Cornelia Leymann

 4.6 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Kieler Sprotte, Moin, Moin und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Kiel ahoi!

Neu erschienen am 15.11.2018 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

Alle Bücher von Cornelia Leymann

Sortieren:
Buchformat:
Kieler Sprotte

Kieler Sprotte

 (5)
Erschienen am 12.03.2014
Moin, Moin

Moin, Moin

 (4)
Erschienen am 16.07.2015
Bridge was denn sonst?

Bridge was denn sonst?

 (0)
Erschienen am 23.09.2010
Die Kur

Die Kur

 (0)
Erschienen am 01.08.2011
Mann vom Mond

Mann vom Mond

 (0)
Erschienen am 25.09.2012
Das Leben ist zu kurz für eine Gurkenmaske

Das Leben ist zu kurz für eine Gurkenmaske

 (0)
Erschienen am 05.05.2011
Frausein ist nichts für Feiglinginnen

Frausein ist nichts für Feiglinginnen

 (0)
Erschienen am 29.09.2011
Dumm Tüch

Dumm Tüch

 (0)
Erschienen am 22.09.2016

Neue Rezensionen zu Cornelia Leymann

Neu
sommerleses avatar

Rezension zu "Moin, Moin" von Cornelia Leymann

Von todtraurig über vergnügt zu echt tot!
sommerlesevor 2 Jahren

Cornelia Leymanns Küstenkrimi "Moin, Moin" erschien 2015 im Emons Verlag.


Hertha Enken ist frisch verwitwet und zu Tode betrübt, da kommt ein Tapetenwechsel mit einem Urlaub in Westerland vielleicht gerade richtig. Doch ihre Reise geht weiter nach Laboe, dort lernt sie eine  neue Liebe kennen und erholt sich prächtig. Aber es gibt eine Nebenbuhlerin, Marlene, die mit genau dem Mann ganz eigene Pläne vorhatte. So kommt es, wie es kommen muss, der Wunsch von Hertha kollidiert mit Marlenes Wunsch. Das Ende vom Lied ist Herthas Tod im Standkorb. Aber Marlene kann ihr Glück nicht geniessen, denn Herthas Freundin Edeltraut untersucht die Gegebenheiten vor Ort. Sie kann Herthas Tod nicht einfach so hinnehmen. Sie ermittelt und findet eine heiße Spur.


Nach "Kieler Sprotte" hat mich Cornelias Leymanns genialer Erzählstil so begeistert, das ich gleich im Anschluss ihr Buch "Moin, Moin" lesen musste.

Das Buch beginnt mit Hertha, die in Laboe gut eingeölt im Strandkorb sitzt und die Schiffe beobachtet. Das tut sie eine geraume Zeit, sogar am Abend sitzt sie noch genauso da und bekommt eigentlich gar keine Sonne mehr ab. Kein Wunder, sie merkt es ja nicht mehr, denn sie ist mausetot.
Ihr Leben hatte mit dem Tod ihres Gatten Heinz eine jähe Wendung genommen und Hertha hat sich in ihrem edlen Zuhause nicht mehr wohlgefühlt. Ihrer Freundin Edeltraut ist es zu verdanken, das Hertha erst mal einen Urlaub unternimmt. Dort soll sie sich erholen und wieder Lebensmut gewinnen. 
Hertha lernt einen netten Mann kennen und gerät damit ihrer Nebenbuhlerin Marlene in die Quere. Auch der ältere Mann Ernst hat ein Auge auf Hertha geworfen. Eigentlich ist er Heiratsschwindler, aber nun hat er sich auch verliebt.
 
Auch dieser Band ist auf seine Art charmant witzig und hat mich wieder gut unterhalten. Es ist humorvoll, geht auf die menschlichen Vorstellungen von Ehe und Partnerschaft ein und bringt damit eine Krimihandlung in Gang, die mit interessanten Wendungen überrascht.
Besonders schön sind die Einblicke ins Kreuzfahrtgeschäft und Herthas Ausflüge nach Westerland, Föhr und Laboe sind vergnügliche Erlebnisse, die man gerne miterlebt. Jedoch: das Böse im Menschen ist immer mit dabei. In diesem Fall gibt es mehrere Böse und auch die gute Ehefrau Edeltraut geniesst ihre Freiheit fern von Küche, Haus und Ehemann Rudi.

Mit vergnüglichen Sprüchen kann man auch dieses Buch geniessen und dem Mörder auf die Spur kommen.  Die "Kieler Sprotte" hatte allerdings noch etwas mehr zu bieten.


Kommentieren0
110
Teilen
sommerleses avatar

Rezension zu "Kieler Sprotte" von Cornelia Leymann

Wer zuletzt lacht, lacht am besten!
sommerlesevor 2 Jahren

"Kieler Sprotte" ist Küsten Krimi von Cornelia Leymann aus dem Emons Verlag von 2014.

