Cornelia Härtl Böse Spiele

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Inhaltsangabe zu „Böse Spiele“ von Cornelia Härtl

Die Sozialarbeiterin Lena Borowski ist nicht gerade begeistert, als sie unvermittelt vom Jugendamt in ein Containerbüro im Spessartviertel, dem sozialen Brennpunkt Dietzenbachs, versetzt wird. Hier hat sie das Leid von vernachlässigten Kindern und verprügelten Frauen unmittelbar und ständig vor Augen. Statt ihr freies Wochenende zu genießen, lässt sie sich auch noch überreden, nach der wie vom Erdboden verschwundenen Schwägerin ihrer Jugendfreundin zu suchen. Sie findet tatsächlich eine Spur von Sabrina, doch die führt in einen SM-Club im Frankfurter Bahnhofsviertel. Als am Rande des Spessartviertels die Leiche einer offenkundig bei SM-Spielen getöteten Frau auftaucht, befürchtet Lena das Schlimmste. Cornelia Härtl präsentiert in ihrem Krimidebüt eine ganz neue Ermittlerin: keine toughe Kommissarin, sondern eine neugierige und empathische Sozialarbeiterin, die im Moment der Gefahr ihre Ängste überwindet und einem gefährlichen Netzwerk aus Sex, Gewalt, Prostitution und Politik die Stirn bietet.

Ich freue mich über die vielen tollen Bewertungen meines Krimidebüts :-)

— CorneliaHaertl
CorneliaHaertl

ein guter Krimi, wo mal nicht eine Kommissarin ermittelt, sondern eine taffe Sozialarbeiterin.

— anja_bauer
anja_bauer

Ein Krimi der auf Anhieb fesselt und bei dem ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung freue.

— kriminudel
kriminudel

Das Buch verknüpft gekonnt soziale Probleme mit den Abgründen der SM -Szene!

— mabuerele
mabuerele

Das Buch verknüpft gekonnt soziale Probleme mit den Abgründen der SM -Szene!

— mabuerele
mabuerele

Spiel ohne Grenzen, soziale Brennpunkte: Ein Buch, das einen so schnell nicht los lässt. Ein durchweg empfehlenswertes Lektürevergnügen!

— Baerbel82
Baerbel82

Ein spannender Offenbach-Krimi, bei dem man in die Arbeit von Sozialarbeitern in den Problemvierteln geführt wird.

— Annikii
Annikii

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  • Leserunde zu "Böse Spiele" von Cornelia Härtl

    Böse Spiele
    katja78

    katja78

    Lust auf einen Regional - Krimi? Cornelia Härtl präsentiert in ihrem Krimidebüt eine ganz neue Ermittlerin: keine toughe Kommissarin, sondern eine neugierige und empathische Sozialarbeiterin, die im Moment der Gefahr ihre Ängste überwindet und einem gefährlichen Netzwerk aus Sex, Gewalt, Prostitution und Politik die Stirn bietet. Die Sozialarbeiterin Lena Borowski ist nicht gerade begeistert, als sie unvermittelt vom Jugendamt in ein Containerbüro im Spessartviertel, dem sozialen Brennpunkt Dietzenbachs, versetzt wird. Hier hat sie das Leid von vernachlässigten Kindern und verprügelten Frauen unmittelbar und ständig vor Augen. Statt ihr freies Wochenende zu genießen, lässt sie sich auch noch überreden, nach der wie vom Erdboden verschwundenen Schwägerin ihrer Jugendfreundin zu suchen. Sie findet tatsächlich eine Spur von Sabrina, doch die führt in einen SM-Club im Frankfurter Bahnhofsviertel. Als am Rande des Spessartviertels die Leiche einer offenkundig bei SM-Spielen getöteten Frau auftaucht, befürchtet Lena das Schlimmste. Leseprobe Zur Autorin Die Autorin und Dozentin Cornelia Härtl lebt und schreibt seit vielen Jahren im Rhein-Main-Gebiet. In ihren ersten Kriminalroman lässt sie eigene Erfahrungen einfließen: Selbst lange Jahre für den Landkreis Offenbach tätig, kennt Härtl die Verwaltung und die Zustände in den sozialen Brennpunkten der Region bestens, auch dank ihres ehrenamtlichen sozialen Engagements. Die Autorin wird die Leserunde begleiten Wir suchen nun 15 Leser die das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde besprechen und anschließend rezensieren möchten.* Schreibt uns als Bewerbung, euren Eindruck zum Buchcover/Leseprobe und was ihr vielleicht erwartet vom Buch! Und wer neugierig ist, kann hier stöbern auf der Verlagsseite vom Sutton Verlag und sich von den zukünftigen Neuerscheinungen in den Bann ziehen lassen :-) Ich freu mich auf euch ! Eure Katja von Ka-Sas Buchfinder * Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zur Teilahme in der Leserunde (posten in den Abschnitten) und das anschließende Rezensieren des Buches *** Wichtig ***Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind. Nehmt doch einfach euer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber. Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/ Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt

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    • 227
  • Spannender Krimi um eine taffe Sozialarbeiterin

