Cornelia Holfelder-von der Tann

 4,2 Sterne bei 4.256 Bewertungen

Lebenslauf

Cornelia Holfelder-von der Tann wurde 1950 in Villingen/Schwarzwald geboren und studierte Anglistik, Germanistik und Romanistik. Nach einem Lehramtsreferendariat in Berlin begann sie, als freie Übersetzerin zu arbeiten. Sie übersetzte unter anderem Literatur der amerikanischen Frauenbewegung (Betty Friedan, Marilyn French, Naomi Wolf, Susie Orbach). Im Laufe der Jahre entwickelte sie ein besonderes Interesse an den Möglichkeiten des Übersetzens von Umgangssprache, von Black American English, von Soziolekten und Dialekten.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Haie in Zeiten von Erlösern (ISBN: 9783442719242)

Haie in Zeiten von Erlösern

 (32)
Neu erschienen am 11.06.2024 als Taschenbuch bei btb.
Cover des Buches Memorial Drive (ISBN: 9783442774425)

Memorial Drive

 (2)
Neu erschienen am 10.04.2024 als Taschenbuch bei btb.
Cover des Buches Brüder des Windes (ISBN: 9783608988147)

Brüder des Windes

 (27)
Erscheint am 17.08.2024 als Taschenbuch bei Klett-Cotta.

Alle Bücher von Cornelia Holfelder-von der Tann

Neue Rezensionen zu Cornelia Holfelder-von der Tann

Cover des Buches Memorial Drive (ISBN: 9783442774425)
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Rezension zu "Memorial Drive" von Natasha Trethewey

Bewegend und absoluter Pageturner
Elle74vor 3 Tagen

Ich kannte die Autorin nicht, habe mich dann aber mit ihren Gedichten befasst, von denen sie auch einen Band ihrer Mutter gewidmet hat, die 1985 ermordet wurde. Es ist die Geschichte einer schwarzen Frau, Gwendolyn, Tashas Mutter, die einen Weißen heiratet, als dies in Missisippi in den 60er Jahren noch verboten ist. Das Paar heiratet außerhalb des Staates, kehrt dann zurück. Der Vater ist Schriftsteller, die Mutter Sozialarbeiterin und man gehört eher zum guten Mittelstand. Tasha lernt beide Welten kennen, die der Weißen und die der "coloured people". Man verzeihe mir den Terminus.

Die Eltern trennen sich, als Tasha 10 Jahre alt ist, man zieht nach Atlanta. Die Mutter lernt Joel kennen, sie heiraten, der kleine Joey wird geboren. Joel kommt nicht mit Tasha klar und umgekehrt, zudem wird er in den 10 Jahren der Ehe immer dominanter und besitzergreifender gegenüber der Mutter und hier will ich nicht spoilern- aber das Ende wird erwähnt im Klappentext, daher erzählt die Autorin die sehr bewegende Geschichter einer Frau, die stets nach Höherem strebt, ihr Glück sucht und dennoch an den falschen Mann gerät...ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen- lest auch die Gedichte der Autorin! 

Und für mehr empfehle ich meinen literarischen Salon auf youtube, wo ich Bücher abseits des Mainstreams vorstelle. :)

Cover des Buches Brüder des Windes (ISBN: 9783608985030)
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Rezension zu "Brüder des Windes" von Tad Williams

Tad Williams "Brüder des Windes"
SunnySuevor 7 Tagen

"Ich unternehme es jetzt, die Geschichte meines Herrn Hakatri zu erzählen oder jedenfalls die Teile, die ich selbst miterlebt habe, doch noch ehe ich beginne, bin ich schon voller Zweifel."

So beginnt sie, die Vorgeschichte zu Tad Williams' Osten Ard-Reihe. "Die Brüder des Windes" spielt tausend Jahre vor den Ereignissen aus dem "Drachenbeinthron" und wurde aus dem Amerikanischen von Cornelia Holfelder-von der Tann und Wolfram Ströle ins Deutsche übersetzt.

