Der Löwe des Kaisers: Der Aufstieg

von Cornelia Kempf 
4,8 Sterne bei36 Bewertungen
Der Löwe des Kaisers: Der Aufstieg
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Ladybella911s avatar

Hat mich voll überzeugt. Exzellente Recherche, viel Hintergrundwissen, fein herausgearbeitete Charaktere und Spannung.

L

Ein ganz tolles Buch, welches gut recherchiert ist und die damalige Zeit lebhaft beschreibt.

Alle 36 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der Löwe des Kaisers: Der Aufstieg"

Deutsches Königsreich, 1152
Auf der Burg Wallberg in Bayern werden die Zwillinge Einhard und Gunnar von Arsberg zu angehenden Rittern des Reiches erzogen. Äußerlich mögen sich die beiden gleichen, doch während Einhard, von Vernunft getrieben, alles ernst nimmt, lebt sein Bruder Gunnar zügellos und erobert die Herzen der Frauen im Sturm. Die recht sorglose Zeit auf Wallberg geht jedoch eines Tages für beide Brüder zu Ende, die Geschicke nehmen ihren Lauf und Einhard und Gunnar müssen sich jeder seinem eigenen Schicksal stellen, als sich ihre Wege trennen.
Während Gunnar dem Kaiser Friedrich Barbarossa gegen die Lombarden folgt, wird Einhard Gefolgsmann des mächtigsten Fürsten des Reiches: Heinrich dem Löwen.

Band 1 der Löwen-Reihe

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B079Z6WB48
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:560 Seiten
Verlag:KaMeRu Verlag
Erscheinungsdatum:09.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,8 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne29
  • 4 Sterne6
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Hat mich voll überzeugt. Exzellente Recherche, viel Hintergrundwissen, fein herausgearbeitete Charaktere und Spannung.
    Wunderbarer historischer Roman

    Cornelia Kempf ist mit diesem exzellent recherchierten Roman ein wunderbarer historischer Roman gelungen, der mich von Anfang bis zum Ende in seinen Bann gezogen hat.

    Hier geht es um Zwillingsbrüder, deren Wege sich nach einer unbekümmert verbrachten Kindheit trennen.

    Einer der Brüder zieht mit Kaiser Friedrich Barbarossa gegen die Lombarden, und der andere stellt sich in den Dienst von Heinrich dem Löwen, seines Zeichens Herzog und eine der schillerndsten Figuren des Mittelalters. Und man kann gar nicht genug über diese Zeit erfahren.

    Der Autorin gelingt es, diese so anschaulich und bildhaft zu beschreiben, dass man sich inmitten der Geschichte wähnt. Auch die Charaktere der Protagonisten und vieler Nebenfiguren sind fein und stimmig herausgearbeitet.

    Unglaublich viel Hintergrundwissen über die damaligen Lebensumstände, Gepflogenheiten und auch die Mode der Zeit bringt die Autorin auf sehr spannende Weise dem Leser Nahe. So macht Geschichte wirklich Spaß.

    Dieser erste Band hat mich komplett begeistert und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

    Meine absolute Leseempfehlung für alle, die vergangene Zeiten leben und erleben wollen.

    Kommentieren0
    47
    Teilen
    Eliza08s avatar
    Eliza08vor 10 Monaten
    Der Rotbart und der Löwe

    Das Cover dieses Romans kommt eher altbacken daher und spricht den Leser meiner Meinung nach nicht unbedingt an. Einzig der historische Bezug ist sofort klar. Der Klappentext gibt einen guten Einblick in die Story, er verrät nicht zu viel und ist dennoch so geschrieben, dass man das Buch am liebsten gleich lesen möchte.

    Der Anfang des Romans hat es mir nicht leicht gemacht. Ich habe zwei Anläufe gebraucht, um mich mit diesem Roman anzufreunden. Beim ersten Mal hatte ich Schwierigkeiten, mich auf die beiden Hauptcharaktere Einhard und Gunnar einzulassen, ich verwechselte sie auch ständig und wusste nicht mehr, wer wer war. Okay, die beiden sind Zwillinge, aber irgendwie war das meinem Lesevergnügen nicht zuträglich. Beim zweiten Anlauf habe ich mir extra mehr Zeit genommen und auch gegönnt, sodass ich sofort mehr als 100 Seiten in einem Rutsch gelesen habe und siehe da, jetzt war das Auseinanderhalten der Protagonisten kein Problem mehr. Ob es beim ersten Mal an mir lag, oder es einfach die falsche Zeit war, mag ich im Nachhinein nicht beurteilen können.

    Sind die ersten 100 Seiten überwunden, spannt sich ein gigantisches Netz aus politischen Machtspielen, Intrigen, familiären Fehden und immer mit dabei sind Einhard und Gunnar. Besonders interessant ist natürlich der Konflikt zwischen Welfen und Staufern.

    An Hand der Zwillinge bringt die Autorin einen persönlichen Bezug zu den Geschehnissen im Reich. Die Ereignisse und Konflikte werden greifbarer und der Leser fühlt sich besser in die Story involviert. Für den einen Leser mag Gunnar die Identifikationsfigur sein, für mich war es definitiv Einhard, der mir mehr am Herzen lag und mit dessen Schicksal ich mehr mitfieberte.

    Was mir ein wenig bei den Protagonisten gefehlt hat, war die persönliche Entwicklung. Sicherlich bleiben einige Grundzüge des Charakters immer erhalten, aber besonders im Hinblick auf Gunnar hätte ich mir doch sehr gewünscht, er hätte besser aus seinen Fehlern und „unklugen“ Eigenschaften gelernt. Zu Beginn sind die Beiden gerade einmal 15 Jahre alt, der Roman deckt eine Zeitspanne von insgesamt 16 Jahren ab, sodass eine Entwicklung meiner Meinung nach automatisch gegeben ist.

    Die gesamte Geschichte wird chronologisch erzählt und kommt ohne Rückblenden aus, am Anfang hauptsächlich noch auf einer Perspektive, später als die Zwillinge sich trennen, abwechselnd aus der jeweiligen Sicht.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen, aber auch er entwickelt erst nach einigen Seiten einen Sog, sodass man das Buch später nicht mehr aus der Hand legen möchte. Besonders die Dialoge sind Cornelia Kempf vielfach gelungen.

    Der Roman wartet sowohl mit einem Personenverzeichnis, einem Glossar, einem Nachwort und einem Auszug aus Teil 2 auf.

    Nach einem holprigen Start gewinnt das Buch immer mehr an Fahrt und konnte mich letztlich doch begeistern, auch wenn ich wie gesagt, mit allem nicht zu 100% zufrieden bin. Dem zweiten Teil werde ich aber auf jedem Fall eine Chance geben, denn ich bin gespannt wie die Autorin den offenen Konflikt (Ende des ersten Teils / Cliffhanger) zu Ende bringen wird.

    Ein  historischer Roman, der mich vor allen Dingen in seiner zweiten Hälfte begeistern konnte. Eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne historische Romane lesen und einen gewissen historischen Hintergrund nicht verachten.

    Ich danke Cornelia Kempf für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares und wünsche Ihr noch viel Erfolg mit Gunnar und Einhard.

     

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    MichaelSterziks avatar
    MichaelSterzikvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Großartiger Roman. Hervorragender Erzählstil. Spannende Unterhaltung. Tolle Charakterfindung und Entwicklung. Klare Leseempfehlung.
    Im Krieg und der Liebe ist alles erlaubt

    Es gibt viele historische Ritterromane, doch nur wenige Titel, bleiben der Leserschaft im Gedächtnis, und ja nur wenige sind realistisch und authentisch erzählt. Das alte Vorurteil des edlen Ritters und der holden Prinzessin, ist uns nicht zuletzt durch Märchen oder Filmen implementiert worden. Wer sich allerdings mit der Epoche beschäftigt, wird diese Vorurteile schnell vollkommen entkräftet erkennen. Schwur, Schwertleite, dabei eine Nacht im Gebet auf Knien in der Kirche zubringen – Ja das war so, für den Moment war es ggf. so. Nach dieser Momentaufnahme, war der Aufprall im realen Leben für die jungen Männer ein nachhaltiger und lauter. Die meisten werden wahrscheinlich schon in ihrer Ausbildung als Knappe, dass harte und vielleicht kurze Leben eines Edelmannes und Ritters kennengelernt haben dürfen.

