Tintenherz

von Cornelia Funke 
4,2 Sterne bei9,890 Bewertungen
Tintenherz
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (7731):
HannaWiesners avatar

Ein Buch das einen in seinen Bann schlägt und nicht mehr los lässt.

Kritisch (591):
diekleineraupe27s avatar

Wirklich nette Geschichte aber teilweise viel zu lang gezogen sodass ich Seiten nur noch überflogen habe!

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Inhaltsangabe zu "Tintenherz"

Meggie lebt mit ihrem Vater Mo, einem "Bücherarzt", in einem alten Haus. Da steht eines Nachts ein merkwürdiger Mann vor der Tür. Er warnt Mo vor jemandem namens Capricorn. Bei Nacht und Nebel fliehen die drei, und nach und nach findet Meggie heraus, dass ihr Vater allerlei Geheimnisse vor ihr verbirgt. Wieso hat er sich zum Beispiel immer geweigert, ihr vorzulesen? Und was ist mit Meggies Mutter wirklich geschehen, die vor vielen Jahren verschwand?
Meggie bekommt erste Antworten, als sie vom grausamen Capricorn gefangen genommen werden. Er tut alles, um von Mo das Buch "Tintenherz" zu bekommen. Denn Capricorn selbst -- und nicht nur er -- ist aus diesem Buch in unsere Welt gekommen, "herausgelesen" von Mo. Ein Albtraum wird lebendig, ein Buch erwacht zum Leben. Und Meggie wird zum Angelpunkt eines dunklen Kampfes zwischen Realität und allzu realer Fiktion.

Tintenherz ist ein fabelhaft erzähltes Buch über Bücher, über das Wunder des Lesens und über die Bedeutung, die Geschichten für unser Leben haben. Wer hätte sich nicht schon einmal gewünscht, dass die Figuren aus seinen Büchern lebendig werden? Funke lässt diesen Traum Wirklichkeit werden. Aber Meggie, Mo und alle anderen zahlen dafür einen hohen Preis. Denn wundersame Märchenwelt und finsterer Albtraum gehen Hand in Hand, und das Böse scheint von Anfang an die besseren Karten zu haben...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841500120
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:567 Seiten
Verlag:Oetinger Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.11.2010
Das aktuelle Hörbuch ist bei Jumbo Neue Medien erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Kapitel94s avatar
    Kapitel94vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mit Tintenherz hat Cornelia Funke ein interessantes und aufregendes Jugendbuch geschaffen, an das ich mich oft zurückerinnern werde.
    Abenteuer, Fantasy und Humor

    Es gibt Momente, in denen ich mir wünsche, meine Buchhelden näher kennenlernen zu können. Während man den Roman in der Hand hält und Seite um Seite mit den Charakteren lacht und weint, baut man ein so inniges Verhältnis zu ihnen auf, dass der Abschied im letzten Kapitel oft schwer fällt. Doch wie wäre es, wenn deine Lieblingsgeschichte niemals enden würde? Wenn das Abenteuer direkt vor deinen Augen eine Wendung nimmt und du plötzlich im Mittelpunkt stehst? Genau so erging es Meggie.

    Die Zwölfjährige lebt mit ihrem Vater Mo allein und teilt sich mit ihm die Liebe zum geschriebenen Wort. Beide sind ganz gewöhnliche Menschen, die ein ganz gewöhnliches Leben führen – zumindest hatte Meggie das gedacht, bis eines Nachts ein Fremder vor ihrem Haus auftaucht. Er entpuppt sich als ein alter Bekannter ihres Vaters, nennt sich Staubfinger und ihm brennt nur ein Wunsch auf der Seele: er braucht ein Buch. Ein Buch, das nur Mo besitzt und noch viel schrecklichere Menschen in ihrem Besitz wissen möchten. Menschen, die über Leichen gehen, um das zu bekommen, was sie wollen und ihr Anführer heißt Capricorn. Als Mo diese Gefahr erkennt, reist er mit seiner Tochter überstürzt zu ihrer Großtante Elinor.

