Cornelia Bera Postfach: Katzenhimmel

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Inhaltsangabe zu „Postfach: Katzenhimmel“ von Cornelia Bera

„Das hat meine Katze auch immer gemacht!“ Kommen Katzenliebhaber miteinander ins Gespräch, geht es oft um besonders kuriose Angewohnheiten ihrer Stubentiger, an deren Wahrheitsgehalt nicht gezweifelt werden darf. Katzen sind eben stets für Überraschungen gut. Sechzehn Jahre lang bereicherte sie das Familienleben, bis sie eines Tages zwischen Kletterrosen und Lavendelsträuchern im Garten einschlief. Und sie fehlt noch immer. Doch die Erinnerungen bleiben. Im Sommer trank sie gern aus der gefüllten Gießkanne und leckte Joghurtbecher aus. Sie saß vor der Garage, bis ihre Menschen wieder nach Hause kamen, und zeigte sich beleidigt, wenn sie von einer längeren Reise zurückkehrten, obwohl sich die Nachbarin rührend kümmerte. Elfi war etwas Besonderes, das wusste sie selbst wohl am besten. Die Autorin fing an, Geschichten aufzuschreiben, die sie in Gedanken an ihre „Gefährtin im anderen Kleid“ in den Katzenhimmel schickt. Wer weiß denn schon, ob es den nicht tatsächlich gibt!? Vielleicht ist er nur einen Katzensprung entfernt. Irgendwo im Südhimmel beim Sternbild Katze, wo Katzen genauso verwöhnt werden wie einst bei ihrer Familie. Auf jeden Fall kann der Leser mit auf die Reise gehen und darf gespannt sein, was passiert. Ein versöhnliches Buch über ein unvermeidbares Thema.

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  • „Postfach: Katzenhimmel“ - Manchmal kommt das Glück auf vier Katzenpfoten daher.

    Postfach: Katzenhimmel
    LimaKatze

    LimaKatze

    „Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.“ (Rainer Maria Rilke) „Elfi war etwas Besonderes, das wusste sie selbst wohl am besten. Sechzehn Jahre lang bereicherte sie das Familienleben, bis sie eines Tages zwischen Kletterrosen und Lavendelsträuchern im Garten einschlief. Und sie fehlt noch immer. Doch die Erinnerungen bleiben.“ (Auszug aus dem Klappentext) „Ich ertappe mich dabei, dass ich manchmal innehalte, wenn sich in meinem Tagesablauf ein Moment von Leere auftut. So schreibe ich jetzt nach und nach das, was mir von dir einfällt, auf. Ich stelle mir vor, Briefe an dich in den Katzenhimmel zu schicken. Das macht es mir nach deinem Tod ein wenig leichter, den Verlust zu verkraften.“ (Seite 14) *** Inhalt und Fazit: Mit diesem Buch hat die Autorin Cornelia Bera ein wunderbares Andenken geschaffen. In leisen Tönen voller Wehmut, aber auch in spürbarer Dankbarkeit, erzählt die Autorin hier vom Zusammenleben mit ihrer geliebten Katze Elfi. Sehr behutsam führt sie den Leser durch ihre Erinnerungen, und lässt ihn dabei teilhaben an ihrem ganz persönlich erlebten Katzenglück. Beginnend mit dem ersten eher skeptischen Zusammentreffen vor sechzehn Jahren, bis hin zum traurigen Tag des Abschiedes. Eigentlich sind es nur Alltagsgeschichten und kleine Anekdoten, wie sie viele Katzenhalter so und ähnlich immer wieder erleben, oder erlebt haben. Doch durch den liebevollen und einfühlsamen Schreibstil ist diese Lektüre bestimmt eine große Freude für alle tierlieben Menschen, und gleichzeitig ein möglicher Trost für denjenigen, der vielleicht ebenfalls schon einen derartigen Verlust erfahren musste. Egal ob Katze, Hund oder andere tierische Weggefährten. Mit dem ungewöhnlichen Postkartenformat und dem dazu passenden Cover wurde der Buchtitel auch im äußeren Erscheinungsbild sehr ansprechend umgesetzt. Die im Buchinneren vereinzelt eingefügten Fotos schaffen noch mehr Nähe zu der Erzählung der Autorin und lockern außerdem, gemeinsam mit ein paar Illustrationen und Katzenzitaten, das Gelesene sehr schön auf. In diesem Büchlein wurde ein schwieriges Thema sorgsam in gefühlvolle Worte gefasst. Darüber hinaus war der Buchinhalt für mich eine ganz besondere Liebeserklärung, die auf jeden Fall volle fünf Sterne verdient hat. „Wer kann nur glauben, dass hinter solchen leuchtenden Augen keine Seele wohnt.“ (Théophile Gautier)

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    heidi_59

    heidi_59

    28. March 2015 um 09:20