    Im vorliegenden Roman von Cornelia Kempf – Der Löwe des Kaisers – Der Aufstieg wird das historische Ritterleben thematisiert, wie es offensichtlich wirklich im Alltag zugegangen ist. Dabei schildert die Autorin, den Alltag der Protagonisten aus vielen unterschiedlichen Perspektiven. Kaiser, Könige, Adel und Ritter, Klerus und natürlich die einfachen Menschen sind hervorragend in die verschiedenen Haupt- und Nebengeschichten eingebaut. Ein sehr buntes, manchmal dramatisches Bild einer Epoche, die noch immer prägend auf uns wirkt.

    In der Zeit, in der Epoche der Adelsgeschlechter Welfen und Staufer, werden Europas Grenzen durch Intrigen der Politik, durch Kriege und durch Einfluss der Kirche neu gesteckt. Die Grenzen bestehen zum Teil noch in der heutigen Zeit und nicht zuletzt gibt es monumentale, architektonische Kirchen, Burgen und Schlösser, die von der Pracht, der Macht und dem Einfluss ihrer Zeit sprechen.

    Cornelia Kempf schildert feinfühlig das tägliche Leben ihrer Figuren. Machtpolitische Spiele – sind die Basis des Romans, in der die beiden Zwillingsbrüder Einhard und Gunnar als Hauptfiguren, ihren Weg gehen. Allerdings werden sie nach ihrer Zeit als Knappe unterschiedlichen Herren dienen dürfen. Die beiden verwandtschaftlichen Kontrahenten sind: Kaiser Friedrich Barbarossa und dem mächtigsten Herzog in Deutschland - Heinrich der Löwe.

    Die Autorin Cornelia Kempf erzählt mitreißend mit feinfühligen Dialogen von den Erlebnissen der beiden doch so unterschiedlichen Brüder in den Zentren der Macht, Intrigen und Verschwörungen. Natürlich wird auch hier geliebt, dramatisch, verzweifelt, manchmal mit viel Hoffnung, manchmal enttäuschend – doch die Autorin fokussiert sich nicht auf die Liebelein der beiden jungen Ritter.

    „Blut ist dicker wie Wasser“ doch ihre Liebe und Zuneigung wird arg auf die Probe gestellt. Ihrem Herrscher Untertan gewinnen sie an Einfluss und neidvollen Feinden.

    Sehr lobenswert sind die geschichtlichen Hintergründe, die sehr, sehr gut recherchiert und interpretiert wurden. Der Fokus des Romans bilden die Rivalitäten der beiden mächtigen Herrscher – dabei zieht sich die Autorin auf einer neutralen Seite und berichtet von den Beweggründen und Entscheidungen, der Motive des Kaisers und seines Herzogs, die der Leser ebenfalls nachvollziehen kann.

    Cornelia Kempf hat ihre Protagonisten immens fein geschliffen. Das die beiden Zwillinge sich charakterlich stark unterscheiden, hebt natürlich die Spannung und fördert die Konfrontationen. Die Charakterzeichnung der beiden weiteren Hauptfiguren Barbarossa und Heinrich sind ebenfalls detailliert konzipiert.

    Wer einen historischen Roman erwartet, in der von vielen blutigen Schlachten erzählt wird und Gewalt und Tod erwartet, könnte enttäuscht werden. Ja, solche Szenen gibt es, aber sie stehen nicht im Vordergrund, was sich durchaus nicht negativ auf die Spannung auswirkt. Die Brüder und ihre beiden Herrscher befinden sich in einer Eskalationsspierale – aus der wahrscheinlich nicht jeder lebend entkommen wird.

    Fazit

    „Der Löwe des Kaisers“ – Der Aufstieg ist der erste Band eines Zweiteilers. Der zweite Band – der noch in diesem Jahr veröffentlicht wird, erzählt vom Fall Heinrich des Löwen.

    Trotz seines voluminösen Umfangs von fast 600 Seiten – ist der Roman so spannend und abwechslungsreich erzählt, dass er kurzweilig ist.

    „Der Löwe des Kaisers“ – Der Aufstieg von Cornelia Kampf eine großartige Charakterzeichnung zweier Herrscher, die vieles geleistet haben und deren Erschütterungen wir noch immer spüren. Ein großartiger Roman – der wie ein historischer Paukenschlag überzeug und lange, positiv nachhallt.

    Absoluter Geheimtipp für Leser, die hoch konzentrierte Machtspiele wie Schach betrachten – Im Krieg und in der Liebe – ist alles erlaubt.

    Michael Sterzik 

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    dorlis avatar
    dorlivor 2 Jahren
    Rezension zu " Der Löwe des Kaisers – Der Aufstieg " von Cornelia Kempf

    In ihrem historischen Roman „Der Löwe des Kaisers – Der Aufstieg“ hat Cornelia Kempf die historischen Ereignisse der Jahre 1152 bis 1168 mit einer facettenreichen fiktiven Handlung zu einer spannenden Geschichte verflochten und ein glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet.

    Die 15-jährigen Zwillingsbrüder Einhard und Gunnar von Arsberg werden auf Burg Wallberg zu Rittern ausgebildet. Äußerlich kaum zu unterscheiden, könnten die beiden vom Charakter her verschiedener nicht sein. Einhard ist rechtschaffen, gottesfürchtig und äußerst bescheiden, Gunnar hingegen ist ein Draufgänger und Schürzenjäger. Die Ausbildung der Zwillinge bringt ihre ganz unterschiedlichen Talente zum Vorschein: Einhard ist ein Experte im Umgang mit Pferden, Gunnar dagegen ein ausgezeichneter Schütze.

    Geschickt verknüpft Cornelia Kempf den Werdegang der beiden jungen Männer mit dem Leben und Wirken zweier großer Herrscher des 12. Jahrhunderts: Während Einhard in den Dienst von Heinrich dem Löwen tritt, wird Gunnar Gefolgsmann Friedrich Barbarossas. Im Verlauf der Handlung sind Heinrichs Expansion nach Osten in slawisches Gebiet genauso Thema, wie Friedrichs Konflikte mit den norditalienischen Städten und dem Papst.

    Die Autorin wartet mit einer geballten Ladung an historischen Fakten auf, die aber so spannend und mitreißend verpackt sind, dass man schnell mittendrin ist in einer Welt aus politischem Kräftemessen und Machtgerangel, Seilschaften, Ränkespielen, Feldzügen, arrangierten Eheschließungen und allem, was das Ritterleben damals für die Menschen bereithielt.

    Die Darstellung der Schauplätze und die Schilderung der Ereignisse sind Cornelia Kempf hervorragend gelungen. Man kann der Geschichte trotz wechselnder Handlungsorte, unterschiedlicher Perspektiven und manchmal großer Zeitsprünge bestens folgen und verliert zu keiner Zeit den Überblick. Fiktive und historische Figuren werden glaubhaft miteinander kombiniert, das Zusammenspiel aller Akteure ist gut durchdacht und ausgeklügelt.

    „Der Löwe des Kaisers – Der Aufstieg“ hat mir sehr gut gefallen. Die gut ausbalancierte Mischung aus Historie und Fiktion hat mir nicht nur spannende, unterhaltsame Lesestunden beschert, sondern mir auch interessante Reise in das deutsche Mittelalter ermöglicht.

