Cornelia Kuhnert

 4.5 Sterne bei 184 Bewertungen
Cornelia Kuhnert

Lebenslauf von Cornelia Kuhnert

Cornelia Kuhnert lebt und schreibt in Hannover. Sie war nach dem Geschichts- und Germanistikstudium Lehrerin an verschiedenen Schulen. Seit einigen Jahren arbeitet sie freiberuflich als Autorin von Kriminalromanen und Kurzkrimis aus dem niedersächsischen Kleinstadtmilieu. Sie ist die Herausgeberin von Anthologien in verschiedenen Verlagen und hat mehrere Jahre das Krimifest Hannover organisiert. In dem Buch 111 Orte in Hannover, die Sie gesehen haben sollten und 111 Orte rund um Hannover, die man gesehen haben sollte (Emons Verlag), zeigt sie Superlative und geheime Schätze ihrer Heimatstadt. Ab August 2014 verlegt sie ihre mörderischen Ermittlungen nach Neuharlingersiel. Zusammen mit Christiane Franke startete sie eine neue Reihe im Rowohlt Verlag: Krabbenbrot und Seemannstod (2014), Der letzte Heuler (2015) und Miss Wattenmeer singt nicht mehr (2016). Mehr Infos unter: www.corneliakuhnert.de

Alle Bücher von Cornelia Kuhnert

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Cornelia KuhnertKrabbenbrot und Seemannstod
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Krabbenbrot und Seemannstod
Krabbenbrot und Seemannstod
 (59)
Erschienen am 01.09.2014
Cornelia KuhnertMiss Wattenmeer singt nicht mehr
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Miss Wattenmeer singt nicht mehr
Miss Wattenmeer singt nicht mehr
 (47)
Erschienen am 26.03.2016
Cornelia KuhnertDer letzte Heuler
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Der letzte Heuler
Der letzte Heuler
 (42)
Erschienen am 24.04.2015
Cornelia KuhnertSüßer die Morde nie klingen: Blutige Geschenke von Sabine Thiesler, Heinrich Steinfest, Oliver Bottini, Nicola Förg, Gisbert Haefs uvm
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Süßer die Morde nie klingen: Blutige Geschenke von Sabine Thiesler, Heinrich Steinfest, Oliver Bottini, Nicola Förg, Gisbert Haefs uvm
Cornelia KuhnertEiskalte Weihnachtsengel
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Eiskalte Weihnachtsengel
Eiskalte Weihnachtsengel
 (5)
Erschienen am 14.10.2013
Cornelia Kuhnert111 Orte in Hannover die man gesehen haben muss
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111 Orte in Hannover die man gesehen haben muss
Cornelia KuhnertTödliche Offenbarung
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Tödliche Offenbarung
Tödliche Offenbarung
 (2)
Erschienen am 19.08.2011
Cornelia KuhnertMörderische Leckerbissen
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Mörderische Leckerbissen
Mörderische Leckerbissen
 (2)
Erschienen am 01.11.2013

Neue Rezensionen zu Cornelia Kuhnert

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lenikss avatar

Rezension zu "Miss Wattenmeer singt nicht mehr" von Cornelia Kuhnert

Rosa und Co ermitteln hervorragend an der Nordsee
leniksvor 2 Monaten

Dieses Hörbuch ist mir beim Stöbern in der Bibliothek in die Hände gefallen, und da es auf Urlaubsreise an die Nordsee ging, fand ich das Hörbuch muss mit, und dann auch noch der tolle Hörbuchsprecher Oliver Kalkhofe. Er bringt die Figuren rund um die Ermittlung um den Tod von Aleke die ermordet wird sehr gut rüber. Die Ermittler sind eine Wucht. Einfach schön anzuhören. Das Hörbuch umfasst 4 CD's mit einer Laufzeit von ca. 300 Minuten. Von mir bekommt das Hörbuch vier Sterne und eine Hörempfehlung.

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Leylascraps avatar

Rezension zu "Der letzte Heuler" von Cornelia Kuhnert

Der letzte Heuler
Leylascrapvor 2 Monaten

Wieder einmal findet Rosa eine Leiche. 

Zusammen mit ihrem Nachbar Rudi, der Dorfpolizist und dem Postboten Henner sind sie auf der Suche nach dem Mörder. 