    Böse Spiele
    lord-byron

    lord-byron

    Die Sozialarbeiterin Lena Borowski ist nicht gerade begeistert als sie erfährt, dass sie an einem speziellen Projekt mitarbeiten soll. Dazu wird sie in den sozialen Brennpunkt der Stadt Dietzenbach versetzt und soll sich, zusammen mit ihren Kollegen um die Belange der sozial Schwachen vor Ort kümmern. Der Fall der kleinen Samantha geht ihr hierbei besonders zu Herzen. Als dann auch noch ein früherer Freund anruft und sie bittet nach seiner verschwundenen Schwester zu schauen, weiß Lena noch nicht worauf sie sich da einlässt, denn diese Bitte führt sie direkt in die S/M-Szene Frankfurts. Ich hatte das große Glück diesen tollen Krimi mit Autorenbeteilung bei Lovelybooks lesen zu dürfen und bin mehr als begeistert von diesem spannenden Buch. Hier steht nicht eine starke Kommissarin im Mittelpunkt, sondern eine Sozialarbeiterin, die täglich mit den unterschiedlichsten Leuten zu tun hat. Was sie da zu sehen bekommt, geht schon ganz schön an die Nieren. Mein Job wäre das sicherlich nicht, besonders wenn Kinder involviert sind. Und das sind sie. Einer der Erzählstränge handelt von der kleinen Samantha, deren Mutter sich von der Sozialhilfe lieber die Nägel machen lässt, als dem Kind etwas zu Essen zu kaufen. Da ich selbst 2-fache Mutter bin, hätte ich dieser Frau gerne mal mal Meinung gesagt und ihr das Kind weggenommen. Der zweite Erzählstrang handelt von Lenas Suche nach Sabrina. Hier erfahren wir einiges über die S/M-Szene, aber rein informativ und niemals mit dem erhobenen Zeigefinger. Ich fand das alles sehr spannend, aber was manche Menschen dazu bringt, sich dermaßen dominieren zu lassen, das kann ich nicht so wirklich verstehen. Muss ich ja aber auch nicht. Jedem das Seine und mir das Meiste, oder wie hieß das? Die Personen, allen voran Lena, sind wundervoll ausgearbeitet und mit viel Liebe in Szene gesetzt worden. Lena war mir sofort sympathisch und ich hoffe, dass es noch weitere Bücher um die taffe Sozialarbeiterin geben wird. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und richtig toll zu lesen. Außerdem sehr bildhaft, so dass in meinem Kopf beim Lesen ständig ein Film ablief. War nicht immer so schön. Ich kann kaum glauben dass "Böse Spiele" das Debüt von Frau Härtl ist, denn das Buch ist einfach perfekt und für einen Krimi wahnsinnig spannend und interessant. Darum vergebe ich 5 von 5 Punkten, den Favoritenstatus und eine Leseempfehlung an einfach alle. Kauft euch das Buch, ihr werdet es nicht bereuen. © Beate Senft                              

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    • 9
  • der tiefe Einblick einer Sozialarbeiterin

    Böse Spiele
    anja_bauer

    anja_bauer

    11. May 2014 um 15:02

    Offenbach, Problemviertel  und sozialer Brennpunkt Dietzenbach. Dort wird ein Containerbüro der neue Arbeitsplatz für  Lena Borowski in einen Querschnittsteam Lena Borowski ist Sozialarbeiterin und ist eigentlich schon einiges gewöhnt. Als dann am Wochenende der Ehemann ihrer ehemaligen engen Freundin anruft und sie bittet nach seiner verschwundenen Schwester zu suchen, ist das ruhige Wochenende vorbei.. Zeitgleich ermittelt sie in einen schweren Fall von Kindesmisshandlung. Als sie wirklich eine spur von Sabrina findet, verändert sich ihr ganzes Leben und sie schaut in Abgründe, die sie nie für möglich gehalten hätte. Dann wird eine weibliche Leiche gefunden. Ist es Sabrina, die Schwester von Jürgen? Dieses Buch ist nicht einfach, denn es zeigt Seiten der Menschlichkeit, die grausamer nicht sein hätten können. Nicht das hier Unmengen an Blut fließt oder etliche Leichen auftauchen. Nein es zeigt die seelische Grausamkeit. Aber es zeigt auch, das teilweise die Menschen damit einverstanden sind. Es zeigt Seiten, die wir uns im normalen Leben gar nicht vorstellen können. Und damit ist der Krimi gut, und spannend.  Außerdem zeigt dieser Krimi auch die schwere Arbeit einer Sozialarbeiterin in solch einen Brennpunkt und in Problemvierteln. Ich will nicht gerade sagen, das man sich als „Normalbürger“ gut hineinversetzen kann, aber man ahnt, das es mehr gibt, also das ruhige Leben das man vielleicht führt. Die Charakteren sind hier gut und symphytisch dargestellt und jeder hat so sein Päckchen zu tragen. Hier ist keiner so unschuldig, wie man annimmt. Und auch werden dubiose Personen wie ein Nachtclubbesitzer oder die Chefin eines Escort Service nicht immer böse dargestellt. Dieses Buch zeigt aber nicht nur die kriminalistische Seite auf, es wird hier auch solche Leute dargestellt, die z. B. nur auf Karriere aus sind und sogar evtl. alles dafür tun würden. Also kommt hier auch etwas an Politik zum Vorschein. Es ist hier eine gute Mischung aus allen eigentlich vorhanden: Krimi, Politik, Privates z. B. von Lena, aber auch Geheimnisse und Täuschungen. Träume und Erkennen. Die Hauptsache an diesem Buch ist aber eigentlich die SM Szene, denn darin dreht sich das kriminalistische. Und damit wird Lena Borowski bei der Suche nach Sabrina konfrontiert. Die darin beschriebenen Szenen sind gut recherchiert und man kann sich darunter auch was vorstellen. Auch wenn man das vielleicht mit einen Kopfschütteln macht, denn nicht jeder kommt da so einfach mit zurecht. Das Cover passt zur eigentlichen Geschichte. Es zeigt auf einen schwarzen Hintergrund eine gefesselte Frauenhand. Die Fessel sind rot dargestellt, was noch mal den Kick gibt in diesem dunklen Cover. Auch das Böse in dem Titel ist rot. Das unterstreicht noch mal die Charaktere des Wortes, meiner Meinung nach. FAZIT: Spannung wird hier in diesem guten Schreibstil von Anfang an aufgebaut und man mag diesen Krimi nicht aus der Hand legen. Denn schließlich will man wissen, was mit Sabrina passiert ist und wie es mit Lena und Tamae weitergeht. Und dann ist ja noch der Nachtclubbesitzer Rohloff. Das Ende hat mich ein wenig traurig gemacht. Gerade auf das vernachlässigte Mädchen Samantha und deren Mutter. Aber auch die ein oder andere Frage bleibt vielleicht offen wenn es um Lena geht. Aber da kann man sich wenigstens auf eine weiteres Buch mit Lena Borowski freuen.

