Cormac McCarthy Kein Land für alte Männer

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Inhaltsangabe zu „Kein Land für alte Männer“ von Cormac McCarthy

DIE STILLE VOR DEM SCHUSS Bei einem morgendlichen Ausflug in die texanische Wüste findet Hobby-jäger Llewellyn Moss eine gespenstische Szenerie vor: mehrere Leichen, eine Pick-up-Ladefläche voller Heroin und am Ende einer Blutspur einen Koffer mit 2,4 Millionen Dollar. Er behält das Geld – sein erster Fehler. Der zweite: In der Nacht kehrt er zum Tatort zurück, um seine Spuren zu verwischen. So gerät er ins Visier des eiskalten Killers Chigurh. Und genau wie der alte Sheriff Bell ist Moss dieser Form von Grauen und Gewalt nicht gewachsen.

Irgendwie scheint mir das Buch unvollständig. Der Stil, kurz und knackig ohne Schmuck und Schnörkel ist gewöhnungsbedürftig.

— buchhase

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    Kein Land für alte Männer

    Gulan

    Der Koffer war randvoll mit Hundertdollarnoten. Sie waren mit Banderolen, die den Aufdruck $10 000 trugen, zu kleinen Päckchen gebündelt. Er wusste nicht, wie viel es insgesamt war, hatte aber eine ziemlich gute Vorstellung davon. Er saß da, betrachtete das Geld, schloss dann den Deckel und verharrte mit gesenktem Kopf. Sein ganzes Leben lag da vor ihm. Tag für Tag, von morgens bis abends, bis zu seinem Tod. Alles konzentriert auf vierzig Pfund Papier in einem Aktenkoffer. Er hob den Kopf und blickte hinaus auf die Bajada. Leichter Wind von Norden. Kühl. Sonnig. Ein Uhr nachmittags. Er betrachtete den Mann, der tot im Gras lag. Seine grauen Krokodillederstiefel, die mit Blut vollgesogen waren und schwarz wurden. Das Ende seines Lebens. Hier an dieser Stelle. Die fernen Berge im Süden. Der Wind im Gras. Die Stille. Er ließ die Schließe einrasten, schloss die Schnallen, stand auf, schulterte die Büchse, hob den Aktenkoffer und die Maschinenpistole auf, orientierte sich anhand seines Schattens und marschierte los. (S. 20-21) Südwesttexas: Llewelyn Moss stößt bei der morgendlichen Antilopenjagd in der Wüste auf mehrere zerschossene Geländewagen und Leichen, offenbar ein missglückter Drogendeal. Er folgt einer Spur weiter in die Wüste, findet eine weitere Leiche – und einen Koffer mit 2,4 Millionen Dollar. Moss nimmt ihn an sich. In der Nacht kehrt er zurück, um seine Spuren zu verwischen. Ein Fehler, denn er wird erwartet. Er kann zwar fliehen, doch von nun an hat er einen gnadenlosen Verfolger – den psychopathischen Killer Anton Chigurh. Cormac McCarthy, Jahrgang 1933, gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart und wird regelmäßig auch als Kandidat für den Literaturnobelpreis genannt. Seine Karriere begann 1965 mit dem Roman „Der Feldhüter“ (erstmals im letzten Jahr ins Deutsche übersetzt), der endgültige Durchbruch gelang ihm 1992, als er mit dem Roman „All die schönen Pferde“ den National Book Award gewann. Sein dystopischer Roman „Die Straße“ gewann 2007 den Pulitzer-Preis. Seitdem hat er allerdings keinen Roman mehr veröffentlicht. Seine Romane handeln regelmäßig von den existenziellen Fragen von Leben und Tod und sind oft naturalistisch geprägt. McCarthy schert sich außerdem wenig um die korrekte Interpunktion, Anführungszeichen sucht man beispielsweise vergeblich. „Kein Land für alte Männer“ erschien erstmals 2005 und wurde bereits ein Jahr später von den Coen-Brüdern verfilmt. „No Country For Old Men“ wurde (als düsterer Thriller eher ungewöhnlich) zum großen Gewinner der Oscars 2008 mit vier Trophäen. Besondere Beachtung fand dabei die schauspielerische Leistung von Javier Bardem als Anton Chigurh. Sie können keinen Deal mit ihm machen. Ich sage es Ihnen nochmal. Selbst, wenn Sie ihm das Geld gäben, würde er Sie umbringen. Auf diesem Planeten lebt kein Mensch, der jemals auch nur ein unfreundliches Wort zu ihm gesagt hat. Sie sind alle tot. Das sind keine sehr sonnige Aussichten. Er ist ein eigenartiger Mann. Man könnte sogar sagen, er hat Prinzipien. Prinzipien, die über Geld und Drogen oder dergleichen hinausgehen. (S. 141) Die Story ist ein äußerst düsterer Mix aus Neo-Western, Thriller und Noir. McCarthy schreibt dabei in einem knappen, schnörkellosen Stil mit starken Dialogen. Den Beginn eines neuen Kapitels eröffnet der alte Sheriff Ed Tom Bell mit einer Art Vorwort, in dem er sein eigenes Leben, die Polizeiarbeit und das menschliche Zusammenleben im Vergleich früher zu heute reflektiert. Dabei wird deutlich, dass der integre Sheriff den aktuellen Entwicklungen, vor allem in Sachen Gewalt und Brutalität, irritiert gegenübersteht (was der Autor auch im Titel verdeutlicht). Llewelyn Moss ist ein harmloser Außenseiter, Hobbyjäger, lebt in einem Trailer. Er ist der Mann auf der Flucht, der im Rahmen seiner Möglichkeiten alle Register zieht, um im Besitz des Geldes, aber letztlich am Leben zu bleiben. Aber angesichts seines Widersachers ist man als Leser von Anfang geneigt, ihm wenig Chancen einzuräumen. Der heimliche Star des Buches ist nämlich der Bösewicht. Anton Chigurh ist ein Killer, aber was für einer! Schon der Beginn des Buches lässt einen zusammenzucken, wie brutal, blutig und stoisch Chigurh einen Deputy, der ihn gerade festgenommen hat, mit gefesselten Händen umbringt. Am liebsten tötet er mit einem Bolzenschussgerät. Er tötet nicht, weil er muss, sondern aus Prinzip. Dabei entwickelt er jedoch keinerlei Hektik, er spielt sogar mit seinen Opfern. Was für eine diabolische Figur! Es entwickelt sich ein Katz- und Maus-Spiel zwischen Chigurh und Moss bzw. dem konsternierten Sheriff Bell. Dabei zieht Chigurh eine Blutspur durch den Südwesten Texas. „Kein Land für alte Männer“ ist insgesamt ein raues, düsteres Werk, das um die Frage nach dem Schicksal und der Moral kreißt. Dabei erzeugt McCarthy eine deprimierende Atmosphäre, schildert die brutalsten Szenen mit kalter Lakonie, nimmt sich aber gleichzeitig Zeit für philosophisch-moralische Reflexionen in den Dialogen und den Erklärungen des Sheriffs. Für mich ein herausragender Roman, intensiv und kompromisslos.

