Cornelia Kuhnert , Christiane Franke Miss Wattenmeer singt nicht mehr

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Inhaltsangabe zu „Miss Wattenmeer singt nicht mehr“ von Cornelia Kuhnert

Während am Strand von Greetsiel die „Ostfriesische-Schlickrennen-Wältmeisterschaft“ tobt, wird Aleke Dönnerschlach auf ihrer Fischfarm ertränkt. Ihr frisch angetrauter Gatte hat ein wasserdichtes Alibi. Die Kripo Wittmund hat schnell einen Schuldigen parat, aber Henner, Rudi und Rosa haben da mal wieder ihre Zweifel. Und als ein zweiter Mord geschieht, legt das Trio sich so richtig ins Zeug …

Regio-Krimi, bei dem man bis zum Schluss rätselt, wer der Mörder ist. Etwas hektisch gelesen. Ohne Weiters begeistern konnte ich mich nicht.

— Wedma

Freue mich schon drauf!!!!

— CorneliaKuhnert

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  • kurzweiliges Hörbuch - bestens für den Urlaub an der See geeignet!

    Miss Wattenmeer singt nicht mehr

    sabsisonne

    01. July 2016 um 12:37

    Für mich war dies das erste Hörbuch über das Ermittlertrio Rosa, Rudi und Henner. Es spielt in Ostfriesland und man fühlt sich gleich mitten drin im Geschehen. Das erste Opfer ist die frisch verheiratete Aleke, deren Ehemann zur Tatzeit beim Schlickschlittenrennen war. Jetzt wird natürlich erst einmal in die falsche Richtung ermittelt, was das Trio auf den Plan ruft.Mit viel Leichtigkeit und Lokalkolorit wird diese Geschichte erzählt. Auch wenn die Lösung des Falls nicht wirklich überraschend war, bin ich dem Geschehen gern und gespannt gefolgt.Menschen und Landschaft werden so einfühlsam und bildhaft beschrieben, dass man nicht viel Phantasie für das Kopfkino benötigt.Als Sprecher hätte ich mir jedoch jemanden gewünscht, der diesen Roman mit leichter Stimme und natürlicher Mundart liest. Oliver Kalkhofe bemüht sich zwar um Stimmenvariationen, ist mir im Vortrag aber zu angestrengt.Daher insgesamt nur 4 Sterne.

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  • Kalkofe macht seine Arbeit grandios

    Miss Wattenmeer singt nicht mehr

    Antek

    Das Autorenduo Christiane Franke & Cornelia Kunert hat mich bereits mit "Der letzte Heuler"  und  "Krabbenbrot und Seemannstod“ grandios gut unterhalten und ich habe mich deshalb wie irre gefreut, als ich entdeckt habe, dass es mit "Miss Wattenmeer singt nicht mehr" endlich den dritten Ostfriesen-Krimi gibt. Der Krimi beginnt schon super spannend. Aleke steht in ihrem Störbecken und streichelt ihre Fische, als sie Besuch bekommt. Ein Bekannter, der nicht zu ihrer Hochzeit vor einer Woche kommen konnte, möchte noch mit ihr anstoßen. Wenig später kommt ihr Ehemann Reent, der mit Dorfpolizist Rudi, dessen Sohn Sven und Postboten Henner zusammen gerade den dritten Platz bei der Schlieckrennen-Wältmeisterschaft gemacht hat,  nach Hause und findet Aleke tot im Fischbecken schwimmen. Er hat ein Alibi, aber wer könnte Aleke etwas angetan haben? Die Kripo Wittmund hat schnell einen Schuldigen parat. Trifft es sich doch gut, dass sowieso gerade eine Hetzkampagne gegen einen vermeintlichen Vergewaltiger läuft und Aleke war schließlich fast nackt.  Doch Rudi, Henner und Rosa haben so ihre Zweifel, noch viel mehr nachdem sie erfahren, dass Tierschützer massiv gegen Reents Aquakultur protestiert haben. Als dann noch ein zweiter Mord geschieht, legen sich die drei so richtig ins Zeug. Mit perfekter Teamarbeit wird es doch möglich sein, den richtigen Täter hinter Gitter zu bringen. Ich habe mich so auf diesen Krimi gefreut und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Das Autorenduo bietet ganz großes Krimikopfkino. Der Fall an sich ist super spannend, es gibt zahlreiche Verdächtige, man kann viel rätseln und grübeln. Sie verstehen sich äußerst geschickt darauf falsche Fährten zu legen und lassen den wahren Täter nicht zu früh erkennen. Die locker, spritzige und humorvolle Erzählweise kann mit vielen witzigen Szenen aufwarten, ohne dabei auch nur eine Spur Spannung einzubüßen. Gerade für ein Hörbuch sind mir witzige, lockere Krimis auch immer die bessere Wahl. Für mich war es ja wie ein Wiedertreffen von alten Bekannten, unter denen ich mich gleich wieder pudelwohl gefühlt habe. Dorfpolizist Rudi mit seiner Ente, die er dem Dienstwagen vorzieht, ist mir ja schon längst ans Herz gewachsen. Er kümmert sich alleine um seinen Sohn Sven. Auch wenn der inzwischen aus dem Gröbsten raus ist, gibt es da natürlich immer noch manche Sachen. Rudi ist auf Zack und mit den Hinweisen, die ihm Henner und Rosa zutragen, macht ihm bei der Ermittlungsarbeit niemand so schnell etwas vor. Postbote Henner, der es mit dem Postgeheimnis nicht immer ganz so ernst nimmt, kommt im ganzen Örtchen herum und ist daher stets gut informiert, ebenso wie seine Nachbarin Rosa, die streng darauf achtet, wann er nach Hause kommt. Sie trägt ihre Informationen aber zusammen, indem sie ihre Nase überall ganz tief hineinsteckt, was schon auch mal zur Gefahr werden kann. Von Kriminaloberkommissar Haueisen bekommt man nicht so viel mit, der schickt eher Kriminalhauptkommissar Schnepel mit Rudi ins Feld. Schnepel ist ein Wichtigtuer, der sich die Lorbeeren gern an den eigenen Hut steckt, egal ob er sie verdient oder nicht. Aber so kennt und mag man ihn ja auch. Auf jeden Fall gibt es so Einiges mit ihm zu schmunzeln. Auch die Nebendarsteller sind liebevoll und toll gezeichnet bei Mudder Steffens angefangen, die ihre Großfamilie, zu der Henner gehört, liebevoll bekocht und bei der auch Rudi stets willkommen ist, über Dörte die immer wieder gezielte Flirtattacken auf Henner ausübt, bis hin zu Frührentner Ludwig, der sich als Onlinereporter bei seiner Mitmachzeitung gern auch einmal etwas verrennt. Für mich sind die Ostfriesenkrimis des Autorenduos auch immer wie ein kleiner Urlaubstrip. Schon wenn ich das tolle Cover sehe, weht eine Brise Nordsee zu mir und bei der gesamten Geschichte herrscht stets die tolle Inselatmosphäre vor. Zusätzlich wird noch lecker gekocht und gegessen,  da wird einem bei frisch gepulten Nordseekrabben, leckerere Dorade oder frischem Mettbrötchen nicht nur einmal der Mund wässrig. Natürlich fehlt auch das eine oder andere Tässchen Tee nicht, samt Kluntjes und Sahne. Richtig gefreut habe ich mich darüber, dass Oliver Kalkofe dieses Hörbuch liest. Der Sprecher, mit reichlicher Erfahrung als Synchronsprecher, hat schon unzählig viele Hörbücher eingelesen und der Erfolg gibt ihm Recht. Ich könnte seiner angenehmen Stimme, einem guten Märchenonkel nicht unähnlich, ewig zuhören. Ein klein wenig erinnert mich sein Tonfall auch an Kapitän Blaubär und was würde besser für einen Ostfriesenkrimi passen.

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