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    Pucki60s avatar
    Pucki60vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gut recherchierte, spannende und informative Geschichte mit Friedrich Barbarossa und Heinrich dem Löwen
    Die jungen Jahre der Zwillinge Einhard und Gunnar

    Die Zwillinge Einhard und Gunnar von Arnsberg wachsen als Knappen auf der Burg Wallberg auf. Äußerlich sind sie nicht zu unterscheiden, doch vom Wesen her ganz verschieden. Einhard handelt überlegt und bewusst und ist ein toller Reiter, Gunnar ist der impulsivere, keiner Liebschaft abgeneigt und ein sehr begabter Bogenschütze.

    Zu Beginn wird in kurzen Episoden die Ausbildung auf der Burg geschildert, dann trennen sich ihre Wege. Einhard folgt als Ritter Heinrich dem Löwen und Gunnar tritt in den Dienst von Friedrich Barbarossa. Die Geschichte dieser beiden bedeutenden Männer wird anhand der Zwillinge erzählt. Gunnar begleitet Friedrich auf seinen Feldzügen in die Lombardei und nach Rom und erlebt die Zwistigkeiten der verschiedenen Päpste. Einhard folgt Heinrich auf seinen Eroberungszügen in den Osten. Heinrich wird immer mächtiger und vielen Fürsten zu gefährlich. Sie versuchen bei Barbarossa gegen ihn agieren, dieser stellt sich jedoch lange Zeit schützend vor seinen Vetter.

    Die Zwillinge werden sehr gut beschrieben und die unterschiedlichen Charaktere schön herausgearbeitet. Obwohl sie ganz verschieden sind, konnte ich nicht sagen, welcher von beiden mir besser gefallen hat, denn beide haben liebenswerte Eigenschaften.

    Die historischen Begebenheiten sind kenntnisreich geschildert und es ist gut erzählt, wie es im Laufe der Zeit zum Bruch zwischen dem Kaiser und dem Herzog kommt. Mühelos habe ich beim Lesen des Buches viel über die beiden Herrscher gelernt.

    Das Buch enthält unheimlich viele Facetten der damaligen Zeit, die Ausbildung der Knappen , das Leben auf der Burg, die Belagerung der Städte in Italien, Kämpfe im Osten des Landes, das Leben der einfachen Leute auf einem Gut in Mecklenburg und vieles mehr. Man muss das Buch einfach lesen um alles zu erfahren. Am Anfang habe ich jedoch ein klein wenig gebraucht um in die Geschichte reinzukommen. Die einzelnen Episoden aus der Jugend der Zwillinge standen für mich in keinem direkten Zusammenhang und der Bezug zu dem historischen Hintergrund fehlt auch noch. Als es geschichtlicher wurde, war all dieses vergessen und das Buch wurde von Seite zu Seite spannender und am liebsten hätte ich gleich die Fortsetzung gelesen, diese erscheint aber erst im November.

    Aufgrund der anfänglichen kleinen Probleme vergebe ich 4 Sterne für dieses Buch und eine absolute Leseempfehlung. Bei diesem Buch muss man einfach dranbleiben.

     

    Kommentare: 3
    116
    Teilen
    denise7xys avatar
    denise7xyvor 2 Jahren
    Spannend, mitreißend mit etwas Humor

    >>Ein zweites Mal hieb er mit der Faust gegen die Wand. Weil er genau wusste, dass er seinen Bruder niemals verraten konnte.<< Seite 42

    Erster Satz:

    "Nicht schlecht Einhard!" Gunnar beneidete seinen Bruder, der breitbeinig dastehend, übermütig, trunken und mit einem Grinsen sein Meisterwerk bewunderte.

    Rezension:

    Zu Anfang der Geschichte befinden wir uns in Wallberg, wo gerade ein Hochzeitsfest stattfindet. Die beiden Zwillinge Einhard und Gunnar feiern und trinken, ehe am nächsten Tag der Alltag wieder einzieht. Wir begleiten die Beiden in ihrer Zeit als Knappen und erleben wie sie wachsen und reifen. Viele Geschehnisse führen die zwei in unterschiedliche Wege, noch bevor einer der beiden zum Ritter ernannt wird. 
    Das Cover ziert ein Kriegsgemälde, mit vielen Rittern. Ansonsten ist das Buchcover in schlichten Brauntönen gehalten. 
    Der Schreibstil ist flüssig, spannend und mit etwas Humor unterstrichen. Besonders die beiden Protagonisten bringen diesen mit sich. Die Redensart ist an die damalige Zeit gut angepasst und lässt sich super lesen. Die Geschichte ist aus der Sicht eines Erzählers und folgt abwechselnd Einhard oder Gunnar. Zwischen den einzelnen Kapiteln sind teils sehr große Zeitsprünge,was aber nicht weiter schlimm ist. Ansonsten wäre die Geschichte wohl unüberschaubar lang geworden.
    Die Charaktere sind alle authentisch und gut durchdacht. Vor allem die Zwillinge sind auf Anhieb sympathisch gewesen und haben einen so verlockt, mehr von ihnen und ihrer Geschichte zu erfahren. Ich finde es schön, wie Geschehnisse aus vorherigen Kapiteln, in den darauffolgenden Kapiteln wieder aufgenommen werden. Man erwährt wie gewisse Dinge ausgegangen sind, ob zum Beispiel eine Verletzung oder Ähnliches war. Dadurch bekommt man ein gutes Gefühl was während der Zeitsprünge geschehen ist.

    Fazit:

    Die Intrigen und Machtspiele sind spannend und als Leser spürt man förmlich das Knistern des Sturmes, welcher sich zwischen den Fronten erhebt. Ich war sofort tief in der Welt von Gunnar und Einhard versunken, als ich angefangen hatte zu lesen und kann es gar nicht mehr erwarten wie es weiter geht. Leider muss ich auf den zweiten Band noch etwas warten, für den ersten Teil gibt es jedoch schon mal 5/5 Sternen.

    http://365-seiten.blogspot.de/

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    werderaners avatar
    werderanervor 2 Jahren
    der Löwe des Kaisers

    Deutsches Kaiserreich 1152
    die Zwillinge Gunnar und Einhard wachsen auf Burg Walberg heran, doch bald trennen sich ihre Wege. 
    Gunnar folgt Kaiser Friedrich und Einhard Heinrich den Löwen. 
    Die fiktive Geschichte wird perfekt eingewoben in die historischen Hintergrund von Kaiser Barbarossa und König Heinrich. 

    Anfangs fand ich das ganze etwas schleppend und hatte etwa mühe dem ganzen zufolgen was den größeren zeitsprungen geschuldet war.
    Das legte sich aber immer mehr und zum Schluss konnte ich kaum aufhören zu lesen! 
    Man erfährt sehr viel über Kaiser und König und ihr Verhältnis. Auch das privat leben von Gunnar und Einhard kommt nicht zukurz.

    Eine leseempfehlung für alle die gerne Historisch lesen!

    Freue mich auf dem in Herbst erscheinenden 2.teil!

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    vielleser18s avatar
    vielleser18vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Informativ, interessant und fesselnd erzählt - Friedrich Barbarossa und Heinrich der Löwe, sowie eine fiktive Geschichte um die historische.
    Fesselnd und informativ

    Der Roman beginnt im Jahr 1152. Hauptprotagonisten sind die Zwillinge Einhard und Gunnar, fiktive Personen, die anfangs als Knappen auf Burg Wallberg leben und erzogen werden. Wir begleiten sie in diesem Roman bis ins Jahr 1168. Cornelia Kempf erzählt uns ihre fiktive Geschichte, wie sie gemeinsam aufwachsen, wie sich ihre Wege trennen und so unterschiedlich wie ihr Wesen sind auch ihre Erlebnisse. Parallel dazu wird die reale Geschichte um Friedrich Barbarossa und Heinrich dem Löwen erzählt, hier im ersten Teil der Aufstieg von Herzog Heinrich dem Löwen zu einem der wichtigsten Männer an der Seite des  Königs des deutschen Reiches und Kaisers des Heiligen Römischen Reiches.

