Tintenblut

von Cornelia Funke 
4,2 Sterne bei3,141 Bewertungen
Tintenblut
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (2565):
HannaWiesners avatar

Es steht seinem Vorgänger in nichts nach und auch dieses mal wurde ich wortwörtlich in die Geschichte hinein gelesen.

Kritisch (125):
CorinaPfs avatar

Die Geschichte kann mich nicht wirklich überzeugen, vielleicht weil ich zu alt bin und ich nicht in den Hyp gezogen wurde wie es raus kam.

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Inhaltsangabe zu "Tintenblut"

Eigentlich könnte alles so friedlich sein. Doch der Zauber von "Tintenherz" lässt Meggie nicht los. Und eines Tages ist es soweit: Gemeinsam mit Farid geht Meggie in die Tintenwelt, denn sie will den Weglosen Wald sehen, den Speckfürsten, den Schönen Cosimo, den Schwarzen Prinzen und seine Bären. Sie möchte die Feen treffen und natürlich Fenoglio, der sie später zurückschreiben soll. Vor allem aber will sie Staubfinger warnen, denn auch der grausame Basta ist nicht weit …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841500137
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:736 Seiten
Verlag:Oetinger Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.11.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.09.2005 bei Jumbo erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Kapitel94s avatar
    Kapitel94vor einem Monat
    Kurzmeinung: Tintenblut hat mich noch mehr begeistert als Tintenherz. Die Geschichte wird phantastischer, aufregender und teilweise auch dramatischer.
    Im Land der Glasmänner und Feen

    Tintenblut ist so viel anders als Tintenherz und doch haben mich die gleichen Charaktere verzaubert. Die Handlung spielt sich diesmal in der Tintenwelt ab; der zweite Band stellt somit einen schönen Kontrast zur bisherigen Handlung dar und man bekommt die Chance, das von Fenoglio verfasste und zugleich begehrte Buch „Tintenherz“ besser kennenzulernen. Obwohl ich an manchen Stellen ein wenig Heimweh verspürte, habe ich mich trotzdem mit Meggie, Staubfinger und Co. in die fremde Welt begeben und ein Abenteuer nach dem anderen erlebt. Und was soll ich sagen? Der Zauber der Tintenwelt hat auch mich erwischt und ich möchte nie wieder zurück.

    Nachdem die Bösewichte aus „Tintenherz“ besiegt wurden, könnten Familie Folchart und Loredan wieder zu ihrem Alltag zurückkehren. Doch die wundersamen Geschichten über Feen, Nixen, Glasmänner und Prinzen, die Meggie von ihrer Mutter erfährt, lassen sie nicht los. Für die mittlerweile Dreizehnjährige ist klar: sie möchte all dies gern mit eigenen Augen sehen. Als dann auch noch Staubfinger und Basta in die fremde Welt verschwinden, lässt sie sich von Farid überreden, ihnen zu folgen – schließlich muss Staubfinger gewarnt werden. Auf eigene Faust und recht naiv begeben sich die Jugendlichen auf große Reise; Fenoglio, der in der Tintenwelt gefangen ist, könnte sie doch jederzeit zurück schreiben. Dann folgen Mo und Resa ihrer Tochter aus Sorge und alles geht fürchterlich schief …

    Tintenblut ist mit seinen 736 Seiten ein ganz schöner Wälzer und die Geschichte geht genauso rasant weiter, wie sie im ersten Band endete. Auch hier folgt eine Nebenhandlung auf die andere und man kann, wenn man die Geschichte versucht zu rekapitulieren, schon einmal durcheinander kommen. Doch dies war ich schon von Tintenherz gewohnt und hat mich daher weniger gestört.
    Tintenblut ist diesmal auf zwei Ebenen aufgebaut: die Haupthandlung spielt sich in der Tintenwelt ab, die Nebenhandlung, in der Elinor, Darius und Orpheus eine Rolle spielen, findet in der Realität statt. Da ich Elinor im ersten Band sehr lieb gewonnen habe, fand ich es sehr schade, dass sie in Tintenblut eine eher unbedeutsame Rolle spielt. Ich hätte mir mehr Einblicke in die reale Welt und auch ein paar mehr Hintergrundinformationen zu Orpheus gewünscht – vor allem, weil er zum Ende des Romans noch eine wichtige Aufgabe bekommt.

