Cornelia Franke Timmy und die Allergomörder

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Inhaltsangabe zu „Timmy und die Allergomörder“ von Cornelia Franke

Timmy hat es satt, weiterhin wie ein Kind behandelt zu werden! Daher schwindelt er bei seinem Alter, als er zu seinem Onkel in das ferne Onnipolis zieht. Leider hat er nicht geahnt, dass dort jeder ab vierzehn per Gesetz einen Beruf haben muss. Egal ob Laternenauspuster, Briefmarkenkleber oder Bettler. Doch was genau steckt hinter den Allergomördern, die die Onnipolianer mit ihren Allergie-Attentaten in Aufruhr versetzen? Ihre Geheimnisse zu ergründen, wird zum aufregendsten Abenteuer, das Timmy und seine neuen Freunde bisher erlebt haben.

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  • [Rezension] Timmy und die Allergomörder – Cornelia Franke

    Timmy und die Allergomörder
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    01. March 2014 um 16:05

    Klappentext: Timmy hat es satt, weiterhin wie ein Kind behandelt zu werden! Daher schwindelt er bei seinem Alter, als er zu seinem Onkel in das ferne Onnipolis zieht. Leider hat er nicht geahnt, dass dort jeder ab vierzehn per Gesetz einen Beruf haben muss. Egal ob Laternenauspuster, Briefmarkenkleber oder Bettler. Doch was genau steckt hinter den Allergomördern, die die Onnipolianer mit ihren Allergie-Attentaten in Aufruhr versetzen? Ihre Geheimnisse zu ergründen, wird zum aufregendsten Abenteuer, das Timmy und seine neuen Freunde bisher erlebt haben. Rezension: Onnipolis, die Sternenstadt, ist eine Hafenstadt im Haberland, in der alles möglich ist. Ein Flyer behauptet, dass dort jeder sein Glück findet. Das erscheint bei den Schilderungen der Autorin auch nicht unmöglich. Denn obwohl dort jeder ab 14 Jahren arbeiten muss, steht es demjenigen frei, sich seinen Wunschberuf auszusuchen. Sollte es diesen Beruf noch nicht geben, muss er bei den Akkuraten Ämtern angemeldet werden. So gibt es neben den Uhrenstellern und Laternenauspustern auch Glaspolierer, Obst- und Gemüseübersetzer, Briefmarkenkleber, Postkartenschreiben, die Zweite Meinung und jeden anderen vorstellbaren Beruf. In Onnipolis können alle Träume wahr werden. Doch damit nicht genug, auch viele Namen sind amüsant gewählt. So heißt der Arzt etwa Doktor Wu Doo, der Bestatter Daun Ander, die Kopiererin Kate Dupli und für das Steuerwesen sind die Beamten Böhse, Macht, Uns und Fröhlich zuständig. Ich finde es aber fraglich, ob Kinder ab zwölf Jahren den Humor schon verstehen. Neben diesen wirklich gelungenen Beschreibungen und Details gibt es auch noch weitere kindgerechte Erklärungen. So erfährt Timmy beispielsweise, was Allergien und Allergene sind und wie das Immunsystem funktioniert. In der Geschichte ist also auch ganz geschickt ein bisschen Wissen untergebracht. Die Figur, die ich am meisten ins Herz geschlossen habe, ist Beth. Sie ist ein sehr nettes, aufgeschlossenes Mädchen, das auch bei den Onnipolianern sehr beliebt ist. Wann immer jemand Hilfe braucht, springt sie ein, ob es nun der Bäcker oder ein Glaspolierer ist. Wenn sie unterwegs ist, braucht sie zwei- bis dreimal so lange für den Weg, weil sie immer wieder einer ihrer Hilfe-Anfälle überkommt. Das alles tut sie unentgeltlich, dafür bekommt sie oft etwas von den Menschen geschenkt, denen sie hilft. Beth ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie jemand in der Gegenwart leben und das Leben genießen kann. Gestört hat mich, dass das Rätsel um den Verbleib von Timmys Eltern erst sehr spät aufgelöst wird. Es gibt immer wieder Anspielungen auf sie, denen ich aber nicht entnehmen konnte, ob sie gestorben sind oder ob Timmy einfach nicht mehr bei ihnen leben möchte oder darf. Jedes Mal, wenn sie erwähnt wurden, hat sich meine Vermutung geändert. Dass das Rätsel erst auf Seite 170 aufgelöst wird, finde ich persönlich ein bisschen spät. Es war nicht spannend, auf diese Auflösung zu warten, sondern hat einen unangenehmen Beigeschmack hinterlassen. Je länger die Wahrheit unklar geblieben ist, desto mehr hat es mich gestört, da die Geschichte um seine Eltern ziemlich wichtig ist, um Timmy als Person einschätzen zu können. Ebenfalls negativ anmerken muss ich, dass ich bis jetzt noch nicht verstanden habe, ob die Allergomörder nun tatsächlich die Mörder der 43 Menschen sind, die an Allergieschocks gestorben sind, oder ob diese Menschen einfach ihre Allergien unterschätzt haben. Abgesehen von der Tatsache, dass ich den ganzen Handlungsstrang um diesen Beruf für das empfohlene Mindestalter von zwölf Jahren viel zu heftig finde, verstehe ich nach wie vor nicht, was die Allergomörder eigentlich machen und wer sie beauftragt. Damit geht wohl die gesamte Grundidee der Geschichte an mir vorbei. Fazit: Attentäter, die Allergien ihrer Opfer nutzen, um sie zu töten, sind definitiv mal eine neue Idee. Mit Onnipolis hat Cornelia Franke eine fantastische Stadt erschaffen, in denen sich jeder seine Träume erfüllen kann. Das Haberland mit seinen Bewohnern gefällt mir gut, leider verstehe ich nur den wichtigsten Handlungsstrang der Geschichte nicht. Da die Welt mich aber verzaubert hat, bekommt „Timmy und die Allergomörder“ noch drei Sterne, obwohl das Buch mich mit dicken Fragezeichen im Gesicht zurücklässt.