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  • Ein Krimi, der im wahrsten Sinne des Wortes fesselt und Lust auf mehr macht

    Böse Spiele
    kriminudel

    kriminudel

    Das Buch: Die Sozialarbeiterin Lena Borowski ist nicht gerade begeistert, als sie unvermittelt vom Jugendamt in ein Containerbüro im Spessartviertel, dem sozialen Brennpunkt Dietzenbachs, versetzt wird. Hier hat sie das Leid von vernachlässigten Kindern und verprügelten Frauen unmittelbar und ständig vor Augen. Statt ihr freies Wochenende zu genießen, lässt sie sich auch noch überreden, nach der wie vom Erdboden verschwundenen Schwägerin ihrer Jugendfreundin zu suchen. Sie findet tatsächlich eine Spur von Sabrina, doch die führt in einen SM-Club im Frankfurter Bahnhofsviertel. Als am Rande des Spessartviertels die Leiche einer offenkundig bei SM-Spielen getöteten Frau auftaucht, befürchtet Lena das Schlimmste. Cornelia Härtl präsentiert in ihrem Krimidebüt eine ganz neue Ermittlerin: keine toughe Kommissarin, sondern eine neugierige und empathische Sozialarbeiterin, die im Moment der Gefahr ihre Ängste überwindet und einem gefährlichen Netzwerk aus Sex, Gewalt, Prostitution und Politik die Stirn bietet. Die Autorin: Cornelia Härtl ist gelernte Hotelkauffrau, studierte Betriebswirtin, Dozentin, Autorin und Schriftstellerin. Sie schreibt berufliche und fachliche Texte, sowie – bisher überwiegend unter Pseudonym – Unterhaltungsliteratur, Erotikstories, Kurzgeschichten und Kriminalromane. Meine Meinung: Ein Krimi, der mich im wahrsten Sinne des Wortes gefesselt und begeistert hat. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich habe mich bei jeder Unterbrechung darauf gefreut endlich weiterlesen zu können. Cornelia Härtl ist ein Krimi gelungen, der bis zur letzten Seite spannend ist, sie hat die handelnden Personen so beschrieben, dass ich sie mir auf Anhieb vorstellen konnte und sie hat mehrere Nebenschauplätze so verknüpft, dass die Geschichte rund und schlüssig geworden ist. Mit Lena Borowski hat die Autorin eine Figur geschaffen, die Lust auf Fortsetzungen macht. Durch sie gewinnt der Leser Einblicke in die Arbeit einer Sozialarbeiterin und der Krimi hat sehr viel Lokalkolorit. Bei den Familien um die sich Lena im Rahmen ihrer Arbeit kümmert herrscht jedoch eher ein tristes Grau vor. Cornelia Härtl ist es aber auch hier gelungen ein bisschen Farbe in die eigentlich sehr traurigen Familiengeschichten zu bringen und gibt dem Leser die Hoffnung, dass nicht alles hoffnungslos ist. Zunächst war ich nicht sicher, ob der Ausflug in die SM-Szene meinen Geschmack trifft, aber auch hier ist es der Autorin gelungen alles so zu beschreiben, dass es sich interessant und spannend liest. Einige Male habe ich mir beim Lesen die Frage gestellt: „wo ist die Grenze ?“. Wo ist die Grenze an der Kinder vernachlässigt und verwahrlost werden ? Wo ist die Grenze an der sexuelle Vorlieben und Experimente gefährlich werden ? Wo ist die Grenze an der politische Interessen über das Wohl von Familien gestellt werden ? Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung und vergebe daher uneingeschränkte 5 Sterne !

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    • 2
    Arun

    Arun

    09. May 2014 um 10:49
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
  • Ein packendes Debüt...

    Böse Spiele
    Line1984

    Line1984

    06. May 2014 um 07:54

    Klappentext: Die Sozialarbeiterin Lena Borowski ist nicht gerade begeistert, als sie unvermittelt vom Jugendamt in ein Containerbüro im Spessartviertel, dem sozialen Brennpunkt Dietzenbachs, versetzt wird. Hier hat sie das Leid von vernachlässigten Kindern und verprügelten Frauen unmittelbar und ständig vor Augen. Statt ihr freies Wochenende zu genießen, lässt sie sich auch noch überreden, nach der wie vom Erdboden verschwundenen Schwägerin ihrer Jugendfreundin zu suchen. Sie findet tatsächlich eine Spur von Sabrina, doch die führt in einen SM-Club im Frankfurter Bahnhofsviertel. Als am Rande des Spessartviertels die Leiche einer offenkundig bei SM-Spielen getöteten Frau auftaucht, befürchtet Lena das Schlimmste. Cornelia Härtl präsentiert in ihrem Krimidebüt eine ganz neue Ermittlerin: keine toughe Kommissarin, sondern eine neugierige und empathische Sozialarbeiterin, die im Moment der Gefahr ihre Ängste überwindet und einem gefährlichen Netzwerk aus Sex, Gewalt, Prostitution und Politik die Stirn bietet. Zusammenfassung: Lena Borowski ist Sozialarbeiterin im Brennpunkt Dietzenbach, sie erledigt ihr Arbeit gewissenhaft, sie möchte etwas bewegen und die Mensch sind ihr wichtig dabei. Immer wieder führt sie Diskusionen mit ihrem Vorgesetzten denn anders als Lena interessieren ihn nur die Zahlen nicht die Menschen. Schließlich wird sie ins Containerbrüro in mitten in Dietzenbach Brennpunkt versetzt hier soll sie Arbeit vor Ort leisten, lange dauert es nicht und schon geschieht ein verbrechen und die Leiche einer jungen Frau wird gefunden. Auch in ihrer Freizeit kommt sie nicht zur Ruhe, auf die bitte ihres alten Schlufreundes Jürgen macht sich Lena auf die Suche nach Jürgens Schwester Sabrina. Diese ist nicht mehr zu erreichen und langsam machen sich alles Sorgen. Wird es Lena gelingen Sabrina zu finden? Was hat es mit der Frauenleiche auf sich? Für Lena beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf diesen Krimi da mich der Klappentext und das Cover vollkommen überzeugt haben. Zu beginn lernen wir Lena kennen sie ist eine starke Protagonistin die in ihrerer Arbeit als Sozialarbeiterin aufblüht, für sie zählen die Menschen und nicht nur irgendwelche Zahlen. Selbst in gefährlichen Situationen behält sie einen kühlen Kopf. Dadurch ist mir Lena sehr sympatisch geworden da sie weiß worauf es ankommt. Gleich zu beginn geht es Spannend los, diese Spannung hält sich durch das komplette Buch. Genau das macht einen guten Krimi für mich aus, Spannung und Gänsehaut Momente, beides hat die Autorin mit ihren Debüt mir beschert. Das Cover: Das Cover ist in schwarz gehalten, einzig eine gefesselte Hand ist zu sehen. Dadurch wirkt das Cover düster und geheimnisvoll. Man sieht es an und es fällt einen sofort ins Auge. Mir gefällt dieses Cover richtig gut und es passt super zur Geschichte. Mein Fazit: "Böse Spiele" ist das spannende Debüt von Cornelia Härtl. Ein packender und spannender Krimi der einen Gänsehaut Momente beschwert und einen so leicht nicht mehr los lässt. Meine absolute Leseempfehlung für jeden Krimifan. Daher bekommt "Böse Spiele" von mir 5 von 5 Sternen!