    Alles in allem hat mich Tintenblut jedoch noch mehr in den Bann der Tintenwelt gezogen. Genau wie Meggie war ich anfangs sehr neugierig und aufgeregt – ich wollte unbedingt wissen, wie es in Ombra und auf der Festung des Speckfürsten und des Natternkopfes wirklich zugeht – und das Buch konnte meinen Wissensdurst nur halbwegs stillen. In der Tintenwelt lauert hinter jedem Baum und unter jedem Stein ein neues Geheimnis und ich bin davon überzeugt, dass Staubfingers Geschichte noch nicht zu Ende ist. Begierig stürze ich mich nun also auf Tintentod, denn ich habe noch so viele Fragen, die beantwortet werden müssen.

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    S
    Sternschnuppe2702vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Einmal gepackt, lässt einen die Tintenwelt mit ihren verschiedenen Charakteren nicht mehr los!
    super spannende Fortsetzung der Tintenherz Reihe!

    Tintenblut ist für mich eine sehr gelungene, super spannende Fortsetzung der Tintenherz-Reihe. Ich bin ein totaler Fan von der Schreibweise der Autorin. Sie erzählt die verschiedenen Kapitel aus Sicht der unterschiedlichen Charaktere, wodurch man einen richtig engen Bezug zu den Personen bekommt.

    Tintenherz könnte auch ein abgeschlossenes Buch sein, da eigentlich nur Staubfinger noch nicht in seiner Tintenwelt ist, es scheint alle anderen Figuren sind da, wo sie hingehören und es ist alles gut. Bei Tintenblut ist das ganz anders. Zum Ende hin wird alles sehr dramatisch und es wird ein richtiger Spannungsbogen für das nächste und leider letzte Buch Tintentod erzeugt.

    Ich bin wirklich schon sehr gespannt, wie die Geschichte weiter verlaufen wird und kann es gar nicht erwarten, Tintentod zu lesen!

    Wirklich eine sehr empfehlenswerte Reihe für Jugendliche! :)

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    Lena0297s avatar
    Lena0297vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Besser als der erste Band
    Einfach wundervoll

    Selten ist eine Fortsetzung besser als der Vorgänger, aber hier ist genau das der Fall. Man lernt endlich die Tintenwelt kennen und wird von ihr völlig in den Bann gezogen. Eine magische Welt, die anders ist als alles, was man sich vorstellen kann.

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    Wollys avatar
    Wollyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Die Story ist auch im zweiten Teil gut, aber irgendwie zieht es sich und es passiert wenig wirklich Neues.
    Und weiter geht es in der Tintenwelt

    Mit Tintenblut geht es weiter in der Tintenwelt. Autorin Cornelia Funke nimmt uns im zweiten Band der Trilogie mit, tief hinein in ihre Fantasiewelt zwischen den Buchseiten.

    Dabei treffen wir auf liebgewonnene Figuren wie Staufinger oder Farid, genauso wie auf neue beispielsweise den schwarzen Prinzen und seinen Bären. Es geht nach Ombra, die Stadt mit den engen Gassen, durch den finsteren weglosen Wald hoch auf die Natternburg mit ihrem schrecklichen Fürsten.

    Dabei bleibt die Autorin bei ihrem gewohnten Konezpt aus dem ersten Teil. Eine Mischungs aus Abenteuer, Verzweifelung, Widersehensfreude und der Liebe zur Sprache. Natürlich spielen auch in Tintenblut die Worte die Hauptrolle.
    Dazu mag ich sagen, das dieses Konzept durchaus funktioniert, mich auf die Dauer aber nicht vom Hocker reisst. Irgendwie wird es mit der Zeit doch etwas öde, obwohl die Geschichte nicht schlecht ist.
    Der Anteil den der Schreiberling Fenoglio erhält, ist in diesem Werk recht hoch, was ich manchmal etwas schade finde. Klar, spielt er als Autor eine wichtige Rolle, gefallen tut mir der Charakter aber nicht wirklich. Seine Feigheit und Überheblichkeit macht mir wenig Freude beim Lesen.

    Fazit:
    Ein netter zweiter Teil, aber nichts was ich unbedingt gebraucht hätte. Als Einzelband hätte mir wohl Teil 1 auch genügt.

