Cornelia Kuhnert , Christiane Franke Der letzte Heuler

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Heuler“ von Cornelia Kuhnert

Auf der Suche nach Hilfe für einen kleinen Seehund stolpert Lehrerin Rosa über einen Toten. Der pensionierte Chefarzt der Kinderklinik wurde erschossen. Während die Kripo an Auftragsmord glaubt, verfolgt Rosa gemeinsam mit Henner und Rudi ganz andere Spuren. Dabei landet das Trio in einer Seehundaufzuchtstation, bei einer Firma, die Dixie-Klos verleiht, sowie auf einem Gestüt. Und natürlich ist auch die wesentlich jüngere Witwe des Opfers verdächtig munkelt doch ganz Neuharlingersiel, sie habe ein Verhältnis ... Band zwei der humorvollen Ostfriesland-Krimireihe um Postbote Henner, Dorfpolizist Rudi und Lehrerin Rosa.

humorvoller Krimi

— Gartenkobold
Gartenkobold

War ganz okay. Jedoch für mich nach der Hälfte schon der Täter überführt.

— Julchen77
Julchen77

Mir Rudi, Rosa und Henner kommt man in Ostfrieslandstimmung

— PaulaZapke
PaulaZapke

Amüsante unterhaltung, genau richtig fürs Urlaubs Gepäck. Da kriegt man Lust selber nach Ostfriesland zu fahren

— eulenmama
eulenmama

Es war wieder super

— madamecurie
madamecurie

Ein spannendes und humorvolles Buch um ein tolles Ermitterteam an der ostfriesischen Nordseeküste.

— Isador
Isador

Ein gelungener Zweiter Teil! Ich liebe solche Humorigen-Krimis :)

— Manu2106
Manu2106

Ein humorvoller Krimi, mit Lokalkolorit und einem liebenswerten Ermittlertrio.

— wadelix
wadelix

Humor mit einer Prise Spannung und Urlaubsfeeling, tolle Sommerlektüre

— katze267
katze267

Einfach witzig!

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

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  • humorvoller Krimi mit norddeutschem Lokalkolorit

    Der letzte Heuler
    Gartenkobold

    Gartenkobold

    28. July 2017 um 21:34

    Klappentext: Ostfriesland, Neuharlingersiel, im Sommer: An einem ausnahmsweise warmen Tag entdeckt Lehrerin Rosa am Strand einen einsamen Heuler. Als sie Hilfe für das Robbenbaby holen will, trifft sie nicht auf die Tierärztin, sondern auf deren Gatten. Der liegt in einer Blutlache. Und ist ziemlich tot.Wie sich herausstellt, wurde der pensionierte Chefarzt der Kinderklinik erschossen. Mit einer russischen Makarow. Die Kripo Wittmund glaubt daher an Auftragsmord, doch Rosa und ihre Freunde – Dorfpolizist Rudi und Postbote Henner – halten das für ziemlichen Quatsch. Auf eigene Faust und mit ihren ganz speziellen Methoden stellen die drei Ermittlungen an. Und stolpert über Dixi-Klos, kostspielige Reitstunden und Liebesverhältnisse, die so ganz rund wohl nicht gelaufen sein dürften …Nachdem ich den ersten Krimi mit der rosafarbenen Miss Marple Nachbildung Rosa und dem Postboten Henner sowie Rudi, dem Dorfpolizisten verschlungen habe, folgte direkt „Der letzte Heuler“. Flüssig, humorvoll und mit einer guten Portion Lokalkolorit wirbeln die drei durch die Ermittlungen, während Henner und Rudi mit typisch norddeutscher Beschaulichkeit bestechen, wieselt das Energiebündel Rosa förmlich durch die Ermittlungen, die nachvollziehbar und ausgesprochen glaubwürdig sind. Manchmal sind die beiden Männer des Trios ein wenig genervt, weil Rosas Eifer mit ihr durchgeht, aber Rosa bügelt das mit ihrem liebenswerten Charme direkt wieder aus und dann sitzen sie zusammen, überlegen und kombinieren, spekulieren und haben immer mal wieder einen anderen Verdächtigen, den sie aufs Korn nehmen, wie den Tierarzt, den Verleiher der Dixi-Klos und den Grafen. Selbstverständlich kommen sie auch dem wahren Täter auf die Schliche.Ein wundervoll humorvoller Krimi mit einer guten Mischung aus Lokalkolorit und Spannung.

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  • Buchverlosung zu "Der letzte Heuler" von Cornelia Kuhnert