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    • 16
  • Buch und Film - beides Klasse

    Kein Land für alte Männer

    P_Gandalf

    14. December 2016 um 21:09

    Selten waren sich Film und Buch so ähnlich. Damit verliert der Roman leider an Spannung. Wie hat sich die amerikanische Gesellschaft in letzten 50 Jahren verändert, ist ein zentrales Thema des Buches und Sheriff Bell sinniert immer wieder über den Verfall von Moral und Sitten. Am Ende ist Bell desillusioniert und quittiert frustriert seinen Dienst. Er kann den Bürger seiner Stadt keine Sicherheit mehr bieten.

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  • Psycho, aber richtig!

    Kein Land für alte Männer

    dominona

    Wenn man über einen offensichtlichen Bandenkrieg mit Drogenhintergrund stolpert und dabei einen Koffer voll Geld mitnimmt, kann man davon ausgehen, dass man verfolgt wird. Nur in diesem Fall nicht von irgendwem, sondern einem Psychopathen ganz besonderer Sorte - es ist nämlich egal, ob er das Geld wiederbekommt, jeder, der ihm begegnet, riskiert zu sterben, oft entscheidet es das Münzglück. Dann wäre da noch eine dritte Perspektive, nämlich die der völlig überforderten Polizei, die feststellen muss, dass die Grenzen für Moral, sowie Fut und Böse neu gesteckt werden müssen. Das Buch lebt von seinen Dialogen, die manchmal absurderweise zum Lachen verleiten. Häufig ist es regelrecht gruselig.

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    • 2
  • Blut, Gewalt, Mord ....

