Cornelia Franke Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen

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Inhaltsangabe zu „Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen“ von Cornelia Franke

Jess' große Leidenschaft sind Filme und seit dem Tod ihrer Mutter ist das Kino ihr zweites Zuhause. So scheint es ein Leichtes, für ein Schulprojekt einen Blog über ihr Lieblingsthema ins Leben zu rufen. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Und dann ist da auch noch Marvin, der plötzlich mehr von ihr will, als nur der hilfsbereite Freund zu sein. Langsam merkt Jess, dass sich das Leben durchaus nicht immer wie im Film abspielt ...

Für Filmfreaks, die sich auch jeden Tag mit dem ganz normalen Leben zufrieden geben müssen.

— ShalimaMoon
ShalimaMoon

Das Cover finde ich ganz toll! Doch trotz guter Charaktere gefiel mir die Geschichte an sich nicht, es war ein zu großes Durcheinander. :/

— _mylittlebigbookworld_
_mylittlebigbookworld_

Eine tolle Geschichte über das Erwachsenwerden, Freundschaft und die Wichtigkeit des "Sei du selbst"

— SonjaBirg
SonjaBirg

Ein typischer Teenagerroman, der über Familie, Freundschaft, Schule und Liebe spricht. Filmliebhaber und Blogger werden sich hier wiederfind

— Katis-Buecherwelt
Katis-Buecherwelt

Hat mich leider nicht abgeholt!

— Becky_loves_books
Becky_loves_books

Es ist ein Buch für Nerds, zum Mut machen und vieles mehr

— KerstinMC
KerstinMC

In dem Buch geht es um Filme, Freundschaft, Familie und auch um die Liebe.

— tigger0705
tigger0705

Ich fand es sehr schwierig in das Buch reinzukommen. Ab Seite 180 wird es dann besser. Die Geschichte an sich fand ich ganz gut.

— phia_ooo
phia_ooo

Cornelia Frankes Buch ist für begeisterte jugendliche Filmnerds, die etwas Schönes und Lockeres zum Weglesen suchen.

— Bröselchen
Bröselchen

Toller Jugendroman mit einer sympathischen Protagonistin!

— SillyT
SillyT

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    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
    SonjaBirg

    SonjaBirg

    09. August 2017 um 22:36

    Wer dieses Jugendbuch liest, fühlt sich selbst wie in einen Film versetzt.Diese Geschichte über Liebe-, Freundschaft und das "Man-Selbst-Sein" verzaubert durch individuelle Charaktere, eine authentische Familiengeschichte und ganz viel Herz.Wer in Berlin wohnt, findet sich an den Schauplätzen wieder - und das Erlebnis Schule ist und wohl allen noch in Erinnerung.Ein wirklich netter Roman für junge Leser und Junggebliebene!

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  • Wäre mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen

    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
    ShalimaMoon

    ShalimaMoon

    09. June 2017 um 17:56

    Im letzten Jahr besuchte ich die German Comic Con in Berlin und wurde gleich am Anfang am Stand des Wölfchen Verlages in Beschlag genommen. Dort erzählte mir eine junge Autorin von den tollen Büchern, die sie aktuell im Angebot hatten und überhäufte mich mit Empfehlungen. Leider konnte ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht richtig entscheiden, forschte aber um einiges später nach, wer denn die junge Autorin war. Ich fand heraus, dass ihr Name Cornelia Franke ist und mit ihrem Mann zusammen schreibt. Auf ihrer Website fand ich dann auch einiges von ihren anderen Werken und verguckte mich in einen der längsten Titel, den ich je auf einem Buchdeckel gesehen hatte: Wäre mein Leben, ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen. Jess geht für ihr Leben gerne ins Kinos und liebt Filme über alles. Für ein Schulprojekt soll sie nun einen Blog über ihre Lieblingsbeschäftigung schreiben. Das dies doch gar nicht so einfach ist, erfährt sie aber schon bald. Denn ganz nebenbei mischt sich da noch der ganz normale Alltagswahnsinn ein, der ihr Gefühlschaos beschert und sie immer weiter von ihrem Vater wegdriften lässt. Lässt sich auch hier, wie im Film, alles regeln? Cornelia Franke schrieb hier ihren ersten Jugendroman, den man auf ihrer Website sogar mit persönlicher Widmung bestellen kann! Schon auf den ersten Seiten geht Filmfans das Herz auf, da Franke es genau versteht die Atmosphäre des Kinosaals einzufangen und die Liebe zum Film im genau richtigen Maß zu zelebrieren. Ihre Protagonistin Jess ist von Anfang an das ganz normale Mädchen von nebenan, beladen mit ihren ganz eigenen Problemen, die aber an jeder Stelle nachvollziehbar sind und auch sehr realistisch. Es wird keine "Überprotagonistin" geschaffen, die mit mehr umgehen muss, als sie verkraften kann, sondern eine, mit der man sich sehr schnell anfreunden und in die man sich hineinversetzen kann. Der Grundstein für eine gute Geschichte scheint gelegt. So könnte die Geschichte absolut bei jemandem im Alltag so passieren. Leider kommen dann neben den gut herausgearbeiteten Charakteren auch wieder Stereotype hervor, die nicht so richtig zu den anderen passen wollen. So ist die Oberzicke, zickiger und bissiger als dem Charakter gut getan hätte und hat natürlich auch wieder ihren Schatten, der ihr bei allem zustimmt. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Einfallsreichtum gewünscht und eine bessere Antagonistin gewünscht. Die zentralen Themen in Frankes Werk sind zum einen der Alltag in einer Schule mit Freundschaft und der ersten Liebe. Da dies aber wahrscheinlich nur die Hälfte des Buches gefüllt hätte, gibt es noch ein zweites großes Thema. Jess hat nämlich als kleines Mädchen ihre Mutter bei einem Autounfall verloren und wird nun von ihrem Vater erzogen. Dieser arbeitet aber viel und wenn er dann einmal da ist, scheint er viel zu überfürsorglich zu sein und macht sich viel zu viele Sorgen. Und genau dieser Zweig der Geschichte macht das Besondere an Frankes Buch aus, was sich von anderen vergleichbaren Werken abgrenzt. Hier wird die Suche nach der eigenen Identität nämlich nicht in der Schule oder in der Liebe gesucht, sondern zu Hause. Die Frage "Wäre ich ein anderer Charakter, wenn mich meine Mutter und nicht mein Vater großgezogen hätte?" ist allgegenwärtig und zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Dabei treten viele interessante Gedankengänge und Identitätssuchvorgänge zu Tage, die aber trotzdem immer in einem relativ heiteren Ton geschrieben wurden, so dass der Roman zu keiner Zeit wirklich traurig oder niederschlagend wirkt. Der Schreibstil der Autorin ist locker leicht und lässt sich gut weglesen. Durch viele Andeutungen auf bekannte Filmuniversen - die auch gerne einmal zu "neuen" Filmen gemacht wurden, um keine offensichtlichen Titel zu nennen - ist das Buch eine Empfehlung für die Filmfans unter euch. So wurde aus dem Vampirhype vor ein paar Jahren ein Mumienhype - mit der sexy Mumie Ankh - und aus Marvels Ant-Man wurde der Kakerlakenmann (vielleicht soll es auch Spider-Man darstellen, ich bin mir da noch nicht ganz sicher). Alles in allem ist "Wäre mein Leben ein Film, würde ich eine andere Rolle verlangen" ein viel zu langer Titel, der zu einem herrlich kurzweiligen Buch führt, dass für Filmfans und für Fans bodenständiger Handlungen genau das richtige sein dürfte. Dieser Beitrag ist zuerst erschienen auf meinem Blog: shalimasfilmweltenkritik.wordpress.com

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  • ~ flüssiger Schreibstil ~ langatmig ~ nette Story, dem der zündende Funken fehlt

    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    25. February 2017 um 21:19

    Klappentext: Jess' große Leidenschaft sind Filme und seit dem Tod ihrer Mutter ist das Kino ihr zweites Zuhause. So scheint es ein Leichtes, für ein Schulprojekt einen Blog über ihr Lieblingsthema ins Leben zu rufen. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Und dann ist da auch noch Marvin, der plötzlich mehr von ihr will, als nur der hilfsbereite Freund zu sein. Langsam merkt Jess, dass sich das Leben durchaus nicht immer wie im Film abspielt ... Zum Buch: Die Gestaltung lässt erahnen, dass es sich um ein Mädchenbuch handelt, weil die Hauptfarbe Pink ist. Das knusprige Popcorn, was über das Cover fliegt, macht Appetit. In Verbindung mit dem Titel und der Eintrittskarte habe ich direkt an Kinofilme gedacht, wovon die Geschichte auch handelt. Es ist eine nette Darstellung des Buches, die mich allerdings im Buchhandel nicht ansprechen würde, um es zu kaufen. Erster Satz: "Jedes Mal, wenn ich vor der Glasfassade meines Stammkinos am Potsdamer Platz stehe, überkommt mich ein Kribbeln." Meine Meinung: "Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen" von Cornelia Franke habe ich im Rahmen einer Aktion erhalten. Der Klappentext hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Jess wohnt bei ihrem Vater, der mit seinem Job verheiratet und nur selten zu Hause ist. Ihre große Leidenschaft ist die Filmwelt und so verbringt sie die meiste Zeit im Kino - allein oder mit Freunden. Da kommt das neue Schulprojekt gerade richtig; die Schüler sollen einen Blog über ihr Lieblingsthema schreiben und so schreibt Jess, wie nicht anders erwartet, über Filme. Als dann plötzlich ein Geheimnis von ihr ans Licht kommt und ihr bester Freund Marvin Gefühle für sie hegt, gerät ihr Leben durcheinander ... Die Schriftstellerin Cornelia Franke hat einen lockeren Schreibstil, der sehr angenehm zu lesen war, und ich konnte einfach mal abschalten und genießen. Die Thematik rund um das Bloggen war einer der Punkte, die mich sehr an diese Story interessiert haben. Es wurde kurz erzählt, was bloggen ist und was es damit auf sich hat. Gut gefallen haben mir dabei die Kommentare der Leser unter den Blogpostings. Sie wirken realistisch, wenn auch etwas zu überzogen in einigen Situationen. Doch ich glaube, dass dies so gewollt war, um auszudrücken, was ein Kommentar beim Anderen auslösen kann. Die Charaktere waren mir etwas zu farblos und ich konnte ihr Handeln nicht immer nachvollziehen. Besonders Jess war sehr sprunghaft im Bezug zu ihren Gefühlen. Ein weiteres Thema war hier: Film, Schule und Familie. Aus jedem Bereich gab es etwas Dramatisches, was zu lösen oder zu durchleben war. Ich fand das nicht schlecht, aber auf 320 Seiten zu kurz mit zu vielen Baustellen geschrieben. Alles wurde nur kurz angeschnitten und für alles gab es perfekte rosarote Happy-Ends. Für mich etwas zu viel des Guten, was mich nach einiger Zeit langweilte. Das Filmflair dagegen hat mir richtig gut gefallen und die Lust selbst mal wieder ins Kino zu gehen geweckt. Ich hatte das Gefühl, Cornelia Franke liebt Filme und Kinobesuche, falls nicht, hat sie diese Atmosphäre sehr gut ins Buch eingebracht. Fazit: "Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen" von Cornelia Franke ist ein typischer Teenagerroman, der über Familie, Freundschaft, Schule und Liebe spricht. Filmliebhaber und Blogger werden sich hier wiederfinden. ~ flüssiger Schreibstil ~ langatmig ~ nette Story, dem der zündende Funken fehlt