    Das Böse lässt allerdings nicht lang auf sich warten, denn Staubfinger hat Capricorn verraten, wo sich Mo und mit ihm das geheimnisvolle Buch Tintenherz verstecken. Capricorns Männer entführen den Buchbinder, seine Tochter und ihre Großtante und sperren sie in einem weit abgelegenen Dorf in einen Stall. Nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht und Meggie kann kaum glauben, was sie erfährt: vor etwa neun Jahren las ihr Vater aus Tintenherz vor, als plötzlich drei Charaktere aus dem Buch in ihrem Wohnzimmer standen. Drei Menschen sind in ihre Welt gekommen, drei Lebewesen mussten dafür gehen. Seit neun Jahren versuchen diese Charaktere, den geheimnisvollen Roman, welcher nur in begrenzter Auflage erschien, zu finden und ihn für ihre eigenen Zwecke zu verwenden: Staubfinger sehnt sich nach seiner Heimat und sucht nach einem Weg, um wieder in die Welt von Tintenherz einzutauchen. Capricorn möchte mithilfe des Buches die ihm fremde Welt besitzen, doch Mo kann trotz der Drohungen keinem von ihnen helfen. Er braucht Tintenherz mehr als alles andere, denn in jener Nacht vor neun Jahren, wurde seine Frau, Meggies Mutter, in das Buch gesogen, als Ersatz für einen der Charaktere, die herausgelesen wurden…

    Bevor ich mit der Tintenwelt-Reihe begann, habe ich den Film zum ersten Band gesehen und war begeistert. Schnell war danach für mich klar, dass ich die Bücher lesen muss, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Meggie, Mo und Staubfinger weiter geht.
    Da ich zuerst nur den Film kannte, überforderten mich anfangs einige Stellen im Buch, denn die Handlung dehnte sich hier natürlich aus und es kam die ein oder andere Nebenhandlung hinzu, die es im Film nicht gab. Es ist kurzzeitig vorgekommen, dass ich mit der Geschwindigkeit, in der eine Szene auf die nächste folgt, nicht ganz mithalten konnte und ich noch einmal genau überlegen musste, wer denn gerade vor wem davonläuft und wieso. Dies ist allerdings Kritik auf hohem Niveau. Insgesamt hat mir das Buch ausgesprochen gut gefallen. Der Leser lernt eine unglaublich große Bandbreite an Charakteren kennen, was dazu führt, dass der Spannungsbogen nicht abfällt. In Tintenherz trifft man auf Abenteuer, Humor und Fantasy und ich war erstaunt wie flüssig diese Elemente ineinander übergehen. Cornelia Funke hat mit dieser Geschichte ein interessantes und aufregendes Jugendbuch geschaffen, an das ich mich noch lange zurückerinnern werde.

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    K
    kleinesbuecherwuermchenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Stück Kindheit! Sehr schön, wird immer besser!
    Wenn Wörter lebendig werden...

    Meggie liebt Bücher, genau wie ihr Vater, den sie einen „Bücherarzt“ nennt. Er ist Buchbinder und restauriert alte Werke in liebevoller Handarbeit. Die beiden sind glücklich zusammen, Meggie und ihr Vater Mortimer, den sie immer nur Mo ruft. Eigentlich hält sie ihre kleine Familie für relativ normal, bis eines Tages ein Fremder auftaucht, der ein alter Bekannter zu sein scheint. Er trägt ein komisches Haustier mit sich herum, einen kleinen Marder, und er nennt sich selbst Staubfinger, während er Mo mit Zauberzunge anspricht. Meggie ist neugierig und ihr entgehen die kleinen Veränderungen an ihrem Vater nicht: er ist aufgewühlt durch den Fremden und er, der seiner Tochter sonst alles erzählt, verheimlicht ihr etwas. Dieses schmale, unscheinbare, in schlichtes Leinen gebundene Buch. Und er will es Meggie um keinen Preis verraten.
    Ohne Erklärung machen sie sich auf eine überstürzte Reise nach Italien zu einer unfreundlichen Tante mit einer riesigen Villa und einer ebenso großen Bibliothek. Doch das Buch, das Staubfinger sucht und Mortimer versteckt, hat sie nicht. Denn es gibt nur noch wenige Exemplare und es trägt den Titel Tintenherz.
    Und Staubfinger ist eine Figur aus diesem Buch. Er will zurück in seine Welt zwischen den Seiten, während andere unbedingt in dieser Welt bleiben wollen und alles daran setzen, das Buch zu vernichten.

