Cornelia Lotter Blutangst - Ki und der Griff aus der Vergangenheit

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Inhaltsangabe zu „Blutangst - Ki und der Griff aus der Vergangenheit“ von Cornelia Lotter

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    Blutangst - Ki und der Griff aus der Vergangenheit
    thenight

    thenight

    14. January 2016 um 13:52

    Diese Rezension bezieht sich auf die Neuauflage von Gottesgericht - Ki und die Schatten der Vergangenheit Die Autorin hat mit Ki eine Romanfigur geschaffen, die nicht dem gängigen Klischee entspricht, sie geht auf die 40 zu, hat eine Vergangenheit als Prostituierte ist Kontaktscheu und sie mag keine Tiere, Frauen in Romanen lieben immer Tiere, besonders Katzen und sie kann sich selbst verteidigen und das was sie an Kampfkunst gelernt hat, kann sie auch anwenden. Als ihre Vergangenheit sie einholt und in ihrem Umfeld 2 Morde geschehen, braucht aber auch sie Hilfe, die sie mit dem Ermittler Martin Bender bekommt. Jede Person ist sehr gut beschrieben, detailliert genug um ihre Beweggründe zu verstehen aber nicht so langatmig das ich weiterblättern wollte, weil das Privatleben der Ermittler mich nicht so brennend interessiert, hier war alles was man erfuhr wichtig um sich einfühlen zu können und die Handlungen besser zu verstehen. Dazu war die Story sehr fesselnd, die Beweggründe des Täters und seine Anstrengungen Ki zu verfolgen sind sehr interessant beschrieben und Nachvollziehbar aufgelöst. Auch die überarbeitete Fassung lässt an Spannung nichts vermissen, sie ist noch etwas ausgefeilter und man spürt eine deutliche Weiterentwicklung der Autorin. Ein kurzes Wort zum Cover, dieses gefällt mir besser als das der Originalfassung, es vermittelt dem Betrachter die Bedrohung der Ki ausgesetzt ist.

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  • Der Griff aus der Vergangenheit

    Blutangst - Ki und der Griff aus der Vergangenheit
    monja1995

    monja1995

    13. January 2016 um 14:45

    Kriminalroman, Regionalkrimi Klappentext: Dieser Roman ist eine überarbeitete Neuauflage von „Gottesgericht – Ki und die Schatten der Vergangenheit“. Für diesen Krimi erhielt die Autorin 2012 den 1. Leipziger Krimipreis. Handlung: Ist es nur ein unbegründetes Gefühl der Angst oder holt ihre Vergangenheit die Detektivin Kirsten Stein, genannt Ki, ein? Was hat es auf sich mit dem Tod ihrer Klienten und wer hat Kis Freundin gefoltert? Hauptkommissar Martin Bender weiß nicht, was er von der spröden Kampfsportlerin halten soll. Als wieder eine Klientin von Ki ermordet wird, gerät sie selbst in Verdacht. Doch während Kirsten versucht, ihre Unschuld zu beweisen, zieht sich die Schlinge immer mehr zu. Auszug aus der Laudatio der Jury: „›Gottesgericht‹ vereint die Elemente des Psycho-Thrillers und der klassischen Kriminalgeschichte aufs Trefflichste. Die Protagonisten - Täter, Opfer, Ermittler - sind extreme Persönlichkeiten, deren Handlungen dennoch logisch und nachvollziehbar bleiben. Dies trifft vor allem auf die Hauptperson Kirsten Stein, genannt Ki, zu. Bei ihr drängen sich Vergleiche mit Stieg Larssons Lisbeth Salander geradezu auf.“ Bemerkung zu diesem Buch: Da ich dieses Buch schon vor längerer Zeit in der „alten“ Version als Ebook unter dem Titel „Gottesgericht – Ki und die Schatten der Vergangenheit“ gelesen habe, ist meine Rezension natürlich für die Neuausgabe unter dem Titel „Blutangst – Ki und der Griff aus der Vergangenheit“, welcher meiner Meinung nach sogar noch passender ist, nach wie vor gültig. Daher beschränke ich mich mit meiner Rezension auf eine Kopie meiner bereits am 9. Juli 2014 verfassten Rezension. Mein Umriss: Kirsten Stein wird verfolgt. Sie befindet sich auf dem Weg nach hause. Ein Zuhause das sie selbst gewählt hat, auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die nicht nur Narben auf ihrem Körper, sondern auch auf ihrer Seele hinterlassen hat. Darum änderte sie auch ihre Identität. Aus Gundula wurde Kirsten, eine Frau, die ihr Dasein nach einem Verbrechen aus Hass, das an ihr begangen wurde, total umkrempelte. Nicht nur ihren Namen änderte sie, sie änderte auch ihr Aussehen und ihren Wohnort. Jetzt arbeitet sie als Privatdetektivin in Leipzig. Sie findet ein älteres Ehepaar ermordet in deren Wohnung, nachdem sie telefonisch von den alten Leuten um einen Termin gebeten wurde. Sie kommt zu spät und findet nur noch deren Leichen mit eingeritzten Buchstaben auf der Stirn. Wenige Tage später soll ihre Fotoausstellung eröffnet werden. Einen Tag davor findet sie die Katze der alten Leute, die sie mit aus deren Wohnung genommen hat, regelrecht gekreuzigt an der Tür zur Galerie vor. Als sie dann noch einen Bibelspruch entdeckt, hat sie eine fürchterliche Ahnung und innerhalb kürzester Zeit ist sie in höchster Gefahr.... Mein Eindruck: Da Cornelia Lotter mit diesem, ihrem ersten Roman mitten ins laufende Geschehen springt, ist der Ablauf zu Anfang etwas verwirrend und schleppend. Schnell jedoch findet sie die Richtung, um dem Leser Einblick in Kirsten Steins früheres Leben zu geben und gleichzeitig dem von ihr angesteuerten Thema Tempo und Spannung zu geben. Die Darstellung der Personen ist so genau, dass man sich diese genauestens vorstellen kann. Die polizeilichen Ermittlungsarbeiten sind in sich schlüssig und immer logisch nachvollziehbar. Lotter ist keine Wortspielerin und somit bringt sie das was sie sagen will, perfekt in Schriftform zum Ausdruck. In ihrer Schreibweise bedient sie sich einfacher Worte, daher ist das Buch wunderbar flüssig zu lesen. Das Cover bezieht sich auf ihr Hobby die Fotografie. Somit kann man sich sehr gut vorstellen, welche Art Motive sie liebt und mit ihren Fotos in Szene setzt. Den >Leipziger Krimipreis 2012< hat sich Cornelia Lotter wirklich verdient und man kann gespannt auf weitere Bücher über Ki und ihre Arbeit als Privatdetektivin sein. Mein Fazit: Eine Autorin, die absolut lesenswert schreibt und die man im Auge behalten sollte Danksagung: Mein Dank geht auch hier an Cornelia Lotter, die mir das neue Cover und das Buch in gedruckter Form zum Zwecke der Rezension und Veröffentlichung dieser zur Verfügung stellte.

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