Cornelia Franke , Dominic Franke Jamies Quest

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Inhaltsangabe zu „Jamies Quest“ von Cornelia Franke

Von Merlin gesandt, erblüht unser Land durch des Wanderers helfende Hand. Jamie kann nicht glauben, dass gerade er ein sagenumwobener Wanderer sein soll. Eigentlich wollte er nur sein neues Computerspiel starten, als er sich plötzlich in Brior wiederfindet. Von monströsen Spinnen verfolgt, fordert sein Abenteuer all seinen Mut, doch lauert auf Jamie ein weitaus größerer Feind …

Unterhaltsame und spannende Geschichte!

— Quadlipokkel
Quadlipokkel

Ich habe Jamies Quest mit Begeisterung gelesen und konnte es gar nicht mehr weglegen. Nicht nur für Gamer ein absolutes Muss!

— VirginiaD
VirginiaD

Endlich mal ein Buch für Gamer.

— GrueneRonja
GrueneRonja

Gelungene Fantasy-Welt. Die Handlung verwirrt allerdings manchmal. Schade, dass Jamie der Anti-Held war.

— Ricchizzi
Ricchizzi

Eine tolle Idee, die einfach super umgesetzt wurde. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

— tigger0705
tigger0705

Eine Außergewöhnliche Geschichte, die es nicht überall gibt!

— ALISIA
ALISIA

Ein Muss für jeden MMORPG'ler. Ein Muss für jeden Fan von Spannung und absolut genialer Fantasy...hoffentlich erscheint bald Teil 2!

— Gwynny
Gwynny

Monster, die mir eine Gänsehaut einjagen und ein Protagonist, der mehr hilflos als Held ist - sehr schön! Leider vorhersehbare Wendungen.

— Akantha
Akantha

Netter Zeitvertreib....

— Elfenblume
Elfenblume

Mit liebenswerten Charakteren, Humor und wunderbaren Zeichnungen wird die Geschichte einfach zu einem Lesespaß.

— Griinsekatze
Griinsekatze
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  • Themen
  • Eine gute Fantasy Geschichte

    Jamies Quest
    DarkMaron

    DarkMaron

    08. May 2016 um 17:58

    Möge die Quest beginnen, ist nur die Frage was für eine Quest. Jamie ist ein ganz normaler Junge, der sein neues Online Spiel ausprobieren möchte. Doch plötzlich, als er wieder zu sich kommt, befindet er sich an einem ganz anderen Ort, als sein Zimmer wo er vorhin noch war. Jamie befindet sich in seinem Online Spiel, nur wie kommt er dorthin. Auf der Suche nach einer Antwort lernt Jamie u.a. den lieben Hannes kennen, aber der versteht nur die Hälfte von dem was Jamie ihm erzählen tut. Später stellt sich dann herraus, dass Merlin ihm einen Auftrag gegeben haben soll und er somit ein Wanderer ist. Doch was ist seine Aufgabe! Jamie versucht alles um wieder nach Hause zu kommen, so legt er sich auch mit den gefährlichen Tanteln an. Doch ob er wieder nach Hause kommt oder nicht, dass verrät uns vielleicht der 2. Band. Die Geschichte ansich ist sehr gut geschrieben, besonders weil man sie auch in zwei Perspektiven lesen tut, in der von Jamie und in die von Grumdir, einem Krieger. Besonders schön ist auch, dass es gelegentlich mal Bilder gab, wo man sich die Situation etwas besser vorstellen konnte. Ich bin schon gespannt wie dann der 2. Band so sein wird, wenn er dann kommen tut.

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  • Da freut man sich schon auf das Nachfolge-Buch

    Jamies Quest
    VirginiaD

    VirginiaD

    20. April 2016 um 12:17


  • Gamer an die... Bücher!

    Jamies Quest
    GrueneRonja

    GrueneRonja

    06. October 2015 um 17:54

    Jamies Quest – Aufgabe gesucht von D. und C. Franke ist ein fantasyroman für Gamer. Es geht um Jamie, ein ganz normaler Jugendlicher, der nach einer Abiklausur und bevor er sich mit seiner Freundin treffen will, noch schnell das neue RPG Spiel anzocken will. Das Spiel ist mit einer 3D-Brille, und etwas ganz besonderes. Jamie hat leichte Bauchschmerzen, und als er das Spiel startet, wird ihm immer mulmiger, und durch die 3D-Brille wirkt die Umgebung, ein Wald, fast schon real. Doch dann hört er eine Stimme, die ihn Jamie nennt, obwohl das nicht der Name seines Charakters ist. Diese Stimme schickt ihn nach Westen, um seinen Knappen zu treffen, und somit auf die Suche nach seiner Aufgabe…. oder auch Quest. Jamie ist ein ganz schön naiver, kleiner Junge, auch wenn er bereits sein Abi schreibt, aber das hat ja heutzutage nichts mehr zu bedeuten. Im Prinzip versucht er während des ganzen Buches, das Menü aufzurufen, oder ein Level-Up zu erreichen und möchte eigentlich nicht wirklich akzeptieren, dass er sich nicht in einem Rollenspiel befindet. Auch als Nicht-Gamer ist das Buch trotzdem spannend und gut verständlich, d.h. die Fachbegriffe sind aus dem Kontext zu erahnen Alles in allem ist das Abenteuer in Brior sehr spannend, die Welt mit den Samako aufregend und es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Ich werde meinen Mann nötigen das Buch zu lesen, ich bin mir sicher, dass es ihm gefällt. Soweit ich weiß, wird es auch eine Fortsetzung geben. Ich erwarte sie sehnsüchtig.

