Cornelia Holfelder-von der Tann

 4,2 Sterne bei 4.000 Bewertungen

Lebenslauf von Cornelia Holfelder-von der Tann

Cornelia Holfelder-von der Tann wurde 1950 in Villingen/Schwarzwald geboren und studierte Anglistik, Germanistik und Romanistik. Nach einem Lehramtsreferendariat in Berlin begann sie, als freie Übersetzerin zu arbeiten. Sie übersetzte unter anderem Literatur der amerikanischen Frauenbewegung (Betty Friedan, Marilyn French, Naomi Wolf, Susie Orbach). Im Laufe der Jahre entwickelte sie ein besonderes Interesse an den Möglichkeiten des Übersetzens von Umgangssprache, von Black American English, von Soziolekten und Dialekten.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Magnolia (ISBN: 9783753000657)

Magnolia

Neu erschienen am 24.01.2023 als Gebundenes Buch bei Ecco Verlag.
Cover des Buches Der Weg nach Hause (ISBN: 9783608987171)

Der Weg nach Hause

Erscheint am 22.04.2023 als Gebundenes Buch bei Klett-Cotta.

Alle Bücher von Cornelia Holfelder-von der Tann

Cover des Buches Gute Geister (ISBN: 9783442714506)

Gute Geister

 (687)
Erschienen am 14.11.2016
Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)

DAEMON

 (301)
Erschienen am 02.05.2011
Cover des Buches DARKNET (ISBN: 9783499252440)

DARKNET

 (196)
Erschienen am 02.05.2011
Cover des Buches Der Thron von Melengar (ISBN: 9783608963984)

Der Thron von Melengar

 (192)
Erschienen am 23.02.2019
Cover des Buches Die dunklen Gassen des Himmels (ISBN: 9783608949650)

Die dunklen Gassen des Himmels

 (185)
Erschienen am 18.07.2016

Neue Rezensionen zu Cornelia Holfelder-von der Tann

Cover des Buches ARTEFAKT (ISBN: 9783442772728)
Svenjas_BookChallengess avatar

Rezension zu "ARTEFAKT" von Arlene Heyman

Ein eindrucksvoller Roman - offenherzig, ehrlich und vor allem klug geschrieben
Svenjas_BookChallengesvor 3 Tagen

In den letzten Wochen war „Eine Frage der Chemie“ von Bonnie Garmus (das ich gerade als Hörbuch höre) gefühlt in aller Munde – zu „Artefakt“ hingegen (übrigens der Debütroman der über 70-jährigen Autorin Arlene Heyman) habe ich bisher wenig bis gar nichts gelesen. Und dabei behandelt der Roman nicht nur ein ganz ähnliches Thema, sondern besticht ebenfalls mit einer starken, eigensinnigen Protagonistin, die ganz ähnliche Erfahrungen gemacht hat wie Elizabeth Zott.

Das soll es jetzt aber gewesen sein mit dem Vergleich, denn „Artefakt“ spricht für sich selbst: Herrlich wortgewandt erzählt Heyman die erstaunliche Geschichte ihrer Protagonistin Lottie Kristin, die in den USA der 1960er als Teenager gegen alle Konventionen und guten Gepflogenheiten verstößt und früh beschließt, ihren eigenen Weg zu gehen. Denn Lottie ist nicht nur in sexueller Hinsicht neugierig, sie ist auch außerordentlich klug und will am liebsten Ärztin oder Wissenschaftlerin werden.

Dass dieser Weg steinig ist und Lottie als junge Frau in einer Männerdomäne hart dafür kämpfen muss, sich Wissen anzueignen und einen Job als Wissenschaftlerin zu bekommen, versteht sich angesichts des Settings von selbst. Dabei gefällt es mir besonders gut, dass Lottie in keine Schublade passt: Sie ist eben nicht nur Wissenschaftlerin, sondern auch eine junge Mutter, die mit Anfang 20 in einer unglücklichen Ehe feststeckt. Und sie ist nicht nur Mutter, sondern auch sinnliche Frau mit Bedürfnissen und offen gegenüber sexuellen Experimenten.

Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, beschreibt Heyman die sexuellen Abenteuer ihrer Protagonistin – und auch wenn es um Lotties Laborexperimente und Versuche geht, wird Heyman ziemlich explizit. Einerseits finde ich das großartig und erfrischend – andererseits hätte ich wirklich nicht alles wissen müssen, besonders was die Laborexperimente in Biologie angeht.

