Cornelia Briend Brombeerblut

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Inhaltsangabe zu „Brombeerblut“ von Cornelia Briend

Die große Saga in Irland zur Wikingerzeit. Im Jahr des Herrn 982. Die junge Irin Ceara wird in der Normandie von einer Familie norwegischer Siedler erzogen. Als die Verbindung zum Clan ihrer Mutter abreißt, verliert sie bei den Normannen jede Aussicht auf die Zukunft, die ihr vorherbestimmt war. Da erreicht sie der Ruf jenes Mannes, der bisher abstritt, ihr Vater zu sein. Als Fremde kehrt Ceara in das Land ihrer Geburt zurück, um die Ehe mit einem Bündnispartner ihres Vaters einzugehen. Doch die blutige Fehde mit dem Nachbarstamm macht auch vor ihr nicht Halt. In dem jungen Clanführer Finn findet sie einen unerwarteten Mitstreiter im Kampf um ihr Überleben. Gemeinsam machen sie sich daran, den uralten Zwist zwischen ihren Völkern zu beenden. Cearas Beobachtungsgabe und ihre ungewöhnliche Fähigkeit, mit dem Kohlestift Bildnisse von verblüffender Ähnlichkeit zu schaffen, erweisen sich dabei als Segen und Fluch zugleich. Als sie das Konterfei ihres Verlobten anfertigt, bringt sie sich damit in Lebensgefahr. Ein abenteuerlicher Weg beginnt: zwischen Kohlestift und Waffengeklirr, Liebe und Verlust, Rache und. Brombeeren. Begeisterte Leserstimmen: 'Ich kann ['Brombeerblut'] Fans historischer Bücher nur empfehlen. Es ist nicht nur exzellent recherchiert, sondern auch so spannend, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe.'

Ein weitaus mehr als gelungener historischer Roman der in Irland spielt und ich warte sehnsüchtig auf den nächsten Band

— Kerstin_Lohde

Spannender und informativer historischer Roman mit allem drin, was rein gehört

— AutorinMonaFrick

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  • Ein klasse geschriebener historischer Roman der in Irland spielt

    Brombeerblut

    Kerstin_Lohde

    02. July 2017 um 21:17

    Zuerst war ich ein bißchen skeptisch trotz der gut klingenden Leseprobe. Aber als ich dann das Glück hatte bei der Leserunde dabei sein zu dürfen und das Buch angefangen habe zu lesen wurde ich schnell eines besseren belehrt. Das Buch fängt langsam an steigert sich und hält bis zum Schluß die Spannung die meistens in einem historischen Roman entsteht. Die Namen lassen sich auch gut lesen und man hat nach dem Roman nochmal die einzelnen Namen aufgelistet. Ich kann diesen Roman nur weiter empfehlen und lege ihn allen Irland Fans ans Herz, aber auch Fans der historischen Romanen kommen voll auf ihre Kosten.

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  • Von Zeichnungen und Heilpflanzen

    Brombeerblut

    Rabentochter

    20. March 2017 um 16:47

    Ceana wird auf dem Weg zu ihrer Hochzeit überfallen. Kann aber von Finn, einem Heiler gerettet werden, der allerdings zu einem verfeindeten Stamm gehört. Sie ist fortan eine Geisel. Können ihre Zeichnungen und Finns Mut dafür sorgen, dass die uralte Fehde beigelegt werden kann. Der Klappentext klang spannend und vielversprechend, leider konnte die tatsächliche Handlung diese Erwartung aber nicht bestätigen. Die Story plätschert so vor sich, endet dann aber ohne ersichtlichen Höhepunkt. Wirklich fesselnd fand ich das Ganze nicht, weil sich für mich auch keine richtige Spannung aufgebaut hat. Die Figurengestaltung fand ich gut, wobei die Protagonistin manchmal für mich unentschlossen wirkte, was sich in ihren Handlungen zeigte, die für mich einfach nicht nachvollziehbar waren. Das Buch hat einen recht ausführlichen Anhang, auf den ich aber seltener zurückgegriffen habe, weil ich den Roman als E-Book las und es da immer etwas nerviger ist im Anhang Begrifferklärungen zu suchen. Fazit: war nett zu lesen, aber nicht weltbewegend. Mir fehlte etwas packendes an der Handlung, etwas, das mich mitreißt.

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  • spannend und detailgetreu

    Brombeerblut

    AutorinMonaFrick

    01. March 2016 um 21:34

    Spannender und informativer historischer Roman mit allem drin, was rein gehört: farbenprächtige Gewänder, blutige Stammesfehden und ganz viel Liebe. Sehr zu empfehlen!

