Cornelia J Frankenbach Das magische Hospital

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Inhaltsangabe zu „Das magische Hospital“ von Cornelia J Frankenbach

Untergetaucht in der Welt der nicht okkultistisch und magisch befähigten Leute, führen Dr. Yve Veron und ihr Mann endlich wieder ein einigermaßen sicheres Leben. Als Menschen mit besonderen Gaben müssen sie dafür sorgen, unerkannt zu bleiben. Vor allem müssen sie ihre Kinder vor dem Barbarischen Baron schützen, einem aus der Haft entflohenen Wissenschaftler mit hoher krimineller Energie. Dieser führt einen psychopathischen Vergeltungsfeldzug gegen die Familie. Verwicklungen und Intrigen, Kämpfe um Macht und Liebe, verbrecherische Machenschaften wie Organhandel und Gen-Manipulationen verleihen dem Roman einen teilweise erschreckenden Zeitgeist, wobei die fantastische Ebene der Handlung erneute Distanz zur Realität herstellt. – Ein Lesevergnügen, das Spannung der besonderen Art verspricht und zudem durch kreative inhaltliche und sprachliche Ideen sowie ausgefeilte Charaktere evoziert wird.

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  • Rezension zu "Das magische Hospital. Fantasyroman" von Cornelia J. Frankenbach

    Das magische Hospital

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. April 2012 um 12:08

    Meine Meinung: Gleich zu Beginn lernt der Leser Simon Valerio kennen, ein Junge, der magische Fähigkeiten besitzt und ein sogenannter Dimidesga, der in der Welt der normalen „Nicht-Magier“ lebt. Aus einer Not heraus spricht er einen Zauberspruch um eine Freundin zu retten und bringt sich damit in ungeahnte Gefahr. Seine Mutter, außer sich vor Angst, berichtet ihm von Ereignissen, die in der Vergangenheit geschehen sind und sie zur Flucht in diese Welt zwangen. Und nun müssen sie wieder fliehen. Während anfangs Simon Valerios der Protagonist ist, wechselt die Szene schnell zu seiner Mutter, die über die Ereignisse vor Simons Geburt spielt. Yve Veron tritt eine neue Stelle als Lehrerin im magischen Hospital für Kinder und Jugendliche an. Dort verliebt sie sich nicht nur unsterblich, sie bekommt auch die dunklen Machenschaften des Barbarischen Barons zu spüren und gerät gemeinsam mit ihrem Liebsten in Gefahr. Ich muss gestehen die ersten 100 Seiten zogen sich für mich quälend in die Länge, da mir einige Beschreibungen zu genau ausgeführt waren und mir vieles eher belanglos vorkam. Dennoch ist diese Geschichte so außergewöhnlich, dass ich unbedingt weiterlesen wollte, um herauszufinden, wohin mich diese Handlung führt. Interessant fand ich die Beschreibungen für die magische Welt, wie z. B. die Kinderklinik, oder aber auch die Begriffe der Zaubersprüche usw. Auch bringt die Autorin einiges an Humor mit, so finden sich hier Zwillinge wieder die zumindest vom Namen her an ein boxendes Brüderpaar erinnern. Auch witzig fand ich den Namen Martin Horn für einen Sanitäter. Die Handlung schlägt während der 379 Seiten verschiedene Richtungen ein und stellt sich als eine Mischung zwischen Fantasy- kriminal und Liebesroman heraus. Der Schreibstil an sich ist einfach, wenn auch ab und an, meiner Meinung nach, zu ausführlich. Störend fand ich allerdings die verschiedenen eingebrachten Dialekte, vor allem aber Yves französischer Akzent, der meinen Lesefluss leider gewaltig ausbremste. Das Cover ist sehr schlicht gestaltet, in den Farben, grün, weiß und grau. Die Geschichte selbst wird in vielen kurzen Kapiteln erzählt, die jeweils eine Überschrift haben. Auf den letzten Seiten der Handlung befindet sich ein Anhang mit verschiedenen Erklärungen. Das Ende lässt auf eine Fortsetzung schließen, war für mich auch etwas zu abrupt dargestellt. Fazit: Das magische Hospital ist eine fantastische Geschichte, die kriminalistische Wendungen enthält und bei der auch die Liebe nicht zu kurz kommt. Ich fand es sehr interessant, denn es verfügt über einen eigenen Charme und hat mich ziemlich überrascht mit seinen Handlungssträngen. Diesen Roman finde ich definitiv außergewöhnlich und vielleicht kann er den einen oder anderen erwachsenen Leser durch seine verschiedenen Wendungen überzeugen, da er meiner Meinung nach keinem Klischee entspricht. Auch wenn es einige Ähnlichkeiten mit anderen Magiern ect. geben mag, so ist er doch eigenständig und andersartig. Kleine Schwächen in detaillierten Beschreibungen sollte man verzeihen, mich jedenfalls konnte er, gerade weil er so anders ist, fesseln. Gesamtwertung:4/5 Sterne © Michaela Gutowsky

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