und lebensgefährlichen Entscheidungen. Happy Endings sind ausverkauft. Diese Geschichten strotzen vor wunderbarer Ausdrucksstärke, weiser Philosophie und sanfter Melancholie. To be continued…mit "Land der Freien" …Now we need something & someone new when all else fails we can whip the horse’s eyes & make them cry & sleep -Jim Morrison-

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  • Rezension zu "Grenzgänger" von Cormac McCarthy

    Grenzgänger
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. November 2011 um 00:59

    Seit über einem Jahr hab ich es nicht mehr gelesen. Mein Lieblingsbuch von ihm, ich verstehe es einfach als seinen grössten Anspruch an seine Leser. McCarthy kreiert hier eine Aussage, eine Odysse eines Heranwachsenden der ich nicht widerstehen kann. Immer wieder ziehen mich meine Gedanken zu diesem Buch zurück, wobei ich nicht sagen kann, welche Magie hier auf mich ausgeübt wird. Hier wird wohl das Herz gespalten. Entweder du fühlst relativ wenig, oder es reisst dich in Stücke. Es sagt dir wenig, oder es ist das Licht in der dunkelsten Nacht. Dieser Roman hat keine Mitten. Er atmet, und fasst eine Gewalt in Worte, und in eine Geschichte, die mich mitnimmt. Monumental, episch, ein Schrei. Etwas das mich nie mehr loslässt. Eine Liebe. Ein Buch für verlorene Seelen, es beweisst nur das man Leben kann, nicht das man finden kann was einem erlöst, ohne zu lügen. Für mich ist auch entscheidend, das er mich überzeugt hat. Ich konnte nie etwas mit Pferden anfangen. Jetzt, denke ich nur wie grossartig es wäre auf einem Pferd zu reiten. Von Texas nach Mexico, versteht sich, am besten. Naja, ich habe wirklich etwas an diesen Roman verloren. Ich werde ihn noch öfters lesen, zum 5 oder 6 mal?, sollte mir die Erleuchtung kommen, teile ich meine Erkenntnisse dann. Für mich-------wirklich eines der besten Bücher aller Zeiten, eine tiefe Empfehlung an alle, die nicht an Allgemeingut leiden wollen. Ein Monument. ------------ Schon wieder lese ich dieses Buch, ist eine persönliche Bibel, lässt mich nicht los.

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  • Rezension zu "Grenzgänger" von Cormac McCarthy

    Grenzgänger
    Beagle

    Beagle

    17. March 2009 um 09:26

    Zwar kann das Buch nicht ganz an "All die schönen Pferde" ranschmecken, irgendwas geht immer ab wenn man dieses Buch kennt, dennoch schreibt McCarthy unvergleichlich, er beschreibt die Weitern, die Menschen, die Einsamkeit als hätte er es selbst durchlebt. Die Problematiken (Tod, Trauer, Einsamkeit) werden nicht kitschig sondern authentisch behandelt, seine Liebe zu den Pferden ist unbeschreiblich. Absolut lesenswert.

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  • Rezension zu "Grenzgänger" von Cormac McCarthy

    Grenzgänger
    beate

    beate

    14. May 2007 um 09:56

    Trotz des recht trostlosen Erlebens der Protagonisten findet sich hier eine einmalige Sprache. Der Leser wird hineingesogen in die Geschichte und kann sich kaum entziehen. Die Geschichte wird hautnah, genau wie auch andere Bücher dieses Autors ergreift einen diese Erzählung.