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  • Leider nichts für mich

    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
    Becky_loves_books

    Becky_loves_books

    02. February 2017 um 16:47

    Cover: Das Cover gibt das Thema Film durch das Popcorn und die Retro-Kinokarte sehr gut wieder. Das Rosa macht aus dem Buch natürlich schon optisch ein Girlie-Buch. Meinung: Jugendbücher lese ich wirklich ganz gerne und Filme mag ich auch sehr. Deshalb dachte ich, dass die Kombi in diesem Buch was für mich sein könnte. Leider war dem nicht so. Schon nach den ersten Kapiteln merkte ich, dass ich irgendwie nicht richtig in Lesefluß kam und auch keinen Zugang zur Story bekam. Das lag nicht so sehr am Schreibstil - der war okay, also leicht zu lesen. Vielmehr nahm mich die Story nicht mit. Ich fand die Geschichte leider nicht sonderlich mitreißend und spannend, obwohl es ums Bloggen und um Filme geht. Für mich blieben die Charaktere farblos. Einiges zog sich in die Länge, andere Dinge gingen dafür sehr schnell, wie z. B. [ACHTUNG SPOILER] das Happy-End für Jess und Marvin - erst ewig zögern und keine zwei Minuten später "Hach, ich bin ja soooo verliebt." Das war für mich eher unglaubwürdig. Fazit:  Vielleicht bin ich einfach zu alt für dieses Buch!? Für mich war dieser Roman leider nichts, aber die eigentliche Zielgruppe mag ihn bestimmt!

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  • Es ist ein Buch für Nerds, zum Mut machen und vieles mehr

    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
    KerstinMC

    KerstinMC

    05. January 2017 um 22:37

    Das Cover ist auf dem ersten Blick erst mal nur rosa. Es scheint ein rosanes Tuch zu sein, auf dem ganz viele Popcorns liegen. Der Titel selbst steht auf einer gestreiften Eintrittskarte mit einer Abrissecke. Ich finde das Cover passt perfekt zum Roman und dessen Inhalt. Es spricht mich an und bestimmt auch das jugendliche eher weibliche Publikum. Die Farben sind dafür gut gewählt. Die Protagonisten Jessica fungiert als Ich- Erzähler. Jeden Donnerstag gibt es für Jessica einen neuen Film im Kino. Sie selbst sieht sich als Nerd zusammen mit ihren Freunden Tom, Marvin und Lisa. Die vier sind anders, als ihre jeweiligen Klassenkameraden. Die vier Teenager lieben Filme. In der Schule bsuchen Lisa, Marvin und Jessica (Jess) einen Medienkurs. Ihre Aufgabe ist es, einen Blog zu betreiben. Dort stellen die drei fest, dass sie Hänseleien von der Schule im Internet eine ganz andere Dimension annehmen. Das Blogthema von Jess und Lisa wird natürlich der Film. Doch sie sind mit dem Thema nicht alleine, denn auch ihre größten Feinde Antonia und Michelle wählen das Filmthema. Jess ist ein Einzelkind. Sie vermisst ihre Mutter, die bei einem Unfall ums Leben kam. Ihr Vater arbeitet bis spät in die Nacht und hat kaum Zeit für seine 16 jährige Tochter. Es ist … ein Buch zum Mut machen für Außenseiter., ein Buch für Nerds., ein Buch in dem mal nicht der Klassenliebling die Hauptrolle hat., ein Buch in dem Verstand über Beliebtheit siegt., ein Buch über die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Ich habe mich in den Situationen in der Klasse wieder gefunden und konnte mich sehr gut in Jessica hinein versetzen. Ich finde es ist eine Geschichte aus dem aktuellen Alltag von Jugendlichen, die begeistert. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung nicht nur für Jugendliche. Vielen Dank an die Random House GmbH für das Rezensionsexemplar.