    Kein Land für alte Männer

    Bellami

     

     




    • 2
  • Rezension zu "Kein Land für alte Männer" von Cormac McCarthy

    Kein Land für alte Männer

    rallus

    In der Wüste liegen viele Leichen in Autos, nach einer wüsten Schießerei. Moss findet diese und 2,4 Millionen in einem Koffer. Dies war sein erster Fehler und ab hier beginnt eine gnadenlose Hetzjagd durch die Stasten. Sein Verfolger Chigurh ist ein skrupelloser Killer eine Generation mit der auch Sheriff Bell nichts mehr anfangen kann. "In den 20er Jahren haben sich die Leute über Rennen im Flur und Kaugummikauen in der Schule aufgeregt. Heute sind es Vergewaltigungen, Brandstiftungen, Raub, Mord und Drogen. Da macht man sich schon seine Gedanken." McCarthy ist einerseits direkt und schonungslos in seinen Beschreibungen der handelnden Figuren, andererseits entsteht so viel Raum und Zeit in diesem kleinen Buch, dass der heiße Wüstensand fast zwischen den Zähnen knirscht. Seine Beschreibungen von unwichtigen Details machen die Gedankenbilder so plastisch - und meistens sind diese Bilder blutrot. Besonders Chigurh ist in eine der zynischsten und irrsten Killer in der Literatur. Bells Welt ist dies nicht mehr "Ich bin mir nicht sicher ob wir diese Leute schon mal gesehen haben.Diese Art von Leuten. Ich weiß noch nicht mal, was man mit Ihnen anstellen soll. Wenn man sie alle umbringen würde, müsste man in der Hölle anbauen." Alle Entscheidungen im Leben sind schon getroffen, es kann nichts geändert werden und so verlaufen die Fäden der Lebenden unerbittlich ihrem Ziel zu. Die Coen Brüder haben diese Buch 1:1 verfilmt, und ein Meisterwerk wie McCarthy geschaffen. Ein radikales, krasses, originelles und wichtiges Buch. Volle Punktzahl

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    • 3
  • Rezension zu "Kein Land für alte Männer" von Cormac McCarthy

    Kein Land für alte Männer

    Medienjournal

    31. December 2012 um 01:22

    Ein faszinierendes Stück Literatur von einem großartigen Autor, für welches allein er bereits zwei Jahre früher den Pulitzerpreis verdient hätte.

    Mehr gibt es unter:
    http://medienjournal-blog.de/2011/07/kein-land-fur-alte-maenner-buch/

  • Rezension zu "Kein Land für alte Männer" von Cormac McCarthy

    Kein Land für alte Männer

    HarryF

    04. May 2012 um 16:28

    Der Reiz an McCarthys Bücher macht für mich seine Gabe aus, mehr damit auszudrücken, was seine Protagonisten nicht sagen, als damit, was sie von sich geben. Gleichzeitig wechselt er von nahezu pedantischer Detailverliebtheit zu beinahe grober Ignoranz des Geschehenen. Alles in Allem ein außergewöhnliches Leseerlebnis!

  • Rezension zu "Kein Land für alte Männer" von Cormac McCarthy

    Kein Land für alte Männer

    tomassvevo

    02. April 2012 um 12:24

    Wie der Film: großartig

  • Rezension zu "Kein Land für alte Männer" von Cormac McCarthy

    Kein Land für alte Männer

    wollsoeckchen88

    10. December 2011 um 10:14

    Dieses Buch! Es ist unglaublich intensiv geschrieben. McCarthy erzählt sehr dicht, doch mit einem nonchalanten Stil, der die Figuren absolut lebendig werden lässt. Die Art, wie er die Dialoge schreibt, ist, als hätte er sie aus dem wahren Leben aufgenommen. Dies ist mein erstes Buch von ihm und sofort hat er mich mit seiner Sprache und nicht überladenen Detailverliebtheit gefesselt - er schreibt einfach wahnsinnig gut. Die Handlung nimmt viele unerwartete Wendungen und wirkt sehr plastisch. Ich habe jede Seite genossen und mich in jede Figur verliebt - man hängt förmlich an seinen Worten. Selbstverständlich wartet jetzt die Verfilmung der Coen-Brüder auf mich und ich bin gespannt, was sie aus dieser tollen Vorlage gezaubert haben. 'Kein Land für alte Männer / No country for old men' von Cormac McCarthy ist ein Muss für alle Suspense-Fans. Sehr faszinierendes Buch. War auf jeden Fall nicht mein letztes von Mr. McCarthy und im englischen Original werde ich es mir auch zulegen.