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  • Leserunde zu "Brombeerblut: historischer Roman (KNAUR eRIGINALS)" von Cornelia Briend

    Brombeerblut

    Triskell

    Historienfreunde aufgepasst! Lasst euch zu einer fesselnden Zeitreise ins alte Irland einladen. Mit dieser Leserunde möchte ich euch meinen Roman "Brombeerblut" vorstellen, der am 1. August 2014 in der eRiginals-Reihe bei Knaur erschienen ist. Wenn ihr historische Romane mögt und euch wie ich für die Kelten und Wikinger interessiert, seid ihr hier genau richtig. "Brombeerblut" entführt euch ins 10. Jahrhundert an die Westküste Irlands. Erzählt wird die Geschichte von Ceara, einer künstlerisch begabten jungen Frau, die in die Wirren einer Stammesfehde gerät. Cearas Abenteuer ereignen sich an authentischen Schauplätzen in der faszinierenden Felsenregion des Burren.  Hier geht's zum Klappentext: http://www.droemer-knaur.de/ebooks/8089810/brombeerblut Zur Autorin: Cornelia Briend wurde 1966 in Greifswald geboren und studierte Romanistik, Slawistik und Erziehungswissenschaften. Die erste Anstellung führte sie 1990 nach Frankreich, wo sie zusätzlich einen Germanistikabschluss und die Lehrbefähigung für Deutsch als Fremdsprache erwarb. Danach blieb die Bretagne ihre Wahlheimat. Die keltische Kultur und Geschichte inspirieren sie bei ihren Schreibprojekten. Zur Leseprobe: http://www.bic-media.com/dmrn/mobile/mobileWidget-jqm1.4.html?bgcolor=000000&layout=singlepage&layoutPopUp=doublepage&jumpTo=book⟨=de&isbn=9783426427743 Dem Buch auf Facebook folgen: https://www.facebook.com/pages/Brombeerblut/639045712850952 Bitte beachtet, dass dies eine eBook-Leserunde ist! Der Droemer Knaur Verlag stellt euch 15 Rezensionsexemplare im ePub-Format zur Verfügung. Bevor ihr euch für die Verlosung bewerbt, stellt bitte sicher, dass ihr ein Buch im ePub-Format auch wirklich lesen könnt. Ein paar Tipps dazu vom Verlag gebe ich noch. Natürlich freue ich mich auch über jeden Teilnehmer, der sich das Buch bei seinem gewohnten eBook-Händler kauft. :-) Wenn ihr euch für ein Freiexemplar bewerben möchtet, antwortet bitte kurz auf diese Frage: Was mögt ihr an historischen Romanen? Die Verlosung erfolgt am 2. Oktober. Ich werde die Leserunde begleiten, sooft ich kann, und freue mich schon auf den Austausch mit euch!

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    • 416
  • Kindle-Buffet: Kostenlose E-Books bei Amazon

    Kindle Buffet

    sursulapitschi

    Nein, dies ist keine Leserunde, sondern der Thread für:   Kostenlose e-books   Viele fleißige Menschen posten für uns täglich jede Menge Links für kostenlose e-books. Da es sehr viel bequemer wäre, wenn die einzelnen Links nach Genres sortiert aufrufbar wären (und Lovelybooks uns da technische Grenzen setzt), ist dies hier der Versuch, das Thema praktischer zu gestalten. Hier könnt ihr Links einstellen, wenn ihr kostenlose e-books entdeckt habt, oder einfach stöbern. Viel Spaß!  

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    • 12076
  • Brombeerblut: Eine Überraschung

    Brombeerblut

    MikaKrueger

    Für gewöhnlich lese ich keine historischen Romane. Das hat mehrere Gründe: 1) Ich kann mich schwer mit vergangen Zeiten identifizieren, 2) Ich weiß, es geht oft um Liebesgeschichten, 3) Sie sind mir zu lang. Über eine Empfehlung bin ich auf dieses Buch gestoßen und ich muss sagen, meine anfängliche Scheu, hat sich schnell verflüchtigt. Mit den Hauptpersonen lässt sich gut leben, die Liebesgeschichte ist nicht zu kitschig und das Buch noch dazu genau so kurz, wie ich es von einem Thriller gewohnt bin. Doch worum geht es nun? Ceara wird als Tochter eines Königs im heutigen Irland geboren, da ihre Mutter jedoch in den Verruf gerät Ehebruch begangen zu haben, wächst sie getrennt von ihrer Mutter auf und hat kaum Kontakt zu dem Festland, das eigentlich ihre Heimat ist. Bis sie für ihren Vater plötzlich von Wert sein kann und zu ihm in sein Heim gebracht wird. Doch dort wird Ceara ihre Aufgabe eröffnet, mit der sie sich nur schwer abfinden kann. Erzählweise Die Autorin Cornelia Briend schafft es, prägnant und klar zu schreiben, sodass ich mich schon nach den ersten Seiten völlig in die frühere Zeit Irlands versetzt fühle. Ich werde in einen Strudel aus Verrat, Feindseligkeiten zwischen verschiedenen Königen und Grausamkeiten gegenüber unschuldigen Personen gerissen. Viele interessante Fakten über Irland um 900 werden aufgedeckt und mit ihnen die Geschichte von Ceara verbunden, die sich in dieser von Männern dominierten Welt auf ihre Weise durchzusetzen versucht. Mit Ceara kann ich mich gut identifizieren, obwohl sie keine Heldin im modernen Sinn ist. Obwohl sie ihren eigen Wert nicht erkennt und sich allen Pflicht rasch fügt, legt sie trotzdem einen eigensinnigen Starrsinn an den Tag, der sie in so manches Unglück hineinkatapultiert.  Besonders sympathisch finde ich, dass sie zeichnet, denn jedes Mal, wenn sie vor dem Pergament sitzt, spürt man ihren Freigeist und ihre Kreativität. Finn, der zweite Protagonist, stellt einen faszinierenden Kontrast zu Ceara dar und ist mir sofort sympathisch. Ab und an mag er vielleicht zu perfekt erscheinen, aber ich verzeihe es ihm, weil er mit seinen Heldentaten nicht prahlt. Da ich mich sonst in anderen Genre bewege, kann ich nicht einschätzen, ob der Stil passend für einen historischen Roman ist, aber er macht Spaß zu lesen.  Zusammenfassend Ich habe den Roman verschlungen, und das passiert mir leider nicht mehr allzu oft. Ich denke, es liegt an der Kombination der beiden Hauptfiguren, die sich über lange Strecken des Romans hinweg unglaublich gut ergänzen. Anfangs war es schwer, sich mit den fremdländischen Namen zurechtzufinden, aber nach den ersten dreißig Seiten hatte ich mich an alles gewöhnt und begriffen, wer nun mit wem in Feindschaft steht und zu wem Ceara eigentlich gehört. Ich möchte nichts vorwegnehmen, allerdings macht mir die vorletzte Schlusszene etwas Bauchschmerzen, da sie haarscharf am Kitsch vorbeischießt. Da hätte ich mir vielleicht etwas weniger rosarote Blümchen gewünscht, aber das schmälert meinen Gesamteindruck nur minimal. Alles in allem ist Brombeerblut ein gelungener Roman, der mit viel Kreativität geschrieben worden ist. Ich kann ihn nur weiterempfehlen!