    Das Buch ist ein echter dicker Wälzer, zählt 578 großformatige Seiten. Dennoch, ist man über die ersten Anfangsseiten hinaus, hat man die Progagonisten auch schon kennengelernt. Anfänglich ist das Leben der Zwillinge noch sehr ruhig, eher beschaulich, dennoch bekommen wir einen guten Einblick auf ein Leben auf einer Burg, die Erziehung von Knappen, ihren Alltag. Immer hineingeflochten werden familiäre oder persönliche Erlebnisse, so dass die Geschichte flüssig und nicht trocken vermittelt wird.
    Da sich die Wege der Zwillinge schon bald trennen (Gunnar wird Friedrich folgen, Einhard dem Herzog Heinrich), schafft es die Autorin geschickt die historischen Begebenheiten mit in diese Geschichte einfließen zu lassen. Das ist sehr informativ, denn zugegebenermaßen kannte ich zwar vorher die Namen der beiden berühmten Männer, aber nicht die Geschichte, die dahinter steckt.

    Cornelia Kempf hat hier aber bewußt mehr Raum der fiktiven Geschichte um die Zwillinge gegeben und die historischen Ereignisse gefiltert und gebündelt, denn alles Wirken des Stauferkaisers und des Welfen-Herzogs hätten den Rahmen noch mehr gesprengt.
    So konzentriert sich die Autorin auf die Auseinandersetzungen in der Lombardei und des Streits um die Päpste (Schisma) und auf die Konflikte Heinrichs mit den Slawen.

    Die Protagonisten Einard und Gunnar hat die Autorin so gut herausgearbeitet, dass man sie sich sehr gut vorstellen kann. Beide sind sehr unterschiedlich, Einhard ist der ruhigere, Gunnar der wildere Bruder. Mit Spannung habe ich ihre Entwicklung, ihre Verluste, ihre Erfolge und ihre Liebesgeschichten verfolgt.
    Durch viele Dialoge und viele unterschiedliche Begebenheiten bleibt diese Geschichte leicht lesbar und das Buch trotz seiner vielen Seiten nicht langweilig.

    Am Ende des Buches kommt es zum ersten Bruch zwischen Friedrich und Heinrich und im November 2016 wird dann der zweite Band mit dem Untertitel "Der Fall" erscheinen. Ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil der Geschichte, der aber laut der Autorin auch unabhängig vom Lesen des ersten Teils gelesen werden kann. Genauso wie auch der Roman "Der Aufstieg" trotz des kleinen Cliffhangers am Ende als eine in sich geschlossene Erzählung gelesen werden kann.

    Fazit:
    Informativ, interessant und fesselnd erzählt - Friedrich Barbarossa und Heinrich der Löwe, sowie eine fiktive Geschichte rund um die historische.

    Kommentare: 5
    30
    Teilen
    marpijes avatar
    marpijevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Meisterwerk!!
    Meisterwerk !!!

    Deutsches Königsreich 1152 - zwei Zwillings Brüder Einhard und Gunnar von Arsberg werden auf der Burg Wallberg zum Rittern erzogen, wir begleiten die beide bis zum Jahr 1168.

    Die beide Brüder sind sich nur äußerlich sehr ähnlich, ihre Charaktere sind sehr unterschiedlich  - Gunnar ist ein Abenteuergeist , er lebt jetzt und hier , er hat scharfe Zunge und beachtet nicht welche Konsequenzen werde seine Taten haben, Einhard der vernünftige , loyal und pflichtbewusst , mit seine sanfte Charakter er passt zu diesen Zeiten nicht. Die Wege von die zwei Bruder trennen sich und Gunnar folgt Friedrich Barbarossa nach Italien, wenn Einhard bleibt auf den Burg Wallberg, doch ein Zufall  macht aus ihn der Ritter von Herzog Heinrich der Löwe.

    Die größte Stärke von diese Buch ist die fabelhafte Schreibweise von die Autorin, flüssig , sehr angenehm zu lesen und fesselnd, diese historische Roman hat ein einziehendes Kraft welche hat mir nicht erlaubt das Buch aus den Hand zu legen. Cornelia Kempf schreibt über die dunkle Zeiten sehr bildhaft mit sehr viel Liebe zu Detail , die genaue Beschreibungen von Burgen, von Schlachten aus den Alltag haben bei mir für die Kopf Kino gesorgt, ich war dabei und von Ort, sie hat in sehr geschickten Still die historische Fakten mit erfundenen Erzählung verbunden , aus diese Mischung ist eine sehr glaubhafte Geschichte entstanden welche hat mich auf eine Zeitreise zum Mittelalter mitgenommen.

    Das ganze Buch ist in kleine Kapiteln geteilt  welche erzählen immer weiter die Lebensgeschichte  entweder aus Einhard oder Gunnar Perspektive , bei jeden Kapitel ist immer das Ort des Geschehens  und Jahreszahl geschrieben, das wirkt auf mich seht autentisch und macht ein Eindruck hier handelt sich um eine Chronik.

    Diese historische Roman ist sehr intensiv und emotional geschrieben , geschichtlich sehr gut recherchiert und mit genauen Einblick in das Leben in Jahren 1152-1168.

    Große Leseempfehlung !!!

     

    Kommentieren0
    29
    Teilen
    Flohs avatar
    Flohvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich bin begeistert, habe mich aber völlig anders als die meiste Leseschaft mit dem Buch angefreundet und mich herangetatstet. 3 Sterne +.
    Was für ein Meisterwerk! Bei diesem Epos brauchte ich sehr lange, um wirklich anzukommen.

    Die versierte und ambitionierte Autorin historischer Romane Cornelia Kempf hat es sich mit ihrer Romanidee, gleich über zwei wichtige historische Persönlichkeiten des Mittelalters, Herzog Heinrich und Kaiser Friedrich, zu schreiben, eine große Aufgabe auferlegt. Es ist wirklich für keinen Autor oder für keine Autorin eine leichte Aufgabe, diese beiden geschichtsschreibenden Personen und ihre Epoche des 12. Jahrhunderts in einem historischen Roman zu vereinen. Dieser weitreichende und fundierte historische Roman ist über fast 10 Jahre gereift und die Autorin hat sich alle Zeit dabei gelassen, diesen Roman, der in zwei Teilen erscheint; Der Aufstieg und Der Fall; formvollendet auszuarbeiten und ihn erst mit dem letzten Schliff zu ihrer Zufriedenheit zu veröffentlichen. Entstanden ist ein mächtiges Werk, beinahe ein Meisterwerk, mit knapp 590 Seiten historischer Hintergründe gepaart mit einer bewegenden und ereignisreichen Geschichte zweier Zwillinge, die sich in der schweren Zeit der Kriege und Intrigen behaupten müssen und ihren Platz im Leben als Ritter hart erarbeiten werden und sich den Respekt der Gefolge zunächst verdienen müssen… Die Autorin Cornelia Kempf hat mich mit ihren historischen Werken sehr neugierig gemacht und schon länger beobachte ich die Leserstimmen und Rezensionen, vor allem die Begeisterungsströme zu „Der Löwe des Kaisers – Der Aufstieg“. Meisterhaft, erstaunlich, ritterlich, minutiös, facettenreich, atmosphärisch, mittelalterlich, kämpferisch und voller Sympathie.
    Erschienen im schweizerischen KaMeRu Verlag (http://kameru.ch/)

    Zum Inhalt:
    "Ein mächtiger Herrscher.
    Sein ehrgeizigster Herzog.
    Und zwei Brüder zwischen den Fronten der Macht.
    Die Zwillinge Einhard und Gunnar von Arsberg wachsen als junge Knappen auf der Burg Wallberg heran. Noch bevor sie in den Ritterstand erhoben werden, reißen die Ereignisse der Geschichte die Brüder auseinander: Gunnar folgt Kaiser Friedrich Barbarossa; Einhard wird Gefolgsmann des mächtigen Herzogs des Reiches: Heinrich dem Löwen. Auf dem Schlachtfeld stehen sich die beiden Brüder eines Tages gegenüber… Ein bildgewaltiges Ritterepos, das die Mosaiksteine der Geschichte aneinander fügt und mit einer Prise Autorenfreiheit verbindet."

    Zur Handlung:
    Dieses historische Meisterwerk erstreckt sich über knapp 16 Jahre im Leben der Zwillinge Gunnar und Einhard von Arsberg, die nach der Geburt als Halbwaisen heranwachsen und mit ihren Flausen und Streichen die Burg Wallberg und ihrem Dienstherren Konradin, sowie Waffenmeister Otto von Haberlingen, das Mönchlein und vor allem die Frauenwelt und Mägde beinahe um den Verstand bringen. Gunnar und Einhard sehen sich zum Verwechseln ähnlich und nur wenige Minuten der Geburt trennen die Beiden. Einhard als Erstgeborener Zwilling, Gunnar der Zweitgeborene. Auf Burg Wallberg werden sie zu Rittern ausgebildet. Gunnar beherrscht den Umgang mit jeglichen Waffen perfekt, wo hingegen Einhard fest im Sattel sitzt und jedes Pferd zu bändigen versteht. Die beiden Brüder sind ein Herz und eine Seele und jeder der beiden steht für den anderen ein, wenn es denn erforderlich ist, so die harten Trafen und Bandagen von eigenen Vater, von Herrn Otto oder von Konradin abzuwenden und abzumildern. Nichts trennt die beiden, und einzig ein kleines wurmartiges Muttermal auf dem Gesäß unterscheidet die beiden Knappen. Gunnar und Einhard durchleben ihre Jugend, sie werden zu Männern und zu Rittern geschlagen. Beide gehen ihre Wege, sie lernen Abschied zu nehmen vom Vater, der im Krieg fällt, von der ersten jeweiligen großen Liebe, vom geliebten Bruder Wolfram, der ein Erbe hinterlässt und von den kindlichen Zügen, die sie sich nun gar nicht mehr erlauben dürfen. Denn Gunnar wird Gefolgsmann beim mächtigen Kaiser Friedrich zu Barbarossa und Einhard untersteht dem Herzog Heinrich den Löwen. Gunnar und Einhard lernen nun getrennt voneinander das Leben kennen, sie reifen, wachsen und werden stark. Jeder auf seiner eigenen Art und Weise. Kurz treffen sich die Brüder, gehen im Streit auseinander, ehe sie sich nach Jahren im Kampf um die Ländereien und Herrschaften ihrer Herren verdingen und auf dem Kampffeld begegnen… die Eroberungen, die Herrschaft der Krone, politische Belange, die Macht der Kirche. Hierarchien, Verwandtschaftsgrade, eine historische Epoche gewaltsamer Kriege und Intrigen. Und doch werden diese Eroberungen ein Krieg der Herzen. Unglaublich nah und real hat die Autorin den langen Weg der Eroberungen, der Kämpfe, der Stillstände, der Verluste und den Kampf um die Ländereien und Lehen in ihrem Werk beschrieben und bedient sich ausgezeichneter Recherche und realen Fakten. In diesem Buch stoßen wir auf die Geschichte und Hintergründe im 12. Jahrhundert. Und in Teil 1 – Der Aufstieg auf mehr als 16 Jahre Krieg, Herrschaft, Intrigen, Macht und Pomp, Krone und Parlament, Ländereien, Feldzüge und eigene Kriege. Auch an den Zwillingen geht diese Fehde nicht vorüber. Als sie zum Ritter geschlagen werden, ernten sie nicht nur Anerkennung und Respekt, nein, sie müssen sich den Respekt erst erarbeiten und haben sich mit dem Ritterschlag große Feinde gemacht. Ihre Verbindungen und ihre Nähe zu ihren Herren, Kaiser Friedrich, bzw. Herzog Heinrich, und beider Ansehen im Krieg fordern ihren Tribut. Zudem wird eine Vergangenheit aufgewühlt und eine neuentfachte Liebe lässt alte Wunden schmerzen… Doch das Schicksal nimmt stets seinen eigenen Lauf. Wer bekommt den Titel? Wem steht dieser zu? Wer darf die Liebe des Lebens ehelichen? Und unter welchen Umständen und mit welchen Opfern? Eine Liebe zu einem Land, die bis an die Grenzen zwischen Liebe und Schmerz, Leben und Tod und Wille und Hoffnung reicht. Die Schlachten und Kämpfe der Armeen, der Hass gegen die Feinde, Intrigen, Macht und Heuchelei… Sprachgewalt, Details und fundierte historische Fakten… Diese Handlung spricht von Können und trifft den Geschmack Leser gut strukturierter und packender historischer Romane mit einer emotionalen Nebenhandlung um Liebe, Ehre, Heimat und Selbstbestimmung.

    Schreibstil:
    Die mir bisher noch unbekannte, talentierte und ambitionierte Autorin Cornelia Kempf besitzt einen sagenhaft bildhaften, nahen, realen und gefühlvollen Schreibstil. Sie berichtet aus dritter Erzählperspektive aus dem jungen und unschuldigen, aber schalkhaften Leben der beiden Zwillinge Eingard und Gunnar von Arsberg, wie sie auf Burg Wallberg zu Rittern ausgebildet werden und erwachsen werden, ehe sich ihre Wege trennen und beide einer besonderen Aufgabe folgen. Mit Gunnar und Einhard hat die Autorin neben ihrer realen historischen Kulisse und Personen, sowie belegten Ereignissen, zwei fiktive Charaktere geschaffen, die eine abwechslungsreiche Nebenhandlung zu dem eigentlichen Kern dieses historischen Romans machen. Gunnar und Einhard sind sehr spezielle Persönlichkeiten und an ihnen hat die Autorin erstklassige Charakterstudien betrieben und ihre Psychogramme ausgezeichnet skizziert und in den Roman platziert um ein rundes Bild aus historischen Fakten, geschichtlichen Wissen und fundierten Hintergründen zu bieten. Dieser Roman glänzt mit vielen begeisterten Leserstimmen und die euphorischen Leser sind völlig begeistert.

    Ich hatte sehr hohe Erwartungen an dem Buch und sehe diese leider nicht gänzlich erfüllt. Am Schreibstil der Autorin liegt das zum Teil auch. Wobei meine Kritik eine persönliche Einstellung und eine Geschmacksfrage darstellt. Ich habe einfach unheimlich lange gebraucht um mit diesem Roman warm zu werden und mich wirklich mitgerissen zu fühlen.
    Die Autorin C. Kempf schreibt unheimlich nah und talentiert, sie hat eine wunderbar zeitgemäße Sprache und bietet auch all dass, was ich in historischen Romanen in Bezug auf Gesellschaftsformen, Sitte, Recht und Gesetz, Kleider, Lebensumstände, Sprache und Gepflogenheiten suche, doch packen konnte mich das Buch wirklich erst im letzten Viertel. Woran genau das lag, kann ich kaum definieren. Ich hatte lange den Eindruck, dass die Ereignisse nur so dahin plätschern, ich fühlte mich wenig angezogen und mitgerissen und musste mich, meiner Neugierde sei Dank, regelrecht am Lesen halten.