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  • Interessante Welt

    Jamies Quest
    Ricchizzi

    Ricchizzi

    16. September 2015 um 22:20

    Das Buch des Autorenpaares Franke überzeugt durch die einfallsreiche Fantasywelt. Inhalt:  Jamie gerät gegen seinen Willen in eine andere Welt. Über eine sehr lange Zeit hinweg redet er sich ein, dass diese Welt entweder ein Traum oder ein zu reales Computerspiel sei, da er sich zuvor ein 3D-Computerspiel gekauft und begonnen hatte es zu spielen. Er taucht in einer Welt auf, in der gigantische, giftige und gefährliche Spinnen eine Stadt bedrohen. Dort lernt er recht zu Beginn Hannes kennen, der ihn durch die gesamte Story hinweg begleitet. Jamie findet heraus, dass er ein Wanderer sein soll. Eine Person, die eine Aufgabe erfüllen muss, um den Menschen in dieser Welt zu helfen.  Er muss sich mit Hannes durch einige Gefahren kämpfen und vielen Übergriffen stellen.  Ein weiterer Charakter ist Grumdir, der mir persönlich mit seiner ganzen Sippschaft sehr ans Herz gewachsen ist. Grumdir ist, wie er selbst sagt, ein Aussätziger, jemand der sich vom Rest der Menschheit ausgeklinkt hat und auf eigene Faust handelt. Er stellt im weiteren Verlauf Jamies Beschützer dar, obwohl er dies auf seine eigenwillige, rustikale Art zeigt, was für den Leser allerdings sehr belustigend ist. Die Menschen, mit denen sich Grumdir abgibt begeisterten mich sehr. Jeder hatte einen durchdachten Charakter, der durch Ausdruck, Aussehen und Tätigkeit wunderbar zum Vorschein kam und einen Schmunzeln ließen.  Was mir persönlich sehr gefiel:  Die ausgefeilten Charaktere von Grumdir und seiner Bande gehören definitiv zu meinen liebsten Momenten. Dazu gefiel mir die Ideen mit den Frosch-wesen sehr. Außerdem schwärme ich selbst noch vom Cover und den Innen-Illustrationen - super gelungen!  Inhaltlich hat mich die Wendung im Buch begeistert, so wie die noch zahlreichen Ideen, die das Buch weiter ausgeschmückt haben (Das Herrenhaus, der Berg und seine Bewohner, der Käfer, der Heiler, die Gaststätte,...). Was mir persönlich nicht gefiel:  Jamie selbst ist in der Story ein Anti-Held, wie ich es bezeichnen würde. Er möchte keineswegs im Mittelpunkt stehen und den Menschen vor Ort nicht helfen. Er wehrt sich zu Zweidrittel des Buches dagegen überhaupt irgendetwas zu tun, was mich persönlich nach einiger Zeit etwas genervt hat. Zudem hat es mich gestört, dass Jamie allzu oft in Ohnmacht fiel, wenn eine Situation ihn zu stark belastete. Recht zu Beginn war der Schreibstil noch etwas steif.  Fazit:  Ein gelungenes Buch, was zwischendurch ins Stocken gerät, zum Ende jedoch eindeutig an Fahrt gewinnt und mich durchaus überzeugt hat. Für ein Self-Publisher-Exemplar ziehe ich meinen Hut. Wirkt überaus professionell, vom Cover bis hin zum Inhalt, Grammatik und einer gewissen Stilsicherheit. 

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  • Ein Wanderer ohne Aufgabe

    Jamies Quest
    FrauWoelkchen

    FrauWoelkchen

    16. July 2015 um 17:50

      Handlung Eigentlich hatte Jamie bisher ein ganz normales Leben geführt, mal davon abgesehen das er ständig in der Schule runter gemacht wird und seine Freundin Olive ihn verteidigt, das änderte sich aber schlagartig als er beim spielen eines neuen Computerspiels in eine andere Welt gezogen wird, nach Bria. Nicht nur, dass er am Anfang völlig verwirrt ist und denkt das er vielleicht doch nur ein sehr realistisches Computerspiel spielt, er gerät auch prompt in Lebensgefahr, als er von übergroßen Spinnen, Tanteln genannt, verfolgt wird. Als Jamie dann noch erfährt das er ein sagenumwobener "Wanderer" sein soll und erst zurück in seine Welt gelangt wenn er seine Aufgabe erfüllt ist das Desaster vollkommen, denn das mysteriöse ist, das es scheint als hätte Jamie gar keine Aufgabe. Doch Jamie kann auf die Hilfe seines neuen Freundes Hannes zählen, der ihn mit Rat und Tat zu Seite steht. Bald schon soll sich rausstellen das dies nicht Jamies einzige Sorge sein soll, denn Jamie selbst schwebt in großer Gefahr und die geht nicht nur von den Tanteln aus.   Meine Meinung Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten und möchte mich erst einmal an dieser Stelle nochmal bei der Autorin bedanken. Schon die Leseprobe hatte mir vom Schreibstil und vom Inhalt gefallen und mich sehr Neugierig auf den Rest gemacht. Zunächst einmal kann ich sagen, dass mir die Charaktere durchweg gefallen haben. Vorallem aber Jamie war mir auf Anhieb sympathisch, ohne das ich am Anfang viel über ihn wusste. Ich denke das liegt auch daran das Jamie so gar nicht der typische Held ist, man kann eher sagen, dass alles was er anfässt schief geht. Besonders der Humor von Jamie hatte es mir angetan. Aber auch die anderen Charaktere fand ich allesamt sehr gelungen, wie beispielsweise Hannes, welcher ein sehr netter und hilfsbereiter Junge ist, welcher Jamie im Laufe der Geschichte begleitet oder auch Grumdir, der seine ganz eigene Geschichte hat und mir immer sehr ernst und brummig erschien. Auch die anderen Kreaturen haben mir gut gefallen, wie der süße Fennek, eine Art Fuchswesen oder auch der schlaue Bürgermeister Viisaas, welcher ein übergroßer Frosch ist. Besonders schön fand ich es auch, das hier wirklich eine eigene neue Welt geschaffen wurde, die parallelen zu unserer Welt aufweist, aber eben auch viel wirklich neues beinhaltet. So fand ich die Idee und Beschreibung des Bombax-Festes wirklich schön  oder auch wie die Samako.Kinder (die großen Frösche) auf die Welt kommen. Man kann sagen, das die Welt in die Jamie da hinein rutscht, wirklich sehr schön beschrieben wurde und auch sehr gut durchdacht erscheint. Auch an der Handlung habe ich nichts auszusetzten, das Buch war die ganze Zeit über interessant, wobei es so richtig spannend circa ab der Hälfte wurde. Mir hat auch gefallen, dass man am Anfang genau so ratlos wegen der Situation wie Jamie ist und wirklich vieles einen unklar erscheint. Man erhielt immer ein paar Bruchtsücke, die man aber noch nicht zu einem großen Ganzen zusammenfügen konnte. Später konnte ich aber alles was vor sich ging verstehen und auch ein wenig vorhersehen, wobei das der Spannung keinen Abbruch tat.  Ein wenig gestört hat mich lediglich das Jamie wirklich sehr lange gezweifelt hat, dass er sich wirklich in einer anderen Welt befand und immer wieder davon ausging er wäre in einem Computerspiel. Zu Beginn fand ich das auch sehr nachvollziehbar und auch das er es nicht wahr haben wollte, aber spätestens als er Bekanntschaft mit den Tanteln machte und Schmerzen empfand, hätte ihm klar sein müssen, das alles echt ist. Das Ende fand ich ebenfalls gelungen und lässt mich schon mit Spannung auf die Fortsetzung warten. Alles im allem gibt es für mich nichts zu meckern und ich hatte wirklich Spaß beim lesen und ab und an etwas zu kichern, weshalb es dieses Buch auch unter meine Lieblingsbücher schafft. Fazit Wer ein leichtes Fantasybuch mit neuen Ideen und einer neuen spannenden Welt, mit einem nicht ganz so typischen Helden sucht, liegt bei diesem Buch genau richtig.