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    c_awards_ya_sins avatar
    c_awards_ya_sinvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Der zweite Teil packt mich schon nicht mehr so.
    Nicht so gut wie erwartet

    Meggie will zurück in die Tintenwelt. Den Zauber und die Geschöpfe erkunden. Ein Abenteuer beginnt und das Ende ist noch nicht klar. Kann sie auch wieder zurück? Was ist mit den dunklen Gestalten?

    Wieder vermischen sich die Welt der Bücher und die normale und Meggie ist mitten drin.

    Leider hat mich das Buch nicht so gefesselt. Dachte ich beim ersten Teil noch, die Spannung in einer Trilogie muss ja auch aufgebaut werden, so habe ich sie hier noch nicht gefunden. Hoffe auf den dritten Teil.

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    CorinaPfs avatar
    CorinaPfvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte kann mich nicht wirklich überzeugen, vielleicht weil ich zu alt bin und ich nicht in den Hyp gezogen wurde wie es raus kam.
    Sehr Enttäuscht


    2 von 3 Teilen

    Inhalt:


    Wir begleiten Staubfinger, gleich am Anfang. Er hat immer noch den Wunsch in die Tintenwelt zurück zukommen. Staubfinger hat sogar einen neuen Leser gefunden der ihn in die Tintenwelt zaubern will. Er bespricht dieser immer wieder mit Farid, denn dieser ist nicht sehr begeistert davon, dass sich Staubfinger auf diesen neuen Leser Orpeus einlässt. Er hat etwas ungutes an sich. Dies scheint zu stimme, denn Orpheus liest nur Staubfinger in die Tintenwelt und lässt Farid zurück und wenn dies nicht genug ist arbeitet Orpheus auch noch mit Basta und Mortola zusammen. 
    Farid gelingt es aber zu fliehen und begibt sich auf die Suche nach Maggie, denn diese wird ihm helfen zu Staubfinger zu kommen. Maggie hat auch die Gabe Dinge aus Bücher heraus zu lesen, da wird sie es doch schaffen Farid hinein zu lesen.
    Farid findet Maggie und die beiden gehen ohne jemanden zu sagen in die Tintenwelt, denn Maggie kann nicht aufhören von der Tintenwelt zu Träumen, sie würde sie gerne mit eigenen Augen sehen. Also  geht sie ohne lang nachzudenken mit Farid in die Tintenwelt. 
    Mo und ihre Mutter Resa finden es heraus sie wollen ihr helfen aber wie sollen sie dies tun?  Zur Not taucht auch noch Orpheus bei ihnen auf mit Mortola und Basta Kann Mo und Resa, Maggie finden?
    Und finden sich Maggie und Farid in der Tintenwelt zurecht?




    Schreibstil:


    Also ich fand die ganze Geschichte ehrlich gesagt recht fade. Es passiert nicht viel. Ich kämpfte mich durch die Seiten, wenn ich es mir nicht ausgeborgt hätte, hätte ich es nach wenigen Seiten wahrscheinlich abgebrochen.


    Protagonisten:


    Maggie: War in dem Buch wieder die starke Persönlichkeit, die sie schon im ersten Teil war. Manchmal kam es mir so vor als  wäre sie manchmal erwachsener als die anderen Personen. In dem Buch zeigt sich auch, dass sich tiefe Gefühle zwischen Maggie und Farid bilden.


    Mo: Hat immer wieder Sorgen um Maggie, denkt wenig an sich und doch verändert er sich immer mehr. Er entdeckt dass er eine dunkle Seite in sich trägt, die er von seiner Familie verheimlicht. 


    Staubfinger: Ist am Anfang sehr froh wieder retour zu sein in seiner Tintenwelt. Er besucht alte Freunde wie den schwarzen Prinzen. ER erfährt, dass eine seiner Töchter gestorben ist und dass die andere auf am königlichen Hofe lebt. Seine Frau will am Anfang nichts von ihm wissen, da Staubfinger ihr nicht erzählt was geschehen ist. 




    Fazit: 
    Ich quälte mich durch das Buch. Ich finde es ist eines der schlechtesten Bücher die von Cornelia Funke gelesen habe. Das Ende hat mir dann doch einige Tränen hervor gelockt, deshalb hat das Buch noch 2 Sterne bekommen.