    Das Buch hat von mir eine zweite, dritte und vierte Chance bekommen. Bei der vierten Chance hat mich das Buch erwischt und ich war nicht mehr von den Seiten zu lösen und völlig angesteckt von den rasanten und emotionalen Ereignissen des 12. Jahrhunderts und des Lebens Gunnars und Einhards. Wirklich faszinierend, denn mit dieser Wende zu meinen Leseeindrücken und zu meiner Begeisterung hätte ich dann nicht mehr gerechnet. Ergo: wer nicht sofort zu Anbeginn des Romans Feuer und Flamme, wie die große Leserschaft, ist, der sollte weiterlesen und dem historischen Roman unbedingt eine weitere Chance einräumen. Es könnte sich bezahlt machen…! Cornelia Kempf schreibt sehr detailliert und ausgesprochen ausführlich. Minutiös schildert sie hier wirklich den leisesten Windhauch, der später zu einem großen Sturm entfachen kann. Beinahe jeder Gedanke, jeder Handschlag, jede Ritterlichkeit wird ausgeführt und dem Leser vorgeführt. Als Leser weile ich an stets an Gunnars und / oder Einhards Seite, ich lebe, erlebe, kämpfe, leide, liebe und reife mit ihnen. Die Autorin lässt ihre Charaktere wunderbar wachsen und entwickeln. WOW. Sehr detailliert und unglaublich genau. Ihre Stärke der Akribie und der ausführlichen Schilderungen könnten auch sogleich eine Schwäche darstellen, denn das Buch fordert den Leser sehr. Es zieht sich an gewissen Stellen, ehe es wieder rasant an Fahrt und Schnelligkeit gewinnt. Ein Wechselbad aus familiärer Ruhe, Rückblicken, Liebschaften, Atmosphäre und als Gegenpol, Kämpfe, Eroberungen, Mord, Intrigen, Verrat, Tod und Verderben sowie die heimtückische Gier nach der Macht und Ansehen. Dieses Buch, samt schriftstellerisches Geschick bietet so ziemlich alles und noch so viel mehr!!! Die möglich empfundene Langatmigkeit einiger Ausführungen, verwandelt sich jedoch aufgrund der Fülle an schönen Worten, das Abtauchen in eine andere Epoche und der sagenhaften Atmosphäre, in eine Langatmigkeit, die man mit jedem Wort und mit jeder einzelnen Zeile dennoch sehr genießt…

    Ein wirklich seltenes und großes Talent einer Autorin. Wir erleben diesen historischen Roman aus einer dritten Erzählperspektive berichtet. So erleben wir als Leser alle Seiten sehr intensiv und sind stets im Bilde ob der unglaublichen Wendungen, Ereignisse und Konstellationen. Im Fokus steht hier natürlich der ritterliche Edelmann Gunnar und sein ebenso ritterlicher Zwilling Einhard. Wir bewegen uns an dessen Seite, teilen ihre Gefühle, Ängste und Sorgen. Wir blicken aus ihren Augen und verspüren Einhards unstillbare Liebe zu den Pferden und Gunnars Talent zum Umgang mit den Waffen, zu ihrer Heimat, zu ihrer Gefolgschaft, zu ihren Aufgaben und zu ihrer Vergangenheit. Cornelia Kempf formt wunderbare Dialoge der Sympathie, der Gesellschaft, der Liebe, Zärtlichkeit, Anmut und des Hasses, des Zorns und der Verzweiflung. Wir begegnen königlichen und kaiserlichen Charakteren von Hofe, sturen Köpfen, patriotischen Helden, gnadenlosen Herrschern und humorvollen Bauern und Spielleuten, Handwerker, Bauern, Herzoge, Mägde, Gesindel, Mönchen, Angestellten und Widersachern. Schon in den ersten Seiten schafft Cornelia Kempf eine Umgebung, die lebendiger und detailreicher erscheint, als jeder Film. Burg Wallberg wird zum Schauplatz der noch jungen und unbedachten Zwillinge mit ihren knapp 15 Lenzen.

    Kann man diesen historischen Roman als üblichen historischen Roman bezeichnen? Ich denke eher nicht, denn dieses Buch (oder vielleicht auch die beiden Teile zusammen) ist schon etwas sehr besonderes und außergewöhnliches. Die Autorin Cornelia Kempf paart neben Historie und wahren Fakten jede Menge Atmosphäre, Kulisse, Spannung, Kampf, Sachkenntnis, Spezialwissen, Herrschaft, Hierarchie, Medizin und jede Menge dezenter Romantik und große Gefühle. In diesem Buch findet fast jeder Genreleser sein Leseglück! Sie nimmt sich die schriftstellerische Freiheit eigene Ideen und Ereignisse in die belegten Fakten und vermuteten Theorien zu den historischen Persönlichkeiten zu verweben und das Buch weitreichen zu ergänzen und mit Leben zu füllen.

    Charaktere:
    Die Auswahl der Charaktere, bzw. der Hauptprotagonisten sollte das Herzstück des Romans sein. Und dieser Wunsch, dieses Ziel, ist der Autorin in der Umsetzung sehr gut und besonders gelungen. Mit den unterschiedlichen Zwillingen hat sie wirklich sehr interessante und gar polarisierende Persönlichkeiten für ihren historischen Roman an der Seite großer Herrscher des Landes geschaffen und sorgt so für Zusammenhalt aber auch großes Konfliktpotential, welches sie nutzt. An Einhards und Gunnars Seite erfährt man das damalige Leben, die damaligen Kämpfe und persönlichen Schicksale unheimlich intensiv und authentisch. Immer wieder werden wichtige Ereignisse und Personen aus der realen Historie vorgestellt und charakterisiert. Trotzdem hatte ich stellenweise Schwierigkeiten den entsprechenden Adel und Titel entsprechenden Namen und Ländereien zuzuordnen. Wer ist Herzog, wer ist König, wem gehört welches Land, wer hat was erobert, wem steht was zu und was passiert in Italien, Mailand, Rom und Co? Wie spielt die Kirche mit, was besagt der Papst etc… Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin sich hier mehr auf historische Belange stützt und stellenweise einfach mal Gunnar und Einhards Geschichte in den Hintergrund spielt um eine klarere Lage zu schaffen. Das liegt wohl auch an der Namensgleichheit der reellen Persönlichkeiten der Geschichte des 12. Jahrhunderts des Mittelalters. Aber von dieser Undurchsichtigkeit sollte man sich nicht verwirren lassen, denn jedes Kapitel und jede Passage hilft den Leser sich zurechtzufinden. Es ist selten, dass in einem Roman die Kulissen und Schauplätze, die Handlung, der Stil und sogar die Charaktere und Protagonisten gleichermaßen beeindrucken und polarisieren, wenn auch nicht gleich, wie bei mir persönlich, zu Beginn fesseln und mitreißen und begeistern können. Die versierte und engagierte Autorin Cornelia Kempf hat einen Pool aus Figuren erschaffen, die mit viel Sympathie bewegen, aber auch mit Antipathie und Abscheu sowie Hass aufwarten können. Einige Protagonisten nehmen im Laufe der Handlung einen ganz neuen Part ein und werden den Leser überraschen. Manche werden am Ende des Buches gar nicht mehr am Leben sein.

    Einhard von Arsberg: Erstgeborener Zwilling. Durch seine ehrliche und gütliche Erscheinung hat Einhard oft das Nachsehen und oft einen Nachteil. Er denkt zu viel und handelt bewusst. Er ist loyal und sehr menschlich. Einhard besitzt viele Werte, die nicht nur dem späteren Erbe und somit materiellen Dingen, zugeschrieben werden können. Einhard lebt und leidet für sein Volk und für sein Gefolge. Pflichtbewusst und ritterlich. Heinrich der Löwe ist sein großes Idol, schon in seiner Jugend war er von dieser männlichen Erscheinung mehr als fasziniert und angetan. Sein Lebenslauf und Werdegang fasziniert mich. Ihm gönne ich alles Gute, denn leider muss auch Einhard sehr harte Rückschläge ertragen und entdeckt auch an seinen Idolen und Mitmenschen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Einhard macht sich Feinde, seine Verbundenheit zu Heinrich dem Löwen tut sein Übriges…

    Gunnar von Arsberg: Gunnar scheint das genaue Gegenteil von seinem Bruder Einhard zu sein. Gunnar lebt den Moment, er genießt und denkt keinen Schritt weiter als bis zu dem Moment in dem er sich gerade befindet. Oft bringt er die Zwillinge damit in dumme Situationen, denen meist für beide harte Strafen drohen. Gunnar hält sich selten an Regeln und Frauen sind schon früh ein Laster für ihn. Durch einen Sturz von einem wilden Pferd (es hätte aber bei Gunnar auch auf einem kleinen Pony so geschehen können) verliert er seine Zeugungskraft. Grund für ihn sich umso mehr durch die Bettstatt der Mägde und Weiber zu probieren und einer Dame der nächsten das Stroh zu wärmen. So hat er doch keine Nachkommen zu befürchten und braucht sich um einen Bastard nicht zu Sorgen. Gunnar ist im Umgang mit den Waffen sehr geschickt, dieses Talent ermöglicht ihn einige Wege und sein Ansehen als Ritter gewinnt an Zuspruch… So oberflächlich Gunnar auch lange erscheint, so macht sich immer mal wieder erkennbar, wie sanft und verletzlich dieser eigentlich ist. Das machte das Lesen sehr spannend, da bei mir stets ein wachsames Auge auf seine Einflüsse und Entscheidungen lag.