Noch herrschen im Norden Osten Ards die Sithi. Ein fast unsterbliches Volk, das sein langes Leben einen kostbaren Trank aus den Blüten und Früchten des Hexenholzbaumes verdankt. Eines Tages tauchen Abgesandete der Sterblichen in Asu'a auf und verbreiten das Gerücht, dass einer der alten Drachen in das Reich eingedrungen ist. Und während das Herrscherpaar der Sithi über Nacht beratschlagt, ob man diesem Gerücht nachgeht, verschwindet ihr jüngerer und temperamentvolle Sohn Ineluki. Sein Temperament reißt ihn zu einem ungeheuerlichen Schwur hin, mit dem er sich und seinen Bruder in eine große Gefahr bringt und obendrein großes Unheil über alle Sithi bringt.

Wie man dem Zitat eingangs entnehmen kann, wird uns dieser Teil der Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt. Der Erzähler ist Pamon Kes, der Waffenträger und Diener des Prinzen Hakatri, aus dem Volk der Tinukeda'ya. Der mir schon auch ganz besonders ans Herz gewachsen ist, in seiner Treue und Liebe zu seinem Herrn. Außerdem scheint sein Volk ein ganz besonderes zu sein, jedoch wurde hier noch nicht viel dazu verraten. Auch die beiden Brüder Ineluki und Hakatri haben mir sehr gut gefallen. Sie sind wie zwei Seiten einer Medaille: Wo der eine temperamentvoll und impulsiv ist, ist der andere ruhig und überlegt. Sie sind ein bisschen wie Feuer und Wasser.
Williams gibt uns hier schon einen wirklich wundervollen Einblick in die Welt von Osten Ard. Und es war mir eine Freude diese Welt auf mich wirken zu lassen, in sie einzutauchen und auf den Reisen von Pamon und Hakatri meinen Blick schweifen zu lassen.

Mein Fazit:
Zwar bleiben am Ende des Buches viele Fragen ungeklärt, doch denke ich auch, dass diese sich im Laufe der Osten Ard-Reihe noch klären lassen. Trotz der ungeklärten Fragen, hat mich die Geschichte absolut begeistert und ich freue mich umso mehr, noch tiefer in die Welt und die Story einzutauchen.

Cover des Buches Brüder des Windes (ISBN: 9783608988147)
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Rezension zu "Brüder des Windes" von Tad Williams

neue Story, alte Bekannte
derMichivor 13 Tagen

Das ganz große Epos beherrscht Tad Williams wie kaum ein Zweiter im Fantasy-Genre unserer Zeit. Umso spannender, dass dieser Band fast für sich allein steht, denn weder bildet er einen Lückenschluss zwischen den beiden großen Reihen aus Osten Ard (wie "Das Herz der verlorenen Dinge") noch ist er eine Art Fortsetzung. Wer mit dem "Geheimnis der großen Schwerter" vertraut ist, der dürfte einige Namen schon gehört haben, Vorwissen ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Im Gegensatz zum auktorialen Erzählstil der beiden Hauptsagas wählt der Autor hier die Perspektive des Knappen Pamon Kes, der den Sithi-Prinzen Hakatri als Ich-Erzähler in die Schlacht gegen den Drachen begleitet. Eine reizvolle Variation, auch wenn die Charakterzüge dieses "Wechselwesens", auf das seine Herren oft herabschauen, kaum ergründet werden. Pamon darf sich zwar fürchten und später auch verlieben, doch außer seiner Ehre kennt er den Großteil der Handlung über kaum andere Gefühle - durchaus genretypisch, aber zuweilen auch eintönig.

Die Handlung selbst folgt zunächst recht klassischen Mustern und Konfliktlinien in der Tradition Tolkiens, vor allem was den kampf gegen den Drachen und das Verhältnis von Menschen und Elben betrifft. Sie gewinnt nach einer tragischen Wendung jedoch eine neue Dynamik, die Pamons Loyalität auf die Probe stellt. Zumindest glaubt man das anfänglich, die Unerschütterlichkeit des Knappen bleibt jedoch länger bestehen, als es die Logik an manchen Stellen gebietet.

Interessanterweise tut das dem Gesamteindruck keinen Abbruch. Für einen Fantasyroman sind die gut 350 Seiten  auf den ersten Blick recht überschaubar, für Liebhaber klassischer High-Fantasy bietet es jedoch besten Lesestoff und beweist, dass es eben nicht immer die Gewaltorgien oder den Porno-Faktor von "Game of Thrones" und Co. braucht.

Originaltitel: "Brothers of the Wind"
Bonusmaterial: Landkarte, Widmung, Dank

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