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  • Ein Jugendbuch mit Gänsehautfaktor und quiekenden Ohhhs und ahhhs ;)

    Jamies Quest
    Darkangel82

    Darkangel82

    20. June 2015 um 19:50

    Oh mein Gott ich muss euch was zeigen, aber ihr müsst mir versprechen leise zu quieken denn der Fenek ist sehr schreckhaft. Der kleine Kerl hat mir durchs ganze Buch mit meiner Spinnenphobie geholfen. Nicht das beste Buch für Spinnenhasser aber definitiv trotzdem eine Reise wert. Neben Fenek und Spinnen erwarten uns weitere Wesen und die Menschen in Brior scheinen aus einer anderen Welt, aber eine realen Welt in einem früheren Jahrhundert einfach umgeben von Fantasy. Diese Aufmachung einer Geschichte gefällt mir immer sehr gut weil man sich mit vielem identifizieren kann und doch einfach mal abschalten und abtauchen und alles um sich herum vergessen. Das Cover ist einfach gehalten und wenn man clever ist (also nicht wie ich) dann sieht man dass einem Spinnen begegnen, halt nein Tanteln. Schade finde ich aber dass man den Jungen auf dem Cover nicht wirklich erkennt, er ist sehr dunkel und ich weiß nicht ob das Absicht ist. Ich war hin und wieder genervt von den Protagonisten. So hielt sich Jamie ewig mit seiner Spieltheorie auf und nicht zuletzt gibt es einen Gedankengang der mich nicht loslässt und ich könnte ins Buch schreien "Hallo!!!, sag das doch mal laut das wirft ganz neue Gedankengänge auf. Hallo!!! Wieso kommt denn da keiner drauf?" Also nichts für schwache Nerven ;) Aber auch so nicht, denn die Spannung reißt quasi nie ab. Hat Jamie mal eine Atempause von wilden Kämpfen oder Liebesbekundungen eines Mädchens wird er in den nächsten Strudel aus Action gerissen. Weil ich die Möglichkeit habe nutze ich sie auch und gewähre euch (großzügig wie ich bin, gnihihi) noch einen Einblick in die Geschichte und was ich mit Fantasy meine ;) Ich konnte mich nach wenigen Schwierigkeiten sehr gut ins Buch finden und war am Ende doch traurig dass es eben zu Ende ist. Aber das stimmt nicht ganz denn aus sicherer Quelle weiß ich dass schon ganz fleißig an Band 2 gearbeitet wird ;) Mit unglaublich hübschen und wohl auch mind. einem unheimlichen Wesen. Neugierig? Schaut bei Facebook rein und verfolgt auf Cornelia Frankes Seite die Entwicklung des neuen Abenteuers.

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  • Lasst euch nach Brior entführen

    Jamies Quest
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    19. June 2015 um 11:34

    Jamie kann es kaum glauben. Gerade saß er noch in seinem Zimmer und spielte Computer und plötzlich findet er sich in einer der Welt von Brior wieder. Am Anfang hält er das nur für einen äußerst realistischen Effekt seiner 3D-Brille, danach denkt er, dass er irgendwie ins Koma gefallen ist, doch daran, dass dies wahr sein könnte, will er einfach nicht glauben. Als er dann dort auch noch auf den Bauernburschen Hannes trifft, welcher in seinem Alter ist und ihm einreden will, dass er ein Wanderer der zwischen den Welten ist und hier eine Aufgabe zu erfüllen hätte bevor er zurück darf, hält er diesen für komplett verrückt. Doch egal, welche der Theorien sich am Ende bewahrheiten wird: Die Welt von Brior ist hart und Jamie muss täglich um sein Überleben kämpfen, denn die Tanteln (Riesenspinnen) bedrohen Brior und drehen seit Jamies Ankunft mehr und mehr durch. Ob er es in dem Chaos schaffen kann herauszufinden was eigentlich mit ihm passiert ist? Das Cover zeigt Jamie in einem Oval, welches für mich einen Spiegel darstellen könnte hinter dem der Zugang zu einer anderen Welt liegt, wie er vor einer Schar Tanteln flüchtet, seinen Kampfstab in der Hand. Das ist für das Buch auf jeden Fall sehr prägnant, denn Stellen an denen er vor den Viecher flüchten muss, gibt es so einige. Der Titel der Reihe bezieht sich wohl drauf, dass Jamie das Ganze erst als Computerspiel gesehen hat indem er Quests erfüllen muss. Der Buchtitel dieses Bandes bezieht sich darauf, dass Jamie auf der Suche nach seiner Aufgabe in Brior ist. Das fasst den Inhalt des ersten Bandes auch ganz gut zusammen. Der Protagonist Jamie ist ein Teenie kurz vor dem Schulabschluß, wird in der Schule verprügelt und fertig gemacht und ist auch sonst eher der Typ Nerd, der sich gerne in die Welten von Computerspielen flüchtet. Sein einziger Lichtblick ist seine Freundin Olivia, welche immer zu ihm hält. Doch all das wird auf den Kopf gestellt und er muss sich in einer ganz neuen Welt zurechtfinden. Dies gelingt ihm teilweise wirklich gut, allerdings muss ich auch sagen, dass es einige Situationen gab in denen er mich sehr genervt hat, weil er so leichtsinnig mit seinem Leben, aber vor allem auch mit dem Leben von anderen umgeht. Natürlich hat jeder seine Fehler und Schwächen, aber bei ihm war es dann doch teilweise auf eine Art, die mir irgendwie nicht so recht sympathisch geworden ist. Besser gefallen hat mir da doch Hannes. Er hat dem Wanderer von Anfang an bedingungslos geholfen und auch hinter ihm gestanden, obwohl er alles durch ihn verloren hat. Dennoch weiss er, dass Wanderer ein  ganz besonderes Geschenk an Brior sind und er nimmt sich seiner Pflichten um ihn an. Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und auch die Entwicklung der ganzen Sache war immer wieder überraschend, allerdings hatte ich dennoch das Problem, dass sich das Buch irgendwie extrem gezogen hat. So gut es mir auch gefallen hat, ich kam einfach nicht voran. Das hat mir den Lesespaß natürlich etwas geschmälert, aber trotzdem war ich sehr begeistert und werde mir auch die Fortsetzungen besorgen sobald sie erhältlich sind, denn es wird eine Welt geschaffen in die man wirklich eintauchen kann. Die Charaktere und auch die Umgebung und Geschöpfe werden einem plastisch vors Auge geholt und man kann sich so richtig gut darin treiben lassen. Eine Sache sollte man an dieser Stelle allerdings unbedingt erwähnen, denn sie hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. In diesem Buch geht es unheimlich viel um Spinnen und es wird auch sehr ins Detail gegangen, was für mich als Arachnophobiker teils einfach doch extrem über meinen Grenzen lag. Daher würde ich es Menschen mit Arachnophobie auf jedenfall nicht empfehlen. Für alle anderen Phantasyfans ist es aber genau das richtige Buch um Spaß damit zu haben und in eine andere Welt abzutauchen. Von mir gibts 4 von 5 Punkten.

