Tintentod

von Cornelia Funke 
4,3 Sterne bei2,613 Bewertungen
Tintentod
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (2161):
HannaWiesners avatar

Ein würdiger Abschluss der Tintentrilogie und ein Buch das man nach dem erleben nicht mehr verlassen kann!

Kritisch (111):
Bosnis avatar

Düsterer und langatmiger Abschluss der Trilogie. Sehr enttäuschend :(

Alle 2,613 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Tintentod"

WEnige Wochen sind vergangen, seit die Weißen Frauen Staubfinger mitgenommen haben. Meggie und ihre Eltern leben auf einem verlassenen Hof in den Hügeln östlich von Ombra. An diesem friedlichen Ort lässt sich fast vergessen, was auf der Nachtburg geschehen ist. Doch in der Dunkelheit, wenn Meggie am Fenster steht und auf Farid wartet, hört sie den Eichelhäher schreien. Und dann verschwindet ihr Vater mit dem Schwarzen Prinzen und dem Starken Mann im Wald, denn er muss dafür sorgen, dass die Schatten über Ombra weichen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841500144
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:768 Seiten
Verlag:Oetinger Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.11.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 28.09.2007 bei Jumbo erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Sternschnuppe2702vor einem Monat
    Kurzmeinung: Super spannender Abschluss der Tintenherz Trilogie, ein Lesespaß für Jung und Alt
    Unbedingt lesen, es lohnt sich!!!

    Tintentod ist der dritte und letzte Teil der Tintenherz Trilogie.

    Cornelia Funke fesselt ihre Leser bei Tintentod bis zur letzten Seite mit Spannung pur und hat hier einen sehr gelungenen Abschluss der Tintenherz-Trilogie geschaffen.

    Wie ich schon in die Rezession von Tintenblut geschrieben habe, bin ich ein totaler Fan der Schreibweise der drei Bücher. Cornelia Funke beschreibt jedes Kapitel aus der Sicht eines anderen Charakters, wodurch man sich sehr gut in die verschiedenen Personen einfühlen kann. Manchmal spürt man förmlich die Gefühle der Charaktere, wenn sie zum Beispiel die Angst überwältigt oder der Hass aufflammt.

    Cornelia Funke hat die Charaktere sehr vielschichtig beschrieben und ich habe im Laufe der Trilogie immer neue Seiten von ihnen entdeckt. Manche Personen, die erst so sympathisch daher kommen, haben oftmals auch eine dunkle Seite an sich, andere gewinnt man erst im Laufe der Trilogie lieb.

    Mein persönliches Fazit:

    Die Tintenherz-Trilogie wird auf jeden Fall einen festen Platz in meinem Bücherregal finden und bestimmt nochmal ein zweites mal gelesen werden :)

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    Lena0297s avatar
    Lena0297vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungenes Finale einer wunderschönen Reihe über Bücher
    Gelungenes Finale

    Schöner Abschluss der Reihe, wem der zweite Teil gefallen hat, wird auch dieser hier gefallen.

    Mit dem ersten Band hat es zwar kaum noch was zu tun, aber dennoch sehr lesenswert.
    Ein Klassiker der Jugendliteratur.

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    c_awards_ya_sins avatar
    c_awards_ya_sinvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Kann den Hype um die Trilogie nicht verstehen.
    Die Trilogie konnte mich nicht überzeugen

    Die Idee durch Lesen in eine andere Welt einzutauchen oder diese zu Leben zu erwecken ist nicht völlig neu, aber durch den Hype habe ich gedacht, dass Cornelia Funke diese gut umgesetzt hat.

    Leider konnte mich keines der drei Bücher richtig begeistern. Den Hype kann ich gar nicht verstehen. Ich fand grade Tintentod teilweise zäh und gewollt aber irgendwie nicht gekonnt düster.

    Spaß kam beim Lesen jedenfalls nicht auf und so habe ich mich mehr durch die Geschichte gequält. Vielleicht ist das auch eine Altersfrage. wobei ich mir auch nicht vorstellen kann, dass es dann weniger zäh gewesen wäre.

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    Chrissy87s avatar
    Chrissy87vor 5 Monaten
    Cornelia Funke - Tintentod

    Mittlerweile befinden sich fast alle Protagonisten in der Tintenwelt. Mo hat vom Tod den Auftrag bekommen, das leere Buch zu "entschärfen", da niemand für immer Leben soll. Hilfe bekommt er von seinen Freunden, allen voran Staubfinger, Meggie und den Räubern. Auf der anderen Seite versucht Orpheus Mo und Staubfinger endgültig den Gar auszumachen.
    Cornelia Funke war meine Lieblingsautorin in der Kindheit, aber als Erwachsene kann ich irgendwie nicht mehr viel mit ihren Büchern anfangen. Ich finde den Schreibstil sehr anstrengend, nicht nur hier (ich habe meine Lieblingsbücher von ihr noch einmal gelesen), sondern in so gut wie jedem Buch von ihr.
    Das positive an diesem letzten Teil, dass Meggie hier deutlich sympathischer rüber kommt. Vielleicht liegt es daran, dass sie langsam erwachsen wird, auf jeden Fall ist sie weniger anstrengend als in den beiden vorherigen Büchern.
    Ansonsten hat dieses Buch kaum Sympathieträger, was mir das Lesen zusätzlich schwer gemacht hat.
    Staubfinger macht eine positive Wandlung durch und auch Doria ist sehr sympathisch.

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    CorinaPfs avatar
    CorinaPfvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht meine Geschichte, der Teil war sehr düster und zu wenig Meggi für meinen Geschmack
    Pure Endtäuschung

    3/3


    Inhalt:

    In diesem Buch begleiten wir die meiste Zeit Mo. Mo trifft sich jede Nacht mit dem schwarzen Prinzen. Sie begehen kleine Anschläge und beschützen die Leute von dem bösen König.
    Farid lebt jetzt bei Orpheum und Orpheum behandelt Farid wie seinen Sklaven. Farid lässt sich dies alles gefallen, da er immer wieder hofft Orpheum schafft es Staubfinger von den toten zurück zu holen. Aber scheinbar schafft er es nicht
    Maggie merkt schnell, dass ihr Vater immer wieder in der Nacht verschwindet und sie hat Angst dass Mo eines Tages nicht zurück kommt. Sie mag Farid immer noch, aber er hat kaum noch Zeit für sie und da taucht plötzlich ein anderer Junge auf und schenkt ihr seine volle Aufmerksamkeit.

    Schreibstil:

    Der Schreibstil ist sehr düster und ich kam überhaupt nicht in das Buch. Ich fand es einfach sehr fade. Ich musste mich richtig durchringen es weiter zu lesen. Das Ende hat mich dann extrem endtäuscht.  Ich mochte das Buch gar nicht

    Charaktere
    Ich mochte alleine nur Maggie, diese bennahm sich wenigstens wie eine Erwachsene wo sie glaube ich gerade erst 14 ist. Die anderen handlen einfach nach ihre Gefühlen nd denken nicht wirklich an die anderen. 

    Fazit

    Ich gebe den Buch gerade noch 2 Sterne. Es gab kaum noch Wedungen in diesem Buch. Auch der Klappentext spoilert sehr viel. Gut dass ich mir die Reihe ausgeborgt habe und sie nicht in meinen Bücherschrank steht.

    Kommentare: 2
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    la_vies avatar
    la_vievor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein würdiger Abschluss für eine schöne Geschichte
    Ein würdiger Abschluss für eine schöne Geschichte

    In Tintentod findet eine schöne Geschichte ihren würdigen Abschluss, eine spannende und abenteuerliche Geschichte geht zu Ende.
    Wir befinden uns noch immer in der Tintenwelt, wenn auch etwas wehmütig, da wir uns von einem tollen Charakter verabschieden mussten. Meggie und ihre Freunde haben sich zu einer Art Untergundbewegung entwickelt, sie versuchen die Geschichte wieder in die Bahnen zu lenken, die Fenoglio für sie geplant hat. Dabei haben sie es nicht leicht, die derzeitigen Machthaber scheinen die Tintenwelt fest in der Hand zu haben und auch eine altbekannte Figur mischt sich in das Geschehen ein. 
    Die Entwicklung der Charaktere mag vielleicht natürlich gewesen zu sein, doch leider ist es dabei passiert, dass mir die ein oder andere Figur zeitweise unsympatisch wurde, sogar die Protagonisten. Ich habe einige Entscheidungen der Figuren nicht verstanden oder hätte mir gewünscht, dass sie mit der ein oder anderen Situation anders umgegangen wären. Gegen Ende hin hat sich das gebessert und ich konnte mich mit der Geschichte wieder versöhnen. Die Handlungsstränge teilen sich wieder auf, nachdem sich alle am Ende des zweiten Teils gefunden hatten. Jeder geht dem nach, was er denkt tun zu müssen, um seine Liebsten zu schützen und der Tintenwelt die Rahmenbedingungen zurückzuholen, die sie verdient hat. Dabei macht ihr Vater eine schwerwiegenden Entwicklung durch, die ihn von seiner Tochter distanziert. Auch kurze Sprünge in unsere Welt kommen wieder vor, da Meggies Großtante sich allein gelassen fühlt und sich um ihre Familie sorgt. Während Fenoglio, der Autor der Tintenwelt,  seinen absoluten Tiefpunkt erreicht zu haben scheint, entwickelt sich Meggie weiter und trifft Entscheidungen über ihre Zukunft. Insgesamt hat mir die Stimmung in diesem Buch am besten gefallen, es wurde nochmal richtig spannend und das Ende ist ein würdiger Abschluss für diese insgesamt doch sehr schöne Geschichte. Von mir gibt es vier Sterne.

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    Wortmagies avatar
    Wortmagievor 9 Monaten
    Zauberzunge oder Eichelhäher?

    Cornelia Funkes liebevoll gestaltete Website ist eine wahre Schatzkiste. Eine Stunde habe ich mich durch ihren Internetauftritt gelesen und weiß nun, dass sie ein Islandpony namens Jarpur besaß, gern eine gruselig anmutende Mischung aus Eistee und Limonade trinkt und sich seit 2015 in den USA selbst verlegt, weil die Differenzen mit ihrem Verlag unüberwindbar waren. Dort fand ich auch den Blogpost, der belegt, dass Frau Funke an einer Fortsetzung ihrer „Tintenwelt“-Trilogie arbeitet. Leider ist dieser Post vom Dezember 2016 und seitdem… Gerüchte, aber nichts Konkretes. Auf meiner persönlichen Prioritätenliste steht dieser potentielle neue Band nicht besonders weit oben. Ich bin erst einmal froh, die originale Trilogie mit „Tintentod“ endlich abgeschlossen zu haben.


    Das Leere Buch brachte furchtbares Unglück über die Tintenwelt. Obwohl Mortimer den Natternkopf hereinlegte und seine Künste als Buchbinder einsetzte, um die weißen Seiten langsam verfaulen zu lassen, ist der Tyrann weiterhin am Leben. Geschwächt von seiner Verbindung zu dem Buch, dahinsiechend und verrottend, lässt er seinen Zorn an der unschuldigen Bevölkerung aus. Die Rebellen des Schwarzen Prinzen können nicht überall zugleich sein, nicht einmal der legendäre Eichelhäher. Mo hadert mit seiner Verantwortung für das Leid der magischen Buchwelt. Von Gewissensbissen gequält begibt er sich wieder und wieder in Gefahr. Währenddessen wünscht sich Resa nichts sehnlicher, als heimzukehren. Sie will die Tintenwelt verlassen und auch Meggie wird von Heimweh geplagt. Nur Mo will nicht gehen, bevor er das Unrecht, das er anrichtete, wieder gut machen kann. Als ihm Violante die Hässliche einen Pakt vorschlägt, um ihren Vater endgültig zu beseitigen, zögert Mo nicht lange, ihr Angebot anzunehmen. Doch Violante ist noch immer die Tochter des Natternkopfes. Verdient sie sein Vertrauen?


    Herrje, was für ein Auf und Ab. Meine Erfahrungen mit der „Tintenwelt“-Trilogie sind die reinste Achterbahnfahrt. Erst das Desaster mit „Tintenherz“; dann das zwei Jahre andauernde, mühsame Überwinden meiner Enttäuschung, um dem zweiten Band eine Chance einzuräumen; die Erleichterung, in „Tintenblut“ eine spannende, mitreißende Geschichte vorzufinden und nun das (vorläufige) Finale „Tintentod“, welches das Niveau des Vorgängers leider nicht aufrechtzuerhalten vermag. Hoch, runter, rechts, links, Schraube und Überschlag – es war alles dabei. Man kann über die „Tintenwelt“ sagen, was man mag, aber ich kann zumindest nicht behaupten, dass sie meine Emotionen nicht in Aufruhr versetzt hätte. Nichtsdestotrotz hätte ich mir natürlich einen anderen Ausgang meiner Reise mit Mo und Meggie gewünscht. Ich fand „Tintentod“ durchschnittlich. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Cornelia Funke bis ins Detail wusste, welche Geschichte sie im letzten Band erzählen wollte. Vielmehr wirkte es, als habe sie sich mit einem groben Plan zum Schreiben hingesetzt, begonnen und sich treiben lassen. Dadurch weist das Buch Längen auf, in denen die Handlung kaum Fortschritte verzeichnet. Es enthält inhaltliche Schleifen, die lediglich dazu dienten, der Autorin Zeit zu verschaffen, auf die nächste zündende Idee zu warten. Bestimmte Nebenhandlungsstränge hätten drastisch gekürzt oder zielgerichteter gestaltet werden können. Auch hatte ich den Eindruck, dass den Figuren unnötig viele Steine in den Weg gelegt werden. Nichts will ihnen reibungslos gelingen, Erfolgserlebnisse sind rar gesät. Daher gestaltete sich die Lektüre oft frustrierend. Ich glaube, die Ursache für diese Ziellosigkeit liegt in der Verschiebung des Fokus. In den ersten beiden Bänden folgten die Leser_innen primär Meggie – nun steht Mortimer im Mittelpunkt, wovon die Geschichte nicht profitierte. Obwohl sein innerer Konflikt zwischen seiner Identität als Zauberzunge und seiner Rolle als Eichelhäher durchaus nachvollziehbar ist, reitet Frau Funke für meinen Geschmack zu sehr darauf herum und schickt Mo in eine Richtung, die ich nicht länger gutheißen konnte. Sein selbstloses Verantwortungsbewusstsein für die Tintenwelt in allen Ehren, doch er geht zu weit. Er riskiert nicht nur sein Leben, sondern auch das Leben seiner Frau und seiner Tochter. Wäre ich mit Mo verheiratet, ich hätte ihm gebührend den Kopf gewaschen und ihn ermutigt, andere Lösungen zu finden. Doch natürlich kann man diese Initiative von der zurückhaltenden Resa nicht erwarten und Meggie vergöttert ihren Vater zu sehr, um sein Handeln ernsthaft zu kritisieren. Ich finde Meggies Verhältnis zu ihren Eltern merkwürdig. Die beinahe lächerlich tiefe Liebe zu Mo steht in krassem Kontrast zu der Respektlosigkeit, mit der sie ihre Mutter behandelt. Manchmal beschlich mich sogar das Gefühl, Meggie sei eifersüchtig auf Resa. Sie erkennt Resas Autorität überhaupt nicht an. Der Fairness halber muss ich erwähnen, dass Resa diese allerdings auch nicht einfordert. Sie lässt sich von ihrer Tochter abwatschen, herunterputzen, ohne auf die natürliche Rollenverteilung zwischen Mutter und Kind zu bestehen. Sie ist ein zerbrechliches, zartes kleines Vögelchen. Wie passend, dass sie sich im Verlauf der Geschichte in eine Schwalbe verwandelt.


    „Tintentod“ war nicht das Finale der „Tintenwelt“-Trilogie, das ich mir erhofft hatte. Mal davon abgesehen, dass sich Cornelia Funke mit der Verschiebung des Fokus meiner Meinung nach keinen Gefallen tat und ich das ganze Werk als unstrukturiert empfand, war ich auch mit dem Ende nicht glücklich. Es entsprach überhaupt nicht meinen Erwartungen. Trotz dessen bin ich nicht abgeneigt, es mit der ominösen Fortsetzung, so sie denn irgendwann erscheinen sollte, zu versuchen und kann mir ebenfalls vorstellen, meine Fühler in Richtung „Herr der Diebe“ und „Reckless“ auszustrecken. Meine Geschichte mit Cornelia Funke wird weitere Kapitel haben. Es muss möglich sein, mich mit der gefeierten Bestsellerautorin zusammen zu bringen. Ich gebe nicht auf. Noch nicht.

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    Hanna_Lofts avatar
    Hanna_Loftvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: positive unerwartete Wendung
    Tintentod

    Es hat eine positive unerwartete Wendung. Die ganze Zeit suchtete ich das Buch durch. Es macht echt Süchtig nur leider geht eines Tages der Soff zu Ende.. 
    jedoch würde ich es immer wieder und wieder lesen!

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Düster, überraschend, spannend - ein großartiger Abschluss der Trilogie! ♥
    Düsterer, abwechslungsreicher und spannender Abschluss!!!

    ACHTUNG! Spoiler zu den Vorgängern!

    Ja, es geht düster weiter, denn die Ereignisse haben viele unerwartete Wendungen genommen, die die Charaktere nachhaltig beeinflussen. Auch wenn immer wieder Hoffnungen geweckt werden, ist schnell jemand zur Stelle, der sie mit Füßen tritt und jede der Figuren wird vor neue Herausforderungen gestellt, die ihnen alles abverlangen.

    Die Kapitel werden wieder mit speziell passenden Zitaten aus anderen Büchern eingeleitet und jedes im Wechsel aus einer anderen Perpektive erzählt. So kann man der Handlung wunderbar folgen und die Hintergründe sowie Beweggründe der Charaktere verstehen und nachvollziehen. Egal welche Motivation dahinter steckt, es fügt sich alles perfekt in das Gesamtbild: Dabei muss man sich auf einige Überraschungen gefasst machen, denn auch wenn man weiß worauf es hinauslaufen wird, gibt es einige Veränderungen. Und die kann nicht mal Fenoglio, der Tintenweber voraussehen:

    "Ich habe diese Geschichte nur gepflanzt, aber sie wächst, wie sie will, und alle verlangen, dass ich voraussehe, welche Blüten sie treiben wird!" S. 521

    Nicht jeder von ihnen gewöhnt sich an diese aus Worten geschaffene Welt und doch scheinen sie heimisch zu werden, ob sie wollen oder nicht, fast so, als müssten sie sich anpassen, die Rolle besetzen, die die Geschichte für sie vorgesehen hat - und dabei verstricken sie sich immer tiefer in die Macht der Buchstaben.

    Während Mo und der schwarze Prinz alles versuchen, um dem Natternkopf doch noch ein sterbliches Ende zu setzen, verändern sich die Beziehungen untereinander. Manche lösen sich, andere werden neu geknüpft, denn die Angst, die Hoffnungslosigkeit, aber auch die Wut färbt auf jeden von ihnen ab und schafft ganz neue Wesenszüge.
    Ich hab ja jeden von ihnen ganz besonders ins Herz geschlossen, denn jeder für sich
    Elinor ist ja eher eine Randfigur, aber gerade sie mit ihrer Entschlossenheit und ihrem Glauben an ein "gutes Ende" frischen die düstere Atmosphäre immer wieder so schön auf!
    Übrigens hab ich hier ein perfektes Zitat gefunden, denn oft wird unter Lesern darüber gesprochen, wie die Figuren aussehen, wie sie sie sich vorstellen und dass sie ein genaues Bild vor Augen haben: mir ging das noch nie so, ich kann mir meist gerade mal die Haarfarbe merken ...

    "Ein Leser sieht die Figuren einer Geschichte nicht wirklich. Er fühlt sie.
    Orpheus hatte das zum ersten Mal festgestellt, als er mit kaum 11 Jahren versucht hatte, die Figuren aus seinen Lieblingsbüchern zu beschreiben oder gar zu zeichnen." S. 425

    Die Ideen scheinen der Autorin einfach nicht auszugehen, denn in der Tintenwelt gibt es wieder neues zu entdecken, gleich ob es sich um die magischen Wesen handelt, ausgefallene Zauber oder neue Schauplätze, es warten hier viele originelle Motive, die der Handlung eine fühlbare Tiefe geben und mich beim Lesen komplett in die Tintenwelt eintauchen ließen.

    "Nymphen, die Haut schuppig, in blütenbedeckten Tümpeln, Fußspuren längst verschwundener Riesen, Blüten, die flüsterten, wenn man sie berührte, Bäume, die in den Himmel wuchsen,
    Moosweibchen, die zwischen ihren Wurzeln auftauchten, als hätten sie sich aus der Rinde geschält ..." S. 19

    Erwähnen möchte ich dabei noch, dass die Buchtitel hier eine ganz besondere Bedeutung haben, die am Ende zum Tragen kommt und die die ganze Reihe perfekt abrunden. Es war ein wunderbarer zweiter Ausflug in diese außergewöhnliche Geschichte, die mir alles an Unterhaltung, Spannung und Magie geboten hat, perfekt durchdacht in allen Details und für mich immer einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen wird!

    Es gibt auch hier wieder stimmige Zeichnungen der Autorin und am Ende eine Karte der Tintenwelt wie auch eine Auflistung aller wichtigen Personen und Orte zur Orientierung.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    Die Tinten Trilogie

    1 - Tintenherz
    2 - Tintenblut
    3 - Tintentod

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    butterflyintheskys avatar
    butterflyintheskyvor 10 Monaten
    Tintentod

    Zusammenfassung:
    Es sind erst wenige Wochen vergangen, seit die Weißen Frauen Staubfinger mit sich genommen haben. Meggie und ihre Eltern leben auf einem verlassenen Hof in den Hügeln östlich von Ombra. An diesem friedlichen Ort lässt sich fast vergessen, was auf der Nachtburg geschehen ist.

    Doch in der Dunkelheit, wenn Meggie am Fenster steht und auf Farid wartet, hört sie den Eichelhäher schreien. Und dann verschwindet ihr Vater mit dem Schwarzen Prinzen und dem Starken Mann im Wald, denn es muss alles getan werden, damit die Schatten über Ombra weichen …

    Meine Meinung:
    Ich habe es nach knapp 50 Seiten abgebrochen. Es war langweilig, die meisten Charaktere sind nervig und die Story an sich ist auch nichts Besonderes. Farid geht mir tierisch auf die Nerven und Meggie ist nur am rum heulen. Ich fand das zweite Buch schon relativ schlecht und bin froh dass es jetzt zu Ende ist.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Aleshanees avatar
    Hallo meine Lieben!

    Jetzt ist es endlich soweit, am 14. September feiert mein Blog seinen ersten Geburtstag :D

    Und damit ihr auch mitfeiern könnt, hab ich natürlich auch Geschenke für euch!

    1) Phantasmen von Kai Meyer (Hardcover)

    2) Im Land der Nachtschattenvögel von Katjana May (ebook)

    3) Winterlied - Falkenmagie und Der schöne Unbekannte von Katjana May (ebook Paket)

    4) Tintentod von Cornelia Funke (im Geschenkschuber)

    Ich denke, da ist für jeden was dabei :)

    Aber dieses Mal müsst ihr ein bisschen rätseln und ich würde mich freuen, wenn ihr auf meinem Blog vorbeischaut und mitmacht!

    Hier gehts direkt zum Gewinnspiel

    Ich freu mich auf euch und drücke allen die Daumen :)

    Aleshanees avatar
    Letzter Beitrag von  Aleshaneevor 4 Jahren
    Bis Samstag könnt ihr noch mitmachen :)
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