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  • Ein Jugendroman über die erste Liebe und das Erwachsenwerden

    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
    BookW0nderland

    BookW0nderland

    13. December 2016 um 19:47

    Jess ist sechzehn und hat auch die typischen Probleme eines Teenagers. Stress mit dem Vater, Zicken in der Schule und der beste Freund will auf einmal mehr als nur Freundschaft. Ihre Freizeit verbringt sie oft im Kino und ihre Leidenschaft sind auch Filme und alles was damit zusammenhängt.Ich fand Jess war zwar auf der einen Seite dieser typische Teenager mit all den Problemen, aber trotzdem noch ein Charakter in dem man sich hineinversetzen kann. Wer hat nicht zwischendurch den Drang einfach in Tagträume zu fliehen und ein Teil des letzten Filmes zu werden, den man gesehen hat? Jess fände ihr Leben definitiv leichter, wenn sie ein Teil der Filme wäre, die sie immer schaut.Sie ist unsicher, aber auch sehr stur und möchte mehr über ihre Mutter erfahren, die schon sehr früh verstorben ist. Dadurch wird der Streit mit ihrem Vater, der durch seine Arbeit kaum Zeit für sie hat, nur noch mehr angestachelt. Der Vater wirkte aber nicht desinteressiert am Leben seiner Tochter, sondern schon wie ein liebender Vater, der aber nicht so viel mit der Filmleidenschaft seiner Tochter anfangen kann.Die Geschichte zwischen Marvin und Jess fand ich sehr süß, aber auch etwas zu rosa. Die Sache zwischen den beiden ging mir etwas zu schnell.Auch wenn es die Filme, die zum Teil genannt wurden, nicht so gibt, konnte man sich schon vorstellen, welche Filme sie darstellen. Auch die ganzen Filmbezüge, wie die Schals von Harry Potter und die Zitate fand ich echt toll und haben das Buch zu etwas ganz besonderem gemacht. Ein Hit für jeden Filmfreak.Man kam sofort in die Geschichte hinein, da der Schreibstil sehr angenehm zum lesen ist. Aber ich muss zugeben, dass ich mich doch etwas zu alt für das Buch gefühlt habe. Ich finde dass es eher für eine jüngere Zielgruppe geschrieben wurde, ist aber dennoch süß für zwischendurch.

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  • tolles Jugendbuch

    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
    abendsternchen

    abendsternchen

    13. December 2016 um 11:48

    Durch die Agentur Bookmark habe ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Katja. In Wäre mein Leben ein Film geht’s um die Schülerin Jess. Sie ist eine leidenschaftliche Kinogängerin und wird häufig von ihren Freunden begleitet. Seit dem Tod ihrer Mutter sieht sie das Kino als ihr zweites zu Hause an. Häufig ist Jessica mit ihren Gedanken in einer eigenen Welt und sperrt so die Wirklichkeit aus. Begleitet wird die Geschichte mit dem Zwiespalt mit ihrem Vater. Ihre Beziehung ist nicht das, was sich Jess wünscht. Oft arbeitet ihr Vater sehr lange oder die Unternehmungen sind nicht das was sie sich vorgestellt hat. Auch das schulische Projekt, die Erstellung eines Blogs und ihn mit Leben zu füllen, stößt beim Vater nicht auf Freude. Gemeinsam mit Lisa zieht sie den Blog „moviesonmymind“ hoch und geht in direkter Konkurrenz zu dem Blog von Antonia. Marvin greift den beiden oft unter den Arm. Er ist ihr bester Freund oder ist da doch mehr? Lest dieses Buch am besten selbst und taucht in Jess ihr Leben ein. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Jessica habe ich sehr gerne begleitet, ihre Leidenschaft zu den Filmen mitbekommen aber auch ihren Einsatz für den Blog. Denn sie verfolgt mit diesem ein Ziel. Welches? Das verrate ich euch hier nicht. Der Schreibstil von Cornelia Franke hat mir ebenso zugesagt. Das Buch ließ sich auf jeden Fall sehr gut und einfach lesen. Die Seiten flogen nur so dahin, da man doch gerne wissen wollte wie es hier weiter geht. Die Charaktere haben in meinen Augen ebenfalls genug Tiefe erhalten. Sie wurden authentisch dargestellt mit ihren Stärken und Schwächen. Jess ihre Verzweiflung, ihren Kampfgeist und auch ihre Gefühlslage wurden gut herüber gebracht. Auch Filmfans kommen hier auf ihre Kosten. Das Buch war gespickt mit Filmzitaten oder auch Anspielungen auf Filme. So manch einer kann hier sicher gut mit raten welcher Film hier gerade gemeint wurde. Das Cover ist in meinen Augen auch passend. Lauter Popcorn und das Filmticket welches hier den Buchtitel trägt. Man sollte beachten, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Dennoch werden auch die erwachsenen Leser Spaß an dieser Geschichte haben.