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  • Leserunde zu "Scary Harry - Von allen guten Geistern verlassen" von Sonja Kaiblinger

    Scary Harry - Von allen guten Geistern verlassen
    SonjaKaiblinger

    SonjaKaiblinger

    Liebe Lovely-Books-Community, ich möchte euch heute zu einer Leserunde zu meiner neuen Kinderbuchreihe "Scary Harry - von allen guten Geistern verlassen (Band 1)" einladen. Inhalt: Der elfjährige Otto wohnt in einem waschechten Spukhaus und ist einiges gewohnt. Dass ihm ein Geist sein Sandwich aus dem Kühlschrank klaut und ein anderer ständig Socken in den Tiefen der Waschmaschine verschwinden lässt, ist keine Seltenheit. Außerdem hat er eine sprechende Fledermaus als Haustier, die ihn schon in so manch peinliche Situation gebracht hat. Trotzdem staunt Otto nicht schlecht, als er im Nachbarsgarten einen Sensenmann entdeckt. Harold, genannt Scary Harry , ist gar nicht so gruselig wie er auf den ersten Blick aussieht. Eigentlich ist der Knochenmann sogar ziemlich sympathisch. Sein Job geht ihm gehörig auf den Geist und er sehnt sich danach, endlich mal wieder Urlaub zu machen, anstatt dauernd Seelen einzusammeln. Doch daraus wird vorerst nichts - denn als Ottos Hausgeister entführt werden, ist guter Rat teuer. Zusammen mit seiner besten Freundin Emily und seinem neuen Kumpel Harold macht sich Otto auf die Suche. Hier findet ihr übrigens eine Leseprobe: http://www.loewe-verlag.de/_downloads/leseproben/7742.pdf Um euch zu bewerben, beantwortet bitte bis zum 23.9. folgende Frage: Sensenmann Harold, Scary Harry genannt, sagt von sich selbst, dass er den absolut fürchterlichsten Job der Welt hat. Nun die Frage: Was war euer schlimmster/langweiligster/anstrengendster Job? (Für alle Jüngeren ohne Arbeitserfahrung wird natürlich auch die Nennung des doofsten Schulfachs gewertet ;-)) 15 Freiexemplare werden vom Verlag zur Verfügung gestellt. Die Autorin begleitet die Lesung. Übrigens ist Scary Harry (Sensenmann Harold höchstpersönlich) mit seinem Seelen-Messenger auch hie und da auf Facebook! Wer sich mit ihm anfreunden möchte (wenn ihr euch traut?!) klickt auf: http://www.facebook.com/HaroldScaryHarry * Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das abschließende Schreiben einer Rezension (Lovelybooks, Amazon) bitte dazu. Herzlichen Dank.

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  • Leserunde zu "Drachen Diebe und Dämonen" von Gerd Scherm

    Drachen Diebe und Dämonen
    Vitani

    Vitani


    Der Wölfchen Verlag verlost 15 Rezensionsexemplare für diese Leserunde. 

    Zusätzlich schaltet der Verlag das E-Book auf Amazon, am 17.11.2012 für einen Tag zum kostenlosen Download frei.

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  • Rezension zu "Timmy und die Allergomörder" von Cornelia Franke

    Timmy und die Allergomörder
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    26. June 2011 um 18:00