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  • Wirklich ein böses Spiel?

    Böse Spiele
    Spacerider

    Spacerider

    03. May 2014 um 13:55

    Bei diesem Buch hat mich zunächst und vor allem das Cover angesprochen, eine verschnürte Hand – dies kann man mit kunstvoll verknoteten Bondage oder aber auch mit der SM-Szene und natürlich mit beiden in Verbindung bringen. Hauptschauplatz des Geschehens ist das Rhein-Main-Gebiet rund um Offenbach, in dessen Fokus die sozialen Brennpunkte dieses Ballungszentrums stehen. Mitten in diesem Milieu verschwindet eine Frau und an anderer Stelle taucht eine Leiche auf. Gibt es einen Zusammenhang? Lena Barowski, von Beruf Sozialarbeiterin, soll Licht ins Dunkle bringen. Lena Barowski, ist nicht wirklich zu beneiden, sie hat ein ziemlich bewegtes Leben, egal ob im Beruf oder privat, und dass macht sie irgend wie so symphytisch – sie hat selbst ihre Kanten und Ecken. In ihrem Job geht Lena unkonventionell vor, versucht zu helfen wo es geht. Durch ihre Arbeit bekommt man Einblick ins das gesellschaftliche Milieu ihrer Klienten. Im Kreise der Kollegen und Vorgesetzen werden ihr jedoch Steine in den Weg geworfen, wo es nur geht. Weiterhin wird das berufliche Umfeld von Politik und Intrigen durchzogen. Privat entspricht Lena auch nicht der gesellschaftlichen Idealvorstellung. Sie ist eine Frau und hat zwei weibliche Geliebte, in einer eher offenen Beziehung. Hier ist ein Gefühlschaos vorprogrammiert. Was sind die Geschichten dieser doch zum Teil so unterschiedlichen Frauen? Was haben sie für Geheimnisse. Gleich am Anfang der Geschichte bekommt Lena einen Anruf ihrer alten Freundin Maja. Maja vermisst ihre Schwägerin und bittet Lena um Hilfe. Die Suche beginnt. Die Szenen, Orte und Personen wechseln häufig und machen diese Erzählung lebendig, vor allem wenn die Menschen bildhaft, aber nicht unbedingt beschönigend dargestellt werden, so z.B. der Spanner der mit seinem Teleskop im dreckigen Unterhemd am Fenster steht. Es ist wie eine Reportage, man zappt von einer Szene zur nächsten und erhält so Einblicke in die verschiedenen Privatbereiche der Personen. Man sieht etwas, als Betrachter von außen, und ist auf unterschiedlichste Art berührt – mal mitleidig, mal empört, mal verärgert, aber auf jeden Fall hilflos. Neben diesen wechselnden Szenen gibt es einen weiteren Handlungsstrang, eine eigenen Storry, in dessen Zentrum eine Frau und ein Mann, beiden ohne Namen stehen. Die Handlung lässt sich schnell in die SM-Szene einordnen und beginnt zunächst eher harmlos, gewinnt aber mehr und mehr an Spannung, bis schließlich alle Grenzen und Regeln fallen ... Wie passen all diese Szenen zusammen? Gibt es einen Zusammenhang? Das Buch bleibt spannend bis zum Schluss. Wer hätte dieses Ende erwartet? Der Titel ist sehr passend, die volle Bedeutung wird aber erst zum Ende des Buches richtig klar, wie aus einem Spiel ein böses Spiel wird ...

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  • Mit Lena den Abgründen der Menschheit auf der Spur

    Böse Spiele
    Antek

    Antek

    Die Sozialarbeiterin Lena Borowski ermittelt beim Krimidebüt von Cornelia Härtl, das gekonnt mit verschiedenen Handlungssträngen spielt. Dabei berichtet die Autorin in einem für Krimis nicht alltäglichen Milieu, was die Geschichte für mich enorm spanend gemacht hat.  Zum einen geht Lena natürlich ihrer Arbeit als Sozialarbeiterin nach. Sie macht ihre Arbeit gewissenhaft, will etwas bewegen und der Mensch zählt noch etwas für sie. Da dies zweifelsohne immer wieder zu Konflikten mit ihren Vorgesetzen führt, die mehr an guten Zahlen interessiert sind,  wird sie in ein Containerbüro im Brennpunkt Dietzenbach versetzt und soll dort Arbeit vor Ort  leisten. Man darf Lena begleiten und lernt dabei tiefe menschliche Abgründe kennen.  Und dann taucht in Dietzenbach auch noch eine weibliche Leiche auf. Daneben gibt es aber noch die Geschichte um Sabrina, die Lenas Freizeit beherrscht. Sie lässt sich von einer Jugendfreundin überreden nach der vermissten Schwägerin zu suchen. Anfangs wenig begeistert wird die Suche für Lena immer spannender. Erste Hinweise führen sie direkt in die Frankfurter SM-Szene. Man erfährt viel über die Gedanken- und Gefühlswelt von SM-Anhängern. In kursiven Einschüben kann man rätseln, von welchem dominanten Meister und welcher devoten Frau hier berichtet wird. Cornelia Härtl hat mich mit Böse Spiele wirklich gefesselt. Das Krimi, ja ich möchte fast von Psychokrimi sprechen, war spannend, aufwühlend und informativ zugleich. Bei Lenas Arbeit war ich entsetzt von so viel menschlicher Abscheulichkeit, besonders die Geschichte um die kleine Samantha hat mich wirklich mitgenommen. Respekt verdient Lena, die bei ihrer Arbeit immer korrekt, menschlich und auch unehrlichen Vorgesetzten gegenüber loyal war. Interessant fand ich den Einblick in die Gedankenwelt der SM Szene. Für mich ist es völlig unbegreiflich, wie man sich so ausliefern und womöglich noch Geld dafür bezahlen mag. Obwohl ich weiterhin manche Szenen als fast schon eklig empfand, konnte ich mich ein wenig besser in die Gedanken hineinversetzten bzw. wusste zumindest um deren Beweggründe.  Spannend bis kurz vor Schluss bleibt die Frage um die verschwundene Sabrina. Die Auflösung ist dann auch noch so gekonnt inszeniert, das ich wirklich nur begeistert sein kann. Meine volle Leseempfehlung für Böse Spiele von meiner Seite.

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    • 2
    lord-byron

    lord-byron

    01. May 2014 um 19:50
  • Abgründe des Lebens

    Böse Spiele
    mabuerele

    mabuerele

    Lena Borowski arbeitet beim Jugendamt im Landkreis Offenbach. Ihr engagiertes Auftreten und Handeln wird allerdings von ihrer Vorgesetzten nicht gern gesehen. Deshalb wird sie in das neu gegründete Spezialprojekt Querschnittsaufgaben abgeordnet. Lena bekommt außerdem einen überraschenden Anruf von Maja, einer ehemaligen Freundin. Deren Schwägerin Sabrina lebt in Frankfurt und ist seit mehreren Tagen nicht zu erreichen. Für ihren Krimi hat die Autorin eine interessante Protagonistin kreiert. Lena geht in ihrem Beruf gern ungewöhnliche Wege. Ihr Privatleben teilt sie mit zwei Freundinnen, der zurückhaltenden Japanerin Tamae und Katrin. Gekonnt werden zwei Erzählstränge miteinander verknüpft. Im neuen Team wird Lena mit schwierigen Familienverhältnissen konfrontiert. Bei der Suche nach Sabrina bekommt sie Einblicke in die SM-Szene.          Im Jugendamt spielen nicht nur die Sorgen der Klienten eine Rolle. Politische Zwänge, Befindlichkeiten und Ehrgeiz beeinflussen wichtige Entscheidungen. Eine exakte Analyse der Situation mancher Sozialhilfeempfänger gehört genauso zum Inhalt des Buches wie das Aussprechen bitterer Wahrheiten. Oft wurden im übertragenen Sinne die Finger in die wunden gelegt. Gut dargestellt wird die wichtige, aber nicht ungefährliche Arbeit eines Sozialarbeiters. Im Buch befinden sich etliche Kapitel in kursiver Schrift. Sie zeigen Schritt für Schritt, wie sich die Situation zwischen einem Meister und seiner Sklavin in der Sadomaso-Inszenierung entwickelt. Diese totale Unterordnung ist für mich nicht nachvollziehbar. Das Buch ist spannend und abwechslungsreich geschrieben. Es ließ sich zügig lesen. Der Schriftstil ist der jeweiligen Situation angepasst. Die Einbeziehung des Privatlebens der Protagonistin und kurze Rückblicke in ihre Vergangenheit fand ich richtig und wichtig. Auch bei anderen Mitgliedern des Jugendamtes durfte ich  Einblicke in ihr Vorleben nehmen. Das macht ihre Entscheidungen und ihr Verhalten verständlich. Logisch konsequent ist auch das Ende des Buches. Die gefesselte Hand auf schwarzem Grund auf dem Cover passt zum Inhalt des Buches. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen haben die ungewöhnliche Protagonistin, die kritische Betrachtung unserer Sozialpolitik und die vielschichtige Handlung, die für manche Überraschung gut war.

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    • 4
    lord-byron

    lord-byron

    01. May 2014 um 19:31
  • spannend und interessant....

    Böse Spiele
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    25. April 2014 um 07:10

    Kurzbeschreibung Die Sozialarbeiterin Lena Borowski ist nicht gerade begeistert, als sie unvermittelt vom Jugendamt in ein Containerbüro im Spessartviertel, dem sozialen Brennpunkt Dietzenbachs, versetzt wird. Hier hat sie das Leid von vernachlässigten Kindern und verprügelten Frauen unmittelbar und ständig vor Augen. Statt ihr freies Wochenende zu genießen, lässt sie sich auch noch überreden, nach der wie vom Erdboden verschwundenen Schwägerin ihrer Jugendfreundin zu suchen. Sie findet tatsächlich eine Spur von Sabrina, doch die führt in einen SM-Club im Frankfurter Bahnhofsviertel. Als am Rande des Spessartviertels die Leiche einer offenkundig bei SM-Spielen getöteten Frau auftaucht, befürchtet Lena das Schlimmste. Meinung Ihr Krimi-Debüt gestaltete die Autorin sehr emotional und spannend. Gewaltätigkeiten, Lügen, Intrigen sind das Ausschlaggebende bei diesem Buch. Dabei hiehlt sich Frau Härtl sehr detailorientiert, ich wurde mitgerissen und war fasziniert und sehr oft erschrocken. Frau Härtl muß dabei schon sehr genau recherchiert haben. Aber gerade dieses Genauigkeit machen dieses Taschenbuch aus. Auch erfuhr ich als Leserin viel über die Arbeit als Sozialarbeiterin. Manchmal wird einem ja nicht so bewußt, mit welchen „Leuten“ sie sich abgeben müssen, und was sie sich alles gefallen lassen müssen. Es ist schon erschreckend, welches Elend manche Frauen und Kinder ertragen müssen, aber auch wie tief sie sinken und dadurch nur noch betrügen und lügen. Retten kann man ja leider nicht jeden, viele nehmen gar keine Hilfe an und darum fand ich die Darstellung der kleinen Samantha einfach herzallerliebst. Genau in diesen Abschnitten strömten nur so die Gefühle und Emotionen hinein. Die Charakteren selbst fand ich bis auf einige wenige recht sympathisch und erträglich. Teil konnte ich mich in sie hineinversetzen, teils blieb mir nur Unverständnis. Auch Ortsbeschreibungen kamen bei mir bildlich durch und so versank ich einige Stunden mit dem Buch. Trotzdem hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Teilweise zog es sich doch etwas in die Länge und mir war lange nicht klar, ob die Schwägerin von Lenas Jugendfreundin wirklich verschwunden ist oder was es überhaupt auf sich hat mir ihr. Fast schon ganz am Ende wird trotzdem alles aufgeklärt, meiner Meinung nach viel zu schnell, und es blieben mir keine Fragen offen. Die Geschichte besteht aus zwei Handlungssträngen. Einmal erfuhr ich mehr über das Leben der Sozialarbeiterin Lena und zum anderen wird in kursiv gehaltenen Einschüben Eindrücke eines Meisters und seiner Sklavin dargestellt. Teilweise ziemlich heftig, wie ich finde. Trotzdem war es für mich sehr interessant, einmal einen Einblick in diese Szene zu bekommen. Der Schreibstil war ganz gut. Das Buch ließ sich flüssig und schnell lesen. Eigentliche Kapitel gab es nicht. Es wurden nur immer Abgrenzungen durch ein gedrucktes Halsband abgebildet. Dies mag ich persönlich nicht so. Cover Das Cover ist ganz ok und deutet auf einen soliden Krimi mit etwas anrüchigen Gedanken hin. Die Farbe schwarz dominiert und wird von weißer (silbener) und roter Schrift hervorgehoben. Auch das Seil um die Hand ist in rot gehalten worden. Fazit „Böse Spiele“ ist ein gutes Krimi-Debüt, welches Spannung aufweist, aber doch etwas mehr haben können. Ich erfuhr viel über die SM-Szene und war teilweise richtig erschrocken und angeekelt. Trotzdem erhält es von mir 3 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für nicht so zart besaitete Leser.

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  • Spiel ohne Grenzen

    Böse Spiele
    Baerbel82

    Baerbel82

    23. April 2014 um 16:03

    Lena Borowski ist im Landkreis Offenbach bei Frankfurt am Main als Sozialarbeiterin tätig. Für ein neues Querschnittsprojekt betreut sie dort ausschließlich Härtefälle. Sie ist lesbisch und hat zwei Geliebte, Tamae, eine toughe Japanerin, und Karin, eine verheiratete Frau. Doch dann kommt ein privater Fall dazwischen. Sabrina, die Schwester ihres Jugendfreundes Jürgen ist verschwunden. Bei der Suche nach der jungen Frau gerät Lena in die SM-Szene, die Sabrina in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt. In Lena selbst brechen dadurch immer wieder Erinnerungen an Geschehnisse aus der eigenen Vergangenheit hervor, denn Jürgens Frau Maja war einst ihre erste große Liebe. Mitten in diesem Gefühlschaos fasziniert sie auch noch ein Mann, der Nachtclubbesitzer Gerd Rohloff. Lena wird von ihrem neuen Teamleiter, Norbert Müller, gemobbt. Unterstützung findet sie lediglich bei Carola Bergmann, die selbst aus einfachen Verhältnissen stammt. Bei einem ihrer Hausbesuche lernt Lena die kleine Samantha kennen. Immer wieder sind Abschnitte in Kursivschrift eingestreut. Hier wird in einem zweiten Handlungsstrang die bizarre Geschichte einer Sklavin und ihres Meisters erzählt. Es geht um totale Kontrolle und das Erforschen von Grenzen. Je länger die Suche nach Sabrina dauert, desto offensichtlicher wird der Verdacht, dass der jungen Frau etwas Schreckliches zugestoßen ist. Als eine zerstückelte Leiche gefunden wird, fürchtet Lena das Schlimmste… Menschliche Abgründe, Lügen und Intrigen sowie Gewalt, aber auch viel Lokalkolorit, das sind die Zutaten für „Böse Spiele“, das Krimi-Debüt von Cornelia Härtl. Die Autorin hat mit Lena eine außergewöhnliche Heldin geschaffen. Der Leser erfährt viel über das Leid von Frauen und Kindern in sozialen Brennpunkten und erhält gleichzeitig einen guten Einblick in die Aufgaben einer Sozialarbeiterin. Dass Lenas Privatleben einen so breiten Raum einnimmt, geht allerdings ein wenig zu Lasten der Spannung. Fazit: Ein Buch, das einen so schnell nicht los lässt. Ein durchweg empfehlenswertes Lektürevergnügen!