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  • Das etwas andere Jugendbuch

    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
    tigger0705

    tigger0705

    05. December 2016 um 09:24

    Jess ist ein absoluter Filmfan. Daher hat sie von ihrem Vater auch eine Kinodauerkarte und ein Netflix-Abo bekommen. Jeden Donnerstag trifft sich Jess mit ihren Freunden, um die neusten Kinohits anzuschauen. Ihr Vater muss immer viel arbeiten und ist oft erst sehr spät zuhause. Da ihre Mutter vor einigen Jahren gestorben ist, kann sie machen was sie will. Oft verliert sie sich auch in Tagträumen und ist dann eine Superheldin, die alles schaffen kann. In der Realität ist sie ein Nerd, zumindest für ihre Klassenkameraden. Es trifft sich, dass im Medienunterricht ein Wettbewerb veranstaltet wird. Die Klasse wird in Gruppen eingeteilt und bekommt einen Blog. Jess schreibt mit ihrer besten Freundin über Filme. Ihr bester Freund, der aber in einer anderen Gruppe ist, hilft den beiden wo er nur kann. Ich hatte mit dem Buch einige Startschwierigkeiten, was aber an meiner Organisation lag oder ich einfach nicht bereit war für das Buch. Ich ließ es also liegen, bis ich Zeit hatte und las es innerhalb eines Tages zu Ende. Das Buch handelt von normale Teenagerprobleme und wie man diese in den Griff bekommt. Dabei spielen Freunde und Familie eine große Rolle, aber auch, dass man sich aussprechen sollte. Einige Missverständnisse, auch von Seiten des Vaters, wären damit von vorne herein nicht entstanden. Allerdings hätte ich dann auch kein sehr durchdachtes und gutes Buch gelesen, in der es zwar auch um die erste Liebe geht, aber eben nicht nur. Zusätzlich sollte ich noch sagen, dass Filmnerds da voll auf ihre Kosten kommen.

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  • Film, Freundschaft, Familie und die Liebe

    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
    Natalie77

    Natalie77

    18. November 2016 um 11:09

    Inhalt:Jess fühlt sich im Kino wie Zuhause. Sie liebt die Magie des Films, eine Erinnerung die von ihrer Mutter übrig geblieben ist. Ebenso wie ihre Tagträumereien.Für die Schule soll sie einen Blog erstellen mit dem Thema Film und Fernsehen. Ein leichtes diesen zu füllen denken sie und ihre Freundin Lisa, doch es gibt Hürden die sie nur dank ihrem Freund Marvin überwindet.Meine Meinung:Der Titel dieses Jugendbuchs ist Programm. Es geht vornehmlich um Filme, dabei aber nicht um Bestimmte Filme. Viel mehr um den Film im allgemeinen.Außerdem geht es um Freundschaft und auch um Erinnerungen und Familie. Viele Themen die wohl jeden Jugendlichen betreffen. So auch Jess nur in etwas anderer Art wie das allgemein ist. Während die Meisten ihre Eltern zum teufel wünschen ist das hier etwas anders.Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Da es um viele verschiedenen Themen geht, neben dem Film, ist es auch für Leser interessant die keine Filmfreaks sind. Ich fand interessant das Cornelia Franke das Blogthema mit all der Arbeit und auch Gefahren aufgegriffen hat. Dazu natürlich eine Liebesgeschichte und eine besondere Freundschaft der vier Jugendlichen, die das Buch spannend gestalten.Jess ist eine Tagträumerin und trotzdem realistisch. Sie weiß genau das sie ihre Träume nicht weiter bringen, aber sie helfen ihr auch Situationen anzugehen. Trotzdem ist sie manchmal blind für das nahe liegende. Eine negative Eigenschaft an ihr ist wohl ihre Sturheit. Doch das Positive überwiegt, denn sie steht zu dem was sie lieb und zu ihren Freunden. Sie scheint verantwortungsvoll und ich als Mutter empfand sie als fast perfektes Kind.Marvin ist ihr bester Freund. Ihr Retter in jeder Not. Jemand der immer zu Stelle ist wenn es ihr schlecht geht. Ein bester Freund wie man sich ihn besser nicht wünschen kann. Er ist auch der rationalere von den Beiden. Er sieht manches einfach aus einem anderen Blickwinkel.Lisa ist Jess beste Freundin. Ein wenig crazy in ihrer Art aber das Herz auf dem rechten Fleck. Manchmal war empfand ich sie durch ihre Flippigkeit etwas anstrengend, aber nie nervig.Tom gehört auch zu der Clique ist aber der Charakter der für mich am blassten blieb. Er ist hin und wieder dabei, aber er spielt nicht so eine große Rolle wie die anderen drei.Als erwachsene Leserin von Jugendromanen finde ich auch immer die Eltern interessant. Hier den Vater von Jess. Ich habe ihn und seine Reaktionen nicht immer verstanden. Manches empfand ich als viel zu übertrieben. Ich empfand seine Reaktionen nicht wirklich Erwachsen auch wenn er einen Grund dafür hatte.Am Ende freue ich mich das ich das Buch doch gelesen habe. Ich hatte es schonmal mit einem anderen Buch der Autorin versucht das mir so gar nicht lag. Hier gab es kaum etwas auszusetzen und ich empfehle es gerne weiter.