    Aber das ist nur ein geringer Teil einflussreicher Protagonisten hier im Buch. Gerade auch die realen historischen Personen und das Regiment Heinrichs und Friedrichs werden sehr klar und fundiert geschildert. Doch besonders die weiblichen (Helden-) Rollen werden sehr überraschen und für eine besondere Nebenhandlung in Zeiten des Krieges sorgen. Personen aus Familie, Adel, Heer, Armee, Gesellschaft, Politik, Volk und Ländereien. Luzia und Agnes, um nur zwei wichtige Frauen hier kurz zu erwähnen, da sie unheimlich wichtig für das Gesamtwerk werden. Eine runde und harmonische Zusammenstellung aus realen und fiktiven Personen. Sehr fein abgestimmt und ausgewogen platziert.

    Meinung:
    Dieser historische Roman hat es mir wirklich nicht ganz so leicht gemacht und die Erfahrung mit diesem Buch, dem ersten Teil des mittelalterlichen Epos, die ich gemacht habe, ist eine kaum in Worte zu fassende. 3 Sterne, die ich vergeben habe, hören sich zunächst nach einem eher mittelmäßigen Buch an. Aber meine drei Sterne sind keinesfalls schlecht zu bewerten. Ich möchte nur meine Schwierigkeiten mit dem Buch zum Ausdruck bringen. Schwächen, die nicht unbedingt auf das Talent und dem schriftstellerischen Können der Autorin zurückzuführen sind, sondern eher eine persönliche Einstellung zum Buch verdeutlichen.

    Dieses historische Werk habe ich mit sehr sehr hohen Erwartungen begonnen. All die überaus positiven und gar euphorischen Rezensionen und Lobpreisungen haben bei mir eine Erwartungshaltung hervorgerufen, der dieser Roman nicht von Anbeginn gerecht werden konnte. So habe ich wirklich lange mit mir gerungen, dieses Buch auch zu beenden. Ich habe oft an vorzeitigen Abbruch gedacht und mit dem Gedanken gespielt, dieses Buch vielleicht zu einer anderen Zeit nochmals zu starten. Doch meine hohen Erwartungen haben nicht nur eine anfängliche Enttäuschung mitgebracht, sondern auch eine wahnsinnige Neugierde, die durch die besonderen Hauptfiguren, Gunnar und Einhard, noch verstärkt wurden. Zudem wollte ich doch auch mein Interesse an den historischen Ereignissen und dem Wirken von Heinrich dem Löwen und Friedrich von Barbarossa stillen. So blieb ich am Ball und habe dem Roman sage und schreibe vier Chancen gegeben. Bei der vierten Chance hat es klick gemacht und für mich gab es nach etwa Seite 350 kaum noch ein Halten.

    Am Talent der Autorin habe ich dabei keinen Moment gezweifelt, das Buch hat mich einfach erst sehr spät erreicht und gefesselt. Zuvor plätscherte bloß alles auf mich ein, ich habe gelesen, gelesen, gelesen und wenig gefühlt, dafür später umso überwältigender. Trotz aller Startschwierigkeiten und Hindernisse und Enttäuschungen hat Cornelia Kempf mich als Leserin gewonnen! Auf mehr als 590 Seiten erleben wir dann sensationelle Kulissen, Landschaften, Gesellschaftsformen und eine grandiose Liebe, Kämpfe und gebührende Ritterlichkeit. Ständig wankte ich zwischen Unmut über auftauchende Längen im Plot, doch wenn ich dann ehrlich zu mir selbst war, so wollte ich eigentlich auf kein einziges geschriebenes Wort aus dem Roman verzichten. Diese Schwäche ist auch gleich eine besondere Stärke, die ich so nur ganz selten beim Lesen empfunden habe. Ich bin froh, dass ich dem Buch treu geblieben bin, und mich nicht von der Seitenzahl (um ehrlich zu sein, ich liebe richtig dicke Bücher) und einigen Längen habe abschrecken lassen. Dieses Buch erfüllt seinen Leser mit Stolz und historischem Wissen. Die grandiose und unbeschreibliche Landschaft hat mich vollends begeistert, mit ihrer Story, mit den sagenhaften bildhaften Schreibstil, mit den detaillierten Kulissen, Epochen, Jahrzehnten des Krieges und den vielen historischen und wissenschaftlichen Hintergründen hat mich die Autorin C. Kempf dann im Rückblick auf das genossene und erlebte Buch mit seinen Höhen und Tiefen, sehr beeindruckt und begeistert. Ihr Buch hat mich auf seltsamer Weise doch noch glücklich gemacht und ich zähle schon die Monate bis zum Erscheinen der Fortsetzung!

    Die Autorin sticht heraus, hat definitiv einzigartigen Wiedererkennungswert und mich als Leserin, zwar erst sehr zögerlich, aber immerhin gewonnen. Und das soll nach diesem schwierigen Start wirklich etwas heißen. Daher werden es nicht nur 1 Stern, oder 5 Sterne, sondern ein Mittelmaß von 3 sehr verdienten Sternen mit ganz viel Luft nach oben für den zweiten Teil dieses weitreichenden Epos. Das Herzblut und die Verbundenheit zum Roman zeigt sich auch in der wunderbaren Covergestaltung. Das Buch macht eine Epoche erlebbar und vermittelt ein Gefühl der damaligen Zeit. Das Buch wurde mir geliefert, und als ich es in den Händen hielt, so wollte ich nur noch eines: Meinen jüngst begonnenen Krimi schnell beenden und mich diesem historischen Werk widmen, auf das ich mich so sehr gefreut hatte. Dieses Buch will einfach erkundet werden. Es ist groß, gewichtig, mächtig und ein richtiger Wälzer, wie ich sie leibe.

    Die Autorin:
    "Cornelia Kempf wurde 1970 in Augsburg/Bayern geboren und ist selbständige IT-Systemspezialistin. Die Antike und das Mittelalter sind ihre Leidenschaft, die ihr den Weg zur Schriftstellerei öffnete. Sie publizierte erst in Zeitschriften und Anthologien. 1996 begann sie mit den Recherchen zum Roman „Morituri“ der 2005 erschien. Heute lebt und schreibt sie in der Nähe von Königsbrunn (D), wo ihr 2006 der Kulturanerkennungspreis der Stadt verliehen wurde."

    Cover / Buch:
    Das Cover ist wunderschön und passt zu seinem historischen Inhalt. Die beiden Bände zeigen sich in ähnlicher Optik und ergeben sicherlich zusammen ein schönes Bild im Bücherregal. Die Verarbeitung ist hochwertig und das Buch liegt trotz seiner 590 Seiten noch recht akzeptabel in der Hand. Da ich anfangs wirklich nur stets wenige Seiten gelesen habe, war das Gewicht kein Problem. Später, als ich dann um die 100 Seiten stets ununterbrochen am Stück verschlungen habe, da brauchte ich eine Buchstütze, da sich dann das Gewicht doch bemerkbar macht. Das Nachwort der Autorin habe ich vor Beginn gelesen. Das würde ich Lesern auch so empfehlen. Das Personenregister ist eine gute Hilfe, jedoch werden hier wirklich nur die einflussreichen und wichtigen Charaktere genannt.