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  • Tiefe Abgründe

    Böse Spiele
    Marion22

    Marion22

    22. April 2014 um 19:55

    Die Sozialarbeiterin Lena ist nicht gerade begeistert, als sie unvermittelt vom Jugendamt in ein Containerbüro im Spessartviertel, dem sozialen Brennpunkt Dietzenbachs versetzt wird. Hier hat sie das Leid von vernachlässigten Kindern und verprügelten Frauen unmittelbar und ständig vor Augen. Statt ihr freies Wochenende zu genießen, lässt sie sich auch noch überreden, nach der wie vom Erdboden verschwundenen Schwägerin ihrer Jugendfreundin zu suchen. Sie findet tatsächlich eine Spur von Sabrina, doch die führt in einen SM-Club im Frankfurter Bahnhofsviertel. Als am Rande des Spessartviertels die Leiche einer offenkundig bei SM-Spielen getöteten Frau auftaucht, befürchtet Lena das Schlimmste. Cornelia Härtl präsentiert in ihrem Krimidebüt eine ganz neue Ermittlerin: keine toughe Kommissarin, sondern eine neugierige und empathische Sozialarbeiterin, die im Moment der Gefahr ihre Ängste überwindet und einem gefährlichen Netzwerk aus Sex, Gewalt, Prostitution und Politik die Stirn bietet. In diesem Krimi lernen wir die engagierte und couragierte Sozialarbeiterin Lena Borowski kennen. Ihre Arbeit ist nicht einfach und es werden einige erschütternde Beispiele aufgezeigt, mit denen sie im Alltag zu kämpfen hat. Als sie dann in das Containerbüro versetzt wird, ist sie nicht nur noch näher am sozialen Brennpunkt, sondern muss sich auch mit einigen nur an der Macht interessierten Mitarbeiter und Vorgesetzten auseinandersetzen. Aber Lena ist eine starke und energische Frau, die ihre Ziele versteht durchzuboxen. Dennoch bleibt sie loyal. Als dann auch noch im privaten Kreis das Verschwinden von Sabrina an sie herangetragen wird, ist sie zunächst nur halbherzig bei der Sache. Doch je mehr sie versucht Sabrina zu finden, umso mehr wird ihre Neugierde geweckt. Bei ihrer Suche gelangt sie auch in einen SM-Club. Der Besitzer steht ihr bei ihrer Suche hilfreich zur Seite und klärt sie auch über viele verschiedene Praktiken in der SM-Szene auf. Lena setzt bei der Suche sogar ihre eigene Beziehung aufs Spiel. Dieser Krimi zeigt wirklich tiefe Abgründe. Zum einen wie weit sich Menschen erniedrigen um den gewissen "Kick" erleben zu können. Zum anderen aber zeigt es auch sehr intensiv mit welchen Tragödien sich die Sozialarbeiter teilweise auseinandersetzen müssen. Doch leider steht hier nicht immer die Hilfe am Menschen im Vordergrund sondern sehr oft, wie man sich am selber am besten präsentieren kann um die Karriereleiter entweder in den eigenen Reihen höher zu erklimmen oder im politischen Rahmen sich zu behaupten. Ein interessanter und auch nachdenklicher Krimi. Den einen Stern Abzug gibt es, weil mir für meinen persönlichen Geschmack ein wenig zu viel aus der SM-Szene geschrieben wurde.

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  • Sozialarbeiterin auf der Suche im Rotlichmilieu

    Böse Spiele
    Annikii

    Annikii

    22. April 2014 um 09:04

    Der Kriminalroman ‚Böse Spiele‘ von Cornelia Härtl handelt von der Sozialarbeiterin Lena Borowski, die mit so einigen Dingen zu kämpfen hat. Lena Borowski ist Sozialarbeiterin im Kreis Offenbach. Als sie plötzlich in einem Querschnittsteam für das Problemviertel Dietzenbach eingesetzt wird, ändert sich so einiges in ihrem Leben. Der Ehemann ihrer ehemaligen Freundin ruft an und bittet sie, nach seiner Schwester zu suchen, da er sie nicht erreichen kann. Lena, die gleichzeitig einen schweren Fall zu behandeln hat, macht sich auf die Suche und erfährt so einiges über die vermisste Schwester Sabine. Meine Meinung Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Der Krimi ist leicht und spannend geschrieben und lässt sich total gut und schnell lesen. Er nimmt einen gleich in die Geschehnisse mit. Gefallen haben mir vor allem die detaillierten Schilderungen über die Arbeit von Lena als Sozialarbeiterin, da ich mir ihre Fälle gut vorstellen konnte. Die Charaktere, die im Krimi zu finden sind, finde ich absolut stimmig. Jeder hängt auf eine bestimmte Art und Weise mit der Geschichte zusammen. Auch wenn Lena mit eigentlich zwielichtigen Personen in Kontakt kommt, werden diese doch eher positiv dargestellt und man merkt ihnen eigentlich nicht an, dass sie zum Beispiel zu einem Club im Frankfurter Rotlichtviertel gehören. Das macht sich alle ziemlich sympathisch für den Leser. Mein Fazit Der Kriminalroman ist meiner Meinung nach wirklich gut gelungen. Ich finde, dass es mal etwas anderes ist, da eine Sozialarbeiterin auf Clubbesitzer im Frankfurter Rotlichtmilieu trifft. Es hat großen Spaß gemacht den Krimi zu lesen und daher empfehle ich ihn auf jeden Fall weiter!