    Ein sehr schönes Fantasybuch, das mich schon in meiner Kindheit begeistert hat. Typisch für Cornelia Funke gibt es auch hier kleinere Illustrationen und ihr Schreibstil erweckt Geschichten zum Leben.
    Wer Fantasy liebt und gern in fremde Königreiche abtaucht, der sollte diese Reihe unbedingt weiterlesen, denn sie wird immer besser!

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    Sananeeees avatar
    Sananeeeevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr interessant Geschichte, aber ein wenig langgezogen. Trotzdem lesenswert
    Fantasievolle Geschichte

    Inhalt:
    In einer stürmischen Nacht taucht bei Meggie und ihrem Vater Mo ein seltsamer Gast auf. Er warnt die beiden vor einem Mann names Capricorn. Am nächsten Morgen reisen Mo und Meggie überstürzt zu Tante Elinor. Diese verfügt über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat. Hier versteckt Mo das Buch, das an der ganzen Aufregung schuld ist. Meggie hat es vor Jahren schon einmal gelesen. Doch jetzt wird es zum Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie in große Gefahr gerät.

    Ich habe immer angenommen Tintenherz wäre ein Buch wir jüngere Kinder, eine fantasievolle Kindergeschichte mit Feen und anderen Wesen. Aber ganz so war es nicht...
    Es gibt sehr wohl Feen und andere magische Wesen aber auch sehr böse Schurken und Liebe. DIe Idee DInge in ein Buch hineinzulesen und die aufregende Reise und Suche von Maggie und Mo, den Autor zu finden um noch an ein Exemplar heranzukommen. Sehr spannend und fesselnd, aber auch ein wenig in die Länge gezogen, sodass ich einige Seiten hatte überspringen müssen.
    Der Schreibstil von Funke war wirklich sehr flüssig, locker und gut zum Abtauchen. Man musste einfach alle Charaktere ins Herz schließen, die Gefühle und Gedanken hat Funke sehr gut rübergebracht. Vor allem hat mir Staubfinger sehr gefallen!

    Fazit
    Es ist ein sehr spannender, fantasievoller und lesenswerter erster Teil der Tintenherz Trilogie, welches ich jedem ans Herz legen könnte es mal zu lesen.

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    Lupina15s avatar
    Lupina15vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wundervolles Buch über Bücher. Muss man gelesen haben.
    Bezaubernd

    Cornelia Funkes Schreibstil ist der Wahnsinn, aners kann man es nicht beschreiben. Sie malt mit ihren Worten Bilder in die Luft, fesselt den Leser voll und ganz und verschluckt ihn mit Haut und Haar. Ihr Schreibstil ist poetisch, aber zugleich auch für Jugendliche ab 12 Jahren verstädnlich und nachvollziehbar. Ihre Sätze klingen im Kopf nach und betören wunderbar.
    Tintenherz ist ein ganz besonderer Buchschatz für mich, weil ich diese Reihe seit Jahren liebe und gern wieder und wieder lese. Zum anderen ist es eine sehr bekannte Riehe und jeder kann eine eigene Geschichte darüber erzählen.
    Einzigartig ist auch das Konzept des Buches. Im Mittelpunkt steht die 12jährige Meggie, deren Vater Mo Buchbinder ist. Als eines Tages Staubfinder vor ihrem Haus auftaucht, beginnt für Meggie die Reise ihres Lebens. Hals über Kopf fahren sie nach Italien, zu Tante Elinor, doch das Böse holt sie ein. Denn Mo ist eine Zauberzunge- er kann beim vorlesen Dinge aus dem Buch herauslesen, jedoch muss immer etwas dessen Platz einnehmen.
    Die Idee mit den Zauberzungen ist fantastisch und eröffnet eine ganz neue Welt. Cornelia Funke erlaubt es uns, altbekannte Bücher und Klassiker mit neuen Augen zu erleben. Und sie zeigt auch eindrücklich, welche Folgend er Missbrauch dieser Macht nach sich zieht. Ihre Helden sind immer Kinder, wie auch hier. Meggie ist eine sehr intelligente zwölfjährige, die im Laufe der Geschichte ihren Mut entdeckt und über sich hinaus wächst. Auch die Bösewichte in diesem Buch sind wunderbar geschrieben. Capricorn mit seiner schwarzen Seele und seine Handlanger, Basta und sein Messer und die Hexe Mortola, vor der sich sogar Erwachsene Leser fürchten. Die Welt von Tintenherz ist magisch und zugleich nostalgisch, sie lädt herzlich ein und lässt so schnell nciht mehr los.
    Dieses Buch ist ein echter Klassiker der Jugendliteratur, den man zusammen mit Harry Potter gelesen haben muss!