    Kommentare: 2
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    la_vies avatar
    la_vievor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Endlich der Blick hinter das Buch. Spannend und schön.
    Schöne neue Welt

    In Tintenblut findet ein entscheidender Wechsel statt: Endlich lernt man die Geschichte kennen, aus der die Figuren stammen, die man im ersten Teil (Tintenherz) kennengelernt hat. Hiermit findet etwas statt, mit dem man als Leser die ganze Zeit gerechnet und auf das man sich gefreut hat.
    Meggie ist froh, ihre Mutter wieder bei sich zu haben, schließlich waren sie viel zu lange voneinander getrennt. Sie lässt sich viel von ihr von der anderen Welt erzählen, wodurch in ihr eine so starke Sehnsucht geweckt wird, dass sie sich dazu entschließt, selbst dorthin zu reisen. Es beginnt eine abenteurliche Zeit für sie. Sie lernt all das kennen, was Fenoglio geschrieben hat, darauf hat sie so lange gewartet. Doch sie merkt schnell, dass auch in dieser Welt bei Weitem nicht alles so schön und aufregend ist, wie es im ersten Moment scheint. Die Geschichte scheint sich selbstständig gemacht zu haben und von Fenoglios Idee von dieser Welt ist nicht mehr viel übrig...
    Im zweiten Teil der Tintenherz-Trilogie passiert endlich das, womit man als Leser schon früher gerechnet hat: Der Wechsel in die andere Welt. Die große Frage hinter dieser Geschichte, ob die Charaktere in einem Buch wirklich nur an die Vorgaben des jeweiligen Autors gebunden sind, oder ob sie einen freien Willen entwickeln können, finde ich persönlich sehr interessant. Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, wie ein Buch weitergehen könnte, nachdem man die letzte Seite gelesen hat. Die Geschichte springt zwischen unserer und der Tintenwelt hin und her, doch die Kapitel aus unserer Welt (meistens geschrieben aus Sicht von Meggies Großtante) steigern nur die Sehnsucht nach der Tintenwelt. Es kommen sehr viele neue Charaktere hinzu und man sieht auch einige alte wieder. Etwas schade finde ich, dass Capricorn tatsächlich nicht mehr vorkommt, jedoch wird er durch neue Gegenspieler ersetzt, die sowohl die Protagonisten als auch den Leser ordentlich auf Trab halten. Diese scheinen sich mit der vorgefertigten Geschichte von Fenoglio so gar nicht anfreunden zu können und fordern ihr Recht ein, die Geschichte selber in die Hand zu nehmen. Da auch hier das Lesen aus den Büchern in den Hintergrund rückt, gibt es von mir einen Stern Abzug, das fehlte mir bisher sehr in dieser ganzen Geschichte.

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Großartige Fortsetzung! Überraschend, magisch und spannend!
    Überraschend, magisch und spannend!

    Was für eine wunderbare Geschichte! Cornelia Funke entführt uns ja im zweiten Teil endlich in die Tintenwelt, die ich auf jeder Seite so sehr genossen habe! Endlich erlebt man den bunten Mark mit Spielleuten in Ombra, taucht ein in den Weglosen Wald, der von magischen Geschöpfen bevölkert ist, riskiert einen Blick hinter die Festung des Speckfürsten und entdeckt die silbernen Türme der Nachtburg!

    Alleine schon die vielen malerischen Namen und Schauplätze, von denen man im ersten Teil schon ein paar erfahren durfte, lassen einen die Tintenwelt mit allen Sinnen entdecken! Eine Welt die dem Mittelalter ähnelt, aber von vielen illustren Charakteren bevölkert ist: wie den Wolkentänzer, den schwarzen Prinzen mit seinem Bären, die alte "Nessel" oder den Brandfuchs. Es fehlt aber auch nicht an magischen Wesen wie den Feuerelfen, wo Staubfinger sich den Honig für seine Gabe stiehlt, den Glasmännern, Borkenmännern, Nachtmahren oder den Weißen Frauen, die die Sterbenden in den Tod führen.

    Erzählt wird abwechselnd aus unserer und der Tintenwelt, aber der Fokus liegt immer mehr in dieser verzauberten Geschichte, die der Feder Fenoglios entsprungen ist. Immer noch versucht er, die Ereignisse nach seinem Willen zu formen, als Schöpfer dieser Welt, doch auch er hat seine Grenzen, die der eitle alte Mann nur ungerne zugeben will. So läuft natürlich nicht alles rund und es gibt böse Überraschungen, gefährliche Abenteuer und eine Wechselwirkung der Figuren, die Spannung und immer neue Konflikte erzeugt. Dabei greift alles einwandfrei ineinander und man hat trotz vieler Verstrickungen immer den Überblick, den roten Faden, der sich durch die Handlung zieht.

    Der Schreibstil hat mich wieder total mitgenommen, die Macht der Wörter stehen hier natürlich immer im Vordergrund und sie weben hier eine so faszinierende Geschichte mit viel Liebe zum Detail und einer Menge Fantasie!
    Die Zitate vor den Kapiteln sind auch wieder perfekt ausgewählt und geben jedes Mal einen kleinen Einblick darauf, wie es weitergeht.
    Der Abschluss vom zweiten Teil hat die Spannung nochmal gehoben und es gab eine herzzerreißende Szene, die mich zu Tränen gerührt hat!

    Am Ende gibt es auch eine Karte der Tintenwelt und ein ausführliches Personenverzeichnis der wichtigsten Charaktere.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    Tintenwelt

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    2 - Tintenblut
    3 - Tintentod

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    franzzis avatar
    franzzivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Was passiert,wenn man in seiner Lieblingsgeschichte steckt -oder man als Autor ansehen muss, dass sie einem nicht mehr gehorcht? Großes Kino
    Vom Lesen und Schreiben - Scheitern und Wachsen

    "Geschichten haben nie ein Ende, Meggie", hatte er mal zu ihr gesagt, "auch wenn uns die Bücher das gern vorgaukeln. Die Geschichten gehen immer weiter, sie enden ebenso wenig mit der letzten Seite, wie sie mit der ersten beginnen." 
    Wie wäre es, wenn wir die Figuren unseres Lieblingsbuches zum Leben erwecken könnten? Dieser Frage ging Cornelia Funke im viel gelesenen und heiß geliebten Auftakt ihrer "Tintenwelt"-Trilogie nach. Sowohl der Teenager-Heldin Meggie als auch ihrem Papa Mo ist die Gabe gegeben, mit verzaubendem Vorlesen ihre Helden aus den Papierseiten in unsere Welt zu zaubern. Wie so oft im Leben eine zweischneidige Sache. Denn die Figuren fehlen in ihrer Geschichte - und die Geschichte bekommt "im Austausch" Menschen aus unserer Welt geschenkt. So war es im ersten Teil.
    Im zweiten Teil versuchen nun einige der herausgelesenen Figuren erneut mit allen Mitteln, wieder in ihre mittelalterliche und von Fürsten regierte "Tintenwelt" zurückzukommen. Und es gelingt nicht nur ihnen, nein, nacheinander springen auch Meggie und ihre Eltern in die Geschichte. Die eine aus Abenteuerlust, die andere aus schierer Angst und Sorge um ihre Tochter. Einmal dort ist es aber überhaupt nicht so kuschelig wie im vertrauten Lese-Kopfkino bei Regenwetter am Kaminfeuer. Vielmehr scheint die ganze Geschichte verrückt zu spielen, sich immer mehr von ihrer Vorlage zu entfernen - und hat es dabei auch auf ihre neuen Figuren abgesehen. Meggie muss den Verfasser des ursprünglichen Werks, Fenoglio, finden, der selbst im Buch festsitzt - er muss die Geschichte umschreiben.
    Was für eine fulminante Fortsetzung des ersten Teils. Während mich "Tintenherz" noch zwiespältig zurückgelassen hatte, hat mit "Tintenblut" für sich gewonnen. Wie viele Erzählfäden Funke auswirft und sie alle sauber verwoben wieder einsammelt, wie viele Ebenen sie aufmacht, wenn sie ihre Figuren über das Leben, das Lesen, das Schreiben und das Sterben nachdenken lässt, wie liebevoll sie ihre Figuren zeichnet, im Scheitern, im Zweifeln, aber auch im Wachsen und Mutigwerden - und wie viel Lesefeuer sie wieder entfacht: durch die Metaphern, mit denen dieser Plot schon in seiner Anlage gespickt ist. Wer fühlt sich bei einem guten Buch nicht mittendrin, meint, den handelnden Figuren Ratschläge geben zu wollen, oder denkt, dass hätte er an der Stelle des Autors viel besser gelöst?! Funke exerziert das alles auf eine charmante Art durch. Und sorgt mit Zitaten und Querverweisen zu einem ganzen Regal voll weiterer Bücher, wie schon im ersten Teil, dafür, dass man neue Leseschätze entdeckt und auf die To-Read-Liste schreibt. 
    Die in die Tintenwelt-verpflanzte "unsere Welt"-Familie muss viel aushalten. Hart ist sie, diese mittelalterliche Buchstabenwelt. Und auch faszinierend märchenhaft. Sie fesselt und zerstört. Ihre alten Sagen und das uralte Wissen heilen - und zerstören. Und egal, welche Pläne Team Meggie schmiedet, die Geschichte scheint ihre ganz eigenen Pläne zu haben. Jetzt bin ich auf das große Finale gespannt.
    "Wie seine Stimme bebte. Himmel, die Liebe war eine Plage. Jeder, der etwas anderes behauptete, hatte es noch nie gespürt, das verfluchte Herzzittern."