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  • Rezension zu "Kein Land für alte Männer" von Cormac McCarthy

    Kein Land für alte Männer

    serpent

    26. January 2011 um 20:01

    Die Menschen, die dort in der texanischen Einöde leben sind keine Glückspilze. Ein bisschen rückständig und mit noch einem Hauch echter Cowboy-Manier treten uns die Charaktere entgegen. Auch Llewellyn Moss ist einer dieser Menschen. Man sollte meinen, dass man sich als vom Glück geküsst bezeichnen darf, wenn man eines Tages mitten in der Wüste einen Koffer mit knapp 2,4 Millionen Dollar findet. Allerdings findet der Hobbyjäger um den Koffer herum auch neun Leichen und einen Pick-Up mit einer ganzen Ladefläche voll Drogen. Offensichtlich ein missglückter Heroindeal an der Grenze nach Mexiko. Llewellyn behält das Geld und begeht den Fehler, später in der Nacht noch einmal zum Tatort zurück zu kehren um seine Spuren zu verwischen. Dabei wird er vom Auftragskiller Chigurh entdeckt, der ihm fortan an den Fersen haftet… Ich kannte, zugegeben, den Film bevor ich das Buch gelesen habe. Und ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mit lauter Fragezeichen über dem Kopf 2007 aus dem Kino gekommen bin. Atmosphärisch dicht, erdrückend – ja. Aber auch sehr anspruchsvoll und verwirrend. Das Buch ist in der Tat genauso, nur, dass die Stimmung durch den ideal gewählten kurz-prägnanten Schreibstil geradezu erschreckend gut rüberkommt. Immer wieder erzählt und philosophiert der Sheriff Bell des kleinen texanischen Countys vor sich hin und wie durch Zauberei hat der Leser dabei tatsächlich das Bild eines alten, müden Mannes vor Augen, der irgendwie auch in einem Western mitspielen könnte. Schon die ersten drei Sätze des Buches schaffen es dieses Bild beim Leser zu prägen: „Einen Jungen hab ich in die Gaskammer von Huntsville geschickt. Nur einen einzigen. Meine Verhaftung, meine Zeugenaussage.“ Die raue Reibeisenstimme, die Falten im Gesicht und das hoffnungslose Gefühl gleich inklusive. So wechseln sich die eigentliche Geschichte – die Flucht Llewellyns von Chigurh – und die Erzählung des Sherrifs (sowie seine Versuche die Morde aus der Wüste aufzuklären und Llewellyn zu retten) sich immer wieder ab. Manchmal gibt es Unterbrechungen der Geschehnisse, die einen erst einmal stutzen lassen. Sogar einen Sprung gibt es, der noch einmal verdeutlicht worum es hier in „Kein Land für alte Männer“ geht: um Drogen, Gewalt, Gleichgültigkeit. Wie alles Überhand nimmt und außer Kontrolle gerät. Wie sogar das Leben eines Einzelnen nur ein unwichtiger Krümel in diesem Ganzen ist. Spannend ist es dabei niemals wirklich, es plätschert eher alles so vor sich dahin obwohl man hier besten Stoff für wilde Verfolgungsjagden und Schießereien in den Händen hält. Konstant beschreibt Cormac McCarthy wie der Protagonist aus seinem Auto aussteigt und sich eine Flasche Bier öffnet genauso monoton wie den Auftragskiller, der auf grausamste Weise unschuldige Personen dahinschlachtet. Keine Wertung, keine Spannung. Davon lebt dieser Roman, der irgendwo zwischen Western und schlichtweg pessimistischste Geschichte aller Zeiten anzusiedeln ist. Und das macht dieses Buch auch so besonders, sodass es verfilmt wurde und dafür sogar den Oscar „Bester Film“ und „Bestes adaptiertes Drehbuch“ erhielt. Der Sheriff Bell wächst uns als eine Art Erzähler ans Herz. Er wirkt brummig und müde, irgendwie unbeteiligt aber ist doch eigentlich dem Geschehen immer auf der Spur. Seine Sicht auf die Welt deprimiert und zeigt ungeschönt, was alles schief läuft. Als Leser beginnt man sich das unweigerlich auch selber zu fragen. Mit was für einer stoischen Gleichgültigkeit heute grausamste Dinge wahrgenommen (und hingenommen) werden. Wie machtlos man eigentlich ist. Bemerkenswert finde ich dabei, dass Cormac McCarthy zwar die Fragen aufwirft (z.B. „Ist alles schlimmer geworden seit früher?“), sie aber nicht vorgekaut beantwortet. Beim Beenden des Buches bleiben jedenfalls ein Kloß im Hals und ein Klumpen im Bauch zurück. Und ein ganzer Haufen voller Fragen. Wer an einem minimalistischen, deprimierenden und gesellschaftskritischen Buch von großer Sprachgewalt Spaß haben könnte, der ist mit „Kein Land für alte Männer“ sehr gut bedient. Absolut lesenswert - wenn auch manchmal nur in kleinen Dosen zu ertragen.