Frau Wegener ist tot. Das ist blöd, nicht nur für Frau Wegener, sondern auch für ihren Bridgeclub, der sich nun mehr oder weniger kopflos wöchentlich trifft. Dabei hatte alles so hoffnungsfroh
begonnen, als Frau Wegener ihren Gatten verließ, um es noch einmal so richtig krachen zu lassen. Aber alles, was am Ende kracht, ist ein Auto – und zwar in Frau Wegener. (Klappentext)

"Zebrastreifen sind ja im Grunde beinahe ausgestorben, auf bundesdeutschen Strassen jedenfalls, die Zebras haben ihre vermutlich noch." Zitat S. 8

Bei diesem Buch habe ich Tränen gelacht, wie hier alles mögliche durch den Kakao gezogen wird, ist zwar bissig, aber wirklich lustig.

Das Besondere an diesem Buch: Der Leser wird direkt angesprochen und man hat das Gefühl, die Autorin steht neben einem und plaudert vor sich hin. Wie eine alte Bekannte, die mit mir klönt. Das ist herrlich! 

Inhaltlich möchte ich nicht zuviel verraten. Im Großen und Ganzen zeigt die Autorin hier zwar klischeehaftes, aber auch typisches Genderverhalten auf. Sozusagen Männerverhalten versus Frauenverhalten. Dabei wird der Kern der Wahrheit wunderbar getroffen und das Rollenverhalten wird sarkastisch und lebensecht auf die Schippe genommen. Frauen lieben ihr sauberes, trautes Heim, Männer lassen sich gern bedienen und für sie ist ihr Auto das Größte. 

Bei dieser Lektüre habe ich mich köstlich amüsiert und es gibt einige Formulierungen, die ich genussvoll zweimal gelesen habe.

"Der eigentliche Vorteil eines Geliebten gegenüber einem Ehemann ist, dass er nicht bei dir wohnt. Ehemänner müssen bekocht, bewaschen und bebügelt werden, bei den Geliebten bekommt man den Mann fertig geputzt frei Haus." Zitat Seite 129 

Es geht hier nicht nur der Institution Ehe an den Kragen, auch die Straßenplanung, das Beamtentum und die Kieler Woche wird gehörig auseinandergenommen. Ortskundige werden hier sicherlich ganz besonders viel Spaß haben.

Zu den wundervollen Charakteren zählen die Bridge spielende Frau Wegener, die zunächst ihren Mann verlässt und dannleider verstirbt. Herr Wegener, der in Ermangelung seiner Frau eine neue Putzhilfe sucht und eine neue Frau findet, nämlich Frau Martha. Frau Martha, die sich eigentlich mehr in das Häuschen von Herrn Wegener verliebt als in ihn. Ein schwules Pärchen, das seine Beziehung völlig klischeemäßig lebt und sich ebenso kleidet.  

Die Krimihandlung ist nicht vordergründig angelegt, aber sehr interessant zu verfolgen.

Wer einen echten Krimi sucht, sollte hiervon die Finger lassen. Wer aber gerne lacht und satirische Lektüre mag, liegt mit diesem Buch genau richtig.  

Kommentieren0
122
Teilen
Archimedess avatar

Rezension zu "Moin, Moin" von Cornelia Leymann

Am Ende bleibt nur einer übrig!
Archimedesvor 3 Jahren


"Moin, Moin" von Cornelia Leymann, ein Küstenkrimi aus dem Hause Emons Verlag, auf 192 Seiten.
Nach dem Tod ihres Gatten Heinz, fällt Hertha in ein sehr tiefes Loch. Nur die liebevoll gesammelten Antiquitäten und ihr geschmackvolles Zuhause sind ihr geblieben. Auch ihre langjährige Freundin Edeltraut vermag sie nicht zu trösten. Wie wäre es da mit einem Urlaub? Zögerlich willigt Hertha ein, ein paar Wochen an der See auszuspannen. Vielleicht werden dann die Bilder weniger schwarz oder dunkelgrau. Aber niemand ahnt, zu was eine Rivalin fähig ist, obwohl gar keine Gefahr besteht, denn das Gefährliche lauert ganz woanders oder doch nicht? Kann ein älterer sympathischer Herr, was im Schilde führen, dass noch hinterhältiger ist, als das, was eine ausgebuffte Sekretärin geplant hat? Oder andersrum? Am Ende kann nur einer das Leben in saus und braus genießen, aber wer?
Fazit:
Genau wie der erste Krimi, Kieler Sprotte, ungemein unterhaltsam. Nicht nur das Eheleben wird hinterfragt, sondern auch das Leben nach der Ehe. Humor, gepaart mit einer gewissen Ironie, macht das Buch zum puren Lesevergnügen.

Kommentieren0
9
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 12 Bibliotheken

auf 4 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks