Cornelia Härtl

 4.6 Sterne bei 37 Bewertungen
Cornelia Härtl

Lebenslauf von Cornelia Härtl

Gelernte Hotelkauffrau, studierte Betriebswirtin, passionierte Autorin. Cornelia Härtl schreibt Fachtexte und - bisher überwiegend unter Pseudonym - Unterhaltungsliteratur und Kurzgeschichten. "Böse Spiele" ist ihr erster Kriminalroman um die Sozialarbeiterin Lena Borowski. Auch der zweite, "Finstere Geschäfte" spielt wieder im Rhein-Main-Gebiet.

Alle Bücher von Cornelia Härtl

Cornelia HärtlFinstere Geschäfte
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Finstere Geschäfte
Finstere Geschäfte
 (21)
Erschienen am 28.07.2015
Cornelia HärtlBöse Spiele
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Böse Spiele
Böse Spiele
 (16)
Erschienen am 07.03.2014

Neue Rezensionen zu Cornelia Härtl

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Rezension zu "Finstere Geschäfte" von Cornelia Härtl

Mißbrauch im Rhein-Main-Gebiet...
mannomaniavor 2 Jahren

Finstere Geschäfte
Ein Rhein-Main-Krimi von Cornelia Härtl mit 256 Seiten und 22 Kapiteln aus dem Sutton Verlag
Das Cover lässt eine Geschäftsstraße im Frankfurter Amüsement-Viertel erahnen...
Gutes, lesbares Schriftbild sowie flüssiger Schreibstil

Lena Borowski, eine Frankfurter Sozialarbeiterin, soll ihre Kollegin Emilia vertreten, die sich angeblich erhängt haben soll. Lena und Schwester Christine glauben nicht an Selbstmord, denn, Emilia kam Unregelmässigkeiten der Behördenvertreter von grobem Mißbrauch der Sozialgelder auf die Spur. Somit geriet sie ins Visier des Killers und Lena gerät auch in Gefahr. Es muss erst eine zweite Leiche geben, bis die Polizei tätig wird.
Des weiteren wird über das Schicksal von einer jungen Afrikanerin berichtet, die als Zwangsprostituierte schamlos ausgenutzt wird. Es spielen sich hier menschliche Tragödien ab...

Die Ereignisse sind flüssig geschrieben und wirken spannend. Die Charaktere ebenso authentisch.
Lena ist eine taughe, ehrliche Frau. Sie geht keinen Schritt zurück, lässt sich nicht verbiegen, auch wenn man sie zum Schweigen bringen möchte.
Schlimm liest sich das Schicksal von Sunita, der jungen Afrikanerin, die von ihren Peinigern mißbraucht wird.

Diese Themen sind leider heute immer noch aktuell.
Korruption, Menschenhandel und Prostitution breiten sich immer mehr aus und die Polizei ist oftmals machtlos.

Fazit:

Dieser Krimi ist anders, er handelt nicht nur von Mordfällen, sondern führt uns gesellschaftskritische Probleme vor Augen.
Daher kann ich ihn unbedingt als lesenswert sehr empfehlen.

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Ritjas avatar

Rezension zu "Finstere Geschäfte" von Cornelia Härtl

Guter Krimi, aber mit Längen
Ritjavor 3 Jahren

Für die Sozialarbeiterin Lena kommt alles auf einmal. Sie erfährt von dem Selbstmord ihrer Arbeitskollegin und sie hat Liebesprobleme. Die Autorin lässt diese Handlungsstränge parallel laufen. Dazu kommen immer wieder Texte in kursiver Schrift, die mit den beiden Handlungssträngen scheinbar nichts zu tun haben. Diese Texte geben jedoch die gewalttätigsten Szenen wieder. Frauen werden entführt, misshandelt, missbraucht und verschleppt.
Auf der anderen Seite steht das Liebesleben von Lena. Zwei Frauen spielen eine wichtige Rolle in ihrem Leben, aber beide entfernen sich immer mehr von ihr. Dafür tritt ein Mann in ihr Leben, der ihr Gefühlskarussell zum Drehen bringt. Und nun kommt noch der Selbstmord der Kollegin hinzu. Lena kann es nicht glauben und versucht in Erfahrung zu bringen, was die letzten Arbeiten von Emilia waren. Deren Schwester Christine ist ebenfalls nicht von der Selbstmordtheorie überzeugt. Und tatsächlich stossen sie auf Ungereimtheiten. 
Ich fand den Krimi trotz der vielen Handlungsstränge etwas zäh und schleppend. Die Geschichte brauchte fast 100 Seiten, um in Fahrt zu kommen. Trotz eines guten Schreibstils konnte mich Lena nicht so richtig packen und mitziehen. Zwar hat die Autorin die Charaktere gut beschrieben und auch etliche Ecken und Kanten bei ihnen mit eingebaut, jedoch blieb mir die Hauptfigur Lena irgendwie fremd. Die Szenen rund um den Menschenhandel waren schockierend und wirkten sehr realistisch und bedrückend. Auch die Verknüpfungen von Veruntreuung von Geldern, falschen Abrechnungen sowie Menschenhandel und Missbrauch fand ich gut, jedoch hatte es sich etwas gezogen. Die Auflösung der ganzen Stränge kommt recht spät in der Geschichte und dann folgten die Szenen Schlag auf Schlag. Die letzten Seiten wirkten wie Abarbeiten von noch offenen Punkten und standen damit im Gegensatz zum etwas zähen Anfang.
Insgsamt ist die Geschichte gut durchdacht und geschrieben. Auch die Themen sind nicht einfach und recht realistisch. Trotzdem sprang bei mir leider nicht der Funke über.

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Buecherspiegels avatar

Rezension zu "Finstere Geschäfte" von Cornelia Härtl

Missstände bei der Verwaltung, Verbrechen durch Klienten, Sachbearbeiterin in Not!
Buecherspiegelvor 3 Jahren

Der in Offenbach spielende Krimi von Cornelia Härtl „Finstere Geschäfte“ geht unter die Haut.
Es ist der zweite Band dieser Rhein-Main-Krimiserie, wobei der Schreibstil so gewählt ist, dass man nicht darauf angewiesen ist, den ersten Band unbedingt zu kennen. Vielleicht lockt gerade das dazu, sich auch „Böse Spiele“ der Autorin für den Herbst bereit zu legen.
Lena Borowski, Sozialarbeiterin, ist eine der Protagonisten, die in diesem gut strukturierten und bestens aufgebauten Thriller eine Hauptrolle spielt. Sie ist schockiert über den angeblichen Selbstmord einer Kollegin, Emilia. Warum sollte sie es tun? Nichts deutet darauf hin, dass sie solch starke Probleme gehabt hätte. Auch die Schwester der Verstorbenen kann es nicht nachvollziehen und wendet sich bei der Beerdigung an Lena. Bei der Recherche kommen beide Frauen nach und nach hinter die finsteren Geschäfte der Stadtverwaltung, die mit privaten Anbietern zum Beispiel Unterricht für schwer vermittelbare Personen durchführen. Emilia hat auf ihren zurückgelassenen Unterlagen auf Unstimmigkeiten der Abrechnungen hingewiesen War das der einzige Grund zur Selbsttötung? Aber auch die Kommissarin Jutta Ernst, die den Tod von Emilia zu den Akten legen soll, glaubt nicht an Selbstmord. Der zeitliche Ablauf passt einfach nicht zu ihren Ermittlungen.
Lena Borowskis Privatleben haben einen starken Einfluss bei den Recherchen. Ist sie doch einerseits in zwei Liebschaften involviert, andererseits in eine dritte Person verliebt. Für wen soll sie sich da entscheiden?
Und da gibt es immer wieder, in kursiver Schrift gesetzt, Hinweise auf einen gepeinigten Menschen. Eine junge Frau, unter falschen Voraussetzungen von den Eltern nach Deutschland geschickt, hier ausgebeutet von den eigenen Landsleuten. Schon auf den ersten Seiten sind die Schilderungen von Misshandlung, Gewalt, Unterdrückung sehr drastisch. Die empfundene Hilflosigkeit gegenüber den Opfern löst sicher bei vielen Lesern, so wie bei mir, Wut aus. Wut auf die Menschen, die andere für ihre Sehnsüchte oder das, was sie darunter verstehen, ausnutzen.
Wie nun passt das alles zusammen? Auf der einen Seite mögliche Korruption der Stadtverwaltung, das Liebesleben einer Sozialarbeiterin und ausgenutzte Frauen auf der anderen?
Geschickt verwebt die Autorin die einzelnen Stränge miteinander, nie wird es langweilig, im Gegenteil. Gut gefallen hat mir hier, dass die Autorin nie die Realität verlassen hat, das Thema aber auch nicht mit möglichen Ende gut alles gut Theorien angefangen hat. Nur am Ende wird die Geschichte hektisch, als ob nur noch wenige Seiten gefüllt werden dürften, das, was vorher im gut lesbaren Tempo geschrieben ist, wirkt nun abgehackt.

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Gespräche aus der Community

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katja78s avatar

Liebe Leser!

Macht mit bei unserer Leserunde zu "Finstere Geschäfte" dem 2. Fall von Hauptfigur Lena Borowski. Fiebert gemeinsam mit und verfolgt, wie gefährlich Kriminalfälle sein können.
Wird Lena die Hinweise noch richtig deuten können?

