Cornelia Löhmer , Rüdiger Standhardt Timeout statt Burnout

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Inhaltsangabe zu „Timeout statt Burnout“ von Cornelia Löhmer

Hier erhalten Sie eine Reihe von Impulsen zur eigenen Standortbestimmung und Selbstklärung. In jedem Kapitel regen die Autoren an, Pausen einzulegen, innezuhalten und zu entschleunigen. Ihre praxiserprobten Timeout-Übungen sind auf der beiliegenden CD zusammengestellt und ermöglichen es Ihnen, die Lebenskunst der Achtsamkeit ganz konkret einzuüben. Buch und CD laden Sie ein, die Kunst der Achtsamkeit für Ihren privaten und beruflichen Alltag nutzbar zu machen: - Was ist in meinem Leben in Ordnung und für was bin ich dankbar? - Wie kann ich mein Leben mit mehr Selbstverantwortung gestalten? - Wie kann ich Selbstliebe und Selbstfürsorge in meinem Leben verankern? - Wie kann ich mein Leben auf das neu ausrichten, was für mich wesentlich ist? - Wie lerne ich, den Menschen und Dingen, die für mich bedeutsam sind, mehr Raum zu geben?

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  • Rezension zu "Timeout statt Burnout" von Cornelia Löhmer

    Timeout statt Burnout
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    28. February 2013 um 13:55

    Vorbeugung statt Depression Breit diskutiert wird das „Burnout“ (welches im Eigentlichen eine Depression darstellt) seit Jahren bereits in der Öffentlichkeit, nicht zuletzt durch entsprechende persönliche Berichte Betroffener. In Verbindung mit der statistisch nachweisbaren Zunahme von Krankschreibungen aus psychischen Gründen heraus scheint es klare Hinweise darauf zu geben, das Lebensart, Lebensstil und, vor allem, die vorliegende Arbeitsgeschwindigkeit und Arbeitsverdichtung der psychischen Balance vieler fassbaren Schaden zufügen. Ohne hier näher auf mögliche Hintergründe, auf das Pro und Contra der Diskussion einzugehen, sei das eine zumindest noch angemerkt, dass „Burnout“ für so manche durchaus noch einen positiven „Beigeschmack“ in sich trägt im Zuge eines Nachweises, für etwas „zu brennen“, sich als ganz hineinzugeben (bis eben zur mentalen Erschöpfung). Dieses „sich ganz Hineingeben“, ist es, das von Löhmer und Standhardt unterschwellig mit zum Thema ihrer hilfreichen Darstellung gemacht wird. Denn der Ansatzpunkt zu einem erfolgreichen Gegensteuern gegen ein Burnout liegt einerseits zunächst alleine in der gefährdeten oder betroffenen Person selbst und zum zweiten (im guten Falle) klar vor dem Eintreten der mentalen, depressiven Erschöpfung. Wohin ganz Hineingeben? Und wirklich ganz oder welche Kräfte stehen tatsächlich zur Verfügung? Wann wird positiver Stress zum negativen Stress und wie schafft man es, am entsprechenden Ort, zu „Entschleunigen“? Sich selbst über sich, seine Möglichkeiten, Fähigkeiten, Belastungsgrenzen und die eigenen Ziele klar zu werden, die eigenen Kräfte einschätzen zu lernen, zu begreifen, was einem Sinn macht und sodann Wege zu finden und zu gehen, die ein (vor allem innerlich) erfülltes Leben mit sich bringen, dazu bedarf es einer „Achtsamkeit“ sich selbst und seinem Leben gegenüber. Die Grundgedanken der „Haltung der Achtsamkeit“ führt das Buch ganz praktisch hin zu der Einübung einer solchen Haltung. Und das erste, wessen es dafür bedarf, ist, den notwendigen Raum zu schaffen. Es braucht Zeit und Stille. Treffend daher der Oberbegriff „Timeout“, der weniger in direkter Form als ein „Ausstieg im Großen“ gemeint ist, sondern zunächst „kleine Oasen“ der möglichen Achtsamkeit ans Herz legt. Dabei gehen Löhmer und Standhardt keinesfalls rein theoretisch vor, sondern bieten ein „Training zur Achtsamkeit“ an, dass in den einzelnen Übungen nicht überfordert, jederzeit einsichtig erläutert und, vor allem, umgehend umsetzbar und wirksam sich darstellt. Nicht ohne knapp, aber präzise die Gefährdungen und sich steigernden Belastungen des modernen Lebens zu benennen. Um den „Kopf über Wasser“ zu halten und dann noch Kraft und Richtung für das „Schwimmen“ zu bestimmen, dazu verhilft ein achtsamer Umgang mit sich selbst. So stimmt am Ende die Vorgabe: Achtsamkeit ist die beste Prophylaxe gegen Burnout.

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  • Rezension zu "Timeout statt Burnout" von Cornelia Löhmer

    Timeout statt Burnout
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    25. September 2012 um 10:16

    Der sogenannte Burnout scheint sich zu einer regelrechten Modekrankheit zu entwickeln. Wobei noch gar nicht hinreichend geklärt ist, ob man wirklich von einer Krankheit eigener Art sprechen sollte, oder ob es sich nur um eine positiver formulierte und sozial anerkanntere Version der Depression handelt. Ich bin seit langem davon überzeugt, dass Burnout nicht etwas ist, was dir einfach so passiert, sondern etwas, was du zugelassen hast und deshalb auch wieder ändern kannst. Diese Auffassung und Haltung habe ich auch in dem vorliegenden Buch der beiden Therapeuten Cornelia Löhmer und Rüdiger Standhart, die in Giessen ein von ihnen gegründetes Zentrum leiten, wiedergefunden, in dem die Achtsamkeit als ein Schlüssel zu mehr Selbstbestimmung und einer bewussten Lebensgestaltung vorgestellt wird. Es geht den Autoren um nicht weniger als um einen Bewusstseinswandel in der Arbeitswelt. Sie zeigen, wie durch gezielte Maßnahmen die Kultivierung von Achtsamkeit am Arbeitsplatz zum Nutzen aller Beteiligten aktiv gefördert werden kann. Dennoch sind diese auch in einer CD vorgestellten Übungen und Anregungen nicht nur für den Job gedacht. Sie wollen ins ganze Leben integriert werden. Da geht es unter anderem um: • Achtsames Innehalten • Achtsames Entspannen • Achtsame Körperwahrnehmung • Achtsame Bewegungen • Achtsames Sitzen • Achtsames Gehen Klar ist: wer sein Leben und das, was er tut, unter den Fokus der Achtsamkeit stellt, wenigstens einige Male am Tag, der wird sein Leben automatisch entschleunigen. Er wird spüren, wie weniger zum Mehr wird, wie sich Prioritäten herausschälen, die man früher anders gesetzt hätte, beziehungsweise gar nicht zugelassen hätte. Ein ausführliches Literaturverzeichnis bietet nicht nur Hinweise auf die Quellen der Autoren, sondern auch die Möglichkeit, tiefer in die Materie hinein zu kommen.

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