    Fazit:
    Dieser Roman hat mich trotz der enormen Startschwierigkeiten und der fehlenden Begeisterung nach meinen sehr hohen Erwartungen und einiger zähen Längen im resümierend tatsächlich auf eigener Weise glücklich gemacht und mit Stolz erfüllt, diesem Roman treu geblieben zu sein. Eine persönliche Herausforderung, bei der kostbaren Lesezeit, die man ja nur begrenzt zur Verfügung hat und am liebsten mit richtig guten und beeindruckenden Romanen verbringt. Doch diesem Buch sollte man unbedingt auch eine weitere Chance gönnen, ich spreche da wirklich aus erlebter Erfahrung. 3 Sterne vergebe ich für dieses Meisterwerk, mit dem ich erst sehr spät eine Verbundenheit aufbauen konnte. Aber da wartet ja nun noch Teil 2… .

    Kommentare: 7
    94
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Cornelia_Ks avatar

    Für eBook-Leser:

    Im April erscheint der zweite Teil der Löwenreihe. Die Geschichte der Zwillinge Einhard und Gunnar von Arsberg geht also bald weiter.

    Zum Start des zweiten Bandes möchte ich diesmal für Kindle eBook-Leser eine Leserunde für Band 1 „Der Löwe des Kaisers – Der Aufstieg“ ins Leben rufen. Aber natürlich kann jeder mitmachen, der das Buch hat. Der Start der Leserunde ist der 02. April.

    Die Teilnehmerzahl ist unbegrenzt, denn ich werde das eBook am 01.04.2018 für wenige Stunden kostenlos bereitstellen. Daher bitte anmelden, damit ich jeden Teilnehmer darüber informieren kann, sobald das Buch zum Download bereitsteht. Wer keinen Kindle hat, muss nicht traurig sein, denn jeder kann über den Kindle-Cloud-Reader, oder über die kostenlose Kindle-App für PC, Tablets, Handys etc. mitmachen.

    Ich würde mich über eine rege Teilnahme freuen und wer schon ein wenig „schnuppern“ möchte - hier geht es zur Leseprobe:

    Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg

    Das Teilen dieser Leserunde ist natürlich ausdrücklich erwünscht :-)

    Zur Leserunde
    Cornelia_Ks avatar

    Hallo Ihr Lieben,

    Sommerzeit ist Urlaubszeit ist Lesezeit. Nachdem die letzte Leserunde einen solch großen Anklang fand und ein interessanter und reger Austausch stattgefunden hatte, möchte ich jenen, die die letzte Leserunde verpasst haben, die Gelegenheit geben, diesmal mitzumachen.

    Dafür stelle ich zehn Exemplare zur Verfügung, die ich umgehend nach Ablauf der Bewerberzeit versende. Ihr müsst nur posten was Euch auf das Buch neugierig macht, bzw. warum Ihr es lesen möchtet.

    Sollten es mehr Bewerber als Exemplare sein, entscheidet das Los.

    Eine Leseprobe findet Ihr unter: http://www.cornelia-kempf.de/index.php/romane/3-loewe-1

    Aber hier eine Zusammenfassung von "Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg":

    Deutsches Königreich im Jahre 1152. Die Zwillinge Einhard und Gunnar von Arsberg werden auf der gräflichen Burg Wallberg in Bayern zu angehenden Rittern des Reiches erzogen. Obwohl Zwillinge, können sie verschiedener nicht sein. Während Einhard von Vernunft getrieben ist, ist Gunnar der Sorglosere, dem die Frauenherzen nur so zufliegen. Kurz vor ihrer Schwertleite reißen die Ereignisse der Zeit die Brüder auseinander. Gunnar folgt als Knappe des Grafen von Wallberg dem Kaiser nach Norditalien und zieht dort in den Krieg gegen die Lombarden. Dank eines Zufalls begegnet er Friedrich Barbarossa, der Gunnar als Ritter in seine Dienste nimmt. Schon bald erkennt der Kaiser Gunnars Talente, der nicht nur geschickt mit den Waffen umzugehen weiß, sondern auch brauchbar ist, um an Informationen zu gelangen.

    Einhard hingegen bleibt im deutschen Königreich und trifft  unerwartet auf den mächtigsten Fürsten des Reiches, dem Herzog von Bayern und Sachsen – Heinrich der Löwe. Nachdem Einhard an einem Feldzug gegen die Slawen teilnimmt, wird er ein Getreuer des Welfenherzogs, der ihn mit einem Rittergut im feindlichen Slawenland belehnt. Doch Einhard lernt auch die Frau eines anderen Getreuen des Herzogs kennen und eine verbotene Liebe entflammt, die beide in Gefahr bringt.

    In „Der Löwe des Kaisers – Der Aufstieg“ erleben Einhard und Gunnar von Arsberg an der Seite ihrer Herrscher die Ereignisse der Jahre 1152 bis 1168. Eine Zeit, in der Kaiser Friedrich Barbarossa immer wieder Krieg gegen die aufwieglerischen Lombarden führt und sein Vetter Heinrich der Löwe an Friedrichs Seite zum mächtigsten Herzog des Reiches aufsteigt.

    Ich freue mich schon auf Eure Bewerbungen und auch auf eine ebenso interessante und anregende Leserunde wie das letzte Mal.

    Liebe Grüße

    Cornelia
    Zur Leserunde
    Cornelia_Ks avatar
    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe nach der Buchverlosung ja versprochen, dass ich eventuell eine weitere Verlosung mache. Dieses Versprechen möchte ich nun einlösen und dabei auch gleich eine Leserunde anbieten. Als "Schmankerl" stelle ich zehn signierte Exemplare zur Verfügung, die ich umgehend nach Ablauf der Bewerberzeit versende. Ihr müsst nur posten in welchem verwandtschaftlichen Verhältnis die beiden Herrscher standen - das ist sicher nicht allzu schwer - und warum Ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet.

    Sollten es mehr Bewerber als Exemplare sein, entscheidet das Los.

    Und darum geht es in "Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg":

    Deutsches Königreich im Jahre 1152. Die Zwillinge Einhard und Gunnar von Arsberg werden auf der gräflichen Burg Wallberg in Bayern zu angehenden Rittern des Reiches erzogen. Obwohl Zwillinge, können sie verschiedener nicht sein. Während Einhard von Vernunft getrieben ist, ist Gunnar der Sorglosere, dem die Frauenherzen nur so zufliegen. Kurz vor ihrer Schwertleite reißen die Ereignisse der Zeit die Brüder auseinander. Gunnar folgt als Knappe des Grafen von Wallberg dem Kaiser nach Norditalien und zieht dort in den Krieg gegen die Lombarden. Dank eines Zufalls begegnet er Friedrich Barbarossa, der Gunnar als Ritter in seine Dienste nimmt. Schon bald erkennt der Kaiser Gunnars Talente, der nicht nur geschickt mit den Waffen umzugehen weiß, sondern auch brauchbar ist, um an Informationen zu gelangen.

    Einhard hingegen bleibt im deutschen Königreich und trifft  unerwartet auf den mächtigsten Fürsten des Reiches, dem Herzog von Bayern und Sachsen – Heinrich der Löwe. Nachdem Einhard an einem Feldzug gegen die Slawen teilnimmt, wird er ein Getreuer des Welfenherzogs, der ihn mit einem Rittergut im feindlichen Slawenland belehnt. Doch Einhard lernt auch die Frau eines anderen Getreuen des Herzogs kennen und eine verbotene Liebe entflammt, die beide in Gefahr bringt.

    In „Der Löwe des Kaisers – Der Aufstieg“ erleben Einhard und Gunnar von Arsberg an der Seite ihrer Herrscher die Ereignisse der Jahre 1152 bis 1168. Eine Zeit, in der Kaiser Friedrich Barbarossa immer wieder Krieg gegen die aufwieglerischen Lombarden führt und sein Vetter Heinrich der Löwe an Friedrichs Seite zum mächtigsten Herzog des Reiches aufsteigt.

    Über rege Teilnahme würde ich mich freuen und bin auf Eure Eindrücke und Meinungen ganz gespannt.

    Liebe Grüße

    Cornelia


    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks