Cornelia Franz Das Land des Vergessens

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Inhaltsangabe zu „Das Land des Vergessens“ von Cornelia Franz

Sie wandte den Blick nach vorn und hielt sich, so gut es ging, an der struppigen Mähne ihrer Stute fest, denn Ragna stürmte im wilden Galopp hinter Taifun her. Auch Siris Herz schlug im Galopp, und ihr Atem flatterte. Würden sie das Land im Norden erreichen? Würden sie Jesse wirklich finden? Und welche Gefahren mochten dort auf sie warten? Siri kann ihren Bruder Jesse nicht vergessen. Auch wenn ihre Eltern seit seinem tödlichen Unfall nicht mehr über ihn sprechen wollen. Aber sie hört doch Jesses Stimme! Immer wieder ruft er nach Siri, als brauche er ihre Hilfe. Und so macht sie sich eines Tages zusammen mit Jesses Freund Hunter auf den Weg ins Land des Vergessens. Dorthin, wo der finstere Herrscher des Nichts regiert – und Jesse gefangen hält.

fast wei ein Märchen geschrieben! Bezaubernd geschrieben mit einem offenen Umgang mit dem Tod!

— kassandra1010

Das Buch ist sehr traurig schön und ich konnte es mit 10 Jahren nicht an einem Stück lesen, da ich bestimmt 6 Mal geweint habe.

— Yo-Yo3000

früher, als ich noch kleiner war, war das mein absolutes Lieblingsbuch (ich finde es gut geeignet für 8-12 Jährige) ;-)

— aaanddd

Schönes Kinder-/Jugendbuch!

— Kiara

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  • Der Tod ist unumgänglich!

    Das Land des Vergessens

    kassandra1010

    03. April 2017 um 22:09

    Siri, deren Bruder von einem Baumhaus zu Tode stürzte, hat es nicht leicht. Aber für Siri ist ihr Bruder Jesse nicht tot. Siris Mutter leidet so stark an Verzweiflung darüber, das ihr Mann ausgezogen ist und sie die Trauer über Jesse nun alleine bewältigen muss, das es oft zum Streit zwischen Siri und ihr kommt.Siri kann einfach nicht vergessen. Sie kann nicht, denn sie will es nicht. Und somit fängt die Geschichte an und nimmt ihren Lauf. Alles was nun von Bedeutung ist, ist das alte Lichtschwert von Jesse. Nun trägt es Siri und beschützt es, als ob es um ihr Leben ginge. Sie liebt es und es ist ihr einziges Erinnerungsstück an Jesse, haben doch ihre Eltern alle Gegenstände und Photos entsorgt und sie somit zu einem Einzelkind gemacht.Eines Tages will sie das Lichtschwert vor ihrer Mutter verstecken und geht zum Baumhaus. Nachdem Sie es erklommen hat, befindet sie sich nicht mehr in dieser Welt. Sie steht nun an einem Strand, hat die Füße im Sand und sieht meilenweit nichts anderes als Sand. Zweifel über sich selbst machen sich breit, aber Siri ist stark und gibt nicht auf. Landeinwärts läuft sie nun voran und trifft dort auf Hunter, der beste Freund ihres Bruders, der ebenfalls sein Lichtschwert mithat. Nun sind sie also zu zweit und machen sich auf die Suche nach Jesse, dessen Stimme sie auf ihrer Reise durch das unbekannte Land immer wieder hören. Sie treffen andere Kinder und müssen feststellen, das diese Kinder in der wirklichen Welt, so wie auch Jesse, tot sind. In gefährlichen Norden, wo sie ihn vermuten, treffen sie auf Magdalena, ein Schattenkind, das sich als einzige vor den Nebelkriegern retten konnte. Mit ihr als Verbündete machen sie sich nun weiter auf, denn Jesse muss befreit werden. Einige Abenteuer müssen bestanden werden und wichtige Entscheidungen getroffen werden. Damit Jesse, Siri und Hunter wieder normal leben können.Schönes Buch, fast schon im Märchenstil geschrieben, über ein Kind, das seinen geliebten Bruder nicht vergessen kann und uns zeigen soll, das der Tod durchaus nicht vergänglich ist.