Bewerbt euch gleich zur Leserunde mit Cornelia Härtl


Die lebenslustige Sozialarbeiterin Emilia hängt eines Tages tot im Offenbacher Stadtwald. Ihre Kollegin Lena Borowski glaubt nicht an Selbstmord. Unterstützung bekommt sie von Emilias Schwester Christine. In den Unterlagen von Emilia stoßen die beiden auf Hinweise auf den Missbrauch von Sozialgeldern, die Enthüllung stand kurz bevor. Als Christine bei einem Autounfall schwer verletzt wird und Lena sich verfolgt fühlt, spitzt sich die Lage zu.







Die Autorin und Dozentin Cornelia Härtl lebt und schreibt seit vielen Jahren im Rhein-Main-Gebiet. In die Figur ihrer Ermittlerin Lena Borowski lässt sie eigene Erfahrungen einfließen: Selbst lange Jahre für den Landkreis Offenbach tätig, kennt Härtl die Verwaltung und die Zustände in den sozialen Brennpunkten der Region bestens, auch dank ihres ehrenamtlichen sozialen Engagements. „Finstere Geschäfte“ ist der zweite Fall für Lena Borowski.

Wir suchen nun mindestens 15 Leser, die gerne in Regional-Krimis versinken und sich in dem Genre richtig wohlfühlen. Wir vergeben 15 Bücher für diese Leserunde.
Blogger dürfen sich gerne mit ihrer Blogadresse bewerben.

Bewerbungsfrage:  Kriminalfälle - über welche/was lest ihr am liebsten?


Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!
Schaut auch mal beim Sutton Verlag rein, da winken nun tolle Neuerscheinungen!


*** Wichtig ***

Ihr solltet Minimum 2-3 Rezensionen in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches

Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt.
CorneliaHaertls avatar
Letzter Beitrag von  CorneliaHaertlvor 3 Jahren
Zur Leserunde
katja78s avatar

Lust auf einen Regional - Krimi?

Cornelia Härtl präsentiert in ihrem Krimidebüt eine ganz neue Ermittlerin: keine toughe Kommissarin, sondern eine neugierige und empathische Sozialarbeiterin, die im Moment der Gefahr ihre Ängste überwindet und einem gefährlichen Netzwerk aus Sex, Gewalt, Prostitution und Politik die Stirn bietet.

Die Sozialarbeiterin Lena Borowski ist nicht gerade begeistert, als sie unvermittelt vom Jugendamt in ein Containerbüro im Spessartviertel, dem sozialen Brennpunkt Dietzenbachs, versetzt wird. Hier hat sie das Leid von vernachlässigten Kindern und verprügelten Frauen unmittelbar und ständig vor Augen.

Statt ihr freies Wochenende zu genießen, lässt sie sich auch noch überreden, nach der wie vom Erdboden verschwundenen Schwägerin ihrer Jugendfreundin zu suchen. Sie findet tatsächlich eine Spur von Sabrina, doch die führt in einen SM-Club im Frankfurter Bahnhofsviertel. Als am Rande des Spessartviertels die Leiche einer offenkundig bei SM-Spielen getöteten Frau auftaucht, befürchtet Lena das Schlimmste.

Leseprobe

Zur Autorin

Die Autorin und Dozentin Cornelia Härtl lebt und schreibt seit vielen Jahren im Rhein-Main-Gebiet. In ihren ersten Kriminalroman lässt sie eigene Erfahrungen einfließen: Selbst lange Jahre für den Landkreis Offenbach tätig, kennt Härtl die Verwaltung und die Zustände in den sozialen Brennpunkten der Region bestens, auch dank ihres ehrenamtlichen sozialen Engagements.

Die Autorin wird die Leserunde begleiten

Wir suchen nun 15 Leser die das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde besprechen und anschließend rezensieren möchten.*

Schreibt uns als Bewerbung, euren Eindruck zum Buchcover/Leseprobe und was ihr vielleicht erwartet vom Buch!

Und wer neugierig ist, kann hier stöbern auf der Verlagsseite vom Sutton Verlag und sich von den zukünftigen Neuerscheinungen in den Bann ziehen lassen :-)

Ich freu mich auf euch !

Eure Katja von Ka-Sas Buchfinder

* Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zur Teilahme in der Leserunde (posten in den Abschnitten) und das anschließende Rezensieren des Buches

*** Wichtig ***

Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind.
Nehmt doch einfach euer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber.
Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/


Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt

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Marion22s avatar
Gerade gestern habe ich den Krimi entdeckt und jetzt finde ich ihn auch hier. :-) Eigentlich glaub ich ja nicht so an Zufälle. ;-)
Ich möchte sehr gerne an dieser Leserunde teilnehmen.
Klingt total spannend und die Region ist mir bekannt, da ich ca. 45 Autominuten davon entfernt wohne. Ideal für mich, gleich mal zu prüfen ob alles so stimmt, was über diese Region geschrieben wird.^^

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Zusätzliche Informationen

Cornelia Härtl im Netz:

Community-Statistik

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auf 9 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

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