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  • Toller erster Teil

    Jamies Quest
    tigger0705

    tigger0705

    17. April 2015 um 08:28

    Jamie Aven Bell kommt nach einem anstrengenden Schultag nach Hause. Er fühlt sich nicht gut. Ihm ist schon den ganzen Tag ganz schlecht. Um sich abzulenken, beginnt er das neuste Computerrollenspiel zu spielen. Es wird mit einer 3D-Brille gespielt, damit alles noch realistischer wird. Nachdem Jamie seinen Avatar erstellt hat, möchte er mit dem Spielen beginnen. Leider wird im beim Ladevorgang schwarz vor den Augen und als er wieder erwacht, erwartet ihn eine Überraschung. Findet heraus, was ich jetzt meine. Eine spannende Geschichte, die ich einfach nur eingesaugt habe. In letzter Zeit fällt es mir sehr schwer, mich auf eine Geschichte zu konzentrieren und ich verliere schnell die Lust am Lesen. Bei “Jamies Quest” war es ganz anders. Innerhalb weniger Tagen habe ich das Buch verschlungen. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und auch gut für Zwischendurch geeignet. Die Geschichte lässt einen einfach nicht mehr los, auch wenn man das Buch schon lange zur Seite gelegt hat und damit fertig ist. Man möchte einfach wissen, wie es weitergeht. Ich hoffe sehr, dass Teil 2 bald erscheinen wird. Eigentlich wollte ich noch etwas über einige Kleinigkeiten sagen, die mich beim Lesen etwas störten, aber da ich nicht mehr weiß welche es waren, lassen wir das einfach mal so stehen. Die Kleinigkeiten waren wohl nicht groß genug. zwinker Im Großen und Ganzen ein gelungener erster Teil, der neugierig auf den Rest macht.

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  • Ein muss für alle, die was neues ausprobieren wollen!

    Jamies Quest
    ALISIA

    ALISIA

    09. April 2015 um 22:37

    Meine Meinung: Um ehrlich zu sein, fällt es mir gerade richtig schwer eine angemessene Rezension zu schreiben, die diesem Buch gerecht wird. Es ist eine ungewöhnliche Geschichte, die ich so noch nicht gelesen habe, was gut ist. Das Cover ist passend zum großen Thema gestaltet (die Spinnen und der Junge). An sich finde ich es ganz schön mit dem grün und den Schnörkeln an den Seiten. Es wirkt ein wenig wie eine Zusatzstory zu einem Game, was passend ist, da der Junge Jamie gerne Games spielt. Jamie geht von der Schule nach Hause und setzt sich an den PC um ein neues Spiel auszuprobieren. Da wird es ihm auf einmal schwindlig und schwarz vor Augen. Er wacht in einer fremden Umgebung auf und fragt sich, was er da soll. Es stellt sich heraus das Er ein Wanderer ist, der seine Aufgabe erfüllen soll, die jeder Wanderer auf den Weg mitbekommt, um nach Hause zurückzugelangen. Nur Jamie weiß nicht was er machen soll … Wie gesagt finde ich die Geschichte an sich nicht schlecht. Leider ist es mir etwas schwer gefallen, mich in der Geschichte zurechtzufinden. Es wird in Jamies Sicht erzählt, was an sich nicht schlecht ist. Man erkundet die fremde Welt mit ihm zusammen und so ist man praktisch auf dem gleichen Stand wie er. Allerdings hat mir hier gestört, dass er ab und an nicht wie ein „echter“ Junge gewirkt hat. Der Schreibstil war hier am Anfang ein wenig zu steif? Ich kann es schlecht ausdrücken. Aber definitiv nicht schlecht! Man merkte mit der Zeit, wie es dem Autor leichter gefallen ist zu schreiben (wahrscheinlich). Was mich an Jamie vor allem aber gestört hat, ist einfach seine sture Art. Fast die ganze Hälfte des Buches hat der darauf beharrt, dass alles nicht echt ist und nicht wirklich auf andere geachtet. Es ist verständlich, wieso er sagt, es ist nur ein Spiel. Aber vor allem dann würde ich doch auf meine Umgebung mehr achten oder? Und mehr versuchen, mir einen Reim aus allem zu machen … Das war auch der einzige Punkt, was mich hier großartig gestört hat. Nachdem er es eingesehen hatte, ging es eigentlich bergauf. Die Sicht wechselt gleich von Anfang an zwischen Jamie und Grumdir, einen Mann der auf Jamie achtgibt. Grumdir erscheint für mich lebendiger als Jamie. Ihn hab ich immer mehr im Laufe des Buches gemocht. Er war mir auf Anhieb sympathisch. Der Schreibstil des Autors war anfangs etwas schwer, aber nicht unangenehm. Mit der Zeit wurde es immer besser und nach einer Weile hatte ich das Buch nur noch in der Hand. Sie beschreibt die Umgebung realistisch und als besonderes Highlight gibt es hier und da im Buch ein paar kleine Illustrationen. Auch gut hinbekommen ist, dass alle Personen in diesem Buch echt wirkten. Und das waren nicht gerade wenige! Man hatte auch das Gefühl, das Cornelia und Dominic genau wussten, wo sie gerade sind und was sie schreiben müssen. Oft ist es so, dass sogar die Autoren was durcheinanderbringen und so leicht irritiert ist (wenn es einem auffällt). So war das hier nicht! Was bei einem Buch mir besonders wichtig ist, dass man das Ende nicht gleich weiß. Hier wusste ich nur, wie es ausgehen sollte aber konnte nicht wirklich vorausahnen, was geschieht. Das gibt einen großen Pluspunkt! Fazit: Alles in allem was das Buch nicht schlecht. Hier und da gab es ein paar kleine Mängel aber alles in allem war die Geschichte gut. Mal etwas anderes :). Leider hat mich die Spannung nicht gleich von Anfang an gepackt. Es lag wahrscheinlich daran, dass es mich gestört hat, dass Jamie so lange darauf beharrt hat, dass alles nur ein Spiel ist. Ich bin schon gespannt, wie der zweite Teil wird! Es lohnt sich auf jeden Fall, dieses Buch zu lesen! Es ist mal etwas anderes und diese Geschichte gibt es sicher nicht zu genüge!

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  • Bist du bereit für eine andere Welt?

    Jamies Quest
    Federchen

    Federchen

    28. March 2015 um 20:03

    Jamie ist eigentlich ein ganz normaler Junge. Er hat eine Freundin, die momentan etwas sauer ist, er wird von einem Schulkameraden nicht ernst genommen, sogar eher geärgert und er liebt es Computerspiele zu spielen. Dabei fühlt er sich stark und voller Pläne. In diesen Welten ist er zu hause. Doch bei einem seiner neuesten Computerspiele passiert etwas Merkwürdiges. Jamie hat das Gefühl, es wäre etwas zu real, denn plötzlich findet er sich in einer Welt wieder, die ihm vollkommen fremd ist. Hier muss er auf einmal einen Mut beweisen, von dem er glaubte, er habe ihn gar nicht. Denn in dieser Welt gibt es Wesen, die Jamie noch nie so groß gesehen hat, Wesen, die sprechen können und die vor allem fliederfarben sind. Bevor Jamie sich versieht, befindet er sich mittendrin in einem Abenteuer... Jamies Quest - Aufgabe gesucht ist das erste Buch zu den Abenteuern des jungen Jamie. Dominic und Cornelia Franke erarbeiteten gemeinsam einen Plot, der sehr fantasievoll und abenteuerlastig ist. Zu Beginn braucht man etwas, um sich richtig in die Geschichte hinein zu versetzen, aber ist man einmal drin, gibt es kein Entkommen mehr. Der Plot ist flüssig und gut durchdacht. Die Figuren und Wesen haben die beiden sehr authentisch gezeichnet, sofern dass bei Fantasywesen der Fall sein kann. Die tollpatschige meist naive Art des Protagonisten hält die Geschichte am Laufen und ist in einigen kurzen Sequenzen sogar komisch. Einzig einer der Nebendarsteller war etwas undurchsichtig und gar eher unsympathisch. Vielleicht lag dies an einem Laster, dem er beinahe ständig zu frönen scheint. Zum Thema Spannung sei zu sagen, dass der Wechsel zwischen verschiedenen Szenen und Orten diese aufrecht erhält, jedoch noch weiter ausbaufähig ist, um ein Pageturner zu sein. Die Umgebung, in der die Geschichte spielt, wird wunderbar erklärt und ist, so unterschiedlich sie auch manchmal sein mag, sehr gut vorstellbar. Sehr positiv ist die ganze Aufmachung, auch wenn nur ein Taschenbuch, so merkt man doch, wieviel Arbeit, Zeit und Herzblut die beiden Autoren in dieses Werk gesteckt haben. Dies wird sicherlich auch an dem Rezept am Ende des Buches sichtbar. Dieser Jugendroman, der Teil einer Reihe ist, eignet sich für Leser ab einem Alter von 14 Jahren.

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  • Wenn die Suche nach einer Aufgabe Dich vor die größte Herausforderung Deines Lebens stellt...

    Jamies Quest
    Gwynny

    Gwynny

    11. March 2015 um 23:17

    FAKTEN Das Buch "Jamies Quest: Aufgabe gesucht" von Cornelia und Dominic Franke ist erstmals am 01.10.2014 unter der Autorin selbst erschienen. Es ist als eBook und Taschenbuch erhältlich. INHALT Jamie wollte sich nach einem schlechten Tag mit Magenproblemen einfach hinter der Fassade seines neuen Rollenspiels verstecken. Doch statt eine klare Quest zu erhalten, sollte seine Suche nach einer Aufgabe ungeahnte Ausmaße annehmen. Plötzlich findet er sich in einer Welt voller Gefahren und seltsamer Tiere wieder. Ein Wanderer soll er sein und Brior erlösen. Doch wovon? Verrat, Ahnungslosigkeit und der fehlende Sinn dafür, warum er sich an diesem Ort befindet, machen es Jamie mehr als schwer. Kann er den Erwartungen der Menschen Briors gerecht werden, schafft er es letztendlich doch, über seinen eigenen Schatten zu springen, oder verliert er sich in seinen Fehlern? WIE KAM ICH ZU DIESEM BUCH? Dieses Buch hat mich schon bei seiner Veröffentlichungsgeschichte sehr interessiert. Denn die Autorin hat es über ein so genanntes Croudfounding finanziert und selbst herausgebracht. Allein diese innovative Idee hat mich schon neugierig gemacht. Als das Buch dann endlich draußen war, ist es auch gleich auf meiner Wunschliste gelandet. Spiele ich doch selbst z. B. WoW. Ich hatte sogar mal kurz überlegt, nach einem Rezi-Exemplar zu fragen. Mich dann aber dagegen entschieden. Kurze Zeit später bekam ich eine Mail von Jamie Bell. Und ich wurde gefragt, ob ich das Buch nicht rezensieren wolle. Super!! :) Klar habe ich zugesagt. Und jetzt das Beste. Ich habe ein Print bekommen, mit Tee, Kugelschreiber und einer ganz tollen Tasche!! Vielen Dank dafür an die Autorin! SCHREIBSTIL/FORM Dieses Buch ist aus der Erzähler-Perspektive heraus geschrieben. Es werden jedoch immer wieder einzelne Passagen eingeflochten, die Jamies direkte Gedanken wiedergeben. Eine tolle Kombination. Auch hat die Autorin ein absolutes Händchen für Humor und Spannung. Ich habe wirklich von Beginn an immer wieder lachen müssen. Und bei einer derartigen Spannungskurve ist mir manchmal das Atmen entfallen. Ihre Beschreibungen wirken beim Lesen sehr real, ich hatte immer so gute Bilder vor Augen, dass mir ein paar Mal echt schlecht geworden ist. Aber auch für Emotionen hat sie ein sehr gutes Gespür. Hier ist einfach eine gekonnte Mischung als gelungene Fantasy aufgetreten. CHARAKTERE Jamie Er ist ein sehr sympathischer Hauptprotagonist. Obwohl er starke Selbstzweifel mit sich schleppt, rafft er doch immer wieder seinen ganzen Mut zusammen um die zu schützen oder wieder zu sehen, die ihm wichtig sind. Er hat einen tollen Humor, der mich oft zum Lachen gebracht hat. Seine Vergleiche mit der Gamer-Welt waren einfach zum schießen. Im Übrigen ein Geniestreich der Autorin. Hannes Diesen quirligen jungen Mann habe ich von Beginn an gemocht. Er scheint immer Trost und Zuversicht auszustrahlen und ist Jamie in dieser fremden Welt eine unersetzliche Stütze. Ich finde er trägt die Story ganz hervorragend zusammen mit Jamie. Grumdir Ein scheinbar grummeliger Kerl, mit dem nicht gut Kirschen essen ist. Aber hier trügt der Schein. Er hat viel zu bewältigen und zu verarbeiten. Jedoch hält er seine Versprechen und hat das Herz an der rechten Stelle. Ich mag ihn. Der kleine Fenek Dieses kleine Fuchs ähnliche Wesen ist etwas ganz Besonderes. Es verleiht der Geschichte noch einmal einen ganz speziellen und fantastischen Glanz. Ich liebe dieses Fellknäuel :) Alle Charaktere in diesem Buch sind wundervoll ausgearbeitet und ihre Handlungen und Emotionen sind nicht nur authentisch, sondern bringen die Geschichte einfach wundervoll voran. MEIN FAZIT Dieses Buch ist ein Muss für jeden online Rollenspieler, oder überhaupt Rollenspieler. Ich habe so herzhaft gelacht, an wirklich sehr vielen Stellen. Einige habe ich sogar meinem Mann vorgelesen! Ich kann es jedoch jedem empfehlen, der eine tolle Spannungskurve, Humor und Abenteuer zu schätzen weiß. Dieses Buch ist fantastisch und spielt doch am Rande der Realität. Ein geniales Konzept für tolle Fantasy! Ich hoffe der Folgeband erscheint bald. BEWERTUNG Hier gibt es 5 von 5 Sternchen