Dabei muss man sich beim Lesen aber einfach immer bewusst machen, in welcher Zeit der Roman spielt. Mit den Ansichten und Konformen der 1960er bis 1980er Jahre, insbesondere was Kindererziehung, Rassismus, Frauenrechte und Ethik betrifft, stimmen wir heute gar nicht mehr überein. Und so ist auch Lottie mir nicht immer sympathisch gewesen. Heyman lässt solche Dinge allerdings nicht unkommentiert stehen und gibt ihrer Protagonistin im Rahmen des Settings die Chance, eigene Handlungen und Ansichten zu reflektieren.

Das macht die Geschichte für mich besonders authentisch und realistisch – man muss aber klar sagen, dass sie zwar in großen Teilen beeindruckend und faszinierend, aber eben stellenweise auch schockierend und mitunter schwer verdaulich ist. Denn sie ist eben in einer Zeit angesiedelt, in der Gleichberechtigung in allen Bereichen der Gesellschaft gerade erst aufflackerte. Dieser Debütroman hat es wirklich in sich und bleibt mir sicher lange im Gedächtnis – deswegen gibt es von mir auch eine klare Leseempfehlung!

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Cover des Buches Stadt, Land - Schluss (ISBN: 9783596178773)
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Rezension zu "Stadt, Land - Schluss" von Judith O'Reilly

Humorvoll, für Zwischendurch
Lejanavor 15 Tagen

          Es geht um eine Londonerin, die im Rausch ihrer Schwangerschaftshormone ihrem Mann den lang gehegten Wunsch erfüllt, in den Norden Englands zu ziehen. Bereits auf dem Weg dorthin hasst sie sich für ihre Entscheidung, die sie nur getroffen hat, um die Träume ihres Mannes nicht zu blockieren. Der Sprachstil ist voll trockenem Humor und leicht sarkastisch. Man wünscht der Frau, die wieder schwanger ist und nun eine Zukunft mit drei Kindern in dem ihr verhassten Norden Englands sieht, dass das Experiment scheitert.  Ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden, was am wirklich locker flockigen Satzbau liegt. Man kann sich bildlich vorstellen, in welchem Chaos die Arme Städterin auf einmal zurechtkommen muss. Zu allem Übel lässt ihr Mann sie aus Arbeitsgründen auch noch alleine an dem Ort, an den sie nur ihm zuliebe hingezogen ist.

        

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Cover des Buches Die dunklen Gassen des Himmels (ISBN: 9783608949650)
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Rezension zu "Die dunklen Gassen des Himmels" von Tad Williams

Himmlische Unterhaltung
book_sorceryvor 18 Tagen

Vorab: Ich habe schon gehört, dass diese Reihe anders sein soll, als Williams anderen Reihen. Es ist eine recht “typische” Urban Fantasy, im Sinne von: es spielt mit so einigen Strickmustern des Genres. Der Ich-Erzähler ist ein Anwalt der Toten 💀 Nein, kein Ermittler oder Rechtsmediziner oder so. Sondern wortwörtlich einen Anwalt für die Toten, die er vor einem himmlischen Gericht als Rechtsanwalt verteidigt 😀 Der gute Bobby Dollar ist nämlich ein Engel. Dabei muss er sich natürlich mit allerlei Machenschaften der Hölle auseinandersetzen und, wie könnte es anders sein, mit dämonischen Wesen und teuflischen Intrigen.

Ich persönlich liebe ja diese Prämisse, mit all ihren mehr oder weniger aufs Korn nehmenden biblischen Referenzen und Interpretationen. Sei es eine meiner liebsten Serien “Lucifer”, in der der Teufel auf Erden, sagen wir mal, eine Auszeit von der Hölle nimmt, oder auch der Film “Dogma” von Kevin Smith, der damals große Empörungswellen ausgelöst hat. Ich steh da einfach drauf 🤷🏼‍♀️

Dieser erste Band der Bobby Dollar-Trilogie (übersetzt von Cornelia Holfelder-von der Tann) ist wohl keine bahnbrechende Neuheit in dem Genre. Ist Bobby Dollar ein Urban Fantasy-Klischee mit Bindungsangst und einem Hang zu selbstironischem Humor? Auf alle Fälle. 

Aber trotzdem konnte Tad Williams mich mit seinem Witz, dem schönen, flüssigen Schreibstil und dem actionreichen Plot durchaus begeistern. Bei der kleinen Romanze in diesem Buch habe ich viel zu sehr mitgefiebert 😄

Ich vergebe 4 von 5 Sternen, mit Luft nach oben - wenn mir der Protagonist im nächsten Band noch mehr ans Herz wächst!

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