    Der letzte Heuler
    Nmanski

    Nmanski

    Sommer-Krimi-Paket: Vier Romane & Give-Aways zu gewinnen Spannende Lektüre für den Strandkorb: Gemeinsam mit Cornelia Kuhnert und Christiane Franke verlose ich vier Krimis plus Give-Aways für einen entspannten Urlaub an der Nordsee!  Das Sommer-Krimi-Paket beinhaltet (ein Foto ist angehängt):  die Ostfriesen-Krimis „Der letzte Heuler“ und „Krabbenbrot und Seemannstod“ von Cornelia Kuhnert und Christiane Franke die Küstenkrimis „Fanggründe“ und „Seebestattung“ von Natascha Manski die Tasche „Good Saylors Never Die" ein Glas „Wattwürmer“ ein Krimi-Lesezeichen  Und so könnt ihr mitmachen: Schreibt einfach in eurem Kommentar, wo es euch dieses Jahr in den Urlaub hinzieht (Italien, Südsee, Balkonien?) und welches Buch ihr dabei habt (Krimi? Liebesroman ? Reiseführer?). Keine Sorge – auch diejenigen, die nicht an die Nordsee fahren und keinen Krimi im Gepäck haben, nehmen an der Verlosung teil ☺. Den Gewinner gebe ich am 20. August abends hier bekannt. Viel Glück! Wer mag, erhält hier weitere Infos und Leseproben zu den Krimis: http://www.rowohlt.de/buch/Cornelia_Kuhnert_Krabbenbrot_und_Seemannstod.3094010.html http://www.rowohlt.de/buch/Natascha_Manski_Seebestattung.3113726.html

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  • eBook Kommentar zu Der letzte Heuler von Cornelia Kuhnert

    Der letzte Heuler
    Babs

    Babs

    21. July 2015 um 12:46 via eBook 'Der letzte Heuler'

    Wieder mal ein unterhaltsamer Krimi von meiner Lieblingsküste. Man kann sich so schön mit rein versetzten, die Orte nachverfolgen und mitfiebern.
    Rudi,Henner und Rosa sind so herrlich beschrieben und werden schnell zu "Freunden". Am liebsten würde man sich bei Mudder Steffens auch zum Essen einladen.
    Ich warte gespannt auf den nächsten Fall der Drei.

  • Der letzte Heuler von Cornelia Kuhnert

    Der letzte Heuler
    madamecurie

    madamecurie

    Buchcover:Ostfriesland, Neuharlingersiel, im Sommer: An einem ausnahmsweise warmen Tag entdeckt Lehrerin Rosa am Strand einen einsamen Heuler. Als sie Hilfe für das Robbenbaby holen will, trifft sie nicht auf die Tierärztin, sondern auf deren Gatten. Der liegt in einer Blutlache. Und ist ziemlich tot. Wie sich herausstellt, wurde der pensionierte Chefarzt der Kinderklinik erschossen. Mit einer russischen Makarow. Die Kripo Wittmund glaubt daher an Auftragsmord, doch Rosa und ihre Freunde – Dorfpolizist Rudi und Postbote Henner – halten das für ziemlichen Quatsch. Auf eigene Faust und mit ihren ganz speziellen Methoden stellen die drei Ermittlungen an. Und stolpert über Dixi-Klos, kostspielige Reitstunden und Liebesverhältnisse, die so ganz rund wohl nicht gelaufen sein dürften Es war wieder ein schöner Krimi und ich war wieder total begeistert ,wie Rudi und Henner und natürlich Rosa auf Spurensuche gingen.Und Rosa hat mit ihrer Klasse im Zoo den Heuler besucht und die Patenschaft übernommen.Danke  das ich das Buch lesen durfte und bin natürlich gerne wieder dabei wenn es neues gibt von den drei.

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    AmberStClair

    AmberStClair

    05. June 2015 um 22:17
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    kubine

    kubine

    01. June 2015 um 15:47
  • Leserunde zu "Der letzte Heuler" von Cornelia Kuhnert

    Der letzte Heuler
    CorneliaKuhnert

    CorneliaKuhnert

     Verlosung zu „Der letzte Heuler“  von Christiane Franke und Cornelia Kuhnert   Die wärmere Jahreszeit kommt mit schnellen Schritten. Nicht nur bei uns, sondern auch bei unserem Trio aus Neuharlingersiel. Dorfpolizist Rudi, Postbote Henner und die aus Hannover zugezogene Lehrerin Rosa genießen das gute Wetter – und ermitteln nach "Krabbenbrot und Seemannstod" in ihrem zweiten Kriminalfall. Dazu verlosen wir gemeinsam mit dem Rowohlt-Verlag  20 x ein Exemplar des Küstenkrimis „Der letzte Heuler“.  Was passiert in diesem heiteren Krimi? Geheult wird nicht. Jedenfalls nicht im Norden … Ostfriesland, Neuharlingersiel, im Sommer: An einem ausnahmsweise warmen Tag entdeckt Lehrerin Rosa am Strand einen einsamen Heuler. Als sie Hilfe für das Robbenbaby holen will, trifft sie nicht auf die Tierärztin, sondern auf deren Gatten. Der liegt in einer Blutlache. Und ist ziemlich tot. Wie sich herausstellt, wurde der pensionierte Chefarzt der Kinderklinik erschossen. Mit einer russischen Makarow. Die Kripo Wittmund glaubt daher an Auftragsmord, doch Rosa und ihre Freunde – Dorfpolizist Rudi und Postbote Henner – halten das für ziemlichen Quatsch. Auf eigene Faust und mit ihren ganz speziellen Methoden stellen die drei Ermittlungen an. Und stolpert über Dixi-Klos, kostspielige Reitstunden und Liebesverhältnisse, die so ganz rund wohl nicht gelaufen sein dürften …   Und hier könnt ihr euch zum Einstimmen schon mal die Schauplätze ansehen: Stimmen dazu:  „Morden im Norden: spannend und witzig und vor allem mit viel Herz erzählt.“ (WDR 5)  „Ein spaßiger Krimi mit Lokalkolorit.“ (Hamburger Morgenpost) „Tolle knorrige Charaktere, eine witzige Sprache, vor allem gleitet dieser charmante Roman nie ins triviale und klischeehafte ab.“ (Föhrer Blatt) „Endlich ein neues, originelles Ermittlerteam an der Küste!“ (Klaus-Peter Wolf) „Diejenigen, die Ostfriesland lieben und alle,die dort noch nie gefroren haben, werden von diesem Trio so begeistert sein wie ich!“ (Gisa Pauly)„ „Wer geglaubt hat, dass er Ostfriesland kennt, der wird hier eines Besseren belehrt – und das mit einer saftigen Portion Spannung und vor allem Humor, den manch einer den knorrigen Charakteren am Nordseestrand nicht zutraut, was aber wieder einmal beweist: Friesland singt nicht nur, es lacht auch!“ (Margarete v. Schwarzkopf)     Unsere Frage zum Gewinnspiel: Wann erscheint  "Der letzte Heuler?" Wer mitmachen möchte, kann hier einfach bis zum 17. April 2015 eine Antwort posten. Die Gewinner werden ausgelost,  und spätestens am 20. benachrichtigt. Dann gehen die Adressen an den Verlag und werden von dort zugeschickt.  Wir freuen uns auf eine lebhafte Leserunde mit euch, hoffen auf rege Beteiligung und viele Rezensionen. Im Frühjahr sind wir auf Lesereise und wenn ihr uns bei den Lesungen besucht, signieren wir die Bücher und haben noch eine Überraschung für euch dabei. Und hier nun noch eine kürzest Textprobe:   Christiane Franke & Cornelia Kuhnert Der letzte Heuler Heute wird sie ihn umbringen. Der Abend ist perfekt für einen Mord. Dunkle Wolken jagen über den nächtlichen Himmel, verdecken den Mond. Das Klackern seiner Schuhe hallt durch die menschenleere Gasse. Sie drückt sich in den Torbogen und hält den Atem an. Die Schritte kommen näher. Sie umklammert das Messer. Flatsch. Ein dicker weiß-grüner Klecks landet auf der Tastatur des Laptops und reißt Rosa Moll aus den Tiefen des Krimis, den sie gerade schreibt. „Pepe, du Ferkel!“, schimpft sie und wirft mit dem Stift nach ihrem Beo. Trifft jedoch nur das weiße Plisseerollo. „Halt die Klappe!“, kreischt der Beo. „Nee, mein Lieber, so nicht. Ab in den Käfig.“ Rosa wirft Pepe einen bösen Blick zu. Ihre Krimistimmung ist verflogen. Resigniert schaut sie auf ihre Armbanduhr. Schon fünf. Der Tag ist wie im Flug vergangen. Dann kann sie sich ebenso gut um ihr Sportprogramm kümmern: Zurück zur Barbie-Figur. Na ja, zumindest in die Nähe davon.   Zehn Minuten später läuft Rosa zum Hafen, hält sich rechts und nimmt die Straße den Deich hinauf. Oben steigt sie über einen Zaun und schaut aufs Meer. Nichts davon zu sehen. Nur die Salzwiesen. Und ein paar Austernfischer, Möwen und Küstenseeschwalben. Das kann noch Stunden dauern, bis die Nordsee wieder hier vorn ankommt. Drüben, auf Wangerooge, glänzen der Westturm und der neue Leuchtturm in der Sonne. Entschlossen läuft sie weiter, die Arme locker an der Seite schwingend. Rosa steigert das Tempo, atmet tief ein und wieder aus. Weiter vorn auf der Deichkrone sieht sie eine Gestalt mit Hund. Keiner der beiden bewegt sich. Seltsam. Rosa läuft mit ausladenden Schritten auf ihn zu. Der Westwind bläst ihr die blonden Locken ins Gesicht. Gerade als sie sie wieder nach hinten streicht, hört sie ein eigenartiges Heulen. Sie wird schneller und kneift die Augen zusammen. Das Jammern kommt von weiter vorn. Und es klingt wie ein Baby! Ohne zu zögern, biegt sie ab und läuft den Deich hinunter. „Keinen Schritt weiter!“ Rosa zuckt bei dem Kommandoton zusammen. In Zeitlupe dreht sie sich um. Es ist der Mann mit dem Hund. Jetzt kommt Bewegung in den Kerl. Nicht nur, dass er brüllt, er kommt direkt auf sie zu gelaufen. Seine graue Pelerine bläht sich im Wind auf. „Bleiben Sie stehen!“, schreit er zornig. „Ich …“ Weiter kommt Rosa nicht. „Jaja. Sie wollten nur mal gucken. Und genau damit verschrecken Sie das Muttertier. Es ist immer das Gleiche. Da liegt ein Seehundbaby am Strand, und schon kommen die Gaffer angerannt. Haben Sie überhaupt eine Ahnung, dass Sie und Ihresgleichen die Seehundbabys gefährden?“ „Ich …“, setzt Rosa an, doch wieder lässt er sie nicht ausreden. „In der Mehrzahl der Fälle ist die Mutter nämlich gar nicht fort, sondern nur auf der Suche nach Nahrung“, doziert der Mann. Rosa taxiert den Schlaumeier. Er trägt einen grauen Bart. Genauso einen wie der Rektor in Hannover, wo sie vor ihrer Versetzung nach Esens unterrichtet hat. Henriquatre nennt man das Ding. Der ist was für Wichtigtuer und kleingeistige Besserwisser. „Dann verraten Sie mir doch mal, wo die Mutter dieses süßen Kleinen sein soll“, erwidert Rosa. „Ich sehe hier jedenfalls nichts. Nicht mal Wasser.“ Der Mann im grauen Plastiküberwurf tätschelt den Feldstecher, der vor seiner Brust baumelt. „Ich beobachte das Tier inzwischen schon seit fast zwei Stunden. Weit und breit kein Muttertier. Eine kritische Situation.“ Er räuspert sich. „Gestatten, Ewald Reitemeyer, Oberstudienrat a.D. aus Kiel. Man sollte dem Wattenjagdaufseher Bescheid sagen. Der soll das Tier in die nächstgelegene Seehundaufzuchtstation bringen.“ „In Norddeich gibt’s die Seehundstation Nationalpark-Haus“, sagt Rosa, greift in ihre Hosentasche und zieht ihr Telefon heraus. Resigniert guckt sie auf das abgeschabte Klapphandy. Nee, da ist die Telefonnummer der Aufzucht-station nicht drin. Wenn doch bloß ihr Smartphone aus der Reparatur zurück wäre, dann könnte sie die Telefonnummer googeln. Aber immerhin kann sie mit diesem Ding telefonieren. Die wichtigsten Nummern sind eingespeichert. Auch die von Rudi. Wenn einer in diesem Fall helfen kann, dann er: Rudolf Hieronymus Bakker, der Dorfpolizist von Neuharlingersiel. Aber statt Rudis forscher Stimme ertönt nach fünfmaligem Klingeln die automatische Ansage der Mailbox. „Keiner da“, sagt sie, „aber ich habe noch einen anderen Telefonjoker.“ Sie drückt die Kurzwahl für Henner. „Jo.“ Ruckzuck ist ihr Nachbar am Telefon. Wie ein Wasserfall redet Rosa auf Henner ein, obwohl sie sich bemüht, die wichtigsten Fakten auf den Punkt zu bringen. Allerdings ist das mit dem auf den Punkt bringen noch nie ihre Stärke gewesen. „Was soll ich jetzt tun? Ich kann Rudi nicht erreichen, und der Kleine heult zum Gotterbarmen!“ „Rudi ist mit Sven in Bremen. Letztes Werder-Heimspiel der Saison. Ich würde ja gerne helfen, aber ich bin in Neustadtgödens. Wegen des Ausrufer-Wettbewerbs übernächste Woche. Ruf doch mal bei der Brakenhoff an. Die ist Tierärztin und arbeitet in der Seehundstation. Die wird dir weiterhelfen.“ „Dass ich da nicht selbst draufgekommen bin. Die kenn ich. Vor zwei Wochen wollte ich mit Pepe zu ihr in die Praxis, weil er Dünnpfiff hatte.“ Der Studienrat hat ihr die ganze Zeit regungslos zugehört. Rosa zeigt mit dem Finger zur Landseite. In einiger Entfernung stehen ein paar Häuser zwischen den Bäumen. „Sehen Sie das Haus mit dem spitzen Giebel?“ Ohne eine Antwort abzuwarten, redet sie weiter: „Dort wohnt die Tierärztin. Da flitze ich jetzt hin, und Sie sichern das Gelände.“   Kurz darauf erreicht Rosa den roten Klinkerbau. Rechts befindet sich die Tierarztpraxis, links der Privateingang. Rosa zögert, dann drückt sie die Klinke herunter. Abgeschlossen. Sie klingelt an der anderen Tür. Ein dunkler Gong ertönt. Sie wartet, aber niemand öffnet. Dann klopft sie energisch gegen die Tür. Zu ihrem Erstaunen ist sie nur angelehnt. „Hallo, ist da wer?“ Keine Antwort. Sie macht einen Schritt in den Flur. „Frau Doktor Brakenhoff? Ich hab einen Heuler gefunden und brauche Hilfe.“ Immer noch rührt sich nichts. Rosa zögert. „Hallo?“, ruft sie erneut und schaut den Flur entlang. Die gegenüberliegende Tür ist nur angelehnt. Langsam geht sie darauf zu und drückt sie vorsichtig auf. Sie lugt durch den Spalt. Und erbleicht. Viel Glück!   Mehr über die Krimireihe unter Küstenkrimi

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  • Rezension zu "Der letzte Heuler" von Cornelia Kuhnert

    Der letzte Heuler
    dorli

    dorli

    Neuharlingersiel. Sommer in Ostfriesland. Am Strand ein einsamer Heuler, der dringend Hilfe braucht. Grundschullehrerin Rosa Moll eilt in die nahe gelegene Tierarztpraxis, trifft jedoch nicht wie erhofft auf die Tierärztin Iris Brakenhoff, sondern stolpert über deren toten Ehemann. Hans-Otto Brakenhoff wurde erschossen. Da es sich bei der Tatwaffe um eine russische Makarow handelt, wähnt die Kripo Wittmund eine große Verschwörung und glaubt an einen Auftragsmord. Das sehen Rosa und ihre Freunde Henner und Rudi allerdings ganz anders und ermitteln auf eigene Faust… Auch der zweite Krimi mit dem sympathischen ostfriesischen Ermittlertrio hat mich rundum begeistert. Es ist einfach klasse, wie echt und natürlich die drei Hobbydetektive wirken – ihre Ermittlungen sind durchweg glaubwürdig und nachvollziehbar, weil sie stets im Rahmen ihrer Möglichkeiten bleiben und entsprechend ihren Eigenheiten handeln. Während Henner und Rudi den Fall eher besonnen und mit ostfriesischer Gemütlichkeit angehen, ist Rosa von Anfang an in ihrem Element, sie sprüht vor Tatendrang und spielt ihre kriminalistischen Talente voll aus. Auch wenn die beiden Männer manchmal von Rosas Eifer etwas genervt sind, spekulieren und kombinieren die drei gemeinsam, nehmen einen Tierarzt, einen Grafen und einen Dixi-Klo-Verleiher ins Visier und kommen dem wahren Täter schließlich auf die Schliche. Ganz wunderbar die große Portion Lokalkolorit. Die Besonderheiten der Landschaft, die Eigenarten und Gewohnheiten der Einheimischen und auch die Spezialitäten der Region werden von den Autorinnen hervorragend in Szene gesetzt. Die Verknüpfung von Spannung und Humor ist Christiane Franke und Cornelia Kuhnert auch in „Der letzte Heuler“ ausgezeichnet gelungen - ein Küsten-Krimi randvoll mit bester Unterhaltung.

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  • Spannend und humorvoll

    Der letzte Heuler
    nodi

    nodi

    28. May 2015 um 16:11

    Auf der Suche nach der Tierärztin entdeckt die Lehrerin Rosa in deren Wohnzimmer einen Toten. Es ist der Mann der Tierärztin, ein pensionierter Chefarzt einer Kinderklinik. Warum wurde er erschossen? Rosa, Dorfpolizist Rudi und der Postbote Henner suchen, wie auch im ersten Band,  wieder nach dem Mörder. In diesem zweiten Band trifft man wieder auf das Trio Rosa, Rudi und Henner. Rosa hat auch, wie im ersten Buch, einen Toten gefunden und hat ihre eigenen Theorien und Verdächtigte. Die drei Protagonisten sind etwas speziell, aber auch sehr sympathisch. Ein originelles Team, das mich oft zum Schmunzeln brachte. Alles haben ihre Eigenarten, kommen aber sehr liebenswürdig beim Leser an. Der Schreibstil ist sehr flüssig und auch die Beschreibungen der Handlungsorte haben mir oft das Gefühl gegeben dort zu sein. Viele Wendungen in der Reihe der Verdächtigen führen den Leser immer wieder in eine andere Richtung, so kann man auf der Suche nach dem Täter so richtig miträtseln.   Ein toller Ostfriesen-Krimi, der mich sehr gut unterhalten hat und den ich bestens weiterempfehlen kann. Es hat mir große Freude gemacht, das Buch lesen zu dürften, hier ist alles vertreten, Spannung, Humor und eine Prise Urlaubsfeeling.

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  • Humorvoller Küstenkrimi mit sympathischem Ermittlertrio

    Der letzte Heuler
    katze267

    katze267

    Der letzte Heuler ist nach "Krabbenbrot und Seeemannstod" der zweite Fall des sympathischen Ermittlertrios im beschaulichen ostfriesischen Küstenstädtchen Neuharlingersiel. Die drei, das sind der Postbote Henner, mit 8 Schwestern aufgewachsen und einer Kuhhaarallergie geschlagen, die es ihm unmöglich macht, den elterlichen Hof zu übernehmen,  der alleinerziehende, Ente und Motorradfahrende Dorfkriminalbeamte Rudi und, last but not least, die erst vor einem halben Jahr in Henners Nachbarwohnung zugezogene Grundschullehrerin und Hobby-Krimiautorin Rosa. Zum Inhalt: Bei einer Joggingrunde am Strand trifft Rosa auf ein vereinsamtes Robbenbaby, einen sogenannten  Heuler. Von einem  am Strand wartende Studienrat motiviert bemüht sie sich um Hilfe,läuft zur Praxis im Haus der Tierärztin Brakenhoff und findet dort deren Ehemann erschossen vor. Die Ermittlungen beginnen, immer neue Verdachtsmomente und damit neue Theorien und Tatverdächtige tauchen auf. Ist es eine Beziehungstat, Rache am ehemaligen Klinikchef Brakenhoff oder , wie Rudis Vorgesetzte Schnepel und Haueisen vemruten, stecken sogar politische Motive dahinter? Wie schon im ersten Fall stürzt sich Rosa wieder kopfüber in Vermutungen, die sie dann eigenmächtig überprüft, natürlich nicht, ohne Henner und Rudi immer mit  einzubeziehen. Und dann taucht auch noch Ingo, Rosas verhasster Exfreund auf. Gibt es eine Versöhnung? Dieser heitere Küstenkrimi ist ein echtes Lesevergnügen.Humor, Spannung, das sehr gut vermittelte Nordsee- und Urlaubsfeeling und ein angenehm zu lesender, lockerer Schreibstil machen das Ganze zu einer wundervollen Urlaubslektüre, die man aber durchaus auch zuhause und um Winter geniessen kann. Mir hat das Lesen wieder viel Spass gemacht unsd ich freue mich schon auf den nächsten Fall des Trios.

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    • 2
    CorneliaKuhnert

    CorneliaKuhnert

    28. May 2015 um 15:12
  • Mord statt Urlaubsidylle - aber ein nettes Team nimmt die Ermittlungen auf

    Der letzte Heuler
    Isador

    Isador

    Die junge Grundschullehrerin Rosa hat sich aus privaten Gründen von Hannover nach Neuharlingersiel im entlegenen Ostfriesland versetzen lassen. Dort ist sie schon voll in die Dorfgemeinschaft integriert. An einem Samstagnachmittag begegnet sie während ihrer Joggingrunde auf dem Deich einem Mann, der einen Heuler gesichtet hat. Hilfsbereit wie Rosa ist, rennt sie los zum nächstgelegenen Haus, um dort Hilfe zu holen, nachdem sie ihre Freunde Rudi, den Dorfpolizisten und Henner, den Postboten, nicht telefonisch erreichen kann. Das Haus gehört der Tierärztin Dr. Brakenhoff und ihrem Mann, einem Arzt am Krankenhaus. Die Haustür steht offen, und beim Betreten findet Rosa Herrn Dr. Brakenhoff erschossen auf dem Boden liegend vor. Die herbeigerufene Polizei findet heraus, dass es sich bei der Tatwaffe um eine Makarow handelt, und so sind die Komissare sich sicher, dass es sich um Täter aus dem Ostblock und das Tatmotiv Spionage handelt. Er schickt Rudi los, um alle eventuellen Gäste aus dem Osten ausfindig zu machen. Die drei Freunde sind sich jedoch sicher, dass andere Motive dahinterstecken, und so beginnen sie auf eigene Faust zu ermitteln... Der Schreibstil ist sehr lebendig und ich bin gleich bestens in der Geschichte angekommen. Die genauen Beschreibungen der Umgebung machen es möglich, dass man alle Schauplätze genau vor sich sieht. Die drei Hauptpersonen sind alle sehr sympathisch und haben ihre speziellen Eigenarten, die sie liebenswert machen. Die Geschichte ist spannend vom Anfang bis zum Schluss, da das Ende nicht vorhersehbar ist. Gleichzeitig ist sehr viel Humor vorhanden, der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Also eine absolut gelungene Mischung! Am Ende des Buches erwartet einen sozusagen als i-Tüpfelchen noch ein Anhang mit Rezepten, die im Buch von den Beteiligten gegessen wurden. Da werde ich sicher auch mal etwas von ausprobieren! Insgesamt ist dieses Buch ein absolut gelungener Regionalkrimi, der einem die Wartezeit bis zum nächsten Ostfrieslandurlaub versüßt oder einem vor Ort schöne Lesestunden im Strandkorb bereitet! Ich freue mich schon auf den nächsten Band! Von mir bekommt dieses Buch eine absolute Empfehlung!

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    CorneliaKuhnert

    CorneliaKuhnert

    28. May 2015 um 15:11
  • toller Ostfriesenkrimi

    Der letzte Heuler
    lisam

    lisam

    Wieder einmal stolpert die Lehrerin Rosa nebenbei über einen Toten, da sie gerade auf der Suche nach Hilfe für einen kleinen Seehund ist. Wieder einmal muss das Trio sich in die Mordermittlung einschalten, da wieder einmal die falschen verdächtigt werden und die Kripo an einem Auftragsmord glaubt.  Mir hat auch der zweite Band mit Rosa, Henner und Rudi wieder sehr gut gefallen. Es ist wieder witziger Ostfrieslandkrimi mit Dorfanschluss für den Leser und auch der Krimi kommt nicht zu kurz. Ich werde sicher den nächsten Fall sofort wieder lesen, aber ich hoffe das Dorf stirbt nicht aus, wenn jedes Mal mindestens ein Toter vorkommt. Ich habe das Trio ins Herz geschlossen, da sie die drei  gut ergänzen. Mir gefällt auch sehr gut, dass in diesem Band einiges an Wissen zum Thema Seehunde und Aufzucht von Heulern wie nebenbei transportiert wird.

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  • Der letzte Heuler

    Der letzte Heuler
    Manu2106

    Manu2106

    20. May 2015 um 15:12

    "Der letzte Heuler" ist nach "Krabbenbrot und Seemannstod" der zweite Ostfriesen-Krimi des Autorenduos Christiane Franke & Cornelia Kunert. Man kann diesen Krimi auch lesen, ohne den Vorgänger zu kennen, denn es sind beides in sich abgeschlossene Fälle, nur das Privatleben geht natürlich weiter, aber selbst da dürfte man auch ohne Vorkenntisse gut mit kommen. Wobei ich den Ersten Teil auch sehr empfehlen kann :) Ostfriesland, Neuharlingersiel, im Sommer: An einem ausnahmsweise warmen Tag entdeckt Lehrerin Rosa am Strand einen einsamen Heuler. Als sie Hilfe für das Robbenbaby holen will, trifft sie nicht auf die Tierärztin, sondern auf deren Gatten. Der liegt in einer Blutlache. Und ist ziemlich tot. Wie sich herausstellt, wurde der pensionierte Chefarzt der Kinderklinik erschossen. Mit einer russischen Makarow. Die Kripo Wittmund glaubt daher an Auftragsmord, doch Rosa und ihre Freunde – Dorfpolizist Rudi und Postbote Henner – halten das für ziemlichen Quatsch. Auf eigene Faust und mit ihren ganz speziellen Methoden stellen die drei Ermittlungen an. Und stolpert über Dixi-Klos, kostspielige Reitstunden und Liebesverhältnisse, die so ganz rund wohl nicht gelaufen sein dürften … Die Autorinnen haben wieder einen tollen Mix geschaffen, wir lernen etwas über Seehunde und deren Aufzuchtstationen, zudem gibt's einen spannenden Kriminalfall, der nicht nur die Protagonisten rätseln lässt, Privat gibt es einiges, vorallem bei Rosa, und der Humor kommt hier auch nich zu kurz. Mir hat der Mix sehr gut gefallen, ich lese gerne solche Krimis. Die Beschreibungen sind einfach herrlich, man hat die Bilder direkt vor Augen, und die frische Luft direkt in der Nase... Ich hatte das Gefühl mittendrin zu sein. Die Hauptcharaktere, Rosa, Henner und Rudi haben sich im Vergleich zum Ersten Buch nicht verändert, die drei sind immernoch richtige Sympthieträger. Die Dialoge sind auch hier wieder unterhaltsam. Alle weiteren Charaktere, die man z.B: aus dem Ersten Teil schon kennt, lernt man etwas näher kennen, aber es gibt auch Neue Gesichter, die wir im Laufe der Geschichte kennenlernen. Der Schreib- und Erzählstil der beiden Autorinnen hat mir gefallen, locker, sehr humorvoll, man merkt nicht das die Geschichte nicht nur aus einer Feder stammt. Die 309 Seiten wurden in 10 verschieden lange Kapitel und Epilog eingeteilt. Die Kapitel sind wie ein Tagebuch eingeteilt, zu lesen aus verschiednenen Perspektiven. Das lesen aus den wechselnden Perspektiven stört den Lesefluss aber nicht, denn die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Am Ende haben wir noch Drei Seiten mit Drei typisch Ostfriesischen Rezepten, ausprobiert habe ich sie noch nicht, aber sie klingen sehr vielversprechend. "Der letzte Heuler" hat mir spannende und sehr unterhaltsame Lesestunden bereitet, das selber lesen kann ich nur empfehlen.

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  • Der letzte Heuler

    Der letzte Heuler
    Pixibuch

    Pixibuch

    18. May 2015 um 21:40

    Das weibliche Autorinnenduo hat hier einen sehr guten Regionalkrimi geschrieben, bei dem man auch oft und viel lachen kann. Er spielt sich in Ostfriesland ab. Rosa macht gerade ihrer Joggingrunde, als sie von einem älteren Herrn angesprochen wird, dass dort ein junger Heuler liegt und fürchterlich schreit. Da sie von der Seehundestation niemand erreicht, joggt sie zur Tierärztin, die ganz in der Nähe eine Praxis hat. Als sie dort eintrifft, findet sie den Ehemann der Tierärztin erschossen auf dem Wohnzimmerteppich liegen. Der Mann wurde mit einer russischen Makarow erschossen, Kommissar  Haueisen und sein Assisten Schnepper gehen davon aus, dass hier die Ostblockmafia ihre Hände im Spiel hat. Aber Polizist Rudi, der Postbote Henner und seine Obermieterin Rosa sind damit nicht einverstanden und recherchieren auf eigene Art und Weise. Es gibt immer wieder Verdächtige, aber immer wieder fehl das letzte Stück zum Puzzle. Rosa ist zwar Lehrerin, schreibt aber nebenzu Krimis, Deswegen hat sie so manche verwegene Gdanken und macht Solotouren, Immer wieder wird der Leser auf die falsche Fährte gelockt. Als man letztendlich die Lösung findet, kann man es nicht fassen. Der Krimi ist total unblutig, an manchen Stellen so richtiggehend zum Lachen, wie eine Komödie. Die Autorinnen bringen in ihre Figuren so viel Leben, dass man meint, zwischen ihnen zu sitzen. Der Postbote Henner hat 8 Schwestern, deshalb ist er der holden Weiblichkeit nicht sehr zugetan. Er liebt sein Fahrad Berta, das ihn wirklich nie im Stich läßt. Rosa hat ihre Liason mit dem Schmarotzer undMöchtegernstar Ingo nedlich über die Bühne gebracht. Letztendlich sit Kripomann Rudi alleinerziehender Vater eines pubertären Sohnes. Ganz viel Appetit machen dieKöstlichkeiten aus Fisch und Krabben, Am Ende des Buches sind 3 Rezepte aufgeschrieben, die ich noch ausprobieren werden. Nicht zuletzt gefällt mir das putzige Cover mit dem süßen Heuler. Dieses Buch kann man bei finsterer Nacht lesen, ohne dabei Angst zu bekommen.

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  • Ostfriesland - Meer, Wind und ein Mord

    Der letzte Heuler
    wadelix

    wadelix

    17. May 2015 um 15:55

    In ihrem zweiten, gemeinsam geschriebenen Krimi, Der letzte Heuler, beschreiben die Autorinnen Christiane Franke und Cornelia Kunert wortgewandt, spannend und mit einer guten Portion Lokalkolorit, die Aufklärung eines Mordes im beschaulichen Ort Neuharlingersiel. Eingebunden in die Handlung, erfährt der Leser sogar einiges über Seehunde, bevorzugt über die Heuler. An einem ausnahmsweise warmen Sommertag, findet die Lehrerin Rosa Moll einen Heuler am Strand Neuharlingersiels. Eigentlich wollte sie ja nur eine Runde joggen, der Figur wegen. Nun will sie dem jungen Seehund helfen und joggt deshalb zur Tierärztin. Diese ist leider abwesend, nicht aber deren Gatte, der mausetot in einer Blutlache im Wohnzimmer liegt. Erschossen mit einer russischen Makarow, wie sich später herausstellt. Die Kripo Wittmund glaubt an einen Auftragsmord. Nicht so Rosa und ihre Freunde Rudi und Henner. Das Trio zieht seine Schlüsse aus den Vorkommnissen und ermittelt auf eigene Weise. Das geht natürlich nicht so glatt von Statten, weil Rudis Chef Haueisen und sein Kollege Schnepel, ganz andere Spuren verfolgen. Dieser zweite Krimi aus der Feder von C.Kunert und C. Franke, liest sich leicht und ist an Ideen reich. Sehr gut gefällt mir, dass die Handlung ohne brutale Szenen auskommt, dafür die vorkommenden Personen, mit einem liebevollen Augenzwinkern beschreibt.                                                                                                                 Rudi, der seiner alten Ente treu bleibt, wenn die ihn auch sehr oft im Stich lässt, oder Henner, der Jüngste in einer Schar von acht Schwestern, der deshalb der holden Weiblichkeit nicht so viel abgewinnt, sein Fahrrad aber Berta nennt. Dann Rosa! Immer mitten im Geschehen! Wenn es was Leckeres zu essen gibt,  lädt sie sich schon mal selber ein und wenn etwas nicht so stimmig erscheint, wird eben nachgesehen. Rosa, Rudi und Henner, ein Ermittlertrio zum Gernhaben. Die eingestreuten Sätze in ostfriesischer Mundart, passen prima zum Geschehen.                                                                                                                           Sogar einige Rezepte aus dieser Gegend sind aufgeschrieben. Für mich ist Der letzte Heuler ein Krimi zum Weiterempfehlen. Es hat Spaß gemacht, mit Rosa, Rudi und Henner auf Ganovenjagt zu gehen und ich freue mich schon auf das nächste Treffen mit ihnen. Ich vergebe fünf von fünf Punkten.

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  • Ein Regionalkrimi an der Nordsee

    Der letzte Heuler
    minori

    minori

    17. May 2015 um 08:33

    Die Grundschullehrerin Rosa Moll trifft beim Joggen auf dem Deich einen Heuler (Seehundbaby), das von seiner Mutter wohl verlassen wurde. Weder ihr Freund Rudi, der Polizist, noch der Briefträger Henner kann ihr helfen, also läuft sie zur Tierärztin, die in der Nähe wohnt. Doch statt der jungen Ärztin findet sie deren Mann vor, erschossen! Die Tatwaffe ist eine russische Makarow. Die Polizei (vor allem Rudis Chef und Kollege) gehen von dem Motiv Ostblockspionage aus. Doch ist es so einfach? Rudi, Henner und Rosa gehen ihren eigenen Spuren nach... Das Autorenduo Christiane Franke und Cornelia Kuhnert haben einen amüsanten Regionalkrimi erschaffen, der durch sehr interessante Charaktere glänzt. Die drei Freunde könnten unterschiedlicher nicht sein, doch sie ergänzen sich bei den Ermittlungsarbeiten hervorragend. Liebevoll ausstaffiert wurden mir die drei schnell zu guten Bekannten, die mir durchweg sympathisch waren. Der Erzählstil ist flüssig, Wendungen führen nicht nur die professionellen und Hobby-Detektive sondern auch den Leser immer wieder auf falsche Fährten und laden zum Miträtseln ein. Die norddeutsche Landschaft wird detailliert beschrieben, ebenso wie die Eigenarten der Ostfriesen und natürlich ihr Lebensstil. Vor allem sind hier die Rezepte im Anhang zu nennen, die nicht nur die Reisesehnsucht wecken sondern auch Gaumen versprechen. Der Humor kommt auch nicht zu kurz! Den Autorinnen ist es gelungen, amüsant zu unterhalten und zu fesseln. Somit eine klare Leseempfehlung an alle, die Regionalkrimis und die Nordsee lieben.

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