    Timmy ist 12 Jahre alt, als er zu seinem Onkel in die entfernte Hafenstadt Onnipolis zieht. Er gibt sich aber als 14-Jährigen aus, da er nicht mehr wie ein kleines Kind behandelt werden möchte. Leider wusste Timmy nicht, dass die Bewohner von Onnipolis ab diesem Alter bereits arbeiten müssen, somit muss er sich nun einen Job suchen. Es gibt aber ziemlich sonderbare Berufe in Onnipolis, wie Briefmarkenkleber oder Straßenlaternenauspuster und die ganze Stadt erscheint Timmy merkwürdig. Selbst sein Onkel scheint ein großes Geheimnis um seinen gewöhnlichen Blumenladen zu machen. Zusammen mit Timmy entdeckt der Leser die Fantasiewelt um Onnipolis. Timmy wusste bisher nichts von den ungewöhnlichen Vorkommnissen und Begebenheiten in dieser Stadt und somit gelingt es der Autorin gut, Timmy Schritt für Schritt mit der Welt bekannt zu machen und bei dieser Entdeckungstour den Leser gleich mitzunehmen. Onnipolis ist nicht nur sonderbar, sondern auch gefährlich: Die Allergomörder treiben dort ihr Unwesen. Das sind Auftragsmörder, die ihre Opfer durch Allergieschocks töten, und bisher gibt es keinerlei Hinweise auf die Täter. "Timmy lachte laut auf. Korbes Geschichten konnten nur erfunden sein, so abwegig waren sie. Aber Moment? Die Uhrensteller gab es tatsächlich. Wieso sollte der Rest nicht auch existieren?" (Seite 15) "Timmy und die Allergomörder" bietet ein für mich neues Thema. Auftragskiller, die die Allergien ihrer Opfer nutzen, sind mir bisher in Büchern nicht erschienen, und es ist schön, mal auf etwas Neues zu stoßen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu Lesen, das Buch bietet unerwartete Handlungen und das Niveau ist eher anspruchsvoll, als dass man es als zu leicht bezeichnen könnte. Cornelia Franke schafft es in die spannende Geschichte auch noch ein paar Informationen einzuarbeiten. So erfahren die Leser z.B. etwas über das Immunsystem, da sich die Allergomörder damit natürlich auskennen müssen. Diese und ähnliche interessante Ausführungen sind kindgerecht erklärt. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und müssen sich zum Teil ziemlich schwierigen Aufgaben stellen, an denen sie aber wachsen können. Bei der Namensgebung hat sich die Autorin große Mühe gegeben, so haben die meisten Namen einen tieferen Sinn. Da wären zum Beispiel Beamte, die Böse, Macht, und Fröhlich heißen, oder ein Arzt Namens Wu Doo. Ob sich diese Zusammenhänge den Kindern bereits erschließen, vermag ich nicht zu sagen. Erwachsene bringen sie aber zum Schmunzeln und dem Lesevergnügen der Kinder wird es nicht schaden. Fazit: Ein interessanter Debütroman mit einer spannenden Handlung und tollen Charakteren. Taschenbuch: 256 Seiten Verlag: Papierfresserchens MTM-Verlag; Auflage: 1., Auflage (12. Dezember 2010) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3861960192 ISBN-13: 978-3861960195 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9-12 Jahre

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  • Rezension zu "Timmy und die Allergomörder" von Cornelia Franke

    Timmy und die Allergomörder
    Katleah

    Katleah

    13. June 2011 um 10:25

    Um nicht länger wie ein Kind behandelt zu werden, was er im Grunde ja noch ist, gibt sich der 12-jährige Timmy als vierzehn aus, als er zu seinem Onkel nach Onnipolis zieht. Hätte er allerdings gewusst, dass 14-jährige in Onnipolis bereits einen Beruf haben müssen, hätte er die Altersschummelei wohl gelassen. So kommt es, dass Timmy sich einen Beruf suchen muss. Und da ist es ganz egal, welchen, denn in der fernen Stadt tummeln sich lustige Berufe wie Laternenauspuster, Briefmarkenkleber Gabelschleifer, und auch der Beruf Bettler ist dort anerkannt. Auf der Suche nach einem Beruf, der zu ihm passt, stößt Timmy auf die Allergomörder, die die Stadt mit Allergienmorden in Atem halten. Auch neue Freunde findet Timmy in der Stadt und bald muss er sich entscheiden, ob er für seine Freunde steht – oder für seine Familie. Cornelia Franke wurde 1989 in Mönchengladbach geboren. Nach ihrem Abitur im Jahre 2008 zog sie im Anschluss direkt nach Berlin, wo sie auch noch heute mit ihrem Mann lebt. Dort begann sie einen Fernlehrgang an der Schule des Schreibens (HAF) und entwickelte zusammen mit ihrem Mann die ersten Grundideen zu ihrem Jugendroman „Tou’Gard“. Zudem studiert sie an der Fernuni Hagen Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaften. „Timmy und die Allergomörder“ ist ihr erstes veröffentlichtes Werk. Das Cover zu dem Buch ist ein echter Hingucker. Dadurch, dass der untere Teil dunkler ist als der Himmel, animiert es den Leser sich es noch mal ganz genau anzuschauen und kleine Einzelheiten zu erkennen. Auch der Preis von 11,50€ ist für dieses Buch gerechtfertigt. Kritikpunkt: Der Klappentext, denn der ist in seiner bunten, zweifarbigen Ausführung, nicht leicht zu lesen. Der Inhalt von „Timmy und die Allergomörder“ ist neu – neu im Sinne von nicht ausgelutscht. Geht man heute in eine Buchhandlung zu der Kinderbuchabteilung, wird diese von Vampir-, Hexen-, und ähnlichen Geschichten überflutet. Timmys Inhalt dagegen ist eine willkommende Abwechslung auf dem jetzigen Markt. Schön ist auch der Schreibstil der Autorin. Öfters erlebt man, dass Kinderbücher ins Lächerliche abrutschen, sodass sogar Kinder sagen, dass ihnen das zu kindisch ist. Dieser Schreibstil allerdings macht das Buch auch für Erwachsene lesenswert und interessant. Wer es liest, wird merken, dass es zwar auf Kinder zugeschnitten ist, dennoch aber Konflikte in dem Leser auslösen, über die sich auch Erwachsene (meist mehr als die Kinder) Gedanken machen. Einziger Kritikpunkt für mich sind am Anfang die ganzen neue Begriffe, mit der die Welt von Onnipolis erklärt wird. Bei einigen hatte ich das Gefühl, wenn ich die Seite umblätter, würde ich sie ganz schnell wieder vergessen und im folgenden Geschehen, wenn sie wieder auftauchen, darüber verwirrt sein, was das denn nun ist. Schön ist hier aber auch die Vereinfachung von Begriffen, die es wieder leichter macht. „Timmy und die Allergomörder“ ist ein gelunges Debüt der Autorin. Besonders gut hat mir gefallen, wie sie die Handlung aufgebaut hat – auch die unerwartete Wendung, die man als Leser nach Lesen des Klappentextes nicht erwartet hätte und noch mal Spannung aufbaut. Timmy wird vor einer schwierigen Entscheidung gestellt: seine neu gewonnen Freundschaften wegwerfen, die ihm so viel bedeuten, und seiner Familie die Treue halten, die ihm Tag für Tag wichtiger wird. Der Leser wird mit Timmy zusammen in dieses Dilemma hineingeworfen – und darf sich über Timmys Entscheidung freuen. Ein Buch, das ich jedem nur empfehlen kann, der von den üblichen Handlungen die Schnauze voll hat, etwas neues lesen will und in eine völlig neue und verzauberte Welt einsteigen will.