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    Arbutuss avatar
    Arbutusvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Reizvolle Idee, Handlung eher mau. Was es wirklich rausreißt, ist die Sprache.
    Hin- und hergerissen ...

    Meggie liebt Bücher. Das muss in der Familie liegen, denn ihr Vater Mo ist Buchbinder. Und auch ihre etwas verschrobene Tante Elinor, die weit weg auf einem alten Landsitz wohnt, hat diesen vollgestopft mit den erlesensten Literaturschätzen. Eines Tages platzt der zwielichtige Staubfinger in das beschauliche Vater-Tochter-Leben, warnt Mo vor einem gewissen Capricorn und veranlasst ihn, Hals-über-Kopf mit Meggie zur Tante aufs Land zu flüchten. Im Gepäck ganz viele Bücher. Und ein besonderes, geheimnisvolles Buch, dessen Inhalt Meggie weder lesen noch sehen darf. Nur so viel hat sie erspäht: in dem Buch befindet sich ein Bild eines gehörnten Frettchens; und auch Staubfinger besitzt so ein merkwürdiges Tier. Mit diesem Buch stolpern Meggie und ihr Vater in ein Abenteuer, das sie sich nicht gewünscht hatten ...

    Es begann zu dämmern, als die Berge zurückwichen und hinter grünen Hügeln, weit wie ein zweiter Himmel, plötzlich das Meer auftauchte. Die tief stehende Sonne ließ es schimmern wie die Haut einer schönen Schlange. Es war lange her, dass Meggie das Meer gesehen hatte. Es war ein kaltes Meer gewesen, schiefergrau und blass vom Wind. Dieses Meer sah anders aus, ganz anders.
    Es wärmte Meggie das Herz, es nur anzusehen, aber es verschwand viel zu oft hinter hässlich hohen Häusern. Überall wucherten sie auf dem schmalen Streifen Land, der zwischen dem Wasser und den herandrängenden Hügeln lag.


    Ich weiß nicht, habe ich jemals so atemberaubend schöne Landschaftsbeschreibungen in einem Kinderbuch gelesen? Denn, ja, es ist ein Kinderbuch. Meggie ist zwölf Jahre alt und verhält sich auch so. Und für ein Kinderbuch ist es ganz schön heftig. Nicht nur, dass die sozial durchaus noch nicht überreife Protagonistin ständig irgendwelchen Leuten irgendetwas an den Hals wünscht ("Ich hoffe, er bekommt eine Lungenentzündung, dachte Meggie") oder ihnen denselben umdrehen will, oder der durch und durch böse Basta zum fünfundzwanzigsten Mal damit droht, jemandem die Nase oder sonst irgendwas abzuschneiden. Was mich noch mehr befremdet hat, ist eine Art gezielter Respektlosigkeit gegenüber christlichen Werten, die ich so in einem Kinderbuch nicht erwartet hätte. Das Hauptquartier des Bösen in einer blutrot von innen getünchten alten Dorfkirche anzusiedeln, überschreitet für mich sämtliche Grenzen des guten Geschmacks.

    Das nervt mich ein bisschen an Cornelia Funke, dass die Bösen immer gleich so abgrundtief böse und grausam sind. Aber wie sie das Feuer zu beschreiben vermag! Das ist unglaublich. Allein dafür lohnt es, das Buch zu lesen. Was mir auch gut gefällt, sind die literarischen Kapitelüberschriften. Jedem Kapitel ist nämlich ein kurzer Ausschnitt aus irgendeiner fantastischen Erzählung vorangestellt, auf Seite 114 zu meinem Entzücken mein Lieblingslied aus dem Herrn der Ringe.

    Bei diesem Buch bin ich immer wieder hin- und hergerissen. Insgesamt finde ich den Handlungsverlauf eher mau, wenn auch die Grundidee, wie eigentlich immer bei dieser Autorin, ausgesprochen reizvoll ist. Aber was es wirklich rausreißt, ist die Sprache. Wunderschöne, ausdrucksstarke Bilder, dass man aus dem Schwärmen gar nicht mehr herauskommt ...

    Staubfinger brach auf, als die Nacht nicht mehr dunkler werden konnte. Der Himmel war immer noch bewölkt, nicht ein einziger Stern war zu sehen. Nur der Mond tauchte ab und zu zwischen den Wolken auf, schwindsüchtig dünn, wie ein Scheibchen Zitrone in einem Meer von Tinte. ...

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    Rabiatas avatar
    Rabiatavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Bücher der Tintenherz-Trilogie gehören für mich zu dem Besten, was es in der Geschichte der Literatur gibt.
    Ein Buch über die Macht und die Magie der Worte

    Ich liebe Tintenherz.

    Es geht darin um eines meiner liebsten Themen: Bücher! :)

    Und die Idee, durch die Magie der Worte direkt in der Welt eines Buches zu landen, finde ich einfach grandios!

    Einer meiner Lieblingscharaktere ist Staubfinger, aber das Buch ist so voll von wunderbaren Figuren und mystischen Wesen, dass man sich wünscht, man könnte selbst mal in diese Bücher eintauchen.

    Natürlich ist Tintenherz der erste Band der Trilogie und es löst sich deshalb am Ende nicht alles mit einem Happy End auf. Aber meiner Meinung nach, ist es das beste der drei Bücher.

    Es ist spannend, dramatisch, berührend und wunderbar fantastisch.

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    Anna_Schmitzs avatar
    Anna_Schmitzvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eines der schönsten Werke über die Magie der Bücher und eines der wenigen, die sogar diesen Fantasy-Muffel gepackt haben ^^
    Tintenherz

    Klappentext: 

    In einer stürmischen Nacht taucht bei Meggie und ihrem Vater Mo ein seltsamer Gast auf. Er warnt die beiden vor einem Mann names Capricorn. Am nächsten Morgen reisen Mo und Meggie überstürzt zu Tante Elinor. Diese verfügt über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat. Hier versteckt Mo das Buch, das an der ganzen Aufregung schuld ist. Meggie hat es vor Jahren schon einmal gelesen. Doch jetzt wird es zum Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie in große Gefahr gerät.


    Cornelia Funke erzählt hier die Geschichte von Meggie und ihrem Vater Mortimer („Mo“), einem leidenschaftlichen „Bücherdoktor“ und Vorleser , der eines Abends vor dem Kamin aus dem Roman „Tintenherz“ drei gefährliche Gestalten „hinausliest“, während gleichzeitig Meggies Mutter im Buch verschwindet. 

    Die „Herausgelesenen“ versuchen ab diesem Zeitpunkt alles, um nicht wieder in ihre mittelalterliche, gefährliche Welt zurückkehren zu müssen. Das heißt für sie: alle verbliebenen Exemplare des Buches zu vernichten. Und Maggie und Mo besitzen das Exemplar, das ihnen noch fehlt….


    Wie oft wünschen wir uns als Leser in eine Geschichte, eine Fanatsiewelt „hineintauchen“ zu können, oder noch besser: die Figuren zum Leben zu erwecken? Und wie unbeschreiblich wäre es, wenn man diese Gabe tatsächlich besäße? 

    „Tintenherz“ ist eine einzige Hommage an Bücher, das Lesen, die Macht der Handlungen und Gedanken, die in ihnen verewigt wurden. Ein gefährliches, aufregendes, trauriges, Mut machendes Abenteuert, eines, das sowohl ins Kinder Zimmer als auch in die Regale erwachsener Leser passt. 


    Nur ein kleiner Tipp: Haltet auch von der Verfilmung fern! Filme werden ihren Buchvorlagen nie gerecht, diesen kann man aber gut und gerne als Beleidigung bezeichnen. 