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  • Aufgabe gesucht

    Jamies Quest
    Traumfeder

    Traumfeder

    30. January 2015 um 12:16

    Inhalt Eigentlich wollte Jamie nur ein Videospiel spielen, doch nachdem jemand seinen wahren Namen flüstert und er in die Dunkelheit fällt, findet er sich in einem unheimlichen Wald wieder. Von gewaltigen Spinnen verfolgt, sucht er im Haus am Waldrand Unterschlupf. Hier lernt Jamie den jungen Hannes kennen, der ihn als Wanderer bezeichnet. Verwirrt von der ganzen Situation, glaubt Jamie noch immer Teil eines Spiels zu sein, doch je mehr Zeit verstreicht, desto gefährlicher scheint alles zu werden. Hannes steht ihm zur Seite und versucht zu helfen wo er nur kann, doch jemand scheint es auf sie abgesehen zu haben und wünscht sich den Tod des Wanderers. Jamies muss lernen, dass er sein Vertrauen nicht so leichtfertig verschenken kann, denn in dieser Welt gelten andere Regeln. Meine Meinung "Aufgabe gesucht" ist der erste Band um Jamies Abenteuer. Ohne es zu ahnen, gelangt er in eine andere Welt und sucht nach einem Weg nach Hause. Doch es heißt, dass Besucher aus einer anderen Welt Wanderer seien, die nur dann auftauchen, wenn eine Aufgabe erledigt werden soll. Jamie weiß allerdings nicht, worin seine bestehen soll und macht sich deshalb mit Unterstützung auf die Suche danach. Jamie Aven Bell ist nicht gerade ein Heldentyp, er weiß nicht wirklich, was er mit seiner Zukunft anfangen soll. In der Schule läuft es nicht so gut und selbst in seine Familie scheint er nicht zu passen. Einzig Videospiele bieten ihm eine Flucht aus der Realität, ebenso wie die Zuneigung seiner Freundin Olive. Als er in Brior landet, hat er keine Ahnung wo er ist oder wieso er dort ist. In dem Glauben in seinem Spiel zu sein, versucht er einen Ausweg zu finden, doch die üblichen Methoden scheinen nicht zu funktionieren. In Hannes findet er einen Freund und Verbündeten, der ihm immer zur Seite steht. In Brior lernt er allerhand seltsamer Leute kennen, aber auch Lanasapa/Lana, die ihn scheinbar besser verstehen kann, als die Anderen. Jamie ist verwirrt von den Gefühlen dem Mädchen gegenüber, denn ihm ist nicht klar, ob er damit Olive betrügt und sie überhaupt zulassen darf. Hannes ist ein einfacher Bauernjunge. Er kennt Brior, wohnt aber mit seinem Vater ziemlich weit abseits, unweit des dunklen Waldes, der Heimat der gewaltigen Spinnen. Er träumt davon Abenteuer zu erleben, bleibt aber bei seinem Vater um ihn bei der Arbeit auf dem Hof zu unterstützen. Als Jamie in sein Leben tritt, ist es wie die Erfüllung eines Traumes, er darf dem Wanderer helfen. Obwohl er noch zweifelt ob er tatsächlich gehen soll, findet er sich schon sehr bald in einem halsbrecherischem Abenteuer wieder. Doch dann geschieht etwas unfassbares und Hannes steht vor einer harten Entscheidung. Soll er auf sein Herz hören oder ausführen, was man von ihm verlangt? Brior erscheint als eine mittelalterlich angehauchte Stadt. Die Bürger arbeiten hart und genießen umso mehr die Feste, wo sie mal ausgelassen sein können. Der Bürgermeister dieser Stadt erscheint da schon seltsamer, ist er doch ein Samako, eine Art ziemlich großer Frosch. Neben den Samakos, kann sich der Leser übrigens auch auf gewaltige Spinnen und noch so manch andere Gestalten freuen, mit denen das Autorenduo zu überraschen weiß. Die Geschichte ist gut geschrieben, aus mehreren Perspektiven erzählt, und mit ein wenig Spannung ausgestaltet. Einzig der Protagonist scheint so manches Mal melancholisch zu werden. Er fühlt sich nicht als Held, viel mehr empfindet er sich am falschen Ort und irgendwie auch als Versager. Obwohl sein Gejammer manchmal etwas nervig war, kam es doch nachvollziehbar rüber. Mal ehrlich, wie würde einer von uns reagieren, wenn er plötzlich an einem seltsamen Ort erwacht, gejagt wird und alle von einem etwas außergewöhnliches erwarten, obwohl man keine Ahnung hat was das soll. Die Autoren geben dem Leser jedenfalls so einiges zum Nachdenken. So darf man sich ja schon zu Beginn mit Jamie wundern, weshalb er als Wanderer keine Aufgabe hat. Später kommen noch so einige Wendungen hinzu, die weitere Fragen des "Warums" aufwerfen. Da alles wirklich fesselnd geschrieben wurde und das Ende an einer ziemlich offenen Stelle endet, muss nun dem nächsten Band entgegen gefiebert werden. Fazit Jamies Quest hat gerade erst begonnen, da muss er bereits um sein Leben kämpfen und laufen so schnell ihn seine Beine tragen können. In einer fremden Welt muss er sich als Wanderer einem Grauen stellen, das ihn beinahe verzweifeln lässt. Einzig die Hoffnung auf die Rückkehr nach Hause und die Freundschaft zu Hannes halten ihn aufrecht. Die Vorfreude auf sein nächstes Abenteuer ist auf jeden Fall groß.

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  • 1. Band der Jamies-Quest-Reihe

    Jamies Quest
    Kerry

    Kerry

    Der 17-jährige Jamie Aven Bell liebt es, in seiner Freizeit Computerspiele zu spielen. Derzeit hat er ein ganz neues am Start, ein 3D-Rollenspielerspiel, auf das er sich schon länger freute und das er endlich sein eigen nennt. Gerne taucht er in die Welt der Rollenspiele ab, denn dort ist er ein großer starker Hüne, der sich seinen Aufgaben stellt und diese meistert. Im wirklichen Leben sieht es da leider etwas anders aus. In der Schule ist er ein Außenseiter, ein Mobbingopfer, das von einem Tyrannen regelmäßig gequält wird. Er gehört keiner coolen Clique an, ist weder besonders sportlich, noch besonders gutaussehend. Zwar hat er in Olive eine verständnisvolle Freundin, doch wenn diese ihn vor dem Schulschläger rettet, ist das auch nicht gerade aufbauend für sein Ego. Deswegen flüchtet er so gern in andere Welten, in denen er der Held ist. So auch dieses Mal, doch dieses Spiel scheint eine echte Weltneuheit zu sein, denn Olaf befindet sich von jetzt auf gleich in einem Wald. Alles fühlt sich so echt und so real an, als wäre er tatsächlich vor Ort und so detailliert. So trifft er zum Beispiel auf ein lila-farbenes entzückendes Fuchswesen, das ihm aus der Hand frisst. Auch der Spielleiter ist zumindest als Stimme vor Ort, doch noch während des Erkundungsganges muss Jamie feststellen, dass dieses Spiel dermaßen real ist und er vor Tanteln (Spinnenwesen in allen möglichen Größen) flüchten muss. Durch Zufall gelangt er auf einen Bauernhof und findet dort Unterschlupf. Dort trifft er auf den 15-jährigen Hannes bzw. eine Holzlatte von Hannes trifft Jamies Schädeln. Nachdem das Missverständnis zwischen den Jungen aufgeklärt ist, erkennt Hannes, dass es sich bei Jamie nur um einen "Wanderer" handeln kann, der eine Aufgabe zu erfüllen hat. Nur von einer Aufgabe weiß Jamie nichts. Ein merkwürdiger Umstand, denn bisher hatten alle Wanderer vom großen Merlin eine Aufgabe zugeteilt bekommen, die sie zu lösen hatten, bevor sie wieder in ihre Welt durften. Langsam ahnt Jamie, dass er sich nicht in einem Spiel befindet, sondern an einem Ort namens Brior und dort ist einiges anders, als auf der Erde. Hier wird er geachtet und mit Respekt behandelt, er als "Wanderer" wird beschützt und die Eingeweihten helfen ihm herauszufinden, was seine Aufgabe ist und was noch so ganz anders ist, als in seinem alten Leben: Die Mädchen scheinen sich unheimlich zu ihm hingezogen zu fühlen. Das Mädchen Lana bestürmt ihn vom ersten Augenblick an und Jamie weiß gar nicht, wie ihm geschieht, denn obwohl er sich durchaus geschmeichelt fühlt, so hat er doch in der "realen Welt" Olive an seiner Seite, doch wie es dem jungen Mädchen beibringen? Mit so etwas hat er nun wirklich keine Erfahrung. Leider hilft ihm das alles nicht bei der Erfüllung seiner Aufgabe, da er partout nicht weiß, woraus diese besteht und ihm anscheinend auch niemand hier wirklich Auskunft geben kann. Doch eines ist merkwürdig in Brior seit Jamies Ankunft. Die Tanteln, die bisher immer im Schattenhain gelebt haben und diesen nur selten verlassen haben, kommen immer näher an die Stadt ran. Diese Wesen jedoch sind nicht wie normale Hausspinnen - es sind hochgiftige Killer, die alles und jeden zerstören ... 1. Band der Jamies-Quest-Reihe! Der Plot wurde abenteuerlich und abwechslungsreich erarbeitet, wobei es mir manchmal wirklich grusselig wurde, denn Spinnen, überall Spinnen, in allen Größen und wenn ich in allen Größen sage, meine ich wirklich riesige Spinnen, die es auf der Erde zum Glück nicht gibt. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Leser an Jamie, dem sehr unsicheren Teenager, der sich als ideales Opfer für Schläger förmlich anbietet, in diesem Abenteuer miterleben kann, wie sich dieser Junge seiner eigenen Stärken nach und nach bewusst wird und durchaus auch in der Lage ist, Menschen zu begeistern und mitzureißen, sodass diese ihm auch in die gefährlichsten Abenteuer folgen und dennoch ist er noch immer ein Teenager, der nicht immer zuerst seinen Kopf einsetzt. Diese Gegensätzlichkeit empfand ich als sehr angenehm, denn Teenager sind alles, aber nicht perfekt. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir dieses Buch wirklich schöne Lesestunden bereitet hat und ich mich jetzt schon auf den nächsten Band freue, der derzeit in Arbeit ist, denn ganz ehrlich, am Ende gibt es einen ganz bösen Cliffhanger.

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    • 5
    Floh

    Floh

    20. January 2015 um 11:04
  • "Jamies Quest: Aufgabe gesucht" von Jamies Quest

    Jamies Quest
    Griinsekatze

    Griinsekatze

    18. January 2015 um 12:22

    „Jamies Quest“ ist ein Buch voller neuer Ideen. Ob es bereits andere Bücher in diese Richtung gibt, weiß ich zum Glück nicht, somit war die Idee von Cornelia und Dominic Franke für mich neu und mal etwas ganz anderes. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Jamie wollte nur sein neues 3D Videospiel ausprobieren und schwups landet er in einer vollkommen fremden Welt umgeben von gefährlichen Kreaturen. Er landete in Brior und denkt erst einmal er träumt von dem RPG Spiel, aber so ist es nicht. Jamie ist ein tollpatschiger und etwas unbeholfener Charakter aber man kann mit jeder Seite seine Veränderungen mitverfolgen. Sehr gut gefallen hat es mir einfach, dass Jamie als Wanderer keine Superkräfte hat und er auch nach der Zeit nicht einfach plötzlich alles kann. Er bleibt etwas schusselig und unsicher aber charakterlich wird er etwas stärker. Das alles ist sehr schön mitzuerleben. Jamie hat es auch nicht einfach, denn jeder Wanderer, der in die Welt kommt, hat eine Aufgabe, nur er anscheinend nicht. Hannes ist ein Bauernjunge, den er am Anfang des Buches kennenlernt und der ihn durch die Geschichte begleitet. Er erklärt ihm die neue Welt in der Jamie sich befindet und wird zu einem richtigen Freund. Hannes war in meinen Augen ein kleiner 15 jähriger Junge, der ein bisschen aufgedreht ist aber im Grunde noch ein Kind … er beweist sich aber in der Geschichte und ist ein wenig wie Sam aus "Herr der Ringe". Er ist unscheinbar aber steht Jamie zur Seite und hilft ihn, wo er nur kann. Er schafft es, Jamie immer wieder aus der Patsche zu helfen. Grumdier ist ebenfalls noch ein wichtiger Charakter, auch wenn mir bei ihm noch nicht alles klar ist. Er hat seine geheimnisvollen Seiten, die man bis zum Schluss noch nicht ganz entdeckt hat. Ihm stehe ich noch etwas skeptisch gegenüber, den so viel erfährt man gar nicht von ihm ... immer nur Bruchstücke und die dann auch nicht mit dem ganzen Hintergrund. Ich bin schon sehr gespannt, was das alles nun mit ihm zu tun hat. Gemeinsam versuchen Sie also Jamies Aufgabe zu finden und treffen dabei noch auf viele weiter Charaktere. Mit Jamies Auftauchen hat sich etwas in der Welt verändert, denn die Tanteln die sich im Schattenhain aufgehalten haben werde immer aggressiver, kämpfen sich weiter vor und werden zu einer richtigen Plage. Mit den Tanteln hat mir das Autorenpaar ja schon einen Schauer über den Rücken gejagt, den es sind Riesenspinnen … Monsterspinnen … einfach widerlich und sie sind der Hauptteil der Geschichte. Da gruselt es einen, wenn man so schon keine Spinnen mag. Das Ganze ist aber wunderbar bildlich geschrieben. Das komplette Buch durch war der Schreibstil angenehm zu lesen und ich hatte eine genaue Vorstellung von den Gefühlen, der Umgebung und leider auch von den Tanteln, so haben sich die Worte teilweise selbstständig gemacht. Es gab aber auch ein paar wenige Stellen, an denen sich die Geschichte für mich etwas gezogen hat. Dadurch, dass nicht wirklich klar ist, was Jamies Aufgabe ist und der erste Teil sich darum dreht, dass diese Aufgabe gesucht wird, zieht es sich etwas. Cornelia und Dominic schaffen es aber immer wieder spannenden Stellen, Angriffen oder Erkenntnissen einzubauen und dann wird alles wieder lockerer. Es gibt sogar einen kleinen Tierbegleiter, der sich mit Sicherheit bei jedem Leser ins sein Herz schleicht. Ein kleiner Fenek freundet sich mit Jamie an. Es ist eine Art lavendelfarbener Fuchs mit großen Ohren, zwei Schweifen und einfach niedlich. Leider kommt er viel zu selten in der Geschichte vor aber ich bin mir sicher, dass er in den nächsten Teilen weiterhin eine Rolle spielen wird. Aufgehübscht wird das Buch übrigens durch wirklich klasse Zeichnungen, die sich teilweise in dem Buch befinden. Darunter ist ein Bild des Feneks … haufenweise Spinnen und die Absatztrenner, die andeuten, welche der Personen wir gerade begleiten. Was mir auch sehr gut gefallen hat, waren die RPG Anspielungen von Jamie. Immer wieder hat er seine Erlebnisse mit dem Ablauf in einem Rollenspiel verglichen, und wenn man selber schon einmal so etwas gespielt hat, sind diese Einschübe wirklich gelungen. Fazit Das Autorenpaar hat eine typische Fantasywelt erschaffen, wie man sie aus einem Abenteuerroman kennt nur ist es in dem Buch etwas anders, da Jamie immer wieder vergleiche zu einem RPG sucht und deshalb dieses Spielweltelement nicht verloren geht. Mit liebenswerten Charakteren, Humor und wunderbaren Zeichnungen wird die Geschichte einfach zu einem Lesespaß. Ich bin schon sehr gespannt, was mich in Band 2 erwartet.