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  • Informative Milieueinblicke

    Böse Spiele
    hermine

    hermine

    21. April 2014 um 00:35

    Klappentext (Inhaltszusammenfassung): Die Sozialarbeiterin Lena Borowski ist nicht gerade begeistert, als sie unvermittelt vom Jugendamt in ein Containerbüro im Spessartviertel, dem sozialen Brennpunkt Dietzenbachs, versetzt wird. Hier hat sie das Leid von vernachlässigten Kindern und verprügelten Frauen unmittelbar und ständig vor Augen. Statt ihr freies Wochenende zu genießen, lässt sie sich auch noch überreden, nach der wie vom Erdboden verschwundenen Schwägerin ihrer Jugendfreundin zu suchen. Sie findet tatsächlich eine Spur von Sabrina, doch die führt in einen SM-Club im Frankfurter Bahnhofsviertel. Als am Rande des Spessartviertels die Leiche einer offenkundig bei SM-Spielen getöteten Frau auftaucht, befürchtet Lena das Schlimmste. Meine Meinung: Mit "Böse Spiele" veröffentlicht die Autorin Cornelia Härtl ihren ersten Kriminalroman, der aufgrund der Einblicke ins Milieu etwas Besonderes ist. Der Krimi wird überwiegend aus Lena Borowskis Sicht erzählt, weshalb sich der Leser gut mit ihr identifizieren kann. Sie ist Sozialarbeiterin und sucht im Rotlichtmilieu nach der verschwundenen Sabrina. Außerdem muss sie sich beruflich noch um die kleine Samantha kümmern, die ihr Herz berührt. Als plötzlich eine Leiche gefunden wird, rätseln alle, ob es sich dabei um Sabrina handelt. Der Beginn des Romans ist etwas holprig. Durch den guten Schreibstil der Autorin ist der Roman insgesamt aber sehr flüssig lesbar. Für Übersichtlichkeit sorgt die Hervorhebung der Erzählstränge durch unterschiedliche Schriftarten. Die kursiven Passagen fand ich sehr interessant und spannend. Cornelia Härtl schafft es, den Leser in ein gefährliches Netzwerk aus Sex, Gewalt, Prostitution und Politik eintauchen zu lassen. Da sie selbst lange Jahre lang für den Landkreis Offenbach tätig war und sich ehrenamtlich sozial engagiert, kennt sie sich gut in dem Thema aus und lässt in dem Roman auch ihre eigenen Erfahrungen einfließen. Den Roman kann ich weiterempfehlen.

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  • jeder hat ein Geheimnis

    Böse Spiele
    aly53

    aly53

    Inhalt: Die Sozialarbeiterin Lena Borowski ist nicht gerade begeistert, als sie unvermittelt vom Jugendamt in ein Containerbüro im Spessartviertel, dem sozialen Brennpunkt Dietzenbachs, versetzt wird. Hier hat sie das Leid von vernachlässigten Kindern und verprügelten Frauen unmittelbar und ständig vor Augen. Statt ihr freies Wochenende zu genießen, lässt sie sich auch noch überreden, nach der wie vom Erdboden verschwundenen Schwägerin ihrer Jugendfreundin zu suchen. Sie findet tatsächlich eine Spur von Sabrina, doch die führt in einen SM-Club im Frankfurter Bahnhofsviertel. Als am Rande des Spessartviertels die Leiche einer offenkundig bei SM-Spielen getöteten Frau auftaucht, befürchtet Lena das Schlimmste. Cornelia Härtl präsentiert in ihrem Krimidebüt eine ganz neue Ermittlerin: keine toughe Kommissarin, sondern eine neugierige und empathische Sozialarbeiterin, die im Moment der Gefahr ihre Ängste überwindet und einem gefährlichen Netzwerk aus Sex, Gewalt, Prostitution und Politik die Stirn bietet. Aufbau und Handlung: Lena Borowski ist Sozialarbeiterin. Sie wird   von ihrem altem Schulfreund Jürgen und ihrer Jugendfreundin Maja gebeten, nach dessen Schwester Sabrina zu suchen. Sie ist verschwunden. Hierfür muss Lena ins Rotlichtmilieu abtauchen. In eine Welt die ihr bis dahin gänzlich unbekannt war, was sie da zu sehen bekommt, lässt sich sprachlos zurück. Zeitgleich hat sie in ihrem Beruf mit der kleinen Samantha zutun, dessen Schicksal ihr ans Herz geht. Zudem muss sie privat auch erst noch zu sich selbst finden. Da wird eines Tages eine Leiche gefunden. Ist es Sabrina? Erzählt wird zu 80% aus Lena´s Sicht. Geschickt werden die Erzählstränge in der Schriftart unterteilt. Die Geschichte kommt etwas holprig in Schwung, die Spannung ist nur unterschwellig spürbar. Leider gibt es keinerlei Überraschungen. Mit einem Krimi hat dieses Buch nicht viel zutun, erst im Schlussakt kommt etwas Thrill rein. Der Schreibstil ist relativ flüssig, so das man gut vorankommt. Der Autorin gelingt, den Leser in die Welt aus Sex, Gewalt, Prostitution und Poltik abtauchen zu lassen. Man hat alles wahrhaftig vor Augen, so das alles realitätsnah und gut nachvollziehbar wird. Meine Meinung: Das Buch ließ sich ganz gut lesen, dennoch hab ich etwas anderen (von einem Krimi) erwartet. Die Idee eine Sozialarbeiterin als Ermittlerin einzusetzen, ist nicht schlecht. Jedoch hatte ich das Gefühl, mir wird die Arbeit einer Sozialarbeiterin gezeigt. Die Geschichte der kleinen Samatha, fand ich sehr bewegend. Für mich hatte dies alles nicht viel mit einem Krimi zutun, da haben auch die letzten Seiten nichts mehr wettgemacht. Den Schlussakkord fand ich sehr gelungen, jedoch hätte man es besser über das ganze Buch dosieren sollen. Auch hatte ich das Gefühl, Bisexualität und Lena´s Leben waren etwas vordergründig. Für mich waren die Passagen, in Kursivschrift sehr spannend und interressant. Zumal man nicht genau wußte, handelt es sich hier um die Vergangenheit oder die Gegenwart. Fazit: Ein netter Roman , der uns zeigt, das jeder sein Päckchen zu tragen hat und nichts so ist wie es scheint.

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    Arun

    Arun

    20. April 2014 um 23:24
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