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    • 3
  • Wie das Leben wirklich spielt

    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
    phia_ooo

    phia_ooo

    16. November 2016 um 16:21

    Ich habe das Buch in der Buchhandlung gesehen und dachte das ich es gerne lesen würde. Der Klappentext hat mich angesprochen. Er hat aber leider nicht ganz so gepasst. Im Klappentext steht, das es um Jess geht die sich für Film interessiert, darüber einen Blog schreibt und das sich dann ihr bester Freund plötzlich in sie verliebt. Allerdings ging es in dem Buch fasst hauptsächlich um Jess´s Mutter die bei einem Autounfall gestorben ist. 

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  • Eine bezaubernde Geschichte, mit sympathischen Charakteren ...

    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
    Die-wein

    Die-wein

    13. November 2016 um 08:58

    Jess liebt die gemeinsamen Kinoabende mit ihren besten Freunden Lisa, Tom und Marvin über alles. Sie besitzt eine Jahreskarte und das allwöchentliche Filme schauen ist mittlerweile zum Pflichtprogramm geworden. Das Interesse für Filme teilt sie mit ihren Freunden, sodass es kaum ein anderes Thema für die Vier zu geben scheint. Ihr Vater reagiert darauf jedoch mehr und mehr gereizt und möchte ihr andere Hobbys ans Herz legen. Als Jess gemeinsam mit Lisa für ein Schulprojekt einen Blog über ihr Lieblingsthema führen soll, kommt es infolgedessen immer öfter zum Streit mit ihrem Vater. Und ihr bester Freund Marvin verhält sich ihr gegenüber immer merkwürdiger, da er mehr in ihr sieht als eine gute Freundin. Bevor ich mit dem Lesen dieses Romanes begann, befand ich mich mehrere Wochen in einer Leseflaute, die ich selbst nicht so richtig wahrhaben wollte. Nach mehreren mittelmäßigen Büchern, hatte ich wirklich etwas die Lust am Lesen verloren und befand mich diesbezüglich in einer Zwickmühle. Dieses Buch holte mich jedoch bereits nach wenigen Seiten da raus und half mir die Flaute zu überwinden, da ich die Story überaus spannend und interessant fand. Jess fühlt sich oftmals einsam, denn ihr Vater hat wenig Zeit für sie und verbringt oftmals den ganzen Tag im Büro. An ihre Mutter kann sie sich kaum erinnern, da sie frühzeitig verstarb und sämtliche Erinnerungsstücke an sie wurden vom Vater verbannt. Als er dann auch noch versucht, ihr die Leidenschaft für Filme madig zu machen, fühlt sich Jess immer unverstandener und verliert sich immer mehr in Tagträume. Von ihren Mitschülern wird sie ohnehin gemieden und als "Nerd" abgestempelt, was sie jedoch relativ gelassen sieht, denn sie hat ja ihre besten Freunde, die immer ein offenes Ohr für sie haben und ebenfalls begeisterte Filmseher sind. Ich mochte die Charaktere auf Anhieb und vor allem Lisa fand ich absolut herrlich mit ihrem trockenen Humor. Während Jess fast schon ein bisschen naiv rüberkam, war Lisa ihr da stets ein Stückchen voraus. Naja, und Marvin war so der typische Freund zum Pferde stehlen. Er besaß die Fähigkeit Jess jeden Kummer von den Augen abzulesen und half den Mädchen sehr bei der Erstellung des Blogs. Ursprünglich dachte ich ja, es ist so die typische Story über die ersten Erfahrungen in Sachen Verliebtsein, aber dieses Buch war soviel mehr, denn im Vordergrund stand stets die schwierige Beziehung zwischen Jess und ihrem Vater. Während Jess endlich ein bisschen mehr über ihre verstorbene Mutter wissen möchte, weicht dieser ihr immer wieder aus und kann ihre Leidenschaft fürs Kino absolut nicht nachvollziehen. Ich konnte Jessicas Verzweiflung sehr gut nachvollziehen und die Reaktionen ihres Vaters machten mich teilweise wirklich rasend. Da ich selber viel viel lieber Filme im Kino als im Fernsehen schaue, fand ich es bemerkenswert, wie die Autorin hier das Gefühl vermittelte, bevor der Film losgeht oder wie es sich anfühlt, wenn man nervige Personen unter den übrigen Zuschauern hat. Ich finde es fast schon ein bisschen schade, dass all dies in Zeiten, in denen Leute vermehrt Filme übers Internet schauen, verloren geht. So bedrückend die Geschichte oftmals auf mich wirkte, so bezaubernder fand ich hingegen den leichten und oftmals sehr humorvollen Schreibstil. Es ist leicht verständlich und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, da ich ja auch unbedingt wissen wollte, warum der Vater sich so seltsam und distanziert verhielt. Die Auflösung kam am Ende und letztenendes konnte ich auch ihn ein Stück weit verstehen. Mein Fazit: Mich konnte die Autorin mit diesem Roman vollkommen bezaubern und schaffte es damit schnell, mich aus meiner Leseflaute zu holen. Ein tiefgründiger Roman, den ich euch wirklich nur ans Herz legen kann.