    Und wenn ihr ihn schon gesehen habt: 1. Mein Beileid, und 2. Geb dem Buch eine Chance! Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen. 

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    Lena0297s avatar
    Lena0297vor 3 Monaten
    Ein Buch über Bücher

    Ich liebe Bücher, in denen es um das Thema Lesen oder Bücher geht. So ist natürlich auch die Tintenwelt-Trilogie eine Pflichtlektüre gewesen. Der erste Band stellt einen guten Auftakt zur Reihe dar, wobei sie mit den nächsten beiden Büchern nochmal richtig an Fährt aufnimmt. Dranbleiben lohnt sich also.

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    Wollys avatar
    Wollyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Es gibt wohl kaum ein Buch, was die Macht der Worte so eindringlich beschreibt.
    Ein modernes Märchen über die Kraft der Worte

    Die Meisten haben dieses Buch wohl schonmal gelesen, sodass viele Worte zum Inhalt eher verschwendet wären. Für die, die es noch nicht kennen könnte man sagen, es handelt sich um eine Geschichte, die Bücher lebendig werden lässt. Man merkt an ihr schnell, das der Wunsch vieler Leser ihren Lieblingsfiguren mal persönlich zu begegnen, wohl überlegt sein will. 

    Einen besonderen Reiz übt dieses Buch auf mich aus, weil kaum eine Geschichte so deutlich macht, wie hoch der Stellenwert der Sprache sein kann. Im positiven wie negativen Sinne. Mancher in der Geschichte wünscht sich er wäre stumm, mancher wünscht sich er könne reden, denn Worte können viel kaputt machen und ebenso
    viel heilen.

    Neben der Sprache ist die Fantasie ein zentrales Thema in dieser Banditengeschichte. Eine Eigenschaft über die Cornelia Funke zweifelsohne verfügt. Sie lässt in vielen Geschichten ganz eigene Welten entstehen und zeichnet wunderbare Charaktere. Auch in Tintenherz finde ich besonders die Figuren sehr gelungen. Obwohl sie optisch gut beschrieben wurden, bleiben bei mir vor allem die Wesenszüge eindrücklich im Kopf.

    Das gelingt der Autorin, durch ihre sehr gezielte Schreibe. Allgemein muss man die Lesbarkeit positiv hervorheben. Eine Geschichte die für viele Alterklassen funktioniert, auf Grund der angedeuteten Brutalität aber nicht für die ganz jungen Leser gemacht ist.

    Fazit:
    Da die Geschichte eigentlich in sich abgeschlossen ist, bin ich nun gespannt was in den anderen beiden Teilen noch auf mich wartet. Dieser hier hat mir gut gefallen, hätte für die volle Punktzahl aber nicht zeitweise langatmig sein dürfen.

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    c_awards_ya_sins avatar
    c_awards_ya_sinvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine nette Geschichte für Leseratten.
    Wenn Bücher lebendig werden

    Mo ist 'Bücherarzt', kein Wunder, dass seine Tochter mit Büchern groß wird. Doch Mo hat auch ein Geheimnis. Warum hat er Meggie nie vorgelesen, wohin ist seine Frau damals verschwunden und was hat es mit Capricorn auf sich?

    Das findet Meggie nach und nach heraus. Denn erst sind sie auf der Flucht und dann nimmt Capricorn sie gefangen. Ein spannendes Abenteuer beginnt, denn hier können Bücher Realität werden und Realität kann in einem Buch verschwinden.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    In dieser Leserunde lesen wir das Buch ¨Tintenherz¨, Teil 1 der Tintenwelt-Trilogie von Cornelia Funke.

    Die Leserunde beginnt am 10.02.2015. Wer mitlesen möchte ist natürlich herzlich eingeladen. 

    Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß...
    Moonwishess avatar
    Letzter Beitrag von  Moonwishesvor 3 Jahren
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    B

    Hallo miteinander,

    Ich bin neu hier und würde gern fragen ob jemand ein Angebot hätte zum tauschen gegen mein Tinitenherz.Es ist in gutem Zustand.

    Ich freue mich auf eure Angebote ;)

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