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  • Das Land des Vergessens

    Das Land des Vergessens

    nancy_wilde

    09. April 2013 um 12:42

    Siris Bruder Jesse ist vor einiger Zeit tödlich verunglückt und nun versucht sie irgendwie mit der Situation fertig zu werden. Seit diesem Vorfall ist das alte Laserschwert ihres Brudes Siris ständiger Begleiter. Als ihre Mutter beschließt dieses Schwert wegzuwerfen, flieht Siri mit ihm zu dem Baumhaus, an dem Jesse den Tod fand. Was sie jedoch stattdessen vorfindet ist einfach unglaublich: Sie gelangt ins "Land des Vergessens", in dem der finstere Herrscher des Nichts regiert und Jesse gefangen hält. Es ist flüssig zu lesen. Es ist ein Buch was man nicht mal schnell nebenbei lesen sollte da es sich mit Tod, Trauer, Verdrängung und Freundschaft auseinandersetzt. Empfohlen ist das Buch zwar ab 10 Jahren aber ich finde auch ältere sollten dieses Buch mal lesen, weil manche viel zu schnell einen lieben Menschen vergessen. Kritik: In dem Buch gab es leider auch zwei Punkte die mich persönlich gestört haben. So erfährt man zwar viel von Siris Bruder, der mit Ihren Erinnerungen sozusagen weiterlebt, aber nicht wirklich viel von ihr, was sehr schade ist. Und die Kapitelüberschriften erklären schon das meiste, so das die Spannung nicht mehr ganz so hoch ist. Fazit: Trotz allem ein Buch das zum nachdenken anregt und das jeder anders trauert und man die verstorbenen nicht vergessen sollte.

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  • Rezension zu "Das Land des Vergessens" von Cornelia Franz

    Das Land des Vergessens

    Kiara

    16. June 2009 um 21:57

    Zum Inhalt: Siris Bruder Jesse ist vor einiger Zeit beim Spielen auf seinem Baumhaus tödlich verunglückt und nun versucht sie irgendwie mit der Situation fertig zu werden. Seit diesem Vorfall ist das alte Laserschwert ihres Brudes Siris ständiger Begleiter. Als ihre Mutter beschließt dieses Schwert wegzuwerfen, flieht Siri mit ihm zu dem Baumhaus, an dem Jesse den Tod fand. Was sie jedoch stattdessen vorfindet ist einfach unglaublich: Sie gelangt ins "Land des Vergessens", in dem der finstere Herrscher des Nichts regiert und Jesse gefangen hält. Meine Meinung: In dem Buch "Das Land des Vergessens" widmet sich die Autorin Cornelia Franz auf sanfte und gefühlvolle Weise den Themen, Tod, Trauer und Vergessen ohne ins klischeehafte oder kitschige abzudriften. Gemeinsam mit der jungen Siri erlebt der Leser die schwierige Zeit nach dem Tod eines geliebten Menschen, es werden einige wichtige Fragen aufgeworfen, auf die allerdings nicht immer eine eindeutige Antwort gegeben werden kann. Besonders schön fand ich die Kapitelüberschriften, die schon einen kurzen Hinweis auf den Inhalt geben, aber nicht zu viel verraten, so dass die Spannung nicht verlorengeht. Auch die Kürze der einzelnen Kapitel habe ich als sehr angenehm empfunden. Generell ließ sich das Buch sehr zügig lesen und im Nu bin ich schon auf der letzten Seite angekommen. Die Zielgruppe des Buches sind junge Leser ab 10 Jahren. Ich denke auch, dass gerade Jugendliche von zehn bis fünfzehn Jahren die größte Freude am "Land des Vergessens" haben werden. Doch auch für erwachsene Leser stellt diese Lektüre einen netten und kurzweiligen Zeitvertreib dar. Über die Autorin: Cornelia Franz wurde 1956 in Hamburg geboren. Nach dem Studium absolvierte sie eine Ausbildung zur Verlagsbuchhändlerin und arbeitete als Lektorin für Reiseführer und Kunstbücher. Seit 1993 schreibt sie vor allem Kinder- und Jugendbücher.

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  • Rezension zu "Das Land des Vergessens" von Cornelia Franz