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  • Rezension zu "Timmy und die Allergomörder" von Cornelia Franke

    Timmy und die Allergomörder
    Akantha

    Akantha

    09. May 2011 um 20:48

    Als der zwölfjährige Timmy, mit der Behauptung Vierzehn zu sein, zu seinem Onkel nach Onnipolis zieht, ahnt er nicht, dass jeder in diesem Alter einen Beruf haben muss. Doch damit nicht genug, in Onnipolis treiben seit längerem die Allergomörder ihr Unwesen und töten die Einwohner mit Allergie-Attacken. Erst einmal muss ich sagen, ist Onnipolis eine wirklich schöne Idee! Nicht die klassische heile Kinder-Blumen-Welt, sondern ein etwas erwachseneres Motiv. Während des Lesens meine ich unter anderem deswegen gemerkt zu haben, dass hinter dem Buch mehr steckt, als jemand, der "nur" Kinderbücher schreiben möchte. Dies hat sich aber in keinster Weise negativ auf meine Leseeindrücke ausgewirkt. Kindgerecht wiederum ist meiner Meinung nach, dass die meisten Enthüllungen für "ältere" Leser schon weit vorhersehbar sind, wie zum Beispiel die Geschichte um Timmys Eltern. Am allerbesten hat mir die Ausarbeitung der Charaktere gefallen. Jeder von ihnen ist mit viel Liebe gestaltet und keiner gleicht dem anderen. Auch hier sind wieder Anspielungen zu finden, die eher den erwachsenen Leser ansprechen und zum Lachen bringen. Dieser Stil erinnert mich zum Teil an Terry Pratchett, der mit Anspielungen als Wortwitz ganz ähnlich umgeht. Viele Charaktere haben mich begeistert, allerdings konnte ich, trotz ansprechender Bösewichte, niemanden finden, der DEN Antagonisten bildet und dem ich folglich meine "Aggressionen" zukommen lassen konnte. Zusammenfassend, denke ich, dass das für ein Erstlingswerk eine ganz tolle Sache ist. Meine wenigen Kritikpunkte führe ich größten Teils darauf zurück, dass ich nicht in die Zielgruppe gehöre. Mit Preissetzung im preisgebundenen Verlagsgewerbe kenne ich mich leider nicht aus, würde das vielleicht als Letztes noch kritisieren. Nichtsdestotrotz würde ich einen zweiten Teil von Timmy auf jeden Fall auch lesen wollen. Für meine wenige Kritik, die zugegebenermaßen aus einem Mangel an Genre Erfahrung herrühren kann, gibt es 4 von 5 Sternen. Einfach weil "Timmy und die Allergomörder" etwas Außergewöhnliches ist und dadurch aus den vielen gleichartigen Kinder- und Jugendbüchern heraussticht.