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    Icemariposas avatar
    Icemariposavor einem Jahr
    "Mo wusste sofort, dass Meggie fort war. "

    Rückentext:
    Eigentlich könnte alles so friedlich sein. Doch der Zauber von "Tintenherz" lässt Meggie nicht los. Und eines Tages ist es soweit: Gemeinsam mit Farid geht Meggie in die Tintenwelt, denn sie will den Weglosen Wald sehen, den Speckfürsten, den Schönen Cosimo, den Schwarzen Prinzen und seine Bären. Sie möchte die Feen treffen und natürlich Fenoglio, der sie später zurückschreiben soll. Vor allem aber will sie Staubfinger warnen, denn auch der grausame Basta ist nicht weit …


    Meine Meinung:
    Dieser Teil spielt in der Welt von Tintenherz. Meggie hat es geschafft sich und Farid in das Buch zu lesen. Später tauchen Resa und auch Mo in dieser Welt auf.
    Der Autor von Tintenherz – Fenoglio taucht auch wieder auf. In diesen Band hat er diesmal eine große tragende Rolle. Mit Neuen Wörtern und Meggies Stimme verändert er die Handlung von Tintenherz, aber nicht so wie er es geplant hat. In diesen Band tauchen viele neue Charaktere auf. Von einigen erfahren wir etwas und von anderen wiederum nicht. Ein neuer wichtiger Charakter Names Orpheus tauchte ebenfalls auf. Er hat die gleiche Gabe wie Meggie und Mo und versucht sich selber in das Buch herein zu lesen.  
    Wie im ersten Band ist die Geschichte sehr Langatmig und wird künstlich in die Länge gezogen. Der Anfang war spannend und im mittleren Teil des Buches wurde es sehr träge. Das Ende war wiederum gut und es gab einen Cliffhänger.
    Die Magie trat in diesen Band mehr zum Vorschein. Staubfinger konnte zeigen was er alles mit seinem Feuer machen konnte. Farid stellte sich als guter Lehrling da und Meggis Stimme konnte einige Wundervollbringen. Feen tauchten auf und wir lernten mehr über die Tintenwelt kennen.
    Die neuen Bösewichte konnte mich mehr überzeugen als Capricorn und seine Männer. Allerdings gibt es auch hier sehr viele Wiederholungen. Entführung, Befreiung und schon wieder eine Entführung.  Die Charaktere waren auch sehr gradlinig dargestellt. Entweder waren sie gut oder nur böse.

    Fazit: 
    Das zweite Band war spannender als das erste Band. Die Ideen wurden besser umgesetzt.
    Eine engere Bindung zu den Charakteren konnte ich allerdings nicht aufbauen. Sie waren mir zu gradlinig und es fehlte immer etwas an ihnen. Die Geschichte wurde an manchen Stellen einfach in die Länge gezogen. Das zweite Band ist eine Besserung zum ersten Band und es lässt hoffen, dass das letzte Band ein guter Schluss sein wird.

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