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    • 2

    Triskell

    22. April 2015 um 17:18
  • Irische Geschichte wird lebendig

    Brombeerblut

    wampy

    „Brombeerblut“ ist ein historischer Roman von Cornelia Briend, der 2014 im KNAUR Verlag als eBook erschienen ist. Ceara, die Tochter eines irischen Stammesfürsten, ist als Ziehtochter in der Normandie aufgewachsen. Sie wird nach Irland zurückgeholt, um durch ihre Heirat mit einem anderen Stammesfürsten den Zusammenhalt dieser Stämme zu festigen. Dies ist der Ausgangspunkt der Geschichte, die im 10. Jahrhundert spielt. Es gelingt der Autorin hervorragend, die Geschichte voranzutreiben und dabei viele Informationen über die Bewohner, ihre Gebräuche und ihr Rechtssystem zu vermitteln. Als Ceara nach einem Überfall schwer verletzt flieht, wird sie zum Heiler Finn gebracht, dessen Stamm mit Cearas Leuten im Streit liegt. Dieser Finn ist für mich die eigentliche Hauptperson des Buches. Er versucht zusammen mit Cearas Halbbruder Niall, die Streitigkeiten beizulegen. Im Folgenden gibt es für jeden etwas: Liebesbeziehungen, Eifersucht, Kampfszenen, Helden und Verräter, undurchsichtige Verwicklungen, aber auch ruhige Momente wie die dritte Halbzeit eines Ballspiels zwischen verfeindeten Verbündeten. Nach einem etwas zaghaften Beginn hat mich die Geschichte voll und ganz gefangen genommen. Dieses Buch ist ein Muss für alle, die an irischer Geschichte dieser Zeit interessiert sind.