    Das Land des Vergessens

    anette1809

    15. June 2009 um 18:26

    Vor einem Jahr starb Jesse beim Spielen im Wald. Er stürzte beim Spielen von einem Baumhaus und war auf der Stelle tot. Jesse war Siris Bruder und Hunters bester Freund. Ein Kind im Alter von gerade mal 10 Jahren zu verlieren, ist für Eltern eine schreckliche Tragödie, und auch andere Erwachsene, wie zum Beispiel die Lehrer des Kindes, können mit diesem Verlust nur schwer umgehen. Siri und Hunter wollen und können Jesse aber nicht vergessen, auch wenn fast alle Erwachsene so tun, als hätte es Jesse nie gegeben. Eines Tages beschließt Siri in den nahegelegenen Wald zu gehen, zu Jesses und Hunters Baumhaus, wo das Unglück geschah. Siri möchte im Baumhaus Jesses Laserschwert verstecken. Es ist das einzige Erinnerungsstück, dass ihr von Jesse geblieben ist, alles andere haben ihre Eltern bereits verschenkt oder weggeworfen, und nun will Siris Mutter ihr auch noch das Schwert wegnehmen. Siri spricht nämlich noch mit Jesse – ihre Mutter nennt das Selbstgespräche führen – und deckt auch immer noch den Tisch für ihn mit. Siris Mutter ist der Meinung, dass Siri erst dann den Tod ihres Bruders verarbeiten kann, wenn alles weg ist was an Jesse erinnert, und sie ihn einfach vergisst. Am Baumhaus geschieht mit Siri Seltsames – eben war sie noch dort im Wald, und auf einmal befindet sie sich in einem fremden Land am Meer, dem „Land des Vergessens“. Dort trifft sie Hunter. Beide haben Jesses Stimme gehört, wie er nach ihnen gerufen hat. Und nun machen sie sich im Land des Vergessens daran, ihn zu finden und zu retten. Denn erst wer dort stirbt, weil keiner mehr an ihn denkt, ist endgültig tot. Der „Herrscher des Nichts“, der im Land des Vergessens herrscht, symbolisiert die Erwachsenen, die die Erinnerungen an den geliebten Menschen vergessen. Und Siri und Hunter müssen ganz alleine gegen ihn ankämpfen... Cornelia Franz erzählt auf fantastische Weise, in einer einfachen und klaren Sprache, die gut für junge Leser ab 9 oder 10 Jahren verständlich ist, dass alles erlaubt ist, um den Tod eines nahestehenden Menschen zu verarbeiten. Manche müssen ihren Kummer raus schreien, manche müssen für sich alleine sein, manche brauchen Trost von anderen... Sämtliche Erinnerungen an einen geliebten Menschen zu entfernen oder zu verdrängen hilft dagegen nicht die Trauer zu bewältigen. Die Autorin beschreibt das auf eine sehr einfühlsame Art, und hat ein Buch geschaffen, das vielleicht dazu beitragen kann, dass Kinder mit Verlust und Tod besser umgehen können. Um es mit Siris Worten zu sagen: „Es ist toll einen Bruder zu haben, auch wenn es nur in der Erinnerung ist!“

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  • Rezension zu "Das Land des Vergessens" von Cornelia Franz

    Das Land des Vergessens

    cörchen

    11. June 2009 um 16:01

    Vergessen werden bedeutet den wahren Tod eines Menschen Das Buch „Das Land des Vergessens“ von Cornelia Franz behandelt das traurige Thema, wenn ein Kind durch eine Dummheit stirbt und die qualvolle Zeit danach. Jesse ist 10 Jahre alt als er von einem Baumhaus stürzt und stirbt. Die Geschichte beginnt ein Jahr nach seinem Tod. Seine Mutter und sein Vater tun alles, um nicht an Jesse denken zu müssen und trennen sich letztlich aufgrund der schwierigen Lage. Siri, die kleine Schwester, hingegen spürt Jesse bei sich, deckt für ihn den Tisch und redet mit ihm. Als Erinnerungsstück hütet sie das blaue Laserschwert ihres Bruders wie einen Schatz. Als die Mutter eines Tages eben diesen wertvollen Gegenstand entsorgen will, läuft Siri zu dem Baumhaus, bei dem alles angefangen hat und landet in einem fremden Land – das Land des Vergessens. Rein äußerlich stellt das Cover nicht ganz den Inhalt des Buches dar. Der bedrohliche Berg ist darauf kaum zu erkennen und das Bild von dem Jungen in der Kugel ist auch nicht passend. Der Fluss wiederum als Trennlinie zwischen dem Land des Vergessens und der schönen bewaldeten Gegend ist ein gut gewähltes Symbol. Die Kapitelgestaltung finde ich sehr angenehm. Die Kapitelüberschrift als Mini-Zusammenfassung des gesamten Abschnittes ist mal etwas anderes und bereitet den Lesenden auf das Folgende vor. Die Länge dieser Abschnitte ist ebenfalls praktisch. Man schwingt von Kapitel zu Kapitel, wodurch das Buch recht schnell zu Ende ist. Beim Lesen hat mich die Beschreibung von Aisha in der dritten Person gestört: „[…] sagte ES […]“, „[…] ging ein paar Meter hinter IHM.“, „SEINE dunkelbraunen Augen […]“. Diese Art und Weise der Formulierung ist doch recht ungewöhnlich und so stolperte ich beim Lesen immer wieder darüber. Dieses Buch behandelt ein schwieriges Thema und das macht es gut. Es werden Fragen aufgeworfen wie: Was passiert nach dem Tod? Wie geht man mit dem quälenden Schmerz um? Die Lehre aus der Erzählung ist, dass man seine geliebten Menschen nicht vergessen sollte, denn erst wenn dies passiert, sind sie wirklich tot. Weiterhin wird das Thema Angst behandelt. Die meisten Dinge vor denen man sich fürchtet verlieren ihre Bedrohlichkeit, wenn man sie sich genauer anschaut und sich selber sagt, dass man gar keine Angst haben muss. Dieses Buch ist auf jeden Fall für größere Kinder und junge Jugendliche geeignet und somit empfehlenswert.

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