Auch wenn Rosa und Henner keine Polizisten sind, können sie es nicht lassen mit zu ermitteln. Vor allem Rosa steckt ihre Nase überall herein, während Henner eher darein gezogen wird. 

Wieder einmal ist der Krimi gut geschrieben und zieht einen in seinen Bann. Die quirlige Rosa lässt einen sowohl schmunzeln als auch immer wieder mit dem Kopf schütteln. Und Henner ist ein typischer Ostfriese und ist mir gleich sympathisch.  
Dieser zweite Teil macht auf jeden Fall Lust auf mehr und freue mich schon darauf den dritten Teil zu lesen.       

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Anteks avatar

Rezension zu "Muscheln, Mord und Meeresrauschen" von Cornelia Kuhnert

Mit Hörgenuss ab an die Nordsee
Antekvor 5 Monaten

Ich liebe die Nordsee, ich bin Fan der Reihe um das Kulttrio Henner, Rudi und Rosa und habe mich deshalb wie irre auf den fünften Fall für sie und mich gefreut. Wie immer haben mich die beiden Autorinnen mit ihren originellen Ermittlern, ganz viel Spaß sowie jeder Menge Knobeleien perfekt nach Ostfriesland entführt und ganz großartig unterhalten.


Wie gewohnt muss man nicht lange auf den ersten Toten warten, auch wenn nicht klar ist, ob der beabsichtigt war. Vielmehr sollte bei dem Brandanschlag auf den geerbten Bauernhof des Geflügelzüchters Johann Gehrken wohl eher diesem bzw. seiner Familie an den Karren gefahren werden, oder auch ein Zeichen gegen den geplanten Wellnesstempel mit Asiamassagen gesetzt werden. Dass ein polnischer Arbeiter auf der Baustelle übernachtet um sich das Geld für die Unterkunft zu sparen, war ja nicht geplant. Es gibt wieder jede Menge Rätsel für Rudi, Rosa und Henner und es heißt Ärmel hochkrempeln, Augen und Ohren aufstellen und auf in die Ermittlungen.


Der Krimi ist spannend von Anfang an, da geht es nicht erst lange um den heißen Brei. Ein Motiv hätten einige. Erbstreitigkeiten, Versicherungsbetrug, Rache, weil Versprechen nicht gehalten wurden, Eifersuchtsdramen, ein Erbschleicher als Schwiegersohn und jede Menge besorgte Bürger, die verhindern wollen, dass der Wellnesstempel ihr idyllisches Neuharlingersiel verschandelt, weiß man ja Erotikcenter, Partnerclub,… Richtig rund geht es bei den Ermittlungen dann als Investor Johann Gehrken, kurz nachdem er bei einer Versammlung laut herum getönt hat, dass er wisse, wer den Brand gelegt hat, erstochen wird und er bleibt nicht der letzte Tote, bevor das Rätsel wirklich erst ganz gegen Ende gelöst wird. Wie immer gesellen sich zu den Ermittlungen jede Mange Dorfleben, Tratsch und Klatsch und klar wird auch ein bisschen aus dem Alltag geplaudert, was stets für den humorvollen Background sorgt, sich aber keinesfalls über bzw. vor die Spannung stellt.


Die beiden Autorinnen, bei denen man an keiner Stelle merkt, dass die Geschichte nicht nur aus einer Feder stammt, ist locker, leicht und gerade als Hörbuch kann man der Geschichte daher super gut folgen. Liebenswerte Protagonisten, witzige, spritzige, teils auch spitze Dialoge, immer wieder auch ein bisschen Dialekt und vor allem eine gehörige Portion Spannung machen diesen Ostfriesenkrimi, der sich auch wirklich so nennen darf, zum großen Vergnügen,


Für mich war es ja ein Wiedersehen mit alten, liebgewonnenen Bekannten. Rudi, Rosa und Henner sind mir längst ans Herz gewachsen. Der Polizist ist wie immer froh um die Mithilfe der neugierigen Lehrerin und des Postboten, die ihm nicht nur den Dorftratsch zutragen, sondern auch sonst tatkräftig unterstützen. Auch die Nebendarsteller sind toll gezeichnet, bei Ludwig, dem Reporter der Mitmachzeitung, der natürlich wie gewohnt mit seinen Berichten ebenfalls ins Visier der Ermittler gerät, angefangen, bis hin zu Kriminalhauptkommissar Schnepel der mit Rudi ins Feld ziehen muss um den Täter zu fangen und mit seinen Schnellschusslösungen für den Fall wie immer völlig übers Ziel hinaus schießt.


Der Krimi macht so richtig Lust auf Urlaub in Neuharlingersiel, per Kopfkino ist man ja bereits vor Ort. Aber frisch gepulte Krabben, frische Muscheln und Co machen einem den Mund wässrig und die sind hier bei mir im Süden einfach nicht zu haben. Immer wieder ein Erlebnis ist auch ein Besuch auf dem Steffens Hof bei Henners Großfamilie, da dürfen Muddern und Vaddern frei Schnauze in Dialekt plaudern und man wird dort natürlich mit den leckersten Gerichten versorgt. Liebend gerne würde ich mich da auch gelegentlich mal an den Mittagstisch setzen.


Der amüsant, lockere Krimi ist ideal als Hörbuch und man kann der Geschichte entspannt folgen, man darf sich richtig schön berieseln lassen. Oliver Kalkofe, der die Reihe zu Beginn eingelesen hat, ist natürlich Kult und ich bin ein großer Fan von ihm. Allerdings denke ich, darf man ihm nicht nachweinen und ihn auch nicht als Maßstab für dieses Hörbuch nehmen. Unwissend dieser Tatsache hätte mich die Umsetzung durch Sprecher Tetja Mierendorf auf jeden Fall absolut überzeugt und ich denke er ist wirklich ein guter Ersatz um sich mit Hörgenuss nach Neuharlingersiel mitnehmen zu lassen.


Alles in allem hat der Rachefeldzug, der gehörig aus dem Ruder läuft, auf jeden Fall fünf Sterne verdient.

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

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CorneliaKuhnerts avatar

Liebe Leserinnen!

Es ist so weit. Der dritte Fall des schrägen Ermittlertrios  aus Neuharlingersiel  erscheint. Wie immer stürzen sich die drei mit voller Kraft in die Ermittlungen und auch für privaten Wirrwarr ist gesorgt.

Na, macht das Lust, sich in die Premierenleserunde zu stürzen?

Frage zum Bewerben: In welchem Ort startet Fall 3 der heiteren Krimireihe um  Dorfpolizist Rudi, Postbote Henner und der zugezogenen Rosa?


Zur Einstimmung gibt es hier Fotos zu den Orten.

Und hier kannst Du Christiane und mich schon einmal kennen lernen.

Inhalt:

Friesisch herb
Während am Strand von Greetsiel die «Ostfriesische Schlickrennen-Wältmeisterschaft» tobt, wird Aleke Dönnerschlach auf ihrer Fischfarm ertränkt. Ihr frisch angetrauter Gatte hat ein wasserdichtes Alibi – er war beim Rennen dabei, im Team von Henner und Rudi. Doch wer hatte ein Motiv, Aleke um die Ecke zu bringen? Die Kripo Wittmund hat schnell einen Schuldigen parat, aber Henner, Rudi und Rosa haben da mal wieder ihre Zweifel. Erst recht, als ein zweiter Mord geschieht. Und als sie erfahren, dass es von Seiten der Tierschützer massive Proteste gegen die Fischfarm gab, legt das Trio sich so richtig ins Zeug ...


Textprobe:

Miss Wattenmeer singt nicht mehr

 

Die Julisonne hat die große Halle im Laufe des Tages in einen Glutofen verwandelt. Drinnen stehen dicht aneinander gereiht große Plastikwannen. Aleke wirft einen Blick auf das Wandthermometer. Achtundzwanzig Grad. Ihr ist heiß und ihr dunkelgrüner Arbeitsoverall lässt sie noch mehr schwitzen. Sie streicht sich die Schweißperlen von der Stirn. Im leichten Seewind am Strand wäre es jetzt deutlich angenehmer. Mit dem Rad braucht sie zehn Minuten bis dorthin. Aber bevor sie losfährt, kontrolliert sie erst alle Fische. Ihre Hochzeit und die vielen Feiern drum rum – Kranzbinden, Polterabend, Kaffeetrinken mit Nachbarn – haben Alekes Zeitplan durcheinandergebracht. Und den gilt es einzuhalten. Störe sind sehr empfindlich. Erst gestern hat sie zusammen mit Reent die Weibchen in die Becken mit dem wärmeren Wasser umgesetzt. Das ist wichtig, die sollen glauben im sibirischen Frühling zu sein. Vorsichtig klettert Aleke über die Umrandung ins Wasser. Mit gekonntem Griff packt sie einen der Fische, holt ihn heraus und fixiert ihn im Arm. Die Stirn ist grau gefärbt. Ein gutes Zeichen. Sanft streichelt Aleke über die weicher gewordene Bauchdecke des Störs. „Bald ist es soweit. Aber noch nicht heute“, flüstert sie dem Fisch liebevoll zu.

Plötzlich rumst es.

Ob Reent schon zurück ist? Sie wirft einen Blick auf die Uhr. Nein, die sind ja noch mittendrin. Wahrscheinlich haben die noch nicht mal mit dem Aalsprint angefangen.

Jetzt fällt die Hallentür mit lautem Krachen ins Schloss. „Ach hier bist du! Hab ich’s mir doch gedacht. Ich wollte dir noch persönlich zur Hochzeit gratulieren.“

Aleke zuckt zusammen. Sie wird nicht gerne gestört, wenn sie mit ihren Stören spricht. Beim Afrikanischen Wels ist das etwas anderes, der ist längst nicht so sensibel. „Das ist lieb. Ich hatte mich schon gewundert, dass ihr beim Polterabend nicht gekommen seid. Leider passt es im Moment nicht so gut. Ich kontrolliere gerade, wie weit die Weibchen sind – und vor allem ihre Eier.“ Ungebetene Gäste sind Aleke ein Graus. Aber sie möchte auch nicht unhöflich sein.

„Ich will dich auch gar nicht lange stören. Aber zumindest anstoßen möchte ich kurz mit dir. Guck, ich hab auch was mitgebracht. Sekt mit Sanddorn, den magst du doch so gern. Dann bin ich auch wieder weg.  Bei solch einem wichtigen Schritt ist doch jeder gute Wunsch wichtig.“

Das findet Aleke eigentlich ein bisschen dick aufgetragen. Andererseits wurde bei der Hochzeit auch viel rumgesülzt. Die Ansprache von Onkel Ludwig ist die Schlimmste von allen gewesen.

Ein Korken knallt. Gläser klirren. „Hier. Für dich. Auf deine Zukunft.“

 Ergeben nickt Aleke und lässt den Stör mit einer fast zärtlichen Bewegung wieder ins Wasser gleiten. Dann dreht sie sich um und greift lächelnd nach dem Glas. Das hätte sie nicht tun sollen.

 



Fragen für die Leserunde:

1. Wie gefällt euch das Cover?

2. Habt ihr schon einmal etwas von der Ostfriesischen Schlickrennen-Wältmeisterschaft gehört?

3. Wisst ihr, wie die funktioniert und wo sie stattfindet?

4. Was wird beim Aalsprint hin und her getragen?

5. Welche Fische hat Reent in seiner Aquakultur?

6. Welche Fische betreut Aleke und was macht sie da? Hattest Du schon einmal davon gehört?

7. Hast Du nach den ersten drei Kapiteln eine Vermutung, wer der Täter ist?

8. Und: Hast Du nach der zweiten Leiche eine Vermutung?

9. Oder nach der dritten?

10. Fazit:

11. Rezensionen

Zusatzfragen:

a) Welche Szene hat Dir am besten gefallen?

b) Was für einen Tipp würdest Du Rosa im Umgang mit Ingo geben?

c) Glaubst Du, dass sich zwischen Rosa und Henner oder Rosa und Rudi eine Liebesbeziehung entwickelt?

d) Welche Rolle sollte Dörte in Zukunft einnehmen?

e) Welche Rolle sollte Schnepel in Zukunft einnehmen?

 

Dauer der Leserunde

Wenn alle Bücher bei den Teilnehmern  angekommen  sind,  startet die Leserunde und läuft dann 2 Wochen.

Zur Leserunde
Nmanskis avatar

Sommer-Krimi-Paket: Vier Romane & Give-Aways zu gewinnen

Spannende Lektüre für den Strandkorb: Gemeinsam mit Cornelia Kuhnert und Christiane Franke verlose ich vier Krimis plus Give-Aways für einen entspannten Urlaub an der Nordsee! 

Das Sommer-Krimi-Paket beinhaltet (ein Foto ist angehängt): 

  • die Ostfriesen-Krimis „Der letzte Heuler“ und „Krabbenbrot und Seemannstod“ von Cornelia Kuhnert und Christiane Franke
  • die Küstenkrimis „Fanggründe“ und „Seebestattung“ von Natascha Manski
  • die Tasche „Good Saylors Never Die"
  • ein Glas „Wattwürmer“
  • ein Krimi-Lesezeichen 


Und so könnt ihr mitmachen:
Schreibt einfach in eurem Kommentar, wo es euch dieses Jahr in den Urlaub hinzieht (Italien, Südsee, Balkonien?) und welches Buch ihr dabei habt (Krimi? Liebesroman ? Reiseführer?).
Keine Sorge – auch diejenigen, die nicht an die Nordsee fahren und keinen Krimi im Gepäck haben, nehmen an der Verlosung teil ☺. Den Gewinner gebe ich am 20. August abends hier bekannt.
Viel Glück!

Wer mag, erhält hier weitere Infos und Leseproben zu den Krimis:

http://www.rowohlt.de/buch/Cornelia_Kuhnert_Krabbenbrot_und_Seemannstod.3094010.html
http://www.rowohlt.de/buch/Natascha_Manski_Seebestattung.3113726.html

Zur Buchverlosung
CorneliaKuhnerts avatar

 Verlosung zu „Der letzte Heuler“  von Christiane Franke und Cornelia Kuhnert

 

Die wärmere Jahreszeit kommt mit schnellen Schritten. Nicht nur bei uns, sondern auch bei unserem Trio aus Neuharlingersiel. Dorfpolizist Rudi, Postbote Henner und die aus Hannover zugezogene Lehrerin Rosa genießen das gute Wetter – und ermitteln nach "Krabbenbrot und Seemannstod" in ihrem zweiten Kriminalfall.


Dazu verlosen wir gemeinsam mit dem Rowohlt-Verlag  20 x ein Exemplar des Küstenkrimis „Der letzte Heuler“.

 

Was passiert in diesem heiteren Krimi?


Geheult wird nicht. Jedenfalls nicht im Norden …
Ostfriesland, Neuharlingersiel, im Sommer: An einem ausnahmsweise warmen Tag entdeckt Lehrerin Rosa am Strand einen einsamen Heuler. Als sie Hilfe für das Robbenbaby holen will, trifft sie nicht auf die Tierärztin, sondern auf deren Gatten. Der liegt in einer Blutlache. Und ist ziemlich tot.
Wie sich herausstellt, wurde der pensionierte Chefarzt der Kinderklinik erschossen. Mit einer russischen Makarow. Die Kripo Wittmund glaubt daher an Auftragsmord, doch Rosa und ihre Freunde – Dorfpolizist Rudi und Postbote Henner – halten das für ziemlichen Quatsch. Auf eigene Faust und mit ihren ganz speziellen Methoden stellen die drei Ermittlungen an. Und stolpert über Dixi-Klos, kostspielige Reitstunden und Liebesverhältnisse, die so ganz rund wohl nicht gelaufen sein dürften …

 

Und hier könnt ihr euch zum Einstimmen schon mal die Schauplätze ansehen:


Stimmen dazu:

 „Morden im Norden: spannend und witzig und vor allem mit viel Herz erzählt.“ (WDR 5)

 „Ein spaßiger Krimi mit Lokalkolorit.“ (Hamburger Morgenpost)

„Tolle knorrige Charaktere, eine witzige Sprache, vor allem gleitet dieser charmante Roman nie ins triviale und klischeehafte ab.“ (Föhrer Blatt)

„Endlich ein neues, originelles Ermittlerteam an der Küste!“ (Klaus-Peter Wolf)

„Diejenigen, die Ostfriesland lieben und alle,die dort noch nie gefroren haben, werden von diesem Trio so begeistert sein wie ich!“ (Gisa Pauly)„

„Wer geglaubt hat, dass er Ostfriesland kennt, der wird hier eines Besseren belehrt – und das mit einer saftigen Portion Spannung und vor allem Humor, den manch einer den knorrigen Charakteren am Nordseestrand nicht zutraut, was aber wieder einmal beweist: Friesland singt nicht nur, es lacht auch!“ (Margarete v. Schwarzkopf)

 

 

Unsere Frage zum Gewinnspiel:

Wann erscheint  "Der letzte Heuler?"

Wer mitmachen möchte, kann hier einfach bis zum 17. April 2015 eine Antwort posten. Die Gewinner werden ausgelost,  und spätestens am 20. benachrichtigt. Dann gehen die Adressen an den Verlag und werden von dort zugeschickt. 

Wir freuen uns auf eine lebhafte Leserunde mit euch, hoffen auf rege Beteiligung und viele Rezensionen. Im Frühjahr sind wir auf Lesereise und wenn ihr uns bei den Lesungen besucht, signieren wir die Bücher und haben noch eine Überraschung für euch dabei.



Und hier nun noch eine kürzest Textprobe:

 

Christiane Franke & Cornelia Kuhnert

Der letzte Heuler


Heute wird sie ihn umbringen. Der Abend ist perfekt für einen Mord. Dunkle Wolken jagen über den nächtlichen Himmel, verdecken den Mond. Das Klackern seiner Schuhe hallt durch die menschenleere Gasse. Sie drückt sich in den Torbogen und hält den Atem an. Die Schritte kommen näher. Sie umklammert das Messer.

Flatsch. Ein dicker weiß-grüner Klecks landet auf der Tastatur des Laptops und reißt Rosa Moll aus den Tiefen des Krimis, den sie gerade schreibt. „Pepe, du Ferkel!“, schimpft sie und wirft mit dem Stift nach ihrem Beo. Trifft jedoch nur das weiße Plisseerollo.

„Halt die Klappe!“, kreischt der Beo.

„Nee, mein Lieber, so nicht. Ab in den Käfig.“ Rosa wirft Pepe einen bösen Blick zu. Ihre Krimistimmung ist verflogen. Resigniert schaut sie auf ihre Armbanduhr. Schon fünf. Der Tag ist wie im Flug vergangen. Dann kann sie sich ebenso gut um ihr Sportprogramm kümmern: Zurück zur Barbie-Figur. Na ja, zumindest in die Nähe davon.

 

Zehn Minuten später läuft Rosa zum Hafen, hält sich rechts und nimmt die Straße den Deich hinauf. Oben steigt sie über einen Zaun und schaut aufs Meer. Nichts davon zu sehen. Nur die Salzwiesen. Und ein paar Austernfischer, Möwen und Küstenseeschwalben. Das kann noch Stunden dauern, bis die Nordsee wieder hier vorn ankommt.

Drüben, auf Wangerooge, glänzen der Westturm und der neue Leuchtturm in der Sonne. Entschlossen läuft sie weiter, die Arme locker an der Seite schwingend. Rosa steigert das Tempo, atmet tief ein und wieder aus.

Weiter vorn auf der Deichkrone sieht sie eine Gestalt mit Hund. Keiner der beiden bewegt sich. Seltsam. Rosa läuft mit ausladenden Schritten auf ihn zu. Der Westwind bläst ihr die blonden Locken ins Gesicht. Gerade als sie sie wieder nach hinten streicht, hört sie ein eigenartiges Heulen. Sie wird schneller und kneift die Augen zusammen. Das Jammern kommt von weiter vorn. Und es klingt wie ein Baby! Ohne zu zögern, biegt sie ab und läuft den Deich hinunter.

„Keinen Schritt weiter!“

Rosa zuckt bei dem Kommandoton zusammen. In Zeitlupe dreht sie sich um. Es ist der Mann mit dem Hund. Jetzt kommt Bewegung in den Kerl. Nicht nur, dass er brüllt, er kommt direkt auf sie zu gelaufen. Seine graue Pelerine bläht sich im Wind auf.

„Bleiben Sie stehen!“, schreit er zornig.

„Ich …“ Weiter kommt Rosa nicht.

„Jaja. Sie wollten nur mal gucken. Und genau damit verschrecken Sie das Muttertier. Es ist immer das Gleiche. Da liegt ein Seehundbaby am Strand, und schon kommen die Gaffer angerannt. Haben Sie überhaupt eine Ahnung, dass Sie und Ihresgleichen die Seehundbabys gefährden?“

„Ich …“, setzt Rosa an, doch wieder lässt er sie nicht ausreden.

„In der Mehrzahl der Fälle ist die Mutter nämlich gar nicht fort, sondern nur auf der Suche nach Nahrung“, doziert der Mann.

Rosa taxiert den Schlaumeier. Er trägt einen grauen Bart. Genauso einen wie der Rektor in Hannover, wo sie vor ihrer Versetzung nach Esens unterrichtet hat. Henriquatre nennt man das Ding. Der ist was für Wichtigtuer und kleingeistige Besserwisser.

