Cornelia Kuhnert Tödliche Offenbarung

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Inhaltsangabe zu „Tödliche Offenbarung“ von Cornelia Kuhnert

Der Journalist Henry Broderich liegt erdrosselt hinter dem Caddyraum des Golfclub Isernhagen. Broderich ist für seine Manipulationsversuche durch Internetportale bekannt. Weniger bekannt ist er für seine Mitarbeit bei den 'Aufrechten Deutschen', einer rechten Partei, die gerade ein Schulungszentrum bei Ehlershausen plant. Junge Leute wollen das nicht tatenlos hinnehmen und organisieren Mahnwachen gegen Rechts. Als einer der Aktivisten plötzlich spurlos verschwindet, wird Hauptkommissar Beckmann die Leitung der Sonderkommission übertragen. Haben Broderichs Ermordung und das Verschwinden des Jungen etwas mit den 'Aufrechten Deutschen' zu tun? Beckmann trifft auf Martha Landeck, die ein geheimnisvolles Tagebuch erhalten hat. Immer wieder geht es dort um die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Celle. Was ist damals passiert und warum wollte Broderich unbedingt diese Notizen haben? Ein zweiter Mord lässt alle bisherigen Ermittlungen in einem anderen Licht erscheinen.

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  • Celler Hasenjagd

    Tödliche Offenbarung
    Sabine17

    Sabine17

    01. March 2014 um 22:25

    Der Journalist Henry Broderich wird erwürgt auf dem Gelände des Golfclubs Isernhagen aufgefunden. Ein Golfball steckt zudem in seinem Rachen. Schnell ist klar, dass der Tote kein netter Zeitgenosse ist. Er betrieb viele manipulative Internetportale und zu seinen Auftraggebern gehörten auch die "Aufrechten Deutschen", eine rechtsradikale Gruppierung, die ein Schulungszentrum in der Nähe plant. Als ein junger Gymniasiast verschwindet, der das Schulungszentrum beobachtet und eine Mahnwache mit organisiert hat, wird Max Beckmann vom LKA Hannover mit den Ermittlungen betraut. Gleichzeitig wird Beckmanns Ex-Freundin, der Journalistin Martha, ein Tagebuch zugespielt. Darin hat die junge Clara Rosenthal die Interviews festgehalten, die sie 1952 in Celle und Umgebung geführt hat. Die Interviews drehten sich alle um die Ereignisse des 8. April 1945 in Celle: die Celler Hasenjagd. Ziemlich bald gibt es bei den Ermittlungen von Max Beckmann und den Recherchen von Martha Berührungspunkte und je mehr in der Vergangenheit gegraben wird, desto mehr spitzen sich die Ereignisse zu. Dieses Buch habe ich auf einer Lesung der Autorin erstanden und innerhalb von einem Tag verschlungen. Es lässt sich gut lesen und die Autorin hat zur Auflockerung ein paar Figuren zum Schmunzeln mit eingebaut. Wie ich auf der Lesung erfahren konnte, ist die Celler Hasenjagd historisch belegt und die Autorin hat sich ausführlich und mit viel Recherchearbeit mit dem Thema befasst. Die Interviews, die ein zentrales Thema darstellen, hat es tatsächlich gegeben. Viele einzelne Bausteine aus ihnen hat die Autorin für ihr Buch neu zusammengesetzt. Sie selbst lebt in Isernhagen und war lange Zeit in Burgdorf Lehrerin. Ich fand es sehr spannend einen Krimi zu lesen, bei dem es um ein unrühmliches historisches Ereignis ganz in meiner Wohnortnähe geht. Es gibt bereits einen Krimi mit Max Beckmann und der Journalistin Martha. Man konnte dieses Buch jedoch auch gut lesen, ohne ihn zu kennen.

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  • Rezension zu "Tödliche Offenbarung" von Cornelia Kuhnert

    Tödliche Offenbarung
    zander

    zander

    30. October 2011 um 18:35

    Cornelia Kuhnert zeichnet ein sehr dichtes und stimmiges Bild der niedersächsischen Provinz damals und heute. Was kann schon viel passieren in der Gegend von Burgdorf und Isernhagen bei Hannover. Eine ganze Menge - denn Provinz muss nicht unbedingt Langeweile bedeuten. Da ist zuerst einmal der Tote auf dem Golfplatz: Henry Broderich, ein Journalist der etwas zwielichtigen Sorte, der mit seinen Internet-Plattformen wie »Isernhagen-Online« oder »Burgdorf-Online« Stimmung machte. Rechte Stimmung, um genau zu sein, denn er hat Konatkte zu dem Freiherrn von Wörstein, der ein altes Landschulheim in der Gegend gekauft hat - wahrscheinlich, um dort für die "Partei der Aufrechten" eine Art rechtes Schulungszentrum zu errichten. Die Ermittlungen wegen des Mordes an dem Journalisten werden von den beiden Kommissaren Walter Streuwald und Dieter Borgfeld von der Polizeidirektion Burgdorf geführt, aber auch Kommissar Max Beckmann vom politischen Kommissariat ist bald mit von der Partie. Und mit ihm seine - wie soll man sagen? - ehemalige Freundin, die Journalistin Martha Landeck. Die befasst sich zur gleichen Zeit mit Interviews und Aufzeichnungen aus einem dunklen Kapitel der Stadt Celle: Dort kam es am 8. April 1945, also bei Kriegsende, zu einem grauenhaften Massaker an den Passagiere eines KZ-Transportzuges, die fliehen konnten, als der Zug Ziel eines alliierten Bombenangriff auf den Bahnhof Celle wurde. Schon bald wird Martha Landeck und den Ermittlern klar, dass es einen Zusammenhang zwischen den Ereignissen von damals und dem Mord an dem Journalisten von heute gibt. Cornelia Kuhnert zeichnet ein sehr dichtes und stimmiges Bild der niedersächsischen Provinz damals und heute.

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