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  • Ein Wanderer unter Tanteln

    Jamies Quest
    susanna_montua

    susanna_montua

    15. January 2015 um 15:31

    Meine Meinung: Mein Dank gilt dem Autorenduo, die mir Jamies Quest – Aufgabe gesucht, zur Verfügung gestellt haben. Ich bin auf vier Pfoten bereits einige Zeit um das Buch herumgeschlichen, da ich selbst aus der Gamer-Szene komme und die Idee, in einem Spiel zu versinken (nicht nur vom Kopf her) ist schon sehr verlockend – wenn auch nicht neu – aber die Umsetzung macht es hier ja aus. Das Cover gefällt mir wahnsinnig gut, dennoch ist mir erst, als ich es in Händen hielt, aufgefallen, dass da zig Spinnen drauf sind. Das ließ dann doch ein ungutes Gefühl in mir aufsteigen brrrrrr ;) Die Figuren werden gut erklärt, nicht nur äußerlich, sondern auch vom Wesen her. Jamie macht hier natürlich den Anfang, denn er ist unser Protagonist, mit ihm gehe ich auf das wilde Abenteuer und dabei ist er eigentlich nur ein gewöhnlicher Junge mit gewöhnlichen Problemen, der seinen Platz im Leben sucht. Ihm zur Seite stellt sich Hannes. Der Name wird ihm kaum gerecht, Hannes ist ein wahrer Sympathieträger, ein kleiner Held. Mutig und mit reinem Herzen. Er fällt aber, bei genauem Hinsehen, durch seinen Namen schon sehr auf. Hannes klingt im Vergleich zu Lanasapa, Viisas, Grumdir und Dooley doch sehr gewöhnlich?! Weitermachen möchte ich mit Grumdir, dem kleinen Suchtbolzen ;), ein Kämpfer und irgendwie innerlich resigniert, wie mir scheint, aber dennoch mit viel Mut behaftet. Die Sprache ist schön. Manchmal zu schön. Ich denke da nur an die Szenen, wenn die Spinnen mal so richtig loslegen – woah, mir läuft es jetzt noch kalt den Rücken runter … Jamies »Gamer-Sprache« ist verständlich. Vieles, was ggf. nicht bekannt sein dürfte, wird durch Hannes' Unwissen von Jamie erklärt, wovon wiederum der Leser profitiert, wenngleich ich tatsächlich alles verstand, was Jamie sich so wünschte. Hier saßen also tatsächliche Zocker am Werke, wie mir scheint. :) Fazit: Wo fang ich denn nun an? Bei den positiven Aspekten. Der Cliffhanger am Ende ist wirklich weise gewählt. Der Leser ist besänftigt mit dem, was er bisher erfahren und erleben durfte und ist trotzdem neugierig auf den kommenden Teil gemacht worden. Die Fantasie, die in jeder einzelnen Seite steckt, ist bunt und wundervoll. Das Autorenduo hat mir sehr viel Wunderbares gezeigt, auch sehr viele Gegensätze. Eine nahezu blühende Stadt, dunkle Wälder, unheimliche Geisterhäuser … und natürlich jede Menge Spinnen. (Habe ich bereits brrr gesagt?) Ebenso das Aufgreifen der Geschichte um Merlin ist hier gut platziert. Es fühlte sich zu keinem Zeitpunkt falsch oder unwahr an, was mir sehr gefiel. Dennoch gab es auch ein paar Dinge, die mir nicht so zusagten. Anfangen möchte ich hier direkt mit Jamie selbst, er steht am Beginn seines Lebens, die Schule liegt fast ganz hinter ihm, er überlegt, wo er im Leben hin will, sein möchte und da fällt ihm mitten in dieser merkwürdigen Welt auf, dass er keine Ahnung hat, wer seine Großeltern sind? Das fand ich leider unglaubwürdig. Das Thema Familie ist im Kindergarten und Schule stets ein großes Thema. Irgendwann kommt der Punkt (spätestens jedes Weihnachten und Geburtstag) da diese einen großen Stellenwert einnehmen. Selbst wenn Familien zerstritten sind, so weiß man doch zumindest, ob man Großeltern hat/hatte. Aber Jamie weiß das nicht und das wird ihm erst jetzt bewusst. Das konnte ich leider nicht glauben. Die Zigarettensucht von Grumdir fiel mir auch etwas auf. Nein, ich bin keine eingefleischte Raucherin und Jamies Quest ist auch kein Buch für Minderjährige, aaaaber … ich wurde nach Brior entführt, zu einem Frosch-Bürgermeister, begleitet von einem Fennek, verfolgt von Tanteln … und Grumdir raucht Zigaretten. Das wirkte so deplatziert wie ein Schweinchen das Schwanensee tanzt ;). Okay, ich muss positiv hervorheben, Grumdir raucht nicht einfach Zigarette, sondern er raucht Kräuter, aber ich hätte mir hier gewünscht, ein anderes Wort dafür zu erfahren, vielleicht raucht er eine Knallpfeife, die bei jedem Zug ein leises Klacken von sich gibt, oder eine Glimmrübe, die nur begrenzt haltbar ist, oder eine blaue Kringelnuss, etwas, was sich eben in diese wunderbare Welt einfügt. Und da Grumdir wirklich an seiner Sucht hängt, kommt diese sehr häufig vor, was mir eben sehr häufig auffiel. Auch fiel es mir schwer, am Ball zu bleiben. Es fehlte mir ein wenig der Schwung, der mich von Seite zu Seite trägt, der Spannungsbogen wurde stets versucht aufzubauen, doch hier und da flaute er abrupt ab. Gegen Ende hin wurde dies sehr viel besser. Alles in allem habe ich hier eine tolle Abenteuer-Geschichte in einer tollen Welt mit unterschiedlichen Protagonisten, mit Geheimnissen und gen Ende auch mit Spannung. Die liebevolle Gestaltung des Buchs, sowohl außen, als auch innen, zeigt deutlich, wie viel Herzblut das Autorenduo hier reingesteckt hat. Die Ideen, die hier verbaut wurden, sind vielfältig und liebevoll durchdacht (okay, der Käfer ist irgendwie eklig ;)) - ganz toll. Aber es dürfte etwas mehr Schwung haben, etwas mehr Konsequenz, dann hätte es mich auch komplett mit sich gerissen. Lesenswert? Ja, aber mit Einschränkung, das hier ist kein WoW, kein Anarchy Online oder Elder Scrolls, es ist Jamies Quest!

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