Cormac Mccarthy The Road

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Inhaltsangabe zu „The Road“ von Cormac Mccarthy

Beklemmend, apokalyptisch und düster wie die Asche, die alles dort bedeckt. Vater & Sohn unterwegs in einer sterbenden Welt.

— November

sehr spannend und empfehlenswert!

— xlxn
  • Rezensionen
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  • Themen
  • Sieht so die Zukunft aus?

    The Road

    engineerwife

    27. April 2017 um 13:49

    Dieses Buch geht definitiv unter die Haut. Der Junge und der Mann – nie erfährt man ihre Namen – quälen sich mühsam zu Fuß vom Norden in die wärmeren südlichen Gefilde der USA. Ständig sind sie auf der Hut vor anderen Menschen, denn auf dieser toten Erde ist sich jeder selbst der Nächste. Der Junge hat keine Erinnerungen an ein normales Leben. Ein Leben vor der Katastrophe, die namenlos bleibt, jedoch auf der Erde Tod und Zerstörung hinterlassen hat. Wird sie so enden, unsere Erde? Werden wir als Menschheit so zu Grunde gehen? Das Buch macht nachdenklich und hinterfragt den Sinn des Lebens. Worin besteht der Sinn, wenn so gar nichts mehr Sinn zu machen scheint? Das Buch liest sich zügig, wenn auch nicht immer einfach. Meist besteht der Text aus Dialogen zwischen Vater und Sohn. Der Sohn lechzt nach Information vom Vater vor der Katastrophe, gleichzeitig kann er es sich schwerlich vorstellen. Es wird den Beiden viel abverlangt, das Ende stimmt schließlich alles andere als heiter. Ruhig und besonnen spielt der Autor seine Zukunftsmusik. Wer viel Aktion erwartet, ist hier schlecht bedient. 

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  • Die Reise in Richtung Süden.

    The Road

    xlxn

    25. December 2016 um 15:47

    Inhalt: Es geht um zwei Überlebende, die von einer Katastrophe (in Amerika)  geflohen sind und versuchen zu überleben. Alles was sie sehen können besteht aus Asche und ist bereits ausgestorben. Sie gehen von Gebiet zu Gebiet und suchen nach Nahrung und Mitteln, womit sie überleben können (zB. womit sie Feuer machen können). Außerdem versuchen sie sich von Kannibalisten fernzuhalten, die Glieder von Menschen versteckt halten und sich ausschließlich davon ernähren. Beide versuchen weiter in Richtung Süden zu fliehen, jedoch überlebt der Vater es nicht, da seine Kondition immer schlechter wird und er vor Kälte, Hunger und Erschöpfung stirbt. Seinen Sohn lässt er somit alleine mit der Nachricht, dass er sich im Gebet immer bei ihm Melden kann und er wurde von den 'guten Leuten' aufgenommen. Design: Passt gut zum Buch, da es auch ein wenig düster wirkt, aber keine Zeichnung oder sonst was anderes enthält. Meine Meinung: Anfangs dachte ich mir: "Was lese ich da?" Es wurden haufenweiße Bäume beschrieben und wie die Gegend um sie herum aussieht und das sie nur noch depressive Gedankenzüge haben und dauernd dachten, dass der Moment kommen würde, wann sie sterben müssten. Ich finde solche Bücher nach ner Zeit einfach nervig, weil Bücher mich ziemlich emotional machen können vor allem wenn es um depressive Stories geht. Nach dem ich aber immer weiterkam, habe ich gemerkt, dass das Buch 1-2 gute Stellen hatte, wo man einfach weiterlesen wollte und nicht mehr aufhören konnte. Da ich das Buch sowieso für die Schule lesen musste, würde ich vermutlich aufm ersten Blick das Buch nicht lesen, da es mich nicht zu 100% interessiert, aber es ist mal was anderes, als wenn man nur eine bestimmte Genre liest und man sich somit eine komplett andere Welt ausmalen kann, die meinetwegen auch mal düster erscheinen mag. Fazit: Ich würde es allen empfehlen, die gerne Bücher lesen, die mal eine andere Zukunftsversion darstellt und mit der eigenen Phantasie gespielt wird. Es ist rührend und sehr spannend, auch wenn man nach einer Weile keine Lust mehr hat, die ganzen depressiven Züge wahrzunehmen. Durchhaltevermögen ist hier ganz wichtig!

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    • 3
  • Rezension zu "The Road" von Cormac Mccarthy

    The Road

    Marcus_Krug

    23. September 2012 um 22:50

    Mehr durch Zufall stieß ich vor Kurzem auf zwei Bücher von Cormac McCarthy. Eines davon ist das hier besprochene „The Road“. Jedes neue Buch durchläuft nach dem Kauf die gleiche Prozedur. Die Klappentexte werden gelesen und die erste Seite. Mehr nicht. Normalerweise. Bei diesem hier war es anders. Nach der ersten folgte die zweite und die dritte Seite, bis ich es nicht mehr aus der Hand konnte und alle anderen angefangenen Bücher auf meinem Stapel immer uninteressanter wurden. Es geht um einen Mann und einen Jungen (Vater und Sohn), die sich durch eine aschgraue Welt mit nur wenigen Überlebenden einen nicht näher benannten Katastrophe schlagen. Dabei folgen sie eben jener Titel-gebenden Straße nach Süden, weil sie sich dort am Meer eine lebensfreundlichere Umgebung erhoffen. Die Geschichte sei hier nur kurz mit folgenden Worten umrissen: monoton, sich wiederholend, extrem öde. Die Dialoge sind kurz und einfach gehalten. Es passiert sehr wenig. Es gibt keine Liebesgeschichte, keinen Sex, keinen Humor. Nüchtern betrachtet drängt sich die Frage auf, warum ich das Buch nur so schwerlich aus der Hand legen konnte. Gerade weil McCarthy es versteht ohne die möglichsten aber mit den unmöglichsten Zutaten eine Geschichte zu erzählen, die wirklich zu Herzen geht, war es mir von der ersten Seite nur selten möglich das Buch wegzulegen. Gerade weil das Buch auf den ersten Blick so fade erscheint, verbirgt sich auf den zweiten Blick hinter der sich immer wiederholenden trostlosen Monotonie eine Intensität, der man sich nur schwerlich entziehen kann. Die schnörkellos knappe Sprache überlässt dabei sehr viel der eigenen Vorstellungskraft. Die treibende Kraft des Buches ist die Beschreibung der Beziehung zwischen Vater und Sohn, die durch einfachste Sprache und kurze Dialoge herzzerreißender nicht sein könnte, gerade zum Ende des Buches hin. Um mit den Worten auf dem Cover zu schließen: "A work of such terrible beauty that you will struggle to look away." (The Times) Uneingeschränkt zu empfehlen!

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