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    • 2
  • Brombeerblut

    Brombeerblut

    -sabine-

    Als erstes ist mir das tolle Cover dieses Ebooks aufgefallen, der Klappentext hat mich dann richtig neugierig gemacht. Bisher habe ich noch kein Buch gelesen, dass in Irland zu dieser frühen Zeit spielt, so war ich also sehr gespannt auf die Geschichte. Und ich wurde nicht enttäuscht! Hier ist sicherlich für jeden etwas dabei, denn „Brombeerblut“ bietet nicht nur Abenteuer und Kämpfe, sondern vermittelt ganz nebenbei auch gut recherchierte historische Gegebenheiten, die dem Leser Gebräuche der damaligen Zeit und das Alltagsgeschehen in einem irischen Dorf näherbringen. Und selbst Romantiker kommen mit einer zarten Liebesgeschichte, die sich aber erst langsam entwickelt und zu keinem Zeitpunkt kitschig ist, auf ihre Kosten. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Cornelia Briend hat es geschafft, mit nach Irland zu entführen und mich als Teil des Clans zu sehen. Anfangs hatte ich zwar etwas Probleme, in die Geschichte reinzukommen, das lag aber vor allem an den mir fremden Namen und die vielen Mitglieder des Clans – nachdem ich die ganzen Figuren aber einmal für mich „sortiert“ hatte, war ich mittendrin im Geschehen. Die Charaktere sind wirklich wunderbar gezeichnet, gerade Ceara und Finn sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe mit den beiden gefiebert und gelitten. Die Geschichte hat sehr viele verschiedene Facetten zu bieten: es gibt ruhige Momente, in denen man Einblicke in die Gedanken und Gebräuche der Bewohner des Dorfes bekommt, aber auch spannende und fesselnde Passagen, in denen es blutig zugeht und gekämpft wird oder man versucht, durch Verhandlungen das Schlimmste anzuwenden. Langweilig jedenfalls war die Geschichte zu keinem Zeitpunkt, ich war gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht, und habe zugleich ganz nebenbei vieles über die damalige Zeit und Kultur lernen können. Der Schreibstil ist sehr angenehm, auch wenn er nicht immer einfach zu lesen war. Er passt sich an die Zeit an, in der die Geschichte spielt, so dass ich mich beim Lesen tatsächlich nach Irland ins Jahr 982 versetzt fühlte. Manche Sätze und Passagen muten aber auch sehr poetisch an und häufiger habe ich innegehalten, um das Gelesene nachhallen zu lassen. Gewünscht hätte ich mir ein paar mehr Seiten im Roman, dann hätten sich sowohl die Charaktere als auch die doch komplexe Geschichte aus meiner Sicht besser entwickeln können. Trotz dieses Kritikpunktes aber, fand ich den Roman toll und würde ihn jedem, der historische Bücher mag und auch mal eins aus früherer Zeit lesen will, unbedingt empfehlen! Mein Fazit Ein toller historischer Roman, der in Irland im Jahre 982 spielt, und trotz der geringen Seitenzahl eine sehr komplexe Geschichte erzählt. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und die beiden Protagonisten sind mir direkt ans Herz gewachsen. Ich habe sie in diesem spannenden Buch, das Abenteuer, Kämpfe, ruhige Momente und auch eine romantische Liebesgeschichte vereint, gerne begleitet und würde „Brombeerblut“ jedem Liebhaber historischer Romane auf jeden Fall empfehlen!

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    • 2
  • Rezension von "Brombeerblut" von Cornelia Briend

    Brombeerblut

    tragalibros

    Die junge Ceara wird von ihrem Vater mit einem skrupellosen Bündnispartner verlobt. Doch auf dem Weg in ihre neue Heimat, werden die Reisenden überfallen und als Ceara klar wird, dass der Angriff fingiert war, wird die junge Frau von ihrem Verlobten misshandelt. Sie kann fliehen und tritt damit eine Lawine von Ereignissen los, die niemand voraussehen kann... >>> Achtung! Enthält Spoiler!<<< Der Klappentext von "Brombeerblut" war sehr vielversprechend, doch beim Lesen musste ich feststellen, dass das Buch sehr viele Höhen und Tiefen beinhaltet. Nicht was die Geschichte an sich betrifft, nein, aber die Art und Weise wie sie aufgebaut ist, hat mich nicht begeistern können. Das erste Kapitel kam mir sehr vielversprechend vor, als ich dann aber weiterlas, wurde die Handlung langatmig und wenig mitreißend, etwa ab der Hälfte des Buches nahm die Story aber wieder Fahrt auf. Das Ende hat mich dann aber mehr als enttäuscht. Natürlich muss nicht jedes Buch ein Happy End haben, aber die Liebesgeschichte von Finn und Ceara ist das Einzige, was dieses Buch wirklich lesenswert macht. Die Handlung drum herum ist nicht wirklich packend oder interessant. Umso enttäuschter war ich dann, als das Buch mit dem grausamen Tod von Finn endete. Traurig aber wahr; die beiden Liebenden hatten nicht viel Zeit miteinander. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin den Moment für das perfekte Ende verpasst hat. Mein Fazit für dieses Buch fällt daher nicht besonders gut aus. Es ist zwar entspannte und gute Unterhaltung, aber leider nichts Besonderes. Einige Stellen, besonders in den ersten Kapiteln, waren sehr langatmig und eher uninteressant und haben mich überhaupt nicht gepackt. Dies ist einer der Gründe, warum ich so lange für diesen knapp 300 seitigen Roman gebraucht habe. Die sehr schöne und gefühlvolle Liebesgeschichte, die eigentlich mit der Vermählung unserer beiden Hauptfiguren hätte enden sollen, wurde durch einen tragischen Tod beendet. Für mich in diesem Buch eine absolute Enttäuschung. Deswegen vergebe ich zweieinhalb Sterne, runde hier aber wohlwollend auf drei auf.