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  • Rezension zu "Timmy und die Allergomörder" von Cornelia Franke

    Timmy und die Allergomörder
    karen_janssen

    karen_janssen

    28. February 2011 um 22:21

    Der 12- jährige Timmy beginnt in der Küstenstadt Onnipolis bei seinem Onkel Korbe ein neues Leben, weil seine Eltern sich nicht mehr um ihn kümmern können. Da er sich älter macht, muss er den Gesetzen der Stadt nach, einen Beruf ergreifen und so landet er nach einigen Versuchen in unterschiedlichen Sparten bei seinem Onkel im Blumenladen. So erlernt er nicht nur einen Beruf, sondern lernt auch neue Menschen kennen, erfährt von den gefährlichen Allergomördern, die ihre Opfer mit Hilfe ihrer Allergien töten, lernt diese später auch kennen und muss Entscheidungen treffen, die ihn erwachsen werden lassen. Das Buch ist flüssig zu lesen, sehr unterhaltsam und amüsiert mit Wortschöpfungen für Namen und Berufe, die möglicherweisee aber nicht von den jüngeren Lesern verstanden werden. Die Autorin hat mich mit ihrem Erstlingswerk überzeugt, ich habe das Buch mit sehr viel Freude gelesen und ich freue mich auf die nächste Veröffentlichung.

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  • Rezension zu "Timmy und die Allergomörder" von Cornelia Franke

    Timmy und die Allergomörder
    Solifera

    Solifera

    06. February 2011 um 11:34

    ** Kurzinhalt ** Der 12-jährige Timmy zieht von seiner Heimatstadt Kröll ins sonderbare Onnipolis, die Stadt "in der jeder sein Glück fand" (Seite 5). Beim Ankommen gibt er gegenüber seinem Onkel an, 14 Jahre zu sein. Was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, dass in Onnipolis jeder ab 14 einen Beruf haben muss, sie er noch so skuril. Sogar Bettler oder Briefmarkenkleber sind Berufe. Er steht nun vor der Qual der Wahl. Da wird er von seinem Onkel in die Geheimnisse der Allergomörder eingeweiht. Seine neue, im inzwischen liebgewordene Familie, allesamt Allergomörder, bzw. Allergo-Fast-Mörder, denn wirklich umbringen wollen sie die Leute ja nicht. Wird Timmy auch ein erfolgreicher Allergomörder und welche Abenteuer wird er dabei erleben? Eine wunderbare Reise durch die Welt von Onnipolis beginnt. ** Stil und Sprache ** Man kann als Erwachsener durchaus dem Buch anmerken, dass es als Zielgruppe für ein jüngeres Klientel gedacht ist. Dies tut dem Lesegenuss jedoch keinesfalls einen Abbruch. De Still ist recht einfach, sehr flüssig und trotzdem fesseln, mitreißend und spannend geschrieben. Da die Allergomörder sich ja auch mit den ganzen Allergien nd so auskennen müssen und auch was das Immunsystem betrifft., werden hierzu zahlreiche, kindgerechte Erläuterungen geliefert. Hierzu noch ein Zitat der Autorin, das in der Leserunde entstanden ist: "Viele Kinderbücher kann man auch als Erwachsene lesen, daher ist Timmy ja ab neun. Vielleicht sollte man die Angaben an die von Brettspielen anpassen. Dann ist das Buch von 9-99 lesbar. ;)" ** Figuren ** Da wäre als Hauptfigur und titelgebend natürlich Timmy. Am Anfang wirkt er tatsächlich wie gerade 12 Jahre, noch ein wenig unsicher, was er mit sich anfangen will. Im Laufe des Buches jedoch scheint er erwachsener geworden zu sein, und reifer. Als gute Freundin findet er Beth. Das treibt ihn auch in einen innere Konflikt zwischen Freundschaft und Familienzugehörigkeit. (Warum, das möchte ich an dieser Stelle nicht verraten). Sein Onkel behandelt ihn sehr liebevoll und führt in die ungewöhnliche neue Familie ein. (Hier könnte man fast in die Verlegenheit kommen Parallenen zu "La Familia" bei der italiensichen Mafia zu ziehen *grins*). Auch viele andere liebenswerte Charaktere vervollständigen das Bild von Onnipolis, nicht zu vergessen die Beamten Böhes, Macht, Uns und Fröhlich oder dem Herrscher T.I.L.O und sein Sohn Saan. Würde auch nur einer fehlen, wäre Onnipolis wohl nicht die Stadt, die es ist. ** Fazit ** Timmy entführt den Leser in eine fantastische Welt voller obskurer Berufe, sonderbarer Gestalten und eine Stadt, die eigenartiger nicht sein könnte. Es werden Werte wie Freundschaft und Familienzugehörigkeit, aber auch Fragen von Moral und Verantwortungsgefühl behandelt. Dieses Buch dürfte meines Erachtens zu Recht den Titel "All Age" tragen, denn auch Erwachsene - zu denen ich mich zähle - kommen hier in einen einzigartigen Lesegenuss, der spannend, mitreißen und fesseln zugleich bis zum Schluss ist. Danke Cornelia für dieses wunderbare Buch!