„Dann verraten Sie mir doch mal, wo die Mutter dieses süßen Kleinen sein soll“, erwidert Rosa. „Ich sehe hier jedenfalls nichts. Nicht mal Wasser.“

Der Mann im grauen Plastiküberwurf tätschelt den Feldstecher, der vor seiner Brust baumelt. „Ich beobachte das Tier inzwischen schon seit fast zwei Stunden. Weit und breit kein Muttertier. Eine kritische Situation.“ Er räuspert sich. „Gestatten, Ewald Reitemeyer, Oberstudienrat a.D. aus Kiel. Man sollte dem Wattenjagdaufseher Bescheid sagen. Der soll das Tier in die nächstgelegene Seehundaufzuchtstation bringen.“

„In Norddeich gibt’s die Seehundstation Nationalpark-Haus“, sagt Rosa, greift in ihre Hosentasche und zieht ihr Telefon heraus. Resigniert guckt sie auf das abgeschabte Klapphandy. Nee, da ist die Telefonnummer der Aufzucht-station nicht drin. Wenn doch bloß ihr Smartphone aus der Reparatur zurück wäre, dann könnte sie die Telefonnummer googeln. Aber immerhin kann sie mit diesem Ding telefonieren. Die wichtigsten Nummern sind eingespeichert. Auch die von Rudi. Wenn einer in diesem Fall helfen kann, dann er: Rudolf Hieronymus Bakker, der Dorfpolizist von Neuharlingersiel. Aber statt Rudis forscher Stimme ertönt nach fünfmaligem Klingeln die automatische Ansage der Mailbox.

„Keiner da“, sagt sie, „aber ich habe noch einen anderen Telefonjoker.“ Sie drückt die Kurzwahl für Henner.

„Jo.“ Ruckzuck ist ihr Nachbar am Telefon. Wie ein Wasserfall redet Rosa auf Henner ein, obwohl sie sich bemüht, die wichtigsten Fakten auf den Punkt zu bringen. Allerdings ist das mit dem auf den Punkt bringen noch nie ihre Stärke gewesen. „Was soll ich jetzt tun? Ich kann Rudi nicht erreichen, und der Kleine heult zum Gotterbarmen!“

„Rudi ist mit Sven in Bremen. Letztes Werder-Heimspiel der Saison. Ich würde ja gerne helfen, aber ich bin in Neustadtgödens. Wegen des Ausrufer-Wettbewerbs übernächste Woche. Ruf doch mal bei der Brakenhoff an. Die ist Tierärztin und arbeitet in der Seehundstation. Die wird dir weiterhelfen.“

„Dass ich da nicht selbst draufgekommen bin. Die kenn ich. Vor zwei Wochen wollte ich mit Pepe zu ihr in die Praxis, weil er Dünnpfiff hatte.“

Der Studienrat hat ihr die ganze Zeit regungslos zugehört. Rosa zeigt mit dem Finger zur Landseite. In einiger Entfernung stehen ein paar Häuser zwischen den Bäumen. „Sehen Sie das Haus mit dem spitzen Giebel?“ Ohne eine Antwort abzuwarten, redet sie weiter: „Dort wohnt die Tierärztin. Da flitze ich jetzt hin, und Sie sichern das Gelände.“

 

Kurz darauf erreicht Rosa den roten Klinkerbau. Rechts befindet sich die Tierarztpraxis, links der Privateingang. Rosa zögert, dann drückt sie die Klinke herunter. Abgeschlossen. Sie klingelt an der anderen Tür. Ein dunkler Gong ertönt. Sie wartet, aber niemand öffnet. Dann klopft sie energisch gegen die Tür. Zu ihrem Erstaunen ist sie nur angelehnt. „Hallo, ist da wer?“ Keine Antwort. Sie macht einen Schritt in den Flur. „Frau Doktor Brakenhoff? Ich hab einen Heuler gefunden und brauche Hilfe.“

Immer noch rührt sich nichts. Rosa zögert. „Hallo?“, ruft sie erneut und schaut den Flur entlang. Die gegenüberliegende Tür ist nur angelehnt. Langsam geht sie darauf zu und drückt sie vorsichtig auf.

Sie lugt durch den Spalt. Und erbleicht.


Viel Glück! 

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