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  • Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen

    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
    angeltearz

    angeltearz

    09. November 2016 um 19:05

    Oh mein Gott! Das Buch ist so zuckersüß! Ich habe es regelrecht verschlungen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.Als ich den Klappentext gelesen habe, ist das Buch direkt auf meiner Wunschliste gelandet. Das Buch klang so schön nerdig. Filme mag ich sowieso gerne und dann noch in der Kombi mit dem Bloggen. Das alleine hat mich dazu veranlasst meine Messlatte ganz weit oben anzusetzen. Und das Buch hat mich nicht hängen lassen.Die Geschichte ist einfach toll. Sie ist spannend, weil man mit Jess mitfiebert. Sie ist aber auch sehr emotional, weil Jess wegen dem Tod ihrer Mutter. Und dann lacht und freut man sich wieder mit Jess. Ich finde Jess ist sowieso ein so toller Charakter. Ich würde sie am Liebsten immer wieder knuddeln. Ich finde sie einfach nur süß.Die Autorin schreibt wirklich richtig toll. So leicht und locker. Man merkt, das sie es geliebt hat das Buch zu schreiben. Es steckt sehr viel Herzblut in dem Buch. Ich liebe es, wenn man dem Buch das anmerkt bzw. rausliest, dass es gewollt und nicht gezwungen wurde.Sehr genial finde ich auch die Anspielungen an Filme, die vielleicht nur ein kleiner Nerd versteht. Ich musste da ein paar Mal schmunzeln. Echt toll gemacht.Ich bin alles in allem ein großer Fan dieses Buches geworden. Es ist wirklich schade, dass es so schnell zu Ende war. Ich hätte Jess und ihren Freunden unheimlich gerne weiter gefolgt.Das ist ein Jugendbuch, das für Jugendliche ab 12 Jahre gedacht ist.Das Cover: Ein wenig kitschig, aber es passt ganz gut und spricht die richtigen Leseratten an.Fazit: Ein wirklich süßes Buch! Eine tolle Geschichte mit süßen Charakteren

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    • 2
  • Vielschichtiges und authentisches Jugendbuch!

    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
    Line1984

    Line1984

    09. November 2016 um 11:13

    Ich hatte bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, deshalb war ich natürlich noch gespannter was mich wohl erwarten würde. Der Titel klang auf jeden Fall schon mal amüsant, gleichzeitig machte er mich aber auch neugieriger, als mich schließlich auch der Klappentext überzeugen konnte musste ich dieses Buch einfach lesen.Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig zu lesen.Ich habe dieses Buch in einem Rutsch ausgelesen.Erzählt wird die Story aus der Sicht von Jess.Das gefiel mir auf Anhieb, denn so konnte ich eine Verbindung zu ihr aufbauen.Sie wuchs mir ziemlich schnell ans Herz denn sie ist einfach sehr sympatisch, sie wirkte auf mich wie eine Tagträumerin. Denn sie liebt Filme und nutzt eben diese um den Alltagsproblemen für kurze Zeit zu entfliehen.Die Charaktere sind allesamt voller Leben gezeichnet.Was mir auch besonders gut gefallen hat, war die Vielschichtigkeit des Buches. Auf den ersten Blick vermutete ich einen locker leichten Jugendroman, doch weit gefehlt denn dieses Buch hat so viel mehr zu bieten.Die Handlung an sich ist sehr fesselnd.Und somit konnte mich dieses Buch echt überraschen, ich für meinen teil bin echt begeistert.Daher kann ich es euch nur ans Herz legen.Klare und uneingeschränkte Empfehlung!Fazit:Mit "Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen" ist der Autorin ein authentisches und vielschichtiges Jugendbuch gelungen welches mich bestens unterhalten konnte.Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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  • Sehr unterhaltsam und ein Fest für Cineasten