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  • Rezension zu "Kein Land für alte Männer" von Cormac McCarthy

    Kein Land für alte Männer

    Holden

    22. January 2011 um 13:03

    Ein minimalistischer Neowestern, sehr gelungen, um einen Jäger, der bei einm fehlgeschlagenen Drogendeal einen Koffer mit BArgeld mitgehen läßt, einem psychopathischen Killer, der ihn verfolgt, und einen alternden Polizisten, der dem GAnzen nicht folgen kann. Die Verfilmung von den Coen-Brüdern hält sich dicht an der Vorlage (in der allerdings nichts von Javier Bardems Playmobilfrisur steht).

  • Rezension zu "Kein Land für alte Männer" von Cormac McCarthy

    Kein Land für alte Männer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. November 2010 um 21:18

    Ein Western in heutiger Zeit? Scheint im ersten Moment unmöglich und ist es zum Glück auch nicht, auch wenn es im ersten Moment den Anschein macht. Klar und schnörkellos geschrieben liest es sich wie ein Schluck Whiskey.
    Hat mir viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Auch der Film ist durchaus sehenswert.

  • Rezension zu "Kein Land für alte Männer" von Cormac McCarthy

    Kein Land für alte Männer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. January 2010 um 12:21

    No country for old men - ich wusste, da gibt es einen Film von den Coen-Brüdern, den ich noch nicht gesehen hatte und dieses Buch... Ich hab es also bei meinem Dealer ausgeliehen und gelesen... Ich denke, es war die Einfachheit, mit der McCarthy diesen brutalen, widerlichen Fiesling schildert, der überall auftaucht und eine blutige Spur hinterlässt, die einen so fesselt und zum Weiterlesen regelrecht zwingt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, so sehr war ich gefesselt. (Sogar beim Zähneputzen habe ich gelesen!!) Genial! Brutal - ja, blutig - auch, nichts für schwache Nerven! Und bitte: erst das Buch, dann der Film, wie es sich gehört. So hab ich es gemacht, da war ich immer ganz hibbelig beim Film, weil ich ja wusste, was kommt... Sehr gut verfilmt im Übrigen!

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  • Rezension zu "Kein Land für alte Männer" von Cormac McCarthy

    Kein Land für alte Männer

    Herbstwind

    25. January 2010 um 21:49

    Über dieses Buch bin ich erst durch die Verfilmung der Cohen-Brüder gestolpert und muss zugeben, dass ich überrascht war. Meistens lese ich die Buchgrundlage zu Filmen, um noch mehr Hintergrundinfos zu bekommen. In diesem Fall waren Film und Buch jedoch vollkommen identisch, was mich ziemlich begeistert hat. Es ist als hätte man den Film in einem selbstbestimmten Tempo nochmal gesehen. Die Handlung an sich ist schnell erzählt. Ein Drogendeal mitten in der Wüste geht furchtbar schief und ein zufällig vorbeikommender schnappt sich den Koffer mit Geld. Daraufhin beginnt eine Verfolgungsjagt, die sich eigentlich nur durch die besonders brutale Vorgehensweise des Auftragskillers, welcher das Geld wiederbeschaffen soll, von etlichen schoneinmal gesehenen Situationen unterscheidet. Zusätzlich wird das Ganze auch noch aus der Perspektive der Polizei beleuchtet. Ein Buch, das keinen Moment langweilig wird und trotz dem tragischen Hintergrund dank der rasanten Dialoge auch mal ein schmunzeln hervorruft.

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  • Rezension zu "Kein Land für alte Männer" von Cormac McCarthy

    Kein Land für alte Männer

    tischo

    10. January 2010 um 16:38

    Pessimistisch und packend. Übrigens sehr gut verfilmt

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