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    • 2

    Triskell

    27. March 2015 um 20:13
  • Ceara, Irland und die Clans

    Brombeerblut

    Livilla

    Die junge, künstlerisch begabte Ceara lebt in einer gewalttätigen Welt. Plünderungen, Vergewaltigungen, kriegerische Auseinandersetzungen.  Sie wächst relativ unbeschwert in der Normandie bei einer Ziehfamilie auf. Dort kann sie herumstreifen und ihre Talente fördern, eine scharfe Beobachtungsgabe und ihr Zeichentalent. Doch eines Tages besinnt sich ihr Vater, ein Clansfürst in Irland, dass er eine Tochter hat, die er gegen ein Bündnis mit einem andern Clan ‚gewinnbringend’ verheiraten kann. Und das, obwohl er die Vaterschaft nicht anerkennt.  Ceara wird zurückgebracht und soll also heiraten, gehorcht auch und begleitet ihren Verlobten. Sie ist auch willens das Beste aus der Situation zu machen. Doch dann kommt alles ganz anders. Ein Überfall, der sie in ihren Grundfesten erschüttert und schwer verletzt zurücklässt. Doch sie hat Glück, jemand kümmert sich um sie.  Finn ist der Clanführer der Croco Mruad und gleichzeitig Heiler. Ceara weiß nicht mehr, wem sie trauen kann, zwischen den Clans herrscht Misstrauen und Zwietracht. Und dann ist da noch das Geheimnis um ihre verstoßene Mutter. Außerdem gibt es noch Finn, zu dem Ceara sich hingezogen fühlt. Doch auch er hat Geheimnisse. Die Figuren sind glaubhaft, die Verwicklungen spannend. Das Ende unerwartet, keinesfalls kitschig. Ganz im Gegenteil. Man erfährt in Brombeerblut ganz nebenbei unglaublich viel über die Gebräuche, Recht und Sitten der damaligen Zeit. Ich kann es Fans historischer Bücher nur empfehlen. Es ist nicht nur exzellent recherchiert, sondern auch extrem spannend. Wer historische Romane mag: Unbedingt lesen

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    • 2

    Triskell

    31. January 2015 um 14:18
  • *schnüff*

    Brombeerblut

    Maria-M-Lacroix

    Soeben habe ich das Buch beendet und bleibe - nach Lesen des Epiloges - schockiert zurück. Ohne zu spoilern oder zu viel zu verraten, aber daher der eine Stern Abzug. Liebe Autorin ... DAS KANNST DU DEINEN LESERN DOCH NICHT ANTUN!!!!   Aber erst einmal zur Gesamtheit des Buches: Wer einen leichten, seichten historischen Roman im Irland des zehnten Jahrhundert mit einer dominierenden romantischen Geschichte á la Lindsey Sands erwartet, sollte hiervon die Finger lassen. Und das meine ich durchweg positiv. Romantik ist zwar durchaus vorhanden, aber sie schwingt eher latent mit, statt den Hauptaspekt darzustellen. Vielmehr wartet das Buch mit sehr fein recherchierten Begebenheiten, politischen Machtkämpfen und Verrat auf. Die Details, mit denen das Irland und die Menschen jener Zeit beschrieben und gezeigt werden, sind eine sehr willkommene Abwechslung zu den üblichen Historienromanzen und habe es sehr genossen. Hier muss man aufmerksam lesen, um die Zusammenhänge zu begreifen und mehr und mehr erschließt sich einem ein Bild aus den ganzen Verwirrungen, was ich als sehr spannend empfand. Ich liebe Aha-Momente in Büchern und die hat man hier zu Hauf. Die Charaktere sind liebevoll und glaubwürdig ausgearbeitet - es gibt Bösewichte zum Hassen, zwielichte Gestalten, bei denen man sich nicht sicher ist und Figuren zum Liebhaben und -gewinnen. Sehr schön!!! Das Ende: Tja, was soll ich sagen? Damit hätte ich nicht gerechnet, was an sich ein Pluspunkt ist, aber ...   *** ACHTUNG SPOILER *** ACHTUNG SPOILER *** ACHTUNG SPOILER ***   ... es tut mir leid - ich bin nun einmal der Happy End Typ. Klar, das Ende lässt einen nachdenklich zurück, bleibt einem im Gedächtnis und gibt der ganzen Geschichte eine noch tiefere Tiefe, als es ohnehin hat ... und dennoch ...   :( :( :(   *** SPOILER ENDE *** SPOILER ENDE *** SPOILER ENDE ***   Alles in allem ist das jedoch eine sehr schöne Geschichte, die sich aus der Masse an historischen Irland-Geschichten durch liebevolle Recherche und detailliert beschriebene Szenen hervorsticht und eine klare Leseempfehlung an alle Fans dieses Genres und jene, die es werden wollen! 

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    • 2

    Triskell

    31. January 2015 um 14:17
  • Absolut fesselnder historischer Irlandroman

    Brombeerblut

    anushka

    Irland, 10. Jahrhundert: Die junge Ceara wächst in der Normandie auf, fern von ihren Eltern, da ihr Vater einst ihre Mutter verstieß. Nun wird sie plötzlich von einem Verwandten im Auftrag ihres Vaters zurückgeholt, denn dieser braucht sie, um sie an einen Bündnispartner zu verheiraten. Doch ehe Ceara sich versieht, ist sie mitten in die Clanstreitigkeiten zwischen den benachbarten Stämmen geraten und findet sich in der Hand des vermeintlichen Feindes wieder. Doch es gibt weit mehr Feindschaften als Ceara ahnt und an jeder Ecke lauert Verrat, der Cearas Leben ein ums andere Mal gefährdet. Und gleichzeitig finden sich unerwartete (und durchaus attraktive) Verbündete. Die Beschreibung mag nicht sonderlich originell und vielleicht sogar kitschig oder abgedroschen klingen, aber ich war überrascht, wie sehr mich dieses Buch gepackt und an sich gefesselt hat. Da die junge Ceara in Irland quasi fremd ist und die Lebensbedingungen und Gegebenheiten in der Normandie andere sind, lernt man beim Lesen durch Cearas Augen die Besonderheiten Irlands und des Wikingerlebens kennen, das sich noch so sehr von anderen Gegenden Europas unterscheidet. Dabei wirken die Erklärungen nicht aufgesetzt, sondern nachvollziehbar, natürlich und passend. Die Konflikte und Bündnisse, aber auch das Rechtssystem sind sehr komplex. Gleichzeitig sind die Beschreibungen detailverliebt und lassen dadurch ein farbenprächtiges Bild entstehen ohne dass Längen aufkommen. Die Protagonistin ist eine Sympathieträgerin, die von der Autorin nicht geschont wird und das Leben wirkt zwar rau und gefährlich, aber gleichzeitig lebenswert durch die Leidenschaft(en) der verschiedenen Charaktere. Je mehr Ceara den verfeindeten Stamm  kennenlernt, desto wichtiger findet sie es, für Frieden zu kämpfen. Gleichzeitig kommt sie dem Clanführer näher, aber auch dies passiert ohne Kitsch und Pathos, sondern nachvollziehbar, nachfühlbar und auf herzerwärmende Weise. Gespickt ist das Buch neben kriegerischen und Liebesgeschichten auch mit einem Hauch Mystik, der irische Mythen und Sagen mit verwebt. Insgesamt wirkt das Buch enorm fundiert und sehr gut recherchiert. Für mich ist dieses Buch eines der absoluten Highlights und vielleicht DAS Debüt meines Lesejahres, das es locker mit etablierten Autoren historischer Romane aufnimmt und einige von ihnen weit hinter sich lässt. Ich werde zukünftig auf jeden Fall mehr von der Autorin lesen und würde mich auch über ein Wiedersehen mit Ceara freuen. Schade, dass es dieses Buch bislang nicht als physisches Buch gibt; ich hätte es sehr gern zu Weihnachten verschenkt.

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    • 2
  • Irische Zwistigkeiten im 10. Jahrhundert

    Brombeerblut

    Rissa

    03. December 2014 um 11:25

    Inhalt Irland, 982: Die sechzehnjährige Ceara, Tochter König Brendans, dem Anführer der Ifernan, ist fern der Heimat aufgewachsen, da ihr Vater sie nicht als seine Tochter anerkannt hat. Doch nun liegt es in seinem Interesse, eine heiratsfähige Tochter zu haben, und so wird sie nach Irland zurückgeholt. Ceara ist sich darüber bewusst, dass sie zum Wohle ihres Volkes heiraten soll, denn die Ifernan liegen im Krieg mit den Corco Mruad, und ein starker Bündnispartner ist in solch einer Situation wünschenswert. Doch schon bald nach der Verlobung zeigt sich, dass ihr Verlobter Olcán nicht der ist, der er zu sein vorgibt, und auch sonst ist vieles anders, als es scheint... Meine Meinung Romane, die in Irland spielen, üben auf mich eine magische Anziehungskraft aus. Und so konnte ich auch an diesem Buch nicht vorbeigehen, obwohl meine Erwartungen eher gering waren. Ich hatte damit gerechnet, hier einen eher leichten Roman vor historischer Kulisse vorzufinden, in dem es auch an Romantik nicht mangelt und der mit einem typischen Happy End abschließt. Ich hätte mich kaum mehr irren können. Romantisch wird es durchaus, doch die irische Geschichte verkommt keinesfalls nur zur Kulisse. Die Liebesgeschichte ist zwar fast von Beginn an präsent, doch wird sie immer wieder durch den Konflikt zwischen den verschiedenen Parteien in den Hintergrund gedrängt. Tatsächlich sind zumindest einige der Charaktere historisch belegt, auch wenn nach über tausend Jahren nicht mehr allzu viel über sie bekannt ist. Die Ereignisse in Irland, der immerwährende Konflikt zwischen den einzelnen Königen und Clans, tragen viel zur Handlung bei. Besonders viel Wert wird auf die Darstellung der irischen Rechtsprechung gelegt, die nicht nur ein Mal erwähnt wird. Da Ceara einen Großteil ihres Lebens fern der Heimat verbracht hat, ist sie mit den Gepflogenheiten nicht vertraut und wird zusammen mit dem Leser darüber aufgeklärt. Auch ohne einen kleinen Blick auf irische Mythologie kommt dieser Roman nicht aus. So kommt es mehrfach zu einer unheimlichen Begegnung mit einer merkwürdigen Frau... Die Charaktere sind ein wenig stereotyp geraten. Olcán ist hier der Böse, andere Charaktereigenschaften scheint er nicht zu besitzen. Ceara dagegen ist bescheiden, will niemandem im Weg stehen, zusätzlich ist sie noch eine begnadete Künstlerin. Und Finn, der Heiler der Corco Mruad, ist nicht nur ein sehr gebildeter Mann, sondern kann auch noch gut mit dem Schwert umgehen, ist liebevoll und nachsichtig. An vielen Stellen ist die Handlung recht knapp beschrieben, wichtige Ereignisse folgen fast pausenlos aufeinander. An manchen Stellen muss man auch genau lesen, um Zusammenhänge nachvollziehen zu können. Mit gerade einmal 280 Ebook-Seiten, was etwa 350 Taschenbuchseiten entspricht, ist dieser Roman nicht gerade umfangreich. Vielleicht hätten ein paar mehr Seiten dem Roman ganz gut getan, um mehr Platz für die Charakterentwicklung und für das Fortschreiten der Handlung zu bieten. Verdient hätte er es. Allerdings wurde schon eine indirekte Fortsetzung angekündigt, die hoffentlich einige offene Fragen beantwortet. Trotz der Kritikpunkte hat mir der Roman gut gefallen, und besonders der Epilog, der wohl stark polarisiert, hat mich überrascht. Das hätte ich jetzt so nicht erwartet. Um das Lesen der irischen Namen zu erleichtern, hat die Autorin die Schreibweise der meisten Namen vereinfacht und die Burgen mit deutschen Namen versehen. In einem Personen- und Ortsregister kann man auch Erklärungen zur Aussprache der nicht vereinfachten Namen finden. Im Anhang dagegen kann man die Originalschreibweisen nachlesen, auch finden sich dort weitere Erklärungen zu wichtigen irischen begriffen. Fazit Gerne hätte der Roman ausführlicher sein dürfen, doch auch so stellt er eine gute Mischung aus Romantik und Einblick in die irische Geschichte und Rechtsprechung dar. Auch wenn kein Vorwissen benötigt wird, sollte man sich zumindest ein wenig für Letztere interessieren, um den Roman richtig genießen zu können.

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  • Begeistert: Wunderschöne Sprache, tolle Charaktere und eine Brise Humor!

    Brombeerblut

    Lovely_Lila

    Inhalt Die 16-jährige Ceara ist als Pflegetochter in der Normandie bei Asmundr und seiner Familie aufgewachsen. Von ihrer Familie hat sie jahrelang nichts mehr gehört. Doch eines Tages kommt ein Cousin in den Norden, um sie auf Wunsch ihres Vaters in die alte Heimat zurückzuholen. Doch der Empfang ihres Vaters Brendan ist unterkühlt. Schnell wird ihr klar, dass sie nicht aus Zuneigung zurückgeholt wurde, sondern um mit einem Mann verheiratet zu werden, der dadurch Brendans Verbündeter werden soll… Meine Meinung Der historische Roman von Cornelia Briend ist unglaublich genau recherchiert. Ich las den Roman im Zuge einer Leserunde, die sie persönlich begleitete, und auf jede unserer neugierigen Fragen hatte sie allzeit eine genaue Antwort. Man lernt also viel über die damalige Zeit, über die es sonst kaum historische Romane gibt. Das Tolle an diesem Buch ist: Man merkt kaum, dass man so viel lernt! Das alles läuft nebenher, während man sich vorzüglich unterhalten fühlt. Alte Sagen und ein wenig Mystik werden so toll in die Geschichte hineingewebt, dass man sich nie mit Informationen überladen fühlt. Der Schreibstil ist oft detailreich, doch bleibt dabei stets verständlich. Viele wunderschöne sprachliche Bilder und die Liebe fürs Detail ergeben ein sehr zufriedenstellendes Gesamtbild. Kurz: Einen Stil, der es schafft, einem das Gefühl zu geben, sich in der Vergangenheit zu befinden und doch gleichzeitig alles gegenwärtig selbst zu erleben. Man sollte hier dennoch keinen Roman erwarten, in dem die Charaktere in Watte gepackt durch die Geschichte schweben, nur um dann Hand in Hand ins „…und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende…“ - Ende zu entschwinden. Nein, es muss schon erwähnt werden, dass es hier oftmals sehr brutal zugeht, und auch einmal Blut fließt und Leute sterben. Am Beginn war auch ich überrascht darüber, doch es macht die Erzählung nur noch realistischer. Die Charaktere sind äußerst liebevoll ausgearbeitet und man merkt, dass sich die Autorin intensiv mit ihnen beschäftigt hat. Wie sonst wären sie so glaub- und liebenswürdig (bis auf einige Ausnahmen) geworden? Sogar die Nebenpersonen sind oft undurchschaubar und zeigen verschiedene Seiten von sich. Die Charakterzeichnung ist besonders gelungen: Das bekannte Prinzip „Show, don’t tell!“ ist nicht nur erfüllt, es ist perfektioniert und auf den Punkt. Und wie es uns gezeigt wird! Ich denke hier jetzt spontan an die Szene mit dem Kätzchen (mehr verrate ich hier nicht). Die Protagonistin Ceara ist eine sehr sympathische Heldin, mit der ich mich sofort anfreunden konnte. Zu Beginn wirkte sie noch sehr ruhig und passiv, doch das ändert sich auf teilweise amüsante Weise im Zuge der Geschichte. Sie ist jemand, der gerne beobachtet und einen Sinn für die Schönheit in den kleinen Dingen hat. Das ist inspirierend, weil es einen ermutigt, seine eigene Umgebung ein wenig aufmerksamer zu mustern. Doch nun zu meiner Lieblingsperson in dieser Geschichte: Finn. Zuerst einmal so viel: Es gibt einen Grund, warum er sich nun in die Riege meiner Lieblingscharaktere einreihen darf und dort einen Ehrenplatz bekommt. Finn ist einer der sympathischsten, stursten und faszinierendsten Personen, die mir je in einem Roman „begegnet“ sind. Was ihn so bemerkenswert macht, das findet ihr aber am besten selbst heraus. Die Liebesgeschichte war ebenfalls wundervoll. Hier lässt sich die Autorin Zeit und überstürzt nichts und auch Cearas innerliche Wandlung und die Veränderung ihrer Gefühle sind sehr glaubhaft geschildert. Das alles wird mit sehr viel Behutsamkeit und Gefühl erzählt, genau wie ich es mir in meinen Büchern wünsche. Und Cornelia Briend schafft sogar das, was einer Liebesgeschichte das Sahnehäubchen aufsetzt: Nämlich, dass ich mich selbst ein bisschen in die männliche Hauptperson verliebt habe. Der Spannungsbogen hat sich immer mehr gesteigert, doch besonders die ruhigen Szenen schafften es bei mir zu punkten. Auch hier bemerkte ich wieder die Liebe zum Detail und die Kunst, Sprache auf eine Weise zu verwenden, die sich sehr stark in Richtung Poesie bewegt. Ich wusste nicht, dass man manche Dinge so unerwartet schön beschreiben kann, doch hier wurde das bewiesen. Mein einziger Kritikpunkt ist der Beginn: Nicht die Namen haben mich gestört (die ohnehin schon für den vereinfacht wurden), sondern die vielen Herrscher, Clans und geographischen und politischen Gegebenheiten haben mich zu Beginn sehr verwirrt und es mir schwer gemacht, der Geschichte zu folgen, da man ebenso wenig wie die Hauptperson weiß. Dafür gibt es einen halben Stern Abzug, denn hat man diese Schwierigkeiten einmal überwunden, geht es steil bergauf mit dem Lesespaß! Am Beginn steht ein Personenregister und am Ende gibt es noch einen sehr interessanten Anhang, der viele unbekannte Worte erklärt und Zusatzinformationen gibt. Doch hier ein gut gemeinter Tipp, damit ihr euch nicht über eure eigene Neugier ärgern müsst wie ich: Lest diesen Anhang mit Vorsicht! Vor allem lest nichts, was unter angegebenen Jahreszahlen steht bevor ihr das Buch beendet habt: !! Spoileralarm !! Mein Fazit Ein atmosphärisch dichter Roman, von dem mir nicht nur die wunderschöne, bildhafte Sprache, sondern auch so manche berührende Szene noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Dazu bekommt man noch liebevoll ausgearbeitete Charaktere und nicht einmal der Humor kommt in diesem Buch zu kurz. Wer bei unbekannten Namen und anfänglicher Verwirrung nicht gleich die Flucht ergreift, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Lasst Euch in die eine völlig andere Zeit entführen, ihr werdet es nicht bereuen! Bewertung: Idee und Inhalt: 10 /10 Ausführung: 8 /10 Sprache: 9 /10 Personen: 10 /10 Protagonistin: 9 /10 Spezialkategorien für dieses Buch: Liebesgeschichte: 3/3 ♥ Recherche: 3/3 ♥ Insgesamt: ❀❀❀❀,5 Ich vergebe 4,5 begeisterte Lilien, die aufgerundet werden, an ein wundervolles Buch, das mich fasziniert und zum Lachen gebracht hat! Gerne greife ich in Zukunft wieder zu einer Geschichte von dieser Autorin! Ist das Buch Teil einer Reihe? – Nein.

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    • 5
  • Seufz - so schön kann Historie sein!

    Brombeerblut

    astamic

    26. November 2014 um 11:55

    Ich bin eigentlich nicht die typische Leserin dicker Historien-Schinken, aber von Brombeerblut hat mich vor etwas längerer Zeit schon die Leseprobe überzeugt. Jetzt endlich kenne ich den ganzen Roman und bin tief beeindruckt. Die Autorin kann mit ihren Worten Malen, sie fängt die längst vergangene Epoche (Irland im Jahr 982) so lebendig und detailgetreu ein, dass man sich vor Ort wähnt und mitten in das große Abenteuer stürzt, welches auch Ceara (die 16 jährige Protagonistin) in Atem hält. Von Anfang bis zum Ende habe ich mitgefiebert ... als wäre es mein Schicksal, welches dort erzählt wird. Ganz nebenbei erfährt der Leser die sehr gut recherchierte Geschichte Irlands - aus jener längst vergangenen Zeit, ohne dass es der Spannung der Erzählung Abbruch tut. Im Gegenteil! Ceara und Finn - das ist eine Liebes- und Lebensgeschichte die es in sich hat. Eine ganz klare Empfehlung von mir! Ich bin sehr gespannt auf weitere Werke aus der Feder von Cornelia Briend!

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