    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
    coala_books

    coala_books

    01. November 2016 um 11:57

    Cornelia Franke ist es mit diesem Buch gelungen, ein wunderbares Buch über Teenangerprobleme zu schreiben gepaart mit jeder Menge Liebe zur Filmkultur. Jessica ist mitnichten ein normaler Teenager, hat sie sich doch ganz der Faszination Film verschrieben. Das Kino ist ihr eigentliches Zuhause und sie lebt ihre Vorliebe auch offen aus, trotz dem Spott und Hohn der Mitschüler. Doch ein Nerd bleibt nicht lange alleine, denn sie kann auf wahrlich gute Freunde zählen, denn gemeinsame Interessen binden einfach. Doch wäre das Leben so nicht schon kompliziert genug, leidet Jess zudem unter dem Tod der Mutter und der Vernachlässigung und des Vaters, der sie einfach nicht zu verstehen scheint.Der Roman punktet durch jede Menge Witz und lustige Momente, sodass hier Unterhaltung auf jeden Fall garantiert ist. Filmreferenzen sind zur Genüge eingebraut und man merkt, dass die Autorin selber eine begeisterte Cineastin ist. Doch nicht nur die Liebe zum Film kann hier begeistern, sondern auch, dass wahre Freundschaft hier so schön dargestellt und gefeiert wird. Doch der Roman geht auch etwas tiefer und spricht bekannte Probleme von Teenagern an, es geht um Verlust, Akzeptanz und Selbstfindung. Und natürlich wäre ein Teenagerleben nicht vollständig ohne die ersten zarten Bande der Liebe. Jess macht eine wirklich schöne Entwicklung durch im Buch, jedoch sind wirklich alle Protagonisten gut dargestellt.Ein humorvoller Roman, der durch jede Menge Humor überzeugt und die Liebe zum Film sowie die Freundschaft feiern. Aber auch ernste Themen werden gekonnt eingebaut und angesprochen.  

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  • "Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen" - Cornelia Franke

    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
    Bröselchen

    Bröselchen

    25. October 2016 um 12:14

    Mit „Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen“ erscheint Cornelia Frankes erstes Jugendbuch ab 12 Jahren beim cbt Verlag. Die 27-jährige studierte Kulturwissenschaften in Berlin und engagiert sich seit 2011 für Schreibworkshops an Schulen.In dem pinken Eyecatcher mit leckerem Popcorn geht es um Jess, die ein absoluter Filmjunkie ist – genau wie ihre besten Freunde Lisa, Tom und Marvin. Als sie für ein Schulprojekt einen Blog über ein Lieblingsthema erstellen soll, stellt sich hierbei keine Frage, welches das sein soll. Scheinbar ist das doch nicht ganz so einfach wie gedacht und ihr Freund Marvin scheint sich auch immer merkwürdiger zu verhalten. Jess wird klar, dass sich ein Gefühlschaos anbahnt und es im Leben oft schön wäre, wenn man sich einfach in seinen Lieblingsfilm verkriechen könnte.Die Geschichte spielt im Winter und obwohl ich es schon im Sommer als locker-leichte Lektüre empfand, finde ich doch, dass es in der kalten Jahreszeit noch besser aufgehoben ist. Sitzt man nicht lieber vor der Flimmerkiste und im Kino, wenn es draußen kalt, stürmisch und ungemütlich ist? Mit einer frischen und warmen Tüte Popcorn, versteht sich?Besonders positiv aufgefallen ist mir selbstredend das Thema Film und Kino, denn ich könnte mich nicht erinnern in der Vergangenheit ein Jugendbuch gelesen zu haben, in dem das Hauptaugenmerk darauf lag. Jess ist ein nettes Mädel und macht dem Klischee als kleiner Nerd ein bisschen Ehre, denn die Infos zu Serien, Filmen & Co braucht sie sich quasi nur aus dem Ärmel zu schütteln, da das Kino ihre zweite Heimat ist. Dabei wird auch deutlich, dass sie damit nicht in die klassischen Mädchencliquen passt, sich schwer tut mit ihnen ins Gespräch zu kommen und wohl auch lieber dabei bleibt, sich auf ihre besten Freunde zu verlassen.Kumpel Marvin ist der EDV-Nerd, auf den jederzeit Verlass sowie der treue Freund, mit dem man eben nur befreundet ist. Oder? Klar, dass man bereits beim Lesen des Klappentextes seine Spekulationen hat, aber ich persönlich habe auch kein total tiefsinniges Jugendbuch erwartet, bei dem man zwischen den Zeilen lesen muss.Ein bisschen dramatisch wird es trotzdem. Das Verhältnis von Jess und ihrem Vater ist seit dem Tod ihrer Mutter recht angespannt und wo die Jugendliche alle Infos über ihre Mutter in Erfahrung bringen will, versucht der Vater dies zu verhindern. Es ist einer dieser Handlungsstränge, der eine gewisse Würze reinbringt und verhindert, dass man schon bei den ersten Seiten weiß, wie die Geschichte genau verlaufen wird.Cornelia Frankes Buch ist für begeisterte jugendliche Filmnerds, die etwas Schönes und Lockeres zum Weglesen suchen. Die Freundschaft in allen ihren Facetten schätzen, auch wenn es mal turbulenter zugeht.

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