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  • Rezension zu "Timmy und die Allergomörder" von Cornelia Franke

    Timmy und die Allergomörder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. February 2011 um 17:31

    Onnipolis, Stadt der Sterne "Sie verließen den gepflasterten Hof und schlenderten über die Hauptstraße in das Zentrum von Onnipolis. An der Seite seines Onkels wirkte das Unbekannte um einiges behaglicher. Timmys Füße führten ihn plötzlich über Holzbohlen, die mit Bildern von Sternen und Wellen verziert waren. Korbe und die anderen Bewohner marschierten unbeeindruckt darüber hinweg." * Timmy muss zu seinem Onkel in das ferne Onnipolis ziehen. Dort angekommen will er kein Kind mehr sein und schummelt bei seinem Alter. Er erzählt, dass er schon vierzehn Jahre alt ist. Doch er weiß noch nicht, dass in Onnipolis alle Kinder mit vierzehn Jahren einen Beruf haben oder eine Ausbildung machen müssen. Also versucht Timmy sich in einigen Berufen, aber es scheint nie das richtige für ihn dabei zu sein. Und dann erfährt Timmy unfassbares: Korbe und seine Freunde sind die berüchtigten und gefürchteten Allergomörder und nun soll auch Timmy zu einem ausgebildet werden. Als ob das allein nicht schon genug wäre hecken die Beamten der BMUF Böse, Macht, Uns,Fröhlich einen hinterhältigen Plan aus... * Mit "Timmy und die Allergomörder" ist der jungen Autorin ein wunderbares Debut gelungen, dass uns in eine fantastische und farbenfrohe Stadt führt. Der Schreibstil von Frau Franke ist angnehm zu lesen und bietet einem ein kurzweiliges und unterhaltsames Lesevergnügen. Phantasie und Ideenreichtum zeigt sie anhand der vielen Charaktere und ihrer Namen auf. Sie versteht es geschickt mit Wörtern zu spielen. * Wir werden in die fantastische und wundervolle Stadt Onnipolis geführt, in der Timmy bei seinem Onkel Korbe lebt. Onniplis ist eine Stadt voller Wunder und skuriler Personen und wundersamen Berufen, so gibt es dort zum Beispiel die Laternenauspuster, Postkartenschreiber, die Zweite-Meinung oder die Briefmarkenkleber. Doch Timmy lernt nicht nur die kuriosen Berufe kennen, nein er trifft auch viele Menschen und gewinnt neue Freunde. Und so wie Timmy geht es auch den Lesern dieses Buches. Wir lernen Letty, die gefährliche Giftmischerin und Seele der Küche, kennen. Und das immer hilfsbereite junge Mädchen Beth, in dem Timmy eine gute Freundin findet, ebenso Saan, den Sohn T.I.L.O`s und die liebenswürdige Hundedame Gehweg. * Zusammen mit ihnen gehen wir ein Stück des Weges gemeinsam und lernen was Freundschaft und Zusammenhalt bedeutet und vermag. Für Timmy steht im Vordergrund, dass er Entscheidungen vor seinem Gewissen selbst treffen muss, und diese auch verantworten kann. Ich habe definitiv mit ihm gezittert, als er vor seinen großen Entscheidungen und Aufgaben stand und mich mit ihm gefreut und mich von dieser wunderschönen Geschichte bezaubern lassen. * Das Cover von "Timmy und die Allergomörder" ist in Lila- und Schwarztönen gehalten. Es zeigt zwei Kinder am Rande des Meeres. * Dieses schöne Buch lege ich nicht nur jungen Lesern ans Herz, grade ältere Leser werden Spaß mit den Wortspielen der Autorin haben.

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  • Rezension zu "Timmy und die Allergomörder" von Cornelia Franke

    Timmy und die Allergomörder
    schlumeline

    schlumeline

    05. February 2011 um 15:24

    Mit ihrem Debüt entführt uns die Autorin Cornelia Franke in die fantastische Welt von Onnipolis. Diese Stadt betritt Timmy am Tage seines zwölften Geburtstages, denn fortan wird er dort bei seinem Onkel Korbe leben. Alles ist neu für ihn, aber er wünscht sich nichts sehnlicher als eine liebevolle Familie zu haben. Das neue Leben soll für ihn auch ein Neuanfang sein, er möchte seine Kindheit hinter sich lassen. So erzählt er seinem Onkel und jedem der es hören möchte, dass er vierzehn Jahre alt ist. Schnell gelangt er mit dieser Aussage an einen Punkt, mit dem er nicht gerechnet hat: In Onnipolis muss jeder Einwohner ab vierzehn Jahren einen Beruf ergreifen und diesen bei den Akkuraten Ämtern auch eintragen lassen. So beginnt für den Jungen die Suche nach einem Beruf und diese ist gar nicht so leicht und birgt viel Erfahrungspotential. Timmy lernt verrückte Charaktere kennen und ist durchaus mit vielem, was sich in Onnipolis so abspielt, nicht einverstanden. Schließlich erfährt er auch noch, dass seine geliebte neue Familie zu den Allergomördern gehört, die von den Onnipolianern wegen ihrer Allergie-Attentate so gehasst werden. Aber was bleibt ihm übrig? Er beginnt seine Ausbildung zum Allergomörder und erlebt gemeinsam mit seinen neu gewonnenen Freunden Beth und Saan so manches Abenteuer. Dieses Buch wartet mit einer unglaublich fantastischen Szenerie und einer wortgewaltigen Sprache auf. Besonders die ausgefallenen Berufe wie Laternenauspuster, Briefmarkenkleber und Allergomörder, dürften sowohl junge als auch erwachsene Leser verzaubern. Auch so ausgefallene Bezeichnungen und Namen wie Ferbummler, Frau Schnelle, Daun Ander, Kate Dupli und Wu Doo regen zum Schmunzeln an, wenngleich ich mich hier frage, ob sie vom anvisierten Lesepublikum ab 12 Jahren überhaupt richtig verstanden werden. Dieses Buch ist mehr als eine Fantasygeschichte. Der Leser begleitet Timmy auf seinem Weg zum Erwachsenwerden. Dabei schafft es der Junge seine Werte zu formulieren und aufrecht zu erhalten. Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Offenheit bedeuten im Leben sehr viel. Timmy hat das erkannt. Onnipolis, die Stadt , in der jeder sein Glück fand. Die Stadt des Sternenregens. Ein Ausflug in eine andere Welt für Leser, die es außergewöhnlich mögen.

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  • Rezension zu "Timmy und die Allergomörder" von Cornelia Franke

    Timmy und die Allergomörder
    VanillaKissMe

    VanillaKissMe

    04. February 2011 um 11:18

    Bereit für ein Abenteuer? Für eine völlig neue Welt? Wo auch Briefmarkenkleber und Laternenauspuster seriöse Berufe darstellen und Allergomörder in der Stadt ihr Unwesen treiben. Dann kommt mit und folgt dem kleinen Timmy in die Stadt Onnipolis. Ganz allein macht er sich auf den Weg zu seinem unbekannten Onkel und muss schnell lernen, dass in Onnipolis irgendwie alles anders ist. Nicht nur das jeder ab 14 Jahren einen Beruf erlernen muss, nein es gibt sogar Sternenregen und die biederen Akkuraten Ämter, die jedem wie es nur geht Thaler abknöpfen wollen. Da Timmy über sein wahres Alter flunkert muss auch er ran an die Arbeit. Wie er das alles bewältigt und ob ihm seine neuen Freunde dabei helfen können, erfahrt ihr dann selbst. Es ist eine sehr unterhaltsame und fantasievolle Geschichte für jung und alt. Cornelia Franke schreibt sehr liebevoll und witzig. Die Sprache ist einfach gehalten und sehr kindgerecht. Zwar gibt es die ein oder andere Anspielung oder Wortspiele, die nicht jedes Kind verstehen wird, jedoch gibt es dafür ja hilfsbereite Eltern! In diesem Sinne empfehle ich es jedem, der sich für kuriose und abenteuerliche Geschichten interessiert.

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  • Rezension zu "Timmy und die Allergomörder" von Cornelia Franke

    Timmy und die Allergomörder
    atimaus

    atimaus

    31. January 2011 um 17:33

    Timmy zieht nach Onnipolis und damit in eine neue , ihm völlig unbekannte Welt. Er kennt niemanden und hofft doch bei seinem Onkel eine neue Familie zu finden, ein Zuhause. Onnipolis, eine Welt der Fantasie und der Verrückten, mit Berufen die teilweise keine sind ( aber es vielleicht auch im realen Leben sein sollten ? ). Die Figuren und die Stadt Onnipolis sind sehr liebevoll erdacht und erzählt und Einiges habe ich wirklich ins Herz geschlossen. Das Timmys neue Familie die Allergomörder ( oder eben doch die Fast-allergomörder ) sind erschließt sich ihm erst nach einer Weile und er wird vor die Entscheidung gestellt ihnen beizutreten oder eben seine neue Familie wieder zu verlieren. Natürlich gibt es die Bösewichte in Form der Akkuraten Ämtern und ihrer Beamten, bei denen nur Steuern zählen und die Onnipolis nicht bleiben lassen wollen wie es ist. Zu sehen wie Timmy eine Familie und Freunde findet ist schön, auch wie er sich weiterentwickelt ist gut gemacht. Alles in allem sicher kein Harry Potter etc..., aber eine schöne Geschichte die Kinder lehrt ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und für die Menschen einzutreten die sie lieben oder gern haben. Und die Moral : Kinder können etwas bewegen, wenn sie es wollen, ihre Fantasie und ihr Köpfchen anstrengen und zusammen halten. Einige Anspielungen werden Kinder nicht unbedingt verstehen, aber mir als Erwachsenem haben sie viel Spaß bereitet. Also ein Buch das nicht nur für Kinder geschrieben ist, auch wenn es ein Kinderbuch ist. P.S.: Cornelia, ich danke dir für Timmy, Beth, Gehweg und Saan - Freunde die ich persönlich gern kennen würde und natürlich für mein erstes Buch mit persönlicher Widmung ;0).

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  • Rezension zu "Timmy und die Allergomörder" von Cornelia Franke

    Timmy und die Allergomörder
    sabatayn76

    sabatayn76

    30. January 2011 um 15:08

    Über Akkurate Ämter, Auspuster und Abenteuerbuchrezensenten Inhalt: Der 12-jährige Timmy betritt an seinem Geburtstag zum ersten Mal die Hafenstadt Onnipolis, um bei seinem Onkel Korbe zu leben. Beim ersten Laufen durch die Stadt sieht Timmy viele wunderliche Dinge und erkennt, dass die Bewohner der Stadt recht sonderbaren Berufen nachgehen. Da gibt es zum Beispiel Auspuster, Glaspolierer, Briefmarkenankleber sowie Obst- und Gemüseübersetzer. Leider hat Timmy gelogen und sich etwas älter gemacht als er tatsächlich ist und erfährt zu spät, dass man in Onnipolis ab dem 14. Lebensjahr arbeiten muss. Timmy versucht sich somit an verschiedenen Arbeiten und lernt dabei eine Menge skurriler Personen und auch neue Freunde kennen. Mein Eindruck: 'Timmy und die Allergomörder' liest sich sehr flüssig, ist sprachlich einfach und unterhaltsam. Man fühlt sich ein wenig so, als begleite man Timmy auf seinen Streifzügen durch die Stadt. Gefallen haben mir auch die oft witzigen Namen der Bewohner sowie die schönen Details, die die Autorin in ihre Geschichte eingebaut hat. Der Autorin gelingt es meiner Meinung nach sehr gut, eine kindgerechte Geschichte zu erzählen, ohne ins Kindische oder Alberne abzugleiten, so dass auch Erwachsene ihren Spaß haben können. Mein Resümee: Eine schöne Geschichte für Jung und Alt, die den Leser in eine neue Welt entführt.

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  • Rezension zu "Timmy und die Allergomörder" von Cornelia Franke

    Timmy und die Allergomörder
    Marie1990

    Marie1990

    30. January 2011 um 11:00

    Timmy hat es satt, weiterhin wie ein Kind behandelt zu werden! Daher schwindelt er bei seinem Alter, als er zu seinem Onkel in das ferne Onnipolis zieht. Leider hat er nicht geahnt, dass dort jeder ab vierzehn per Gesetz einen Beruf haben muss. Egal ob Laternenauspuster, Briefmarkenkleber oder Bettler. Doch was genau steckt hinter den Allergomördern, die die Onnipolianer mit ihren Allergie-Attentaten in Aufruhr versetzen? Ihre Geheimnisse zu ergründen, wird zum aufregendsten Abenteuer, das Timmy und seine neuen Freunde bisher erlebt haben. Durch eine lebendige und flüssige Sprache wird die Welt von Cornelia Frankes Erstlingswerk direkt im Kopf zum Leben erweckt, sodass man sich als Leser die liebevoll ausgearbeiteten Protagonisten, sowie die Stadt gut vorstellen kann. Da es viele namentliche Andeutungen gibt, ist man gut unterhalten und der Kopf wird zum Nachdenken angeregt, sodass mir dieses Buch durchaus Kurzweil beschert hat. Das Cover ist hübsch und jugendfreundlich.

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  • Rezension zu "Timmy und die Allergomörder" von Cornelia Franke

    Timmy und die Allergomörder
    Moosbeere

    Moosbeere

    28. January 2011 um 22:31

    Vorab: Ich schreibe diesen Text als in vieler Hinsicht schon (in anderer noch so gar nicht) Erwachsene. Viele Begebenheiten in dem Buch konnte ich deswegen einfach nicht so einfach hinnehmen, wie es vielleicht ein Kind gekonnt hätte. Aber erstmal zum Inhalt: Der 12-jährige Timmy wohnt ab jetzt bei seinem Onkel in Onnipolis, der Sternenstadt. Im Zuge seines Umzugs hat er beschlossen sein Kindsein hinter sich zu lassen und erzählt allen er sei bereits 14. Und mit 14 Jahren muss jeder in der Stadt einem Beruf nachgehen, sagt das Gesetz. So hat Timmy die Qual der Wahl. Soll er Uhrensteller, Glaspolierer, Auspuster für Straßenlaternen oder Briefmarkenankleber werden? Doch nicht nur diesen Dingen muss er sich stellen: Was verheimlicht sein Onkel vor ihm? Und was hat es mit den geheimnisvollen Allergomördern auf sich? Mit seiner neuen Freundin Beth und seiner Hündin Gehweg macht er sich auf die Geheimnisse dieser Stadt zu lüften. Der flüssige lebendige Sprachstil zieht den Leser sofort in den Bann. Plastisch entsteht vor dem inneren Auge die so ganz andere Stadt und auch die Protagonisten werden liebevoll beschrieben. Kleine sprachliche Anspielungen in vielen Personennamen lassen einen bei der Lektüre schmunzeln. Ob jedoch auch jüngere Leser die Bedeutung dahinter entdecken ist fraglich. Ich selber habe mich über Wu Doo (der Arzt), Daun Ander (der Bestatter) und auch die Beamten von BMUF (Böse, Macht, Uns, Fröhlich) sehr amüsiert. Fazit: Ein wirklich gelungenes Debüt, das nicht nur die ganz jungen Leser in seinen Bann zieht.

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